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162. Jahrgang
Drittes Blatt
205
krlcheml ti-lich mit Ausnahme deS Sonntags.
Der Dorenhmirf eines Re.chs-Wohnungs-
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aui dem Kan c aj ch i n e gepackt,
Pnöramrr durch des Sekretariat.
Behan der Semester Amu u. Oktober.
chentlich. Tie ..LaNbwirtschaftllchen freit- fraflce“ erscheinen monatlich zweimal.
weisse uft der X über- v fennig. v
und für alle zu billigsten P1; ckstra;
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Au- Stadt und Land.
Sieben, 31. August 1912.
zu schaffen
i Lackk^
•• Ausbildungskursus für Offiziere. ’Rwh- dem der unter Leitung des RittmersterS und Eskabronchcss v Sckmclzing u. Wernstein vorn Garbe-Dragoner- Regiment Nr. 23 angevrdnete AuobildungskursuS für DfP* ycre und £ffixierafpirantm der Avalierte tenstandeS durch den Kommandeur der 25. Kavallerie-Brt gäbe Generalmajor Clifsord K-ocq v B re u g c l bestch- tiqt, wurde der Zbursus am 28. d. M. geschlossen. Dtc bo3u einberufenen Offiziere und Osff-ierasptranten ^den so- I weit sie nicht noch anderwette Uebungen bet der Truppe atnuleiften baben, in ihr ZivilverhLltttis entlassen^ Ebenso sind die Leiter und die Lehrer-Offiziere zu rhren Regimen- "".^Mfch.rung b,0 ffiifenbabnoed.br». Um tonfiatieren zu können, ob ein Lokomosiosühcer cm Haltesignal I libcrfübrtn hat, auch wenn ein Unfall sich dabei nicht ereignet hat, hat die Eisenbahnverwaltung, dem ,Berl. Tagebl.' zufolge. noch eine von der Firma Siemen« & HalSle konsirutette neue Einrichtung eingesührt. Eie besteht auS einem Schienen- kontakt und einer Alarmglocke mit Abstellvorrtchtung. Wenn das Signal aus Halt steht und der Zug darüber hinauSsahrt. wird durch die Durchbiegung der Schienen und die Zuglast der Kontakt geschlosien. sosort ertönt aus der folgenden «tat.on eine sehr laut schallende Alarmglocke. Diese ist nur durch Drücken auf einen bestimmten Knopf wieder abzustellen. Ter Knops steht wiederum mit einem Zählwerk m Verbindung, da« jedesmal beim Drücken des Knopfes um eine Nummer weiter springt. Heber jede der Nummern, d.e das Zahl- werk zeigt, hat der Stationsvorsteher ein Protokoll vor- zuweisen. Diese Einrichtung ist bereits an fast 2000 Signalen
Museums in Rüsselsheim ,,, , „ ,,„A,fÄhr I
In den Werkslatten seines Vaters blieb Adam Opel.ungefähr ein halbes Jahr, und in dieser ßcit roaren nur suM Nah- Maschinen hergestellt worden. Ta er sich brer nicht werter am dedn.ni konnte, zog er es vor. sich 'N emer Nebensttaßc^ nieder zulassen und errichtete dort eine Werkstatte, m welcher er ww mehrere Leute beschäftigte, und in der auch einige neue «asertl zengmaschinen ausgestellt wurden . .
Im Jahre 1883 war inumidxm auch sern 'UNg"" Bruder Georg, der ebcniall-i längere Zeit 'n Parts in Mähmaschinen gearbeitet halte, nach Rüsselsheim zuruckaekehrt und ward sofort eifriger Mitarbeiter hmaschmen waren loldx iur
> Schneider. Ihr Hauptbestandteil war em großer Cneitt« der Slirnplatte, ferner war sie mit bretter, flacher 91'ab,eluin Stossdrückerstange versehen: das Schiffchen hatte Eine gebogene Form und bewegte sich in stehendem Bogen von vorn nach hinten
Schnell gelang es Adam Opels rastlosem Fleche, seinen Er zeugnissen die wohlverdiente Anerkennung zu venchanen. xa er nicht in der Lage war, in der Fabrikation °l en an ihn gestellten Anforderungen nachzukommen, verickmifie er sich des öfteren von Frankreich einen Posten Nähmaschinen, den er in der Heimat ebenfalls abfeßte. So erwarb er sich s^ell ein antthnsi^s Kapital, dos ,hm ermöglichte, von der bescheidenen Werkstatte im Ort nach einer in der Nähe des Rüsselsheimer Bahn Hoss neu ! erbauten gröberen Fabrik überzu,,edeln. Im Herbst 1867 lag das Bauprojekt bereits fertig vor, und nut bem erfkn Sonnenschein des Jahres 1868 wurde mtt dem Bau begonnen der im Spätsommer schon bezogen werden konnte. Der Neubau bestand aus einem zweistöckigen Fabrtkbau und einem größeren Wohnhaus m dem sich außerdem noch die ^ecn^Sumltchkeit««
I lwianden Bei dem Einzug in den neuen Fabrikbau zahlte diel Arbesierschaff ungefähr 25—40 Leute. Tie Werkzeugeinrichtungen waren hier schon bessere, und es wurde neben einer Menge neuer
I Arbeitsmafchinen auch eine Schleiferei cmgiruhtet. 9 ,
Mit dem Einzug in den Fabrtkneubau hatte das Leben
Mam Opels einen gewissen Ab,chmtt erreicht: dieser hn seinem Schassen wird auch noch durch einen Schritt in seinem pBrioaU™>r^!enn,rid>net. N°ch tut,,, v».
I h•irntptr rr iirf) in Homburg v. d. Höhe am 17. November 181)0 I mff S o! b ic M aneSche Iler, Tochter des Fabrikanten ! Franz Scheller, geboren am^ 13 Februar 1840 zu,^^uholzhausen. ' I <n?if hent Einzug seiner Familie m das roobnlub uiigiruhtcii I - neue Haus kam ?in' frisches Zug in die Firma. T'e Hochzei s- reise nahm ihren Weg über Brussel nach Pans, das er für lern laanics ''eben mit tiefer Tankbarkeit verehrte und siebte, utrh | ‘ feinen fünf,ädrigen Aufenthalt in Paris war ihm dle ttanzo,ische ' Sprache ebenso geläufig wie du deuNche: das erstrebenswerteNe
Qid war ihm, auch in Frankreich festen Fuß zu fassen. So wurde die Hochzeitsreise auch schon dazu benutzt, “J* ’jJ® r’J bereits vorhandene Geschäftsdeztehungen weiter auszubauen undl bdb dahin Nähmaschinen.zu exportieren, p- sie
noch vor einiger Zeit selbst bezogen batte. I
Tas geschäftliche Glück Adam OpelS hatte einen Widerhall ick feinem9 Privatleben, denn seine Ehe,rau schenkte ihm tuns Söbne^nd zwar Georg Aböls Karl, geboren am 31 «.upuft 1869: Albert Wilhelm, geboren am 15. Mai 1871, Hern ridi ^ibam geboren am &2 September 1873, tfti ebnen rö?ni.Tc"otm am 30. April 1875 unb Ludwig, geboren am 1. Januar 1880.
Tie Fabrikation der Nähmaschinen nahm einen immer Lrnürrpn Umfang an. So sinden wir IN der Festschritt Adbil- £ h v— -K..<."rif ous den Jahren 1875, 1880 und aus den 90« 3?bren^beren «röfte icbon auf einen rrdrt anfebnlicben UrnfaB toliesm lägt. ■jornesung Tote».
Samstag, 51. August 1912
Stototwnlbrucf und Verlag der Brüdl'schen Universität» - Buck- und Steinbruckerei.
9L Lange, Sieben.
Redaktion. Expedition und Druckerei: Scdul- strahe 7. ErpediNon und Vertag: fcM# bl. Rebarnon:e=wlie. Tel.-Adr^ AnzeigerGieben.
Tic Briefannahme an Bord von Zeppelin-Luftschiffen behanbelt eine amtliche Bekanntmachung, die folgender-
aufsichl5geletz'5.
Der Dohnungsansschuß bc? Reichslages hat einen I ,rentwurf für das Reichs-Dohiiungsaussicktsqesev gearbeitet, der nach dem eigenen Wunsche des Aus- p es der Oessentlichkeit nicht vorenlhalten merben soll I : Entnmrf ist nicht als sertiger Ausschußbeschlub anzu-
, sondern er soll nur als Anhalt für die im Herbst I lzusetzenden Beratungen dienen; ein offizieller Cha irr ist also der Beröfsentlichung nicht beizumessen. Tic Sil Ztg." gibt daraus folgendes wieder:
«s soll in allen Gemeinden eine ständige Wolmungs- jjcht eingeführt werden, die sich auf die Beschaffenheit, | r chtung und Benutzung der Wohnungen in gesundheit- n oder sittlicher Beziehung erstreckt. Die Wohnungs flicht soll beschränkt werden auf 1 Wohnungen, t fCtlicfUid) »üche aus vier oder weniger Raumen bestehen, ir.'siere ili^ohttungen, welche in Mansarden, Dach- ober Ingefdioifen liegen oder in denen jrembe, nicht zur -n sie gehörige Personen ständig oder gegen Entfielt I «bergt werden, 3. Sckffasstellen, Ledigenheime unb stkrhäuser, I Wohn- Unb Schlasräume der Anaestellteii idlen, Gehilfen, Lehrlinge, Arbeiter, Gesinbe Die Woh- ..g^aussichl soll den Gemeind evor st änben oblte- , außerdem haben die Lundesregierunaen befonbcrc tßnungsaufsichtsbeamle zu bestellen. Den mit / ohnutigs-aufsicht betrauten Personen sollen bet Aus- ata dieser Aufsicht alle amtlichen Befugnisse der Orts- !z-ibehörben zustehen, insbesondere sollen sie befugt sein, ber Wohnungsaussicht unterliegenden Räume innerhalb vom Bundesrat ober ben Landeszentralbehörben fest- rjenben Smnben zu besichtigen. Uebcr ihre amtliche tirfeit bnben bic von den Landesregierungen bestellten hiungsaussichtsbeamten Jahresberichte zu crstat- die, zusammenfassend bearbeitet, in regelmäßigen iL'benräunien dem Bundesrat unb bem Reichstag vorzu- ni sind. Der Bundesrat soll Vorschriften erlassen können, ,ci die zum dauernden Aufenthalt von Menschen tnenen- Raume hinsichtlich ihrer Beschaffenheit, Einrichtung b Benutzung in gesundheitlicher ober sittlickier Beziehung eutsprechen haben, ebenso sonstige Anorbnungeii zur rc fithrung ber Wohnungsaufsicht. Tie zu treffenden kschriften können verschieden geartet fern für Die ein- ( ich Laudesteile, ferner für Stabt und Land, endlich für ; letzende Wohnungen und Neubauten. „ ..
Weiter enthält der Entwurf Besttmmungen über die nianiffe der Aufsichtsbeamten zur Anordming und Durch- ring ber auf Grund der erlassenen Vorschriften not nt men Mastnahmen. Soweit die angeorbneten Mafi- rlm nicht die Beseitigung einer dringenden, das Leben tt'r die ä^esundheit bedrohenden Gefahr bezwecken, muß fctfcic Ausführung eine angemessene Frist gelassen werden
: Räumung von beanstandeten Wohnungen sott die Po-I .Ir'tcbürbc nur befugt fein, wenn die weitere Benutzung 'licke -Idichteile ober Gefahren herbeizufuhren geeignet sit )ie Aussiihrung der erlassenen Anordnungen soll durch I .»[Dilrafen bis zu 300 Mark erzwungen ioerben können. 4-flni bic polizeilichen Verfügungen ist Beschwerbe an 2, 1 obere Verwaltungsbehörde zulässig, beren tent)dKi- iknq cnbfluUig sein soll. Gegenüber bem preußischen W01). xng>gclcbcntnnir( von 1901 unterscheidet sich der vor- ldgaive Enttvurf der Reschstagskommission wösentsich ba- itd?, daß nach ersterem nur die Otemcinben mit mehr t< 10 000 Einwohnern zum Erlaß von Wohnungsorb- xraen verpflichtet iwrben sollten, während ber ichige ltrl"urf eines Reichs-Wohnungsaufsichtsgesetzes die Wob- Mngsaufsicht auf a 11 c Gemeinden ausg^hnt sehen will.
Tic Reichsregierung scheint, wie bte „Änln. 3tg weiter ilkinrrft, vorläufig noch auf dem Standpunkt zu sieben, I Kg die Regelung der Wohnungsaufsicht Sache der Einzel- KJtrn sei Wenigstens hat sie dem Reichstags-Wohnungs- ^-schuß mitgeteilt, daß sie erst neuerdings in diesem Inne auf die Bundesstaaten eingennrrt habe. 2silf diese fcrrminfi wird es auch zurüchzufuhren fein, bau bic Nnsche Regierung ihren vorerwähnten Entwuri neu BÄ unb an Sine Anzahl sachverstänbiger ^rper- llnf.cn unb Persönlichkeiten zur Begutachtung ubersanbt lit >-b nun reichs- ober bundesstaatliche Regelung, icben- ö ist überall ber gute Wille vorhanden, die langst unb rtig als notmenbig erkannte Wohnungsaufsicht grunb- fich burdßufübren ______
zeitige Verwendung beider Markensorten zur, ^anhenina cmet unb berfdben Sendung. Derart uanherte ^rndungen sind, so- iern sie dem Adieunicht zuruckgeqeden werden können, als Un'1'? /<* ‘^mi?UCcmb in 1 abei"tempcl bedruckten ^nbunffrn tmrben von dem Personal der Luff.cbii'e »acki bn Ladung auf lcdnett stem Wege den Otts Pottannalten zugeiudrr ^oN da auS geben sie in den gewöhnlichen Postverkehr über. In die ^rtSbrie kästen dürften gelandtte Lustpostkotten nuht aelea,^ werden - auch ist da> Ab werf en abgestempesier Sendungen nicht gestattet. Lte t. rts Postanstalten baden nach Prüfung der '^ankieruna und nach Auctarierung unsrankietter oder un»ureick»end frankierter ^sen düngen für die unau'aehaltene Weiterhevandsiing der Brief schäften Sorge zu tragen."
Die ©peltncrfe und ihre Geschichte.
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I Vroßberzoqs festlich begangen wird, hat die Firma, wie wir m kürz ^wähnten, eine stattliche Feshchriit erscheinen lasier.
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'"WäsftäÄS« i bedeutenden Firmen arbeitete und ftch bewndcrs
er ÄloB ihr lerne ganze Straft
mQf’C?Ä?b:ber Suftidbiffe ber leutiSen Suftidbinabrtä^ftien tÄeieÜitbaft Frankfurt Mains, Zweigaufwlt Friedrichshaien
geovelin-Luftschiffe — sind Pottbetriebstellen tut I An7abn^ und ÄÜÄitung der von Mitfahrern. der Lust- ?d)iffe mäbSüb ber Fahrt innerhalb Deutschlands amgelieterten fl;mlhnhd?cn «riefe und Postkarten von pottordnungsmawger Beichaffenbeit widerruflich eingerichtet worden. A,te mit geroo.m> I
^SierUeiSen iu frankierenden Sendungen werden mit (einem Aufgabestemvel von länglichrunder ,rnrm bedruckl. der as ! >hi«. 'Hrictdinuna „Luttvott , den Namen des^.uitichi . I llnb^^ö TcOum^o'^lk^Äundcnangabe) trägt. - Sk Stnbungcn imt> der Ferntaie unterworfen. EiN'chrankungen für den r,rt.-, I Aachbarorts-und ausländischen Grenzver ehr^.linden nickt statt.
Am Fahrtm innerhalb.des Rei^.Postgcbiets und Lurttem. ber-ls sind ausschließlich Postwertzeichen nut der Inickrttt ,,^eM icdcs Reick' iu verwenden und qultig, au. Fahrten innerhalb I Unn-rit- biiacoen nur bäuerische Postwert »eichen. Ini Verkehr d^ Luffpch?m zwischen dem Reicks Postgebiet oder Württemberg
Z Sonern andererseits haben an den AbtahNS- und | ^üüsiLnlandun^orten Die an Bord der Luftfcknne emgehnerten Äd^am die Wertzeichen derjenigen Verwaltungen tragen, in 7-^ Ä^ick teste Orte liegen. Tie während der Fahrt von und I Ö^fXg2CnrTn aufadmetten Sendungen können dagegen nach Wahl I deutsches Reich" tragen, Tran fiert werden, zic neiD-
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhefien
9 " S^chnellcre Erledigung von Das Reichspostamt hat einen Erlaß an bte Oberpostbirektionen zur weiteren Kenntnisaabe gerichtet, ^.^^e^chnel- lere Erledigung ber im Postbetrieb ernachenden Sachen herbeizuführen. Durch biesen Erlaß will man vor allen Gingen gegen das geschraubte Beanttenbeutsch Angehen, bic Schrcchstieise hat der allgemecher- üblick^n^prache des >Verkehrs zu entsprechen; entbehrliche Fremdwort« .unb veraltete ^anzleiausdrücke sind ganz M .i^cnnTlI^V; Zwischen gleichgestellten Behörden sind Hofltchkei^mtsbruckc wegzulassen, im anderen Falle sind sie nach zu beschränken Die Verwendung von Postkarte^st, wenn angebracht, gestattet, wenn es .möglich ist, soll der sehrifd- siche Verkehr auf ein Mindestmatz beschrankt und durch .nunbliche Erlebigung bewerkstelligt roerbem Ohne jet«r Aufschub sind eilige Schrittstmke zu erledigen, fienwhnsiche mit möglichst großer Schnelligkeit, ganz besotwers Eir^ gaben unb Besckwerben bes Publikums, tue, falls sie sich voraussichtlich in acht Tagen nicht erlogen lass«i, wenigstens mit einem Vorbescheid zu beantworten sind. Der
I Erlaß tritt am 1. September in Straft kreis Büdingen.
uu^juuuuin m..v Büdingen, 30. Aug. Der unter dem Ehrenschutz von wo man sie IC.« Fürsten Wolfgang von Isenburg-Budmgeti stehende 10 5 fiianbertan, verbunden mit der biesialTTigen ^auptveifammtunfl ber deutschen webirgs- und Wandervereine, nahm heute seinen Anfang. Heute mittag trafen bereits Vertreter und Gaste ein. Um 3 uhr wurde durch den Ehrenvorsitzenden Äreisrat Böck- mann- und den Vorsitzenden Oekonornterat Andreae die Ausstellung von Erzeugnissen aus dem Gebiete des Vogelsberger Höhenkluos und von bodenständigen Ä^seand^nken aus de^ gesamten Verbandsaebie. rn ^er | städtischen neuen Turnhalle eröffnet. Die Aufstellung ist ans Frankfurt, Büdingen, Schotten, Nidda aus Rudingshain, Breungeshain, Gießen usw. gut beschickt Jhidjmit- lags fand cnne Vorstandssitzung statt, ^ne große Anziehungskraft übte heute abend der Vortraa des Geh. Baw- rQt-. Walb e-Darmstadt aus, ber über oberstes fische Bauweise und bas oberhessische Bauernhaus sprach, (^a man den Gieß. Anzeiger, obwohl er die einzige maßgebende SStung in Oberhessen ist, .zu den Veranstaltungen nicht cingeladen hat, wie das sonst üblich ist, konnten ^^^inen besonderen Berichterstatter nach Bübingen entfenbem Wir narben uns auf bie notwendigsten Mitteilungen beschrMiken.
Die Red.) ___
humoristischer.
• Grob. Frau A.: „Mein Junge^tmrd von Tag zu Tag feinem Baler ähnlicher." — Frau B.: „Der Aermste. Tun sie 9ot oi?e 6b5??uB tfein. RekrM: ,L>eute nannte mich mein <'nitnont cmeii Pfadsinder auf dem Gebiete ber Dummheit
* R^cke. „Mein Verlobter bat noch em Verhältnis mit einer anderen! Das ist »war emporenb, aber bafur werde ich btt Verlobung nicht lösen, im ^flentcil — t4lDttbc iha beittüen.
♦ V c> m .tt a s e r n e u h o f e. Feldwebel: Unö -zic fyofim auf ben ffidrcilenftetn? Na. ö-nnjMn i-d- B°g-lsch-uch- aut eine Emladuni ^o-da'.l " n
jaison übrig Halbschuhe, rerden jetzt
Ten Tchinclz ber Jugend erb alien/^oll^jete
StädtPolytedinlehranstal
Abte -igen für Maschinenbau. pneuDertiL (Hessen) fr*-«-»—d"*rtekti.r . 5 fahr,."in „n ßad-Nau heim u. 72ßahn-Srd «o Frankfurt
tisch mit den verfchiedensten Zweigen biefer Maichinentechmt. Ixionbei» mit deren verschiedenen cs-oittmen vertraut »u macken, da er den Beichlutz gefaßt hotte, dieser nützl'cken Maschine ourt n seiner Heimat eine möalichtt große Verbreituna in ickanen. 3u I bieinn .zweck suchte er in einer der bedeutend,t-n damals bestehenden Nähmaichinenfabrik, der Firma F Iournaux u. Ledlond in b a 11* um Befchästiaung nach, wo er vom 19 August 18c>9 bis »um 5 Februar 1862 arbeitete. Ta aber in der damaligen geil auch noch von anderen Fabriken andere Näbmascbinentusteme ber- ausgebracht wurden, fühlte Adam Opel die Notwendigkeit, di Arbeitsweise und Fabrikation anderer Lnfteme edensalis ge naucstens zu studieren, und darum arbeitete er nach «einem Jui»- trittc aus der genannten Firma bei deren bedeutendsten Kontur, I renz, und zwar vom März 1862 an bei der Arma Huguenm u. Reimann ui Paris, bis zum 14. August 18b-
eit- In ,'etne Heimat zurückgekehrt, begann er so,ort die »er-1 s - stellung von Nähmaschinen nach dem ^nftem, bai er aW■ bot die I braudibotftc wahrend seine- Pari,er Ausenthchte- erkannt hatte <n Zuerst wurden m mühseliger We,se in ben Zürnen der vatcr, lidjen Werkstatte Versuche angestellt, denn bft ersten «n'ang.
7^ waren mit vielen Schwierigkeiten verbunden, unb mit un aa lichen Mühfesigkeiten war zu kämmen, bis bte er ft et n^u,- ' selsheim gebaute Nahmas di in e gebraud'sferttg dastand
Uebrigens ist es als ein günstiger Zufall ju be ^»ten t>aß b e e Maschine erhalten blieb, nachdem sie einem Rüsselsheimer -schnei der meister 40 Jahre treue T lenste geleistet hatte: be""^"
sie sich wohlverwahrt und vielbestaunt im Besitze des Hetmats
^Uräu°r „Gleheuer Jtrwilleitblätttr" werden bem
j vmeifler' viermal wöchentlich beigelegt, da» y reisHatt fit ben Kreis •iefjtn** zweimal


