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13.1.1912 Erstes Blatt
 
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Nr. H

Cer Siebener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. Beilagen: viei mn 1 wöchentlich CiefeenerSamilienblätler, zweimal möchenU.KrelS: blatt für Öen Kreislichen (Ticnsinfl imbRrciinn); zweimal inonniL land­wirtschaftliche öcilsragen perniuied) - Anschlüsse: für die Redaktion 112, l<erlnn n. Exvediuon öl Adiesse für Teveschen:

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Samstag, |3. Januar 19p

162. Jahrgang

Erstes Blatt

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ty auswärts 20 ch'ennig

Ehesredakteur: ^l 6)oetz.

BüOingcn: Fernsprecher Nr. 269 Scschäslsstcllc vahnhosjlrahe 16a.

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Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; für .Feuille­ton', .Vermischtes* und »Genchtssaal": >t. 9ieu- raib; für »Stadt und Land": E.Hcß; für den Anzeigenteil: H. Beck.

General-Anzeiger für Gberhefsen

Notatlonsdruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion. Lrpedition und Druckerei: Schulstratze 7.

Die heutige Nummer umsaszt 20 Selten.

2lticb der wablschlacht.

Berlin, 13. Jan. Bis 5i/2 Uhr waren 370 Ergeb­nisse bekannt. Gewählt sind 25 Konservative, 5 Reichs­partei, 2 Wirtsch. Bereinigung, 75 Zentrum, 12 Polen, 4 Na­tionalliberale, 1 Bund der Landwirte, 62 Sozialdemo­kraten, 4 Wilde, 1 bayr. Bauernbund.

An den 1 7 0 S t i ch w a h l e n sind beteiligt 37 Konser­vative, 15 Neichspartei, 3 Nesormpartei, 10 Wirtsch. Ber­einigung, 30 Zentrum, 9 Polen, 61 Nalionalliberale, 4 BmE der Landwirte, 52 Fortschr. Bollspartci, 118 Sozial­demokraten, 3 bayrische Liberale, 16 Wilde^ Konscr vative verlieren 9 und gewinnen 2, Neichspartei verlieren 9 und gewinnen 2, Wirt.ch. Bereinigung verliert 7 und ge tohiiit 1, Zentrum verliert 6, Polen verlieren 1, Nationa.- liberale verlieren 16 und gewinnen 2, Fort.chrittl. Volisp. verliert 12, Sozialdemokraten gewinnen 27 unL verlieren 2, bayr. Bauernbund gewinnt 1, Wnd.iberale um Wildtonseroative verlieren je 1.

Gießen, 13. Jan.

Es ist, so viel läßt sich bereits jetzt sefiflel.cn, ein ernste. Tag, eine blutige Schlacht gewe,en. Verluste aus allen bürgerlichen Seilen, dagegen im Vorwartsrui.cn dec So zialoemoiratie, wie man es in die,cm Mage tauin erwarte, hatte. Bisher faßen 53 Genofien i.n Reichstag; trotzdem zur Stunoe erst u/ü Wahlergebni,se be.annt |iito, haben di. Lvzialdemolraten zu ihrem bisherigen Besitzstand schon 9 Mandate endgülug i.inzugcwonnen; dabei sind sie an 170 Stichwahlen beteilige!

Im Gieße nerWaylkreis hat die Sozialdemokratie gegen die Wahl im vorigen Jahre leine roiiterui Fort, ch rille gemacht, sondern sogar rund 30 Stimmen verloren. Das ist leine Ueberraschung, wenn man bcoentt, daß die Wahlarbcu derGenossen" keineswegs au, der Hohe stand, nachdem ihr Führer Krumm aus Gc,undheitsrüusichten nur die halbe Kraft hat einsetzen tünncn. Wer aber im ersten hessischen Wahlkreis die Flagge halbmast zu ziehen hat, da-. ist bei Liberalismus. Die Einigung, die noch alle Mängel einer zn ra,ch und unoorbrreriet gkirosienen Entscheioang an sich hatte, erlebte eine Enltäu,chung. Es war zu lange ge­säumt worden, und Herrn Erkelenz, |o sympathisch uno uiur- mudlich er seine ganze Krast einsetzte, waren die vier Wochen seines Wirrens im Wahltreis nicht ausreichend, um als Baldur und Frühlingsbote dem Liberalismus alle Hosfnun- gen reisen zu lassen. Aus den liberalen Parteien lag auch noch der Rauhrcis des Zerwürsniises von der letzten Land- tagswahl her. Immerhin, wenn man die 6963 Stimmen würdigt, die der Einignngslandidat erhielt, und die Tat­sache betrachtet, daß er rund 1900 Stimmen mehr zählt, al5 am 10. März des vorigen Jahres Herr Korcll au, ,ich ver­einigte, wird man den Borwurs nicht erheben können, daß die Nationalliberalcn den Fortschrittlern die Bundestreue nicht gehalten hätten. Es ist zwar richtig, daß diese 190J Stimmen nicht lcoiglich aus früheren Wählern des Pro­fessors Gisevius sich zusammensetzen. Ganz gewaltig fallt die Tatsache auf, daß Dr. Werner, der Kandioat der Wirt­schaftlichen Bereinigung, diesmal beinahe-000 Stimmen mehr erhielt als bei der Vorwahl im vorigen Jahr. In der Stadt Gießen betrügt der Zuwachs seiner Stimmen 272. Erkelenz blieb mit 2377 Stimmen nur um rund IGO Stimmen hinter der Ziffer zurüek, die früher die beiden liberalen Kandidaten in der ^tadt zusammcngenommen er­hielten. Die Wahlbeteiligung war in Gießen um 323 Sum­men größer als 1911. Aus welchem Lager aber erhielt der Sozialdemoirat B e d m a n n i.i der Staat Gießen seinen Zuwachs von etwa 150 Stimmen? Es ist bedauerlich, daß die Kandidatur Erkelenz offenbar so wenig Stimmen aus dem sozialdemolrali'schen Lager zu sich herüberziehen konnte. Im ganzen wurden im Wahlbezirk rund 1200 Stimmen mehr abgegeben als im Jahre 1911. Es fällt Hart ins Gewicht, daß auch zahlreiche Wühler des P.arrers Korell der fortschrittlichen Kandidatur Erlelenz nicht treu geblie­ben sind. Es gibt eine ganze Anzaül von Landorten, aus deren Wahlzisscrn dies ganz unzweifelhaft hervorgcht. In Bellershain hatte Korell 11 Stimmen, Erkelenz erhielt 10; in Beuern, Eberstadt und Ettingshausen verlor Erkelenz auch je einen Karell-Wähler. In Wesselbach stimmten von den 40 Wählern Karells nur 34 für Erkelenz. In Lich sind von den 158 Korell-Wählern nur 153 auf Erkelenz übergegangen. Die Stimmen 'Dr. Werners sind hier von 62 auf 135 gestiegen, die Beckmanns gleichfalls um 19. In Lollar hat Erkelenz auch diesmal wie 1911 Ka­rell, 154 Stimmen bekommen, aber der Ge­nosse Beckmann hat hier einen Zuwachs von 50, und für Dr. Werner wurden in Lollar gleichfalls 32 Stimmen mehr abgegeben als 1911. Beispiele dafür, daß Wähler Karells der Kandidatur Erkelenz nicht treu geblieben sind, liefern auch Mainzlar, Ober-Borgern, Mddingshausen, Treis an der Lumda, Utphe, Wieseck (wo Beckmann <2 Stimmen mehr erhielt als das letzte Mal, Erkelenz 18 Stimmen weniger als Korell), Eichelsdorf, Glashütten, Ober-Schmilten, Stein­berg, Berstadt, Bisses, Bleichenbach, Bobenhausen (wo von 20 Wählern Karells nur fünf für Erkelenz gestimmt haben) und Usenborn.

Diese auffällige Beobachtung wird sich zum Teil so erklären lassen, daß die Wähler des Pfarrers Korell nicht sämtlich unbedingte Anhänger der Fortschrittspartei waren. Tie Wahl fyat zu der vom vorigen Jahre neue Er­fahrungen hinzugejügt, die tünftig bei der Auswahl einer gemein]amen liberalen Kandid.itur berücksichtigt werden

müssen, wenn nicht wiederum liberale Wähler nach rechts ober nach links abspringen sollen. Wenn im Sinne eines entschiedenen, aber maßvollen liberalen Mi.telweges von beiden Parteien weiter gearoeitet wird, winke dem Lioeralis- mus später vielleicht einmal der Erfolg. Herrn Erkelenz, der aus der Wahl ausschcwen mußte, b.gleUen die Sympa­thien aller derer, die unabhängig von einer bestimmten Parteirichtung, an seiner Persönlichkeit, Opferwilligieit und oer oj,enbaren Lauterieic feiner Gesinnung Gefallen gi- ,'unden haben. In unserem überwiegend ländlichen Wahl­kreis aber fallen die wirtsck>astlichen Berhäitnisfe etwas heraus aus der idealen Lebensarbeit, die Herr Erieicnz mit dem Blick auf die deulsa-e A-beiterscha,t so niuiuoli and vaterländisch aujgenvmmen hat. Und der WahltrerS ^/ießen-Grünberg-Aiovu i,c von der Umfiurzparlci uichi g.- ,ühroet, sobald uen bäuerlichen uno ländlichen Jnteres,en oon den bürgerlichen Grupp.n ein bejonoeres Ang.nmeri .ugewendel wird. Dabei braucht man natürlich nut dem Luiiö der Lanowirie, oer sich ein nouj weiteres uno cm* Eiligeres Zier g,j*.Ji hui, iriiwswegs durch oiu u».o dünn >u gehen. ,

Berlin, 12. Jan. In dem v o r n e h m st e n Wahl­kreis, den Linden, dem Kvnigsviertel und 6er City, wo jer Stadtülicste Kämpf gegen Gädke unb den soziai- oemotratischen Siebalicur Duwell kandwiert, liegt das Wahlloial verschiedener Minister, Deckers Festsäle in der ^ägerstraße. Hier wühlten der Landwirtschaftsminister, der Eisenbahnministcr, Staatssekre.är Wermuth, der Justiz- minister. Um 11.25 Uhr erschien der Reichskanzler. Zweimal wurden dort B.itzlich.ansnahmen von Ministern gemacht. Bei Siechen in der Behrenstraße wählten der Kultusminister und der Minister des Innern. Interessant ist es, daß bei Siechen der Staatssekretär Dr. Solf, wie ihm auf Anfrage aus dem Hotel Adlon mitgeteilt wurde, nicht wählen dur.te, da cr-nich.'in die Wählerliste eingetragen war.

*

Ter Reichstag war bei seinem Auseinandergehen nach einer amtlichen Zusammenstellung wie folgtb e) eßt:

Konservative: 58. Darunter: Arnstadt, Dr. Hahn, Dr. Siocfide, Rupp vom Bdl. Neichspartei: 25 Tentscbe Nesormpartei: 3. Wirtschaft­liche Bereinigung: 18. Darunter: Ehriftl. Soz. Surckhardt, Behrens; Deutschsoz. Herzog, Latunann, Lie- oermann v. Sonnenberg, Raab, Graf-Weimar, Werner Bdl. Bogl-chall, Vogt-Lrairsyrim; Welse v. Damm. Zentrum : 103. Darunter: Welse v. Olenhusen; Eisaß-Lothr. Ztr. Hauß, L>oen. Polen: 20. Nationalliberale: 51. darunter: Bbd. Wachhorst de Wentc; Evangl. Bund Ever- ling. Fortschr. Bvltspartei: 40. Sozialdemo­kraten: 53. Bei keiner Fraktion: 17. Darunter: Kons. Graf Schwerin-Läwitz, Arnoio; Wildlib. Kobelt; Taue Hanßen; Welse v. Dannenberg; Bdb. Bohmc; Mit- telfränK X)auernoerän 5oiipert: Bdl. Lehmann-Jena; 9tali. Frhr. Heyl zu Herrnsheim; Els.-Lothr. Z.r. Ricklln, Wet- tcrle, Delsor, Willberger; Elsäfsev Preis; Unabhang. Lothr. oe Wendel, Gregoire, Labroise. «

Großherzozlum Hessen.

Fricdberg-BüdingLn: Strack (Natl.) 7367, Busold (Soz.) 9248, Schräder (Zentr.) 2105, Leuchtgens (Forlschr.) 2oö< ; Stianvahl zwischen Strack und Busold.

Alsfcld-Laulerbach-s motten: Bindewald (Tfchsz.) 6174, öcd (Natl.) 3214, Mbbus Fortschr. Bp.) 2799, BeUcrs (Soz.) 3029; Sliclpvahl zwismcn Buwewald unb Heck.

Dar in Nadt-Groß-Gerau: Bisher Osann (N^ti.), Pro­fessor Rechtsanwalt Dr. Osann (Natl.) 11169, Neoalteuc Tr. Quessel (Soz.) 18 323, Tr. Strecker (Fortschritt!. Bp.) 72. 8; cs finbet Stichwahl statt zwischen Dr. Osann (Natl.) unb Que^el

Offenbach-Ticburg: B^her Ulrich (So;.). Ulrich (Soz.) wiedergcwäh.t mit 23 732, iSSrnie (Forlschr.) 3012, Brmck (Natl.) 7971, Hastcl (3cnir.) < s<. i''rn W> i Bag.) 1398.

Erbach-Bensheim: Bisher Haas (Natl.). Dr. Rivvcl (Wirtsch. Bgg.) 4800, Seiol (Natl.) 48ü0, Tr. Sauer (Fortswr.) 3600, Hasenzahl iSoz.) 8600. Sächwahl zweifelhaft. Hafen­zahl >Soz.) entweder mit Nippel (Wirtsck). Bgg.) unb Seiol (sJiatl.).

Worms: Bisher Freiherr v. He.)l Herrnsheim (b. k. #.).. Freiherr v. Heyl (Natl.) 11313, Uebel (Ztr.) 6080, Becker (Fichr. Bp - 3953, Engelmann (Soz.) 6521; Stichwahl zwtfchcn Heyl

unb Engelmann. _

Alzey-Bingen: Becker (Natl. und Zentr.) 10 la3, Ko­rcll Fortschr. Bp.) 9108, Adelung (Soz.) 2285; Stichwahl zwischen Becker unb Korell. _

Mainz-Oppenheim: Molthan (Ztr.) 9504, Tr. Keller (Natl.) 7100, Tcttweilec (Bunb b. Landw.) 504, Dr. Tavib Soz.) 17 267; Tr. Taoib gewählt.

Königreich Preutzen.

Memel-Hcydelrug: Bister «chwabach (Natl.). Stich­wahl zwischen Schwabech .Natl.) 8ol3 unb Streaies (Lltrauer) 5615, Merlins (Soz.) 3818.

Provinz Ostpreußen.

Ragnit-Pill lallen: Bisher V. Kanitz (Kons.). Ge- wäh.t v. Kanitz (Kons.). _ ..

Gumbinnen-Insterburg: Bisher Mcntz (Kons.). Stich­wahl zwischen Branbes (Kons.) unb Siehr (Bolksp.).

R e i ch c n b a ch - N e u r o b c; Bisher öleiuycc iZ.nlr.). Kuhn ^°5't ö°n i gb e r g , Landkreis Fischhausen: Bisher Fürst ;u Tohna-Schlobitten (Kons.); Stichwahl zwischen v. a.ohna- Schlobitten (Kons.) unb Bartschat (Bp.). .

O st crrobe-Neiden berg: Nehbcl (Äoni.); gewaylt bericlbc

Prcu ß. Holland-M orungen: Bisher Gluer (Kons.), gewählt Beit (Kons.). m. , . . .

Seusb urg-Ortelsburg: Bisher Bieberstein (Konf.); wiedergewählt.

Lyck - Marggrabow - Johannisburg: Bisher Kochen (NatlO. Gewählt Reck (Kons.).

Braunsberg-Heilsberg: Tr. Prcuß (Ztr.) gewählt

T i l j i l - N i c v c r u n g: stlu-wab. $)lhu . n .Vupp (fortschr.

Bpt.) unb Slaatsminisicr a. T. v. Mottkc iRcichsp.).

Angerburg-Lützen: Leser (natl.) gewählt.

H ei l i g e n b e i l - P r. - E v lau - (>).i , uncr (Kons.).

Allen stei n-Pössel: Gewählt Krix (Ztr.).

La b i a u - W e h l a u: Stichwahl zwifcheir v. Massow (Kons.) und Wagner (Fortschr. Bp.).

Provinz We st Preußen.

Ncustadt-Carthaus: Lascewski (Pole).

D e u t ch - K r o n e: i^cidüim Frhr. u. Gamp (Rpt.).

Konitz-Tuchcl: von Czarlinski (Pole) gewählt.

Reseiiberg-Löbau: Gewählt Zucrn (Zlp.).

Grauoeiiz-Strasbnrg: Stichwahl Sieg (Natl.) und Wieczcriowsli (Soz.).

S t u h ..l - >. i e n w e r d e r: Wttt (Rpt.) gewählt.

Laub kreis T^a uz i g: Bisher Tör.scu (Reichsp.). Stich­wahl zwischen Gehl (Soz.) unb Schimmer (Zentr.).

Thorn-Kulm: Bisher Ortet (Natt.). Gewählt Schlce (Natl.).

und

Schön- Stich- Stich- Stich- 10 901.

Innere Stadt, Süd, gewählt Heine (Soz.).

Aeußere Stabt, Oft, gewählt Büchner (Soz.).

Innere Stabt, Norb, gewählt Schniibt (Soz.).

Acutzcre Stadt, Norb unb Norbweft, gewählt

Haase (Fvrckchr.) 7829.

Kvuigsoerg i. d.fN eum ar t: Bisher v. Saldern (Konf.). Krahmcc (Zions.) 6651, Gchmibr (Soz.) 5421, Pautsch (Bolksp.) 4050. Stichwahl zwischen Krahmer (Kons.) und Schmidt (Soz.).

Berlin I (Mitte): Kämpf (Bollsp.) 4657, Tuwcll (Soz.) 4408, Thomas (Wirlsch. Vgg. > 462, Gaebke (Demokrat) 1395, o. Lppersborn (Zentr.) 169, Ehoiiszew^tt (Pole) 37, zersplittert 13. Stichwahl zuüfchcn Kämpf (Bollsp.) unb Düwcll (So;.).

Havelland-StaJit Brandenburg: Bisher .Goercke (Natl.); gewählt Peus (Soz.),

Provinz Pommern.

Greifenberg-Kammin: Bisher v. Normann (Kons.). Wicdcrgcwählt.

Köslin-Kolberg-Bublitz: Wiedergewählt Malkwitz (Kons.).

Fraustadt-Lissa: Bisher Kolbe (Rp.); Stichwahl zwi­schen Lochning (Forlschr.) unb Graf v. Oppersborff (Ztr.).

Ncuftettiii: Gewählt v. Bonin (Konf.),

R a u o o w - G r c i! e u y a g e u: XjV. c Freiherr v. Stein- ecker (Kons.). Gewählt Koersten (Soz.).

Temmin-Anklam: .Wiebergcwählt Graf v. Schwerin- Löwitz (Kons.).

Uecker münde-Usedom-Wollin: Bisher Kuntze (Laz.). Stickpoahl zwifchen Kuntze (Soz.) und o. Böhlenoorf (itonf.)

Naugard-Regenwatvc: Oisher ^.eveuvurger (öwns.). Wiedergewählt.

Provinz Schlesien.

Gurau-Stcinau-Wehlau: Gewählt Carmer (Kons. . Beuthen-Larnowitz: Stichwahl zwischen Litte (Ztr.- Tombeck (PoleL-

und Dübwel (Soz.).

Berlin 2.; Aeußcre Stadt, Süd und Südwest, gewählt Fischer (Soz.).

Berlin 3.

Berlin 4.

Berlin 5

Berlin 6.

Provinz Posen.

Pyritz-Saatzig: Gewählt Hans Edler Herr zu Putlitz (Kons.).

Kro losch in: Bisher von Trzcinski (Pole). Stichwahl zwischen Ehlavowski (Pole Nalionalbemokrat, 5186, Hampel (Freilons.)3ö37, Lipski (Pole) 3537, Hampel (Kons.- 3236, 2iucr- bach (Soz.)

Pofen Stadt und Kreis: Bisher Nowicki (Pole-; wie­dergewählt.

Ezarnikau-Kolmar i. P.: Bisher Ritter'(Kons.); Stichwahl zwischen Ritter (Kons.) unb Graf Buinski «Pole.

Schrimm-Schroba: Bisher Nikolowsli Pole-; wieber gewählt.

Bromberg: Bisher Schultz (Rp.): wiedergewählt.

Wieschen - P l e s ch e n - I a r o t s ch i n: Bisher Seyba (Pole); wiedergewählt.

Äl e s e r i tz - B o m ft: Bisher Graf v. Westarp (Kons.); Wie bergewählt. ,

Kröben-Rawitsch-Kostin: Bisher rttychel (Pole; wiedergewählt.

Hohen salza-Mobilno: Bisher v. Zicmbowski (Pole gewählt o. Tranpozynski (Pole).

Samler-Bicnbaum Tbornik: Bisher Graf v Mielzynsli (Pole); wiebergewählt.

W i r f i tz - S ch u b i n: Propst Kurscewsli (Pole) gewählt.

ProvinzBrandenburg.

O ft V r i e g n i tz: Stichwahl^ zwischen Löser (Reichsp.) 6480 und Lehmann (Bünblcr) 5301 Stmunen.

Ealau - Luckau: Stichwahl zwischen Henning (Kons.) 15 630 unb Wals (Soz.) 11 867, Eoswig (Natl.) 9851.

Jerichow 1 unb 2: Stichwahl zwifchen Haupt (Soz.) 12 0uü uub v. Byern (Kvns.) 9654, Merlen (Fortschr. Vp.) 6284, zeriLlit.ert 34 Stimmen.

Teltow-Beestow-Storkow-Stadt .Charlot- t e n b u r g: Gewählt Zubeil (Soz.).

O b e c-B a r n l in: Bisher Pauli (Np.). Stichwahl zwischen Hubrich (Bolksp.) 6134 unb Bruns (Soz.) 8572, Braderech ^.Konf.)565O.

Oft-Havelland: Pauli (Kons.). Stichwahl zwischen Vos- berg (Nciu)sp.) 11581 unb Lieblnecht (Soz.) 20405, Kennes (Forlsiyr.) 10 719, v. Oppersborff (Zeittr.) 653.

Arnswalbe-Friebeberg. Bisher Bruns (Ncsormp.). Stichwahl zwischen Schuckmann (Kons.) 5517 unb Bruhii (Rfp.) 46l8, Vrückilcr (Soz.) 4213 uno Ponsgen (Natl.) 2636.

Berlin 1.: '.Jiitte, Stichwahl jioiiajen Kampf (Foilschr. Vp.)

Ledcbour (Soz.).

N i eb e r-V a r ni m: Gewählt Stadthagen (Soz.).

Guben-Lübben: Stichwahl zwischen Prinz zu aich-Earolath (Natl.) unb Letzte (Soz.).

Frankfurt a. O.-Lebus: Bisher Faber (Soz.).

wähl zwischen Bollert (4latl.) unb Weyl (Soz.).

Lanbsberg-Solbin: Visl)er volischke (Kons.), wähl zwischen Hvltschke (Kons.) uno Paftzel (Soz.).

Koltbus-Spremberg: Bisl-er Dirkfen (Rpt.). wähl zwischen Parlhey (9ipt.) 8402 unb Giebel (Soz.)