Nr. 159
Cberichlcfifdkr Eisenbedarf aus bie Nachricht von einem Ver
3 n -
Aelt.erf.yrau,unM.'^
fodjen frtnjxu-oute ö “ uni) t,ic Wirkung der Luftströmungen, die diese Druckuuterschi.de
haUuchtLleue. , rl)orrufeii, tritt natürlich erst nach längerer Zeit ein. Nach
FÄESammfci 1 -• -*ln-i^u Lif;t sich bierini? eine wissenschaftlich b c -
gründete Vorhersage ü der die w a h r s ch e i n l i m e n Mißverhältnisse bei Neufundland machen, wenn man
baden weitere Abschwächung erfahren, besonders gedrückt lagen!
)«
n
i.
7
It
II
n t,
it
52
es
>n
in
4.
n»
n.
in
fr
n n ir !s !s t3
-isverhältnissc bei Neufundland machen, wenn man rechtzeitig fortlaufende meteorologische Nachrichten aus Labrador, Ostgrönland, Island und Spitzbergen erhalten könnte.
Als Schott diesen Vorschlag mad)te, war er noch nicht ausführ-
Tagung ö($ Buntes Deutscher verlehrsvereine
Kassel, 14. Juni.
Ter l»cutigen ersten Versammlung ging gestern ein Be- gninungsabend voraus, der von zahlreichen Vertretern der Ver kehrsvereinc aus ganz Deutschland beschickt war. Ziesten war durch Stadtverordneten Tvr. $d c l m vertreten. In der heutigen Ver sammlung, die Gontaro Leipzig) leitete, betonte der Vertreter des Preußischen Eisenbahnniinisters die gemeinsame Arbeit des Bundes und der Eisenbahnverwaltungen, besonders in bezug auf'die Pro paganda im Auslande. Nach weiteren Begrüßungsansprachen erstattete der Geschäftsführer Dr. Sct)fert (Leipzig) aus dem gedruckt vorliegenden Jahresbericht über die Tätigkeit des Bundes in den 10 Jahren seines Besteheirs und besonders über die Tätigkeit des letzten Jahres Vortrag. Justizrat Dr. L e b e r e ch t (Leipzig) sprach über die Wege und Ziele des Bundes und kam zu dein Ergebnis, das; der Bund auf dem bisher betretenen Wege weiter fortschreiten müsse. Privatdozent Dr. Wols (Valle) hielt dann einen Vortrag über die Bedeutung des Fremdenverkehrs für die Volkswirtschaft, die er nach verschiedenen Seiten hin beleuchtete und dabei besonderen Wert auf eine gute Fremdenstatistik legte. Die in Tölz eingeführte Fremdenstatistik sei die beste, die bisl>er bestehe. Den .Höhepunkt der Tagesordnung bildete der Vortrag des Professors Kamp (Bonn), der über die ethische Bedeutung des Fremdenverkehrs sprach.
An diese Vorträge schloß sich eine kurze Aussprache an und dann wurde die erste Versammlung geschlossen.
Redaktion, (rypebition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Vertag: 51.
Redaktion: e-sS HL. Tel.-Adr.: AnzeigerGreßeiu
Börscrt-Wochcnbcricht.
= Frankfurt a. M., 14. Juni.
Tas Hauptereignis bildete die Diskontermäßigung der Reichsdank um * _-°o aut 4>, 2°". Man hätte erwarten sollen, daß diese Maßregel, auf die man nicht zu hoffen gewagt hatte, die Börse anregcn würde: allein die Erklärung, die der RcichSbankpräsident beigab, ließ keine Zuversicht auskommcn. Tic stimulierende Wirkung der 4> -prozentigen Nate wurde durch die Mahnungen zur Vorsicht an die Banken und durch die Voraussage eines teuren Geldsatzcs zum Ultimo ausgegliä-en, zumal die Börse annimmt, daß sie keinen Vorteil von der ermäßigten Bankrate haben wird, da die großen (Geldgeber den Sah für Schiebungsgeld Hochhalten werden, um den Rcinigungsprozeß zu beschleunigen. Zwar ist in letzter Zeit mit den Engagements ordentlich aufgeräumt worden und daraus erklärt sich auch der Äon traft zwischen _ der guten Jndustrielage und der schwachen Haltung der Börse. Allein die Liquidationen betrafen in bet Hauptsache die Berufsspekulation und die schwachen Hände, die zu befürchten scheinen, zum Semesterschluß die Verpflichtungen nicht noch einmal arrangieren zu können, wogegen die Engagements des Publikums bisher kaum nennenswert vermindert sein dürften. Es wird alles darauf ankommen, ob das Privatpublikum Wege finden wird, seinen Besitz weiter zu konservieren. In diesen Kreisen ist man noch optimistisch gestimmt und glaubt nicht, daß wir bald am Ende der guten industriellen Ä 0 n j u n f - t u r stehen werden Man hat sich daher auch nickst durch die Händlerunterbietungcn am Stabeiscnmarkt schrecken lassen, die man als einen Schachzug der Interessenten ansehen möchte, der Verbandsbildung in den L-Produklen das Feld zu ebnen. Von Bedeutung für bie, künftige Entwickelung der Börsentendcnz mag eS erscheinen, daß durch die Abwärtsbewegung der letzten Wochen eine Entspannung der Kurse cingctretcn ist, so daß man von einer überschwänglichen Bewertung nicht mehr reden kann. Ein Faktor, Oer nicht nebensächlich ist, ist der Optimismus der Großbanken, die in ihren Wochenberichten die Markttage als gesund schildern und den potenten Teil ihrer Kundschaft nicht zu Verkäufen drängen. Andererseits erheischen die ständigen Arbeiter- bewegungen Beachtung. London steht vor einem neuen Vcr- kehrsstrcik. In Havre ijt ein Seemannsstreik ausgebrochcn und bei uns gärt-es unter den Metallarbeitern. Das Gesck-äft an der Börse hielt sich in engen Grenzen. Montanpapiere
Briefkasten -er ttedaktion.
B. in Londorf, Das hessisdie Aussührungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuchs sagt ut Artikel 83 hierüber: Mann bte Ausbesserung ober die Wiederherstellung eines Gebäudes nicht er folgen, ohne daß ein Nackchargrundstück betreten ober ein Baugerüst auf ober über dem Grundstück errichtet wird oder bie zu den Baiiarbeiten erforberlidten Gegenstände über bas Grunbstück gebracht ober bort nicbergclegt werden, so kann der Eigentümer des Gebäudes verlangen, daß der Eigentümer des Nachbargrunb- stücks dessen Benutzung zu diesem Zweck duldet, es sei denn, daß die mit der Duldung für bas Nachbargriinbstück verbundenen Nachteile und Belästigungen außer Verhältnis zu dem babiird; zu erreichenden Vorteile stehen. Der Eigentümer des Nackchargrund- stückS kann Ersatz des ihm entstehenden Schadens verlangen. Er kann, wenn die Entstehung eines Schadens zu besorgen ist, die Benutzung des Grundstücks verweigern, bis ihm Sicherheit geleistet wirb: bie Verweigerung ist unzulässig, wenn mit dem Aufschübe Gefahr verbunden ist.
bar: heule aber ist Island durch ein Kabel mit Europa verbunden, aut Spitzbergen gibt es eine meteorologische Station, und bie drahtlose Telegraphie ermöglicht auch sosortige Berichte über Be- oback'tungen an der schwer zugänglichen grönländ,sd»en Ostküste. Schotts Anregungen lassen fid) also jetzt in die Tat umsetzcn, nnd ihre Ausführung, die Einrichtung eines Eiswar- n u n g s d i e n st e s, verursachte Ausgaben, die gegenüber oem Wert von Menscheilleben und Gütern, die an Bord moderner Riesendampser vereinigt sind, kaum in Frage kommen.
sagen der norrocgiftf'ni Bergwerksbeteiligung Andere dustriepayiere stellten sich meist etwas niedriger, nur
seine Werte waren begünstigt, so Dürkovv au! die im x
in h.
it
V it
ch b- tl 21.
„müssen". Wenigstens der sogenannte Schaft muß mit dem Rock harmonisieren. Eine andere Neuheit der ganz ausgeschnittenen Sdjubc, bie man mit Stahl- ober Emailleschnallen trägt, besteht in einer seltsamen Verschnürung ber Senkel, bie anfangs sdynal, zuletzt bie Formen von breiten Bändern annehmen, und in der Mitte der Wabe burch eine Schnalle geschlossen werden. Zum weißen Hochsommerkleib sind bestickte weiße Leinensdstihc mit hoch- gebundenen sckuvarzen Samtschleisen das Neueste. Tie Promc nabcnjackcnkleider zeigen den Tirektoirestil. Tas Fracktackett wird ziemlick) hoch geschlossen getragen; über dem Magen ist es jedoch bereits ausgeschnitten und hat stark abgeschrägte Vorderteile. Tie- Mode, ab stechende Acrm e l in die Kleider, Mantel und Jacken zu fügen, gewinnt an Ausdehnung, und dabei ist es besonders ausfällig, daß der Acrmel mit Vorliebe aus einem ausfallend gemusterten Stoff gemacht wird.
Samstag, 15. Juni 1912
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universität«-Buch- und SteinbrurtereL R. Lange, Gießen.
«"“Ä
Drucksachen aller Art
liefert In Jeder gewünschten Ausstattung preiswert die
Brühl’sche Universitäts-Druckerei, Schulstr. 7
Eine überMse Jfif: norbbeut|d)E
eüTiuitgerpfer*
W*)1
eää,s,’;
z.Tame,ein;.Hrn.ob.!l.' auch toM SeiBenbatb.flewei'bsiM Stellenvermittlungxre^
U0HNN7
Ulli ang.^ Ä'.. I
A
Für ji E Wss
-di nE
■&> I
kf. Frau Schum ann-Heink über Frauen rechte. „Frauenstimmrcckn, Politik, Arbeit, kur; alles, was die Frau von der Häuslichkeit^fern hält und sie verhindert, ihre natürlichen Pflichten als Trägerin und Erzieherin der Minöet zu erfüllen, ist schädlich für den Fonschritt eines Volkes", so äußerte Frau Sd-umann-Heink, die bekannte Primadonna, kürzlich in einer Unterredung mit dem Vertreter einer New Dörfer Zeitung. „Dreißig Jahre hindurch habe ich mich für meine acht Minder ab- gequält. Vielleicht war ich glücklicher in meinem Mampfe um» Tascin, als viele meiner Schwestern. Aber auch ich habe für wenige Hundert Mark monatlich arbeiten müssen, und ich habe alles meinen Mindern gegeben. Sie habe ich zuerst gespeist und gekleidet, wenn ich auch manchmal Hunger litt (?> und nichts anzuziehen hatte. Und dennoch führte ich ein „schales" Eheleben. Es befriedigte mich durchaus nicht. Warum ? Weil meine Arbeit mich von meinen Kindern sernhielt, weil ich niemals das kennen lernen konnte, was die Mutter, die sich allein ihren Kindern widmet, empfinden muß. Ich habe viel Geld verdient, ich habe meine Kinder von Herzen geliebt, ich habe sic angebetet. Alle habe ich selbst genährt, und sie sind durch mich allein zu Männern, und Frauen herantzcwachsen. Aber dennoch muß ich sagen, daß ich ihnen nicht das gegeben habe, was ich hätte tun sollen. Ich konnte es nicht! Meinen Schwestern gebe ich deshalb den guten Rat, Politik ober einen Beruf rrgenkoelcher Art als nicht vereinbar mit den Pflichten ber Mutterschaft anzu sehen. „Niemand kann zwei Herren dienen!" Und die Kinder sind die größten Tyrannen; sie nehmen die ganze Zett in Anspruch. Sagt nicht, daß Ihr keinen Mutterschaftsutsttnkt in Euch
habt. 99 unter 100 Frau-n he'>-n ifn <n rn"i( es da» Nalu^ gesetz. Seid deshalb in erster Linie Mütter!"
kf. Ei ne indische o ü r itin u u l r bie mohammedanische Ehe. Ter weibliche Herrscher auf einem indischen Fürstenthrone, die Nawab Sultan Jahan Begam von Bhopal, die vor einiger Zeit ihre Lebcnserinncrlingcn veröffentlicht hat, gibt darin auch ihre Anschauungen über die mobam» medanische Ehe kund. In einer Unterredung mit einem Vertreter der Daily Mail hat sie sich aufs neue zu diesem Thema geäußert. Nachdem sie sich als Anhängerin der alten indischen Sitte bekennt, die vorschreibt, baß,die Eltern für die Kinder die Ehe schließen, zeichnet sie den Mustcrbräuttgam, den jede indische Familie für die heiratsfähige Tochter zu gewinnen sucht. „In den wohlhabenden Familien der oberen Gesellschaft in Indien", so äußerte sie, „wirb mehr Gewicht auf bie „gute Geburt" des Bräutigams gelegt, als auf sein Vermögen und seine (sklehrsam- keii. Die Familie, aus ber ber Bräutigam hervorgeht, ist eine sichere Bürgschast für seine eble (Gesinnung als Reichtum und Gelehrsamkeit. In allen Schwierigkeiten des Lebens wird immer die Familienüberlieferung, bie seine Vorfahren hochgehalten haben, in ihm wach werden und ihn vor schlechten Handlungen bewahren. £er Stammbaum des Bräutigams wird deshalb mit äußerster Sorgfalt geprüft, ein Brauch, der übrigens durch die (Gesetze des Islams vorgeschrieben ist. Ferner muß der zukünftige Schwiegersohn cm Muster von Sparsamkeit sein, woraus bie Eltern der Braut gleichfalls nach den Gesetzen des Islams zu achten haben. Ja, Verschwendung wird bet uns als ein solch schweres Verbrechen angesehcn,^baß bie Gattin berechtigt ist, in einem solchen Falle auf der Stelle das Eheleben aufzugeben."
kk. Ter A u s schn i 11 d er T e l eg r a p bi st i n n e n. „Mein valsausscknitt, feine kurzen Aermel!" das ist die Bestimmung, die ber Letter des Ncw Yorker Telegraphenamtes kürzlich für die weiblichen Angesteltten erlassen bat. Ein Sturm der Entrüstung durchzog alle Telegraphensäle Einen toldjen Eingriff m die Menschenrechte konnten die Schönen niemals dulden Der Direktor erklärte, daß „hygienische Gründe", über die er sich jedoch Nicht naher aussprach, ihn zu diesem drakonischen Erlaß bewogen hätten. Seine „Untertanen" aber bedeuteten ihm, daß sie aur diese Art ber Hygiene pfiffen. Sie wandten sich um Unternützung an bie berufenen Vertreterinnen bet Frauenrechte, an Die „.Suffragetten". Aber hier waren die Meinungen geteilt! Zweitel los gab es viele, bie sich mit ihnen völlig einverstanden entarten, aber andere, unter ihnen auch die Vorsitzende des Verbandes, lehnten es ab, ihren Ausstand zu unterstützen.
Eisberge im Atlantischen Ozean und ihre Prognose. I „ ^ach den neuesten Nachrichten sind die Tampser auf ber I «llanttschen „ahn letzt auch rocil südlich von dem Orte der
4.itanie ‘Hataitrophe aut gewaltige Eismas,en gestoßen. Tic I lnage der Eisberggeiahr ut also, hiernach zu schließen selbst I aul .'L ncu?n/ südlicheren Kurse, der jept cingeholten wird, | noch nicht endgültig gelöst. Es ist überhaupt eine offene Fi tgc, wie wett die Lcknt'e auf der Fahrt von der europäischen Küste zu den l^aten Nordamerikas gegen die Eisberge geschützt werden können genauer heißt dies: was weist man über das Treiben des Eises im Atlantischen Ozcan und wie ivcit kann man eine sichere Proa- I »ose Über Eisberge ausgeben? Tie Zentralstellen m Hamburg, I London und Washington veröffentliche,t allmonatlich Karten, die I **■ a- Angaben über das Eis machen: allein diese genügen noch | Nicht
Ter Berliner Geograph Otto B a s ch i n setzt nun in einem ■ gehaltvollen Auttatzc^der „Naturwissenschaftlichen Wochenschrift" 1 gegenwärtigen <s taub der Eisbergfrage auseinander Tie I Hauptarbeiten, aus die er sich dabei stützt, stammen von Schot, I “ni> ^-Eagc. Wir haben schon mitgeteilt, daß das Vordringen I "ff Z!reibeises nach Süden und Osten gewöhnlich von Januar I "iS xiuh dauert, ansänglick, rasch, vom Marz ab jedoch langsamer ■ erfolgt, uiid daß von Mitte Juli an die Eisgreyze norowärts I JuiüdjuiDeidicn beginnt, lvas sdmeller und im ganzen überhaupt ■ rascher als bas Vordringen erfolgt. Von Mitte August Ins Enoe | Januar ist die Schiffahrtslinie nach Neuyork gewöhnlich eisfrei I Zwilchen 40 unb 60 Grab westlicher Lange ist die Wahrschein I ""nett, aus Eis zu stoßen, am größten, unb ber 41. Breiten I kann als «Übgrenze des Eises betrachtet nxrbvn. Das I Schollen<ns ist für die Schiffahrt nicht besonders gefährlich, um I winchr aber das Packeis mit den eingestreuten Eisbergen. Beson I acrs wichtig ist die Frage, warum das Polarcis bei der Neu | iundlandbank so weit südwärts vordringt, daß die mittlere Trcib I eisgrcnze im April ungefähr auf der gleichen geographisck>en Breite liegt, wie Rom, auf dem 42. Breitengrade, während sie bei I Europa mehr als 3000 Kilometer iveiter nörblid) verläuft. Die
Gründe hierfür sind die Meeresströmungen und die Windrid, 1 Zungen, und besonders die Verteilung von Wasser und Land I auf der nörblid>en Halbkugel.
| ^aS Nordpolarmeer ist von einem Landringe umschlossen, ber nur im Norden des atiantiidieu Weltmeeres eine Lücke ent
; Mit, durch die der Abfluß der Eismassen möglid, ist. Tie West I iüilc Grönlands, die die größten und meisten Eisberge liefert, U liegt zudem genau nördlich von Neufundland. Zwei falte Meeres ■ ftiÖninugcH, ber an der grönländischen Ostküste südwärts gerichtete > Oltgrönlandstrom, der als Hauptlieferant dcS Polar- und Pack- Meises in Bet rackst kommt, und der Labraborstrom, der von Norb- U westen berfommeiü) Scholleneis und die Eisberge der grönlän- I dischcn Westlüste mit fid) führt, treffen gerade l)icr zuiammen. k Das SchollenciS treibt nur unregelmäßig, da es dem Obcr- | flöchenstrom folgt, bie Eisberge dagegen, die tief ins Wasser 1 hinabreichen, zieltz'n unausgesetzt uad) Süden, da weder der Ober | llächenstrom, nodi bet Wind ihre gewaltige Masse beeinflussen I lönnen. Schifssführer müssen sogar darauf reckmcn, daß ein großer ■ Eisberg mit erheb!io er Geschwindigkeit sich gegen starken Wind fort- 1 beioegt. Wollten die Schiffe auf der Fahrt von Europa nach MAoidamerika das Eisgebiet umgehen, so müßten sie einen gc gjualtigen Umweg nuicwn, der beträditlidjc Zeit unb viel Geld Mkoslen mürbe. Sic ziehen balter den Weg durch den Südrand des MEisgebiLtes vor unb rechnen daraus, sich auf die Eiswarnungen ff lerlaficn zu können. Sckwn Sdiott hat einen Vorschlag gemacht, bei f bit Sicherheit der Sdiiiic gegen die Eisgefahr erhöhen soll. Es
besteht nämlid) nad) feinen Arbeiten ein Zusanuncnliang zwischen den Eisverhältnissen des ostgrönländischen Meeres und der Neu-
1 iundlandbank: cisarmc Jahre im ostgrönlänbischen Meere ent svrechcn eisreicheii bei ber Neufundlandbank und umgekehrt, ein
i wechsel b-.r Eisverhältnisse, ber mit den Luftbruckverhällnissen im i Avrdattantischen Ozean und den benachbarten Polargebietcn zu^ sammenhängl, die die Windridstungen bcstimmcii. Die Lage der
1 ostgröittandischen Eisgrenze ist im Sommer von den Luftdruck ! untcrfdjicben zwischen Grönland und Nordsfandinavien abhängig.
—-
IS i. Mädckcll! iic-
1. Juli. st.atchen.H v/
Spiclplan der tturhau5 Theaters bad Nauheim.
Sonntag, den 16. Juni: Eii»mal«geS Gastspiel von Zoula de B o n c z a, erste Tänzerin der opera comiquä in Paris. Dazu: „LottchenS Geburtstag/ Ploutag, den 17. Juni (Eröffnimg der Operettenspielzeit): .Eine Nacht in Venedig/ Mittwoch, den 19. Juni: „Der ^elbgarbift/ Freitag, den 21. Juni: Einmaliges Gastspiel von Richard G o 1 Iz mit dem Ensemble vom Frankfurter Komödienhaus: ^Heinrich Heiiie/ Sonntag, den 28. Juni: .Tie fünf Frankfurter.-
Einnehmend, reizend wirkt 'WStzEsW erzielen oder erhalten, bann uenuenben Sie bitte nur 'Jlaumunn o „ftauftring" Lanolinseise. Paket a 5 Siück 95 Psg. Einzelsiück 20 Psg.
zu erwartende Neuausgabe von Aktien, Aluminium Neuhaufcn auf die neuerliche Erlwdung des Meuttls unb Höchster Färb- iverke. Scheibeanstalt lagen sckuvächer, ebenso ivarcn Gummipetcr angeboten unb niedriger, weil für das laufende Gtschäftsiabr m- folgc der Preisk mpsc auf dein Pneuniarikmarkt eine Divioende voraussichtlich nicht zur Verteilung gelangen nnrd Auf den übrigen Märkten sind nennenswerte Verscknebungen nicht zu verzeichnen. PrivatdiSkont 4l/8(,o.
FrcAuen-Feuilleton.
Tic jttligstc« Neuheiten der Mode.
Wahrlich! man kann den Pariser Schneiderkünstlern ihre Genialität nicht abstreiten. Die sdüvicrigstcn Probleme lösen sic joiclend. Hätte man es wohl je für möglich gehalten, datz es tmmal Falte nröcke — riditigc Harmonika-Falteyröcke — eben würde, die doch die beliebte modische Enge bewahren. :ie haben es sertiggebracht Wie? das ist ihr wohlgchütetcs Gc^ »lcimnis. Aber es ist nickit zu leugnen, daß das Erzeugnis, PÄches soeben auf den Pariser Modeplätzen die Bewunderung eiter Sachverständigen erregt, den Eindruck eines engen, die Formen ift kennzeichnenden Rockes beibebält, während fid) die winzig hmalcn Fältdicn beim Gehen erst der Trägerin angenehm bemerkbar macksen. y t
Was vor einiger Zeit noch einen lebhatten z-turm der Ent- riftung heraufbcsdnvorcn haben würde, das wird »vohl bald eben» ills bei uns zum guten Tone gehören. „Nicht mehr ßlcidy Kväßig rund", ist fortan die Parole für die Rocke, jonbern „seitlich r tbcr hinten ettvas hochgenommen, um den Mnödnl jehen zu lassen. !L2atz bei einem derartigen Rocksck» ni11 die größte ^orgialt out MGtrümpie und Sdmhwerk gelegt werden muß, versteht sich von ' liäbft. Tie phantaficoollsteii Farben sind für die ©t rümpfe Mkrade gut genug. Unb man kann wohl jagen, daß eine ber» tzcnige Extravaganz in Strümpfen kaum je zuvor dagewcjcn nt. $6;;5enfirümpfc in den wunberbaritcn -Ldmttierungen von cmaragb leSrün, Bifd>oisrot, Lederbraun, Sächsifch Blau und Perlgrau bring: IlNe Mode, und um noch reizvoller zu erscheinen, zeigen die fStrümpfe Streifen von einem zarteren -ton derselben tyorbe. :lier auch zu ber auffallcndei-weise in letzter Zeit stark vernackv ‘lügten „Turchbruckiarbeit" ist man in der ^trumoimopc zurück tzgklehrt. Ta iedoch das Material fpimiwebsein ist, jo tommt
Muster des Durckbrudis nur wenig zur Geltung. Am Wi.'skm Gebiete sind das Neueste schwarze, in großen Ma jeden IfioÄtc Tüllstrumpfe. Wenn nebenbei auck, jt c i n b c i c p t e iit rümpfe getragen werden, so ist dies ^ehnbe gejagt wie sl'shmacksverirrung, deren fid) kaum die -tarne der guten Gc lilWt schuldig machen wird.
And, auf den Schuh Hal der neue Rockjekmitt .einen de- ,|l:den5inertcn Einfluß ausgeübt Wenn auch der .»albick'ub wob! lium augenblicklich aus seiner Vormachtstellung herauszudrangi.n It, so kann doch nicht unerwähnt bleiben, baß ein jckwn ge- Ierlittener Stiefel wieder in Gunst zu kommen Imeint Es vcr- Iht sich von selbst, daß, besonders wenn farbige »W getragen Hltcben, diese stets mit ber Farbe des Kleides un Einklang MY^n
WlAuctrLunti
;ilt>arh:,tLb.M»brLT-" iontorarb. forofm. * 71
w fielt a. ja 1 «efet,Sielt,w.yteD;-J ^BenUcb.iJpätVvüe-; ,1
WSW Stellung ale Beuger qm Scldjäliimma £ in lieber b. Crienbac n | 141831 j Junger Man«
2J)abre alt, militäriri i fuebt dauernde cttüin- Angeboie bitte zu richten. K.K.vostlaacrndHtu^ beim bei Giesjen. : strästigcr Mann ludtt d tnorg. früh ob. abenbt’?;::-' bejdjältig. Hann auch mabc Mttj Babubolitr. 56 j- Wirtschattlichc etiitu - Veipüfl such! cnllpictbr.:: Stellung. Schnitt Ange« unl. 05017 fiQbtpoftlagctrlj
haben sich mm auch die Lust erobert FayS ächte Sodener Mineral-PastiUen, die feit 26 Jahren so glänzend gegen alle Katarrhe der VuhiüCflC bewährt find. Ter Rentier Schuir der kürzlick) einen Vaffagierstug mitgemacht bat, nahm eine Schachtel Sodener mit, und er erklärt, das; er es nur ihnen danke, wenn er in der fcharfen Fahrt vor einer ernsten Erkältung bewahrt worden fei. Fays Sodener versagen eben nie, einerlei, ob man sie nun vorbeugend ober hellend anwendet. Tie Schachtel kostet nur & Psg. Nachahmungen weise man entschieden zurück.
Es gibt viele Gründe, die es erwünscht erscheinen lassen, Suppen unabhängig von den übrigen Gerichten l-erzustcllen Tic Herstellung ist bann aus Knorr-Suppenwürfeln empfehlenswert, denn die Verwendung dieser überall erhältlickstm Würfel bringt viele Vorteile, die lange nickt genügend bekannt sind. — Erstens die große Abwechslung unter 40 Sorten, aus denen man ganz ttach Appetit wählen kann. — Zweitens spart die Haus Trau all die Arbeit, die sonst die Vorbereitung des Gemüses, Fleisches usw. kostet, denn sie braucht nur die Sieppenmaffe in Wasser glatt zu rühren unb ca. 1 , Stunde zu kochen. — Trittens sind Knorr-Suppenwürfel billiger als die Herstellung irgend einer Suppe im Haushalt sein würde. Knorr-Suppen sparen also Zeit, Arbeit und Geld.
SS
Wt &1 S •:
i^ in?°«?natb " -
Aijnlm ^n6e DiechM niflUulR. fucht, geiiüüifl beite Gnwi. Stellung Tarne ober all. aditb.
zum 1. August. Sdinitiil Angebote unter M an Siebener Anzeiger erbisd. KULL?,, schinenschr., Sennmnic t J ’ Kontorarbeit., suchtLte^ ; Angebote unter K. B.
pofklagernb (Sieben. I1“» ] ffräuLiStfnoar.SdjrH u. aUenbtontoravbeuM»tt s.S'eÜe. .
MNa.denGien.Anzeie
Dttttes Blatt 162. Jahrgang
Erscheint täglich mtt Ausnahme des EonntagS, J G
Tie „Glehener Zamilienblätter" werden dem | &V Jg
-Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das ZI Bi iLi IS |C B
„Krdsblatt für den Kreis Liehen" zweimal ▼ ▼ 1 ■ ■ W W V W
wöchentlich. Tic „candwirlschastttchen Seit- e ”
uw.“ «idjem«. «meimd. General-Anzelger für Oberheffen
I


