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24.4.1912 Zweites Blatt
 
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162. Jahrgang

Zweit« Blatt

Ar. 96

Erlchetnl tN-TIch mtt Aufnahme Id Benntagfc

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Steingut war der Absatz ungefähr der gleiche wie im Vorjahr.

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papieren Mk. 10-

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Dietz.

Müller.

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b°s nicht PQhiona- ch selbst!

Wir empfehlen uns für alle in das Bankfach einschläsenden Geschäfte wie:

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Wenngleich das Bankgeschäft im allgemeinen als be­friedigend bezeichnet werden kann, so darf doch nicht vergessen werden, daß diese Entwickelung mir dann Aussicht aus Bestand falt, wenn unser inneres Wirtschaftsleben von Erschütterungen freibleibt und Handel und Industrie ohne Störungen durch welt­politische Fragen sich ausdehnen und lohnende Beschäftigung finden können.

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Die ,,-letzener FmnUlendlSNer- ererben bem ^Anzeiger' viermal wöckenüich beigriegt, das Xrtlsblati für de» Kreis Kletzen' zweimal wöchentlich. DieLandwIrtschaNItche» Lett« fragen" erscheinen monatlich jtueuruxl

Standplatz:

Vor dem Bahnhof.

Mittwoch, 24. April 1912

Rstarionsdruck and Vertag bet Vtühllchen UnttHrfudte - Buch- und 6tembrudereL R. Sang«, Gießen.

Rebeftten. f^pebifton and Trurferet: Schub ftrage 7 trpebition und Verlag 6L Rebafuorre^lia. L«l.-Adr^AntelgerGletzen.

und beste, keimiähls

Sänierek

emo stehlt __

Bank für Handel und Industrie Niederlassung Giessen Die Direktion;

Gicht-, 2tein-u.Nierenkrankobr! "uKVQUCITIllf[l1'- AltbnchhorMer flat. Sprudel Starkqael ra.ltb l'inbenmfl und ix xieieö auMezeichnete h !°Eer Idit die harni»^ durchsvült tuoblta- °e.naanzenKOrver. entlw Nieren u. Blase u.iörden: Lloywechlel in nonrr. Weiic.Lonzahlr.Pro'c''c- und Aerzten alänzend br- nchtet. Ulk Ps.in deil!! vcriitäts-Apotbekc; Enacl u. in den Tw b- «cibcl, W. ftilbinv Äug. ')loll, C. «djflfli Ernst Noll. |

Mais, Kartoffeln unh Heu, sonne für Vieh durchgefuhrt, worüber im Schutzgebiet selbst durchaus Befrie-diaunr. herrsche Weitere Aenderungen werden in der Zutuns durchgeführt werden, sobald die rechtliche Möglichkeit dazu bestehe.

Tie Beratung geht morgen weiter.

rrumente war verl)ältnismäßig gut. Im Baugewerbe ivar der Gang der Geschäfte noch langsamer als im B.'rialrre, worunter naturgemäß auch der D a m p f z i c g c l e i b c l r i e b und Der Landet in Bauartikeln zu leiden hatten. Im Damps- iägcwcrksbctrieb war der Absatz in geschnittenen Hölzern und deren Nebenprodukten redyt beftiedigend und cs konnten Preise erzielt werden, welckye die etwas erhöhten Einkaufspreise im Winter 1910/11 rechtfertigten. Weniger günstig sind Die Aussichten für 1912, da die zur Verarbeitung für 1912 in den letzten Monaten des Jahres 1911 zum Verkauf gestellten Hölzer zu Ivesentlich höheren Preisen cingekauft werden mußten und infolgedessen einen nennenswerten Verdienst als aussichtslos erscheinen lassen. In

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhesjen

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Ter Ausschuß für das Reichs- und Staateangehörigkcil-ges'tz führte heute die Verhandlung über die Aufnahme der Staatenlosen zu Ende. Es kommen hier insbesondere die Verhältnisse in der Nordmark in Betracht. Alle bisher gestellten Anträge wurden abgelehnt und ein neuer Zentrumsantrag angenommen, wonach den staatenlosen Ausländern wenigstens insofern ein Recht auf Einbürgerung gewährt wird, als sie mindestens ein Jahr imHeer oder in der Marine gedient haben. Diese Bestimmung wird von praktischer Bedeutung sein, da nach der neuen vorgeschlagenen Fassung des § 11 des Wehr- aesetzes in Zukunst auch Staatenlofe in Deutschland zum Heeresdienst wie Deutsche herangezogen werden könncm Nach kurzer Aussprache wurden dann auch die §§ 8 und 3 der Vorlage mit einigen unwesentlichen Aenderungeft an­genommen. Es handelt sich um die Aufnahme der Witwe oder geschiedenen Ehefrau eines Ausländers, die ehemals eine Deutsche war, und eines ehemaligen Deutsckieu, der sich nicht im Inland niedergelassen hat, in den Bpndes- staat, dem sic früher angehörten. Statt der alten Staats­angehörigkeit kann nach einem Zusatz des Ausschusses der Reichskanzler die Reichsangehörigkett verleihen.

Grundöeuer und Farmkreditbeschaff >ng in Südwest.

Der Budget aus schuß setzte heute die Beratung des V o r a n s ch l a g e s für L ü d w e st a f r i k a fort. Von Zcny-umsscite wurden bei Besprechung der Grundsteuer die Verhältnisse im Gebiet der Kaoko-Gesellschaft tritt- stcrt. Diese Gesellschaft sei nicht kapitalkräftig genug, um ihr gewaltiges Landgebiet selbst entwickeln zu können: auf der andereit Seite aber sperre die Gesellschaft, die die Bergverordnung von 1905 nicht angenommen habe, ihr Gebiet sogar für die Schürfungen und mache so eine Ent­wickelung' des Landes unmöglich. Es könnte sich handeln um die Aussetzung einer Rente, die den gegenwärtigen Vcrinögenswerten der Gesellschaften entsprechen und außer- dcin den Bukunftsmöglichkeiten ein Aequivalent bieten könnte. Solche Verständigungen können aber nur von Fall zu Fall erreicht werden. Der sozialdemokratische Redner beanstandete die Rücksichtnahme auf die großen Gesell­schaften. Diese hätten ihre sogenannten Rechte häufig mit gmiz unstatthaften Mitteln erworben durch Uebervorteiluno von' Stammeshäuptlingen. Diese Rechte sollten einfach kassiert werden. Auf Antrag gab ein Regierungsvertreter Auskunft über die Verhältnisse der weißen Arbeiter in den Ltavi Minen. Die Arbeiter befinden sich in gehobener Stellung.

Zur Frage der Kreditbeschaffung für die ^arm- wirtschasten in Südwestafrika liegt ein Antrag des Zen­trums vor, der die Verbündeten Regierungen ersucht, bis zur dritten Lesung des Etats sich damit einverstanden zu erklären, daß vom Jahre 1912 ab bis auf weiteres die Erlöse aus Lairdverkäufcn einschließlich der Restkaufgelder nnb rückständigen Ansiedlungsbeihilfen als Kapital für eine öffentlich rechtliche Landeskreditanstalt in Südwestafrika ver Wendel und eine solche alsbald ins Leben gerufen wird. Auf Anfrage teilt Staatssekretär Dr. Sols mit, daß zur­zeit 1141 Farmen von Kronland und Gesellschaftsland ge­bildet worden sind. Das Kolonialamt sei entschlossen, an die Lösung der Krcditfrage heranzugehen. Er glaube aber, daß die nach dem Zentrumsantrag verfügbare Summe hierzu nicht ausrciche. Es werden etwa 3 bis 4 Millionen Mark notwendig sein. Von sozialdemokratischer Seite wurde eingewendet, bei der allgemeinen Ueberschul bunq der Farmer werde auch damit feine wirkliche Hilfe geschaffen werden. Dem trat ein nationa IIi berat es Ausschußmitglied entgegen. Die rechnerifch sich ergebende Grundrerschuldung entspreche nicht den tatsächlichen Ver- hültiiissen, da de/reine Bodenwert der .Farmen durch die reichen Meliorationen ganz erheblich gesteigert worden sei. Es handle sich darum, diese meliorierten Werte kredit­fähig zu machen. Auch der v o l k s p a r t e i l i ch e Red­ner betonte, daß bei ausreichender staatlicher Hilfe für die Kreditgewährung die Farmen vorwärts kommen können. Das Land sei entwicklungsfähig, es müsse aber der Lchwer- punkt besonders auf die Entwicklung der ^-armenwirtfchast gelegt werden, in der die Zukunft desandes nach dem Nachlassen des Diamantensegens liege.

Ursprung der meisten Leiden.

hatte unter beit durch die Trockenheit des Sommers hervorgerufenen I Unzählig sind die ^chmerzenssymvlome und Schwächezustände, Wassermangel ftarl1 zu leiden: das M eh lge schäft war besser deren Ursprung in der Blutarmut dcS Organismus zu suchen ist. als int Vorjahre. Der Handel in Futtermitteln war gut Allgemeine Schwäche, schnelles Ermuoen, Schwindet- und und bedeutend besser als in 1910 Im Viehhandel war das Qbumachisaniällc^ Korn und Ruckcnichmerzen, verzklopscn, n b e taute ne a br ki t ben I etücn 4 Jahrzehnte eines der schleck- Furcht und Angstgeiübl, Niederge chlaaenhc.t, fahles, 6 lanes abflclauTinu 3atjT leit öen i etzten 4 ^ayr^ynien eines bcrwu ) ^lusicbcn, verschwinden, ivenn das Btui in der genügenden Älenge testen, ungewöhnliche -turre int Sommer wwie die ba_ ganze Jahr richtigen Zusainmensetzung im st öwer kreist. Nach wissenschan- anhaltende Maul- unb Klauenteuche waren bte Uriache, welche Aeußerungen hervorragender Aerzte ist Leciferrin das zu- auch den Molkereibetrieb nachteilig beeinflußten. Ander- vertäßigüe blutbildende und kräftigende Präparat, und wird von seits brachte die ungewöhnliche Hitze der Bierbrauerei Per- zahlreichen Aerzien bei obenerwähnten Symptomen verordnet, arößerten Absatz, der aber wiederum durch die ganz bedeutende Leciierrin ist wohlschmeckend, wirkt zugleich günstig aut die Ver Crl>ö!/un, der Srangerftc Soefcn und sämtlicher Sutler-rtil-l

Ä"Erhöhung dL Mobma terid« \Lf rin (Ä S | Uu,°crm°.-..A°°<d°ke und V.rid,-«pati.ctc «Uenen. I !>'',

zurück, dagegen konnte die E s s i g fa b r i ka t io n einen erhöhten Absatz, besonders in Weinessig, verzeichnen. -Für den Wein­handel war trotz der in Quantität und Qualität guten vor­jährigen Weinernte das Geschäftsjahr wenig lohnend.

Der nach der letzten Tabaksteuer-Erhöhung für das Jahr 1911 wieder erhoffte normale Geschäftsgang in der Zigarren­fabrikation ist ausgeblieben. Dieser Industriezweig kann sich eben immer noch nicht von den schweren Folgen des Tabaksteuer­

gesetzes vom Sommer 1909 erholen und es wird auch voraussichtlich nod) einer Reihe von Jähren bedürfen, bis die erlittenen Nachteile ganz überwunden sind. Die Lage wurde noch durch die enorm in die Höhe gegangenen Preise für das Rohmaterial verschärft, so daß es ganz unmöglich war, die Verkaufspreise für das Fertigsabnkat mit den Rohmaterialpreisen in Einklang 411 bringen. Ebensowenig befriedigend war die Lage derRauch-undKautabakfabri- k a t i 0 n wie auch des Zwischenhandels inRohtabaken.

Trotz namhaften Umsatzes im Kolonialwaren-Groß- Handel ist das Ergebnis nicht im gleichem Maße beftiedigend, bedingt durch die erhebliche Preissteigerung der einzelnen Artikel wie Kaffee, Zucker, Reis usw. Für den Kolonialwaren-Kleinhandel war das Geschäft wie in den Vorjahren recht ungünstig. , M ___ j

Im Brauneis en st einbergbau war die Beschäftigung I Anruf durch Fernsprecher Nr. 680 oder Rr. 155 eine befriedigende: die ganze Produktion konnte guten Absatz-----

finden, auch die Aussichten für 1912 können als günstig bezeichnet werden. In der Braunkohlenförderung und Brikett- fabrikation ist infolge des milden Winters das eigentliche! Wintergeschäft in dem früher gewohnten Umfange noch nicht in die Erscheinung getreten, im allgemeinen aber verlief die Produktion regelmäßig ohne nennenswerte Störungen. Die Lage der Ba­sa l t i n b u ft r i e ist nach wie vor wenig günstig; besonders wird über das immer weitere Vordringen der schwedischen Konkurrenz Klage geführt. Trotz des lebhaften Umsatzes zeigte das Jahr 1911 mr die Werkzeugmaschinenfabrikation und Eisen­gießerei nickst den Charakter eines guten Jahres, dazu fehlte der ftiscke Zug und die Stetigkeit im Geschäftsgänge. Auch konnten die Preise für das Fertigfabrikat, entsprechend den höheren Fabri­kationsspesen, nickst erhöht werden, sie mußten vielmehr auf dem un­günstigen Niveau des Jahres 1910 verharren. In der Herstellung gußeiserner Radiatoren und Gliederkessel für Zentralheizungsan lagen nahm das Geschäft int ganzen einen befriedigenden Verlaus ;u durchweg lohnenden Preisen. In der Fittingsfabrikation tonnten normale Preise nickst erzielt werden. Die Fabrikatton und der Handel in Petroleumlampen leidet immer mehr unter der Konkurrenz des Gas-, Azetylen- und elekttischen Lichts. Im Eisenhandel machte sich eine Belebung des Geschäftes erst am Schlüsse des Jahres fühlbar. Der Geschäftsgang in der Fabrikation mathematisch-physikalischer Jn-

21u$ öen Reicl)stag$au$fd)üficn.

:: Berlin, 23. April.

Ter WahlprnfungsauSschufr

beschloß heute zu Beginn seiner Sitzung, die auf der Tages- ordnuna stehende Prüfung dec Wahl des Reichstags­präsidenten Kämpf heute noch nicht zu beginnen, aus gewissen Etiketterücksichten, weil heute abend der Reichs­tag einer Einladung seines Präs idente nzu einem Glase Bier Folge l-eistct. Tie Prüfung dieser Wahl soll morgen oder Donnerstag stattsinden. _ Heute wurde die Wahl des Abg. Bruhn (Arnswalde, Rfp.) für gültig erklärt. Die Prüfung der Wahl des Abg Pauli (Hagenow, kons., früher Pauli-Potsdam 1 kam noch nicht zu Ende: vermutlich wird Beweiserhebung nötig sein.

Der Antrag des Zentrums wird angenommen. Ebenso eine weitere Zentrumsentschließung, die den Reichs­kanzler ersucht, die erforderlichen Maßnahmen gegenüber der K a 0 k 0 - L anb - und M i n e n - G e s e l l l ch a s t zur Durchführung der Bestimmungen der Bergverordnung von 1905, besonders der Schürffreiheit in dem gesamten Land­besitz dieser Gesellschaft zu treffen. Weiter wird eine Ent­schließung Behrens (Wirtsch. Vgg ) angenommen, die Schutzbestimmungen für die in den Bergwerken beschäftig­ten Arbeiter heischt.

Sodann fand eine Aussprache über die Eisenbahn- tarise statt. Es wurde die .Höhe der Tarife beanstandet. Sie seien zum Teil so exorbitant, daß nach Mitteilung des früheren volksparteilichen Abg. Storz, der gestern im Reichstage war das Vieh auf weiten Strecken neben der Bahn transportiert werde. Ter Unterstaatssekretär erwidert, die Bahnen seien zurzeit verpachtet, oder in der Verwaltting der Baugesellschaften: vorläufig sei des­halb einseitig eine Aenderung nicht vorzunehmen. Doch seien gerade in letzter Zeit verschiedene Verbesserungen vor- genommen worden, insbesondere auch Ausnahmetarife für

papieren und Wertgegenständen aller Art.

Vermietbare Safes (Schrankfächer) as/i

der Fabrikation von Möbeln aus massiv gebogenem Holz erfuhr der Absatz eine Steigerung, die Berläufspreise ließen ;cbod) infolge der starten österreichischen Konkurrenz zu wünsckun

Reisschleim

Eiercrtras I

Stall0" u5j\pratlf'

Belnb.M

WW sKS oner- ch,i. «i *32$^:

Aus dem englischen Unterhaus.

London, 23. April. Im Unterhaus fragte der Libe rate King an, ob das Auswärtige Amt Informationen habe, daß Oesterreich-Ungarn die Neutralität im Kriege zwischen Italien und der Türkei ausrechterhal. , n tHn. lnt ..

ten wolle, unter der Bedingung, daß Italien 01c infolge der starten österreichischen Konkurrenz zu tvünsckv'n

Besitzungen der Türket in Europa nicht a n -1 übrig. Auch die Lage im Holzhandel war zufriedetistellend, greife. I wenn auch die erzielten Verkaufspreise nicht immer im Einklang

Parlamentssekretär Acland erwiderte: Ich habe von mit den Einkaufspreisen gebracht werden konnten Der Handel einem derartigen Mommen keine Kenntnis. In Beant- i n Sp ic lw ar en war beftiedigend, dagegen hat der Piano Wortung einer weiteren Frage von King sagte Acland, bic T 0 r t C/ u n b <ö a r m 0 n i u m b a n b e l einen Rückgang erfahren.

rrnnten Italien unter welchen Bedinaunaen es ae- 6ür bic Lack- unb Firnisfabrikation mutz da. alw .Nachte fragten statten, unter weichen ^eoingungen e. ge ign q(5 schlechteste bezeichnet werden, welches dieser Jnduune nctgt set, eine freundschaftliche Vermittlung d«r . ach ^^,>0 lü0^t jcit Bestehen gehabt hat. Die seit Jahren wenig anzunehmen. Ein gleicher Schritt erfolgte tu ^onstanti-1 vorteilhafte Lage der S e i f c 11 i n b u ft r i e konnte sich auch im nopel. Bei der Beanttvortung werterer prägen stellte Ac-1 Berichtsjahre infolge ber außerorbentlich hohen Preise für Roh land fest, daß man von Rom Antwort betommen habe, Materialien, der Knappheit der meisten J-ettstoffe und der nickt von Konstantinopel hätte die englische Regierung noch nichts entsprechenben Verkaufspreise nicht äitbcrn. Der Großhanbel in gehört ILacken unb Farben hatte besonders unter den starten Preis-

Im weiteren Verlaufe der Sitzung erklärte Handels- erhöhungen für Leinöl unb Terpentinöl zu leiben, so daß er sich mrniücr «nrtnn hnÄ hnhe eine Scriamm« mit einem bescheidenen ")?utzen begnügen mutzte Asm trogen ,

Minister uxt 0 n , das tzandelsamt habe eme -tz e r s a m m Material und JarbwarenNeinhandi-l war die Geschäftslage ähnlich, l u n g von Vertretern der großen Pers 0 ne ns ch 1 ff Fabrikation chemischer Präparate bewegte sich in iwr fahrtsgesellschaften einberufen, um fid) über die malem Gange. Der Msatz in ber Preßspan- und Pappenfabri Schritte zu unterrid)ten, die sie im Hinblick au| die Titanic- kation war gut: mit den gestiegenen Nohstoffpreisen konnten aber katastrophe zur Ausrüstung der Dampfer m i t bic Verkaufspreise für bas fertige Fabrikat nicht in Einklang ge Rettungsbooten zu unternehmen gebüchten. Die Ge- brackst werben; hingegen kann der Grostlxinbel mit Papi e r und sellschaften hätten ihm erklärt, daß sie bereits beschlossen V a p p e auf ein recht befriebigenbed Geschäftsjahr '.urückölicken. hätten, die Schiffe mit so vielen Rettungsbooten und der Buchdrucker ei Warnas Geiarntergebnis wenig bc Fwßen zu versehen, daß alle an Borh besiudlrchen P°ssa-st'° M-mechanische Weberei unb cke fab r. k-l i °u giere aufgenommen merben. Es fei zwar schwer, sofort roaT ganze Jahr hinbnrch flott beschäftigt, boch wurde der Ge genügend Boote zu beschaffen, doch wurden sie alle An- a-inn durch die hohen Preise für die Rohmaterialien etwas ge ftrengungen machen, um die Schiffe baldmöglichst mit Boo- schmälert. Während der Gesd-ästsgang in der K 0 r s e 11 e n - ten auszustatten. fabrikation in den ersten Monaten des Jahres beftiedigend

--- 1 --- 'war, ließ das Sommer- und Herbstgeschäft zu wünschen übrig.

tllfticbiifflbrt. Für die Schirmfabrikation war das Jahr 1911 wenig

9Q grhr;f PnHfrhiff Viktoria günstig In der Betten- und sch eb rauche hat sich

Frankfurt, 23. LUTt) orrai^ im allgemeinen beftiedigend gestaltei Im Groß

Luise unternahm heute vormittag eine z w e i st u n d 9 [-anbei mit Kurz - nnb Weißwaren ist ein erhöhter Umsatz Paftagierfahrt Von ber für heute geplanten Fahrt der erzielt worden: für die Dam en ko n s e kt i 0 n und den Handel Viktoria Luise"' nach Baden-Baden und der daselbst statto- mit Kleidungsstücken kann das Jahr 1911 als ein gutes niertenSchwaben" nach dem hiesigen Luftschiffhafen wurde Durchscknittsjahr bezeichnet werden. Der Handel in Mode wegen der ungünstigen Wetterlage Abstand genommen, waren war besser als im Vorjahre. Im H u t h a n d e l war Beide Schiffe befinben sich in ihren Hallen. ber Geschäftsgang befriebigenb. Der Häute- nnb Fell

" ---handel war int allgemeinen berriebigcnb; der B »r >t e n -

ßditöcl handel bewegte sich in normalen Bahnen. Der von der Witte-

♦♦ a ~ >51« n. - r in besonders abhängige Handel in Schuhwaren war weniger

- I bcfr icbiflciib. Im Handel mit Glas, Porzellan unb

Jahresbericht über bie Lage im Hanbelskammerbezirk. A/te y>e-1 - ~~ - "

schäfte haben sich ttotz Kriegsgefahr, Dürre unb Teuerung zum! großen Teile in befriedigenber Weise entwickelt. Die Probuktion und ber Absatz haben eine Steigerung erfahren, und auch das Er­trägnis ist bei einer ganzen Anzahl von Firmen besser als im Vorjahr gewesen. Es fehlt aber andererseits auch nicht an Klagen über einen im Verhältnis zu den aufgeroenbeten Mühen und zum Kapitalbedarf ungenügenben Ertrag infolge ber ständig steigenden Gesckstiftsunkosten durch Lohnerhöhungen, Wachsen der steuerlichen und sozialpolitischen Lasten sowie durch vermehrte Konkurrenz.

Ueber den Geschäftsgang in den einzelnen Industrie- und .Handelszweigen ist folgendes zu sagen. DieiKlein-Müllerei hatte unter den durch die Trockenheit des Sommers hervorgerufenen

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