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Die heuttge Nummer umsatzt 12 Seiten.
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Vereinigten Staaten von dLordamerika erhalten. Und in i ™ » dcaragua sind etliche neue Eisenbahnen, so von Monkoy
»amaflyen,Mdu . nm 9111 antif eben £acüii nach San Minuelito am See
g e i n e s> I national. Das Lrganisationskomitee des Kongresse- bilden: Proß Bremen, Dr. G Aschaffenburg (Köln, Staatssekretär Prof. o. Sa* föntg", logh (Budapest-, Prof. Tr. Enr. Ferri (Rom-, Dr. Vans
ei grötz. Abnahmen Ferner cnwkilt
gescÄnückt, dessen weiße Seidcnschlerfcn folgende, Bergers der Heunat" entnommene Verse tragen:
politische Tagesschatt.
Bürokratie und Beterauensold.
Zu der Mitteilung, daß einem pensionierten Beamten im Gnadenwege statt eines Pensionszuschusses von 57 Mark ein solcher von 27 Mark bewilligt worden sei und
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gerufen.
— Der Lombroso-Preis von 1000 Lire für die hervorragendste Arbeit oder die bedeutendste Entdeckung auf dem Gebiete der Kriminalanthropologie wird bei Gelegenheu des VIII. internationalen Kriminalanthropologenkongresses in Budapest 1914 vergeben iverden. Tie Arbeiten oder Entdeckungen müssen im Laufe der Fahre 1911—1912—1913—1914 veröffentlicht sein oder veröffentlicht werden. Der Vettbewerb ist tnter-
Enr. F e r r t (Nom-, 2 Kurella (Bonn),' Geh. Medizinalrat Prof. Sommer (Gießen), Frau Dr. Gina Lo m b ro so-Fe rrero treterin der Familie Lombroso),
Point am Atlantischen Lzcan nach San Minuelito am See von Nicaragua und van Mornotoinbo nach Malagalpa teils lim Bau, teils konzessioniert.
Der finanziellen Mcaraguas entspricht die immer häu- Migere politische Einmischung Nordamerikas. Schon 1911 hat der sregreick-e General Juan Estrada den Bereinigten Staaten prompt seinen Dank für ihre Hilfe be- luicfen, indem er auf den Rat des Staatssekretärs Knox 1 in einen Nordamerikaner Ernest H. Wand- zum finanztollen Berater seiner Regierung ernairnte. Die Folge toacen kleine Putsckwersuche, bereits im Oktober 1910, dann
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Der yor-
— Bremer Theaterbries: Uraufführun« schwedischen Börsenschauspiels. .Aus 25. August, wird unS geschrieben: „Der Baumwollkönig , ein fünfaktiges Schauspiel des Schweden Algol Sandberg, erlebte heute im Bremer Schauspielhaus seine Uraufführung. Die früheren Arbeiten des Verfassers, Romane und Dramen, haben in seinem Vaterlande zahlreiche Auslagen und Aufführungen erlebt: aber eS ist bezeichnend, daß er seine neueste Arbeit, ein durchaus aktuelles Stück, zur Uraufführung nicht einer (Ian- dinavischen Stadt, sondern Bremen, dem Zentrum des deutschen Baumwollhandels, überlassen hat. Sandberg hat sich auch nicht gescheut, den Hauptpersonen des Dramas Namen zu geben, die jeöem New Yorker nur zu gut bekannt sind. Die Erfahrungen, die der Verfasser als Journalist in New York im dortigen Gc- schästsleben hat sammeln können, haben ihm den Anlaß zu seinem Schauspiel gegeben, und sie sind es auch, die neben der zumeist sehr effektvoll, wenn auch manchmal schon mehr effekthascherisch gesteigerten Handlung mit ihrem äußerst lebhaften Tempo das Interesse des Zuschauers immer wieder fesseln. Tie Charakter- zeichnung kommt, abgesehen von der des Daumwollkönigs sully, einer 2lrt von Börsennapoleon, über allgemeine, ost noch^dazu verzerrte Konturen nicht hinaus. Aber mit atemloser Spannung verfolgt das Publikum, wie Sully die gesamte Rohbaum- wolle der Welt in seine Macht zu bringen versucht, wie er, von 1 einem einzigen Vertrauten verraten, dabei der Gegenmine seines Feindes Archibald Haynes unterliegt, wie er sich Dann aber wieder aufrafft und mit Hilfe eines Scheinmanövers feinen Gegner und die mit diesem verbundenen Firmen vernichtet, um ihnen zuletzt mit Hohn ihre frühere Grausamkeit zu vergelten. Und man bedauert nur, daß das eingeslochteue Liebesmotiv — HavneS hat sich einst vergeblich um SullyS spätere Frau beworben und begehrt sie noch immer — lediglich zu theatralischen Effekten ausgenutzt wird. Tic wenn auch dichterisch nicht eben tief Angelegte, doch überaus bühnenwirksame Neuheit errang einen glänzenden Erfolg: der anwesende Autor wurde besonders lebhaft
nic-nailü-b7öPt, vierteljährlich Mk. MO; durch Adhole- il Zweigstellen monatlich 65 Pt.: durch die Post i'l?. 2.—viertel- jäbrL mrffctL Bestelle Zeilenpreis: lokal ItzPf^ auswärts 20 Pfennig. Chefredakteur: A Doeß. Verantwortlich für den politifchen Teil: Auaust Goey; für .Feuilleton', .Vermischtes' und .Geiichtssaal': R. Neurath; für .Stadt und Land': LHev; für den Anzeigenteil: H. Beck.
ncten Staatssekretär Knox und der nicaraguanische Gc- anbte einen Vertrag, der die Republik noch mehr in finanzielle Abhängigkeit von Nordamerika bringen sollte. Der Senat der Vereinigten Staaten lehnte diesen Vertrag zwar zunächst ab. Aber im Februar dieses Jahres geschah etwas, das deutlicher als alle anderen Umstände beweist, wie der Wind webt und wohin der politische Kurs gerichtet ist: Staatssekretär Knox unternahm an Bord des Kriegsschiffes Washington von Florida aus eine fünfwöchige Reise im Interesse freundlicher Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und den spanischen Republiken am Karibischen Meer und dem Golf von Mexiko.
Diese Reise hatte eine außerordentliche Wirkung, die mit den fetzigen Unruhen in 9Hcaragua zweifellos in Beziehung steht. Tie europäische Diplomatie erinnerte, als Knox von Mat) West abfuhr, sofort an die letzte Rede des Staatssekretärs über die Monroe-Dottrin und beutete die Reise als Amerikas neueste zbundgebung, daß der Grundsatz „Amerika den Amerikanern" gewahrt werden solle. Tie Diplomaten der zentralamerikanischcn Staaten aber lenkten die Aufmerksam leit auf jenen Teil der Rede, in dem Knox im Senat die Annahme der schwebenden An- leiheverträge mit 9Hcaraflua und Honduras damit befürwortete, daß „die politischen Gründe, die Gefahr einer europäischen Einmischung in die Angelegenheiten der Länder um das Karibische Meer zu beseitigen, immer stärker wird". In einem andern Teil der Rede hatte Knox aus die Vollendung des Panamakanals und damit auf das Hauptinteresse der Bereinigten Staaten hingewieseu. Tie Frucht der Informationsreise des Staatssekretärs ist der jetzt er- folgende Einmarsch der sJZx)rbamerifaner in Nicaragua. Deutschland kann unb muß jetzt von den Lenkern der Ge- schicke in Mittelamerika verlangen, daß auch das Interesse der dortigen Deutschen energisch gewahrt wird.
Washington, 29. Aug. Eine beim Staatsdepartement au8 Nicaragua tingcgangcnc Depesche, in der um sofortige Hilfe für die in Matagalpa lebenden Amerikaner gebeten wird, bestätigt die Ermordung des Deutschen Nielson in Matagalpa.
N e w Pork, 28. Tlug. Nach einem Telegramm aus Ko- rintho ist Kapitän Terhune mit 200 amerikanischen Matrosen und Seesoldaten m das Aufstandsgebiet nach Leon marschiert. Sowohl in Leon als in Managua herrscht wieder Ruhe.
Washington, 29. Aug. Der Kreuzer „California" ist gestern nachmittag in Cor into in Nicaragua ein- getroffen, hat dort 350 Matrosen und Marinesol- ba’en gelandet und ist dann nach Panama weiter ge- fahrep, um 750 Marinesoldaten an Bord zu nehmen, die der Dampfer „Prairie" zur Weiterbeförderung dorthin bringen wird. __ _ ,
New York, 29. Aug. Präsident Taft nahm den Befehl, die in Panama stationierten Truppen nach Nicaragua abmarschieren zu lassen, zurück, anscheinend, da am Dienstag 2000 amerikanische Marinesoldaten in Nicaragua sein werden, da er ein Telegramm des Kommandeurs des Kreuzers „Denver" erhalten hat, in dem der Kommandant mitteüt, daß die Führer der Aus ständischen ihm versicherten, sie würden die Verbindung mit Managua und Corinto eröffnen, auch die Regierung Nicaraguas werde an der Aufrechterhaltung der Verbindung mitwirken. — Taft verhehlt sich nicht, daß die Lage in Nicaragua ihm Besorgnis einslößt. Sollte er finden, daß die Lage den Schritt rechtfertigt, so werde er nicht zögern, die amerikanische Armee dort in Aktion treten zu lassen.
Tragen sie mich einst hinaus Aus dem Leben^aus dem Haus, Zither an der Türe du. Eh' die Tür für immer zu, Ein Ade mir bringe.
Wenn ihm auch nicht viel gelang, War es doch ein reiner Klang, So bei meinem letzten Gang Klinge und verklinge.
Wenn ich sterbend zur ewigen Ruy,
Staub hinfinke, zum Staube,
Drücke mir dereinstens die Augen za ,
Heimlicher DLarchenglaube. — -tnne Stella.
Stella Hohenfels, die Witwe des Hofburgti>eaterrirek.ors Baron >. Berger, wird, wie wir hören, ihre künstlerische Tätigkeit am örrgtheater nicht wieder aufnehmen, sondern nach längeremjlr- rab in den Ruhestand treten. Die Künstlerin trat am 1. scp- :ruber 1873 in den Verband des Burgtheaters, erhielt 1881 tag Dekret al5 Hofschauspielerin und wurde 1887 dem Burg- -Heater auf Lebenszeit verpflichtet. Tie Hofburg verliert in ihr -l ie außergewöhnliche Kraft, doch ist der gefaßte Entichluß der -- •nftlerin nur zu gut verständlich.
Die Beisetzung Oes Freiherr» o. Verger.
Am Mütwoch um 3 Uhr nachmittags fand hier das Leichenbegängnis des verstorbenen Direktors des Hofburgtheaters Freiherrn v. Berger statt. Tic Leiche wurde von der in Hietzing gelegenen Billa Bergers in die Schottenkirche überführt, wo die i kuisegnung stattsand.
Sämtliche Laternen brannten.
Ter Zug wurde um das Burgtheatcr berumgesuhrt und belegte sich bann wieder zurück zum Hietzinger Friedhof. Dem Leichenwagen voraus fuhren fünf mit zahlreichen Kränzen drto- tierte Wagen. Zn 26 Wagen folgten die Leidtragenden und Ab- * otbnungen der Körperschaften. Am offenen Grabe sprach für baß tiurgtbeater der Dramaturg Tr. Rosenbaum und Hochurgichau- laxier Thitnig. Für die Wiener Schnftitellergenossemchast „Eon- cörbia" sprach deren Vizepräsident Zulms Stern.
Baronin Stella v. Berger-Hohenfels hatte den Sarg ihres ttemahls mit einem aus 'Alpenblumen geflochtenen prächtigen ■Kene " .Buch
kf. Henri Fabre über den sechsten Sinn der Insekten. Die Insekten haben einen sechsen Sinn! — So behauptet Henri Fabre, der große französische Jnsehenforscher in einem Aufsätze, den die „Taily Mail" oeröflentticht. Ties im Erdboden, der von Gras bedeckt ist, liegt unbeweglich eine Raupe, die em nächtliches Leben führt. Ein bienen- und wespenartigeÄ Tier, das die unterirdisch hausende Raupe zum Beutetier hat, kommt aus der Ferne herbei und findet nach kurzer Zeit die Raupe. Wie geht das zu? Sehen und schmecken kann das geflügelte Znsekt die Raupe nicht, so daß vom menschlichen Standpunkte aus nur noch drei Sinne in Frage kommen können. Ist es etwa der Tastsmn, der das Znsett seine Beute finden läßt? Ter Tastsinn fitzt in den Fühlern, aber er lärm, da er fein Fernsinn ist, in diesem Falle nichts nützen. So scheinen nur Gehörs- und Geruchssinn übrig zu bleiben. Nun weiß man, daß der Geruchssinn bei vielen Znfekten erstaunlich sein entwickelt ist. Tie Totengräberkäfer kommen zum Beispiel von ollen Seiten aus großer Entfernung herbei, wenn irgendwo an totes Tier in Verwesung übergeht, und ebenso werden Fliegen und viele aridere Znsetten durch faulende Stosse aus der Ferne angelockt. Die Raupe in der Erde ist jedoch nach Ansicht Fabres vollkommen geruchlos, und er hält es sür ausgeschlossen, daß ein anderes Znsekt sie durch die Erdschicht hindurch aus der Ferne mit dem Geruchssinn aussinden könne. So bleibt schließlich nur noch der Gehörssinn übrig, der aber auch nichts nützen kann, weil die geringfügigen Laute, die das schlafende Znsekt unter der Erde von sich geben könnte, viel zu ichwach sind, um oberirdisch zwischen den Geräuschen des Tages herai^gehört zu werden. Damit sind unsere fünf Sinne erschöpft. Das Znsekt findet sein Beutetier aber doch, ebne einen von diesen fünf Sinnen zu gebrauchen, und so bleib: nur die Annahme übrig, es habe einen sechsten Sinn, der ihm dies möglich macht. Welcher Art dieser sechste Sinn ist, kann niemand sagen, denn er liegt außerhalb des Kreises menschlicher Vorstellungen. Die Abstraktion läßt ihn uns vermuten, aber mir haben davon ebensowenig eine Vorstellung, wie der Blinde ,'ie von den Fachen haben kann.
Der amerikanische Einmarsch In Nicaragua.
Die Regierung der Vereinigten Staaten tn Washington bat eine Depesche erhalten, in der die Ermordung des Deutschen Nielson in Malagalpa bestätigt wird (Die bcutfdtf Hcaierung hat bereits telegraphisch Vorstellungen erhoben unb Genugtuung verlangt.) Die traurige Nachricht ist sicherlich teure „amerikanische Mache »um Zwecke der Einmischung"", wie der übliche Vorwurf lautet, sondern sie ist ein ernstes Signal auch für Deutschland, seine Aufmerksamkeit den Zuständen in der Republik Nicaragua zuzuwenden, wo nicht wenige Deutsche wohnen und wirken Die Stadt Matagalpa ist ja nur ein kleines Nest, baS jetzt rund 3000 Einwohner zählt, aber das Departement Matagalpa hat bereits über 40000 Bewohner. Um gleich ein Bild Nicaraguas zu geben: Die in den letzten SchreckenS- bepeschen vielgenannte Hauptstadt Managua l)at etwa 40000 Einwohner, das ebenfalls häufig erwähnte Leon bOOOO. Der ganze Staat iimfaßt 600000 Seelen. Das ist geimß nicht viel für tun alleinstehendes Land. Aber seine Bedeutung ist nach dem Fallenlassen des Projekts deS
rine ernste Explojum am 13. Februar 1911 unmittelbar bei dem PräsidentschaftSgebäude in Managua, eine bewaffnete Erhebung am 18. Februar, wodurch im Mär zl911 eine größere Zahl von Gegnern Estradas verbamtt wurde. Üstrada ließ sich von der gesetzgebenden Versammlung zum «Abschluß einer ui den Vereinigten Staaten unterzubringen- f ben Anlage von 12 bis 20 Millionen Dollar zum Zwecke der Sck-uldenzahlung, Eisenbahnbauten unb Einführung der Goldwährung ermächtigen. Wenige Tage später aber ver- s zichtete er plötzlich aus sein Amt zugunsten des Vizepräsr- ZSmten Diaz, wohl nicht ganz ohne Zwang, denn nach k nner kurz hernach erfolgten überaus verheerenden Ex- t plofion der Festung La Loma, die 117 Menschen das Leben »kostete, wurde eine ganze Anzahl seiner früheren Anhänger k von der Regierung verhaftet. Im Juni v. I. unterzeich-
ltt. 204 Erster Blatt 162. Jahrgang Zreitag, 50. August 19(2
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Mietzeim Anzeiger
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ü"d!"'l^snün>mn Bofationsörud nnö Verlag der vrühl'schrn Univ.-Vuch. und Stcinörudtret R. tanqt. He6a!tton, trpeöition und Drndtrtf; Sdfulftrafje 1.
t>ii vormittags 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Eeschästrftelle Bahnhofstraße 16a.
dem Mann ausgegeben werde, die Difserenz von 30 Mark ür fünf Jahre zurückzuzahlen, wird nunmehr in der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitttng" folgende amtlich- Aufklärung gegeben:
Noch dem Gesetze vom 22. Mai 1895 sRricbSgcsetzblatt S. 237) wird den Angebörigen des deutskhen Heeres, welche infolge von im Mriegc von 1870 71 erlittener Venmindung oder sonstiger Dienst- befchädigung verhindert ivaren, an den weiteren Umcrnebmungrit des Feldzuges teilzunebmen und dadurch ein zweues ba der Penfioniening zu der wirklichen Dauer der Dienstzeit zuziirech- ncndcs KnegSjahr zu erbienen, ein Pensionszu s^chu ß in Höbe von x/th des niletzt bezogenen pensionSfükn-ten Ticnflcin- kommens gewährt. Danach erhielt der in dem Artikel ftii’ulmlc Kriegsteilnehmer, der alS Gütererpedient der 38 Tienstjahre» und einem penfionSiahigen Ticnfiemtommat von 3327 Mk. "/«- hiervon mit 2385 Mk als Pension erdienr hätte, einen Zufituisr von jährlich 57 Mk., da feine Pension bei Hinzurechnung eines Kriegs>ahres 2442 Mk. betragen hätte. Durch die Novelle zum ReicliSbeamtengesetz vom 17. Mai 1907 wurden die Wohltaten der neuen Penslonsvorfckniften auch auf die Kriegsteilnehmer ausgedehnt. ES erhöhte sich infolgedessen der eigentliche Pensionsbetrag gemäß S 41 RGB um Vw auf "/«n deS penfiono- fähigen Einkommens, das heißt auf 2442 Mk. Wird hierzu ein iveiteres Kriegsjahr in Gemäßheit deS Gesetzes von 1895 hin- '.ngerechnet, so würde sich die Pension nach § 41 a. a. O. um 1 i;o erhöht haben, so daß nunmehr eine Gesamtgewährung von, 2469 Mk. in Frage kam Ta bie Pension sich am 2442 Mk. be-, lief, war demgemäß der Zuschuß auf 27 Mk festzusetzen. ES handelt sich im vorliegenden Falle sonach, abgesehen von einer FoitdS- verschfebung, nicht um eine Verringerung, sondern um eine Erhöhung der Gesamtbezüge deS Kriegsiiwaliden um 27 Mk. Tas Reici-sschatzamt war nach den gesetzlichen Bestimmungen zu einer ioldxn Neuregelung verpflichtet, die auch nicht die geringste Härte gegen den Kriegsinvaliden enthielt.
Das soll, in verständliches Deutsch übertragen, heiszen: Der betreffende Beamte hat bis zum 1. April 1907 eine Pension von 2385 Mark bezogen und dazu einen Zuschuß alS KTiegsteilnehmer in Höhe von 57 Mark, also zusammen 2442 Mark. Im Jahre 1907 ist mit Geltung vom 1. April 1907 ab die Pension des einmaligen Kriegsteilnehmers erhöht worden, und diese betrug einschließlick) der zfrieas- pcümie 2469 Mark, so daß der Mann also tatsächlich seit dem 1. April 1907 27 Mark mehr als vor dieser Zeit zu erhallen hat. Wenn die Herren von der Venvaltung, fo\ meint bie „Franks. Ztg", statt dergleichen Aufklärungen^ clber zu formulieren, dem Redakteur der „4Lorddeutschen"> den Sachverhalt klarmachten und ihn bie Sache stilisieren ießen, so würde die Auklärung vrelleicht etwas wenige« bürokratisch korrekt, dafür aber leichter verständlich ausgefallen sein, denn dem Journalisten würde es nicht entgangen sein, daß der Oeffentlichkeit auch eine Aufklärung darüber geschuldet wird, warum der Pensionär 150 Mark nachzahlen soll, und er würde vielleicht auch darauf aufmerksam aemacht haben, daß eine Zuschrift: es werde state eines Zuschusses von 57 Mark ein solcher von 27 Mark, in Gnaden bewilligt werden, unmöglich als eine Mittel* lung von einer Pensionserhöhung ausgefaßt werden könne;, er würde auch vielleicht gefragt haben, warum denn diese Mitteilung von der Gewährung eines Zuschusses von 27 Mark statt von 57 Mark erst am 20. Mar dieses Jahres und nicht schon im Jahre 1607 gemacht worden ist. Und das bringt uns auf die Lösung des Rätsels, die die Richtige ftellung der „Norddeutschen" verschweigt: Es liegt, wie in der „Post" bestätigt wird, ein Versehen vor, das, dadurch hervorgerufen worden ist, daß bei der Pensions-j berechnung mehrere Verwaltungen beteiligt paren. Der Pensionär hat seit dem ü. April 1907 nicht 27, sonder« wie vor dieser Zeit 57 Mark Zuschuß bezogen, also 30 Mark zu viel, und es ist ihm jetzt, wo man das Versehen entdeckt hat — vielleicht ist die Oberrechnungskammer da<
' 'jHcataguafanald doch durch den nahen Pan am a- innMift, lonal ganz gewaltig gestiegen. Wie die anderen Hlcin- Hr l | floaten Zentralamcrtkas (Guatemata, Honduras, Eostarica, Willi. vcnamaj gerät auch Nicaragua immer mehr in finanzielle ' Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten von Nordamerika. Amerikanisck)es Kapital und Unternehmungsgeist betätigen sich dort in stets wachsendem Maße: Monopoltsie- , rung des Bananen Handels an der atlantischen Küste durch ' die United Fruit Eompany, immer stärkere Beteillaung an Bergwerksunternehmungen, Waldwertnudung und Plan- j tagen, an Bahnen, Banken und kaufmännischen Betrieben. ^'ruerdingS beabsichrigeu amerikanische Konsortien, an ihrer l spitze I. P. Morgan, sür die mittelamerikanischen Repu- L buken ihre Schuldverbindlichkeiten gegen das Ausland zu ’ rogeln. Guatemala und San Salvador sollen demnächst eine direkte Verbindung nach Mexiko und damll nach den
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