Ausgabe 
10.12.1912 Zweites Blatt
 
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bcSei in Schutz rvehmLn, denn et Hat beide Möglichkeiten, eine Filiatsbewer einHufiihten (Umsatzsteuer unb Zuschlag %ur Gewerbesteuer), besprochen und überzeugend daraelegt, daß die Form der Umsatzsteuer vorzüglichen sei. Ein Ideal­bild der Gerechtigkeit wird ja durch feine ter beideii Steuer­arten erreicht werden, und auch die Gießener Entscheidung mußte über allruweitschweisige theoretische Erörterungen lftnweggehen und, wie Stadtv. Heichelheim sehr zutreffend bemerkte, sich hauptsächlich nach praktischen Gesichtspunkten richten.

Zur Frage der Heranziehung von Bankfilialen zur Filialsteuer meinte Herr Urstadt, ,,durch einen Zuschlag zur Gewerbesteuer fyättc man die millionenschwere Mittel­deutsche und Darmstädter Bank recht gut heranziehen kön­nen". Sein Antrag, die Befreiung der Bankfilialen zu streichen, sei jedoch von der Mehrheit abgelehnt worden. Wir bemetfen dazu, daß dieMehrheit" aus der gesamten Versammlung mit der alleinigen Ausnahme des Stadtv. Urstadt bestand. Es ist auch richtig, daß die Bankfilialen diese Rücksicht verdienen, denn sie treiben keinen unlauteren Wettbewerb und befriedigen das Kreditbedürfnis des Mittel­standes. Ueberdies ist bie hiesige Niederlassung der Mittel­deutschen Kreditbank aus einem privaten Unternehmen er­wachsen und der Gewinn der beiden Bankfilialen in Gießen ist lange nicht so hoch, wie Stadtv. Urstadt anzunehmen scheint. Die Darmstädter Bank gibt 6V2 und die^Mittel- deutsche Kreditbank 6 Prozent. Die erfreuliche Tatsache, daß der sozialdemokratische Stadtv. Krumm "in dieser Steuerfrage mit der bürgerlichen Mehrheit stimmte, hat Herr U. in dem erwähnten Artikel mit einem Spottbild glossiert. Er ulkte über die Verbrüderung Krumms mit dem konservativen Mittelstands tämpen, dem ,,famosen" Schneidermeister Voigt. Auch das erscheint uns nicht als das Muster einer sachlichen Darstellung und Erörterung.

den Antrag stellt, auch den Rollo auf feinen Geisteszustand zu untersuchen, meldete sich der Angeklagte Kniep und erklärte, au cd er möchte sich einmal auf fernen Geisteszustand untersuchen la) 1 en ^Allgemeine Heiterkeit.) Kriminalschutzmann Mange'sdorf äußerte sich über die Festnahme in Hamburg, die erfolgte, als die Ham bürget Polizei auf der Suche nach einer Bande war, die airmncin Kölner Postamt 52 000 Mk. gestohleu harte. Der Zeuge tränte ^Hamburg hat die Diebe auf einer Eisenbahnfalut noch Homburg kennen gekernt und aus deren Gesvröch entnommen, daß esschwere Jungen" waren. Er schloß sich den Burschen an und verbrachte in ihrer Gesellschaft in Hamburg acht Doge Die Aussage dieses Zeugen mären für die Angeklagten sehr belaftenb. Morgen werden die Berhandlimgen fortgesetzt.

Dcrmifcbtcs.

* Dielebende Gi 0 c 0 nd a". Im Louvre in Paris wurde ein junges Mädchen aufgegriffen, das eine derGio- conda" ähnliche Kleidung trug und sich in der Nähe des Platzes nufhielt, den das berühmte Bild früher zierte. Als sie nach Schluß des Louvre hinausgebracht werden sollte, er­klärte sie, das Museum nicht eher verlassen zu können, als bis sie den Unterstaatssekretär der schönen Künste ge­sprochen habe. Sie sei die lang gesuchte Gio- conda, des ewigen Umherwandcrns müde und verlange unbedingt ihren früheren Platz wieder einzunehmen. Meh­rere Wächter mußten das Mädchen schließlich mit Gewalt hinausbringen. Es handelt sich um d^e plötzlich irrsinnig gewordene Tochter einer sehr guten Familie.

Kleine Tageschronik.

Auf dem Potsdamer Platz in Berlin geriet der Haupttnnnn Otto Nießner mit feiner Tochter, der Frau Dr. Ban g, zwischen Mei aus entgegengesetzten Richtungen kommende Straßenbahn­wagen. Beide wurden zu Boden, gerissen unb schwer verletzt.

In Dresden unterschlug der Postfckretär Morgenstern 14 000 Mk. des Postbeamten -Konsumv ercins. Dos unterschlagene Geld wurde von Verwandten ersetzt. M. wurde in eine Irren-

früher in Altona wohnte, erzählt, eines Tages sei sein Schwager

Mark per 1000 kg wie folgt:

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Köln. Für die Verhandlung sind mehrere Tage vorgesehen. Der Angeklagte Thill gibt bei seiner Vernehmung an, daß Ham- macher, ein Neffe von ihm, zu ihm gekommen sei und ihm zwei silberne Platten und 34 Rubine, die non der Kaiser kette her rührten, gebracht habe. Er habe aber nicht gewußt, daß die

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jeder politischen Beeinflussung, sei es von oben ober unten, hat er als Verteidiger in ritterlicher und ehrlicher Weise stets seinen Beruf mit unermüdlichem Fleiß obgelegen, so daß er bei feiner glänzenden Begabung, bei seiner ungewöhnlichen forensischen Be- redtsamkrit und bei her aus der Tiefe seines Gemüts entstammenden wahren Verteidigung seines Klienten fast nie ohne Erfolg blieb. DieMorgenpost" erinnert, daß Sello als Verteidiger vor innerer (Erregung einmal sogar Tränen vergossen habe.

Sachen gestohlen waren. Der Angeklagte Ham wacher, der

.fdniep mit Hochgeschurz zu ihm nach Altona gekommen und eines lieferfähigem Material bisher wenig Andienungen per Dezember Abends habe er gelesen, daß die beiden die Diebe der Kaiserkette erfolgt sind, was mehrfach zu Deckungen Veranlassung gab. Roggen seien. Bei einem Umzug nach Köln habe er unter einer Platte blieb aus dem gleichen Grunde in den ersten Togen noch ziemlich am Waschtisch die beiden silbernen Platten und die Rubine fest, aber mit zunehmendem Angebot trat seit Donnerstag ein gefunden. In Köln habe er seinen Onkel Thill getroffen. Diesem empfindlicher Umschwung ein, zumal die Küste ihre Gebote er­höbe er die Stücke zum Aufoewahren gegeben, damit seine Frau heblich herabsetzte unb die Mühlen daraufhin mit Anschaffungen und seine Schwiegereltern nichts erführen. Der Angeklagte rechnet zurückhaltender wurden. Lieferung verlor zirka 4 Mark, während es sich Kum Verdienst an, daß durch Um der Kühner Männergesang- int Warengeschäft Preisrückgänge bis zu 9 Mark zu verzeichnen Verein die teuersten Teile der gestohlenen Kette wiederbekommen waren. Für Hafer bewirkten schwiertge Absatzverhältnisse eine habe. Der Angeklagte Rollo erklärt, er sei mit dem Ange- weitere Abschwächung, _ btc int Lleferungsgeschäft zirka 3 Mark geklagten Hochgeschurz erst -eine Stunde vor seiner Verhaftung betrug. Russische Gerste mußte wieder um 2 bis 3. Mark nach- belänntgeworden und habe nicht gewußt, daß die Wertsachen, geben, während Mais sich als ziemlich widerstandsfähig erwies.

Iustizrat Sello t

Berlin, 9. Dez. Justizrat Erich Sello ist Heute Nacht gestorben.

Justizrat Sello, der in fast allen großen Strafprozessen der letzten beiben Jahrzehnte bemorgetreten ist, galt als einer der ersten deutschen Verteidiger und er kannte sich dank seines juristi­schen Scharfsinnes und seiner Schlagfertigkeit manches Erfolges rühmen. Außer seiner ausgedehnten Anwaltstätigkeit war er auch als Schriftsteller tätig und veröffentlichte eine ganze Anzahl nam- lxifter Werke, von denen die Irrtümer der Strafjustiz, deren erster Teil vor einiger Zeit erschienen ist, als das be­deutendste gilt.

Zum Ableben des Justizrats Sello schreibt dieVossische Zeitung": Mit Sello ist wohl der letzte große Verteidiger aus der Aera Holthofi-Munkel-Friedmann dahingegangen. Ohne Rück­sicht auf die Person unb nur für die Sache eintretend, frei von

Alle drei finb schwer vorbestrafte Ein- Beschaffenheit des diesjährigen Erzeugnisses. Besonders un­angenehm fühlbar macht sich dieser Umstand beim Weizen, von dem ein ziem lick) erheblicher Prozentsatz für Mahlzwecke überhaitot nicht zu verwende fein dürfte. Ins Gewickt fällt aber auch, daß es an zum Export geeigneten Qualitäten mangelt, so daß der Weizen lediglich auf den Absatz int Jnlande angewiesen ist, hier aber nur bei stark gedrückten Preisen Aufnahme findet. Wenn gerade Weizen sich in der Berichtswoche einigermaßen zu be­haupten vermochte, so lag das einerseits an den widersprechenden Meldungen von La Plata, sowie daran, daß infolge Mangel an lieferfähigem Material bisher wenig Andienungen per Dezember

zurück, während Hafer mit 8 520000 Tonnen die vorjährige Ernte zwar um 820 000 Tonnen übersteigt, gegenüber den Höchst­leistungen von 1909 unb 1907 aber um zirka 600 000 Tonnen zurücksteht. Die Kartoffelernte wird auf 50,2 Millionen Tonnen geschäht, d. i. noch um zirka 2 Millionen Tonnen höher als

tpcrcctnsitiui* in dem bisher besten Jahre 1905, wobei der durch Fäulnis be-

Köln, 9. Dez. Heute vvrnrittag begann die Verhandlung dingte Ausfall allerdings aus 2 Millionen Tonnen 4°/o der wegen des Diebstahls der Kaiserpreiskette des Kölner Ernte veranschlagt wird. Entsprachen diese Zahlett auch im all- Mämtergesangvereins, die in der Nacht vom 21. Juli aus dem gemeinen der in Fachkreisen verbreiteten Auffassung, so trugen historischen Museum Eigelstein-Torburg gestohlen worden war. fie bei der ohnehin zur Schwäche neigenden Tendenz mcitcr dazu Wegen des Diebstahls sind angeklagt der Tapezierer Jakob Kn i ep- bei, einen Druck auf den Markt anszuüben. Eingeschränkt toirb Köm, der Kellner Jean Hochgeschurz und der Mechaniker das günstige Erntebild allerdings^sehr erbebtid) durch bie schlechte Franz Bayer-Köln. 1 7' ?' ' "

brecher. Als Hehler unb Helfer sittd angeklagt der Artist Rollo der Schreiner H a m m a ch e r - Köln und der Zahntechniker Thill

Untersuchungshaft ein teilweises Geständnis abgelegt habe. Der Königsberg Angeklagte bestreitet aber bei seiner jetzigen Vernehmung, die Danzig früheren Aussagen. Die Anklage behauptet, daß Bayer die Trieb- Stettin feder zu dem Diebstahl gewesen sei. Hochgeschurz behauptet: Posen Bayer 'habe schon seit Neujahr davon gefabelt, die .Kaiferkette, Breslau der Zeppelin und die Kaiserglocke müßten aus Köln hinaus, solange Berlin bleibe er hier. Beim Lesen der Extrablätter habe er gleich gedacht, Magdeburg Bayer oder Kniep hätten die Kette gestohlen. Der Angeklagte Halle Kniep gab an, er sei am Morgen des Diebstahlstages wie Leipzig immer zu seinen Eltern zum Kaffee gegangen. Am Eigelsteiner Dresden Tor habe er Strickleitern hängen sehen und weil Bayer und Rostock Hochgeschurz in wenigstens 20 Familien Kölns erzählt hätten, Hamburg sie wollten die'Kaiferkette stehlen, habe er sich gleich gedacht, daß Hannover sie die Tat ausgeführt hätten. In einem Kaffeehaus habe er Düsseldorf Hochgeschnr'. den Diebstahl auf den Kopf zugesagt: Hochgeschurz Frankfurt a. M. habe aber alles bestritten. Dann fei Bayer gefontmen und habe Mannheim sich beschwert, daß man die Sache ohne ibn gemacht hätte. Hier- Straßburg auf wurde in die Vernehmung der Zeugen und Sachverständigen München

Goldwert betrage 1500 Mk. Gerichtsarzt

eingetreten. Hosni melier Heiden München) schätzt den Wert Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Dez. 204.25 der Kette auf 18000 Mk., wobei allerdings die Fassung mit- Mai 207.25( 1.75h PestApril 201.70( 0.30),LiverpoolMärzl6 i.20 gerechnet sei. Der Kunftwert sei bedeutend höher. Ter reine ( 0.25), Paris Dez. 228 ( 1.20), Chicago Dez. 130.20 ( 0.00).

anstatt gebracht.

Von den Kellnern R 0 st und Frei holz, d-e am 4. Dez. ut Berlin-Alt-Moabit den Geldbriesträger Hoffmann zu berauben versucht batten, stellte sich Freihvlz der Hamburger Polizeibehörde. Rost ist bereits ergriffen worden.

Gelegentlich des 50jährigen Bestehens der Nähmaschinenfabrik von G. M. Pfaff in Kaiserslautern bat der Inhaber für eine Spende an feine Arbeiter und Beamten, sowie für Gemeinde - intb sonstige Wohltätigkeitsanstaltcn den Betrag von 500 000 Mark gestiftet. _____________

Getreide-Wochenbericht

00m 3. bis 9. Dezember 1912.

Nach den nunmehr vorliegenden endgültigen Angaben über die deutsche Ernte eraab Weizen einen Ertrag von 4 360 000 Ton neu, also um 300 000 Tonnen mehr als die sehr gute Ernte des Vorjahres. Die Noggenvroduktion zeigt mit 11598 000 Tonnen gegenüber dem Vorjahre ein Plus von über 700 000 Tonnen unb übertrifft damit die bisher größte Ernte von 1909 noch nm zirka 250 000 Tonnen. Bei Gerste bleibt das um 320 000 Tonnen gegenüber dem Vorjahre größere Ergebnis mit 3 482 000 Tonnen nur wenig hinter den besten Jahrgängen

Lompel be- Roggen: Berlm Dezbr. 171.75 ( 4.75), Mai 172.00 ( 4.25).

die ihm gezeigt wurden, von dem Diebstahl herrührten. Ter Au- Es stellten sich die Preise für inländ. Getreide am letzten geklagte Bayer behauptet, daß er mit dem Diebstahl nichts Marfttage in zu tun habe. Ter Vorsitzende hält ihm vor, daß er srühcr in

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seiümet den Urheber des Diebstähle, Bayer, als hochgradig dege­neriert. Diese Degeneration erstrecke sich auf abnorm gesteigerte Abenteuerlust. Aelmlich liege die Sache auch mit Hochgeschurz, der sckwn int Irrenhaus war. Ms der Verteidiger Dr. Mertz

Hafer: Berlin Dez. 171. ö ( 5.50), Mai 170.25 <4,25). Futter» qerfle: Eüdruss. frei Hamburg unverzollt fchwim. 134.00 ( 2.50), Rov. 132.50 ( 3.00). Mars La Mala schwim. 110.00 ( 100), Mtred r» 109.00 (- 0.00) Mark.

Eingesandt.

(Für Form unb Inhalt aller unter bteier Rubrik stehenim Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenübe keinerlei

Verantwortung.)

Gießen, ). Dez.

Vom sozialen Ausschuß des Evang. A beiter- Vereins wird uns geschrieben:

Die in der vorletzten Staülverorduetenfitzung gemchten Aus fübrungen, sowie das Verhalten einzelner hiesiger Kovorattonen, Vereine usw. läßt erfemten, daß unsere Absicht, unserN minder- bemittelten Mitgliedern durch gemeinsamen Bezug vn Lebens Mitteln usw. kleine Vorteile zu bieten, vollständig verarmt wor den ist. Es bedarf wohl keiner Frage, daß bie Lpssü^rung dieses Vorhabens nur unter entsprechender Beriicksichtigmg irtferer gewerbetreibenden Mitglieder geschehen konnte. Wir cibaten des­halb von einem der Letzteren zwecks eines Versuch» Crtrtcn über einzelne Artikel, um, wie in dem unserem Verbcmbsirgan beigefügten Zirkular bereits ermähnt, bei genügender Nachrage die Einrichtung ab 1. Januar 1913 auch aus die übrigen getorbc treibenden Mitglieder auszudehnen. Die gewunsckste £ nette mrde uns bereitwilligst zur Versügung gestellt und unsererseits, bne irgend welchen Truck aut die Preise, akzeptiert. War es uns hierdurch euerseits möglich, imseren minderbemittelten Mitlie- dem in der jetzigen teuren Zeit kleine Vergünstigung^ zu btten, so gereicht eine derartige Einrichtung auch unseren gewerbetreim- den Mitgliedern insofern zum Dortril, als bie Ersteren auswärtzcn Filialgeschästcm, Konsumvereinen usw. entzogen unb daran gc wöhnt worden, nur gegen bar bei uniercn Mitgle be r n zu kau sm. Selbstverständlich muß fnerbei ein mtt'vrrchrver Rabatt gewährt roerben. Inwieweit dies möglich ist, ohne her Lieferant zir kurz dabei kommt, wird befipielsweise dadcck bewiesen, daß Palmona an Bäcker für 75 Psg., an Hotelbesfcr für 79 Pfg». pro Pfund geliefert werden kann, währmd u^rc Arbeiter usw. 90 Pfg. bezahlen müssen. Angesichts dieser fachen ist das Verhaltm einzelner Vereine, Korporationen un. umso unverständlicher, als der von anderer Seite berbeigefüft. Zusammenschluß zu einem Konsumverein als ctioas sclbstverstckd" lickes betrachtet wird, obwohl die dort benötigten Waren öck wohl meistms, wenn nicht gar sämtlich, von auswärts bezofii werden. Wir überlassen es dem sozialen Empfinden unserer Al bürget zu entscheiden, inwieweit unser Vorlmben, den Minljr- bemittelten in dieser teuren Zeit über die wirtschaftlichen Scknoielg feiten hinwegzuhelfm, gerechtsertigt erscheint. Tie persönlilcii Angriffe am unserm Vorsiycndm aber sind umio bedaverlier als es sick) hier lediglich um eine Sache unseres Vereins hanttl, die nicht das Geringste mit der politischen Gesirrnmig unfw Vorsitzmden gemein hat.

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Jedermann staunt, wie kräftig er ist.

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WikSdovf, 25 Sept. 1911. !gez) Frau ÄiNlav Lichr.'au«.

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