Ausgabe 
18.7.1912 Zweites Blatt
 
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162. Zahrgang

Swettez Blatt

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tic grundlähliche Entscheidung öes grohen Senats des Reichs-Versicheruntzs-Amts.

lscheint ti-lich mit Ausnahme des Sonntags.

||öitfiefeener ZamUieablättcr" werden dem Cjihyeiflft- viermal wöchentlich beigelegt, das ^Hrdsblatl für den Kreis «ietzen" zweimal ^chenttich. DieLsndwirtschasllichen seil- ftegtB" erscheinen monatlich zweimal.

^*Är*Mager hat in seinen Ouittungskarten 183 Beitrags- ' In der Berufungsschritt hat er behauptet,

eres

Mnd 23 Mk.

Zerdilk

Zernspr. 231.

An» Stafct und Land.

Gieren, 18. 3uli 1912.

eintrefsend: stäbliau Pfund 28 Pfg.

Schellfische nd 38 w , Heilbutt, köpf (bu/t

L Friedberg. 17. Juli. Die alte Blindenanstalt, die durch den großen Neubau der staatlicher Blindenanstalt leer stehen wird soll sür die Kulturinspektion unrgebaut werden. Man wird noch 'in diesem Jahr mit dem Bau fertig werden.

* C. Dorheim i. £>., 17. Juli. Im hiesigen Schlosse- wo sie' seit einem Jahre wohnt, starb nach längerer Krankheit die

-1 Bertha zu Solins - R ödelhcrm und A,sen-

günstigen Lage außerordentlich schwer lesen sind, haben eine überraschende Entdeckung geboten. Sre werfen namlrch neues Licht aus den Namen Lucas, dessen Erklärung bisher viele Schwie­rigkeiten bot und gestatten uns, gewisse Rückschlüsse aus drc Per­sönlichkeit des Mannes, der das dritte Evangelium und die Apostelgeschichte schrieb. Aus zwei Inschriften geht nämlich beut- (idi hervor, daß der Name Lucas die Äo,e,orm des Namens Lucius ist Bisher hatte man dieser Annahme schwere Bedenken entgegengesetzt: nun aber ist cs erwiesen, daß ut SUcinaJiar Loukios" undLoukas" völlig gleichbedeutende yottmen smd; die eine drückte den 9it*nen in einer vertraulich familiären Form, die andere in der offiziellen Weise aus. Die Tatsache, datz der Evangelist also eigentlich Lucius hieß, spricht für bie Annahme, daß er ein Freigelassener war oder von Jreigclassenen herstammtc. Wenn es so ist, kann auch die rätselhafte Gestalt des Titus mit ihn, in Verbindung gebracht werden. Titus, eine der wich- tigsten unter den Persönlichkeiten, die in der Geschichte des frühen Ehristentums eine Rolle spielen, wird in der Apostelgeschichte Nie­mals erwähnt: man hat angenommen, daß Lucas seinen eigenen Namen und den des Titus zu nennen vermied, um über seine Familie Verfchiviegenheit zu bewahren. Tie beiden Verwandten, Brüder oder Vettern, waren Titus und Lucius. Ihre anderen! Namen wurden selten im alltäglick-en griechischen Leben erwähnt, denn man weiß, daß die Griechen statt der brci Namen, die der Römer sich beilegte, cs liebte, nur einen einzigen Namen zn geben. Am häufigsten wählten, sie den Beinamen, aber bisweilen auch den Vornamen, und so ist es denn nicht aunallig, daß der Evangelist mit seinem Namen Lucius oder auch mit seinem Kosenamen Lucas genannt wurde.

_ Ein Schweizer Jahrbuch. Tie Süddeutschen Moncttsheste, die schon immer die Beziehungen des Reichs zur Schweiz besonders gepflegt haben, werden dieses Jahr an stelle ivres Auguslhe'tes ein .Schweizer Jahrbuch der, suddeutschen Moncttsheste^ erscheinen lassen. Tas Jahrbuch wird auszer Er- zählungen von Memrad Lienett, Jakob Schaß'ner, ^clir Moeschlm, Ernst Jahn, die nachgelassene Sichtung .Cbilot" von I. D. Wid» mann, Brie-e von Pestalozzi und von Jakob Burckhardt, Gespräch«' nut Ferdinand Hodler, icivie zahlreiche Austätze enthalten.

_ Funde in Alesia Die Ausgrabungen in Alesia haben in letzter Zeit ein gallisch-römisches Wohnhaus zutage gefördert: auf Unterbauten aus gallischer Zeit erhoben sich gal­lisch-römische Bauwerke. Man legte dabei eine Heizvorrich - t u n g frei, deren Apparate noch ''ehr gut erhalten sind,_ und unter den ' Einzelfunden fallen besonders merkwürdige Töpfer­waren und Eisengeräte auf. Der wertvollste Fund ist ein gol- bener Ring, der augenscheinlich einem Kinde gehört hat.

Blühende Agaven. Das schöne Märchen, daß die ; Agave nur einmal und erst nach 100 Jahren blüht, ist von

Das Schiedsgericht für Arbeiterversicherung bot bie P,licht, te «klager über die Möglichkeit zur Nachbringung Llständiger P s l i ck t b e 11 r n q e -u belehren Diesen t, idsatz hat das ReichsocrsicherungSamt m einer ReviswnSent- Jnung oont 23. März 1911 mit folgender Begründung aus-

Nr. 25, Prinzen Ludwig von Battenberg, zum Gc neral der Artillerie in seinen Stellungen a la suite ve

Felsen und altern Gemäuer. Dieser dohlenhaft auf Burgruinen nistende deutsche Ibis war, außer in der Schweiz, auch im Salzburgischen, im weiteren Oesterreich, im bayerischen Donau­gebiet, noch im 16. Jahrhundert häufig anzutrefsen. Taß er bereits in den Römertagen auf den Felsen der Ulpensttatzen ge­nistet haben muß, geht aus einer Notiz des Plinius hervor, der von einem Alpen-Präfekten seiner Zeit hörte, er habe den ägyp­tischen Ibis auch in den Alpen gesehen Um 1606_ roar der Waldrapp noch ein ,,gemein Wilbbret" und sogar in Steiermark und Zürich urkundlich als Vertilger schädlichen Ungeziefers ge- chützt Warum ging nun der seit so lange bei uns beheimatete Vogel' ein? Leider ward das Tier, nrie Gesner sagt,für einen Schleck gehalten": dasliebliche Fleisch und weich Gebein seiner Nestküken lockte die Feinschmecker an, die ine Waldrappiungen aus den steilsten Felsennestern Herausnahmen. Und so erbarmungslos gründlich wurde die Plünderung betrieben, daß die Waldrapven, die wie Storch und Nachtigall Zugvögel waren, allmählich nicht mehr wiederkamen Nun flatterten um die Zinnen der deutfchen Burgen nur noch Dohlen und Tauben, aber keine Waldrappen mehr.Der deutsche Ibis war ein ausgettäumter Traum deut­scher Landschaft..." *

Die Internationale Hygiene-Ausstellung 19 11 und die AusstellungDer M e n s cb " i n za r in­st a d t 19 12 Den Glanzpunkt der Dresdener Ausstellung bildete die mächtige iSalleder Mensch". Sic stellte ein geroaltiged Lehr­buch der Hygiene in populärer Fassung dar, das in ferner über­raschend klaren Anordnung auch dem Arzte Neues brachte.. ^er Anklang den diese Halle fand, zeigte das lebhafte Bedürfnis des Volkes, sich über den eigenen Körper und das was ihn ge­sund ober krank madü, zu belehren. Ucber o 000 000 Menschen haben die Halle besucht. Ter Andrang glich einer WaMahrt ^um Temp^'l der Hygiene", vor dem oft Tausende harren mußten, dis die Menge neue Besuche sulieij. Diese Ausstellung der Mensch kommt jetzt nach Darmstadt in das Residenzschloß des Grotz- hcrzogs Sie ist eine Schöpfung des Geheimrat Lmgner in Dresden, der sie dem Großherzog zur Verfügung gestellt hat. Darmstadt ist somit die einzige Stadt in Deutschland, in der diese Ausstellung, die später dem National-Hygiene Museum in Dresden einverleibt wird, nocks einmal wie in Dresden zu seheii ist, was für ganz Westdeutschland Bedeutung hat.

_ Ter Evangelist Lucius. Bei seinen Forschungen zu Antiockna in Pisidien hat der englische Archäologe W. M. Ramsav eine bedeutsame Entdeckung gemacht, über die er im Athenaeum berichtet. Der südwestliche Teil der äußeren Mauer, bie das Heiligtum des Men Askaönos umgeben, hat man In­schriften entdeckt, die Widmungen an den Gott enthalten -tiefe Jnschrift-n, die wegen ihrer schlechten Beleuchtung und ihrer un-

Lin verschollener deutscher Tier.

ES ist eine der wunderbarsten unb zugleich beängstigendsten lalle aus der Besitzgeschichte unseres Vaterlandes, daß ein Tier, noch zur Reformationszeit in großen Gebaren, ben beutKben leib bevölkerte, so spurlos untergegangen ist, bas; es ein paar hxhnnbertc später als eine neue Tierart entdeckt wurde und if) beute nur in Zoologischen Gärten findet. Äilhelm Sohdr, Xr diesem aus unserer Fauna verschromidenen Tier, den Z5 a l b- ri pi), einen interessanten Aufsatz in Ucber Land und ..cecr ti tonet, meint, diese Geschickste sei wert, baüjebcr sie naher kennen tcit:denn sie enthält ein Menetekel, öic predigt mehr für )il* Notwendigkeit von Tierschutz und Heimatschutz, als ganze büiide vermögen. Tas gleiche Los hätte bie Nachtigall treifen r neu in der Zeit Es kann morgen da, dort cmgrexfcit, un. :cfe§, jenes Stück Alldcutschland, bcutfdxr Natur herausgreifen itD in die Versenkung werfen. .

Im Jahre 1832 wurde der Schopfibis (Geronttcus) von L-gler zum erstenmal wissenscl-aftlich als ein Vogel Ufrttas ? schrieben, der bisher von keinem europäischen ivor,dicr gelegen arbeit mar. Tas Tier ward einregistriert in,die Weltfauna, wn den '9hifeen mit mancherlei Müden weit überv -'-'teer ge- Zofft, und erst zufällig gelang 1397 die Feststellung, daß dieser mtc nur noch exotisch fortlebcnbe Sckovfibis fetn anberer Vvgtt Illi als der alte deutsck>e Waldrapp iWaldrabe des 16. Zah^ Aindcrts, den damals an vielen Orten jedermann bei um> rannte. 5a j Tier ist von dem großen Zoologen der beulschen Renaissance,

Züricher Konrad Gesner, vortrefflich beschrieben und gut cbaebilbit worden. Man er,ahn, datz der Vogel einem Raben st Größe und Farbefast fibnlidr' war. Ta neben ^aber cndiciTum dir die charakteristischen Merkmale des ägyptischen schopfibis. der !m mme rote Jbissckmabel, der webende Nackeniäwpf, bie runzlige hMheit des Kopses und das idimarse übrige Gefieder, auf Dem hntal-5 wie jetzt ein metallischer bunter -Kammer crglnßte. Iton verglich ibn nut einem Raben, weil der Bogel, ivu Gc-ner krachtet, nicht nur incinöden Wäldern" wohnte, sondern b.- somders gernin hohen schroffen oder allen einoden -türmen tntib Schlössern" nistete,bannenbcr er auch cm eiernrant gc- raanrt wird und anderswo in Bayern und Steiermark cm ^autz- npp, von den Felsen und engen Mlaufen ,barm bann er fern macht" So steil und unzugänglich lagen oft feine littst - bitten, daßer dann ctman von einem Menschen, io an einem Gerl hinab gelassen, außgcnomrncn und für einen agiert ge­holten wird, wie er auch ben uns nt .etlichen lwyen ^J^nen U5 dem bad Psäfers sBad Psäffers) gefunben wirt, da sich auch 'chiche Weydlcut hinab gelassen haben". . ,,

Der Waldrapp war also fein Sumpfvogel, wie der gemob-v V.flfe Ibis, sondern lebt : wie der alte Schopsibis mit .-oornebe in

Donnerstag, 18. Juli 1912

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universttäts - Buch- und Steinbruderti.

R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Dnickerei: Ecknl- straße 7. Expedition und Verlag: e^jl.

Redakli oir.e^l 12. Tel.-Adru AnzergerGießen.

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberheffen

fördert. , .

** Lehrerversonalien. Uebertraaen umrde dem Schulamtsafpiranten Julius Ebe He aus Gingen cm? Lehrerstelle an der (Gemeinbeschule zu L.rets a. d. ^da.

** Fahrpreisermützigung für jung* deutschlau d-Bereine Für das Gebiet der PtniB - hessischen Eisenbahngeineinschaft unb der Neichsnsenvahneu ist den dem Bunde Jungdeutschland angeschlossencit Ver­einen für F-al)rten im Interesse der Jugendpflege F a h r - Preisermäßigung gewährt worden. Bei den von diesen Vereinen veranstalteten Derartigen gcmeinsd)aftlimui Ausflügen werden jugendliche Personen, welche bao -( -.i* bensjahr noch nicht vollendet haben, unb die leitenden er* nmchsenen Personen (bei je 10 Jugendlichen ein erwachsener Führer) i n d e r 3. .ü l a s s e der Personenzuge (ausnahms* weise auch in Erl- und Schnellzügen) zum halben ,vaf)r- preis befördert. Die Ermäßigung, welche einem Verein höchstens zwölf mal int Jahre gewährt wird, ist von dem Verein bei der Abgangsstation 2 Tage vorher zu beau- tragen unter Beisngung einer Belchemigung, welche ,ur die dem hessischen Laftdesverbande Junadeutfchland ongi- schlossenen Vereine von der betreffenden Bezirksleitung aus* zuftcllcn^istt Arbeiterverein, der z. Zt. nahezu

400 Mitglieder zählt, feiert am 10. und 11. August fein 2 0. Sti ft iingsfest. Samstag abend findet zu Ehren der Mitglieder, die sich innerhalb dcS Vereins besonders oerbient gemacht haben, ein FeftkonunerS im Vereinslokal statt. Sonntag vormittag ist FestgottcSdienst in der Sttidtlirche vor* gesehen, bei dem der Gemischte Chor deS VeremS mit* wirken wird. Nachmittags ist ein Gartenfest m StemS Garten geplant. In einer gelegentlich deS Stiftungsfestes er* scheinenden Festschrift werden neben der VeremSchromk die , sozialen Einrichtungen deS Vereins entsprechende Würdigung

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finden.

Landkreis Gießen.

? Abendstern, 16. Juli. Die Station Abendstern ge­winnt immer mehr an Bedeutung. Seit Montag sind hier .30 Arbeiter beschäftigt, welche Vorkehrungen fürjin öiertc^ Gleis schaffen. Für bas erforderliche Gelände za^te bie Balm 1 50 Mk. für den Quadratnietcr. Der Damm in der 9iitong na4 her Einrenbacher Mühle wird erweitert, ivozu die Ausfchachtun^ auf bem^ Bahnhof Gießen das Material (8000 Kubikmeter) liefert. Täglich fahren 3 Materialzüge.

Kreis Alsfeld.

+ Wettsaaseu, 17. Juli. Die ersten Spatenstiche, zum Neubau unseres Schulhauses sind getan; die Fundamente werden ausgegraben. Das St.^niatertal, Basaltfteine, ist angesahren wardst. Man hofft, daß das neue Schulhaus noch in diesem Jahre itn Rohbau fertig ^stellt wird, so daß im kommenden ferne Einweihung statt- f'^s^ dem Vogelsberg, 17. Juli. Das Beeren­ergebnis unserer Wälder - Heidelbeeren ausgenom­men gleicht dem vorjähriaen. Schmi die Erdbeeren waren meist knapp und auch die Himbeeren ergeben nur mittelmäßige Erträge. Die Gartenbeeren, Stachel* und Johannisbeeren, sind nur mäßig gediehen und liefern eine Mittelernte. Die kalten Mainächte haben den Bluten zu viel geschadet. . _

Kreis Friedberg.

Madrid, 17. Juli. Weder aus Ceuta noch aus : einem andern £rt sind Nachrichten über die von ausivarti* i den Blättern gemeldete E r m o r d u n g d e u t s ch e r Untertanen e'iugegangen. Offizielle "reise versichern, sie hätten keinerleiNachricht von einem Morde Der Minister des Aeußern erklärte, die einzige Nachricht, die die Meldung von einer Ermordung hatte veranlagen können, sei folgende: Die Stabilen von Gomara griffen in der Nähe von Teman den Mauren Mahemet Seret an, der Berbiubungen mit fremden Unternehmungen hat. Es ge* na bewiesen. In der Berufungsfchri't hat er veyauviet, i lang Seret, zu entkommen und nach Tetuan zu fluchteii.

j.ur 'jinid imng von Beitragswochen versiäferungspi'liästige I Mehrere Eingeborene, die ihn, als er angegriffen wurde, fr- fäftigun i nie iidi allein noch nicht genügt, sondern stets nod) [.gglcitcteii, wurden getötet.

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irrest jedenfalls unbegründet. Indessen lassenl BunÖC$fd)icficn.

Vjy,\ 146 des Znvalwenvcrficherungsgeietzes ald §§ 14-12, vunvi?|up u

d-r »eich 1 -runa-wrnnuu» Oie uaduraaliäie Entrichtung ' Frankfurt a. M.,- Juli.

ii innerhalb bestimmter restlicher Grenzen zu. Stuttgart, bie schöne Hauvtttaot des Schwabmland^. wiro i erscheint dabr nicht ausgeschlossen, daß die angeblich ruck- ba5 nächste Deutsche Bundesschießen im Jahre 19Id m seinen y Lcigai Beiträge now nachgebracht und \o die Voraussetzungen Mauern sehen. Tas ist der Befchlutz des Deut,ck>cn putzen

V- Invalidenrente erfüllt werden. . bund-AusschusseS, der hier gelegentlich des 17. Deuttchen Bun^

b die Behaiiptuwf des .Klägers richtig und die Nachbringung schjeßens zu seiner HauptversMNmlimg zusannuengetreten war. ..n kt Fehlenden Beiträge tatsächlich noch zulässig ist, war vorn Freude Härtens vor allem die süddeutschen Etzen, du: n,cr>t kchudsgericht nicht zu entscheiden. Tiefe Frage ist für den mit Unrecht die Meinung vertraten daß> das ^chwcraewich de.' infrijimgcn Rentenstreit nur von mittelbarer Bedeutung Ihre deutschen Schützenwesens nun einmal iN Mittel- uild ^udb.uNdf fr-n ung hätte iwbcr die Berücksichtigung der noch ausstehenden lanb [lcqc und daß die nationale Beranftaltung des Dcutfchen v 1fle noch ihre Eintreibung von dem säumigen Arbeitgeber Bundcsschießens noch immer in den südlicheren Gegenden ve>- rrt' iid)t. Tie rechtspreä>endcn Instanzen haben lediglich zu Deutschen Vaterlandes ihre höchsten ^riumpfc gefeiert have. JDa* Rint, ob die erhobenen Ansprüche zurzeit begründet sind. Lat auä) der Verlaus des Frankfurter Festes.wieder gezeigt, CrilK-ibimg darüber, ob noch Beiträge naästraglich entrichtet f0 mußte Leipzig zurücktreten, das sich ebenfalls um das Mit II können oder müssen, liegt den Verwaltungsbehörden ob 18 Deutsche Bundesschießen bemüht hatte.

(.j . 442 ff ber Reichsversicherungsordnung). Eine Vernnfchung Die Wahl Stuttgarts gewährleistet den deutschen Schutzen

k-!-- gesetzlich vorgefehe-nen Ziiständigkeitsgrenzen müßte zu allem enue fröhliche und herzliche Aufnahme ^nn so licbens--

ktnierigkeitcn führen und würde widersprechende Ent,cherdungen würdig die Frankfurter fick auch in diesen Tagen gaben der b licken Großstadt-Eharakter der Main-Metropole hat doch vielfach swrend

-!uch zu einer Aussetzung des Verfahrens war das Sch'eds- bic festlichen Veranstaltungen eingegriffen. Die Jrankfurtcr Käat im vorliegenden Fall nicht verpflichtet. Der Mager Geschäftsleute freüich reiben pch vergnügt die^^Sand^Man^hore L< durch die Aussetzung zwar Gelegenheit bekommen,, die on- unb staune, was an einem Festsonntag allem auf der Fcstwiefe rbith rückständigen Beiträge nachzubringen und nottgcnfalls eine umgcsetzt worden ist: 17 000 Frankfurter durfte, über

|itif'!>cibimg der Verwaltungsbehörden herbeizufnhren. Aber eine Zentner Ochsen-, Schweine- und Kalbfleisch, 11417 Hahne und

kl' t zur Aussetzung beftonb nicht. Es ist lediglich Cine dem ÖQ5U unmenschlich viel Butterbrot und Käse: an Getränken wur ^.tziäigemäßen Ermessen des Schiedsgerichts über assene Zweck- umgesetzt: 30 400 Flaschen Wein 6700 Flaichen Sekt r ikeitsfragc, ob ein Rentenverfahren bis zur Entscheidung cmer iggoo Taffen Kaffee, 1200 Hektoliter Bier und 97 Hektoliter

fr'i'iage auSzusetzen ist oder nicht. Apfelwein. Älbst im trinkirohen München hatte .

Dagegen hätte das Schiedsgericht den Kläger unter allen g nur auf 1015 Hektoliter Bier.g^ack^ wahres aller

.frilst.indeu über die Niöglichkeit der nachttägllchcn Bcittagsleistung I bcr Wcinkon mn sich, nur auf 16 000 bclM- Es

Kttrren müssen. Als soziale Behörtz durfte es sich Nicht auf 3Cigt sich also deutlich daß in ^ankfmt trotz aller AMialko^o 1 Entscheidung über den streittgen Rentenanspruch beschranken, b^egung der Schutzcndurft nur noch großer: geworden i|t. Ifn^rn es hätte die iwitcre Pflicht, die rechts unkundige Partei fach- Umsätze haben dazu beigetragen daß alle d^r Arbeit

iemih zu beraten und ihr den Weg zur Verwirklichung ihrer An- roie bcm Vergnügen gewidmeten Veranstaltungen btf ^annurtcr {nilie zu zeigen. Diese Pflicht hot das Schiedsgericht aus- Schützenfestes bereits so erheb icl-e Uebersckmssc g^itich l^b^ täslich der Akten hier nicht erfüllt. Dann liegt, ein Mangel des bafj jcbcr bcr zahlreichen Unternehmer mit voUem Geldbeutel ltrinbTen5, ber aber um deswillen nicht wesentlich ist, weil hcimzieheii wird. Die Unkosten der Festplatzanlage waren icho di Vorentscheidung zurzeit yutrifft und ben Ansprüchen des Magers burd) b|e Einnahmen in der Vorwoche Dollfrmnncn ^deckt und e L mer Weise schadet. Denn sie hindert den Klager Nicht, ruck bic Unternehmer des Juxvlatzes wie der allerliebsten^Sta^schau Glinge Beiträge m gleichem Umfang noch fetzt beizubringeii, Alt-Frankfurt" sollen in diesen Tagen das Geld direkt ge­eit dies während des Rentenvcrfahrcns möglich gewesen wäre, fd)öpft haben. 3

inb dann seinen Rcntcuanttag zu erneuern (zuvergl.Rev. (Än hübscher Zug ist es, daß ber Festausschußdes Frank- thtrxh. 219 u. 632, Amll. Nachr. bes R. V. A I. n A. V. s^^er Bunbesschießcns zunächst dem hiCfigen Ausschuß für Volks- 189$ Seite 65 und Amtl. Nachr. bes R.V.A. 1898 Sette 249). Vorlesungen 10 000 Freikarten zur Verteilung durch bte btefem _______----- ----I angeschlossenen Arbeitervereine nbcrwiesen hat, und batz fmicr bxe Festleitung die gesamte Straßenbahnmannschaft Jran^urts, bie: in 2lUS marono, ftäbt. Diensten steht, mitsamt ihren Angehörigen zum freien Besuch

Varis 17 Juli. Aus Fez wird vom 16. Juli gc-1 des Schützenplatzes cingelabm hat^ Ocrade diefer Urbett^ ^."^tnVlnlppenabteiA ist an bic. = b-sÄ

-Omjagebietes entsandt worden, um bic Bewegung im ungcheucrliaic, ttrv^i ^t^i^ Schützenfestsonntag rund 600 000 Per- Wttalabezirk, bic durch bie In trigucn bc-s P s von brn städtischen Straßenbahnen befördert worden sind,

kau Mazagan entstanden sind, zu überwachen. General w Frankfurter Fest hoffentlich bei allen Beteiligten

Tloinicr befahl bcr Abteilung, zum Schlitze der Sanitat^-1 -n Erinnerung bleiben.

abteilunq, bic im DuNalabezirke etwa 20 Dlomcter südlich .--

kou Azcmmur tätig ist, unverzüglich dorthin aufzubrechen.

?tdld notwendig, solle sich bic Mcilung auf Mazagan iiu-.lckziehcn. Die Agitation im Osten von Fez unb im Norden des Hayanagcbiets, wo Rogi bic tatkräftige St bearbeit für die Wiederaufnahme der Femd-

** Militärdienst nachricht. Der Großherzog hat den Generalleutnant ä la suite der Artillerie und des Großh. Artilleriekorps, 1. Hess. Feldartilleric-Regiments 'Gräfin

, iTarl Oh" Inhaber,

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