Ausgabe 
17.6.1912 Zweites Blatt
 
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Ochsen.

Mr.

Mr.

8187

Färsen.

R ü 6 e.

4760

8490

wertes bi« zu 7 Jahren

4100

86-00

58.0060.00

76.0077.00

57.0058.60

78.0075.00

59.0061.00

74.00-76.00

74.0076.00

dlmtlicher Teil

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zu

lede echte Osram Lampe muss die InschriftOSRAM* tragen. Überall erhältlich Auer Gesellschaft Berlin O. 17

47-60

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95-101 8793

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werden. Dadurch macht sich die Anstellung weiteren Personals nStifl und damit auch eine erhöhte Einnahme. Der vorliegende hauShaltungSplan weist einen Fehlbetrag von 8009 Mark auf, der zwar durch Streichung eines Postens auf 5409 Mark vermindert

Bollfleischige Schweine von 8C100kt Lebendgewicht........

VoUslelscluge Schweins unter 80 k? Lebendgewicht. ... ...

Boltiieischige Schweine von 100120 k< Lebendgewicht

Die Ortspolizeibehörden haben Vorstehende« ortsüblich bekannt machen.

Gießen, den 15. Juni 1912.

Großherzoglicbe« KreiSamt Gießen.

I. ®.: Langermann.

Einer M e i st c r i d>a f t bo m {Rhein. Hauptfahren Raimer Ruderverein (vofsmann) 7.28, 2. Frankfurter Ruders

wenig gut entwickelte Färsen ältere auSgemäslete Kühe Kälber.

Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . .

Geringere lülafl- und gute Saugkälber . . 6di« i e.

Stallmaslschafe:

Mastlämmer und jüngere Masthammel . .

Schwein-.

Bekanntmachung.

B e t r.: Die Abhaltung von Schweinemärkten in der Stadt Gießen.

Nachweisung über den Stand der Maul- und Klauen ______seuche in Hessen vom 8. bis 14. Juni 1913.

Tagung des Bundes Deutscher vcrtehrsverelne

Kassel, 15. Juni.

8286 79-87

6980

fc. Frankfurt a. M., 17. Juni. (Orig.-Teleqr. de« »Gieß. 2(nAciflerö*,) Narto sfel markt. Man notierte: Kartoffel» in Waggon« Mk. 8.269.00, im Kleinhandel 9)11. 10.5011.00 ,ür te 100 Kg.

44-48

41-45

87-43

Vollfleischige Schweine von 130160 kg Lebendgeioicht 69.0061.00

58-68 48-61

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter ötejer Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Gießen, den 17. Juni.

Das zar

Tie Mitreisende Lbtnmrii«" * IXt md gewöhn IDst-lsd-rM I Mitling «Pi!*» I itaiftn. L>nes Wit IE? ud Männer." leiten W* I »ark ivie die Manner ImtR primitiven Zu Mer schlechter in LiiiHclW bei bei l^ieincrimg, den ZU I Stämmen hat das - Itzniso sind bei viele ßdi gute und gleich

ercr. Ackerivirtsc I di rein weibliche 'l I r.-ntralasrika die ge I,»liegt - auch für i

Tic übliche Eins« I ikvsisch minderwertig I ?czug auf die Natur I hiiturnalionen eine | Mncraebilisse erli I Lngsstatistik geliesei I tkht um zufällige 2 Eiüen Masjenzifserr logische Znferioril I a verteidigen. Das I pnz anderes beweis 'beim Antritt i

Meschlecht wie üben c j j t n in der Min 119345 Hnaben nur 1 jähe tarnen immer : iimt aber die Sie 2ng^zug gerade geg rnd) der hessischen S jrdcs Geschlechts nur fern 4. bis 15. Leben künftiger da, nament iht. Aber etwa vom ^eschl-'cht wieder die hem durch die ersten ( p schien untcibto i geborenen Hnabcn ui 3ü|tcn noch 56321 Männer, also rund: >,71 Mäimer, aber l -s grauen gegen 5 « entschiedene '^IchlechtS, die aus >>ldel mich m der ^'echter einen Aus ^bensaussichten wie W im Durchschnitt ^. gleichaltrige MnaJ /ül,tl8e Frau 64,76 n Aderen Staaten <u?lc größere Hins ^manauf den e!

und Ausschweii Jjnbe rfterbllcfi f $* ** fein kann K« 3» »un hab,

kulosc in der Durchführung der Wohnungsreform. So müsse llkürkte.

E doch besondere Wert auf die Woh^gjetbft legen, nament- 1c^rtttt(fll,t Di ehh-i- Warktd erl chl vom 17. Ium u^dcG möglichst ohne^Fugen und mit gutem Austrieb: 1454 Rinder, banmtec Ochse., 556, Bullen 75, Kühe und

* m - , . Färsen 827, Kälber 197, Schale 203, Schwein- 2491.

b d?itf e!t i(?n^ Dt 8 (Frankfurt) die Wasche- Tendenz: Ochsen langsam, nahezu geräumt, Kälber gebrückt. Nach einer lebhaften dlussprache würbe die Konferenz mit 6^e ru^' «et&un* Schweine ruh.g, ««äumt

den üblichen Dankesworten geschlossen.____________________ veK öS

gewicht

1. Mainzer Ruderverein ix?i'ffmann) 7

verein ,Moschmonn> 7.36, 3 Kastele. Rudergesellschait (Menz) 7.40. Rürminghosf vom Kölner Mlub für Waiseriport hatte abgestoppt. Brede vom Ruderklub 1877 97 Koblenz war ohne Fahrt auSgesä,irden Ein harte« Rennen zwisd-en den beiden Mainzern, l Schluß des 1 Tages.)

S2ySS SgÄ sferö

^..Srvedit'on 51

Ä w* ^v, Tagesmirnmer 5 jäh*

ttniTbt* aber doch immer nod) groß genug ist, um eine Erhöhung Vollfleischige auSgem. Färsen höchst. Schlachtw. der Mitglicderbeiträge notwendig erscheinen zu lassen. Der Vor- Vollfleischige auögemäsleteKühe höchstenLchlacht- stand schlug deshalb eine grundlegende Satzungsänderung vor, die ..... - - -

dann auch nach langer Aussprache angenommen wurde. Nach

<Bcridn>faaL

Beuthen, 15 Juni. Das Schwurgericht verurteilte beute den Schlepper Korycivrz aus Großdombrowka (Kreis BeutheiO wegen !i,rgeben» wider das Sprengstosfgeieti, nnssentlich falscher Anschuldigung, Freiheitsberaubung und Urkundeniälschung zu 15 Jahren Zuchtbau l0 Jahren Ehrverlust und Stellung

Bekanntmachung.

Betr.: Maul- und Klauenseuche in Lang-Göns.

Nachdem der verseuchte Viehbestand abgescklachtet worden ist, heben wir das aus den ^Gemarkungen Großcn-Lindcn, Grüninaeu, Holzheim und Leihgestern mit Neuhof und Ludwigshof gebildete BeobaclstungSaebiet auf und setzen unsere Bekanntmachung vom 13. Juni I. IS. (Kr.-Blatt Nr. 46) außer Kraft, foioeil sie aur die Bestimmungen unter III B 2, 3, 4, 5, 6, 7, 9, 10, 11, 12, 13 und unter V der Bekanntmachung vom 13. Mai I Js (Kr.-Blatt Nr 38) vertveist.

Es ist somit insbesondere die Zulassung von Tieren zu den Faseltieren und die Vornahme von Feldarbeiten mit Rindvicb- gesponnen innerhalb der Gemarkung Lang-Göns, sowie die Einfuhr nicht aber die Ausfuhr von Klauenvieh in diesem Sperrbezirk gestattet.

Gießen, den 15. Juni 1912.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I. B : Langermann.

unter Polizeiaufsicht. Koryciorz hatte seinerzeit den Hausbesitzer Für den Reisenden aber bietet sich die Annehmlichkeit, ohne daS Kwzot verdächtigt, als Mitglied einer in Krakau ansässigen ge- Handgepäck zur Aufbewahrung geben oder eS mit zum Postamt Heimen Gesellschaft am 26. November 1910 einen Bombenanschlag schleppen zu müssen, die Wartezeit mit Speisen oder Ausruhen auf den hoszug des zur Enthüllung des T-enkmals Friedrichs im Warlesaal zubringen zu können. Im Stadlpoüaml habe ich des Großen nach Beuthen fahrenden Kaisers geplant zu haben, vor einiger Zeit ein Ferngespräch geführt, bei dem ich mehrere Im Laufe der Untersuchung stellte sich jedoch heraus, daß Koryciorz Zahlen von einem Zettel ablesen mußte und,sonstige Angaben zu Kozot wider besseres Wissen ongezeigt und die bei Ko zot vor- machen batte, die für Konkurrenten interessant «wesen wären, gesundenen Bomben und belastenden Korrespondenzen selbst in Da jedoch kein Vicht in der Zelle ist, zündete der Beamte vor der das Gehöft von Kozot eingeschmuggelt hat. Er wurde nun auch Türe das Gaslicht an und ich mußte die Türe offen lassen. beschuloigt, die Bombe selbst auf das Gleis des hofzuacs gelegt Außer dem Mangel an Beleuchtung les war draußen hell, etwa zu haben Während deS ganzen Prozesses war die Oesfentlichkeit 3 Uhr nachmittags, entbehrt die Zelle auch der Lckallsicherheil. ausgeschlossen. Während ich wartete, sprach ein anderer S>etr in der Zelle. Ich

verstand jedes Wort Ich brauche wobl nicht auszumalen,

MttSfunftS: und Sürforqeftelle für Tuberiulose. welchen Unannehmlichkeiten diese Mängel führen könnQi.

y, (tll? 4).

Im Anschluß an die .Hauptversammlung des Deutschen Zentral- ,

komitees zur Bekämpfung der Tuberkulose fand am Samstag im ., , .__

Rcickistagsgebäude zu Berlin die erste Tagung der Deutschen Aus- Leihgestern. Unser Kirchweihfest, das als ctne< der kunfts und Fürsorgestelle statt Die Versammlung, zu der ersten alljährlich am 2. Sonntag des Monats Juli ftattfinbet und zahlreiche bebeutenbe Acrztc aus allen Teilen des Reiches er- infolgedessen einen sehr guteii Besuch von auSroärt«, ganz be- schiencn waren, sotoic auch zahlrcickie Krankenschwestern unb Ge- sonders von Gießen, auf-uw eisen bat, wird diese Gäste diesmal mcitibcbcr tretet, wurde geleitet von Geheinrrat Gaff ky (Berlins entbehren müssen, da es mit dem Gauturnfest in Gietzen und dem Mehr und mehr, so führte er aus, hat sich herausgestellt, daß Sangerfest in Watzenborn zusammenfällt. Obwohl der eure der der Schwerpunkt in der Bekomvfuirg der Tuberkulose bei der Tätig- beiden in Frage kommenden Wirte die Verlegung auf 8 Tage feit der Auskunft« und Fürsorgestellc liege. Im Jahre 1909 irüher anstrebte, soll der andere dieses Ansinnen abgelehnt haben, haben mir 244 Stellen bestanden, im letzten Jahre bereits 720. Eine Verlegung kann, da der obige Tag ein sür allemal durch

Nach einigen geschästlichen Mitteilungen sprach Professor Dr. Gemeinderatsbeschluß sestgelcgt ist, nur aus Antrag beider Wirte Ranke (München) über die Isolierung des Tuber- erfolgen, was hoffentlich noch geschieht, das um so vorteilhafte! kulöscn in der Wohnung. Dann hielt Dr. Beschorner für sie wäre, da 8 Tage früher keinerlei Festlichkeiten in de» (Dresden) einen Vortrag über die Beseitigung des Aus- Umgegend abgehalten werden.

wurf s. Er erblickt die Hauptaufgabe im Kampf gegen die Tuber- . . .. ------

Mainzer Regatta.

Mainz. 15. Juni. Der Mainzer Ruder-Verein eröffnet die diesjährigen süddeutschen Regatten. Tie Rennen sind äuherst gut belegt, und schon am Samstag vormittag mußten zwei Bor­rennen ausgefahren werden.

Rhein Vierer I Laus: 1. Ruderriege heS Essener Turn- und Fechtklubs 7.30, 2. Rudergesellschaft Ruhrort von 1897 7.36, 3. Kötner Ruderklub für Wassersport 7.40 und 4. Rudergesellschaft Trier 8.00. 2. Laus: 1. Düsseldorfer Ruderverein 8.2, 2. Ruder­klub Wiesbaden von 1888 8.10, 3, Gießener Rudergcsell- schäft von 1877 8.25, l Wassersport Düsseldorf 8.26 und 5. Biebncker Rnderveren, tym 1890 8.40.

Das Boot der Gießener Mannsäiast wurde nach Beendigung der Fahrt gegen einen festgelegten Pionierponton getrieben uno stark beschädigt.

Meisterschafi v. Rhein-Einer. 1. Laus: 1. Mainzer Ruderverein (K. .Hoffmann) 8.47, 2. Frankfurter Ruderverein von 1865 (E. Maschmanu) 8.54.

Fst* die Rei'.nen am Nachmittag ist die Witterung äußerst ungünstig Starke, wirbelnde Winde zwingen die Mannschaften (Hi riesigen Anstrengungen unb einige Regengüsse machen ihnen ifrr Ringen Noch erheblich sclyverer.

Äauprrennen um den R h e i n - V i e r - r. 1. Düssel­dorfer Ruderverein 7.45, 2 Ruderriege dcS Turn- unb Fechtkliibs Essen 7.57, 3. Rudergesellschait Ruhrort 8.05, 4. Ruderklub Wiesbaden 8.12 und Gießener Rudergesellsthaft 8.22. Düsfelborf und Essen lagen lange auf gleicher .höhe. Dauu sck)öpfte das (Offener Boot Wasser, mußte Zurückbleiben und schlug um. Die Ruderer lourbeii von einem Dampser aufgenommeu. Der Wanderpreis ist jetzt von dem Düsseldorfer Ruderverein viermal gewonnen und bleibt in seinem Besitz.

G a st v i e v e r. 1. Ludwigshafener Ruderverein 7.4, 2. Frank­furter Ruderverein von 1865 7.9. Die Kasteler Rudergefellschaft gibt aus. Die LudwigSlwfener nehmen die Spitze und lassen sich von den Franksurteru nicht zurückdrängen.

?l n f ä u g e r v i e r e r für Ruderer, die zum e r st e n - mal i ii eine m o f f c n en Neun en st a r te n. 1. Kastcler Ruderverein von 1880 7.3, 2. Frankfurter Rudergefellschaft Ger­mania 7.11 und 3. Mainzer Ruderverein 7.15. Kastel übernimmt die Führung und gibt sie nicht mehr ab. Der Hanauer RudcrNub hassia war auS^eschieden

Doppelvierer ohne Steuermann. 1. Kölner Klub für Wassersport 7.31, 2. Kastelet Riidergesellsclwft von 1880 7.49. Rnderaesellschaft Worms und RudervereinSturmvogel" KarlSruhio aus halber Strecke ausgegeben.

B e f di t Ü n 11 c r V i e r er. 1. Rudervereili Rüsselsheim 7.45, 2. Ruderipoi lverein Teutonia, Frankfurt n. M. 7.47, 3. Ruderklub Nassovia, höchst a. M. 7.59 unb 4. Limburger Rilberveteiu von 1895 7.51. Die Frankfurter Rudergefellfdwft Oberrad stoppt ab. Limburg übernimmt vorerst die Fiihning, gibt sie aber bald an Teutonia ab, die ober am Ende der Balm von Rüsselölieim ver­drängt wird, das mit einem Vorsprung von nur zwei Sekunden Sieger bleibt. Ein schöner, spannender Kampf.

E r st e i V i c r c t ohneSt e u e r m a n n. 1. Mainzer Ruder- verein 7.2, 2 Ludwigsliufener Ruderverein 7.12 Von den Zu­schauern iubehib begrüßt, sckstägt Mainz die Ludwigsh<ifcner mit einem Vorsprung von 10 Sekunden.

3 w eite r A ch t e t. 1 Rudettiege vom Essener Turn- und Fed'tklub 6.35, 2. Mainzer Rudetgesellsdiaft von 1902 6.36/s, 3. Kölner Klub für Wassersport 6.40 und 4. Frankfurter Ruder- gesellsdiaft Sadisenhouseu 6.46'/,. Vorerst fuhrt Mainz, wirb aber am Ende der Bahn von Elfen zurückgedrängt, das mit einer BootSlänge den Sieg dovonlrägt. Die Kastelet Rudetgesellsd-aft von 1880 wat auSgeschieden.

geschlossenen Ber-andso-retnen, teils von einzelnen genreinnützig b-ntfenben Persönlichkeiten, teils von den Jndustriewerken, bet denen die brtreffnioen Arbeiter beschäftigt waten, aufgebracht wor­den ist. Es hat sich gezeigt, daß die Arbeiter, die im vorigen Jahre England besucht haben, von ihrer Reise so vielseitige Ein­drücke und Erfahrungen mitgebracht haben, oaß sie in den Volks- bildungsorganisationen oie(fad) allgemein interessierende Vorträge über hie Reise hielten und so den Erfolg derselben für den aanzeii Verein nutzbar mosten Auch der deutschen Industrie kommen derartige Arheiter, eisen > v n 0oS zugute, indem die Reise teilnehmer des vorigen Jahres reichlich Gelegenheit hatten, eng­lische Jndustricivetke kennen zu lernen und daraus sickfcr die mannigsackmen Anregungen bezogen baden Anmeldungen zu dieser Reise müssen bei den örtlichen Volksbildungsvereinsgruppen ein- gebracht werden, die auck) alle nöligen Auskünfte erteilen können. Die endgüttige Auswahl der Reifeteilnehmer erfolgt Ende Juni.

LaudkreiS (tieften.

Wieseck, 16. Juni Die 30. Jubelfeier des GesangvereinsJugendgrund" fand heute in Verbindung mit einem Gesangwettstreit statt. Um 9 Uhr begann bei Gastwirt Dorfeld das Wettsingen, an das sich spater das Ehreiipteissingen schloß. Nachmittags be­wegte sich durch das schön geschnnickte Dorf der aus 25 W- teilungen bestellende Festzug. Auf dem Festplatze begrüßte der Festpräsident Seibert die Gäste und Bürgermeister S ch o m b e r hielt eine Ansprache. Danach sanken die Gast­vereine. Ihn 7 Uhr wär Preisverteilung mit folgendem Ergebnis: Stadt klaffe 1 Preis, Ehrenpreis und Ge- amlelxrenpreis: Germania Großen-Buseck, 2. Preis: Frob- inn-Londorf; I.Landklafse. 1. und Ehrenpreis: Froy- inn-Garbenleich, 2. Sängerhanz-Großen'Buseci: 2. Land­klasse 1. Preis: Kordia Niederscheld, 2. und Ehrenpreis: Heitcn:keit-Annerod, 3. Eintracht-Erda, 4. Arion-Klein- Linden.

# Lich, 16. Juli. Der Fürst zu SolmS-Hohen­solms» L ich läßt sein hiesiges Schloß auf der östlichen Seite mit einem Flligelbau versehen, der unter der Leitung deS Prof. Metzendorf-BenSheim errichtet wirb, hierbei wirb ein altes lurinfunbamcnt Verivenbung finden, dessen Tragfähigkeit durch Eisenbetonabdeckiing sicher gestellt wird. Neben Räumen ftk wirlfchaitliche Zwecke wird in dem neuen, durch einen Turin flankierten Bau ein Gobelinsaal und die Silberkammer Platz finden. Später soll an der entgegengesetzten Seite des Schlosses ebenfalls ein Flügel-Anbau errichtet werden.

diesen neuen Bestimmungen werden die Beiträge nach Verein­barung mit dem gesck)äftSfuhrenden Ausschuß geregelt, wobei jedoch für jede Kategorie von Mitgliedern, die in 6 Gruppen eingeteilt sind, bestimmte Mindestsätze vorgesehen sind. Aus besonderen Gründen kann jedoch der geschäftsführende Ausschuß in einzelnen Fällen auch Ausnahmen von diesen Mindestsätzen bewilligen. Außerdem können zur Durchführung besonderer Ausgaben nach Beschluß der Hauptversammlung auch außerordentliche Beiträge festgesetzt werden. Ein Airtrag auf Schaffung einer Gefchästs- ordnung für die .hauptversaniwlung wurde von der Tagesordnung abgefetzt. Die neuen Ausgaben des Bundes bedingen auch eine Neuorganisation des Vorstandes. Es nmrde ein Ausschutz ein gesetzt, der diese Frage bearbeiten und der nächsten hauptversamm< tintfl Vorschläge unterbreitat soll. Der alte Vorstand wurde nrieocrgeroä'htt.

Zum Schluß sand noch ein Antrag des Verkehrsvereins Kassel Annahme, der die Mistigkeit der Sonntagöfalnkarten sckwn vom Somstag mittag an verlangt. Die Tagung wird morgen mit einem Ausflug nach Hann.-Minden rnnb einer daran anschließenden Wefn- fttlzrt ihren Abschluß finbtm.

Die Abhaltung vonSchweinemärkten in Gießen wird bis au,'weiteres unter by Voraussetzung, daß kein Fall der Manl- und Klauenseuche fn einer Entfernung von 15 Kilometern von Gießen auftritt und unter folgenden Bedin­gungen gestatte t:

1. handlerschweine find nidit zugclassen, sondern nur Scbweiiu aus un verseuchten ob^r h e ssi sch e n Zuchten.

2. Die Zufuhr von Schweinen auS Orten eines Sperr« ober Beobachtungsgebietes ist verboten.

3. Der Auftrieb der Sdnoeinc darf nur in Wagen erfolgen, dieselben müssen so eingerichtet sein, daß eine Besichtigung durch M er kW ü rdi g e Z u stän de herrschen in Gießen im Fern- beit überwachenden Tierarzt leicht ausoeführt werden kann sprechverkehr im Bahnhof und im Stadtpostamt. 4. Durch ein ortspolizeiliches, dem beamteten Tierarzt vorzu-

Wenn ein Reisender in Gießen ankommt, wo er vielleicht legendes Zeugnis ist nad>zuweii'en, daß die aufzutreibenden rdirvftne

V, Stunde Aufenthalt hat, wird er oft diesen Aufenthalt benutzen, unmittelbar au« der Zucht des Besitzers stammen und daß der

um im Wartesaal zu speisen. Sollte er nun gezwungen sein, Herkunftsort uno er feucht ist und nicht zu einem Sperr- oder Be­eilt Fcntgespräch zu führen, so erhält er vom Kellner den Bescheid: obachtungSgebiet gehört Alter, Zahl unb Geschlecht der Schweine

OrlSgespräckie vom Automat auf dem Bahnsteig, auswärtige Ge- muß auf dem Zeugnis vermerkt fein.

spräche vom Hauptpostamt, gleich am Bahnhof, nur 1 Minute." 5. Tic Anordnungen des beamteten Tierärzte» müssen pünkl- Bei Gesprächen nach auswärts muß man stets längere Zeil warten, liebst befolgt werden.

eine Zeit, die man recht wohl zum Speisen benützen konnte, wenn Jede Zuwiderhandlung wird unnachsichtlich zur Anzeige g* man nickt auf die Herstellung der Verbindung warten müßte, bracht iverben.

Die Nachfrage nach Ferngesprückren im Bahnhof soll sehr stark sein, oft 100150 im Tag ES ist also ein berechtigter Wunsch, int Wartesaal eine Sprechstelle für auSwartiae Mspräche zu haben. Die Mitteilung, boß die Verbinbung hergeslcllt ist, könnte gegen geringe» Entgelt vorn Buchhändler oder Wirt übernommen werden.

Osram Drahllampen

Unzerbrechlich

H Ud l"s°n . SÄT.

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PK

Dolllleischlge, auSgemästete, höchsten Schlacht- werte«, 47 Jahre alt

Die heutige 2. Tagung war eine geschloßene Mitgliederver- die noch nicht gezogen haben (ungejochte) fammlung, in der nur innere Anaelegenheiten de« Bundes behandelt Jnvge fleischige, nicht auSgenmftete und ältere wurden. Die Aufgaben des Bundes, sollen wesentlich ^erweitert auSgen,ästete............

Bullen.

Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw.

Vollfleischige, jüngere . . .

Krei«.

Am 8. Juni waren verseucht:

Vom h. bis 14. Juni lind neu ver­seucht :

Vom K bi« 14. Juni ist die Seuche erloschen in :

Darmstadt .

Darmstadt

Darmstadt

Schlachthos

Schlachthos

Arheilgei»

BenSheim .

Dieburg . .

Erbach . . .

**

Gr.-Verau.

Heppenheim Ossenbach .

Dietzenbach

haliibalisen

Gießen

Großen-Buseck

Lang-Gön«

'Jll'Mclb . . .

_

Büdingen. .

Büdingen, Nteber-Mock-

Friedberg .

Rodheim, Stammheim,

Okarben

Groß-Karben

Ockstadt, Grotz-Karben,

Lauterbach.

Schotten . .

Pkainz . . .

Alze») ....

Bingen . . .

Lppeiibeim.

Bodenbcim

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Worni«. . .

Herrnsheim

HerriiSheim