Ausgabe 
7.11.1913 Drittes Blatt
 
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59.0062.00

66.00-80.01)

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59.0062.00

66.0068.03

Salem Afcikum

PreisN9 31456810

3L45661O Pfg.dL.Sfck..

FABRIK- ANStCHT

Mk.

117-120

103112

93102

Zreitag, 7. November 19(3

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch» und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

Kälber.

Mittlere Mast- und beste Saugkälber . .

Geringere SDlaft- und gute Saugkälber . .

Geringere Saugkälber........

Schale.

Mastlämmer und jüngere Masthaminel . .

Aeltere Mastbammel, gut genährte junge Schafe und geringere Mastlämmer......

Austrieb: Rinder 104, Ochsen 31, Bullen 5, Kühe und Färsen 68, Kälber 73», Schafe 4U2, Schweine 1074.

Tendenz: Kälber gedrückt, Schafe mäßig rege, Schweine stau, bleibt Ueberstand. Preis für 100 Pfd.

Lebend- Schlacht­gewicht-

politische Lage-scharr.

Keine Delfcn-Anfragc.

Wie wir von parlamentarischer Seite erfahren, wird Nation alli berate Reichstagsfraktion höchstwahr- Icheinlich keine Anfrage wegen der braunschweigischen Thron- srage im Reichstage einbringen. Auch die Konservativen und das Zentrum interpellieren wegen dieser Frage nicht. Tic Meinungen bei den Freisinnigen sind noch geteilte. Die Sozialdemokratie hält fick) von dynastischen Anfragen lern. Obwohl eine definitive Entscheidung über die Frage erst in den Fraktionen gefällt wird, deutet doch manches dar­aus bin,, die Angelegenheit nicht in einer Aussprache über eine Anfrage zu besprechen, sondern erst Anfang Dezember bei der ersten Etatslcsung zu streifen, bei welcher Gelegenheit auch der Kanzler das Wort ergreifen kann. In politischen Kreuen herrscht die Meinung jetzt vor, daß an den Tatsachen durch eine nachträgliche Anfrage nichts mehr geändert wer­den kann.

Die Privatklagesachcn

haben nach den neuesten Statistiken eine bedeutende Zu- do" letzten Jahren erfuhren. Während J901 113 864 Privatklagesachen anhängig gemacht wurden, ist diese Zahl 15)11 auf 148436 gestiegen, in 10 Jahren ist n*f° eine Vermehrung um 30 Proz. eingctrcten. Die größte Zunahine weisen der Westen und Süden Deutsch-- land.s mif. Merkwürdig ist auch die Wahrnehmung, daß die Tätigkeit der Schiedsmänner immer mehr zurückgeht, da die Parteien ihre Klagen vor Gericht auszutraa^» wünschen.

Märkte.

(In einem Teil der Auslage wiederholt.) le. Frankfurt n. M. D i e h h o l-M a r k l v e r i chr uom 6. 91ou.

nnnv an und für sich zulassen würde, führten zu keinem Resultate, -rie sehr dünnen Fäden brannten in kurzer Zeit durch, denn auch in der bestgepumpten Glühlampe befinden sich stets geringe Cfae. refte, die auf den Faden zerstörend wirken und ein ^Schwärzen des Glases oeruriachten. Man versuchte daher, ein möglichst rcllkommenes Vakuum in der Lampe herzustellen, jedoch versagten die Mittel zur Erzeugung eines sehr hoben Vakuums. Zur Ter Hinderung des Schwärzens und zur Erhöhung der Lichtausbeute griff die General Electric Company in Sclfenectady 'Nordamerika! ein ,chon früher angewandtes, aber damals fehlgeschlagenes Mittel wieder aus: die Einführung von Gasen, wie Slickstoss oder Lueck- silberdamps, bei atmosphärischem Druck. Zunächst erzielte man mit diesem Versahren wiederum keinen Ersolg: erst als man dazu ülergiug, Glühfäden von wesentlich stärkerem Durchmesser und geringerer Länge zu benutzen, erhielt man die gewünschte Wir kung, hohe Lichtausbeute bei geringem Energieverbrauch. Die besten Ergebnisse lieferten Wolframdrähte, die zu einer dichtge­wundenen Spirale aufgewickelt sind, und cs ergab sich ferner, daß bie Lichtausbeute um so größer wird, je größer der Durckmiesser der Spirche ist.

Das Schwärzen der Glocke sucht man mit Ersolg auch dadurch zu^ vermeiden, daß die Lampenkugcl nach oben in einem verhält- nrsmäßig langen und dicken Ansatzrohr ausläuft, wo das ver- dampsende Wolfram sich als leichter brauner Belag niederschlagen kann, ohne^die Glasglocke selbst zu trüben. Mit spiralförmig ge­wundenen Fäden in Stickstoff können sehr hohe Lichtausoeuten erzielt werden. Die in Deutschland nach diesem Prinzip fabri- ziert.'n hochkerzigcn Metalldrahtlampen, die Nitralampe und die OsramHalbwattlampe, haben eine Nutzbrenndauer von durch schnittlich 800 Stunden ohne jede Wartung und Bedienung. Ihr Energieverbrauch beträgt 0,6 Watt pro Kerze, übertrifft alfo noch die lOOOkerzigen Osram-Fntensivlampen mit einem Verbrauch von 0,8 Watt pro Kerze. Die beiden neuen Lampen, die sich nur durch die Anordnung des Leuchtdrahtes und der Arm-atur unter­scheiden, iverdcn in vier Größen geliefert mit Lichtstärken von 600, 1000, 2000 und 3000 HK. Tie Lampen brennen sowohl in Einzel- wie in Seriewschclltung und eignen sich gleich gut für Gleichstrom wie für Wechselstrom.

Tie hohe Temperatur des Leuchtdrahtes verleiht der Lampe einen blendenden Glanz, der in seiner Färbung dem Tageslicht entspricht. Die gedrungene Anordnung des enggewnndcnen Leucht­drahtes macht die Lampe unempfindlich gegen Erschütterungen. Je nach dem Verwendungszweck kann die Lichtverteilungskurve durch geeignete Armaturen so ausgebildet werden, daß sie ein Maximum unter einem größeren oder kleineren Winkel gegen die Horizontale zeigt, und daß die Lampe ihr Licht auf eine kleinere und größere Fläche strahlt. Die Lampen »verden wegen ihres ruhigen und gleichmäßigen Lichtes von größter Helligkeit, wegen des Fortfalls jeglicher Bedienung und besonders wegen ihrer ^geringen Stromkosten den Bogenlampen auf allen Gebieten der Innen- und Außenbeleuchtung das Feld streitig machen. Auch hinsichtlich der Hygiene und Feuersicherheit sind die neuen Hal bwatt - La mpen mit gezogenem Leuchtdraht den Bogenlampen weit überlegen. Ta die neue Lampe im Vergleich zu einer Bogen lampe entsprechender Lichtstärke viel leichter ist, kann an den Kosten für die Aufhängevorrichtung bedeutend gespart werden. Sollte cs gelingen, Halbwatt-Lampen von noch höherer Lebens­dauer als 800 Brennstunden herz »stellen, so dürfte das Schick- al der Bogenlampe noch viel schneller entschieden sein.

der Zug noch in Bewegung befand, namemlich da es spar nachts war. Wägt man die durch die gebotene Eile erhöhte Betriebs- gesahr der Bahn gegen das,Verschulden des Klägers ab, so muß man beide Ursachen gleichmäßig bewerten und deshalb den Schoden teilen.

Das Reichsgericht hat dieses Urteil des Ober» landesgerichts bestätigt und die v o ii beiden Par­teien eingelegte Revision z u r ü ck g e w i e s e n.

Schweine.

Vollfleischige Schweine von 80-100 kg Lebendgewicht........

Vollfleifchige Schweins unter 80 kg Lebendgewicht........

Vollfleischige Schweine von 100120 kg Lebendgewicht........

Dollsletschige Schweine von 120150kg Lebendgewicht........

Mk. 70-72 6166 5560

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition unb Verlag- 51. Redaktion: ^-^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen»

vermischtes.

* Fami l i e n tr agö di e n. Aus Berlin, 5. Nov, wird gemeldet: Aus dcnr Polizeipräsidium ist ein Brief eingelaufen, in dem ein älterer Mann mitt eilte, daß er beabsichtige, mit seiner Familie in den T o d zu gehen Heule imchnrittag wurden bei Hermsdorf an der Nordbahn die Leichen des 67jährigen Photographen Licht en feld aus Berlin, sowie die Seichen der beiden Töchter und der Enkeltochter ausgefunden. Licküenfeld hat erst die Minber und bann sich selbst erschossen Zn Smichow hat nach einer Meldung aus Prag der Tuchfabrikant Skor- kopski in einem plötzlichen Wahns;nnsanfaÜ seine Gattin und seine sechsjährige Tochter erschossen und seine l7jährige Tochter schwer verletzt. Darauf verübte er Selbstmord.

Das Ende der Bogenlampe.

Im letzten Jahresbericht der Berliner Elektrizitätswerke wird n. a. bereits auf die neueste Errungenschaft der Beleuchtungs- wchnit hingewiesen und hierüber folgende beachtenswerte Notiz gebracht:Einen bedeutenden Fortschritt in der öffentlichen Be- >euchtung stellt die neue hochkerzige Metalldrahtlampe in Aussicht, die die Hälfte des Stromes der bisherigen gleichartigen Lampen konsumiert." Wohl kaum eine Neuerung hat in jüngster Zeit auf dem großen Gebiet der Beleuchttmg einen derartigen Um­schwung hervorgerusen wie die neuen ökonomischen Starklicht- miellen für Elektrizität. An Lampen, die für Außenbeleuchtung bienen, wird die Forderung gestellt, daß sie unempfindlich gegen Witterungseinflüsse sind, wenig Strom verbrauchen, viel Licht geben und möglichst wenig Bedienung benötigen. Mit den Bogen­lampen, die bislang dieses Beleuchtnngsgebiet ausschließlich be­herrschten, sind nunmehr die hochkerzigen Metalldrahtlampen in erfolgreiche Konkurrenz getreten.

Der Leuchtkörper dieser Lampen besteht aus gezogenem Wols- i amdraht von sehr großer Zerreißfestigkeit bei sehr geringem Querschnitt. Die Betriebstemperatur, auf welche ein solcher Faden gebracht werden muß, beträgt nach neuen Messungen bei einer normalen Metalldrahtlampe etwa 2070 Grad Eelsius, liegt also weit unter dem Schmelzpunkt des Wolframs, der zu 3000 Grad sestgestellt wurde. Mit steigernder Temperatur wird die Licht- ansbeute, d. h. der Anteil der in die Lampe hineingesandten nutz­baren Energie, die in Licht verwandelt wird, immer größer. Das druckt sich darin aus, daß das Verhältnis der der Lampe znge' führten Energie in Watt zu der gemessenen Lichtstärke in Hefner Kerzen ein immer kleinere Zahl ergibt. Es liegt daher nahe, daß man bestrebt sein muß, die Temperatur des Fadens möglichst zu steigern Schon bei einer Steigerung um 200 Grad, d. h. auf 2270 Grad, nimmt die Lichtausbeute derartig zu, daß die Lampe nunmehr nur noch etwa die Hälfte, 0,65 Watt pro Kerze, Verbraucht gegen den früheren Energieverbrauch von 1.1 Watt pro Kerze.

Die ersten Versuche, die Temperatur des Fadens durch Strom- ziisührung so weit zu steigern, als es der 'Schmelzpunkt des Wolf-

Aus £>effctt.

Aus dem Bittschriften-Ausschuß.

rb. Darmstadt, 6. Nov. Im vierten Ausschuß \c r Zweite n K a m m c r wurde heute zunächst der Be­richt über die Vorstellung des Bürgermeisters Ille in Bür-- ftabt, betr. die Errichtung einer Gemeinde-Apotheke da­selbst, verlesen und genehmigt. Die Vorstellung des Jakob Biiiidsck)uh IV. in Helibach wegen Verkaufs seines Stein­bruchs wurde bis aus weiteres zurückgestellt. Bezüglich der Vorstellung des Landesverbandes der Milit'är- an wär ter, die Vermehrung ihrer Stellen betreffend, bat die Regierung eine ausführliche Darlegung gegeben, lvorin sie nachweist, daß sie die Anforderungen der Militär­anwärter, soweit sie erfüllbar sind und durchgesiihrt wer­den konnten, auch auszuführen bemüht war. Der ^bus- schuß hat die Haltung der Regierung als richtig anerkannt und sich mit bereu Ausführungen einverstanden erklärt. Er beschloß daher, die Vorstellung für erledigt zu erklären. Weiter wurde im Ausschuß noch über die Vorstellung der .Heischbeschauer, die Erhöhung ihrer Gebühreil betreffend, beraten, die endgültige Beschlußfassung barüber jedoch für bie nächste Sitzung zurückgestellt. In Betreff der Vorstel- lung des Oien barmen Freund in Gießen um Wieder- ,instellung soll zunächst bie Regierung gehört werben.

Erscheint Egllch mit Ausnahme des Sonntags.

Die ..«lehener Familienblätter" werben dem »Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das ..Kreisblatt für den Krtis Stehen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Seit, fragen" erscheinen monatlich zwelmal.

SalemGoltfcx

(BcricbtsfaaL

Unfall infolge vorzeitigen Ausfteigens aus einem D-Zug.

Der Landwirt S. in Griebel bei Butzbach ist am 8. Juli 1009 mit dem fahrplanmäßig 11.15 Uhr nachts von Frank- furt a. M. abfahrenbcn D-Zug nach Butzbach gereist, auf dem Bahnhof dort ausgestiegem bevor bet Zug vollstänbig hielt, bterburd) vom Trittbrett abgestürzt unb burd) den Fall auf den Bahnsteig verletzt worben. Er verlangt von dem Preußischen Eisenbahnsiskus 4500 Mk. Schadenersatz und eine dauernde Rente von 450 Mk. vierteljährlich. Der Beklagte wendet ein: der Unfall sei lediglich auf bas eigene Ve Schulden des Klägers zurückzusühren, dieser habe aus dem noch in Fahrt befindlichen Zuge nicht anssteigen dürfen.

Landgericht unb Oberlandcsgericht haben die Klage abge- wiesen. Auf die Revision des Klägers wurde bie Sackte aber zur nochmaligen Verhandlung an das Oberlandesgcricht z u - rückverwiesen. Dieses hat bann den Fiskus jur Tra­gung der Hälfte des Schabens dem Grunde nach ver­urteilt, mit der anderen Hälfte aber den Kläger abgewiesen. In seinen Entscheidlurgsgrünben führt bas Ober- lanbesgericht aus: Nach der Beweisaufnahme ist erwiesen, daß der Zug sich noch in Bewegung befand, als der Kläger ausstieg. Dieses ^lussteigen während der Fahrt ist eine Mitursache des Un­falls und gereicht dem Kläger auch zum Verschulden. Der Bahn­hof war, entgegen der Behauptung des Klägers, ausreichend be­leuchtet. Es war ein Gebot der allergeringsten Vorsicht, daß id) der Kläger vor dem Aussteigen vergewisserte, ob der Zug aud) tatsächlich hielt. Bei der int Verkehr erforderlichen Vorsicht hätte der Kläger erkennen müssen, daß der Zug noch in Fahrt be- gtifsen war, als er die Tür öffnete und auszusteigen versuchte. Die Fahrlässigkeit des Klägers ist aber nicht die überwiegende Ui fache des Unfalls. Sie tritt vielmehr etwas zurück, wenn man die Umstände näher betrachtet, unter denen sich der Unfall er­eignet hat. Der Kläger mußte auf der kleinen Station aussteigen aus einem Zuge, der nur eine Minute Aufenthalt batte. Stieg er nicht aus, so konnte er erst viele Stunden später nach Hause ge­langen. Dazu kommt, daß bie ebenfalls aussteigende Zeugin M. bie Tür bes Wagens nicht öffnen konnte, so daß ihr der Kläger zu Hilfe kam unb nun seinerseits die Tür öffnete. In der Auf­reg ungunbbcidergebotcm eil Eile konnte er über sehen, baß sich

Drittes Blatt 165. Jahrgang

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberheffen

Gesunde Nerven

uebeit Arbeitsfreudigkeit, Energie, Erfolge in Berns und Leben. Beginnen die Nerven zu versagen, so entschwindeir Wohlergehen unb Wohlbefinden bald, nm der Untätigkeit, Sorgen ober gar Schlimmerem Platz zu machen. Aut Schwäche unb Defekte der Nerven sind auch die meisten körper­liche >' Leiben zurückzmühren. Man achte deshalb bei der Körperpflege vor allem auf Kräftigung feiner Nerven? Die normale Lebensfunktion bes Nervensystems wird Hervorgernfen durch eine eigentümliche, in den Nerven enthaltene Substanz. In den Nerven der an fortschreitender Entkräftung Leidenden kann man nsikrofkopifch auch einen fortschreitenden Schwund dieser Ner- vensubstanz nachweifen, und umgekehrt hat man, sobald Schwachen und Zurückgeblie­benen die fehlende bezw. geschwundene

krvensubstanz in geeigneter Form zugeführt wurde, stets eine auf­fallende Besserung des Allgemeinbefindens wahrgenommen, mit bc:: in gleichem Äaße ein mikroskopisch nachweisbares Anwachsen

Cuerfrfmitt eines xriunben Nervenbündels.

dieser Nervensubstanz in den einzelnen Nerven einherging. Kraft und Gesundest der Nerven sind also abhängig von ihrem Rein­gehalt an Nervensubstanz In der Tat stellt die Ernährung der Nerven einen der glücklichsten Erfolge der modernen Wissenschaft dar.

Zu dieser wissensdiaftlichen Erkenntnis war man schon vor Jahren gelangt, aber ihre Nutzbarmachung in der Praris stieß zunächst leider auf enorme Hindernisse, denn es war lange Zeit nicht möglich, ein Nährpräparat herzustellen, das alle Nährstoffe speziell aud) für die Nerven, in konzentrierter Form enthält Es mußte erst ein neues Verfahren gefunden werden, das bie Her-

C.uerf<6nitt eines degene- iterten Nervenbündels,' ein arofecr Teil der Nerven, faiern ist vollständig zu­grunde gegangen.

stellung genügender Mengen dieser kost­baren Substanzen von physiologisch reiner Beschaffenheit ermöglichte.

Prof. Tr. Habermann ist die Losung dieses wichtigen Problems gelungen. Unter Anwendung seines patentierten Verfahrens gelangt jetzt ein Kräftigungsmittel unter dem NamenBiocitin" in den Handel, welches alle, dem Körper nötigen Öiährstoffe nur in geläuterter idealer und konzentrierter Form enthält.

Seit dieser Zeit wird von ärztlicher Seite zur Stärkung und Anffrischung ab­

gespannter Nerven das .Biocitin" in steigendem Maße mit vorzüg­lichem Erfolg angewendet.

ImSiocitm besitzen wir ein unerschöpfliches Krästereservoir für den menschlichen Organismus. Wer durch Krankheit, lieber» arbeitung oder andere Umstände in seiner körperlichen ober geistigen Leistungsfähigkeit heruntergekommen ist, den n'orderungen seines Berufes kraft- und hoffnungslos gegenübersieht, wegen Kräfte­mangels der Lebensfrrude und dem Lebensgenuß entsagen zu müssen glaubt, wrrd imBiocftrn" eine Kraftquelle finden, die seine Lei- stungstahigkert wiederherstellt, ihm neuen Lebensmut verleiht, ihn wieder Mensch unter Menschen fein läßt.

,biocitin" ist das einzige Präparat, welches nach dem paten- tierten Verfahren von Professor Dr. H a b e r m a n n hergestellt roirb. Wir bitten daher, unbedingt minderwertige 92ad)abmungen und lose abgewogenes Präparat zurückzuweisen.Biocitin" ist nur in Originalpackungen in Apotheken unb Drogerien käuflich. Falls nicht erhältlick) ober etwas anberes an geboten wirb, roenbe man sich direkt an uns. Der Versand erfolgt ohne Berechnung von Porto und Verpackungsspefen.

Ein Geschmacksmuster nebst einer vomilär wissenschaftlichen Abhandlung über rationelle Nervenpflege sendet auf Wunsch kosten­los die Biocitin-Fabrik, Berlin 8. 61./185. [ss6/jo