kamStag
tzezeitigt.
Kreis Friedberg.
tttvilligt.
Darum nur die echte Scotts Emulsion
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Der Vorn and.
wirdanderenAbfübrmittelu durch seine milde, prompte Wirkung vorgezogen. Pack
den 20. Januar, abends 8 in der Turnhalle, Oswaldsgarlen
glaubt mancher zu fangen, der sich zum Ankauf einer Nachahmung von Scotts Emulsion verleiten läßt, die billiger aber „eben so gut- sein soll. Der
Emulsion die einzige nach dem Scottschen Verfahren hergestellte, seit 35 Jahren bewährte Lebertran-Emulsion ist-
>je t Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen.
Wettercnissicbten in besten am Freitag, den 19. Januar 1912: Wolkig, leichte Schneeiälle, kalt.
9hrr echt mit dieser Msrte—chrr — bte •arQF.ttt« zeichen btl Scott» (<9ea $rrfa-t)rtn<I
QanöcL
*• VerkautSveretn für Siegerländer Eisen- stein. In der Mitglieder » Bertammlunq des Verein« für den Verkauf von Liegerländer Eisenstein, die am 16. d. 9)11«. statEand, .wurde beschlossen, die i tSderige Einschränkunq der Förderung mit Rückwirkung vom l. Januar gänzlich aulzul eben. Nlaßqebend hter- ür war die Bewährung von Äue-nalnnelarlsen für Steaerländer Eisenstein nach Lderschleüen, wodurch eine günstige Absatzinögllch- feit der Förderlinq ge chafien sei Die Förderung der Verein«» gruben betrug im Dezember 15 > 758 Tonnen gegen 158 876 Tonnen im Vormonat, wogegen sich der Absatz im Dezember auf 178 996 ncqen 157 997 Tonnen stellt. Lnernach stehl anher allem Zweifel, r>aß sich die Etsenslemgeivmnung an der Labn und in in Oberhessen durch die billigen Frachten nach Obcrschlesien heben wird.
Gcrichtssaal.
Leipzig, 17. Jgn. Vor dem vereinigten zweiten und dritten Strafienat des Reichsgericht« begann der Spion agevrozeb gegen Viktor v. Winogradofi, Oberleutnant her Reserve der russischen Morine, und den unaari chen Ingenieur v. E e rn e, Veiunnnl der Reserve der ungarischen Festungsarlillerte. Die An- aeslaateii irerbe» beschul ia«, in den Ja ren 1 *10 und 1911 versucht ui hoben, sich Gegennände, die im Interesse der Sicherheit des Deutschen Reiches gehcun zu halten sind, zn verschaffen und dn Rußland au«Auliefeni. Rach dem Eröffnimasbeichlub ivurde auf '.'lutrag des Rechtsamvaits die Oeffentlichkeit auf die ganze Dauer des Prozesses au-aefchlossen. Die heutige Verhandlung dauerte bis 48i. Uhr iiachmitlagS. Die Verkündung des Urteils erfolgt morgen mittag 1 Uhr.
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Irrtum
stellt sich indes bald heraus, wenn man gewahr wird, daß nur die äußere Verpackung, diese allerdings bis an die Grenze des Erlaubten, nachgeahmt ist, denn der Inhalt, ScottS Emulsion selbst, kann nicht nachgeahmt werden, weil Scotts
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d. M a i it;. 17. Jan. Im Hause Mitternacht 16 wohnt ... . Läufer
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d. M a i n 3, 17. Jan. Im Hause Mitternacht hat einigen Monaten der 22 jährige Schiffer Wilh. ton hier. Er hatte im Dachstock zwei Zimmer und eine Küche t mietet, damit sein Vater, der Taglöhner Wilhelm Lauser, ■ •r am 27 Januar nach Verbüßung einer 2V» jährigen Gc- ^ingnisstrase das Gefängnis verläßt, einen Aufenthaltsort habe, r Samstag lehrte der junge Läufer vom Schiffe nach Hause ■4inid. Er besuchte die im Hause befindliche Wirtschaft Schäfer. Ir.i Sonntag kam Lauser wieder in die Wirtschaft, machte ein ncht betrübtes Gesicht, er äußerte sich gegenüber seinen.Freunden orf) Bekannten, er habe das Leben satt, am liebsten würde er sich erschießen. Seit Sonntag vormittag wurde Lauser nicht
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’ Mbriken
Zruplatzes von dem der Gemeinde gehörigen Gelände am Fasel- - ll. 'Da der Platz aus besonderen Gründen zur Bebauung als geeignet erscheint, auch von der Gemeinde vorläufig lein Grund i iu Ärkauscn vodiegt, wird das Gesuch abgelehnt. Bei den zuletzt , n/nommmen Kanalisationsarbeiten hatten sich einige Bürger • s berechtigt, teils unberechtigt Sand und Kies von der aus- , jjenen Erbmasse abgefahren: dies wurde vom Cfemcinberat k instandet und die Unberechtigten zur Zahlung einer angemeuenen - itfchädigung verurteilt. Zum Schlüsse legte Bürgermeister .bomber noch einen Pracht-Katalog über Autos für Personen- örderung vor, der ihm von dem Vertreter einer großen Firma (crreidjl worden war. Nachdem der Bürgermeister dem Vertreter i Berkehrszählung zwisckicn Wieseck—Gießen vorgelegt habe, habe d) oer Herr nicht abgeneigt gefunden, die genannte Strecke auf . i -ito der Firma mit einem Omnibus-Auto mit Anhängewagen, ; i> zusammen 32 Personen fassen, befahren zu wollen. Der Ge° ! inderat erklärte, dem Unternehmen das größte Interesse ent» . enzubringen. Auch die Einwohnerschaft wird das Unternehmen ir.t Freude begrüßen, und nach Kräften unterstützen.
veitche l hetiH, 17. Ian. Tie dieSiähriqen Winter- j’'lfid)feitrn eröffnet nächsten SainStag unser Turnverein tuf dem Wmdhof. Der äußerst rührige Verein ist der stärkste unserer Gemeinde.
AreiS Alsfeld.
aibt Karn s aromat.
TJ Eisenlikör
M. u. größer. 516
Zentral-Troaerie Emil Karn, Schulstraße.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Gießen, den 17. Januar.
Ich bin zwar an und für sich erfreut darüber, daß Herr Dr. Spohr in mir einen Menschen mit wahrhaft liberalen Anschauungen erblickt und empfiehlt. Wenn Herr Dr. Svohr einmal den Begriff der Freiheit nach jeder Seite (auch der wirb' schaftlichen!) prüft, wird cr wohl rasch erkennen, was Frei- h e i t nützen und schaden kann. Herr Dr. Spol/r ist doch viel zu intelligent, um nicht zu wissen, daß unsere Bewegung mcht nur „antisemitisch" ist. Herr Dr. Sophr liat doch vor noch gar nickst langer Zeit selber zu den „politischen Kindern" gehört und sich in schärfster Form gegen gewisse Leute ausgesprochen, wodurch er den Zorn der „Frankfurter Zeitung" erregte, die er dann sogar vor Gericht zog! Die nahezu 10 000 Wähler, die heute im Kreise hinter uns stehen, standen früher in anderen Lagern. Ich glaube nicht, daß es „Kinderart" ist, politisch etwas zuzulernen. Dieses „Zulernen" wird auch fürderhin in Stadt und Land noch viel mehr zutage treten. Man sollte lieber eine Bewegung auf ihre Ursachen untersuchen und diese Ursachen zu be^ fettigen trachten, als daß man die Erscheinung = 10 000 Wähler als „Kinderei" herabzusetzen strebt. i
Dr. F. Werner.
Lxplesion in einer Dynamitfabrik.
In Schlebusch ereignete sich gestern mittag eine starke Explosion in einer Dynamitfabrik, bei der ein Arbeiter getötet wurde. Die Explosion gab zu den seltsamsten Gerüchten Anlaß.
Schlebusch, 17. Jan. Heute mittag erfolgte in der Dynamitfabrik, Aktiengesellschaft, eine Explosivn des Waschhauses. Ein Arbeiter wurde getötet, fünf schwer und mehrere leicht verletzt. Durch die Explosion ist in der Fabrik und in der Umgegend ein erheblicher Schaden an Fensterscheiben entstanden.
Die Explosion hatte eine sehr heftige Detonation zur Folge, die zu den wildesten Gerüchten Anlaß gab. In Schlebusch-Manfort, dem Ortsteil von Schlebusch, in bent_bie Dynamitfabrik liegt, wurden in der Richtung des starken Ostwindes sämtliche Fensterscheiben zertrümmert, auch auf dem Bahnhof Schlebusch In Köln wurde zurzeit der Explosion ein heftiger Knall oefjört,. während aus Bonn yon 12.50 Uhr ein leichtes Erdbeben gemeldet wird, das wohl mit der Explosion in Zusammenhang stehen dürfte. Auch aus Düsseldorf wird eine Erderschütterung berichtet.
Holzverfteigerung.
Dienstag, den 23. Januar l. IS., werden aus den Domanialwalddistnkten Langelob, Alleberg und Lohwald der Forftwartei Ulfa versteigert:
Stämme: Eiche VI SIL 2 St. — 0.56 Fstm.; Derb Hangen: Hainbuche 12 St. — 0,28 Fstm; Nntzreisig: Esche 6 Rm. Brennholz: Scheiter, Rm: 228 Buche I. ftL, 393 IL ML, Hainbuche fflunbfdjeiti; Knüppel, Rm.: 169 Buche I. Kl., 31 II. StL. 68 Haürbuche, 50 Eiche «hierunter 12 Rm 2 Mtr. lang), 11 Lärche II. SL, 21 Fichte II. StL; Reisig, Rm: 1608 Buche 1548 l. Durchforstung), 278 Elche, «72 I. Durchforstung); Stöcke, Rm: 30 Buche I. KL, 37 IL KL, 2 Eläie, 51 Fichte.
Zusammenkunft vormittags 11 Uhr im Distrikt Langelob am Schotlerweg bei Brennholz Rr. 117. Das im Distrikt Lobwald, sowie da« zerstreut sitzende Holz wird nicht oorgezeigt. Blau unterstrichene Nummern kommen nicht zum AusgeboL Nähere Auskunft erteilt der Gr. Förster Zimmer zu Ulfa.
Elcheisdorf, den 15. Januar 1912.
Großherzogliche Cberföriterci Etchelödorf.
I. V.: Kratz.818/1
yNchmigt.
x Mücke, 16. Jan. Heute feierte hier int Kreise der Seinigen Gastwirt Konrad Läuning seinen 94. Geburtstag. Der Greis befindet sich noch in voller geistiger und körperlicher Frische, ja noch in einer Bewegung sfähig- fit, die ins Erstaunen setzt. Die Einfachheit und Anspruchs- lusigkeit seiner Lebensweise hat bei ihm das hohe Alter
Vermischter.
* Eine epochemachende Erfindung hat ein Tübinger Mediziner gemacht. Es ist ihm nach mehrjährigen Versuchen gelungen, ein Verfahren zu ersinnen, wie man alkoholfreie Getränke, insbesondere Apfel- und Traubenwein, in Fässern ausbewahren und täglich abzapfen kann, ohne daß der Rest in Garung Übergebt. Es ist dadurch jedermann, der Wert auf gute alkoholfreie Getränke legt, die Möglichkeit gegeben, ohne das umständliche Sterilisieren in Flaschen in einfachster und verhältnismäßig billiger Weise für das ganze Jahr sich einen Haustrunk einzutun, der sämtliche im Handel befindlichen alkoholfreien Getränte nicht nur an Güte und Wohlgeschmack, sondern auch an Billigkeit bei weitem übertrifft. Durch dieses Verfahren, das patentamtlich geschützt ist, wird es möglich sein, die Produkte der Landwirte und Weingärtner in ausgedehnter Weife unvergoren auszubewahren und dadurch wertvolle Nahrungsmittel unserem Volke zu erhalten.
Kleine Gageschronil.
Die bei dem Hochofenunglück auf Zeche „Phönix" bei Duisburg schwerverletzten beiden Arbeiter sind ihren Verletzungen erlegen. Die Zahl der Toten hat sich nunmehr auf zehn erhöht.
Die Hohenheimer Erdbebenwarte verzeichnete heute früh 6 Uhr 12 Minuten 23 Sekunden einen Erdstoß, der zwar nicht so stark wie der vom 16. November gewesen ist, aber in den gleichen Orten verspürt wurde und auch dasselbe Epizentrum gehabt zu haben scheint. Am stärksten wurde der Stoß wiederum in Ebingen wahrgenommen. Größerer Schaden wird nicht gemeldet.
:= Bad-Nauheim, 17. Jan. Mit Ermächtigung des tziroßherzogs wurde die Baubchörde für die Neubauten in Bad- yaul-.'im aufgehoben. — Der (Yroßh.wzog hat dem BauassessoL tauinspekwr Wilh. Jost hier die Silberne Verdienstmedaille für j. Kunst verliehen.
'“""Wit, I | ks I swaufel Ä&ssl ssßS w4?l gä ' offene \,N dirsd leaa toar. (üm ?nbahnver,
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Rute von tzransuri-Boiiu, "bständige lim, Hauptpersonen« von 5000u Mk. -rnere Rate von Hofes in Frank. "Weiterung bei -00 Mk. - Er. ate 100000 Mk. auheim, jei» ! des Bahnhofes rrnreiterung des l 8.0000 M- ernere Rate von s Weilburg, fei« ung des Haupt« nere Rate von >fes Schlüchtern, rung des BayN' — önvciteruna von 100000 M erste Rate von ^nterführung auf — Erweiterung t 50 000 SRI - ?mere Rate von o/ten eingestew.' agen auf Bap Erweiterung Ott lda), 3500U ÄL nhof Breitscheid, agen auf Bahn« mg der Gieisan« . für herstellimg urenburg, 99600 chotten, 48000 iesterburg, 68000 ches auf Bahnhof npfangsgebaudes Verstellung eine. an der Streäe lelümg von zwei 00 M. ßr her» lanau^h/ 6JO00 ns auf MM >00 Nk. auf einen Herstellung einer Ztrecke Elm-^v- ner Megubersuh
In Schul itz wurde nad> einer Meldung au-> Bromberg t»n drei .xtinbern tm Alter von sieben, sechs und zwei Jahren, die von ihren Eltern in einem einsamen Ckhöft allein zurückgelasien war den waren, daS Haus a n g e ste ck t Tie beibnt jüngsten Kinder sind umgekommen, das älteste wurde sehr schivor verbrannt, Tas Gehöft ist niebergebrannt.
In Lublin wurde bei einem Mthöndler eine Haussuchung vorgeiwmmen. Man fand dabei Perlen und Kostbarkeiten, die .zweifellos von dem im Jabre 1910 aus dem Pauliner^Klosier bei E zenstochau gestohlenen Muttergottesbilde herrühren. Der Händler wurde verhaftet.
Die „Schlesische Zeitung" meldet aus Myslowitz: Während der dtaclü brach in der Myslowitzer Grube der Katto- witzer Aktiengesellschaft aus der 600-Metei>Lohle Feuer aus. Infolge der starken Rauchentwicklung fmb vier Bergleute umgekommen. Ihre Leichname konnten noch während der Nacht geborgen werden. Es sind umfassende Maßnahmen getroffen worden, um den Brand zu ersticken und eine Anzahl noch gefährdeter Bergleute zu retten.
Tie Gattin des Hauptmanns B a i l l a n t in Paris , die in der verflossenen Nacht in einem Abteil erster Klasse von Cher bourg nach Paris fuhr und sich von drei verdächtigen Mftreisenden bedroht glaubte, sprang während der Fahrt aus dem Zug und erlitt schwere Verletzungen.
In Genua ist die aus dem 9. Jahrhundert stammende Kirche Santo Stephano, in der Christoph Columbus getauft worden sein soll, plötzlich zum grüßten Teü eingestürzt. Das Mittclschift fiel aus die neue Kirche, in der es vier kunstvolle Altäre und eine in Holz geschnitzte Madonna zerstörte. Ein Arbeiter wurde leicht verletzt; sonst sind keine Menschenleben in Gefahr gekommen.
mehr gcfchcn. Am Dienstag vernahm die auf demselben Gange wohnende Witwe Scior in der Wohnung des Lauser ein Stöhnen und Röcheln. Sie^laubte, daß Lauser erkrankt sei. Heute kam in der Wirtschaft «chäfer wieder das Gespräch aus Lauser, und jetzt bekamen die Anwesenden Bedenkem Ter Althändler Groß begab sich an die Wohnung des Lauser und klapste mehrmals kräftig an. Er hörte wohl ein anhaltendes Röcheln, aber Antwort erhielt er nicht. Groß meldete die^Sache dem Bezirks- kommissar Schalles. Dieser eilte mit einem Schlosser und mehreren Schutzleuten in das Haus und ließ die Wohnung öffnen. Bor dem Bette lag Lauser in bewußtlosem Zustande, mit geronnenem Blute bedeckt. Er lag mit dem Kopse, aus dem aus der rechten Schläfenseite das Blut rann, auf einem Lodenhut. Lauser hatte Hosen, Strümpfe, Hemd, Kragen, Binde an. Beim Nähertreten bemerkten die Beamten im Bette den Körper eines Mädchens. Es war halb zugedeckt, die, Bettdecke war über den Kopf gezogen. An der rechten Schläfeseite ihres Kopses sah man ein mit Blut umrändertes Loch. Der Tod muß bei ihr schon am Montag oder Dienstag eingetreten sein. Aus dem Tische lag ein Flobertrevolver und banfeben eine an den Vater des Lauser gerichtete Postkarte, auf der der Sohn Abschied von seinem Vatcr nahm, inbent er erklärte, daß er mit Marie freiwillig aus dem Leben scheide, den Grund könne er nicht anacbcn. Ter lebensgefährlich verletzte Läufer wurde ins Rochushospital gebracht, er dürste nicht mit dem Leben davonkommen. Da niemand wußte, wer bas tote Mädchen war, wurden Nachforschungen angestellt, die zu dem Ergebnis führten, daß die Erschoßene die 18 jährige Marie Hambach, Tochter des Wrrtes Hambach in Kastel, die feit mehreren Tagen bei der Polizei als Dermißt gemeldet war, ist. Tas Drama muß sich schon in der Nacht von Sonntag auf Montag abgespielt haben Lau'er hat die Hambach im Bette erschoßen und nachher anschein mb nicht den Mut gehabt, sich ebenfalls zu täten. Erst später griff Läufer zum Revolver und schoß sich eine Kugel in die Schläfe. Läufer und das erschossene Mädchen werden als brave Menschen geschlldert.
KreiS Wetzlar.
z. Wißmar, 17. Jan. Das Winterfest der Wirtevereinigung Krosdorf-Rodheim und Untae-ienb war so zahlreich besucht, daß in dem festlich geschmückten Wolf scheu Saal kein Plätzchen mchr zu finden war. Vorsitzender N i e b e r g a 11 - Gleiberg d-grüßte die Gäste und Fräulein G e r l a ch - Bieber sprach einen Prolog. Für die Un'erhaltung sorgte Komik r Straub aus Gießen und die Krosdorser Kapelle. Nach der Verlosung setzte der Tanz ein.
Starkenburg und Rheinhessen.
d. Mainz, 17. Jan. In der heutigen Sitzung der kftrdtvcrordneten wurde die Ergänzung der ordentlichen tu^schüsse vorgcnommen. In die neugebildete Kommission für Handel, Gewerbe und Industrie wurden «usier fünf Stadtverordneten zwei Mitglieder der Handels- kmimer, je ein Mitglied des Berkchrsvereins, des Vereins illstadt und Neustadt gewählt. — Dem Erlaß einer neuen ktroi-Ordnung wurde zugeftimmt und der vorgelegte arif genehmigt. — Für die Veranstaltung eines kostü- Herten Zuges am Fastnacht-Montag wurde dem Kärneval- ^rrein ein Zuschuß von 3000 Mark bewilligt. Sechs Stadt- trrorbnctc stimmten daaegen. — Für die in Süd-Brasilien furch Hochwasser geschädigten Deutschen wurden 1000 Mk.
** AlSseld, 17. Jan. In der gestrigen Stadtvor- s andssitzung gab der Vorsitzende zunäM eine Rückäußirung ie» Ministeriums des Innern zu der beschlossenen Herabsetzung des Strompreises für Licht von 50 Psg. au» 40 Pfennig für die Kckomattslunde bekannt. Das Ministerium hält 11 ? .Herabsetzung bon 50 auf 40 Pfg. für bckcnklich. Die Strom- t: varni« durch die Metallfadenlampen habe in einer Reihe von lanbitäbten bereits zu einem Rückgang ds Stromabsatzes für ! i Zwecke geführt Wenn weitere Fortschritte in der Lampen- t mif eintreten, sei der 40-Psennig-Taris direkt schädlich. Aus biifem Grunde habe auch die Provinz Oberhessen einen Lrcht- smmpreis von 45 Pfg. gewählt. Das Ministerium cmMrchlt b:t Eladt, mit der Herabsetzung des Strompreises vorsichtig vorzugehen int' ihn vorerst nur auf 4 5 Pfg. zu rebujieren. — Tie Vergebung der Arbeiten zum inneren Ausbau bei neuen Volksschulgebäudes erfolgte nach den Vor- f(lägen der Bankommission Die Schreinerard-stten wurden in bin- Losen vergeben, die Glaserarbeiten in drei Losen, Weiß- lir e rarbeiten in ;wei Losen. Für die Fußböden wurde^Buchen- i einen 1. Qualität in Harz imprägniert, genehmigt. Sämtliche Li nungen und Arbeiten wurden Alsfelder Gewerbetreibenden »,'eschlagen. Die Submission eraab im Ganzen ein erhebliches U f 'n ],-bol gegenüber dem Voranschlag. Weiter wurde beschlossen, ■ Me Einweihung d^s renovierten Rathauses auf Ion n lag, 4. Februar, nachmittags 2 Uhr, sestzusetzen. Es ; frin Festakt im RathauS ftattfinben, dann anschließend eine ff - ruiiglose Vereinigung der Teilnehmer im „Deutschen Kaiser". 1Der Geschichts-und Altertumsverein der Stadt I 'ssssel d hat um einen Zuschuß von 50 Mark nachgesucht.zur . tiaudgabe einer Festnummer seiner „Mitteilungen" anläßlich ■ bei Einweihung des Rathauses. Das Gesuch wurde genehmigt. — » st., u gl ich der Veröffentlichung der städtischen Be-
1 c n n t m a (b ii n g c n wurde auch für das nächstfolgende Rech-- uimgsjahr beschlossen, die Veröffentlichung den drei hiesigen Blät- inrt gegen einen Pausckialbetrag von insgesamt 950 Mk. -zu über» tcr-gen. — Ein Gesuch der Bewohner des sog. Walkmühl- | fi > g ö um Anlegung von Vorgär'en im Interesse eines schöneren t>siamtbildes war von der Baukommission befürwortet worden. j| fr der ^heutigen Verhandlung ergaben sich aber Bedenken wegen dir rech.lick)en Konsequenzen eines derartigen Beschlusses und es I ) urbc die Angelegenh it daher irochmals an die Baukommission I r ir Prüfung zurückverwiesen. — Eine Vorlage des städtischen ’j i cuburcau-3 über Zurich'en von 40 cbm vorhandener alter || Pflastersteine, wodurch diese wieder verwendbar werden, wurde
Winterfest
verbunden mit der Feier des
Kkduttstlilics Lr. Miijcjtöt des ?cvWkii flaiferö.
Reichhaltiges Programm unter Mitwirkung Don Mitgliedern des Gießener Stadltyeaters und des krampeterkorps des Artillerie-Negiments Nr. 61. Crlben und Ehrenzeichen sowie Vereinsabzeichen sind an» lul'taen. Ehemalige Anilleristen sind willkommen. Karten kmden bei dem 1. Vorsitzenden, Kamerad Bernhardt, Ltzutstraße 10, ausgegeben. v18/1
Es labet ergebenft ein


