Ausgabe 
27.9.1912 Zweites Blatt
 
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Zweiter Blatt

162. Jahrgang

^scheint täglich mit Ausnahme des Sonntag».

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F*Äieiener Zamiliendlätter" werden dem viermal wöchentlich beigelegt, da» .Irebtlatt fit den Kreis Gietzea" zweimal vachentlich. DieLaadwirilchaftlichea -eil- frage»" erscheinen monatlich zweimal.

sie haben durch den Regen itvar etwas gelitten, zu Mus und dergleichen sind sie aber gut Tie Händler wollen gern 3'Mk. acht er batten. Einzelne

sich in Handwerlerkreisen mehr mi .

dem Jahresbericht der Handmertskammer T<rrmstadt will man mit aller Gewalt herauslesen, daß das Wahlrecht

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beronbauhinft ist die soeben fertiflgeftellte Brücke über die Horloff Bon der Lolat-Gesellschaft in Gießen erbaut, zeigt die Brücke trotz der großen Spannweite ein gefälliges Aussehen und es wird versichert, daß das Bauwerk haltbar und tragfähig bleibt. Eben wird in Trais-Horloff die lepre Hand der Monteure an einen Riefen bagger

Sreitag, 21. September 1R2

Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen Universität» - Buch- und Stemdruckerei.

R. Lange, Gießen.

ICtrcbc nn- Schule.

Ein Jubiläum bt8 flatbinal? flopp.

Breslau. 27. Sept. Am 20. Chober begeht Kardinal Kopp sein goldenes Priesterjublläum und gleichzeitig das silberne Jubiläum als Fürstbischof von Breslau.

Au» Stadt und fand.

Eichen, 27. September 1912.

♦♦ TaS Wahlrecht zur h a n 0 w e r k s k a m in e r. Man schreibt uns In den letzten Tagen beschäftigt man

Um

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Landwirtschaft.

a. Aus der Wetteran, 26. Sept. Ls ist schade um die vielen '3welschen, die zugrunde gehen. Tie Leute haben keine 3t U zum Abmachen, ihre Martoffchi auszumachen ist ihnen lieber. Manche Bäume, d. h. die große 3ahl Bäume hängtttäubelig".

Sebahton, tixpeditioi^ Mnb Druckerri: Schul­straße 7. Expedition und Verlag: bL

Redaktion: 118. ieL-Nbu An,e,»er»ietzen.

tätet v-t'«'- lmentalkk Schwei;- ib irisch ckiinü-' sind cingent*

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gelegt, der etwa 30 Meter Abraum Lehntboden wegfckiaffen soll, damit dte Braunkohlen im Tagbau gefördert inerben leimen. Der Bagger leistet eben 6000 Xbm. Aushub am Tag.

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Wir ksonderS rrr-- a. gcrÜH*

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Tatsache, daß die Türkei gegen Bulgarien mobilisiere und chlagbereit sei.

Tic Erhebung auf Samo?.

Konstantinopel, 26. Sept Ten Blättern zufolge erklärten die Schutzmächte der Insel Samos der Pforte, das; die Entsendung von Truppen nach Samos die Aufrechterhaltung der Ordnung und des Sta tusquo bezwecke Tiefe Mächte sollen auch Bersicher,tagen bezüglich der Aufrechterhaltung des Statusquo auf Kreta gegeben haben

Tie Fortsetzung der lürkisch-italienischcn

Frieden overhandlun gen.

K o n st a n t i n o p e l, 26. Sept. Bon gut unterrichteter Seite wird bestätigt, dast der h a n d e l s m i n i st e r R o - ch i d Pascha mit einer Mission a n dieitalieni- chen F r i e d en s un t er n dler betraut wird. Tic Pforte habe bereits vor einigen Tagen die italienische Re gierung verständigt, daß sie ein Mitglied der Regierung entsenden will. Italien stimmte dieser Absicht mit eini­gen Vorbehalten zu.

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flrcis Friedberg.

-1- Butzbach, 26. Sept In der gestrigen Wemeinbe- ratssitzung gab Bürgermeister Flach bekannt, daß Herr Stadtrechner Steinhäuser schwer erkrankt und dessen Pensionierung beantragt sei Ter Finanzausschuß habe vorgeschlagen, die Stadtrechnerstelle unter folgenden Be­dingungen sofort auszuschreiben: 1. Das Ansangsqehaü beträgt 1700 Mk. und steigt alle 3 Jahre um 20o Mk und erreicht die höchste Stufe nach 21 Tienftiohrcn mit 31OO3DM. Außerdem erhält der Rettmer für Dienst au stnand, Bureau, Heizung und Beleuchtung säkrlich 300 Mk 2. Anrechnung etwaiger Vordienstzeit bleibt befonberer Vereinbarung über» laffen. 3. Ter Rechner bat eine Kaution von 12 000 93?T zu stellen. 4 (üebülyren für Erhebung der lokalen Kirchensteuer, der Beiträge zur Land- und Fe»rsnvirtschastskantmer resp. Berufsgenossenschaft, Fleischbeschau usw fliesten in die Stadtkasse Bei auswärtigen Tienstgeschäften erhält er Taggelder usw. nach gesetzlictwn Gebühren. 6. Tie Beiträge und das Eintrittsgeld für die Fürforgekasfe zahlt Sie Ge­meinde. 7. Tie Kosten der Rechnungsbücher und Formulare trägt die Stadt, sowie das entstehende Porto 8 Der Rech­ner darf keinerlei Rebenbeschäftigung betreiben, sofern ihm solche nicht von dem Gemeinderat gestattet merben 9. Mel­dungen bezw. Bewerbungsgesuclw um die Rcckmerstelle haben bis -zum 2. Oktober d. JA. zu geschehen 10. Der Ticnfleintriit must sofort nach erfolgter Bestätigung beS ZkreisamtS erfolgen. Der Vorschlag wurde vom Gemeinde. rat einstimmig angenommen. Infolge eines Herz- schlageS starb auf seinem Zimmer der Musketier Daniel Jakob Rausch aus Büdesheim im 21. Lebensjahre. Seine Leiche wird auf dem Friedhöfe in Büdesheim bestattet.

Kreiö Wetzlar.

x Krofdorf, 26. Sept, .heute nachmittag bewegte sich ein groster Leichenzug durch unsere Dorfstraste. Der em Hauptlehrer Konral Weil nnirbe zur letzten Ruhe gebettet, frerr Weil wurde am 14. Februar 1826 als Sohn unseres früheren Lehrers Anton Weil geboren und hat seit dem Jahre 1848 bis zum 1. Oktober 1902, mithin nahezu 54 Jahre im Dienste unserer Schule gestanden Auch ivar es ihm vergönnt, am 11. Januar 1905 das Fest der goldenen Hochzeit zu feiern Fast ein volles Jahnchundert wurde das Lehramt in der Gemeinde >rrofdvrf von Gliedern der Familie Weil ausgeübt, denn auch bet Vater des Ver­storbenen war nahezu 50 Jahre als Lehrer hier tätig.

Wistmar, 26. Sept. Iagdpächter Schnabel aus Gummersbach hatte das Glück, in imferem Gemeinde- wald einen Zehnender zu erlegen. Der Hirsch wog 245 Pfund.

tag, 28. Jtj. itWtrij 'M Sooirba der Semr rtag in ühfti _ Ter

auch ist gerade bei diesen Rankheiten die allgemeine tträfti gung des Körpers meist dringend nötig. So hat fr. B. La roulandie schon 1905 auf dem internationalen Tuberkulose Mongrcf; Paris auf die Dichtigkeit des Zusammenwirkens verschiedener Heilfaltoren ausdrücklich hingewiesen Es er­gab sich deshalb das Bedürfnis nach einem Mittel, das Medikament und Rährpräparat zugleich, das von schäd lieben Nebenwirkungen frei und darum dauernd an wendbar ist.

All diese Voraussetzungen erfüllt die Guajacose Sie besteht aus flüssiger Somatose 'Fleischalbumofen und ca. 8<- Guajacol, gebunden an Ealetum, helfen günstiger Ein flust auf die Herztätigkeit bekannt ist. Der andere Bestand­teil, die Somatose, vermag daaegen Verdauung, Ernäh rung und Allgemeinbefinden rasch und nachhaltig zu bessern.

Während es sonst oft schwierig war, den Patienten zum Essen zu bringen, zeigt er dank der mächtig appetit steigernden Wirkung der Somatose bald einen gesunden Appetit. Verdauung und Ernährung bessern sich, und die Widerstandsfähigkeit des Organismus wird erfreulich erhöht Sehr bald zeigt sich auch der günstige Einfluß der Guafacose auf die Atmüngsorgane durch Verringerung und Beseiti­gung des Hustenreizes, Erleichterung des etwa vorhandenen Auswurfes, allmähliche Reukräftigung und Wiederkehr der normalen Leistungsfähigkeit.

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Rechtzeitige Vorbeugung ist bei jeder Verschlechterung \V Befindens ratsam, bei drohenden Erkrankungen her i.Linunqsorgane jedoch unbedingt erforderlich xo- krti kann selbst die gefürchtete Tuberkuloie ment geheilt Igid. vermieden werden, wie es die Erfolge der Heilstatten- '>»ndlunq, die leider nur für einen zeit der Bevölkerung l::äfül;rbar ist, deutlich beweisen.

Glücklicherweise besitzen wir eine wertvolle Ergänzung e treu Ereosot und Gnajacol-Präparaten, die man arzd Ulre-rseits als die bewährtesten Medikamente bei Erkrank Ikwn der Atmungsorgane schätzt und verordnet ^chr Mtz l in den Heilstätten selbst, dann anschliegend zur Nachkur, tuptfädilid) aber in den Fällen, wo ein Ausenthalt in I - luttorien nicht möglich ober nicht notig ist. T. h bei bc- pn ender Tuberkulose, Spitzenkatarrb und vor allem bei böigen, nicht tuberkulösen Erkrankungen der Attnungs- |i ipne: Bronchitis (Husten), Lungenentzündung, Kehlkopf

Lairrh usw. .

Nun sogt aber Geschmack und Verträglichkeit der ctn= t ..jtiunt Ereosot und Guajacol-Präparatc nicht jedem zu,

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

iaksten, wenn sie, nur genügend obaem. Leute verkaufen b'ie Zwetschen am Baun

2' Mark. Tie Kartoffeln sind nickt, wie befürchtet, gefault, ca

"6. 2'J, laS mit Hoch - urg - M8

wandern und Reisen, Bäder und 5ommersrischen.

h. Homburg v. d. H., 26. Sept. Tie diesj ähri ge fl*u rf aifon ist durch das regnerische 'Setter der lebten Monate atü üblich verdorben worden, sie war so schlecht wie seit Iabren nid)t. Der Besuch im Monat August blieb um rund 500 Gäste hinter der int August des Vorjahres zurück. Auch die milden sonnigen Tage der ningften Zeit haben den Ausfall nickt wieder einzuholen vernwcht. Wegeirroartig sind nur noch etliche Tubend Kurfrcmbe in der Stabt anwesend. Wenn trotz- dem die Einnahmen der Kurverwaltung als günstig und daS Geschäft der meisten Hotels und Kurvillen als aut zu bezeichnen ist, so ist das aus den wieder zunehmenden Besuch reicher Eng­länder zurückzusühren, die zum erstenmal seit Jahren wieder in größerer Zahl hier Einkehr hielten.

der Gewerbevereine gefäl-rdet sei, obwohl die Handwerks lamm er in ihrem Bericht ausdrücklich das Wahlrecht auch für die Gewcrbevereine fordert, sogar noch mit einer Er Weiterung gegen die bisherigen Bestimmungen der Gc Werbeordnung. Wenn nun die Gefährdung des Wahlrechts etwa aus den allgemeinen Darlegungen im Bericht, dast die reichsgesetzliche Organisation nur Innungen usw kenne, geschlossen werden sollte, und man die Forderung der Kammer das Wahlrecht der Gewerbevereine jm Jahresbericht übersieht, so kann die Gefährdung doch nur von denen herausgelesen iverden, die mit einer gewissen Voreingenommenheit den Jahresbericht gelesen haben. Auch die Ansicht, daß die Kammer ihren grundsätzlichen Stand­punkt absichtlich in dieser Schärfe dargelegt habe, kann nicht geteilt iverden, da hierfür iede Veranlassinia fehlt Besonders ist auch nicht ersichtlich, warum nicht alle beut scheu Handwerkskammern auf dem Standpunkt der Darm städtcr tfannhet stehen sollten, nachdem der Handwerks und Gewerbekammertag in seiner Denkschrift an den Reichs tag vom 1. März 1912 ausführlich die Wahlen zur^Hand werkskaimner behandelt hat und darin den gleickfen Stand­punkt einnimmt, wie er in dem Jahresbericht der Darm städtcr Kammer zum Ausdruck gebracht worden ist.

"Wie wahren die Privatangestellten ihre Vorteile in den neuen Versicherungsgesetzen? Hierüber spricht in einer öffentlichen Versammlung des Deutschnät'tonaleu HandlnngSgehilfen-Verban- des am SaniStag, den 28. d. M1S., int Hotel Einhorn Dan- Vorsteher Jul. Schellin anB Frankfurt a. M. Ta vielfach in den Kreisen der Versicherungspflichtigen noch Unklarheit über die Einzelheiten deS Gesetzes herrscht, dürste ein Besuch dieses Vortrages sehr zu empfehlen fein.

Landkreis Gießen.

<: Klein-Linden, 26. Sept. Der Geflügel- und K aninchcii-Zuchtverein veranstaltete zu Ehren feines von hier fchcidenden Mitgliedes, Landwirtfchafts- la mm er beamten M Kreutz eine Abfchiedsfeier in der Deutschen Eiche". Ehrenvorsitzender Ph. Reuschling hob mit Dankesworteu die Verdienste des sck;eidenden um den Verein hervor und eruannte ihn zum Ehrenmitglicde. M. Kreutz dankte herzlich für die Auszeichnung junb brachte ein Hoch auf dem Verein aus. Auf seine Anregung hin wurde die Abhaltung einer Geflügel- und Kaninchen Ausstellung für Frühjahr oder Sommer 1913 in Aussicht genommen

a Hu n gen, 26. Sept. Ein Meiftersttick der Eisen-

gibt eine volle Ernte Ein erfahrener Bauer beginn bet dies damit, im vorigen Jahre fei der Kattofselpil; infolge der Hitze zugrunde gegangen, deshalb hatten wir dieses Jahr nicht die aesürcktete Fäule, die andernfalls unter den diesjährigen Ver« hältniffen sicher eingetretm wäre. Die Aepfelernte ist allenthalben in der Wetteran gering, der Hausbedarf wird sich decken lassen.

t Baltanfrifc in der österreichischen Delegation. Im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten der hen Telegation begrüßte Fürst zu Schwär nlb e r g die Aufrichtigkeit und Offenheit der Darlegungen

Irafnt Berchtold, soivie die vom Ministerium des i iificru verfolgte Friedenspolitik. Er halte es aber nicht ohnc das Zutun und ohne Berfchul Pn Testerreich-Ungarns sich eine krisenhafte Lösung auf Vit 'Baifan ergeben könnte. Die Gebietserweite tun g von feiten S c r b i c n s und die Umklammerung durch nn trennendes serbisches Staatengebilde könne Oester l -ii nicht dulden, ohne Gefahr zu laufen, die teuer prerbenen südslawischen Länder nicht halten zu können -$! Reimer suhr fort: Wir wünschen feine tzlebietserweite *U|y wir wünschen nur den Frieden. Würde dieser von tVr anderen Seite gestört werden, bann müssen auch kl unsere Kraft und Interessen und des Grundsatzes bc .tzistit werden, daß ein Staatsgebilde abstirbt, i .. 11 b e S in tere i s e i o S wird Zum Schluh betonte rr Redner sein Vertrauen zu Graf Berchtold, regte aber ic, mit Rücksicht auf einzelne der Erläuterung bedürftige jttlicn des Exposes eine vertrauliche Sitzung abzuhalten

Ter südslawische Delegierte Spiucic bemängelte die ffisfivität der Monarchie beim Ausbruch des italienisch tt. scheu Krieges nnb billigte den Wunsch nach Erhaltung

Friedens auf dem Balkan.

Hierauf wurde die Sitzung unterbrochen.

Ein bkunriihigradks Gerücht.

In der österreichischen Delegation hatte sich das Gerücht ttbieitet, bic Länderbank habe aus Konstantinopel eine «ckefche erhalten, laut welcher Bulgarien an die 3j r t c i den Krieg erklärte. Graf v. Berchtold er 1:1?, daß im Auswärtigen Amt darüber nichts bekannt fr Auch die Minister Graf Stürghk und Biftnski sonne Jbcrc Vertreter der Regierung konnten nur dieselbe Aus- frift geben. Trotzdem baufrte die Aufregung fort. Aus dohonische Anfrage erklärte die Länderbank, sie habe eine frcx Nachricht nicht erhalten. Erst barauflnn trat eine I »rubifliinq ein. Auf der bulgarischen Gesandtschaft nmrde Wert, dort sei keine Nachricht über eine Kriegserklärung I »gegangen. Mau halte es aber nicht für un- D lid), das; eine solche erfolgt sei. Tenn die löregung in ganz Bulgarien sei sehr groß und es tei Ar verhütet man Erkrankungen der Atmungs- srgane, insbesondere: Bronchitis (husten),

5pitzenkatarrhe (Tuberkulose), Lungen- Entzündung?

Märkte.

Ic. rvietzbadeu, 26. Sept. Heu» und S trotz m ark!. Angefahren waren 11 Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte: Heu 6.008.00 Mk., Stroh (Nichtstroh) 5.000.00 Mk. Frucht markt. Haser 22,0026,00 Mk. Alle» kür 100 Kilo,

Die Guajacose wird deshalb auch von den Aerzten als wertvolles Hilfsmittel bei Erkrankungen der Atmungs­organe mit Vorliebe empfohlen. Man hat also nicht nötig, sich einem der frugwürdigenWundermittel" anzu- vertrauen, die übertrieben angepriesen, aber meist völlig wertlos und unwirksam sind. Man greife vielmehr bei den ersten leisen Anzeichen enter Erkrankung zur Guajacose, deren Weitergebra.uch vom Arzte, dessen Hinzuziehung bei diesen Krankheiten stets geboten ist, sicherlich gut- geheißen wird.

Weil die Guajacose vollkommen unschädlich und gut be­kömmlich ist and) für Kinder eignet sie sich besonders für länger dauernden Gebrauch. So wird sie besonders er­folgreich von Personen benutzt, die für Bronchitis, über* haupi Katarrhe der Luftwege, sehr empfänglich Jinb und mit Hilfe der Guajacose meist glücklich über die gefährlichen Ueberaangsmonate kommen. Gerade als solch vorbeugendes Mittel findet die Guajacose ihre Hauptaufgabe, wenn sic natürlich auch in vorgeschrittenen Fällen ebenso oft und erfolgreich von ärztlicher Seite verordnet wird.

Man verlange die Guajacose in Originalflaschen zu M. 3, in der nächsten Apotheke und achte genau auf Namen, Originalpackung, in der sich auch die Gebrauchs­anweisung befindet. AlsErsatz" undgleichgut" an­gebotene Nachahmungen weise man zurück. Es gibt keinen wirtlichen Ersatz für die Guajacose. . - IC"!»

5nr Besoldung der nicht angeftellten Beamten in Hessen

QTibt man uns:

|r In dem Artikel in Nr. 226 Ihres Blattes sagen Sie: H) c wundeste Stelle des Ganzen ist die Frage der Lehrer- Hf'ätter" und begründen dies ausführlich Es gibt aber llff) einen anderen, wie Schreiber dieses scheinen will, Krl wunderen Punkt. Die Lehrer haben, wie alle An- H #icflteu, doch eine Aufbesserung erfahren, über die Zweck

Wgkeit von deren Höhe man ja zweierlei Meinung fein -ii Es gibt aber ganze Kategorien von Beamten, nicht ^-stellten freilich, die gar nichts erhalten haben ist ja immer die Rede gewesen auch von Staatsdienst- pirtern, und so haben z. B. die Assessoren jedes Ver ltungszweiges und einige andere .Kategorien ebenfalls t Erhöhung ihrer Bezüge erhalten. Aber z. B. die fidjt angestellten Diener der Giehener Uni Krfi td i n ft i tu t e sind völlig leer ausge zcn gen. An der Universität liegts nicht, diese hat sich 3 In Vernehmen nach ihrer Diener warm angenommen, S «ch die Abgeordneten Brauer und Dr. Osann haben ; c. fiir sie verwendet, aber leider ohne allen Erfolg bis jetzt | frffnitlich tvirds bei der endgültigen Vorlage anders. Ganz Wi »sehen davon, dast sie als nicht angestellt, natürlich : fructi Äohnunasgeldzuschust haben und nicht haben können rl auch abgesehen davon, dast die Bezüge sehr ungleich rb, ist z. B einer darunter, der ohne eine Dienstwohnung . l)«ben, nach siebenjähriger Tätigkeit nur 884 Mark it; zwei andere mit freier Dienstwohnung, haben 800 nl 840 Mark, der höchst bezahlte hat (ohne Wohnung) ."»i Mark, einer mit freier Wohnung bei 18 jähriger Tätig

11200, eilt anderer ohne Wohnung bei 17 jähriger Tätig­st ebenfalls 1200 Mark.

Dast damit nicht auszukommen ist als Familienvater, I b?d) klar. Viele erwerben sich ja nebenher noch etwas, 4t viel kann es and) nicht fein und sollte doch eigentlich . 'jd|t nötig sein. Der Staat müßte doch bei der Bezahlung «h der kleinsten seiner Bediensteten, soweit sie vollen iaift leiben, für eine auskömmliche Besoldung sorgeii. jskntlich hat sich das Ministerium jetzt eines anderen lot neu und läßt auch diesen Staatsbediensteten die ihnen ibrenbe Ausbessentng ihrer bescheidenen Einkünfte zu- »BlCIt!