Ausgabe 
23.11.1912 Drittes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Hbf 2D ®

ibau iftr. 28

Milli Eq ll 1111 Veissweine »L; leicht, herb einer Tisch wein, herb tyf bei b, kräftig 'üss l®

xtra fein, süss jj Damenwein,fein, sfiss i; ihweine, per Liter .V. ijj Jerrez Scheny, Mar-ala, linalwein in den billigten

t

panische Natnrweit irsendet in Fässern w i ischen von 5 Litern t (

Haus geliefert

ind Wiederverkäufe'

Uebereinkunft.

?rei am Platze

rWeine überzeugen km : zu haben.

Familien

;t ein

Mil

tube

rasse, Wolkengas«

ültoil

koiiipl'

-WZ

7938)

14 Sonnen*

ped<ligses

Drittes Blatt

Nr. 2 U

Samstag, 23. November 19(2

162. Jahrgang

Erscheint täglich mH Ausnahme des Sonntags.

59

iv i r t f di n f t (i d) e r Beziehung

f n ( a in i t n t

im westlichen Jndustiierevier einigermaßen ver­

weile zum 9rtobcimemitgtieb gewordenen Galten.

Um die-

ezember, nachuiillags

Tinwohnerzayl:

nach

MAGGI* Suppen

ster>

c-/

vier oin"! 3)4 Uhr:

Juwelier, ihr die aufglöftcn Schuhbänder zu knüpfen. Als dieser sich bückte, nm dem Wunsche nachzukommen, schlug die Käuserin ihn mit einem Lämmer zweimal aus den Kops. Troy der beiden heftigen Schläge gelang es dem Juwelier doch, der Verbrecherin den Kammer zu entwinden und sie sestzuhalken. Als der Junustier sie am ihr flehentliches Bitten reifer los ließ, entriß sie ihm den Dammer und versetzte ihm einen weiteren Schlag am den Kopf. Auf die Hilferufe des Mannes gab die Verbreck-crin ihr Spiel als ^verloren auf und entfloh auf die Straße. Hier wurde sie aber von Passanten sestgehalten und der Polizei übergeben. Bel ihrer Untersuchung wurden mehrere Adressen von Münchener Geschäftsleuten gefunden, so auch die eines Kohlenhändlers in der Kaiserstraße. Bei diesem fuhr sie eines Tages im Automobil vor und s ' " ' '

Tie Dienstboten." Sonntag, den 1

Gudrun." Abends 7 Uhr:

Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen UnwersilälS - Buch- und Siemdruckerei.

R. Lange, Dießen.

verneinte, erklärte sie, daß das Geschäst vielleicht doch noch zu­stande komme, wenn der Händler mit ihr in einem geschlossenen 3immer Rücksprache nehmen wolle. Ciienbar hatte sie die Ab­sicht, au! den zwhlenhandler einen Uebersall auszuführen.

wirkte auch die Wagen

Ter Störenfried.' vternid:

Redaktion, Expedition und Dnickerei: bckul- straße 7. Expedition und Vertag: e*# dl. Redatt,on:^S I12. Tel.-Adr.:Anzeigeriä)ießen.

fiiiqenommer* «u 31 800 (tufl. 1HOO Mann MUitär).

Lterbltchteitsziner: 11,12 *7

2lbzug von 3 Ortsfremden : 8,20 / .

DieGießener Zamilienblätter" werden dem .Anzeiger' viermal ivöchenllich deigelegl, dar Kreisblatl für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. TieLandwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.

stinmiend, wenn man and) sonst die Lage der Gif en

industrie zuversichtlich beurteilt. Trotz des VaUankriegs ist Tendenz durchaus test geblieben In Tentschlund scheinen Syndikate von weiteren Preissieigernngen 'AbsiauD nehmen wollen: der Stal'ttverlsverband wenigstens 1ml beschloncn, Preise für Halbzeug für das erste Quartal 1923 unverändert

Börscn-Wochcnbcricht.

Frankfurt a. Pt, 22. November.

Die Börse stand wieder Hart inner dem Einfluß der poli­tischen Pt e l d u n a e n. Tie Zuspitzung des leidilch-önerreichischen Konfliktes land ihr (5d)o in umfangreichen Blankonbgaben und in Angstverkäufen der Spekulation. AIS dann betanni winde, daß die ciiflliidic Regierung in Belgrad im Sinne einer frieölidien Lösung des Adria-KonflikteS tätig ist und hdi die Aussichten für einen Was enstillitanD besserten, trat eine Befestigung Der Tendenz ein. Tas n>cschast belnelt einen nervösen Zug. Obgleich die Engage­ments eine nmfe Rednktioii erfahren Haven, wird dod) Der Satz für Ultimogeld recht hoch, nämlich mit etwa 6 Prozent, tariert. Tie Geldforgen madten überhouvt Der Börse zu sdrasseu. Wenige Tage, nachdem die steidisbauk ihren Diskontsatz von 5 Proz. auf 6 Proz. erhöht hatte, übenaschte die Sächnsdie Baiik mit einer Diskouterhohimg auf 6* , Prozent. Diese Maßregel f > eint darauf znrnckznfübreu zu sein, daß in Sachsen die Geldbedürstiissc besonders groß find. Die iocbfifdie Tertiluidustrie arbeitet lebha't mit Den Balkauländeru, so daß diese Znduslrie unter Den Ptoratorieu und Zahlinigsstockungen auf Dem Balkan lehr zu leiden hat. Tie JletdiS' bank Dürfte vorerst keine weitere Erhöhung ihrer Diskontrate vor­nehmen. Das EieigniS mahnt ober daran, daß Die Geld- verhällnisie redit uuerguicklid) sind. Ter Status der Reicksbank verfdileditcrt fid) gegenüber dem Vorjahre von Woche zu Woche. Die weitere Entwicklung wird viel von 21 m e r 11 n abhängig bleiben. Ter aincrikaiiüch-englische Weckn'elkurs hat sich dem Punlle genähert, ny ein Bezug von Gold ans London für die Amerikaner rentabel werden würde. Die ungeheuren Summen, die Amerika ür die Finanzierung seiner Ernte benötigt, lassen es wahrscheinlich eridieiucn, daß Gold über Den Qzeau gehen wird Diese b)olb- exvortc verzögern sich dadurch, daß von Europa große Poneu amenkauischcr Papiere und; dem Heimatlande znr>>ck oertmtfl worden waren. Neuerdings kauft Europa wieder amerikaniiche Werte zurück. Die Perstetinng am Geldmarkt und die starke In­anspruchnahme aller Noteninstilnte crivedt einiges Unbehagen. In

£icbesromantif aus Cer Zranzosenzeit.

Ter Ausbruch der großen frawzösischen Revolution 1789 be­deutete für unser deutsches Vaterland eine zwei Jahrzehnte wäh­rende Heimsuchung. Zuerst kamen die Emigranten und brachten ihre Laster, ihre Sittenlosigkeit in die rheinischen Städte. Dann erschienen die Soldaten der Rcvolutionslieere. Auch unter ihnen befanden sich zahlreich Teufel, wie das zuletzt recht wirkungsvoll Max Evth in seinem RomanDer Schneider von Ulm" schilderte. Für den ckmraktervollen Deutschen war es eine Pein, mitansehen zu müssen, wie die sranzösischen Soldaten und Offiziere sich deutsche Mädchen und Frauen zum Tanz holten: der Schöpfer des Her­mann-Denkmals, /Bandel, datierte seinen Franzosenl) aus jener Zeit. Die Ueberschvemmung mit Franzosen brachte für manches deutsche Mädckum einen Herzensroman, wofür ich im Folgenden Zwei gesclüchtlich interessante Beispiele geben will. Unter der '5inauarticrung, die im Jahre 1797 das oberhZsische Städtchen Gießen erhielt, befand sich ein junger Gknicoff zier namens Malus.

Anm.: Tie in Klammern aesetzten Zijiern geben an, wie viel der Todeställe in der betrejienden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte kranke kommen.

sind die besten!

Allem echt mit d^m Namen MAGGI und der Schutzmarke Kreuzstern.

hd) unverzüglich nach dem Süden zu begeben und zur Armee zu Hofen, die unter dem General Bonaparte auf hunderten von 3d äffen einem unbekannten Ziele zusteuene. Malus verschwand also aus dem Gießener gesellsckraftlickxm Leben, und da man von einem Soldaten nie wissen kann, ob er morgen noch leben wird, io werden auch die beiden Gießener Svietzbürger den Roman des Professorentöckterleins damit für erledigt geholten haben. Malus Tarn mit dem Heere Bonapartes nach Aegypten, socht tapfer in den^Scklackten mir» erkrankte gleich vielen Hunderten franzö­sischer Soldaten an der Pest und kam nur wie durch ein Wunder mit dem Leben davon. Unser junger Genieoffizier war nun fein gewöhnlicher Mensch, sondern eine Forschernatur: er hat Z- B. die Polarisation des Lickrstrahls nttbedt und untersucht. Zs kamen Tür den jungen Forscher in Aegypten auch viele Tage, wo er Muse hatte, nidjl nur seiner treu im Herzen gehüteten Liebe, sondern auch des großen wissenschaftliclten Rätsels zu gedenken, das ihn in seinen Baun getan hatte. Blickte er näckstlicherweile zu dem wundervoll funkelnden Sternhimmel auf, so wußte er, daß von denselben Glitzerfternen Licht auch in zwei Gießener Bürgen fallen würde. Und das Licht dieser zwei Gießener Sterne erglomm um so deutlicher vor feinem innern Auge. Schon damals in Aegypten, mitten im kriegerischen Leben, entstand eine nnssen- scl'oitliche Abhandlung über das Licht, ein Anfang zu jenen epoche niadjenben Untersudmil gen, die den Namen Malus in der Ge­schichte der Ph s k unsterblich machten. W ren nickst die iutd>ib.iic i Eindrücke, die die Greuel der Schlacht nut sich bringen, luaren mdjt die Schrecknisse der Pesterkrankung, icarcn nickst auch diese wifjen- sckiaitlichen Untersuchungen in vollem Maße geeignet, im Herzen des jungen Genieoffiziers eine Flamme verschwelen zu lassen, die weder durch eine Photographie noch durch das persönliche Er­scheinen der Geliebten neue Nahrung erhielt? Tin Jahr ging herum, Malus kehrte nickst nach Gießen zurück. Schadenfroh tuKbelten die Freundinnen und Nachbarinnen Das hatten sie gleich gesagt, als der Verlobte des Fräuleins Koch so Knall und Fall eine militärische Abberufung erhielt. Aber Fräulein Koch foirntc, zum großen Verdruß der Neiderinnen, Briefe von ihrem Verlobten vorzeigen. Ein weiteres Jahr schwand dahin. Die Briese blieben bedenklich lange aus, so lange, daß selbst die Franzosenbraut in ihrem Glauben sckpvankend wurde. Aber end lick, fast sckon unerhofft, traf wieder ein Lebenszeichen aus Aegyvten ein: die alte Glut und Treue sprach mit unverminderter Stärke aus den immer wieder gelesenen Zeilen. Ein drittes Jahr kam, und das Gießener Mädchen ivurbe schon aUcntlmlben halb spöttisch und halb mitleidig eine Närrin gesckzolten, daß jic immer noch auf eine Wiederkehr des Geliebten hoffe, obendrein eines Frau zosen, eines Landesfeindes, eines Welschen! Aber Fräulein Kock schlug andere Heiratsgelcgenheiten in den Wind. Wirklich, was niemand für möglich gehalten hatte, daß ein Bräutigam noch nach vierjähriger Abwesenheit seine Verlobte hetmlwlen würde, zumal ein französischer Bräutigam eine kleinstädtische deutsche Braut, dies Unwahrscheinliche ward Ereignis! Eines Tages erschien Malus wieder in Gießen und holte sich seine Kocknic. Die Ehe war äußerst glücklich, bis zu dem frühen Tod des mittler-

selbe Zeit wie in Gießen, spielte sich in Frankfurt a. M. ein merkwürdiger Liebesroman ab. Ein junger französischer Welcher namens De Flavigiry, der aus "Frankreich ausgewandert war, um in Deutsch! cn cd gegen die Revolution und für hie äugest am inte Dynastie zu wirken, suchte in Frankfurt a. M. Soldaten für die Emigrantenarmee zu werben. Er geriet mit den Behörden in Zwist und wurde ins Gefängnis gesetzt. Dort empfing der junge Offizier den Besuch einer ebenfalls noch jungen, erst 18jährigcu Witwe, deren Herz er sich erobert hatte. Es war ein großes Un­glück! im Hause des stolzen und reichm Bankiers, dessen Tochter die genannte Witwe war und der sich Simon Moritz Bethmann nannte. Um weiteren Skandal zu vermeiden, mussten sich die Eltern bequemen, die Haftentlassung des Gefangenen durchgusetzen und ihnr die Hand ihrer Tochter zuzugestehen. Jrn Jahre 1797 wurde die Ehe geschlossen. Ihr entsprang eine bildschöne Tochter, die später als Gräfin b'^Igoult in Paris eine hervorragende Stel­lung im gesellsck)asllichen Leben einnahm, sich in bm jungen Musiker Franz Liszt verliebte und ihm, der vor ihr geflohen war, in die Schwei; nachreiste. Liszt lebte zehn Jahre mit ihr zusammen; einem Ehebunde widerstrebte die stolze Gräfin, die bem Geliebten die harten Worte ins Gesicht sprach: eine Gräfin d'Agoult wird niemals eine Frau Liszt. Dem Verhfltnis entsprangen drei Kinder, von denen eins die zweite Frau Rickwrd Wagners wurde.

5r verliebte sich in eine der Töckier des Professors und Kanzlers, Koch: seine Neigung wurde erwidert, und die Verlobung kam!

zustande. Da plötzlich erhielt der junge Offizier den Befehl, I ob er ihr

Der Reirbsbaustyalt für 1913,

DieNorddeutsche Allgemeine Zeitung" beginnt mit der Ver 8ffentlid)ung aus dem Entivurf des Reickshaushalisetals für 1913, wie er von dem Bundesrat angenommen worden ist.

A»? dem Voranschlag für die Kolonien

und folgende Angaben von Interesse:

Abgesehen von Neu-Guinea und Kiautschou, für bereit Ent- pidlung vorläufig noch erhöhte Aufwendungen des Reickws not wendig sind, werden die Zivilverwaltiingsausgaben von den Schutz­gebieten ohne Zuschuß des Reiches gedeckt, während die Aufwen- »ungen für den militärisckwn Schutz in Denjenigen Kolonien, in denen besondere Schittztruppen bestehen, in vollem Umfang zu Mafien des Reiches erfolgen. Die eigenen Einnahmen der Schutzgebiete sind insgesamt um 1 459 438 Mark gestie­gen, läßt man die durch den Nachtragsetat für 1912 vor­gesehene Erhöhung des Eiitnahmczolls um 2 673 363 Mark außer Betracht Die im Verhältnis zum Vonahr mäßige Steigerung beruht auf Rückgänge der Einnahmen von Deutsch- Südwest-Afrika. Togo bedarf keines N.ichszuschusi'es Tie Relchszuschüsse für die übrigen Schutzgebiete belaufen sich am 31 898080 Mark, das sind gegenüber dem Etat des Vorjahres mehr 2 701 674 Mark, bei Berücksichtigung des Nachlragsetals für Neu-Kamerun und Kiautsckwn mehr 232 022 Mark

Vorgesehen sind in O st a f r i k a die Errichtung eines Bezirks­gerichts in Ncu - Moschi an der Nordbahn und eine große Kn-ahl neuer Stellen. Der Betrieb der Flottille soll durch Ucbcrtragung an die Ostafrika Eisenbahngesellschaft wirtschaftlich gestaltet werden. Außerordentliche Mittel werden für die Fort letzungderNordbahn und der Mittellandbahn sowie für Ergänzungen und Neubauten auf den Strecken dieser Bahn gefordert.

In Kamerun erhöhen sich infolge der fortgesetzten gün- lliflcn wirtschaftlichen Entwicklung, der Erhöhung der Spirituosen- Handel Steuer und der Spirituosenzölle, sowie infolge ßfebictd- erroeiterungen die eigenen Einnahmen Die Ansangsstrecke D u - ala - Bidioka der Mittellandbahn wird voraussichllich bis zum 1- Oktober 1913 betriebsfertig sein. Ter Bettieb soll an eine Drivatgesellschast verpachtet werden. Tie noch für 1912 anläßlich der Gebietserweiterungen notwendigen Kosten von 2,7 Mill Mark werden in einem Nachtragsetat für 1912 gefordert. Tie Zahl der neu geforderten Stellen beträgt 39 Unter den einmaligen Ausgaben befinden sich solche für den Bau von Wohnhäusern in Buea und Duala, von Sckulhäusern in Tuala und Edea, für die Errichtung eines Gestüts in Ngamider, für die Be kärnpßmg der Schlafkrankheit und für Eisenbahnerkundungen

Togo ist die Gouvernementsdruckerei an die katholische Mission verkauft worden Unter den einmaligen Ausgaben er- >ck>eint die Errichtung eines Verwaltungsgebäudes und eines euro- vaifchen Bankhauses in Lome.

In Südwestafrika tritt, wie schon erwähnt, infolge des Rückganges der Diamantenproduktion imb der Beendigung der Bahnbauten eine Ermäßigung der Einnahinen zutage. Anstelle des Ausfuhrzolles und der Förderimgsabgaben auf Diamanten tritt im neuen Etat die Diamantensteuer auf. Die dem Fiskus zustießen den Erträge werden bähet nicht wesentlich beeinflußt. Bei der Aiilitärverwaltung ist ein beträchtlicher F e h l b e trag aus dem Iahte 1910 zu decken. Tie f o r t f rfi r e i t c n b e Besiedelung des Schutzgebietes macht eine tatkräftige För­derung des Sckmlwesens und des Laudeskulturwesens notwendig. In Windhuk soll ein Eingeborenenlazatett, in Lüderitz - bucht ein Hauptzollamt errichtet werden

Das Sckmtzgebiet Neu-Guinea soll intensiver als bisher wirtschaftlich erschlossen werden. Durch den Etat für 1913 treten zu der Schntzgebietsschuld 52 339 063 *0( f. hinzu.

Von einmaligen Ausgaben sind noch zu erwähnen bic Erhöhung des Afrikafonds aus Anlaß der wissenschaftlich'n E rforschung von Jnfeltwnskranflrnten, die Ermäßigung von Mit­teln zum Studium ausländischer Kolonialrechtsve^lhiltnisse, hie Erhöhung des Beitrags zu Den Unterhaltungskosten der Kolonial- iänile in Witzen hausen, der Anstalt in EngelPort und der Kolonial ^rauensckTule in Weilbach. Zum erstenmal erscheint ein Beitrag für die Koloniallwushalttingssckmle in Kart Hausen. .

3« Voranschlag der ReichSpost- und Ttlegraphenverwaltnng nnd neueStellen vorgesehen für 62 höhere, 2787 mittlere und und 4722 untere Beamten Zur Erlwhung der Postagentur Vergütungen »verden 260 625 Mk. angefordert. Zm Gewährung außerordentlicher intivibcrrufh(hvr Zulagen für bic in der Pro­vinz Weslpreußen angestellten mittleren Kanzlei- imb Unterbeamten werden 1 100 000 Mk. bereit gestellt. Für die Fortsetzung der Fernkabellinie nach dem Westen sollen 6 Millionen Mark, für die Auslegung eines Telegraphenkabels zwischen Emden-Norderney und Bacton soll der deutsche Anteil mit 1 800000 Mk. bereit gestellt werden. Aus Anleihemitteln sind für Fernsprech- anlagen 35 Millionen vorgesehen.

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhesien

Spielplan Der vereinigten Sranfrurter Stadtlheater.

Opernhaus.

Sonntag, den 24. Nov, nad)nültag5 31/, Uhr: ,t>oninann§ Er­zählungen.' Abends 7 Uhr: ,Ter Kuhreigen.' Montag, den 25. November, abends 7'/, Uhr: ,Ter C-lraf von L'ureniburg.* Dienstag, den 26. November'!?,9TiDä.' Piiltivodi, den 27. VIoö., abends 1% Uhr: »Orpheus und Eurydike.' Tounerslag, den 2H. 'Dlooembcr: »Der Kuhreigen." Freitag, den 29. November, geschlossen (5. MuseumS-Konzerl). Samstag, den 30. "November: »Undine ' Sonntag, den 1. ezember. nachmittags 3'/, Uhr: ,Ter Waffenschmied." ÄlbendS 7 Uhr: ,Bioletta" (La Traviata . Piontag, den 2. Dezember, abends 7'/,. Uhr: ,Pianha." Dienstag, den 3. Dezember: .Pesicas und Melisande." Mittwoch, den 4. Tez.^ abends 7* j Uhr:Alt-Wien.'

Schauspielhaus.

Sonntag, den 24. November, nachmittags 3'/, Uhr: ei del berg." Abends 7 Uhr:Tas Kälbchen von Heilbronn' Pionlag, den 25 Nov.*): »Der Kaufmann von Venedig" Dienstag, den 2 >. November: .Moral' Piittivock), den 27. 9iov.: .Gabriel Sdulliugs Flucht." Doimerstag, den 2H 9loueinber, abends 7'/. Uhr: ,Die Kreuzett'direiber.' Freitag, den 29. November, abends <1 Uhr: .Zulius Cäkar ' Samstag, den 30. ffiovembrr: ,Der Slörentried.'

die die 8it die z« lauen. Pion la n- und I n d u st r i e v a v i e r c haben meist Kursbesserungen zu verzeichnen, ebenso konnten sich die übrigen Piärkle befestigen. Privaldiskonl 5M Proz.

Merichtssaal.

4 München, 22. Nov. (Die Bardame als Räu­berin.) Unter großem Andrang des Publikums begann heute vor dem hiesigen Sck)wurgericht die Verhandlung gegen die 21 Jahre alte BarkeUnerin Berta Salvi (gen. Stesani aus Statt gart wegen versuchten schweren Raubes. Ter Anklage liegt der folgende, damals eifrig erörterte Tatbestand zugrunde. Am 7. Oktober d. Js. vormittags gegen 10 Uhr fuhr vor dem Juwelier geschäst von Walter in München eine Dame im Automobil vor und lieh sich verschiedene Schmuckgegenstände zeigen. Sie er­klärte schließlich, daß sie später wiederkommen werde. Ösegen 1 Uhr mittags erschien sie neuerdings und beklagte sich bei dem Juwelier, daß es so kalt wäre und bat ihn gleichzeitig, sich am Ösen etwas wärmen zu dürfen. Der Juwelier gestattete dies auch ohne weiteres. Krrrze Zeit Darauf ersuchte die Kundin den

"V'V '£*/ "l-y -,.^u.lu,iyui* | VIS/TKARTEN in leder beliebigen Schriftart und Kartonsorte

.bcny Hol anweienden Geichaftsmhaber, ---- sowie mit Zirkeln aller studentischen Ver*

Zcohlen am Kredit liefern könne. Als dies der Händler I anigungen liefert zu mäßigen Preisen die Brüh?sehe Univ -Druckerei,

»Die Dienstboten.' Montag, den 2. Dezember: ^Gabriel SchittmgS Flucht.' Dienstag, den 3. Dezember: ,Ter Slöreiuried.' Hieraus: .Die Tienstvoten." Pttltwoch, den 4. Dezember: »Komtesse Mizzi' oderDer Fanulienlaq.' Hierauf: .Eine glückliche Ehe.'

*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.

wöchentl. Uebersicht derSovessölle i. ö. Stadt Sietzen.

45. Woche. Pom 3. bis 9. November 1912.

Kinder

ES starben an: Zusanrmeiu

Erwachsene: tm

L VeDcneiatir:

vom

2.15. Fahr:

Tuberkulose

1

1

Bronchitis

1

1

cdilnafhiB

1

1

__

'Nierenentzündung

1

1

Kinderlähmung

Kl)

1(1)

cepiis

1

_

1

eidnuuinbilDimg

1 (1)

1(1)

im Wochenbett

1 (1)

1(1)

ounniia:

8 3)

6 2)

1

1 (1)