Ausgabe 
15.2.1913 Zweites Blatt
 
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Zweites Blatt

Nr. 59

163. Jahrgang

Erscheint ILgtlch n-.Ü Ausnahme des Sonntags.

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ind am Sonntag, 16. Febr. 1913

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Man hüte sich vor minderwertigen Nachahmungen und verlange ausdrücklich LAXIN-KONFEKT

(tufilieren wollte, ließ durch seine Autsverwaltung eine neue Klage gegen den Pächter erheben, htit

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was er zu dieser für den hessischen Staat so überaus wichtigen Angelegenheit zu sagen hat. . Er wird auch Ge­legenheit nehmen, auf einige Ausfälle gegen ihn, die be­sonders von dem Abg. Ulrich kamen, zu antworten. Sie nächste Sitzung verspricht also recht interessant zu werden.

* Waldülversheim, 14. Febr. Tie aus Donnerstag abend von der Freien Vereinigung hessischer Nationalliberalcr einbernsenc, von Herrn Emil Stall mann geleitete, öf­fentlich-politische Versammlung war von mehr als 100 Personen ans Waldülversheim und Umgegend besucht. Nach­dem der nationalliberale Reichstagskandidat des Wahlkreises Mainz-Oppenheim, D r. Otto Keller, die Anlässe dargelegt hatte, die zur Gründung der Freien Vereinigung innerhalb der Landespartei geführt haben und sich über den Zweck dieser Ver­einigung ausgelassen hatte, verbreitete sich der Hauptredner des Abends, D r. O t t o Linse- Mainz, über das ThemaPolitische Tagessragen". Beiden Vortragenden dankte die Versammlung *r.it lebhaftem Beifall. In der sich anschließenden Aussprache wurde aus die Notwendigkeit verwiesen, den schon 1908 gegründeten, seit langer .Zeit jedoch in einen Dornröschenschlaf verfallenen Nationalliberalen Verein Waldülversheim im Sinne der von der Freien Vereinigung vertretenen Politik zu neuem Leben zu erwecken, ein Vorschlag, der seitens der Versammlung lebhafte Zustimmung sand. Eine Hauptversammlung mit der Tagesord­nungNeuwahl des Vorstandes" soll spätestens im Verlauf der kommenden Woche cinberufen werden.

entenkarteolfkl =nkonzert/JILl.i', d Pfg. sink^ 'elephon 671, > ür das

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, Leistungen.

nur rur dringend»* Falle eh r anzutrefien:

Dr. Büchner, Frankfurter Strasse 12.

Dr. Steinreich. Neuen Baue 25.

Samstag, 15. Zebruar 1913

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Universiläls Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

potififebe Tagerscban.

Das Kaisers hinausgeschmisiener Pächter.

Der Kaiser hat in seiner Rede im Landwirtschaftsrat erzählt:Mit einem Teil des lebenden Inventars will ich demnächst ein Vorwerk besetzen, um so mehr, als ich meinen Pächter hinausgeschmis<en habe, der nichts mehr taugte, und das ich in eigene Regie übernehmen will."

DieBerliner 'Morgenztg." läf;t sich nun über den Streit des Kaisers mit demhinausgeschmissenen Pächter, der nichts mehr taugte" aus Elbing berichten:

Das zu der Herrschaft Cadineu gehörige Vorwerk Rehbcrg ist von dem Borbesi^er des Kaisers am 22. Oktober 1892 an den Rittergutspächter Helmut Sohst verpacktet worden, kurze Zeit vor bem1 Erwerb des Gutes durch den Kaiser. Schon int Pacht­verträge war die Errichtung eines neuen Wohnhauses sür den Pächter vorgesehen. Es haben dann mehrere Jahre lang Derhandlungett zwischen der Gutsverwaltung von Kadinen und dem Pächter wegen des Neubaues geschwebt, und es ist eine Reihe von Bauplänen, deren Ausführungskosten zwischen 28 000 und 36 000 Mk. schwankten, aitgefertigt worden, ohne daß eine Einigung stber ein bestimmtes Bauprojekt erzielt werden konnte. Der Kaiser zeigte lebhaftes Interesse für die Erbauung eines neuen Wohnhauses. Er war der Meinung, daß das Pächter­wohnhaus nicht so sei, wie man es von dem Wohnhause auf dem Pachtgrundstück eines Standesherrn verlangen könne. Nachdem in einem Vorprozeß festgestellt worden war, daß der.Pächter auf Grund des Pachtvertrages verpflichtet sei, die an den Pacht- V^böuden notwendigen Reparaturen vorzunehmen oder das Pacht-

beliebtestes Mittel zur Regelung des Stuhlganges und Verhütung von Verstopfung für Ei wachsens und Kinder. Höchster Wohlgeschmack, milde, sicher ©Wirkung, ärztlich glänzend begutachtet und empfohlen

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Redaktton, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e=^51. Redaktion: ^^112. TeU-Adr.: Anzeiger Gießen.

Dcutfäer Landwirtschastrrat.

~ Barlin, 14. Februar.

Das Hauptthemä der heutigen Schlußsitzung des Deutschen Landwirtschaftsrals bildete die Behandlung der Jugendbe­wegung auf dem Lande", worüber der Landesdirektor von Glasenapp (Arolsen) bcricküetc. Er beschäftigte sich haupt­sächlich mit der ^genannten sozialdemokratische Jugendbewegung, deren Ziel nach seiner Ansicht lediglich die Erziehung der Jugend zu zielbewußten Sozialdemokraten sei. Dem müsse nut allen Machtmitteln entgegengetreten werden. Hierfür käme lediglich eine Jugeickpflege auf nationaler Grundlage in Frage, wie dreie bereits von der Deruschen Turnerschaft, dem Wandervogel, dem Pfadfinderbund und bem Jung-Teutschlandbund in dankenswerter Weise betrieben werde. Die ländliche Fortbildungsschule sei unter möglichster Berücksickchigung der religiösen Bedürfnisse weiter aus- iuDanen und der Besuchszwang gesetzlich sicher zu stellen. Nach längerer Aussprache überweist die Versammlung die Angelegen­heit gemäß einem Anträge des Freiherrn v. Getto dem stän­digen Ausschuß des Deutschen Landwirtschaftsrats zur rt)eueren Bearbeitung. M ,

Nach Erstattung einiger Berichte wurde die Veriammlung vom stellvertretenden Präsidenten v. Getto für geschlossen erklärt.

Di«tiiefoentr ZamilienbläUer" werden dem .Anzeiger" otennal wöchentlich betgelegt, das ,-Kreisblati für den Kreis Eiehen" zwennal wöchentlich. TieLandwirtschaftlichen Zeii- fragen" erschemen monatlich zweimal.

bem! Antrag, festzustellen, daß der Beklagte bervilicktet sei, die zur Errichtung eines Neubaues des Päckterwohnhauses erforder­lichen Hand- und Spanndienste ohne Entschädigung zu leisten, »und ein Fünftel zu den Baukosten beizutragen. Der Pächter, der früher selbst ein neues Wohnhaus gewünscht hatte, stellte sich fehl auf den Standpunkt, er fei wohl berechtigt gewesen, einen Neubau zu verlangen, ft i aber nicht verpflichtet, einen Neubau zu dulden. Das Landgericht Elbing hat den Beklagten.im wesent­lichen nach dem Klageanträge verurteilt, im Gegensatz hierzu Kat aber das Oberlandesgericht Marienwerder die Klage des Kaisers abgewiesen. Gegen diese Entscheidung hatte der Kaiser Revision beim Reichsgericht einlegen lassen. Im Mai v. I. hat jckoch das Reichsgericht auch die Revision abgewiescn."

SX.

6 Uhr im Johanneswal.

Evangelischer Gottesdienst.

Lollar: Sonntaa, den l'f Aebruar, vormittags 10 Uhr: Pfarrasfisteiit Klingel.

Daubringeu: Lonnlag, 16. Februar, nachmittags l/t2 Uhr.

Dekan Guß in a n n.

Igrundstück zu räumen, ließ der Pächter die erforderlichen Repara- Tat vornehmen. Der Kaiser aber, der durchaus

Die nach- A ppjfa stehenden ßvl £lv

Börsen-Wochenbericht.

'= Frankfurt a. M./ 14. Febr.

Während die Börse seither allen politischen Wirr­nissen gegenüber Widerstandskraft gezeigt hatte, scheint cs jetzt, als ob ihre Kräfte erlahmen. Tie letzten Tage verrieten Anzeichen einer Abschwächung der bisherigen festen Grundstim- mitng. Hatten die Kurse bei der größten Geschästsstille statidgehal- ten, so scheint nunmehr ein Nackgeben niöglich zu sein. Tie Ansickt gewinnt an Boden, daß, falls nicht in nächster Zeit die politische Lage sich klärt, mit einem allgemeinen Rückgang in der Industrie und an der Börse gerechnet werden muß. Eine Ge­schäftslosigkeit, wie sie zurzeit besteht, muß abschwächend wirken. Das Privatpublikum hält sich Dom Geschäft fern, und nur die Spekulation ist hin und lvieder tätig, aber auch nur nt^kurz­fristigen Unternehmungen: kleine Gewinne werden rasch in Sicker- hnt gebracht. Zu den .Hauptsorgen der Börse gehört der Geld­markt, der keine Erleichterung erkennen lässt. Geldsätze, lote mir sic jetzt haben, sind sehr geeignet, alle Unternehmungslust lalpn zu legen. Und dabei ist auch kaum mit einer Bcsseruiig zu rechnen, man glaubt eher eine weitere Versteifung erwarten zu müßen, was rückwirkend das Wirtschaftsleben und besonders die indu­strielle Konjunktur nngünsttg beeinflussen würde. Ab- gesehcu von beit Ansprüchen von Handel und Industrie denkt man mit Bangen an die Befriedigung des großen Anleihebedarfs. Zn der Beiirteiliing der industriellen Aussichten sind die Ausicksten geteilt, doch ist nicht zu verkennen, daß das Vertrauen wankt. Klagen über Zurückhaltung der Kundschaft beginnen die bis­herige Zuversicht zu trüben: und die einzige Hoffnung bleibt, daß der Friedensfchluß rechtzeitig genug kommt, bevor die Kon­junktur ihre rückläufige Bewegung begonnen hat. Die Geschäfts­tätigkeit war äußerst gering; sie erstr-ckte sich auf Spezialitäten. In den letzten Tagen überwog das Angebot, so daß die Kutte ins Weichen gerieten. Am Montanmarkte betragen die Ein­bußen 4 bis '5 Prozent. Relativ fest tagen Eschweiler Bergwerks- Aktien aut die Bekanntgabe der Modalitäten der Jnteresicn- gemcinfchaft mit der Burbacher Hütte. Deutsch-Luxemburger wur­den stärker abgegeben, weil man bemängelte, daß das Unter­nehmen bei seiner sinanziell nicht starken Position so große En> gagements wie die staatlichen Luxemburger Erzkonzessionen aut lick genommen hat. Bei Kohlenaktien kam auch das Stocken der Erneuerungsverhandlungen im Kohlensydikat mit in Betracht. "Andere I n d u st r i e p a p i c r e lagen meist schwächer. Auf Schisfahrtsaktien drückten neben den Tariskämpsen im norddeutschen Passageverkehr auch der Rückgang der Getreide­frachtraten. Von Bahnen lagen Lombarden und Orlentbahn etwas fester. Banken blieben vernachlässigt, Rentenwerte vorwiegend matter. Privatdiskont 5Vs Prozent.

Aus Neffen.

Aus der Kammer.

bs. Darmstadt, 14. Febr. Der heutige Tag in der hessischen Kammer führte in die Spezialberatun-g ein. Bis zum- Kapitel 10 ist man vorgedrungen. Wie immer, so wurden auch heute wieder eine ganze Reihe von Sonder- wünschen geäußert, die in den seltensten Fällen die Be­achtung des Hauses finden und in der Hauptsache dem Redner selbst dienen. Eine ernsthafte Aussprache entspann sich über Hen n a?i o n.aHi b er a Ten Antrag jum Domäiiena 7 qutsitionsfonds. Dieser Antrag for­dert die Ablehnung des Ausschußantrags, und da der Abg. Dr. Osann als Vorsitzender des Finanzausschusses selber zu den Antragstellern des Ausschusses gehört, andererseits aber auch sein Name unter dem neuen Anträge steht, so hatten die Redner der anderen Parteien leichtes Spiel, dem natio­nalliberalen Führer seine Gesinnungsänderung vorzu- werfen. Tie Stellungnahme Dr. Osanns wird verständ­lich, wenn man die Gründe berücksichtigt, die der Staats- nrinifter v. Ewald gestern gegen eine Ueberfühmng des Großherzoglichen Familieneigentums m Staatseigentum anführte. Hier hat sich eben ein Abgeordneter von Grün­den überzeugen lassen, und das ist in unseren Parlamenten zu einer so großen Seltenheit geworden, daß man un­bedingt glaubt, nun das Recht zu haben. Wer einen solchen Abgeordneten herzufalleu. Eine andere Frage i)t es aller- dirms wie dies auch der Zentrumsabgeordnete Hebel betonte, ob Dr. Osann nicht gehalten gewesen wäre, den übrigen Mitgliedern von dieser seiner Wandlung vor­her Kenntnis zu geben. Tie Sache wird ja aber den Fmanz^ ausschuß noch einmal beschäftigen, da der Antrag an den Ausschuß znrückverwiesen wurde.

Zu Kapitel 10, Staatseisenbahnen, hatte sich der Fi- n an zm in ist er zu einer aroßen Rede vorbereitet Ein Antrag Ulrich auf Abbruch der Sitzung verhinderte ihn aber, sein Vorhaben anszufühiren. Der Minister mußte daher die Tribüne, auf der er schon stand, wieder ver- Wir werden also am nächsten Dienstag Horen,

katholische Gemeinde.

Gottesdienst.

Samstaa, den 15. Februar:

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit veil. Beicht.

kirchliche Uadmcbtctt

Evangelische Gemeinde.

Sonntag, den 16. A e binar, Reminiszere. Gottesdienst.

3n der Stadtkirche.

Vormittags 9^ Ubr: Pfarrer D. Schlosser.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde.

Pfarrer D. Schlosser.

Abends 6 Ubr: Pfarrer Schwabe.

, Abends 8 Ubr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Mattbäusgemeinde.

Tienstag, den 18. Februar, nachmittags 4 Uhr, im Matthäus- saal: Fraucnmisfionsverein.

Mittwoch, den 19. Februar, abends 6 Ubr: 3. Pasfionsandacht.

Pfarrer D. Schlosser.

Mittwoch, den 19. Februar, abends s Uhr: Vereinigung der fonfirmieiten weiblichen Jugend der Markusgemeinde.

Näcbslkün'tigen Sonntag, den 23. Februar findet im Abend- aotlesdienst Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markusgememde gememiam statt. 'Anmeldung vorher bet dem Piarrer jeder Gememde erbeten.

3tt der Johanneskirche.

Vormittags 9llt Uhr: Pfarrer Ansfel d.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johann es gemeinde.

Pfarrer A n s s e l d.

Abends 6 Uhr: Pfarrer B e ch t o l s b e i m e r.

Peichte und heiliges Abendmahl für Lukas- und Johannes- gememde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Abends 7% Ubr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Ltik'asaemcinde im Lukasjaal.

Desgleichen der konfirnnerlcn männlichen Jugend der Johannes- gemeinde im ^ohannessaal.

Freitag, den 21. Februar, nachmittags 4 Uhr: . Versammlung des FrauenmisfionsveremS der Lnkasgememde

Ter W a r l b u r g - V e r e i n iWelpiemstraße 38) veranstaltet jeden Sonntagabend einen Vortrag, jeden Dienstagabend eine Bibelsttinde, jeden Mittwochabend eine Turnstlinde und jeden Donnerstagabend einen Lese- lind Spielabend.

Tas B i b e l k r ä n z ch e n für Schüler höherer Leh r* a n st a l t e n findet natt im Jobannessaal, unb zwar jeden Tiens­tag um 5 Uhr für die jüngere Abteilung, jeden Samstag um 6 Uhr für die ältere "Abteilung. Tas Vibelkränzchen für S ch ü lerinne n höherer Lehranstalten aus der Johanneogeineinde jeden Tienstag

Märkte.

ch. Bingen, 13. Febr. Ter heutige V i e b m a r k t wies einen sebi guten Auftrieb am. Jnsgefamt nmr der Mailt mit 500 Tieren befahren. Ter Handel war bei teuer Nachfrage lebhaft, so daß tu turjer Zeit der größte Tetl der Tiere zu gnteu Preisen abgelebt werden konnte. Tie Prei s waren sowohl für Schlacht- als auch für 9lntwieb »eft. Bezahlt wurden für das Paar beiter Fahr- ochfen 1100-12 0 Mk., geringerer 900 -1 OOu Mk., für das Stück trächtige Kühe 420 - 4»i0 Alk-, Fabrkühe 400 V!k, ir,ichinelkende Kühe mit Kalb 140 -46J Aik., desgleichen ow,e Kalb 4504><0 Alk., trächtige Rinder 40-45 1 Mit, jährige Rinder 160-20' 'Hit, halt-jäh»iae so-1'0 Mk. Ferner erbrachte Schlachtvieh irn Zentner Schlachtgewicht: Fette gemästete Ochsen 93-94 Pik., fleischige weniger gemästete 90-92 Mk, geringere 88-89 Mk., feite ge° mäflete Kühe 8284 Pik., fleischige weniger gemästete 77 bis 79 feile gemä'tete Rinder 86-88 Alk, fleischige weniger

Für dringende Fälle ist an» ^onnta4,den 16. Febr.< Sich«"»/nt.rcffpti* D

iianbach, Bahnhofstrasse 65, AH. ttdUIIdl Zil Fernspre -her 731.

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Sonntag, den 16. Februar, 2. F a st en -Sonntag:

Vormittags von 61/, Ubr an: Gelegenheit zni: hl. Beicht.

um 7 Ubr: Tie erste l;l. Aiesse.

, um 8 Ubr: Austeilung der hl. Kommunion.

um 9 Uhr: i'oebamt mit Predigt.

, um 11 Uhr: Heil. Meße mit Predigt. Mitttärgottesdienft.

Nachmittags um 51/, Uhr: Emiuenlehre; darauf sakramentalische Bi uders. buftsandacht.

Tienstag nnd Freitag abend um 6'/2 Uhr ist Fastenandacht.

Gottesdienst in der Diaspora am Sonntag, 16. Februar:

In Lich um 9'/, Uhr: Hl. 'Messe mit Predigt.

***» Henn ter: Heiniagei -rein.

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Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Obertzeffen

Die Z'ilage für die Postbeamten

Lie der Büdgekausschuß des Reichstags befchsossen hat und die für das älteste Drittel der Assistentenklasse und der Unterbeamten in Höhe von 300 resp. 100 Mt. in den Vor­anschlag eingestellt werden sollten, dürsten vom Plenum wahrscheinlich angenommen werden, doch bestetzk zunächst Icinc Aussicht, daß diese Zulagen von der Reichsregierung in dieser Form angenommen werden. Die Reichsregierung steht auf dem Standpunkt, wie sie im Reichstage auch bereits ausgeführt hat, daß der Reichstag kein Recht hat, Besoldungsanderungen durch den Voranschlag herbettu- führen. Eine solche Aenderung könne nur durch eine No­velle zum Besoldungsgesetz erfolgen. Ob die Regierung eine solche Novelle dem Reichstag vorlegen wird, ist bis jetzt noch sehr ungewiß. Bisher war es nur üblich, daß der Reichstag seine Wünsche in Form von Resolutionen der Reichsregierung zugänglich machte. $

Mit der Frage der Zulagenbewilligung wird sich der Bundesrat in den nächsten Wochen beschäftigen. Er wird sich sicherlich auch dahin entscheiden, daß auf 'Grund des Voranschlags eine solche Bewilligung nicht zulässig ist, sondern eines besonderen gesetzgeberischen Aktes bedarf.

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uemditeie 83-84 9)1 f., germaere 80-81 Alk., Mastkälber 92 bis bis 94 Mk, Alaslkälber geiiii.ieren Scklackuweries 9o91 9)1 l, feite geiuä ete Scbiveine 89-90 Alk., fleischige weniger gemästete 8587 Alk., geriugeie 80- 82 Mark.

Spielplan Per vereinigten firanfhirter Stadttheater.

Opernhaus.

Sonntag, den 16. Februar, naaumttags *'?4 Ubr:Alt-Wien." 'Abends 7 Uhr: .Ter fliegende Holländer." Nlontag, den 17. Febr , abends ^8 Uhr:Caval e'ia rasti aua" S'ierauf:Ter Bajazzo/ Lienslag, den 18. Aebruar*):Ter ferne SUang." Tlittmocb, den 19. Fevinar, abends '/.*< Uhr.Ter liebe Augustin." Toniiersiag. den 20. Februar:Ter Kichreig. n" Freitag, den 21. Aebruar, abends 6 Uhr:Siegfried." Samstag, den 22. FebruarTer Barbier von Sevilla." Sonntag, den 2 '. Februar, nachmittags '',4 Uhr:Ein Walzertraum." Abends 7 Uhr:A'ida." Alontag, den 24. Februar, abends */.8 Uhr: ,'Dliqnou." Tienstag, den 25 Februar: .Obern E haben." Vlittwoch, den 26« Februar, abends Uhr:Ter hebe Angufiin."

Schauspielhaus.

Sonntag, den 16. Feurnai, nachmsttags V,4 Uhr:Tas Märcken vom Wov." Abends 7 Uhr:Romeo und Jlilia." Mon lag, den 17. Februar'):Püppchen." Tiensiaa, den 18. Februar: uiraf Pepi " Vorher:Wann wir altern." Mittwoch, den 19. Febr., nachmittags */33 Ubr :ilhelm Teil." "Abends 7 Uhr: Die Zarin". Donnerstag, den 20. Februar, abends 0,8 Uhr:Puvvchen." Freitag, den 21. Februar, abends >$8 Uhr:Maria etuart/ Samstag, den 22. Februar: Zum ersten 'Male:Ter gute Ruf." Lcbaujviel in 4 Akten von Hermann Sudermann. Sonntag, den 23. ,3ebr nachmittags 4 Uhr:Tie Zarin " Abends 7 Uhr:Ter gute Ruf." Montag, den 2t. Februar:Romeo und Jutta. Dienstag, den 25 Februar:Ter gute Ruf." Mittwoch, den 26. Februar:Ter gute Ruf."

*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.

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