162. Jahrgang
Zweites Blatt
Nr. 10
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gesunden. Wir legen Gewicht darauf, festzustcllcn, datz wir das Bewusstsein Haden, dem Frieden, der Welt und der Wurde und Grütze Frankreichs gebient zu haben."
Paris, 11. Ian. Präsent FalliöreS besprach mit Dubost und Brisson die Kabinettskrisis und beruft morgen vormittag L 6 0 n Bourgeois zu sich.
Hochwasser.
Das Hochwasser 1 hi a 0 e i 11 g e b i e t ist noch immer im Steigen begriffen. Im Siegener Gebiet rich- teten die Sieg und bic Nebenflüsse grvge Verheerungen an. Viele Fabrnanlagen stehen unter Wasser.
Aus Freiburg im Breisgau wird gemeldet: Durch das Hochwa ser tarnen bei der Rückkehr von der Fabrik bei Waldurch ein junges Mädchen und eine Frau um.
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Die operative Heilung Oer Blindheit.
Aus Paris kommt die Kunde von dem glücklichen Erfolge einer ungewöhnlichen Augenoperation, die bestimmt scheint, der Augenchirurgie neue Wege zu weisen und Die die Hoffnung zulätzt, dag die Chirurgie in künftigen Zeiten vielleicht imstande fein wird, auf operatwem Wege in manchen Fällen Hilfe gegen Blindheit zu billigen, zie kühne Operation, über deren glücklichen AuSgang am.Montag Professor Da st re in der franzv.ischen Aiademie der Wissenschaften genauen Bericht erstatten konnte, ist das Werk des bekannten Pariser Augen,pezialisten Dr. Ma-
Srcitag, 12. Januar v)\z
flotartonlbnjd und ftnlag bet vrüdstfcheu Unteetfuäti - 8ad)- und ©teinbrudcrtL 91 bange, ®'c6en.
Rebafhen. fipebttion unb Tnufereb Schul- (trage 7 ftipröttion unb Verlag. dl. Rebafiion:e<S 112. Teü-Adr-AiizelgerGleben.
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Eichener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
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Der §p on Sauh in Eonöon verhaftet.
Wie seinerzeit gemeldet wurde, war es dem in die große Wilhelmshavener Spionageaffäre verwickelten früheren Schutzmann Gauß gelungen, ans dem Gefängnis zu Wilhelmshaven auSzubrechen und ins Ausland zu entfliehen. Jetzt lonimt die Meldung, datz G-autz, der auch wegen Diebstahls und Unterschlagung verfolgt wird, in der Hauptstadt des Landes festgenommen worden ist, für das er Spionage betrieben bauen soll, und die Londoner Behördeil über seine Auslieferung zu entfcheiden haben. Dem Bert. Lok.-Anz. wird auS London gemeldet:
Am Mittwoch nachmittag wurde der deutsche Polizist Wilh. Gautz, der aus einen Auslieicrungsantrag leitend der deutschen Behörden hier verhaftet wordon tvar, dem Boiv-Street-Polizei- aertchl vorgeführt. Der Detektivsergeant Nicholls vom Seotland ^)ard und der Detektiv Rend erklärten, datz sie den Häftling heute nachmittag um 3 Uhr hier, in der Southampton New sestnahmeu. Er verleugnete zuerst seine Identität und behauptete, lein Name sei Mütter. Zum Beweise brachte er em Buch mit diesem Namen zum Vorschein. Spater gab er zu, datz er der Gesuchte sei, und fügte hinzu, er sei cm Spion. Nachdem man ihm die Anklage vorgeleien ha.te, criruderte e^: „Ich bin ein Spion, ich habe Papiere im Besch, aus denen Sie ersehen können, datz ich recht habe." Man fand Vrlejschaiten sowie vier Pfund bar bei ihm. Der Angeklagte lieg dann durch den Dolmetsäzer MeyerS erklären, die deutsa-e Polizei gäbe sich Die grüßte Mühe, ihn wegen Spionage in die Hände zu bekommen. Sie habe die Beschuldigung der Unterschlagung nur als Vorwand benußt. Gautz werden auch in dem Auslieferungsantrag Unterschlagungen in Wühelmslzaven vorgeworfen. Der Voisißende erwiderte, er werde dies unterfud^n, wenn die Protokolle em- träjen, und oerbängte die Untersuchungshast über Den Angeklagten. _______________
Der Rüdtritt öes Kabinetts Laillaiix.
Paris, 10. 5an. Ter Stüdtritt des Kabinetts wird vor allem der Haltung Delcasses in der gestrigen Sitzung des Ministerrats zugeschrieben. Delcasse betonte: Er nehme das Portefeuille des Aeutzern nur unter der Bedingung an, datz eine bedeutende Persönlichteit Ma- rine Minister werde; denn er wolle das von ihm begonnene Werk in guten Händen wissen. Demgegenüber stellte Caillaux fest, datz sich kein Mitarbeiter zur lieber- nähme dieses Ministeriums gefuiibcit habe. Es scheine ihm daher, datz die moralische Autorität des Kabinetts ernsthaft in F-rage gestellt sei und datz es vorzuziehen sei, wenn bad Kabinett zurücktrete. Die Haltung Delcasses erregte grotzes Aufsehen. Caillaux erklärte, er habe erkannt, daß geradezu ein Streik um ihn herum ausgebrochen fei. Es sei für ihn schwierig gewesen, nad) vier Ablehnungen, die er erfuhr, mit der nötigen Autorität einer fügten Persönlichteit das Anerbieten zu madjen. Es habe sich schlietzlich heraus gestellt, datz nach der Haltung Delcassös das Kabinett nichc den uiiumgünglid) notigen Zusammenhang und die nötige Kraft besitzen würde,. um der für morgen zu erwartenoen ^ammeraussprache stand zu halten, denn der Ministerpräsident und der Minister des Aeutzern müßten in dieser Aussprache in vollkommenem Einvernehmen und mit gegenseitigem Vertrauen emgrei,en. Nach anderthalbstündiger Beratung cinig.en sich die Minister schlietzlich über die Notwenoigieit ihres Nulltritts.
Caillaux erhielt heute ein von allen Ministern und Unterftaatsselretären, ausgenommen De Selves, unterzeich- netes Schreiben, in dem es heitzt:
„Besonders im Lause der letzten Monate, wahrend denen wir Ihre edlen Besorgnisse miterlebten, zogen Sie uns ui aller vertrauensvoller Solidarität zu sa-wieeigcn Beratungen y.nzu und täglich haben wir sie mit Ionen verfolgt in völliger Uebereinslim ni u n g tee Aniichteu; _ die SIu.cn Der au.-- wärligen Politik, für die Sie un.e.e ständige Decknahme in Anspruw genommen, hat in jeder unlerer Zwammeutuncke Die vorbehaltlose Billigung alier Acikglied.r Der uicg.erur.g
Vcrinischtc-.
* WeidmannS-^e »l! ’-ioi einigen lagen durchzog eine flot-e Jäaciswar Die chauen Der allen cia-t Cleve, u Mann Dort) uh. ausacrniiet n.u nlmteii und wänneiiDen Ojehdnlen. Au, der <x iDinare Darrte inzivijchen Dec Trov der -treibet, von Denen 1.) ann au<flcDoicn luaicn. Zusannnen rückten also 46 Ueute Dem 03 her an’ Den Ifctb unb c« ernob sich em morDeiiides <r.chiei>en
1s am AbenD Die „ctrede“ besichtigt luutDe, ergab sich als Jagd- cracbnis: vier Vasen unb eine Ziege, iie Minen vamoes waren so durck.loa en, als wenn lie von ci er MaschineiigeweDroatiene le- jd-,ollen uoiDen waren. Ter glückliche .Zagerlonig" ivutDc all- jcüifl bcaiudivnnlciu. WeioniannsUeil 1 __
♦ SonDerbare Laufbahn. Madame: „sie haben ja schon wieder einen neuen S^atz, Anna!" — Köchin: „O item. Das in immer noch Dencloe; er i,l nur Gesrecker geworden." Madama .kopfschüttelnd-: „SjLCi.toürDigc Karriere: zuern war er ^xlurocbet, Dann Sergean., nachher Gemeiner und wtzt i;t er wieder Streiter'"
Lingcsnu^t.
3ür Form und Inhalt aller unter Weier Rubrik sichenden Artikel übernimmt Die tiicDaliion Dem Publilum gegenüber icincrlcr Verantwortung »
(Sieben, 12. Ian.
Einen frechen Brötchen die b stahl konnte ich gestern (Donnerstags morgen beobachten. Stehl Da vor einem Saufe in Der oberen Ludwigstratze ein wenig Venraiten erweckender Mensch, sich scheu nach allen Sei cn umsehend. 4.a mir sein ganzes ^c- nehmen aussiet, ireh.e ich mich no.b einmal kurz um und k.'nnte gerade mit ansehen, wie er über DaS Ho stör nach dem aus i er Wandbrüstung liegenden Brö:ü.enbeutet langte und schleunigst Damit verschwand. Kürzlich sah ich einen leeden Brötchenb. utcl in der Süd-Anlage liegen: vielleicht i|t cr^ unter ähnlichen Umständen dahin gelommen. Hal ein grotzer Teil der aus diese Weise Bestohlenen nicht mit Schuld an Dicien Vorlommmsien? In anderen Städten, zum Teil aueh in Gicizen, haben,Die Haus bewohner an gecigne.en Stellen verfchlietzbare Kauen angc^ bracht, bereit Leimungen kaum gröber als ein Brötchen sind, aber lief genug, um das Entleeren durch unbcruicne Hande zu verhindern. Wenn auch bic durch die Brölchenrauber ange- riditctcn Schäden nicht nennenswert sind, so muu man es doch verhüten, G.legenheiten zu schaffen, die einen Menfäscn auf die Bahn des Verbrechens führen können. -1-
Airchlichc Nachrichten.
(Ej»i..gki*iu|e vKuuinöc.
Sonntag, Den 14. Januar, 2. Sonntag n a ch Epiphanias ©ottcsbieiilr.
3n der Slaötlirdje.
VormiltagS 9K Uhr: Plarrassistent Schorlemmer.
VoriniuagS 11 Uhr: Atililargoliesdienst.
Piarrer S ck w a b e.
Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für Die MarluSgerneinde.
Plärrer Schwabe.
Abends 5 Uhr: Piarrer v. S ch l o f i e r.
Wlonmg, Den 15. Januar, abends 8 Uhr: Vereinigung der fonnvmicticn weiblichen Jugend Der Matthausgemeinde.
Donnerstag, den 18. Januar, abends 8 llljt, un Markuösaal BibelstuuDe. (Ausgewahlle Psaliucu.) Pfarrer Schwabe.
Jn oct johmmcsiirchc.
Vormittags 97, Uhr: Proiessor v. E ck.
Borrnulags 11 Uhr: Kmderlirche sur Die Johanne4gemeinde.
Pfarrer A u s f e l D.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheim er.
'•Jlbenöö 1 */, Uhr: Versammlung der lonfirmierten weiblichen Jugend Der l.'u k a s gcineinde.
'Jlbcitos 8 Uhr: Bibelbesprechung im Johanncssaal.
"'icklwoch, Den 17. Januar, abends 8 Uhr: B t b e l ft u n b e im Jobannesiaal. P^rrer Anstel d.
Freitag, Den 19. Januar, nachmittags 4 Uhr: Veisainnslung des F r a u e u m i s s i o n S v e r e i u s Der LukaSgememDe.
Uatholifche Seineinde.
Gotterdienst.
LamStag, den 13. Januar:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um v Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.
Sonntag, den 14. Januar:
2. Sonntag nach Erscheinung.
Fest des heiltgstcn Naincuv Jcsu.
Vormittags von 67, Uhr an: Welcflenljeil zur hü Beicht, um 7 Uhr: Tie eriie heil. Metze.
' um 8 Uhr: Austeilung Der hü Kommunion, um 9 Uhr Hochamt mit PreDigl.
„ um 11 Uhr Heil. 'Meise nut PreDtgü Nachmittags um ö'/, Uhr: Chrliientehre, darauf Andacht mV Segen.
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Der dem Eingriff zugrunde liegende Gedanke bewegt sich vollkommen in Der Bahn, Die Die moderne Chirurgie tu Den letzten Jahren eingesastagen hat. Während man sruher Den Ehrgeiz Daraus richtete, Durch Die Beseitigung Des als unheilbar ertranlt erkannten Organs oder Gewebes Hilfe zu bringen, schlägt die modernste Chirurgie sd)bpferi|chc Wege ein, inDcm sie versucht, erkrankte Organe Dura) gesunde zu ersetzen. Dem sranzö,iichen Augenaez.e blieu es Vorbehalten, auf Diesem Wege einem völlig erblinDeten Patienten wenigstens einen Teil Des Augenlichtes w.eder- zugeben. Er bat bisher nur eine erfolgreiche Operation Dieser Art zu verzeichnen, aber was einmal gelungen ist, kann and) wiederholt werden. Seit längerer Zeit beschäl- tigte sim Tr. Magitvt mit Versuchen, Die Darauf abz.ellen, BlinDheit auf operativem Wege zu heilen. In Den meisten Fällen von BlinDheit liegt Die Ursache in einer undurchsichtig geworDenen Hornhaut. Ter französische Arzt versuchte nun, Teile gesunder Hornhaut von Tieren aus erblindete Mensck-enaugen zu übertragen, aber Die Experimente schlugen ausnahmslos fehl. Vor sieben Monacken unternahm es Der Gelehrte zum erstenmal, ein Stuck gesunder menschlicher Hornhaut zu verwenden. Es handelte sich unt einen jungen läjährigen Patienten, der durd) eine ztalkverbrennung Das Augenlicht verloren hatte. Eine undurchsichtige Schicht verhüllte die Linse und versperrte allen Lichteindrücken den Weg. Dr. Magitot schnitt in diese unbrauchbar gewordene Hornhaut ein rechteckiges „Fenster" und setzte in diese Oefsnung ein Stück gesunoen Hornhautgewebes, das einem anderen unglücklichen Patienten entnommen war, der unheilbar am grünen Star erkrankt war, ohne datz seine .Hornhaut in Mitleidenschaft gezogen worden wäre. Die Entfernung der Hornhaut bei diesem zweiten Patienten erwies sich als notwendig, weil sie für ihn die Ursache unerträglicher Schmerzen wurde, und so ergab sick) Der Fall, Dag eine Operation, Die Dem einen Patienten Erleichterung schasste, dem anderen das Augenlicht wiederschentte.
Heber diesen bisher noch nie gewagten Versuch einer Hornhantverpslanzung berichtete Professor Dastre m der Akademie foigcnDc Einzelheiten: „Die Adhäsion der Gewebe vollzog sich int Verlaufe von acht Bagen. Eunge Wochen später ivuroc Der Verband abgenommen und der junge Manil war imstande, genug zu sehen, um sich ohne Hilse bewegen und gehen zu können. Dieser Zustand hat lick) liiinmeyr sieben Monate lang erhalten, die iL-ehrrast Des beschädigten Auges hat ein Zehntel der normalen Seh- traft erreicht, was genügt, um dem Patienten freie Beweglichkeit zu ermögrichen. Diese Tatsachen," so fuhr Der Gelehrte fort, „stehen im Einklang mit den Mitteilungen, Die Dr. Alexis Earrel vom Rolleseiler-Jnstitut der Biologischen Gesellschaft über die Möglichkeit der Erhaltung menschlicher Gewebe autzerhalb des Menschenkörpers gc- madjt hat. Diese Mitteilung, die von Der Möglich leit Der Verpflanzung sold-er Geweoe auf lebenden Organismen sprach, wurde fcinei^cit in Kreisen Der europäischen meDi- zinischcn Wissenschast mit großer Zurückhaltung und allgemeiner Ungiäubigteit ausgenommen. Sie sino durch Die letzt gelungene Operation zumindest teiweise bestätigt worden." Die durch stchtige Hornhaut des Siu ged ist beianntlid) eine der empfindlichsten organischen Gewebe des mensd)- lichen Körpers. Sie wird sehr rasch nach dem Tode unDurd)- liditig. Aber unter bestimm.en Umständen und beftimmten Temperatureinwirtungen ist es For|ck>ertt gelungen, die Hornhaut auf eine gewisse Zeit, auf mehrere Tage in einem gesunden Zuftand zu erhalten. Man darf viete.icht honen, datz Die Entdeckung die.er Möglichkeit in absehbarer Zeit manches dazu beitragen kann, unglücklichen Blinden Hilfe zu bringen und ijiien in manchen Fällen wenigstens einen Teil der Sehkraft wiederzuschenken.
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Vie Ncichspost- und Ce!egraphenveiwaltung 'hat einen Bericht über die Ergebnisse ihres Betriebes in der Zeit vom 1. April 193a b15 31. März 1911 soeben herausgegeben, der interessante Einblicke in den Betrieb Der Verwa tung gewährt. Der Bericht stellt einen erfreulichen Fort chritt aus allen Gebieten der Verwaltung fest. Tas Netz der Berkehrsan,talten umfaßt zurzeit 34 410 Postanstalten und 30489 Telcaraphen- anstalten. Die Telegraphenlinicn umfassen 231 lJo Kilometer, dies sind 38U0J Milonieter mehr wie 1903. An bad allgemeine Fernsprechnetz sind 907 767 Fernspr e ch - stellen angegliedert (510 831 im Jahre 1903). Die Anschlüsse in Berlin sind von 74 836 auf 122 533 gestiegen. Es wird in dem Bericht nachgewiesen, daß Deutf chlastd in Europa das Land ist, das den audgebreitct» st en Fernsprechverkehr hat.
Um ein Bild von den Gesamtleistuiigen der Neichs- post zu geben, seien einige Ziffern genannt: Im Jahre 1910 wurden 8450 Millionen Sendungen befördert (1905: 1814 Millionen). Der Wert- und Geldvcrkehr ist von 29 auf 42 Milliarden Mk. gestiegen. Der P o ft scheu v e r - kehr, der vor drei Jahren mit 8490 iToiuen eröffnet wurde, arbeitet jetzt mit etwa 52 000 Körnen. In den ersten beiden Jahren betrug der Umsatz im Poftsckieaoer».e.)r rum) 1871 Milliarden Mk. Der Bericht geht eingehend auf Die technische Verbesserung im Betriebe em und Die Einführung von Maschinen an Stelle der menschlichen Arbeitskraft. Tie deutschen Kabelverbindungeu finD in Den letzten Drei Jahren erheblich verbessert und erweitert worven, desgleichen die Deutschen Po,teinrid)tungeii im Anolanoe und in den deut chen Schutzgebieten. Die finanziellen Ergebnis e sind in Den letzten fünf Jahren sehr schwanlenoe gerne en. Während bis 1905 der reine Ueocr» schütz der Reichspost durchschliittlid) 45 Millionen Marc betrugt geigte der Ueberschutz in Den Jahren 1905 bis 1909 mjuige der Neuregelung Der BesOtOUngsverhültniue geringere Ueberschüsse. Tie Ueberschüsse erreichten Deu tiefsten Stand im Jahre 1909 mit nur 42 Millionen Ml. Ueberschutz. Er ist feitDcm erheblich gewachsen und betrug bereits 1910 72 Millionen Mk. Die Zahlen für 1911 stehen noch nicht fest; wie es scheint, dürste der vorjährige Ueverschutz annähernd erreicht Werdern
vis 11. Januar — + 8,7 ‘J.
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