Ausgabe 
9.10.1913 Zweites Blatt
 
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st Mr eröffnen Montag, 20. Cftobcr 1913, abend-

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iiliilirb nir Samen und Herren. Ummichlsgeld 6.- Mark. Anmeldungen an Gg. Kling. KückiogstrssßeL oder bciL^ qinn bet Kursus. Beginn dc' MWWMS Ticndtflfl, 21. Cftobcr.

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Nr. 237 Zweites Blatt

163. Jahrgang

Erscheint tWich mit Ausuahnx des S-nntagS.

DieSiebener FamttienblStter" werden dem »Anzeiger" viermal wöchentlich beigeleat, das Kreisblatt für den Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweunal.

Sletzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oderheffen

Donnerstag, 9. Oktober 1915

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Univerfttats - Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expeditioir und Druckerei: Schul­straße 7. Expedition und Verlag: e3@51.

Redaktion:e^K112. TeL-Adr.: AnzeigerGießen,

in den Verkaufsstellen gratis abgegeben wird.

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Fruchischwer im Goldlniib sieben die Bäume

Nur der offizielle Katalog; und Führer sind massgebend.

Bis heute rund 3*/2 Millionen Besucher.

Die deutsche und

Kultur erheben. Möge dem so sein.

Hannoverischer Kurier

n. in die Freuden des Herbstes mischt sich die Wehmut, daß die schöne Jahreszeit vorüber ist. Und auch die Sorge um die Ge­sundheit namentlich für empfindliche Menschen. Wer zu Erkäl­tungen neigt, wen ein Luftzug heiser macht, wer leicht einen Katarrh weg Hai oder wer gar an veralteten Bronchiallatar- rhen leider, der verwende von nun an regelmäßig Fanö ächte Sodener Mineral-Pastillen, damit er die Gefahren des Herbstes u. Vorwinters leicht, überwindet. Aber man verlange ausdrück- lichFay s"Soden., weil diese ans z. Kur benützt. Gemeindcheil- guellen gewonnen sind. Die Schacht, k.85Pf. u. ist überall zu hab.

Welt-Ausstellung

für Bauen und Wohnen

Mai bis

Ende Oktober

Mai bis

Ende Oktober

Am Fuße des Völkerschlachtdenkmals erbaut auf einer Fläche von 400000 qm. Besondere Sehenswürdigkeiten: Leipzig um 1800 - Dörfchen mit anschließender landwirtschaftlicher Sonderausstellun» - Gartenvorstadt Marienbrunn - 50000 qm großer Erholungspark - Täglich große Künstler- und Militärkonzerte - Abends Festbeleuchtung der Ausstellungs­bauten und Leuchtspringbrunnen. An Elitetagen - in der Regel Montags - Große Festillumination. ss7/10

- . Also eine nationale Ausstellung und erfreulicherweise zum guten Teil als nationales Unternehmen ist die Leipziger Schau zu werten, denn dem Rufe der Leipziger haben viele andere Städte, haben vor allem Staaten wie Preussen, Sachsen und Bayern Folge geleistet......So kann die ganze A« sstellung,

trotz aller erhobenen Einwände, klärend und kulturfördcnd wirken, und muss deshalb als ein Dokument und Monument deutscher Kultur und deutschen Geistes dankbar begrQsst werden. Auf dem, was hier als Leistungen unserer Zelt vorgeführt wird, soll sich dereinst wieder eine wahrhaft künstlerische

politische Tagesschau.

Die Welfenfrage.

Das Wolff-Bureau veröffentlicht folgende Notiz: _

Die von verschiedenen Seiten unternommenen Versuche, die unter Berufung auf den Fahneneid abgegebenen Erklä­rungen in dem Briefe des Prinzen Ern st August, Herzogs zu Braunschweig und Lüneburg, an den Reichskanz­ler zu mißdeuten, stehen, wie uns aus Gmunden von zuständiger Seite mitgeteilt wird, in scharfem Ge­gensatz zu der Auffassung des P r i n z e n s e l b st. Der Prinz ist der Meinung, daß seine in diesem Briefe ent­haltenen Aeußerungen über das in dem Fahneneid gegebene Versprechen so klar und bestimmt seien, daß nie- manddasRecht habe, an seinen Wortenzudeuteln u n d z u r ü t t cb n. Es sei für ihn unverständlich, wie jemand daran zweifeln könne, daß dieses Versprechen auch in Gel­tung bleibe, sobald er deutscher Bundesfürst geworden sei und daß er sich daher an sein Versprechen für immer ge­bunden fühle. Die Mitteilungen derFranks. Nachrichten" über die Verhandlungen vor der Hochzeit sind, wie wir aus Gmunden und Berlin erfahren, unrichtig. Die Besprechungen des Reichskanzlers in Homburg mit dem Her­zog von Cumberland und dem Prinzen erzielten ganz klar das Ergebnis, das in dem Briefe des Prinzen an den Reichs­kanzler niedergelegt ist. Die Zeitungsmeldung über einen Auftritt mit dem Prinzen August Wilhelm gehört in das Reich der Fabel.

*

Die Sozialdemokratie imAgitationsbezirk Frankfurt".

Wir lesen in derKöln. Ztg.":

Der sozialdemokratische Jahresbericht sür den A'gitationsbezirk Frankfurt, der außer dem Regie­rungsbezirk Wiesbaden die kurhessischen Kreise Marburg und Fluida und den rheinischen Wahlkreis Wetzlar umfaßt, klagt lebhaft über den Rückgang der Abonnentenzahl der Partei presse, trotz einer verhältnismäßig guten Geschäfts­konjunktur. In runden Zahlen betrage der Rückgang in Frankfurt 450, in Höchst 250, in Hanau 200, in Wiesbaden (nach einc!m> vorausgegangenen Aufschwung durch die Begründung einer Wies­badener Sonderausgabe des Frankfurter Parteiblattes) 250. Im allgemeinen sei zu bemerken, daß gerade die größeren Orte einen Stillstand zeigten. Es seien zwar in den einzelnen Kreisen wiederholt Werbungen beschlossen worden, die Beteiligung an ihnen sei jedoch so gering gewesen, daß auch das Ergebnis dem entsprochen habe. Diese rückläufige Bewegung wird namentlich deswegen bedauert, weilnichts hinderlicher für den proletarischen Klasseukampf sei, als das einschläfernde Gift der bürgerlichen farblosen Zeitungen." Aus Berichten bürgerlicher Blätter über die Besprechung dieses Berichts aus der Agitationskonferenz ist zu entnehmen, daß die Preßkommission als Mittel gegen diesen Rückgang der Redaktion derFrankfurter Bolksstimme" aufgegeben habe, mehr Mitarbeiter heranzuziehen, die in der Partei auf der linken Seite stehen.

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die Machtstellung ihres Landes in erster Reihe auf dem Schutz- und Trutzbündnis mit Deutt'chland beruhe. Aber man sollte inner­halb der schwarzgelben Grenzpfähle endlich aufhören, mit dem Feuer zu spielen, denn es wäre zweifellos die Donaumonarchie, die bei einem hieraus entstehenden Brande am meisten gefährdet würde!

Toledo, 8. Okt. Der König schenkte Poincare und seinen Begleitern wertvolle Toledaner Waffen. Während der Eisenbal-ufahrt von Madrid nach Toledo hatten Poincaro und die Minister Gras Romanones, Munoz, Pichon und General Liautey eine lange Unterredung, an der sich zeit­weilig auch der König beteiligte.

Sr-ort.

= London, 8. Okt. Die Haupterfolge der Hcrbstrenncn auf der Brooklandsbahn hatte J o erns auf Opel wa g en. Er ging jedesmal, unter zwölf Konkurrenten, aus beiden inter­nationalen Rennen über 53A und 8V2 Meilen als Sieger hervor. Und war mit seinem 12 ?8.-Wagen schneller als alle Konkurrenten auf über 22 PS starken Wagen, seine Stundengeschwindigkeit betrug G83,i Meilen, trotzdem der Opelwagen seinen Konkurrenten 12 Se­kunden Vorgabe abgeben mußte, gewann er leicht mit über 100 Längen.

Leipzig 1913

Internationale Baufach-Ausstellung mit Sonderausstellungen

ausländische Presse hat schon während der Vorarbeiten der Ausstellung das größte Interesse entgegengebracht. Nach der Eröffnung haben die bedeutendsten Publizisten sie einer ------ ' eingehenden Kritik gewürdigt. Wir zittieren folgende Zeitungsst im men :

Modelle nicht. Immerhin aber ist es recht interessant zu beobachten, mit welck>er Ausdauer sich unsere Jugend dem Flugsport hingibt. So kann man in der Ausstellung Mo­delle sehen, deren Herstellung ein großes Stück Arbeit erfordert. Daneben finden sich auch nur schematische Kon­struktionen, die in der Praxis zu erproben wir den jungen Erbauern nicht raten möchten. Im ersten Saale steht aber sogar ein Zebrauchsfertiger Apparat, der von den Mit­gliedern der Flugsportvereinibung konstruiert worden ist. Die Flugsportvereinigung ist die Jugendabteilung der Hessi­schen Flugstudien-Gcsellschaft. Dieser fertige dlpparat ist ein Einsitzer, der mit einem 30 HP-Motor per Aero-Werkc Düsseldorf ausgerüstet ist. Die jungen Erbauer haben ihren Apparat zwar noch nicht in der Praxis probiert, behaupten aber, daß er jederzeit fügbereit sei. Zu der Ausstellung sind nahezu 100 Nennungen eingelaufen, so daß man schon einige Zeit braucht, wenn man durchkommen will. Am 12. Oktober wird auf dem Sportplatz des Darmstädter Sportklubs ein Flugwettbcwerb der Flugmodelle, Gleitflug­zeugmodelle und Drachen stattfinden, der eine zahlreiche Beteiligung bringen wird.

, j.. viplapitickeit darf als ein besonderer Vorzug der IBA. bezeich-

Geradc diese VielseitigK Facbmann und nicht für den einzelnen ist sie be- net werden. Nicht tur verständnislos dahinlebt, sondern der

8timmt\8P°hnlCümwe tbeegre?fen möchte, um sie zu verschönern . . .

seine nächste umwen. Rider Zeitung

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bs. Darmstadt, 8. Okt. Der Darmstädter Verein für Luftfahrt, E. V. (Hessische Flugstudien-Gesellschaft) ver­anstaltet vom 9.12. Oktober im städtischen Ausstellungs- gebäude auf der Mathildenhöhe eine Ausstellung von Flugzeugmodellen, Gleitflugzeugmodellen und Drachen. Der Grundgedanke der Ausstellung ist, die Jugend für den Flugzeugbau zu begeistern bezw. zu zeigen, welches Inter­esse die Jugend schon heute an der Konstruktion von Flug­zeugen nimmt. Die fachmännische Seite der Sache mußte dabei naturgemäß in den Hintergrund treten, denn irgend­welchen Gebrauchswert haben wohl die hier ausgestellten

Szenenwechsel aus dem welttheater?

Es geht etwas vor, man weiß aber nicht recht was, so möchte man mit einem geflügelten Worte des Abg. Sabor sagen. Und die Gcbärdenspäher und Zeichendcutcr verkünden mit mehr oder weniger Bestimmtheit, daß sich auf dem Welttheater ein Szenen- ^kchsel^vollzicht, daß die strenge Scheidungslinie zwischen Dreibund undTripleentente" zu verschwinden beginne, und daß sich neue Gruppierungen auf dem Markte der internationalen Politik vor- bcrcitcn. Das aber habe mit seinen Wirren und Kriegen der.Balkan getan. Im ersten Abschnitt des Balkantohuwabohus wurde die T r i p l c c n t c n t c" auf eine so schwere BelasMngsprobc gestellt, daß man bereits ihre Sprengung voraussagte: jetzt aber soll es der Dreibund sein, der daran glauben müsse.

. Nun hat sich freilich der Dreibund von jeher des Schicksals erfreut, recht oft totgesagt zu werden, was nicht hinderte, daß 'er immer wieder erneuert worden ist. So erst im Dezember des vergangenen JalweS, so daß dieser Vertrag jetzt wenigstens formell bis zum 7. Juni 1920 gesichert ist. Freilich ist nicht zu leugnen, das; ebenso wie der Dreiverband auch der Dreibund während der Balkanwirren manche Krisis durchgemacht und manches Defizit zu verzeichnen hat. Hatte Rußland und damit zugleich dieTriple­entente" aus der Debetseite die Sprengung des Balkanbundes zu buchen, so mußte der Dreibund in sein Debetkonlv den Zu­sammenbruch der Türkei und zugleich eine Schwenkung Ru­mäniens cintragen, das ebenso wie die Pforte bisher als Parteigänger des Dreibundes galt, während seine Haltung jetzt mindestens zweifelhaft geworden ist und die finanzielle Unter­stützung sowohl der Türkei wie Rumäniens durch Frankreich ver­dächtige Anzeichen einer veränderten Politik dieser Mächte sind.

Hat somit der Dreibund durch die Balkanwirren eine nicht zu leugnende Einbuße erfahren, welche durch die fragwürdige Schöp­fung Albaniens wahrlich nicht ausgeglichen werden kann, so hat es auf der anderen Seite den Anschein, als ob dem Dreiverband gerade jetzt ein neuer Zuwachs beschieden sei durch die Einbeziehung Spaniens in die englisch-französisch-russische Interessengemeinschaft. Als der französische Ministerpräsident Barthou in San Sebastian seine schwungvollen Reden hielt, schien in der Tat das französisch- spanische Schutz- und Trutzbündnis gesichert zu sein. Mer merk­würdig, jetzt, ftb der Präsident P 0 i. n c a r 6 in Madrid seine Visite abgcstattet hat. ist die Tonart erheblich gedämpf­ter gcivorden, und es scheint fast, als ob die so pomphaft angekün­digten Abmachungen sich zurzeit im wesentlichen mif ein gemein­sames Vorgehen in Marolko beschränken sollen. Immerhin wird man so oder so mit der Tatsache rechnen müissen, daß die Politik Spaniensmit Zuckerbrot und Peitsche" noch mehr als bisher in das Fahrwasser derTripleentente" geleitet wird. _

Mle diese Verschiebungen würden am Ende nicht so schwer ins Gewicht sätlcn, wenn es nicht auch innerhalb des Dreibundes selbst zu kriseln begänne. Zwar ist es glücklich gelungen, den aus Anlaß der albanischen Frage Mischen Oesterreich und Italien entstandenen Gegensatz zu begleichen oder wenigstens zu überbrücken, aber die als einer der Restbestände der Balkanwirren gebliebene V e r st i m - m.üng zwischen O e st er r e ich -11 ngar n und Deutsch­land droht die internationale Politik allgemach in bedenkliche Weise zu beeinflussen. In der Donaumonarchie grollt man nod) immer, weil Deutschland den österreichischen Husarenritt gegen den Bukarester Frieden nicht mitmachen wollte, obwohl doch die Lei­tung der deutschen Politik um so weniger Anlaß hatte, mit dert Oesterreick^rn besinnungslos durch dick und dünn zu gehen, da deren Sekuirdantcndienste während des Marokkokonfliktes weit zurückhal­tender waren als die Deutschlands während der bosnischen Krise.

Wenn aber jetzt von österreichischen Blättern aus diesem An­laß offen mit dem Austritt ans dem Dreibunde gedroht wird, so vermag man damit in Deutschland niemandem zu imponieren. Der Vertrag zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn, der in seinem Artikel 1 beide Staaten sür den Fall, daß eines der Reiche von Rußland angegriffen wird, verpflichtet, einander mit der ge­samten Kriegsmacht beizustehen, ist geschlossen worden zwecks ge­meinsamer Abwehr gegen einen etwaigen russischen Angriff. Einen solchen Angriff aber hätte weit mehr als Deutschland, das keiner­lei Interessengegensätze zum Zarenreiche hat, die Donaumonarchie zu befürchten, deren Balkanpolitik ihrer ganzen Natur nach in schroffem Gegensatz zum Moskowiterreiche stehen muß. Es mutet da- lier wie ein'Ausdruck tödlichster Verlegenheit und fast kindlichen Trotzes an, wenn besagte österreichische Blätter, um uns Deutsche zu ärgern, mit dem Gedanken einer gegen Deutschland gerichteten österreichisch-russischen Verständigung spielen. Es wird dabei der wichtigste Punkt Überseen, daß nämlich gerade der osterrecchqch? russische Balkangegensatz bisher die deutsch-russische Verständigung gebindert hat! Wir wissen ja nun freilich daß die maßgebenden österreichischen Politiker nicht hinter jenen leeren Drohungen stehen und nach wie vor davon überzeugt sind, datz die Sicherheit und

hat in der Anlage des Ganzen gewaltet. Eine unge- Ein künstlerischer Geis natn wigg Schaffens und Strebens ist dort ange­he ure Fülle des viele Tausende in den nächsten Monaten erfreuen

sammelt worden, an dem- n Belehrung ausgehen werden

und von dem aus reiche Anregung Schlesische Zeitung, Breslau

Allem Anschein nach wird die heute eröffnete Internationale Baufach-Aus­stellung in nichts hinter der Hygiene-Ausstellung in Dresden zurückstehen, um so mehr, da ja das Bauwesen im allerengsten Zusammenhang mit der menschlichen Kultur steht und fast in alle Zweige des menschlichen Lebens eingreift, so dass auch der Laie des Interessanten und Belehrenden soviel findet, dass er gern der Ausstelluags- und Feststadt Leipzig einen Besuch ab­statten wird..... Die Post, Berlin

Wenn die Internationale Baufach-Ansstellung vor den Toren Leipzigs auf den Grundlagen und Erfahrungen der Dresdner Hygiene-Ausstellung aufgebaut ist, so ist das ein erfreulicher Beweis für die Abkehr von der wachsenden Plan­losigkeit der Weltausstellungen der letzten Jahre. Vor allem wird auch der Besucher in der glücklichen Lage sein, bereichert und belehrt von ihr nach Hause zu gehen...... Dresdener Anzeiger

töcricbtsjaaL

D as Ende des Herrn von Hu elf en."

'2). Berlin, 7. Okt. Durch Beschluß des Gerichts ist nun­mehr der Termin zur Verhandlung in einer Angelegenheit festgelcgt worden, die wegen der beteiligten Personen geeignet ist, das größte Aufsehen zu erregen. Es handelt sich dabei um folgende Tatsachen. In der ZeitschriftDeutsche Montagszeitung" zu Berlin erschien in Nr. 31 vom 4. August 1913 ein Artikel unter der UeberschriftDas Ende des Herrn v. H u c l s e n", der nach Ansicht der Staatsanwaltsck)ast in hohem Grade beleidigend für den Generalintendanten der Königlichen Schauspiele Grafen von Huelsen-Haeseler ist. Es wird ihm in diesem Artikel, der seinen Rücktritt für den H>erbst in sichere Aussicht stellte, zum Vorwurf gemacht, daß er an der Rückständigkeit der Königlichen Bühnen/ die durch zahlreiche Zwistigkeiten unter den Künstlern hervor­gerufen worden sei, die Schuld trage, daß er Legionen von Ver­sprechungen nicht gehalten habe, daß für die Besetzung der Stellen an den Hofbühnen nicht die künstlerische Qualität, sondern dai persönliche Wohlwollen maßgebend sei usw. Besonders intcressanl ist an dem Verfahren die große Beschleunigung. Am 4. August erschien der inkriminiertc Artikel, und nach mehreren Verneh­mungen der Angeklagten ist ihnen bereits am 20. August die Anklageschrift mit einer ungewöhnlich kurzen Erklärungsfrist 5 Tage zugcstellt worden, und am 28. August, also kaum drei Wochen nach Erscheinen des Artikels, war bereits das Hauptvcr- fahren eröffnet.

Die schlechte Verdauung, an der nervöse Schulkinder wie auch viele Erwachsene leiden, bedingt eine vorsichtige Ernährungsweise. Sehr leicht verdaulich, zugleich aber nahrhaft, wohlschmeckend und vflin ist das altbewährte NährmittelKufeke"; es regt den Avvetit an, hält die Verdauung in Ordnung und trägt wesentlich zur Hebung des allgemeinen Wohlbefindens bei.Knfeke" ist be- auem in den gewohnten täglichen Sveiien zu nehmen, bei der Zubereitung bediene man sich desK u f e ke" - Kochbüchleins, das

. . diese Ausstellung, über deren feierliche Eröffnung wir berichteten, bietet unendlich viel mehr als trockenen Fachkram, der die Allgemeinheit wenig in­teressieren könnte: sie gibt eine völlige Ausschöpfung des Begriffes Baufach und verfolgt ihn in seinen Ausstrahlungen bis in fast alle anderen Kultur­gebiete. Tägl. Rundschau

Leipzig hat den Beweis geliefert, dass es auf dem Gebiete desWeltausstellungs- wesens mit jeder europäischen Grossstadt in die Schranken treten kann . . . . und weiter.....Eins aber steht fest: Die IBA wird in der Geschichte des

modernen Ausstellungswesens als eine Musterleistung gebührend gefeiert werden, und die Besucher, die aus allen Gegenden der Welt nach der alten Pleissestadt zu pilgern beginnen, werden die Reise nicht zu bereuen haben .. .

Kölnische Zeitung

Es mag ausdrücklich nochmals hervorgehoben sein, dass die Internationale Baufach-Ausstellung, zwar aus der Praxis für die Praxis geboren, doch eine reiche Fülle anschaulicherünterweisung und belehrende Aufklärung umfasst, die auch für die Allgemeinheit von grösster Bedeutung ist.....

Neue Preussische Kreuzzeitung

Die Leipziger Weltausstellung für Bau- und Wohnwesen ist das stolze Doku­ment unserer wieder wahrgewordenen, festgegründeten, grosszügigen, ehr­lichen und phantasiereichen neuen Baukultur .... Frankfurter Zeitung

, Werk . Eine Kühnheit, die gerade wir Berliner besonders

V ä«d gnnd nrTisen müssen, da wir sie bisher nicht bewiesen haben und wie würdigen und preisen mu beweisen werden ..... Es verdient die

es scheint, inl,s^b inen ümfang. durch die Art, wie esmit der Entwicklung Bezeichnung durch seinen um g durch die Planung der Gesamtanlage und der Stadt in Beziehung r. Ausführung bis in die letzte Ecke. Es steht

durch die technisch elnw sogenannten Weltausstellungen, die

in allen dlcs«n{Pn^e^a7?im Ausland veranstaltet haben, und zeigt, wie Städte, von gleichem Ran^ in deutschen Bewegung schon geworden fruchtbar die Ideen der mouerueu Berliner Tageblatt

sind......