M 5»önc ber|'cric*)l| 'nb "ubcboYJ SJttH. diabe 70-nmirrav^
46—50
82—89
höchsten
60-55
91—100
höchsten
45—49
Weller
DliebcrfctilaiV 113 mm
runbtagc dafür vordanben ist
regicrung und — vorsichtig gesagt — rin Vorgang, der wadr- sck»einlich zurzeit besser uoch im LtaatSintercssc nicht in die breite
Meteorologische SeobachtulMn Oer Station Sieben.
SE
SSE S
38—43
33—36
80—89
79—89
50—53
46-49
69—78
63—68
92—94
75-88
+ 10,3 C. + 1,2e C.
Mk. 62-57 61-56
78-80
78—79
78—80
72—75
ert 9loo.
1C1
Dunst . Nebel Bed. Himmel
Treiie tüc 100 l'fb
Lebend- Schlacht» gewicht
115—12) । i ' 93—106 88—9j
. 69—72 . 66—71 . 57—63 . 52—56
CörfiHc Temperatur am
Sliebriqfie „ ,
Ein guter Kamerad der Kinder ist der Fischer mit dem Torkch, bai Er» kennumrs,eichen der echten ScottS Ihnulfton. Sie famen ihn genau und wissen, daß er ihnen für die gute
Saisonarbeitern abhängig i ft. Nach den bishcri gen Feststellungen beträgt die Zahl der russischen Landarbt'.
ter, die alljährlich in der deutschen Landwirtschaft Beschäl tigung finden, etwa 225 000. Noch größer ist die Zahl dir dol nisch vathenischen Landarbeiter aus Galizien. Offiziell wird die Ausgabe des russischen Kommissars als Studienrei'c sur Erforschung der wirtschaftlichen Lage der russischen Arbeiter bezeichnet: tatsächlich will Herr v. Schulz feststellen, welche "Folgen für die deutsche Landwirtschaft entstehen würden, .wenn die russische Regierung künftighin den Erntearbeitern das Ueberschreiten brr deutschen Grenze verböte. Tie russische Regierung hat nämlich die ernstliche Absicht, diese Waffe gelegentlich der künftigen Handelsverträge zu verwenden, um bestimmte russische Forderungen durch'udrückcn In enter Linie will die russische Regierung die vollständige Beseitigung der Einsuhrscheine durchsetzen. Ter Kommftiar, der sich Herr v. Schuld nennt, hat nun die Aufgabe, inner Negierung das Matcrittl in dieser Frage an die Hand zu geben, damit diese in der Lage ist, es bei den Handelsoertragsver- handlungen als Druckmittel zu benutzen.
Ter gesteigerte Bedarf an Unteroffizieren, dex durch die letzte Heeresvorlage eintritt, wird durch folgende Maßnahmen zur Besserung der Unteroffizierlaufbahn zu decken versucht:
Erhöhung der Tienstprämic von 1000 Mk. auf 1500 Mk (im Etat 1914 vorgeftl.-n. Verzinsung der Ticnstprämie für die im aktiven Tienft verbleibenden Kapitulanten vom 1. 4. 1914 ab geplant-. Es schweben zurzeit Erwägungen darüber, ob den Unteroffizieren etwa beim Ausscheiden nach acht- ober neunjähriger Dienstzeit gewährt werden kann: a) ein Anstellungsichem für den Untcrbeamtenbicnft, b) eine kleinere Ticnstprämie van etwa 500 Mk. Weiterer Ausbau des Militäranwärter Unterrichts iMasckmen- schreiben, Kurzschrift ausgenommen, auch Belehrung über Zivilversorgungsfragen i. Schaffung von Auskunsts st eilen bei den Truppen, bei denen sich jeder Militöranwärter über alle Zivil- versorgungsangclegenl-eiten Auskunft holen kann. Tie Urlaubsbestimmungen für Militäranwärter sind vereinfacht, die Ok- bülmnsse während der Vorbereitungszeit erhöht. Tie Entschädigung für Mrl.tbenubuug des Zivilversorgunqsscheines wird vom 1. Avril 1914 ab erhöbt: Einmalige von 1500 auf 3000 Mk., monatliche von 12 wif *20 MI. Die Militärkantinen sollen nach Möglichkeit mit versorgungsberechtigten Unteroffizieren besetzt werden. Tic Verbesserung der Unterkunft für die Unteroffiziere in ben Kasernen ist in ber Durchführung begriffen. Verbesserung her Eisenbahn-Zugführerlaufbahn. 1913 bei vielen 9ln> stellungsbelzörden, besonders P o st unb Eisenbahn, erhebliche Stellenvermclnimgen. Infolgedessen Wartezeiten bis zur Einberufung bedeutend verkürzt. Weitere große Stellcnvermehrungeu bei der Post und Eisenbahn in Aussicht.
5. November 6
Au» Hessen.
Aus dem Finanzausschuß der Zweiten Kammer.
rb. D a r m st a d t, 5. Nov. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer hatte gestern wieder eine sehr eingehende Beratung mit der Regierung, welche durch die Staats- minifter Dr. v. Ewald, Finanzminister Dr. Braun, Minister v. Hom berg k, die Geheimräte Dr. Becker, Best, Süffcrt, Geh. Oberfinanzrat Rohde, Oberregierungsrat Dr. Weber, Oberfinanzrat Balser, Geh. Lega- lionsrat Dr. Neidhart u. a. vertreten war. Es handelte sich bet ber Beratung hauptsächlich um bic Frage ber Vereinfachung bes Gehaltstarifs. Am Nachmittag würben bann die Verhandlungen von einem Unterausschuß des Finanzausschusses mit Regierungsvertretern fortgesetzt, der auch heute Vormittag wieder eine längere gemeinsame Konferenz abhielt. Am Donnerstag findet wieder eine Sitzung des Finanzausschusses mit den Ministern statt.
Organisierung der hessischen Mühlenbesitzer.
In A l z e tj fand eine von Müllern und Fabrikanten sehr zahlreich besuchte Versammlung aus ganz Hessen statt, um einen Verein zur Wahrung der In tcressen des hesst s ch c n W a s s e r k r a f t w c s e n s und Förderung wasserwirtschaftlicher Unternehmungen zu gründen. Alle Interessenten traten dem Verein bei. Als erster Vorsitzenbcr würbe Bürgermeister unb Mühlenbesitzer Georg Dürkes aus Wahlheim, zum zweiten Vorsitzenben Mühlenbesitzer Richarb W e i ß h e i m c r aus Alzey gewählt. Der Verein hat sich bem Verbände mittelbeutscher Wasserkraftbesitzer angeschlossen.
Israelitische Neligionrgesellschast.
6otte$v>ienjt.
Sabb a 1 leier am 8. November 1913:
Freitag abend 4.25 Uhr.
Samstaq vormittag 8.30 Uhr.
GmnStan nachmittag 3.30 Uhc.
Sabbat-AuSgang 3.40 Uhr,
WockengotteSdieiist: DiorgenS 0.45, abend- 7.30.
85—90
78-83
Universitäts-Nachrichten.
Die theologische Fakultät der Universität Frankfurt.
Frankfurt a. M'., 5. Nov. Die Bczirksspnodc bes Konsi- storialbezirks F-rankfurl faßte heute ben Entschluß, bat großen Rat der Universität um Angliederung der noch fehlenden theologischen Fakultät und Errichtung zweier theologischer Professuren zu er- hidKn. Tas Konsistorium soll diese Ditte bei der Staatsrcgicrung nachdrücklichst unterstützen. Tie Mittel für die Errichtung der Fakultät sollen aus den Kreisen der wohlhabenden evangelischen Glaubensgenossen ausgebracht werden. Mit der sofortigen Durchführung des Beschlusses wurde eine fünfgliedrige Kommission betraut.
Gerich^saal.
w Metz, 5. Nov. Die Verhandlungen in dem BeruinngS- prozeß gegen den Vorsitzenden des ehemaligen .Souvenir Alsacien Lorraine* ist gestern abend 7 Uhr zu Ende qcriihrt worden. Tie Urleilsverküudigung wurde auf morgen nachmittag 5 Ubr lestgesctzt. Tn« Plaidoyer des StnatSauioaltS war nur kurz. Er verwies nur die Akren, die geradezu vou Beweisen dafür wiiu- luelteu, daß der Verein e>u politifcher sei, und beaulragte 50 Mark Gcldstra'e, eveut. eine Woche Hast. Der Verteidiger suchte seinen Gegenteiligen Standpunkt zu beweisen und beantragte Freisprechung. Der Eindruck an6 den Verhandlunqen ist tvobl ziemlich allgemein ber, daß mit einer Verurteilung zu rechnen sein dürste.
SrblnrbtivcrteS bi« zu 7 Zahreu Wenig gut entwickelte Färsen fitere nn8«cnmfictc Kühe und wenig gilt entwickelte jüngere Kühe Mäßig genährte Kühe und Färsen Kälber.
Lewste Mnstkälber...........
Mittlere Mast- und beste Satigkälber . . . « Geringere Mast- und gute Saugkälber . . < Eeriuge Saugkälber........ .
Schafe.
kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
TonnerStag, den 6. 9ioucnU'cr, abeubS 8 Uhr, im MarkuS- saale: B i b e l st u u d e. (Bries des QafobuS.)
Psarrer Schwabe.
Israelitische Hcligionsgemeinte.
Gottesdienst in der Synagoge (Sub-Anlage), Snnrstag, den 8. November 1913:
Vorab end' 4.45 lltje,
MorgeuS: 9.00 Uhr.
Nachmittag 8: 3.30 Uhr. Schrifterklärnng.
Sabbatausgang: 5.40 Uhr.
LanSrvirtscl>aft.
— Die Hebung ber Bodenfruchtbarkeit. Tie SchädlingSbekämpfuna im Vlantcrgenbetrieb hat neuerding8 zur Entdeckung eiueS Büttels geführt, durch da8 die Frnchtbcrrkkit der Ackerkrume beträchtlich ge'iciaert werben kann. Im Vlnntagen- betrieb verbrennt man nach der Ernte die pflanzlichen Ueberreste, um die zahlreichen Eier und Puppen der Schädlinge vernichten zu können. Aus demselben Grunde erhitzt man zugleich auch die oberste Schickst deS Erdbodcus, beim sie ist neben den Pflanzen- resteu der Träger der erwähnleu SckädlingSkennlinge. Man benutzt dabei zum Erhitzen deS Bodens und ziuu Verbrennen ber Pflanzenreste fahrbare Orten, oder aiich fahrbare Roste, auf denen daü Feuer ossen brennt, in das die PÄrnzenreste geworfen werben, während der Loden durch Destrahluiig von dem niedrig Hangenden Lost aus so erhitzt wird, daß die Eier unb Pnpveu getötet werden. Diese Erhitzung des Bodens nun hat, wie die Untersiichnnaen vou Seaver und Clark ergeben haben, zugleich deu großen Vorteil, daß sie eine Zersetzung nud leichtere Anfscklieszung der Ackerkrume zrw Folge Hal. Tie Pflanzen gebciben aus dem so bearbeiteten Bodcu besser, als ivemi man die Erdaufbereitung allein deii Einflüssen deS Wägers und ber Atmosphäre überlassen hätte. Tie Erhitzung des Vodcus soll freilich 120 Grad Celsius nicht überschreiten, iveil bei höherer Glut die Zersetzung zu iveit getrieben ivird, so daß der Boden daun wieder an Fruchtbarkeit abnimmt.
Mk. 93-101 91-100
Der neue „Urupp-Prozeh".
Berlin, 5. Nov.
Zu Beginn der bemigeu Sitzung gab der Oberstaatsanwalt folgende Erklärung ab: Es ist hier schon davon die Rede geivescn, daß die Vorgänge ,n dieser Verhandlung zum Teil zu Folgen im AuSlande geführt haben, und die neuesten Zeitungsnachrichten geben darüber näheres Es ist die Edrc belgischer und italienischer Offiziere, um tue co sich dabei bandeln kann. Wir haben ein Znteresse daran, klar
DoNfleifchige, jüngere. .... Färsen, Kühe.
Vollsleischige auBgemäflete Färseir Schlackstwettes Vollsleischige ausgernästste Kühe
öanfceL
— Jahresabschlüsse der Berliner Sroßbanken. Es war vorau»V;ujcdcn, dap tue enormen Kursrückgänge bei unseren Großbanken mcht spurlos oorübergegangen such, ->umal, da ba
Märkte.
fe. Frankfurt a. M., 5. Nov. lOri^-Teleqr. de« .'Sieh 2ln«iger8'.) Kartoffel m arkt. Mau notierte: Kartoffeln tu WaggonS Mk. 3.50—4.0CV im Kleinhandel Mk. 4.50—6.00 füc je 1U0 Kg.
Limbnrg a. d. Lahn, 5. Diov. Fruchtmarkt. Dur.-H- sckuittSvreiS vro Malter. Noter eizen iNaffauifcker) 15,80 3)11, weinet Weizen (an. eba :e "rembfortem 15,30 f, Korn 11,80 Mk^ Gerste Futter) 1 •/*() Mk., Braugerste 10,40 Haier 7,75—0,00 Mk., Erbsen 0,00 Mk^ Kartoffeln 3,60- 4,00 Mk.
FC. Wiesbaden. Diehhof-Marktbericht vom 5. Nov. Austrieb: Ninver k3 «Ochsen 16, Bullen 5, Kühe 62), Kälber 189,
fit
Schast 81, Schweine 472.
Geschäft mittel.
C c61 e il
Vollflessckn'ge, mi*geinä'"iete, höchsten Schlacht- ivftte8 im Alter von 4—7 Fahren . . . .
Tie noch nicht gezoaeir haben (nnicjodile) . . Junge, fleischige, nicht auSgemä'iele und ältere aurgemästele....... . . . .
Bullen.
Voststeischige, auSgew., höchsten Echlachtw. . .
In her Beleibigungssachk' bes Lanbtags - abgeo rbneten Iustizrat Grünewalb inGie- 6eit gegen ben Lanbtagsabgeo rbneten Dr Winkler in Oppenheim konnte, so schreibt man uns, bie bereits früher einmal anbc- raumt gewesene Vcrhanblung nickt stattfinbcn, weil Dr. Winkler in einer vorbereitcnben Verhandlung ben Vorsitzen^ den bes Schösfengerickls Gießen, Geh. Justizrat Gebharbt, als befangen abgclehnt hatte. Nunmehr sollte Termin am Freitag, ben 7. b. M. stattfinben, zu meld)cm der Kläger vier Zeugen unb einen Sachverstänbigeu (Recktsanwalt Dr. Bopp in Darmstadt, den allerdings Dr. Winkler ebenfalls als befangen ablehnt) geladen hatte, während Dr. Winkler 14 Zeugen und 11 Sachverständige benannte. Mit Leitung der Gerichtsverhandlung war, wie beiden Teilen seit Monaten bekannt, Großh. Amtsgerichtsrat Dr. Wachtel betraut. Heute, zwei Tage vor dem Termin, hat jetzt Dr. Winkler audi diesen Richter telegraphisch abgelehnt, mit der Begründung, „daß derselbe befangen sei aus prizipieller Gcgncr- sckaft gegen zu entscheidende Fragen". — Dr. Winkler hatte allerdings sckon vor Wochen verlauten lassen, daß er den Amtsgerichtsrat Dr. Wachtel ablehncn werde. Der Termin vom 7. d. M. mußte nunmehr ausgesetzt werden und die Zeugen und Sackverständigcn müssen fidi auf ein anderes Mal einrichten ohne daß eine große Wahrscheinlichkeit bestehl, daß es dann zu einer Vernehmung kommt! Es ist ausfallend, daß bie Richter, bic Dr. Winkler ablehnt, ohne weiteres zurück, reten, währenb cs sonst einem Angeklagten recht schwer fallt, ein Ablehnungsgesuch durchzusetzen.
s. Marburg , 5. Nov. Am heutigen Tage gingen bie Jmma- trikulationStermine an ber Universität zu Ende. Insgesamt beträgt bie Zahl her Studierenden ohne die zum Hören ber Vorlesungen Zugelaslenen 2176, baruntcr 159 Frauen. Es studieren 208 Theologie, 330 Jurisprudenz, 516 Männer und 23 Frauen Medizin und 963 JUidnitcr und 136 Frauen Philologie. Im vorigen Dinteriemrster betrug die Zahl der Immatrikulierten etwa 2080 und im letzten Sommer etwa 2400.
— InBreSlauist ber rmerit. o. Professor ber pathologischen ?na!°m'c an dortigen Universität, Geh. Medizinalrat Tr. Einil Ponitck, im Alter von 69 Jahren gestorben. Ponfick war zu «rranknrrt a. M. geboren.
Sefsentlichkeit gebracht wird, mit ein paar Worten ge'treist. Tiefe beiben Stellen können aus diesem Gesichtspunkt heraus zurzeit nicht.verlesen werben. Ich bitte den Herrn Sachverständigen, dies als seine Ansicht, die mir pnoatim ’tbon bekannt geworden ist, zu bc irrigen. Ter Sachverständige, Freiherr von WeuerLbaui'en bestätigt dies.) Diese beiden Stellen werden mit Rücksicht auf die deutsche Staatssicherheit nicht verlesen roerben:_ ick bitte aber, im übrigen diese Briefe hier zu verlesen. Ich bitte Herrn t>. Metzen als Zeugen JbarüSer zu vcrn hmcn, daß er zu keinem belgischen Offizier ientöle in unerlaubten Berie! ungen gestanden hat.
Justizrat Gorbon gibt sodann im Namen der Verteidigung eine Erklärung ab, in bet er sagt:
Ich nehme Anlaß, als Verteidiger des Herrn Eccius unb für meine Perwu, auszusprechen, baß in ber Tat ui biejen Briefen nur bieJe beiben Stellen ber Grünb waren, ro-8- halb ich gegen bie Verlesung protestierte. Mit keiner Silbe habe ich unlautere HanolungSweisc von Offizieren ober Beamten im Auslände angebeutet E? ist mein euSschließlicker Wunsch, diese Tinge cni-3 den bekannten milüärischen unb politischen Interessen geheimzuhalten.
Rechtsanwalt Löwenstein sckloß sich dieser CrNärung. an.
Tie beiden Briefe werben verlesen unb es ergibt ird), daß sie in der Tat nur Tinge enthalten, bic bas Ausland nickt berühren Zeuge v. Metzen erffän dabei unter seinem Eide, baß sich sein Perkclw mit den auslänbücken Herren in ber lautersten Form bewegt habe und daß durchaus keine unlauteren Tinge Dorgetommen eien.
Ter Sachverständige Major v. Wcitcrshausen bemerkt: Tic Kornwalzer enthalten Mitteilungen über artilleristische Geräte, die im Interesse ber Landtsverteidigung geheim waren, der Firma Kmop indessen seien sic nickst geh.'im gewesen, weck diese Firma Lieferantin dieser Sack-en gewesen sei. Eine umfassende Kenntnis aller milit.irischen Geheimnisse seckenS ber Firma Krupp, wie sie bie Zeugoffiziere angerrrmiwen ';aben, sei natürlich ausgeschlossen. Tie Firma Krupp nehme keine So n beriet tun g ein, denn andere Firmen, bie mit ber Heeresverwaltung in Beziehungen ständen, würden gleichfalls orientiert.
Direktor Eccius weist darauf bin, >ckaß der Firma Krupp zwar keine Vorzugs'cllung ein geräumt worden sei, daß man aber insosern von einer Sonderstellung sprechen könne, als die Firma Krupp bie Hauptliescranlin oer Heeresverwaltung in arhUcrim schen Dingen sei unb für viele Gegenständ? einzig und allein in Frage komme und beshalb über eine Menge van Dingen unterrichtet werbe, bic anbere Firmen nickt erfahren.
Es wirb in ber Verlesung ber Kornwalzer fortgesahren und zu diesem Zweck bic Oeffcntlichkeit gegen 10 Uhr wieder ausgeschlossen.
Nack Wiederaufnahme ber öffentlichen Verhandlung wurde zunächst seslgcstcllt, baß ber Angeklagte EcciuS im allgemeinen unb besonbcrs bei seinem Wicdererscheincii im Bureau nach längerer Krankheit sich sehr wenig um die Kornwalzer gekümmert habe: außerdem wird vom Zeugen Dewitz bestätigt, daß Eccius früher nicht einmal ben Unterschied zwischen freihändiger Vergebung und beschränkter Verdingung gekannt habe.
Ter Oberstaatsanwalt beantragt sodann, die Zeugen Landrat a. D. R ö t g e r, die Direktoren Mühlon, Träger und Marquardt nicht zu vereidigen: Justizrat Tr. v. Gordon verlangte dagegen ihre Vereidigung unter dem Hinweis darauf, daß zwar gegen bic Zeugen ein Verfahren geschwebt habe, da? aber, zum Teil aus Veranlassung ber Staatsanwaltschaft selbst, ein gestellt worden sei. Dem Landrat Rötger habe man au5 seiner Korrespondenz mit Herrn v. Schütz einen Strick drehen wollen, weil Herr v. Schütz ihn einmal uni Bereitstellung eines besonderen Fonds für Brandt ersucht, aber ausdrücklich betont hatte, daß er direkte Geldgeschenke nicht macke: daraus habe man folgern wollen, daß er indirekte Geschenke mache. Herr v. Schütz habe aber in dem gleichen Briefe gesagt, daß sei dos schöne an Brandt, daß er alle seine Erfolge auf legalem Wege erreiche. — Tas Gericht versckob bie Entscheidung über bei Frage, ob bic genannten Zeugen vereidigt
4. bis
4. ,
mit keinem Worte a na mich nicht die mindeste G ES finb bisher zwei Briefe aus bem beschlagnahmten Briefwechsel nickt verlesest worden, weil idrc Verlesung bean stände: worden ist, unb c5 sind zwei Stellen darin, die das deutsche stgatlickte Interesse berübrrn. An einer Stelle wird ein deutsches artilleristisches Geheimnis mit einem Worte gestreift unb an einer anderen Stelle wirb ein Staatsgeheimnis der detttschcn Staats-
-ustellen. baß in diesem Falle die Ehre irgeubeineS ausläudisckxn Offiziers ober irgcnbcinct anbereu ausländiickien amtlichen Stelle c g r i f f c n worben ist unb baß
Eminionstätigkeir gleichzeitig wescnttich nachgelmien fraf. Aua» war nickt anzunehmen, daß durch bic gestiegenen Zinsertragmsse hierfür ein vollständiger Ausgleich erzielt werben konnte. Wie bie „Täql. Rund't mclbet. ist gegenwärtig ber Geschäftsgang^so unbefriebigenb, baß ein erheblicher Teil des Personals überflüssig ist unb einstweilen Künbigungen nur in Rücksicht am bic Beamten tu größerem Umfange unterblieben find. Wieweit bas Abflauen des Ge>'-. fts tm letzten Jabrecoccrtrl b<u- Ge'mnterrrägnis der Danken beeinflußt, läßt sich heute noch nicht erkennen.
? Kleine Finanz chroni k. Tic ersten 60 elektrischen Lokomotiven für bic Berliner Stadtbahn sind jetzt in Auftrag gegeben unb ;roar bei Siemens-Schlickert Werte, ber Allgemeinen Elektritttätsgejcllfchaft unb den Maft'ao-Sckwarzkovf'-Werken in Köiniswuücrl-au jen. Tic clekrrifcken Antri l'smafckincn kosten je 95 000 Mk. — Das Eisenhütten-Werk Keula bei Muskau A -G schließt mit einem VrtnebSverlust von 130 619 Mk i B 122 33.5 Mark ab. Nach Abschreibungen von 75 429 Mk. unb örrraab- schreibungen aut Elrunbstüds'Inv.'Nfarkonto von 360829 Mk. erhöht fick ocr Gcsarntverlust auf 74 « 946 Mk. — Tie Victoria- Brauerei in Berlin schlägt wieder 6 Proz. Tivibende vor — Tie Münchener Brauhans-?ll-G. in Berlin verteik: wieder 7 Peoz. Dioidcnöc. — In ber Sitzung bes AufiichtsratS ber Auckener Klein- babngcscllfckaft wurde bic Tivibenbe auf 8* . Pro;, wie ,m Vorfahre geschätzt. — Die Aktienbrauerei in Hamburg schlägt 28 gegen 26 Pro;. Tivibende vor.
5 ; 2”
5. 9“
6J 7“
cotts
EmuNion
so bekömmliche Marke
bürgt. Ecolls Emulsion ist fchmackbast unb leicht verdaulich gemachter Leder» trän mit Kalk, und Natron-Gal-m. •rtaft. ca.: CttertTen 1MA SUinh M>A gütttr-ot'. a.ttil. »elf V. wwltfl** ■ ■ ■■■
6 oimi Ö4f*(t 1». . HA
3i*t.,»6»bd. 3. (r o-Ubniail »c 3 Xroplc«
Weidemastfchafe:
Mastlämmee und Masthammel .... 44,50—45.50
Gcriiigere Maslhaminel unb Schaie . . . 35—38.00
Schweine.
Vollsleischige Schweine von 80—100 Lebendgewicht • . . . . Gl-62't,
Votlsleifchige Schipcine unter ^0 kg Lebeiidgewlcht 61-611/,
Vollsleifchige Schwetne von 10>ä —120 kg Lebendgewicht ...........68-84
oeltjdjweiiie über 150 kg Lebcnbgewicht . 67l/,-iX)
Barometer 1 auf Oe reduziert 1
Temperatur.' der Luft |l
Absolute i Feuchtigkeit
Relative Feuchngken
741,3
97
88
98
737,K
9.9
89
98
789,9
7,7
6,9
88
14. möbt
Lüden t
S.rriuilstck ü Hchztubemt k?. au neun., Mtedr.Gi»-,'
» Qlaoier, iev
",itbcnb(
flngcbi ’encnei
Bert
nt ,)abriffn ^werken ufn
i-j V.U. i
Vogler
Vimba "pflegen f. i» A 2'orne £*n. u. F
Ä! 2ÄS
MU
.fnuber^ m>rad.neit'r iriirbifl ver v Aa vermieten ^.'imwelfabr
Fd«‘r** SS.-«- ... n k
schiller
r^zi
fiflt qim. n riefle.
n rcrni- ■'* '«.bliodtrnB1 hmeJ8i«L
diu Bab n. i i uv.beitrabe 8 .Um. Wot j.ab. Vottbe
I I eti.5 .< ! t TU. ®cti<
■ Stifirt
I 11 verm. 8 I toi 2(6. kl. [ feine». verm. I[möö7j |irni:ibli(6 ü l« oei ni Tau
SVobn. ivcfl- 1 pt'i. a. rjdk ;•**; Kleine: ' vfi mieten, ■jic^cr.
Q 2 Zi - ',4 '.tune: ui rberdaus ti iMU’HUverm 2-3 ’S i!, oenmeten 3im 'I»c>b Bncd.
|Verse,
«chlaft.iv.lk
» vermieten.
Aroncr Lieft
Kill j m
B O WiNibirSii tm. Wit1. Hilter hÄIJim.i yqenn. Titt


