Ausgabe 
24.8.1912 Zweites Blatt
 
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Zweites Blatt

162. Jahrgang

Erschein» täglich mit Ausnahme des EonntagS.

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tttitfcfotr SamiHenblätter" werden dem Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da« Mrdsblatt fir den Kreis Kietzen" zwennal wöchenllich. TieLandwirtschastlichen Leit« fragen" erscheinen monatlich zwennal.

»cinrich und der» itz.

machen können

Ich sehe den Wert der Oppenheimerschen «chrrft m ihrer Wirkung, die sie auf den Liberalismus, insbesondere aus die Fortschrittliche Bolkspattei ausüben kann. Daran sollte das WortSozialismus" niemand hindern. Dadurch, daß Oppen­heimer das Großgrundeigentum und seine Zertrümmerung durch eine schone innere Kolonisation in den Mittelpunkt eines grob­zügigen wissenschaftlichen Systems stellt, gibt er dem Liberalismus em populäres, politisches und sozialpolitisches Programm. Da­bei ist es mir heute Nebensache, ob nach Durchführung der Open- heimerschcn Ideen alle soziale Ungerechtigkeit verschivindet, weil jeder annähernd den Ertrag seiner Arbeit erhält, oder dann erst der Liebel nodi anderswo anzusetzen ist. Das können wir unseren Enkeln überlassen. Oppenheimers Gedankengänge sind im tiefsten Sinne liberal und individualistisch, weil die Erhaltung der freien ! Konkurrenz einer der wichtigsten Programmpunkte ist. Unter­nehmer, Arbeiter und Bauernschaft erhalten hier auf Jahrzehnte hinaus eine Marschroute gewiesen, die sie gemeinsam zurück- legen müssen und können Wirtschaftlich gewinnen die Arbeiter höhere Löhne, die Landarbeiter die selbständige Bauernschaft, die Industrie neue Absatzgebiete für mindestens fünfzehn Millionen Menschen. Oppenheimer zeigt die größte soziale Reform, die möglich ist, größer als alle Arbeiterversicherung zusammen. Wenn, wie zu erwarten ist, der britische Liberalismus in dieser Rich­tung vorausgeht, wird der deutsche Liberalismus hoffentlich bald seine Schicksalsstunde begreifen.

DieZertrümmerung des Großgrundbesitzes", das ist ein Programm, das uns doch nicht so ganzindividualistisch" erscheint. Dass innere Kolonisation gefördert werden soll, haben wir dagegen schon öfter ausgesuhrt.

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sraklion bei Abstimmungenzu mindestens 7o Prozent"

Die sozialistische Antragßfiut.

DerVorwärts" veröffentlicht die zum Chemnitzer Parteitag gestellten Anträge, 143 an derZahl. Bon den mancherlei Wünschen sei zunächst erwähnt, das; auf die

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Samstag, 24. August l)l2

Rotationsdruck und Verlag der Brüblichen UniversuätS - Buch- und Steindruckerei. 9L Lange, Dießen.

(ßcricbuiaaL

Urteile des R ei ch s g eri chts.

Leipzig, 23. Aug. Tas Reichsgericht verwarf die Revision des Fleischermeisters Felix Katz, der am 19. Juni vom Schwurgericht B e u t b c n wegen des gemeinschaft­lich mit dem Fleischergesellen Timotheus >tondziolka begangenen Raubmordes an dem Handelsmann Cham Chapper zum Tode verurteilt worden war. Kondzwlka legte keine Revision ein. Das Reichsgericht verwarf ferner die Revision des Fabrikarbeiters Willi Pickel, der am 3. Juli vom Schwurgericht Zwickau wegen Totschlags und versuchten Diebstahls zu fünszehnjähng-m Zuchthaus verurteilt worden war.

vermischter.

Maul- und Klauenseuche bei Menschen. D," Uebcrtragbarfeü der Maul- und Klauenseuche von Tieren auf Menschen ist schon wiederholt festgestellt worden. Ein solcher

tyaletS Roptrte. Steiß, und \W- nieste: mglück

Arbeiterbewegung.

Rio de Janeiro, 23. Aug. Ter Dockarbeiter-Derbarst in Santos droht, alle Streikenden zu entlassen. Ein Teil der Tockarbeiter nahm die Arbeit wieder auf. Tie K a f s e e - E i n - sack er stehen der Wiederaufnahme der Arbeit weiter ablehnend gegenüber. Tie Polizei schloß das Lokal des Ärbesterverbandes-

Hl bringen

den Portritt lässt, wird nicht gesagt

soll nach den Wünschen von Halle, Weimar u a. nicht mehr Privatsache" bleiben; mehrere Vereine fordern di jenign, die mit der^Staatsreligion gebrochen haben, auf, der Staat- - kirche den Rücken zu lehren. Endlich werden als Ort für den näch st jährigen Parteitag vvrgeschlagei, Hagen, Görlitz und Leipzig. Auch für dessen Tagesordnung liegen schon Wünsche vor: Agrarfrage, Impssrage, Privatangestell-

Genossinnen und Genossen in etndringltche Erinnerung Darum man hier dem UKib.idicu Geschlecht

chweizer Polizeibehörden solgendc dann dem internationalen Kongreß vorgelegt werden soll: ' 8 - 0 ' einige weitere Organisationen bemitragen Verlegung der

Feier auf den ersten Sonntag im Mai. Auch bezüglich der Presse liegen mancherlei Dünsche vor. TieD a m p- sung" des Reichstagswahlkampfes in verschiedenen Kreisen erfährt von Duisburg, Rordhausen-Hohenstein, Elberfeld- Barmen und Weimar III scharfe Verurteilung, von Kassel dagegen Anerkennung. Auch den Diäten der g s ab geordneten rückt man wieder zu Lübecker Genosse verlangt, daß die Reichstags-

bat in den Gasthöfen in der Rühe der Bahnbosstraße noch eine votelkontrolle einzusetzen. Bauten sind über die Zeit des Zuges völlig zu entleeren Im Einverständnis mit der Manion? Polizei ist für icroahge Sicherung der Bahnüberg ä n si e (üährenb der Durchfahrt der Bahnzüge, in welchen der Mauer nd) befindet, zu sorgen . ,

Tas gesamte Polizeikorps wird möglichst lückenlos disponibel gehalten werben Beurlaubungen an Polizeüeuie sind über die Tage des Kaiserbesuchs unzulässig. Für die beiden Polizeilöschpikene auf den Wachtposten St. Peter und Predigern werden als Ersah 14 Mann Feuerwehr in derMühleburg an der Zähringerstraße installiert Dem Militärkommando wird^die Bereitwilligkeit ausgesprochen, ihm yk den Abend des 3 «ep- tember zur Verstärkung des Militärs und der Polizei ui Ub sperrungszwecken 500 Mann Feuerwehr zur Verfügung zu stellen/

Redaktion, Expedition und Druckerei: Lchul- strotze 7. Expedition und Verlag: e^»»bl. Redaktion:112. 2eL-2lbu A,ste,ger»ietzeri.

Unzweifelhaft gehl aus diesen Zahlen hervor, daß der Staatseisenbahnbetrieb im Schnellverkclst rTw______ _..n..i aufzuweisen hat, die sich dem Aus-

hnb gegenüber wohl sehen lassen können. Aufenthaltslos Idurchfahrene Strecken von über 150 Kilometer Länge nxircn |tor einem Jahrzehnt in Deutfchlaitd noch fast unbekannt, unb die baoerifdic Strecke München-Nürnberg, die crft-| jiitald um die Jahrhundertwende aufenthallslos durchfahren Irnirbe, blieb fünf Jahre ohne Konkurrenz Vielleicht wird I reden der für einen großzügigen Schnellverkehr wie ge- I fchaffenen Strecke M ün ch en Be rl i n in Zukunft noch I lie eine oder andere Fernstrecke Deutschlands ähnlich hohe I oder höhere Fahrtleistunaen aufzuweisen haben. Dabet I ist in erster Reihe an die Verbindung B er l i n Fr a n k- I iur t am Main zu denken, eine Strecke, die ganz ähnlich I'Unstiqe Voraussetzungen für einen Schnellverkehr bietet. WFHre kürzeste '^rbinöung (538,9 Kilometer) geht über I >).illeBebra, und es scheint nicht ausgeschlossen, daß nach f Vollendung der Umgehiingsbauten bei den Kopfstationen | u Bebra und Elm, wo heute alle Züge anhalten müssen, frier vielleicht noch höhere Leistungen im Fernverkehr vor-

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Bei den Beratungen über die besonderen Angelegenheiten bet Daugenossensckaften beichästigie sich die Tagung mit dem ^E r b bau recht. Tie Versammlung stellte sich auf folgenden ^tand- tnmh: Die Zinspslicht des Erbbauberechtigten einerseits und die dingliche Sicherstellung der Hypothekengläubiger andererseits be­darf einer gesetzlid-en Regelung. Die Zinspflicht des Erbbau- nehmers muß dinglich sichergestellt werden. Das Erbbaurecht darf aber, falls die Zinsen mdff gezahlt werden, nickst untergeben, andern muß auf den Eigentümer mit der Verpflichtung über­gehen, an den Erbbauberechtigten eine Entschädigung zu zahlen, die dem Werte der errichteten (Gebäude gleichkoiiimt und aus der die Hypoth kengläubiger Deckung finden Ter Grundeigentümer muß von Gesetzes wegen verpslickstet werden, bei Beendigung des Erb­baurechtes dem Erbbauberechtigten den vollen Wert der vor­handenen Baulichkeiten zu vergüten, ober den Erbbauvertrag zu verlängern Bei den besonderen Angelegenheiten der Baugenossen- dahai betonte Verbandsanwalt E r ü g er ebenfalls bte Not­wendigkeit einer möglichst großen Liauidität.

In der fortgesetzten Besprechung der gemeinsamen An- gelegenheitenaller Genossenschaften beschäftigte sich die Versammlung mit der Frage des Kleinhandels. Tas Fortbestehen eines leistungsfähigen Kleinhandelsstandes fei not- wendig für das gesamte deutsche Wirtschaftsleben. Vorbedingung sei aber, daß sich die Kleinhändler den zeitgemäßen Wirt- chaftsformen anpaßten und zwar insbesondere dadurch, > sie sich moderne kaufmännische Grundsätze zu eigen macht und ich durch Kreditgenossenschaften die billige Befriedigung ihres Kredilbedürfnisses sicherten. v _

Als in der Aussprache Angriffe gegen bie Waren­häuser erfolgten, bezeichnete der Verbandsanwalt Krüger den Kampf gegen die Warenhäuser als erfolglos. Man müsse nun einmal mit diesen Großbetrieben redmen und nur dafür sorgen, daß die kleinen Betriebe konkurrenzfähig bleiben.

Direktor Spitz s Cosel i sprach übet das T hemaKapitalis­mus und Genossenschaften" und begründete folgenden Antrag des Gesamtausschusses: Gegenüber dem stetig wachsenden Einfluß des modernen Kapitalismus betont der All­gemeine Genosienlchaftstag aufs neue die hohe Bedeutung der den Genossensdxlften von Schulze-Delitzsch ubekommenen Aus­gabe, durch Zusammenfassung zahlreicher sckuvacher Strafte macht­volle wirtschaftliche Einheiten zu organisieren und diese unter gewissenhafter Beachtung genossenschaftlicher Grund- sätze io auszubauen, daß sie allen denen, die sich unter dein be­währten Banner der Selbsthi.ie und Solidarität vereinigen, in dem Streben nach Erhaltung der wirtschaftlichen Selbständig keck ebenso wirksamen als dauernden Beistand zu leisten vermögen

Auch dieser Antrag wurde angenommen^

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Marx als feinen genialen Lehrmeister betrachte, legte er ',n bar, wie bas wichtigste Gesetz des Marxismus, hie Akku- mulationStheorie, völlig falsch, ja nur durch eine Erschleichung" zustanbe gekommen sei. Mit der Akkumu­lationstheorie steht und fällt der Marxismus, und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, baß Oppenheimers Beweise erdrückend sind."

Von der Belehrbarkeit der Sozialdemokratie erhofft Erkelenz nicht viel, benn sie fei im Grunde nur eineGlan- bensgemeinschast". In Bezug auf ben Liberalismus macht Erkelenz dann Ausführungen, bie wir uns nicht zu eigen

Ferner gehört hierher der dreiklasfige Badezug Berlin I Groinemünbc Hcringsborf, der mir am Pfingstsamstag urh im Juli und August verkehrt. Er durchfährt die 201,3 Kilo- I ntfter lange Strecke mit 70,6 Kilometer in der vstunbe. xer 4,30 3u a Berlin Dresben Neustadt braucht zu der lFb,6 Kilometer langen Strecke 139 Minuten, also 81,1 Kilometer in der Stunde. Der Zug L e i p z i gB e r l i n 6.51 nachm. fährt rul 73,4 Kilom. in der Stunde, der Zug um 4.20 morg. dagegen nut 77,6 Kilometer auf derselben Strecke und braucht also 16 Minuten weniger. Sckstießlich kommt iwch der Zug Berlin halle 8,00) mit 88,2 Kilometer in der stunde (161,7 Kilo- I meter Entfernung).

tenfragc u. a.

Tie .Komödie der Kölner RegiffenreV

Sehr scharfe Worte gegen den Katholikentag richtet bie Kölner Korrespondenz" der Ucbcrtatbolikn. Eine Probe:

®ic stimmte eS mit diesen Maximen .den reckst Fatboliidicn Worten des Präsidenten Sdunitt vomEinschwenken wie eine Kompagnie" und ..alle Wege führen nach Rom" überein, wenn man die Arbeitermassen auf hetzt gegen die Erklärungen Roms, mit der Vorgabe, der unorientierte Papst hätte sich durch Ver leumbungen gegen die Organisatioiisform der Christlichen Ge­werkschaften einnehmen lassen? llnb wie stimmt es mit diesen Maximen überein, wenn dieKöln. Volkszeitung" ieben_ Latz der Katholikenversammlung (noch in der hier zitierten stelle) sperrt, der im entferntesten den Sinn haben kann: ,,Tu magst sagen, was Du ivillst, Papst, wir bleiben, was wir sind!" Und wie stimmt es mit diesen Maximen überein, wenn M.-Gl ad bach in seiner Korrespondenz die Losung ausgibt: In diesen Dingen ist der Papst nicht unfehlbar, also brauchen wir uns an seine Entscheidung nicht zu stören' Und wie stimmt es mit diesen wiafimen überein, wenn man bie Regierung dem Papst in den Arm sollen läßt, so oft er in denMeinungsverschiedenheiten" eine Entscheidung treuen will Die Zesuitenresolution ist ia

! >n, und die mit dem Tnulti' \ löste v

ebenfalls Warum hat man bann aber nicht and) eine Resolution gefaßt und eine Eingabe an den Reichskanzler gerichtet des Inhalts:Tie Katholiken Deutschlands sind gegen lebe Ein­mischung der Regierung und jeden Druck auf den heiligen Stuhl, wenn dieser sich anschickt, in Meinungsverschiedenheiten der deut­schen Kalholiken eine Entscheidung zu treffen." Nein, beileibe nicht! Das Geschäft mit der DilHelmstraße wird ganz anders abgeschlossen. Das brave katholische Volk aber kann beruhigt nach Hause gehen£)ört mal, wie katholisch sie sprechen?

sie sollen gefährlich sein!? Q

man muß über die Kölner Regisseure lachen und über die ganze Komödie."

55. Allgemeiner veulicher Ceuoffenschastrtag.

M ü n ch e n, 23. Aug.

Tagesordnuiig des Parteilaas auch noch bas Thema brr Jugendpflege, sowie bas ber Teu.erung Zesetzt werben soll. Was bie Agitation betrifft, so wirb Stim­mung dafür gemacht, mehr in die Privatangestelltenkreise hineinzusteigen. Zahlreiche Anträge wenden sich weiterhin gegen die borgeschlagene Beitragserhöhung; bie oirklicht werben können. I.Hauptflut der Anträge gilt jeboch ben geplanten O r g a n i-

Jedenfalls dürfen schon heute, wie ber Sommorfahr* s a t i o n s ä n b e runq e n: Vertretung ber Reichstags-

j1an'l9r2 utr Genüge zeigt, bie Leistungen im Betrieb ber fraktion auf bem Parteitag, Vermehrung ber Mitglieber

)eutschen' Ltaatseisenbahnvenvaltungen mustergültig ge- bes Parteivorstanbes, Einsührung, eines Porter- , rannt^werden Dabei haben weder Rekordsucht noch Wett- ausschusses; diesen wünschen bte meitten alsSenat

i >m»erb mitgespielt, ohne bie sich ein auslänbisches Privat- zu etablieren. Neben bem Ausschlußverfahren will ein

hfenbalymniiem kaum vorstelleii läßt. Antrag noch einNichtwieberaufnahmeverjahren ein-

j _ "" führen.

5ich-rh-itsmahreg°ln str den Besuch de; Kaifets Crga^=

in öer dchwelZ. Tagesverdienstes an bic Parteikasse. Ern Antrag verlangt

Mit Rücksicht auf den Besuch des Kaisers in ber Sckiwe z eine llrabstimmung über bie Maifeier, deren Ergebnis I |mb von den

Anordnungen getroffen worden _ ]

1. Der Fremdenkontrolle ist erhöhte Aufmerksamkeil'

;u widmen und ausdrücklich auf strikte Innehaltung der Vor icltiitcn betressend Anmeldung und Schritlenabgabe zu bringen.

2 Die Besitzer und Verwalter der Häuser, welche in unmittcl- berer Nähe der Bahnlinien liegen, über welche der Kauer aus st idtischem Gebiet fährt, und bietcnigcn der -Vauier längs der Straßen, die für den Zug des Kaisers vom vauprbahnhot bis zur Billa Rittberg in Betracht fallen, sind rechtzeing zu verpflichten, ll ibekamiten und unvertrauten Leuten über die 4 age der .lnweien- b.rit des Kaisers keine Miet räume zur Verfügung zu iticllcn. Die Polizei bat diesen Hausem,, deren Insasicn, die L^ansardenmieter eingefchtoffcn, besondere Autmerkiamkeit zu 1'Ot und gegen Verdächtige i'ofort Meldung zu erftanen Am 38 September, nachmittags, iedenfalls vor der Ankunst des Kagers,

anwesend ist. n . c .,

Lebhafte Mißbillrgung wird der^L ed e b o u r i ch e n Londerkonferenz zuteil. Dem Schnapsbonkott wird ebenfalls Ausmerksamleit zugewcndel; Frankfurt a. M.

Unsere schnellsten Lisenbahnzüge.

Der Sommersahrplan 1912 hat für Deutschland eine lichr große Zahl von Veränderungen und Verbesserungen -rrobe ber schnellfaljrenden Züge gebracht, baß eS sich Wohl .nnen dürfte, sie einmal kurz zusammeiizustellen Pros ! -?r. A. Ku ntze müller hat in derZig des Vereins | deutscher Eisenbahnverwaltunaen" einen größeren Artikel | über lange aufenthaltslose Eisenbahnfahrten verössenllicht, | in bem er eine interessante lledersicht ber schnellsten Eisen- L tahnzüge gidl.

In Preußen läuft ber schnellste Zug auf ber Strecke Berli n tamburg mit 88,7 Kilomttern in der Stunde, der 286,8 Kilo 1 ncter in 194 Mimiten zurücklegt Die Grundgesch>mnd>gleit ir<c3 D-Zuges 20 ist ebenso wie die seines Oseienzuges D 19]

I 95 auf 1 0 0 Kilometer Stunden erhobt worden CCigC»)Cnau.

I ?odj ist die Höchstgeschwindigkeit im Betrag von 100 Kilomtter-1 Orleleni über Aufgaben des Liberalismus,

»stunden, sowie bie Belastung der Züge glcid) geblieben. Für Ter Arbeitersekretär Anton Erkelenz veröffentlicht im I liiigsarncS fahren auf Umbaustellen sind in der planmäßigen FahrBerliner Tagedl " einen Aussatz über die Lebensarbeit von 1 pit außerdem nock) Zuschläge von insgesamt 5 Minuten bnm Iranz Oppenheimer, der den Marxismus wirksam kriti 8»e D «o und 6 Minm-N tarn Ö 19 entbatt» D« w-lt und bem Liberalismus neue ».Urnen fleroiefen habe | Änwendutig der kürzesten «rahrzeit, die wie rm Voriahr i.s T . f 1Iniprrm Wabllreise liberaler Eini-

I «muien belrägt, ist sehr osl eriorberlid,. Z«e NeiMnnS- unben) in un|eicni <5ul^ner m ruie iwerau v I XTummungdDfrlHi(miffe der ganzen Strecke sind als günstig zu gungskandtdat war, haben seine AusfuhNMgen str »er I kifichnm Mn der erwähnten Beschleunigung des Zuges D 2 Interesse Er skizziert zunächst, was Appenheimer, de um 6 Minuten «von 200 Minuten F-ohrzeit auf 194) bat dieser von der Sozialdemokratie totgeschwiegen wurde, will: I ;,ig nunmehr den bisher schnellsten deutschen Zug, denTie Ursache der sozialen Not in Ltadt unb ti-ffrifchen Zug D 39 aus der Strecke M ü n ch e n N ü r n b e r g,! Land ist der Öfroßgrundbefitz, der als einziger wich- j tun ein kleines überholt, da sttne Durchschnittsgeschwindigkeit l ^ger Rest aus der alten Feudalzeit noch in bic moderne, 1 M.7 Kilomtterstunden beträgt gegenüber 88,3 Kilomtterstundcii Konkurrenz beruhepde Gesellschaft hineinraat.

arnannirn babrrisckxni Äugt-. rnfrbrt mU btner ail#f(6trihlngrn br5 Kapitalismus entfteben nur infeffit

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| 363 Kilometer lange Strecke London Plnmoutb der eng- Werkleiter, bem Bauern seine mittelftändi)che Eristenz. Uno 1 hihen Great Westent Railwap bleiben, und diese wird ja, wie Idas alles auf dem Boden ber freien Konkurrenz und nur auf | bekannt, nur aus Wettbewerbsrücksichten aufenthaltslos burd) i()m Im zweiten Hauptabschnitt holt Oppenheimer bann fahren. aber zu wuchtigen Schlägen gegen ben Marxismus aus.

""Tie Anzahl der aufenthaltSlosdurchsahrenen Indem er nachweist, baß er in vielen wichtigen Punkten b < n t f d) e n Strecken von über 150 Kilometer Län W ist seit dem Vorjahre um zwei (von 23 auf 25) gestiegen E Wirklichkeit sind fünf Strecken hinzugekommen, während drei andere Flrecken der vorjährigen Tabelle weggnalleti sind. Es handelt hrß hierbei u a um folgende, von Berlin lausende Züge: Berlin vemburg (s oben), BerlinLiegnitz mit 264,4 Kilometer Entser- nung und 78,2 Milomder in der Stunde, BerlinHannover mit 251 Kilometer Enn'ernung und 81,1 Kilomtter m der Stunde, bchneidemüblBerlin mit 246,5 Kilometer und 81,3 Kilometer in her Stund. Der letztere ist ein neu eingelegter zweiklassiger V-Zug (D 7/8) BerlinKönigsberg Seine Grundgeschwindigkeit beträgt von Schneidemühl bis Strausberg 95, sodann 90 Knlo- meter - Stunden dis Berlin Schlesudter Bahnhof, seine kürzeste kbneit 169 Minuten Zu berücksichtigen ist, daß zwischen den ^ationni Küß rinNeustadl und KüstrinKietz wegen der Lder- Mmd Warthebrücken, sowie der Abzweigung nach Franktort an Mb 7 Oder die Fahrgeschevindigkeit für eine Strecke von 3,8 Kilo- Mweter auf 45 Kilometer Stunden und bei LandÄ>erg wegen Hoch- Ml siung der Stadtstrecke für eine Strecke von 1,5 Kilomtter sogar I ous 15 Kilometer-Stunden ermäßigt toerden muß.

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