Ausgabe 
1.2.1913 Zweites Blatt
 
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Nr. 27

Erscheint tw mit Ausnahme des Sonntags.

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alten, hartnäckigen Äaatrrh zu kämpfen hatte, weiß dies aus eigener Erfahrung. Mil den gewöhnlichen Hausrnittcl- chen, wie Hustenbonbons, Pastillen ic. ist da nicht viel anzu- fangen. Ein harmloser kleiner Erlältungshusten, der sowieso schon nach einigen Tagen wieder zu verschwinden pflegt, mag mit derlei harrnl'osen Mittelchenbekämpft" werden können soweit man Tn er überhaupt von einemKampfe" reden kann. Ein chronisch gewordener, alter Husten, der gar nicht weichen will, oder wenn er einmal einige Zeit verschwunden war, immer wiederkehrt, und der bei dazu Disponierten gar oft den Keim eines schweren Lungen- leidens in sich trägt, sollte niemals Gleicht genommen und mit Hausmittelchen behandclt werden. Dazu ist die Sache doch zu ernst. Einem solch alten Husten muß mit ganz anderen Mitteln zu Leibe gegangen werden. Der Feind muß sozu­sagen in seinem Lager angegriffen und von innen heraus

treten. Außerdem wirkt der Balsam magenstärkend und appetitanregend und bedingt hierdurch eine größere Nah­rungszufuhr und damit auch eine Gewichtszunahme. Der

feinste Alaslkälver AtUllere Ata,l- uns beite Saugkalb sc . Geringere Atafl- und gute Saugkälbee Geringere c-auglalbec......

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Märkte.

F.C. Wiesbaden. Biehh o'-M ark tb e r: cht vom 31. Jan.

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Samstag, 1. Februar 1913

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universiläts Buch- und Steindruckerei.

N. Lange, Gießen.

DieLietzener Familienblälter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, da? ,.Kreis6latt für Sen Kreis Sietzen" zivenual wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Zeit­fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Mus den Reichrtagsausschiissen.

:: Berlin, 31. Januar.

Ter Wabkpriifnna?ausschnß beschloß zur Wahl des Abg. Dr. P a ch n i ck e - Parchim (Vp.) B e- »v e i s c r h e b u n g.

Die ReichSeisenbahnen im Budgetausfchnß.

Ter Budgetausschuß des Reichstags verhandelte heute übxr den Vorschlag der Reichseisenbahnen. Wieder wurde der Wunsch geäußert, die Zehntonnenwagen allmählich cinzuschränken oder- ganz zu beseitigen. Die Fahrkarten st euer bildete wieder den Gegenstand der Kritik. Minister von Breitenbach gab zu, daß sie sein Amt belaste, insofern die Abwanderung aus die vierte Klasse zu einem erheblichen Teile dadurch herbei- gesührt werde. Aber auf die 20 Millionen könne der-Schatzsekrctär nicht verzichten. Der Minister trat den Beschwerden über mangel- haste Gestaltung der vierten Wagentlasse entgegen: vielfach seien sic gar nicht schlechter als die dritter Klasse, da die Wagen vierter Klasse zum großen Teil aus solchen dritter Klasse umgewandelt seien. Auch dies erkläre zu einem Teil die Abwanderung in die vierte Klasse. Es wurden verschiedene Wünsche geäußert nach besserer Verbindung, insbesondere auch von Straßburg nach Mülhausen. Eine Reihe von Anträgen fordert Aufbesserungen der Beamten und Arbeiter. Der Minister bekämpft insbesondere den Antrag, für sämtliche nichtetatsmäßige Beamten und Arbeiter 10 Proz. Lohnverbesserung cinzuführen. In den letzten Jahren seien die Lohnverhältnissc in starker Folge bei den Eisenbahn - rrbeitern verbessert. Im Durchschnitt beträgt das Einkommen eines normalkräftigen Arbeiters 1370 Mk.

Ter Ausschuß für die Koi'kurrenzklausel führte heute die Besprechung weiter. Auch heute handelte es sich

Redaktion, Ervedition und Druckerei: Schul­straße 7. Ervedition und Verlag: e^g51. JRebaf tion:e^ 112. Tel.-Adr.: AnzetgerGießen.

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vertrieben werden.

Als das beste Mittel zur Beseitigung alter Katarrhe mit ihren Folgezuständen, wie: alter Husten, Verschleimung, Asthma, Bronchitis, Lungenspilzeukatarrh usw. galt schon den Aerzten des Altertums und gilt auch heute noch im ganzen Orüent der sogenannte Arabische oder Utubalsam,

ocsteuern. Daß das nicht von heute auf morgen geschehen kann, wissen wir sehr wohl. Aber für die gedeihliche wirt­schaftliche Entwickelung Hessens ist es gut, wenn man dieses Ziel uicht aus dem Auge verliert.

Die Antwort der Regierung.

Auf die gestern von uns wiedergegebene Erklärung des Finanzausschusses der Ersten Kammer wird beute die Antwort der Regierung darauf bekannt. Sie wies darauf hin, daß man die Frage der Notwendigkeit einer Steuererhöhung im1 Jahre 1910 nicht nach den heutigen Verhältnissen, sondern nach den Verhältnissen, wie sie bei Beratung des Budgets 1910 und nach den Plänen, die man damals gehabt habe, beurteilen müsse. ~amals habe man die so außerordentlich günstige Entwicklung der Eisenbahneinnahmen nicht voraussehen fönnen, überdies habe man geplant, in die laufende Verwaltung von den Eisenbahnüber­schüssen überhaupt nichts mehr fließen zu lassen und eine starke Schuldentilgung cinzuführen. Nachdem man diese Pläne zum 'größten Teile ausgegeben habe, sei naturgemäß eine so starke Stcuererhöhung nicht mehr- nötig gewesen.

Die Höhe der direkten Steuern gegenüber den preußischen. Sätzen sei stets für die Regierung ein Gegenstand der Sorge ge- wc'en und sie lege sich alljährlich die Frage vor, ob man die hess.schen Sätze nicht ermäßigen könne: sie habe auch bei jeder Gelegenheit auf das Bedenkliche dieser hohen Sätze hingewiesen. B-s jetzt seien aber Mittel zur Herabsetzung nicht vorl^tnden gewesen: ob dies in Zukunft der Fall sein werde, könne in an h e u t e n o ch nicht sagen. Auch ist es nicht richtig, daß die Regierung zur Deckung der Kosten der Besoldungsordnung vom Jahre 1915 ab eine Steuererhöhnng vorgeschlagen oder in Aus­sicht genommen habe: in dem Deckungsplau für jene Kosten sei nur darauf hingewiesen, daß eine solche Steuererhöhung vom Jahre 1915 ab nötig wäre, wenn sich die Verhältnisse normal so weiter entwickeln, wie sie sich heilte darstellten. Ob die,Steuer­erhöhung von 1915 ab nötig sei, könne man erst bei Aufstellung des Budgets für 1915 sehen und bei dessen Beratung entscheiden, .lebrigens schlage die Regierung ja Ebenfalls für die nächsten Jahre vor, die Ueberschüsse früherer Jahre, die im Restefonds angesammelt seien, dazu zu verwendell, weitere (Steuer er Ölungen hintanzuhalten. Ihr erscheinen neue Steuern ja se obst bedenklich.

Prima !

Kegel und Kugeln, jjll. WMZ«.

JC r u h

Gemüt-io*y

Unterhalt^!

Börsen-Wochcnbericht.

Frankfurt a. M., 31. Januar.

Die Entmutigung der Börse nach dem Staatsstreich der Jungtürkm ist einer zuversichtlicheren Haltung ge- wichen. Wenn die Börse die Ruhe bald wiederfand, w i|t dies ein Beweis dafür, daß die innere Marktlage weitgehend ge­sundet ist. Dies kam bei der ll 11 i m o r e g u l i e r u n g deut­lich zum Vorschein, die glatt erledigt wurde. Trotz der Kündt- gung des Wasserstillstandes hat man den Eindruck, daß die Gegner den Großmächten die Führung überlassen wollen und keine Großmacht das bisherige Einvernehmen stören wird. Als An­zeichen für die Friedenshoffnungen wurde der Abschluß der neuen rumänischen Anleihe mit einet deutschen Gruppe angesehen. Von gleichen Erwägungen wurden auch die übrigen eur""ü'chen Börsen beherrscht, ind ssen gingen vondo.t keine be ander. Anregungenaus,- aud) nickst von New Bork, wo die llniicherhen uucr die ge­setzlichen Maßnahmen für den Verkehr ein Hindernis blldet. Tas Geschäft bewegte sich in ruhigen Bahnen, wenn auch nach der Ultimoregulierung die Rückgänge der Vorwoche eingeholt wur­den und vereinzelt recht ansehnliche stursbesserungen erzielt wer­den konnten. Es gilt dies besonders für Mont an werte, die sich 37 Pxoz. hoher stellen. Versuche der Kontremine, durch Meldungen über Verlangsamung der Konjunktur die Börse zu schrecken, blieben erfolglos. Man ist der Meinung, daß die bei ber schweren Industrie vorliegenden Aufträge eine so lange Zelt in Anspruch nehmen werden, bis für die Sicherung des.Friedens unzweideutige Tatsachen sprechen, worauf der zurückgehaltene Be­darf sich hervordrängen müßte, abgesehen bavon, baß die Neu­ordnung der Verhältnisse auf dem Balkan der Industrie nam­hafte Aufträge in Aussicht stellt. Auch rechnet man mit einem Anwachsen der Bautätigkeit, da die kritischen Zetten auf dem Bau­markt in absehbarer Zeit überwunden fein dürsten, vorausgesetzt, daß die politische Entspannung rasche Fortschritte machte Jn- d u st r i e p a p i e r e zeigten reckst feste Haltung. Von Maichtnen- fabriten stiegen Kieper wieder 1*2 Proz., Daimler 5 Proz., auch die im freien Verkehr gehandelten Benz-Aktien mären begünstigt auf die dem Unternehmen zuteil gewordene Auszeichnung. Che­mische Werte und Elektrizitätsattien konnten meist einige Pro­zent ansieben. Kunstseide haben von ihrem Rückgang 21 Proz eingeholt auf Gerüchte über eine geplante Transaktion. Aus den übrigen Gebieten konnten sich die Kurse meist etwas.besesttgem ungeachtet der Bedenken, zu denen die Geldmarktlage noch immer Anlaß gibt. Privatdistönt 5 Proz.

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benutzten und der heute noch von den Pilgern, die nach Metta wallfahrten, als eine Art köstlicher Reliquie, in llejnen, um den Hals getragenen Fläschchen in die Heimat gebracht wird.

Der echte arabische Balsam war früher so teuer, daß er mitunter mit dem doppelten Gewichte des baren Goldes ausgewogen wurde und kam daher nur als Kuriosität ge­legentlich in den Handel. Die Schwierigkeiten seiner Be­schaffung sind indessen seit einigen Jahren durch d>e Auf­deckung bisher unbekannter neuer Produktionsgebiete^ be­seitigt, und wir können heute das so eminent wichtige Heil­mittel schon zu einem Preise in den Handel bringen, der es auch Minderbemittelten ermöglicht, seine vortrefflichen Eigenschaften im Bedarfsfälle auszunutzen.

Die Wirkungen des echten arabischen oder Utubalsams, von dem wenige Tropfen pro Tag genügen, sind in Mrze folgende: Der Balsam macht den Auswurf flüssig und ver­mindert ihn. Infolgedessen hört schon nach verhältnis­mäßig kurzer Zeit der lästige Hustenreiz und damit auch der Husten aus. Infolge der Entfernung der in dem Aus- wursc enthaltenen Zerfallproduktc tritt oa, wo Fieber vor­handen war, eine Abnahme desselben ein. Aus dem gleichen Grunde vermindern sich auch die Nachtschweiße, die mit der Zeit ganz aufhören. Ein gesunder Nachtschlaf und da­mit eine Besserung des Allgemeinbefindens Pflegt einzu-

ist keine leichte Sache. Jeder, der schon einmal mit einem Kaatrrh zu kämpfen hatte, weiß dies ng. Mit Den gewöhnlichen Hausmittel-

Zweiter Blatt 165. Jahrgang

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Abbau der hessischen S'aotsffmr?

bs. Darmstadt, 31. Januar.

Ans der Erklärung der Ersten Kammer, die gestern in der gemeinschaftlichen Sitzung beider Finanzausschüsse verlesen worden ist, läßt sich mit aller Deutlichkeit der Ton heraushören, daß die Erste Kammer mit Maßnahmen der Regierung nicht einverstanden ist, die gerade von der Regierung als besonders tvichtig angesehen werden. Wenn man will, läßt -sich sogar aus diesem Schriftstücke eine gewisse prinzipielle Gegnerschaft zu der Regierung heraus­lesen. Ganz besonders aber belicht sich diese Gegnerschaft auf die von der Regierung beabsichtigte Stcuererhö­hung für das Jahr 1915. Wir haben bereits Ende Dezember in einem Artikel, überschrieben:Die beiden Kammern in Hessen", behauptet, daß die Erste Kammer einer Steuererhöhung nun und nimmer zustimmen werde, und diese Behauptung finden wir heute bestätigt. Die Erste Kammer erwartet, daß die von der Regierung vor­gesehene Steuererhöhung nicht notwendig sein wird, wenn man die Eisenbahneinnahmen für die Verwaltung flüssig macht. Auch hier ist es der Ton, der die Musik macht!

Die Erste Kammer geht aber noch viel weiter: Die in dem Deckungsplau enthaltene Steucrinehreinnahme durch die von 1915 ab vorgesehene Stcuererhöhung soll dazu verwendet werden, die Steuerzuschläge, die im Jahre 1910 bewilligt wurden, langsam ab zu bauen. Der Be­richt des Finanzausschusses der Ersten Kammer begründet diesen Abbau damit, daß das preußische Abgeord­netenhaus beschlossen hat, die im Jahre 1909 einge- führten Zuschläge zur Einkommen- und Ergänznngssteuer nach und nach abzuschaffcn, was bis zum 1. April 1916 er­reicht sein soll. In der Tat würde sich dadurch der Unter­schied in den steuerlichen Belastungen beider Staaten wesentlich zu uugunsten Hessens gestalten, und die Möglich­keit einer verstärkten Abwanderung darf nicht unberück­sichtigt bleiben. Nicht allein der materielle Schaden, der dadurch dem Lande erwächst, gibt zu Bedenken Anlaß, es muß vor allem auch das Brandmal der übermäßig hohen Steuern von dem Großherzogtum genommen werden. Im Plenum wurde vom Regierungstische und auch von ein­zelnen Abgeordneten immer wieder darauf aufmerksam gemacht, daß Hessen die Höchstgrenze der steuerlichen Bc- lastungsmöglichkeit erreicht habe und in dieser Beziehung unmöglich weiter gehen könne und dürfe. Die Lage des Landes bedingt diese Einschränkung unter allen Umständen. Es hieße aber längst Gesagtes wiederholen, wollte man das noch weiter ausführen. Bei den vorjährigen Vor- anschlagsberatungen ist hierüber eingehend gesprochen wor­den, und das wird sich auch in diesem Jahre wiederholen.

Die 1. Kammer ist nun der Ansicht, daß die Eisenbahn- cinnahmen ihre Stabilität bewahren werden, und daß man aus diesem Grunde sehr gut aus ihnen nicht nur den für die Beamtenbesoldung fehlenden Betrag von 863 060 Mk. entnehmen könne, sondern es würde noch, wie gesagt, ein Ueberschuß verfügbar fein, der dem Abbau der Steuer­zuschläge dienen soll. Es darf bei aller Anerkennung des guten Willens, eine Steuererhöhung im Interesse des Lan­des zu vermeiden, doch nicht unausgesprochen bleiben, daß hier ein finanzpolitischer Fehler insofern begangen wird als dauernde Ausgaben auf schwankende Einnahmen auf­gebaut werden sollen, ein Fehler, der unter Umständen schwere Folgen haben kann. Freilich rechtfertigen die bis herigeu Ergebnisse, die wir mit der Eisenbahngemeinschaf, erzielr haben, durchaus den Optimismus, der aus dem Bericht der Ersten Kammer spricht. (Hier wäre einzu­schalten, daß deshalb mit dem Gedanken der Revision des Eiscnbahn-Gemcinschafts-Vcrtrages besonders vorsich­tig umgegangen werden müsse.) Im Interesse der Popu­larität der ganzen Beamtenbesoldungsvorlage aber wäre es nur erwünscht, wenn die Regierung den Vorschlag der Ersten Kammer ernstlich in Erwägung ziehen wollte. Er­gibt sich nun noch in der Tat die Möglichkeit, auch einen allmählichen Abbau der Steuerzuschläge vom Jahre 1910 herbeizuführen, dann wäre vor allem einmal dem Gedanken näherzutreten, der auch heute in der gemeinsamen Sitzung von Mitgliedern der Zweiten Kammer ausgesprochen wurde, eine Besteuerung der Einkominen viel­leicht wie in Preußen e rst von 900 M k. an v o rzu­nehmen. Denn lieber soll man die Steuerruschläge noch längere Zeit beibehaltcn, aber endlich einmal ernstlich den Versuch machen, die Einkommen erst von 900 Mk. an zu

crkcnnungsschreiben, die alle unaufgefordert bei uns ein­gelaufen sind, und in denen von dankbaren Patienten und erfolgreichen Aerzten die mitunter geradezu verblüffenden Erfolge bestätigt werden. Alle diese Briefe liegen in unseren Bureaus zu jedermanns Einsicht offen aus.

Wer auch noch so viele andere Mittel bisher ohne Erfolg benutzt hat, der möge trotzdem einmal in seinem eigenen Interesse einen Versuch mit Utu-Balsam machen. Er wird von der Wirkung des Mittels überrascht sein und den kleinen Versuch, der nicht einmal etwas kostet, so leicht nicht bereuen.

Zur Erleichterung des Versuches versenden wir kosten­los und franko eine Probe des Balsams an jeden, der" uns den hier angehängten Bestellzettel ausgefüllt einsendet und ihm *20 Pf. für Porto usw. beifügt. Den Herren, Aerzten stellen wir zu Versuchszwecken ein größeres Quan­tum des Balsams kostenlos zur Verfügung. ss6/12

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Berlin W. 15.

fast ausschließlich um die Frage, ob ein glattes Verbot ber Konkurrenzklausel für b i e Hanblungsgehilfen erfolgen könne ober nicht. Besonders bemerkenswerte Ausfüh­rungen wurden in dieser Beziehung von einem nationalliberalen Mitgliede gemacht, das dem Kaufmannsstande angchort und von der Pike auf gedient hat. Ter Regierungsvertreter gab auf ausdrückliche Anfrage noch einmal die Erklärung ab, daß die seitherigen Versuche, das Verbot, der Klausel zu begründen, nicht überzeugen konnten und daß die verbündeten Regierungen b c - stimmt bie Vorlage zurückziehen würden, falls ber Ausschuß ein solches Verbot beschließen sollte. Ter Abg. Behrens zog schließlich seinen Verbotsanlrag zurück unb woltte ihn am Schluß ber ersten Lesung wieder cinbringe.n. Die Sozialdemo­kraten aber hielten ihren gleichgerichteten Antrag aufrecht,, er .... _ n

wurde mit zehn gegen acht Stimmen abgelehnt. Mit den sechs Die Ztckuhren waren anS dem Obertaunus, sowie aus den Streifen Sozialdemokraten stimmte ber '21bg. Behrens und der national- Dieburg imö pauau.

liberale Marcptart, ber Verbanbssekretär bes Verbanbes deutscher ----

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der naturreine Harzsaft eines in den Küstenländern des Patient betornrnt durch das Verschwinden der katarrhaUlchen Roten Meeres wachsenden Balsarnbaurncc'. Es ist dies der- Erscheinungen und durch die Benerung seme^ Allgcmeitr selbeBalsam", den schon die Heilige Schrift als den befindens wieder neuen Lebensmut und größere Luft und König der Oele" bezeichnete, dessen konservierende Eigen- Ausdauer zur Arbeit. _ . ,

schäften bereits die alten Aegypter zumEinbalsamieren" ?'** '