fagte, er habe hort im 3anb' 7000 Mark beroroben.
Bors - Wo hoben Sie das Geld gelassen! — Dngekl. fnrit höhnischem Lächln): Das verrate ich wieder nicht Bewegung
Aars.: Angeklagter, Sie haben doch wahrlich nicht den gell gsten Wrunb, hier zu lachen. Hieraus sollen die beiden Kruder des Kaliesschen Ehepaares vernommen werden.
Der Antrag des Bert. Bahn aus Entfernung Sternickels aus dem Saale wird abgelehnt, da das Gericht leine Befangenheit der Kinder befürchtet. Es wird darauf zu nächst aas ältere der beiden Mädchen, Margarete Kaltes, die chen Iß Jahre alt geworden ist, vertwmmen. Die Beugin schildert, wie der Angeklagte Willi Kersten in das Schlafzimmer kam. Sie hätten im tiefsten Schlaf' gelegen, als plötzlich Kersten her- rinkam und sie am Halse packte. Als sie erschreckt aufwachten, habe er ihnen gesagt, sie sollten ruhig und Ml sein, dann werde ihnen nichts passieren. Später kam auch Sternickel und sagte ihnen ebenfalls, sie sollten ruhig sein, wenn sic Lärm machten, loerhe er sie totfchiesten Dabei hielt er ifjiten einen Revolver vor. Sie hätten riesige Angst gehabt und seien daher ruhig ge niesen. Aut dem Korridor hörten sie die Leute auf und ab gehen und ahnten nichts Gutes Später wurden sie in ein anderes Zimmer gebracht Tie Leute gingen unschlüssig umher und überlegten, was man mit ihnen tun solle. Sternickel hatte Stricke in der Hand und lief damit umher. Die anderen sagten: W i r wollen s i e lieber einsperren. Später, am Nachmittage, kam wieder Sternickel und sagte, sie sollten ruhig fein, es iverbc ihnen nichts passieren. Tie Leute, die gekommen, seien Räuber, die ihn, Sternickel, überwältigt hätten. Als sich die Zeugin nach hm Eltern erkundigte, sagte Sternickel, diese seien gefesselt und j^es in einem anderen Zimmer, der Baler sei im Stall. Jedes würde von einem Räuber bewacht. Er müsse tun, was die Räuber ihm sagten, denn er sei von ihnen überwältigt worden. Die Zeugin führte weiter aus, daß ihr Vater die Absicht hatte, Sternickel schon früher zu entlassen, er wollte es aber nicht vor Weihnachten tun, da er fürchtete, daß Sternickel ihm seine Scheuer in Brand stecken könnte. Die Zeugin wird nachträglich vereidigt.
Tie jüngere Schwester Marie K'alies ist elf Jahre alt. Sie betritt heftig weinend und mit ängstlichen Blicken auf Sternickel nn her Hand ihrer Dante den Saat. Der Vorsitzende hat graste Mühe, das Mädchen soweit zu beruhigen, dast es seine Aussagen machen kann. Sie bekundet int wesentlichen dasselbe Ivie ihre Schwester Margarete. Die Antworten werden ihr vom Vorsitzenden so zurechtgelegt, dast sie meist nur mit Ja oder Nein zu antworten braucht. Sie erzählt, dast sie die Mutter „Grete, Grete?" rufen hörte Es klang so, als ob die Mutter am Weiterrufen gehindert worden sei.
Nach der Vernehmung dieser Zeugin wird die Verhandlung auf nun gen früh vertagt.
(Fortsetzung im 1. Blatt.)
Ciiftfdiiffobrf.
— D i e Denkschrift über den 2. Deutschen Zn- verlilssi gkeit-flug am Oberrhein ist soeben erschienen und enthalt viele Einzelheiten, die von höchstem Interesse für die kommenden diesjährigen Veranstaltungen sein dürsten. Die dem Prinzen Heinrich gewidmete Schrift ist von Oberstleutnant Freiherr n o Oldershausen herauSgegeben. Besonders bemerkenswert ist darin, daß die deutsche Industrie neben erfreulicher Anerkennung für ihre Apparate und Motoren in einer besonderen, von Herrn Befeuhr über die mitgenommenen Flugzeuge gegebenen Zusammenstellung erheblichen Tadel erhält. Es heistt: „Sie (bic Industrie) geht nicht so vorbereitet in den Kamps, wie es wünschenswert wäre, und wie eS in ihrer Macht stünde." Dieser Vorwurf wirb eingehend begründet und dürfte nicht zu widerlegen sein Die örtlichen Veranstaltungen, die den Vereinen helfen sollen, daS Interesse noch mehr zu wecken, sind von Professor v. Mises behandelt, dem in der Hauptsache die neue BewertungSsormel für den diesjährigen Prinz Heinrich-Flug zu danken ist. Mehrere Tabellen', und Karten, sowie ausgezeichnete Leiter ckon Episoden des Fluges erhöhen die Klarheit des Werkes.
Vörsen-Wochenhericht.
— Frankfurt a. M., 14. März)
Dir Börse verkehrte in schwankender, vorwiegend zur Schwäche neigender Haltung. Durch das Fehlschlagen der Hoffnungen auf einen FriedensstKuß und auf eine Entspannung der politischen Lage im allgemeinen ist die Börse wieder nervös geworden. Das Privatpubliknm versagt fast vollkommen: damit wurde auch die Börsenspekulation entmutigt und löste nneber bic Positionen, bic sie eingegangen war. Für die Mißstimmung ist die politische Lage nicht allein verantwortlich zu machen. Die Ursachen sind in den Berichten ans der Industrie und in der Gelbmarktlage zu suchen. Daß in ber Industrie der Eingang neuer Aufträge sich schleppend vollzieht, ist neuerdings ltervorgehoben worden Die Inlandsnachfrage hat abgenommen, und auch die Au^andaufträge gehen spärlicher ein. Infolge der politisck>en Lage vollziehen sich die Zahlungen für Ablieferungen ins Ausland stockend. Dies gilt von den Balkanläudern und von anderen grasten Staaten. Dadurch wird die Industrie in ihrer Bewegungsfreiheit gehemmt, da ihr die Beschaffung von Mitteln sehr erschtvert wird: und hieraus ergibt sich für sie die Notwendigkeit zu Einschränkungen. Das must auf die Geschäftsergebnisse von Einstust werden, und wie die vorsichtige Dividenden Politik der Gelsenkirchener Bergwerks-Gesellschaft gezeigt hat, beginnt man bereits, dem in Gang gekommenen langsamen Abstieg Rechnung zu tragen. Diese Verhältnisse legen der Börse Zurückhaltung auf, umsomehr als auch die Geldverhältnisse zur grössten Vorsicht mahnen. Am deutschen Geldmarkt herrscht eine Anspannung, wie sie selten um diese Zeit berüorgetreten ist. Da die Banken für den Ultimo März, ber Rekorbansprüchc bringen wird, schon jetzt Vorsorge treffen und sie ferner ihre Dividenden auSzuzablen haben, verspüren sie wenig Lust, das eingehende groste Wechselmaterial aufzunehmen. Ans diesem Ghrunbe bat auch der Privatdiskont bic Höhe bes Rrichsbankbiskontsatzes erreicht Trotzdem scheint bic Rcichsbank nicht bnran zu denken, durch eine neue Diskonterhöhung die Unruhe noch zu verstärken. Die neuen deutschen Anleihen haben zur Zurückhaltung der grasten Geldgeber beige trag en, besonders, tveil sich das Drängen der Banken auf die Ausgabe eines gröberen Betrags von Schatz- anrevtningen als verfehlt lrerausgestellt hat. Ter Verlauf der Scktatzschcin Emission trug dazu bei. den Anlagemark 1 emp^ kindlich zu deroutierrn. Sehr schwach lagen Stäbteanleihcn, wo Tieskurse zum Vorschein kamen. Als ein Zeichn der Zeit Tarnt eS angesehen werden, dast Darmstadt für eine Iprozentige Anleihe soeben nur etwas über 94 Proz. erzielte. Banken und Bahnen schwächten sich ab, besonders Amerikaner im Zusammenhang mit der Zerrüttung des New Parker Marktes, wo noch immer der Pessimismus vorherrscht. Schiffa hrtS- iv c r t c hielten sich besser Am Montanmarkte verstimmte ber weitere Rückgang für Stabrisen, solvie bic neue Prciser- mästigung am belgifcbcu Eiscndalmmarkte Andere Industrie- Papiere waren nicht angeboten und niedriger.
Handel.
©AiffSIiftc für billige Briefe nach beit Vereinigteil Staaten von Amerika 00 Big. für je 20 Gr.): Die Porto- errnäbigung erstreckt sich nur auf Briefe, nickst auch auf Postkarten, Drncklachen usw. und gilt nur für Brie'e nach den Vereinigten Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen Gebieten Ame-ckas, z. B. Kanada. .Kronprinzessin Pecilie* ab Bremen 1* März, .Prinz Fnedrich Wilhelm' ab Bremen 22. März, .Amerika' ab Hamburg 2D. März. .George Waihingtcm^ ab Bremen 5. Avril .Kaifer Wtlbelin der Groste" ab Bremen 8 Avril, .President Lincoln' ob Hamburg 10. April, .Kaiser Wilhelm II." ad Bremen Io. Avril, .Kaiserin August* Victoria" ab Hamburg 17. Avril. «Postlckstust nach Ankunft der Frühzüge.) Alle diese Schiffe, anher .President Lincoln*, sind Schnelldampfer oder solche, die für ritte bestimmte Zeit vor dem Abgang die schnellste Beförderung^ Gelegenheit bieten. ES empfiehlt sich, die Briefe mit einem Leit- yCrmevt wie „direkter Weg* oder .über Bremen ober Hamburg' versehen.
Märkte.
«nieste», 15. März. M a rktberi rbt. Auf beiitiaem Worben- marftc foftete: Butter bnS Pfimd 1,00—1.15 7 k, Hühnereier 1 Stück 7—8 Pfg^ 2 Stück bO Psg., Enteneier 1 Stück 8—0 Vig., ©äufctier 12L 10 Pf., Köse da4 Stück 6—8 4fg^ Käsematte 2 Stück 5—6 L fa., Tauben pr 1 r. 0,80—1,00 Mk* ruinier vr. St. l,'-0—1,60 Mt^ Bahnen rr. Stück 1^0—2M Mü, bisteu vr. St. 2,00-3,00 Tlt, Gänse das Md 70-80 Pfg. Ochsensleijch vr. Pld. 92-100 fg., ■ indfletsch vr. Pfund 90—04 Kubsteisch 80 Pig, Sckiiverne« fleisch vr. 'Ifunb 90—110 P'g. «albfieikh vr. P'd. 24—98 . fg., l. ammelfleisch vr. Pfd. 70—96 1 ig., Kartoffeln vr. l"0 Kg. 5.00 bis 5,50 Mk, Weißkraut das Stück 10 bis 20 Psg^ Zwiebeln per Btr. 6,00—8,00 Mk., Milch das Liter 22 Pi'cp. Rüffe 100 Stück 50—60 Pfg^ per Ztr. 0—09 Tlfw Birnen daS Pfund 12 bis loT'fg., Aepfel der Zentner 10 bis 15 Mk. Marktzeit von 8 bis 2 Uhr.
F.C. Wiesbaden. Dlehh ok »Mark tbe rl cht vom 14. März. Auftrieb: Rinder ül ^Ochsen 30, Bullen Kühe 71), Kälber 126,
Schafe 17, Schweine 163.
Geschält mittel. Preise Mr 100 Pfd.
Lebend- Schlacht-
Ockfen. gewicht
Bollfleischige, au-gemästete, höchsten Schlacht- Mk. Mk. wertes im Lllter von 4—7 Jahren .... 50—55 91—96
Die noch nicht gezogen haben (ungejocht) . 49-54 89—95
7unge, fleischige, nicht auSgemastete und ältere aulgemäftete 44 —48 80 —87
B ul l en.
Bollsieifckige, auSgew„ Höchsten Echlachtiv. . . 46—50 73—85
Bollfleischige, jüngere .... 42—45 71—76
s ä ti en. K ü H;.
Lollsieischige auSgemästete Färsen Höchsten
Schlachtivertes . . 50—54 89—97
BoUfletschige anSgemästete Kuh« höchsten
Schlachtwertes bis zu l Jahren ... 40—43 74—80
Wenig gut entwickelte Färien 44—49 84—91
Llellere ousgemästete Kühe und wenig gut ent
wickelte ;ungere Kühe 35—39 70—76
Mäßig genährte Kühe und Zärsea . . ... 30—31 67—74
KäLbei
Lelnste Liaslkälver. . . 64—66 107—110
Mittlere Mait- und beste Saugkälber .... 59—64 98-107
Geringere UJla|> und gute Saugkälber . . . 54—58 90—97
Geringere Saugtalber......... 49—52 83—88
Scha L*.
Wetbemastschafe:
Mastlämmer und JJlaitbammel . . . 45 00—47 00 96—98
6 cb iv e i n j.
Bollfieischige Schweine von 80—100 k* Lebendgewicht f'3-64 81—82
Lollfleischtge Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 620,-63 30-31
Vollsieijchige Schweine von 100—120 kg Lebend«
gewicht 64l/,-65V, 81—82
VoUsteischige Schroeine von 120—150 kg Lebend« gewicht 64-00 80-00
io, Frankfurt a. M., 15. März, e n- unb Strohmarkt.
Angeiahren waren 11 Wagen Heu, " Waaen Stroh. Bezahlt wurde für veu 3,'in — 3,40 W., § troh lKorulangstroh) ".00 - 0.00 Mk^ Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Dilles für 60 Kilo. Geschäft ruhig. Tic Zufuhren waren aus Oberhepen und aus den Kreisen Dieburg und Hanau.
Spieiplan des Eichener Stadttheaterr.
Tirettion: Hermann Steingocttcr.
Sonntag, den 16. März nachmittags 31/, Uhr, bei Volkspreisen : „AuS eiserner Zeit." Ende gegen 6 Uhr. Abends 7'/, Uhr, bei kleinen Prellen: „Hinter Mauern." Ende 10V4 Uhr. Monlag, den 17. März, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen <20. Frcitag- Abonnement-Vorstellimg): Zur Erinnerung an den 17. März 1818 (Aufruf an mein Volk I> Ansprache von Herrn UniversitälS-Pro- fesior Dr. Vogt. Hieraus zum erstenmal: „Andreas Hofer.' (Neuheit!) Drama in 5 Akten von Walter Lutz. Ende gegen 11 Uhr. Dienstag, den 18. März, abends 8 Uhr,, bei gewöhnlichen Preisen '20. Dienstag - Abonnement - Vorstellnng) :■ „Ter Revisor * Ende 10^ Uhr. Mittwoch, den 19. März, abends 7 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (20. Mittwoch-Abonnement-Vorstellung): „Andreas Hofer." Ende gegen 10 Uhr. Donnerstag, den 20., und Freitag, den 21. März, geschlossen Sonntag, den 23. März (1. Osterieiertag), abends 7'/. Uhr, bei kleinen Preisen: „Andreas Hofer." Ende gegen IQ1/, Uhr. Montau, den 24. Marz (2. Osterfeiertag!, nachmittags 31/, Uhr, bei kleinen Preisen: „Mein Freund Teddy." Ende 6 Uhr. Abends 71/, Uhr, bei kleinen Preisen: „'s Nullerl." Ende gegen 10'/, Uhr. Dienstag, den 25. März, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (21. Dicnstag-Abonncment-Vorstellung): „Andreas Hofer." Ende gegen 11 Uhr.
Spielplan der vereinigten Srantfurter Stadttheater.
(Opernhaus.
Sonntag, den 16. März, nachmittags */24 Uhr: „Der Waffenschmied.' Abend? 7 Uhr: Zum ersten Male: „Ter Franenfreffer." Operette in 3 Akten von Leo Stein unb Karl Lindau. Musik von Edmnnd Eysler. Montag, den 17.März, abends Uhr: „Earmen " Dienstag, den 18. März *): „Tas Spiel werk unb die Prinzessin." Mittwoch, den 19. März, abends '/,8 Uhr: „Ter liebe Augustin.' ^onnerstah, den 20. Vlärz: „Hoffmanns Erzählungen." Freitag, den 21. Marz (Rarfreilaa geschloffen. Samstag, den 22. März: „Oberst Ehadert." Sonntag, den 23. März, nachmittags 3^ Uhr: .Ter liebe Augustin.' Abends 7 Uhr: .Daß Spielwerk unb die Prinzessin.' Montag, beit 24. März, nachmittags 3J4 Uhr: „Ter liebe ?lugustin.„ Abends 7 Ubr: „Ariadne auf Nai.oS." Dienstag, den 25. März: „Ter Franenfreffer." Mittwoch, den 26. März: „Lohengrin."
Schauspielhaus.
Sonntag, den 16. März, nachmittags */,4 Uhr: „Graf Vevi/ Abends 7 Ubr: „Pnppchen " Montag, den 17. März'): „König Heinrich der Vierte/ Erster Teil. Dienstag, den 18. Mürz: „HerobeS und Mariamne.' Mittwoch, den 19. März: „Graf Pepi." Donnerstag, den 20. März, abends '/.8 Uhr: „Tie Zarin". Freitag, den 21. März (Karüeitag) gefcbloffen. Samstag, den 22. März: Herodes ilnd 9)lariamiie ' Sonntag, den 23. März, nachinittags */t4 Uhr: „Vlippchen." Abends 7 Uhr: Zum ersten Male: „Tie Fahnenweihe.' Montag, den 24. März, ziackunittagS '/,4 Uhr: „Pnppchen." Abends 7 Uhr: „Die Fahnenweihe." Dienstag, den 25. Marz: „Ter gute Ruf." Mittwoch, den 26. Marz: „Tie Fahnenweihe."
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
kirchliche Nachrichten
Evangelische Gemeinde.
Sonntag, den 16. März, Palmarum Landes vust« nnb Bcttag.
Kollekte zum Besten hessischer cvangel. Gemeinben in Orten mit überwiegender fatholib-her Bevölkerung.
Gottesdienst.
3n der 8tadtfirche.
Vormittags 9*» Uhr: Pfarrer D. Schlosser
Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst.
Pfarrer Schwabe Nachmittags 2 Uhr: Kindcrkirche iür die MattbäiiSgemeinde.
Pfarrer D. Schlosser.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Abends 8 Ubr: Vereinigung der konsirmierien männlichen Jugend der MattbänSgemeinde.
8. Dfterfeiertaa, nachmittag- 2 Uhr, findet Vorstellung unb Prüfung der Konfirmanden aus der Matthäusgemeinde statt.
3n der Johanurskirche.
Vormittag« 91/, Uhr: Marrer BechtolSbeimer.
Vormittags 11 Uhr: ftiuberftrehe für die LukaSgenteinb«.
Piarrer Bechtolsheimer.
Abend? 6 Uhr Pfarrer AuS > el d.
Beichte und heilige« Abendmahl iür die Luka« unb IoHanneS- I gentelndc. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer tebet Gemeinde I erdeten.
Abend« 7V, Ubr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der LukaSgemeinde int Lukasfaalc.
TeSgleichen der kounrinierlen mäimlichcu Jugend ber Iohannes- gemetnbe int IohanneSfaal.
GründonnerSlag, beit 20. März.
3n der Stadttirchr.
Vormittags 9X Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus der Markus- unb Militärgemeindc
Pfarrer Schwabe.
Abends 6 Ubr: Beichte und heilig«? Abendmahl iür P.attdäuL- unb MarkuSgemeinbe. Anmeldung vorher bet dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Pfarrer D. Schlosser.
3n der Jahanneskirche.
dlbcnd« 7'/. Uhr: Beichte unb heiliges Abendmahl für Liikas- unb Iohannesgemeinoe gemeinsam. Anmeldung vorher bet dem Piarrer jeder Gemeinde erbeten.
Piarrer Bechtolsheimer. Karfreitag, den 21. März.
Kollekte für die evanaelischen Anstalten in Jerusalem.
3n der Stafetfircbe.
Vormittags 91/, Uhr: Piarrer Schivabe.
\ Beichte und heiliges Abendmahl für Matthaus- und MarkuS- gememde gemeinsam. Anmeldung vorher bet dem Pfarrer jeder Gemetnbe erbeten.
Vormittags 11'/. Uhr: Ktnderkirchc für Th)tthäu6- und Markusaeineinde gemeinsam. Pfarrer S ch iv a b e
Abends 6 Uhr: Siche IohanneSkirckie.
Am 2 Osterietcrlag findet die Kcnfirm'tion ber Kinder ou-3 der AlarknS- und Militärciemeind» statt und tu Verbindung damit Feier deS heil. Abendmahls. Tie Beichte dazu wird am 1. Feiertag, abends 6 Uhr gehalten.
3n der Iohanncskirchc.
Vormittags 9'/, Uhr: Piarrer Ausie 1 b.
Beichte und heil. Abendmahl für LnkaS- und IohanneS- gemeinde gemeinsam. Anmeldung vorher bei dem Psarrer jeder Geineindc erbeten.
Vormittags 11'/. Uhr: Kinderkirche für die JohanneSgemeinde.
Pfarrer 21 u S f c l d.
Abends 6 Uhr: Liturgischer Gottesdienst.
Pfarrer Bechtols Heimer.
Am 1. Osterfeiertag wird eine Kollekte für die Kirchenkaffe erhoben werben.
Am 2. Osterfeiertag, nachmittags 2 Uhr, findet Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus der Lukasgemcinde statt.
Evangelischer Gottesdienst.
Lollar: Bust- und Bcttao, 16. März, vormittags 10 Uhr.
Pfarrafsiftent Klingel.
katholische Gemeinde.
Gottesdienst.
Samstag, den 15. März:
Nachmittags um 5 Uhr und abenböjmt 8 Uhr: Gelegenheit zur bett. Beicht. •
Um 5 und 8 Uhr wird ein fremder Priester Beicht Horen.
Sonntag, den 16. März, Pal ui-Sonntag:
Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit znr hl. Beicht.
, um 7 Uhr: Tie erste hl. Messe.
, um 8 Uhr : Austeilung der l>l. Kommunion.
„ um 9 Uhr: Hochamt Vor dem Hochamt Palmenweihe.
, um 11 Uhr: Heil. Mege.
Militärgottesdienst.
Nachmittags um 5V, Uhr: Predigt; darauf sakramentalische Bruderschafts-Andacht.
Dienstag abend um 6'/, Uhr ist Jastenandacht.
Gottesdienst in der viaspora.
Sonntag, den 16. März: In Lich um 9'/, Uhr: Hl. Messe.
Die nach- Min<l a,n Sonntag, IG. Illirz. 191.3,
stehenden uvIlIu ton 12 Uhr mittag» bh 12 I hr nachti nur für dringende Fälle sicher anzntreffen; D ' ,
I>r. Richter, Frankfurter Strasse 4.
SanitäLsrat l>r. Zinsner, Goetlieatrasse 10.
Für dringende Fälle ist am Sonntag, den 16. Märr.,
sicher an/.ntreffen:
Zahnarzt
Reinewald, Frankfurter Strasse 10, Fernsprecher 763.
Meteorologische Beobachtungen der Station Bietzen.
März
Welter
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Höchste Temperatur am 13.
Niedrigste „ „ 13.
Niederschlag: 0,0 mm.
" I
14.
49,2
12,6
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-47,2
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6,8
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SW
4 1
6
Sonnenschein
8
2 I
10
Bed. Himmel
W
4 I
10
Regen
-14
März
- +
12,9' J.
-14.
■ —
0,0*0.
Kaffee Hag, coffeinfreier Bohnen kaffee, kann Lungenkranken, die immer zu beschleunigter Herztätigkeit neigen, nicht genug empfohlen werden.
Prof. Dr. Möller.
(Deutsche Aerzte-Zeituug 1908, Rr. 47.) b?N
Wie inan einen hübschen Teint bekommt.
Eine Leserin, deren Gcsichtcbaut unter deut Gebrauch von Puder, (Sarmin und EremeS febr gelitten hatte, findet das iiadntcbenbc Ne Acpt ein. Wie sic faqt, bat die danach aitncfcrttgtc, einiadic, unfdjablitbc und wohlieilc Lotton ihre Haut wieder ganz weich und gcicbmcidig gemacht u. ihrem Zeint ein so zarteo. bübidico Ätivichen verliehen, dah ne nunmehr alle chre anderen acivobn i en Doilet t euiii tel auineaebenbat. Die Pfischung kann jeder Apotheker oder Drogist wie folgt Auianuncn- fteUcii UO^Sf üfciuvahcr, f?) x Fleurs d Orzoin. 3,5 « Bcit Avetinktur. Bor Gebrauch schüttele man die .^tüiiigkett immer tüchtig durcheinander und trage dann ein wenig mit der Hand oder vielleicht besser noch mit einem weichen Läppchen ober Schwämmchen au$, unb Aivar tue man dies jeden Morgen unb Abend. Unsere irdl Leserin moditc ihren Nomen auö persönlichen Gründen nicht vcrüffcuilidi: icben, doch können wir von der Milteilurig Aum VluUen aiibercr Vckrinncn We» brauch machen. Sie fügt noch hinzu, dah sie ba;- Rezept von einer 65 .labte alten Dame erhaben habe, welche durch ihren frischen Teint und die gänzliche Abwesenheit von Runzeln das Biel grober Bewunderung unter ihren Bekannten wat.
Dir. Prof. Schmidt
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Technikum Jlmenau iksäS;:
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