Zweiter Blatt
162. Jahrgang
td*ehif tlffidt mit Au-nabme des Sonntags.
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wöchenllich.
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Verhandlungen geführt worden,
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Andenken anh ages Fried» rächt aus te
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schieden wurden, daß die Kinder in Hirzenhain zur Schule gehen sollen.
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Einfuhr bet verhältuiSmäßtg
Kreis Alsfeld. Flensungen, 8. Febr. i
dec hiesigen .<tird)c ein M is s i on s v o r tr a nars Gutekunst aus Kamerun statt.
Ule Neuheit in QinbcrWdflfi ritz- u. Liege» stavv- und et:; vagen cmaem Grötzke AuSA Billigste tert Allcinverkau>.! <8rcnr,abqrt»( Gebr. ^eidinc-
uiij.siie* rellerkw-sSr^
D« ^Oletzeuet LamtliendlLNer" roerben dem .flnjeiaer* viermal wöchentlich deigelegt, da» „Kretiblatl für bei Mrtli Oictzen" zweimal
märtte.
fc. »ieSbaden, 8. Febr. bcu- und Strohmarkt Angefahren maien 12 Wagen mit Heu und Stroh. Dian notierte He u 8.80—10.0j Mk., Stroh lRichtliroh) ö.6O—6.00 'Ulf. — Fruchtmarkt. Haier 22.40—22.40 Mk. Alles für 100 5iilo.
rtnann SleiiJ^7 deoS.Acbr-l'"
peihmq deö Sammelbeckens zu erhallen.
Deutscher Neichrtag.
Zweite Sitzung, am Donnerstag, 8. Februar.
Am Tische des Bundesrats: Wahnschassc, Caspar und mehrere Kommissare süddeuischcr Bundesstaaten.
Tas Haus ist sehr stark besetzt.
Alterspräsident Träger eröffnet die Sitzung um 3 Uhr 16 Minuten und erklärt, nachdem der Schriftführer einige Ein .,ünge verlesen hat: Wir könnten nun in die Tagesordnung: Wahl des Präsidenten, eintreten, cs liegt abor ein Vertagung^ , ntrag Bassermann vor 'Ruse: Aha? und Heiterkeit .
Abg. Bassermann Natl. : Tic Vorbereitungen für die Äahl des Präsidenten, die Verhandlungen in den Frak- tionen und der Fraktionen untereinander haben grobe Schwierigkeiten ergeben (Hört! hört? und Heiterkeit). Ta diese Schwierig- Teilen bis jetzt noch nicht gelöst werden konnten, beantrage ich die faltige Sitzung aus morgen mit derselben Tages- »rdnung zu vertagen. (Zustimmung und Heiterkeit.
Abg. Gröber <3tr.): Ich trete dem Vorschläge des Vor rabncTy bei. 'Lebhafte Heiterkeit.)
Cs meldet sich niemand mehr zum Wort.
Alterspräsident Träger: Wir stimmen über den Antrag Bassermann ab. iToiür erhebt sich unter allgemeiner Heiterkeit daS ganze Haus.)
Freitag: 2 Uhr Wahl des Präsidenten, der Vizepräsidenten und Schriftführer.
Schluß 3 Uhr 20 Minuten.
” Stadttheater, am 16. d. Tlt6. wird der
fteboftten, Erpeduion und Truderet: Cdml* strape 7. Ei.oev.non und Vertan Reöaflion.e^e? 112. L«l.-2ldru Anzeigerivießen.
Nathan" von
Steiiag, 9. §edruar (912
RataneniOrua und Vertag Ott vrüdl'lchen UniversitökS - Buch» und GieuibrudcreL Ä. Lange. ®iet>«n.
wurde durch Lichtbilder aus Kamerun vortrefflich unter ri stützt. Missionar Gutekunst schilderte hauptsächlich die 05rendtiitcn der wilden .Heidenstämme und den Aberglauben oit die hcidnisck>en Zauberer. Tic Kirche war, außer von Flensungen und Mücke, auch von Merlau, Ilsdorf und Stockhausen sehr stark besucht. Tic Kollekte ergab 11.11 Mark. Heute morgen hielt Missionar Gutekunst auch in1 der hiesigen ersten Schulklasse einen Kinder rnissions- vortrag über Kamerun mit ein ein dlppell an die jungen Leden, auch durch kleine Gaben das ihrige dazu beizutragen, daß das Cvangelio Don Christo den Heiden verkündigt werde, damit auch sie, verbunden durch christliche Liebe" an den Heiland und Erlöser, zum Glauben und zur Seligkeit gelangen föimtcn.
Kreis Lauterbach.
+ Schlitz, 8. Febr. Scharen von wilden Enten tummeln sich in den letzten Wochen in der Nähe unserer Stadt auf der Schlitz und der Fulda. Man kann manchmal Schwärme bis zu 100 Stück beobachten. Trotzdem die Tiere recht scheu und darum schwer zum Schuß zu bekommen sind, bringen hiesige Jäger doch manchen Wildentenbraten nach Hause. — Der in der Gräflichen Brauerei beschäftigte Bter- juhrmann Lachmann auS dem nahen Bernshausen geriet unter sein Fuhrwerk, wobei er einen Unterschenkelbruch davontrug. Er wurde in das Gräfl. Hospital geschafft. — Der ebenfalls dort befindliche Leinweber Sippel, der von einem Arbeitskollegen kürzlich durch Messerstiche schwer ver- letzt worden war, befindet sich auf dem Wege der Besserung.
Kreis Schotten.
§ Glashütten, 8. Febr. In nicht allzu ferner Zeit wird in unserer Gemeinde die Wasierkalamttät, die sich oer- Ifloffenen Sommer empfindlich bemerkbar machte, durch Er-
Herrn Otto Fricke, dem beliebten früheren Mitgliede des Frankfurter Schauspielhauses, gegeben werden.
Landkreis Gießen.
s. Lollar, 8. Febr. Nächsten Samstag abend feiert der Turnverein int Saakbau zur Linde seine Winter- f e st l i ch k e i t verbunden mit Ball. Allen Vorbereitungen und Arbeiten nach zu schließen, gibt es einen genußreichen 2lbend. .
Vogelsberg und Westerwald billigeren Preisen.
Der Kolonialvertrag im französischen Senat
Paris, 8. Febr. Die in der Senats sitzung mit großer Spannung erwartete Rede des früheren M i Nisters des Acnßern, Pichon, bildete eine ged lade zu leidenschaftliche Anklage gegen CaN l a u x und stellenweise eine sehr heftige Kritik der H al t u n g D c u t s ch l a n d s.
Pichon. verteidigte zunächst das 2ü>kommen von 1909 gegen die Einwendungen BaudinS und gegen die abfälligen Aeußerungeu Caillaux'. '.'?tnn tobe gesagt, d^ Mkommcn von 1909 jei un wirksam, aber jiur für Deutschland, dessen Ansprüchen I es einen Riegel vorschob. Sodann erörterte der Redner die An- Gelegenheit der Kviigo stamemnbabn und meinte, bei jeiyan iranischen Nkinißerwecksel seien die Prätcntioiien Deutschlands ge | wachsen. Aber war es notwendig, deshalb Teutsckland territoriale Kompensationen zu geben ? Stürmischer Beifall Rufe rechts: | Sie sprechen als Franzose' Deutschland erhob solche übermäßige! Forderungen, weil es wahrscheinlich durch offiziöse llnterhn.idler ^Oju ermutigt worden war. Durch den Streich von '21 g n - 3 ir wollte Deutschland uns zu Verbandlungm zwingen. Die '>cbeu_ Unrecht gehabt, uns zu diesen Verhandlungen herzugeben. Minister Eaillaux habe trotz der einmütigen Festigkeit der öfsent lieben Meinung Frankreichs leider kein Vertrauen zu der Mratt her Nation gehabt. Niemals hätte die fianzösische Regierung mit Deutschland allein oerhandeln dürfen, denn es tobe sich nicht ust eine französisch-deutsche, sondern um eine europäische Angelegenheit gehandelt Wir hätten England, Spanien und Rußland wie auch Italien für uns getobt, aber infolge der ge-t ijnmen Verhandlungen war die Sache vielleicht zu weit ge-
■ Anfang 811 reundl. ewgrk.".
aus 3 Proz. an. Ob nun auch die Deutsche ReichSbauk jetzt bald zu einer Diskontermäßigimg jchreiiet, ist immer noch einigermaßen zweifelhaft, denn bei uns ist gegenwärtig eher ein Anziehen des (Geldes zu erwarten, was übrigens schon der Privat diskont zeigt, 'her sowohl m Berlin wie in Arantfurt n. M. auf 33/4 Proz. fleht, eine Folge der Anleihezahlungen. Halbamtlich verlautet, daß die Reichsbank vorläufig keine Veranlahimg habe, den Zinsfuß zu ermäßigen.
Aus dem Kreise Wetzlar, 8. Febr. Die Holz- v r e i s e find gegen das Vorjahr gestiegen. DaS SUaftcr Scheitholz (4 Raummeter) stellte sich ic nach Qualität auf 36 bis 40 Mt.; Rolljcheit hat ungefähr denselben Preis. Der Meter Prügelholz stellte sich auf 6—7 Alk. Die DurchforstungSwellen sind ganz in obgang gekommen, das Reisigholz wird meist auf dem Haufen vci- *2lufL Es kommt immer mehr Brennholz von auswärts, aus dem
bauung einer Wasserleitung behoben sein. Die Gemeinde hat die hohen Kosten nicht gescheut, um gutes Wasser
Kreis Büdingen.
= Eckartshause n, 8. Febr. Der hiesige Krieger- Verein beschloß in seiner kürzlich abgehaltcneu Hauptversammlung, in einigen Monaten das Fest der Fahnenweihe zu begehen.
(?) Düdelsheim, 8. Febr. Wie in* Jahre 1910, so konnte auch 1911 der hiesige gutsuitdicrte Spar- und Vorschußvercin 10 Prozent Dividende an seine 180 Mitglieder verteilen. Der Rest wird der Betriebsrücklage und dem Reservefonds yutgeschrieben. Der Gesamtumsatz für 1911 betrug eine Mtllion. Die seitherigen Vorstands- uud Aufsichtsratsmitglieder wurden durch Zuruf wiedergewählt.
8 Hirzenhain, 7. Febr. Die zu Usenborn gehörige Hofmühle — 5 Minuten von hier entfernt — wurde im verflossenen Jahre zu Wohnräumen für Arbeiter der hiesigen Eisenwerke umgewandelt. Wegen deS Schulbesuches der Kinder auf der Hofmühle sind zwischen beiden Gemeinden
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhesjen
Die Revolution in China.
Eine deutsche Anfrage iu Washington.
Die dcutsche Regierung hat sich vor kurzem anI die Regierung in Washington gewandt mit der Anfrage, welche Haltung die amerikanische Regierung gegenüber den Ereignissen in ^htnacinzunchmengedenkt. Hierauf ist dein deut- scheu Botschafter iu Washington nachfolgende Note des
8 Staatsdepartements zugegangen:
3n Beantwortung der Note vom 31. Januar, in der Sic mich llt Mitteilung über die Haltung der Regierung der Vereinigten £ Gtaalen gegenüber den Verhältnissen in Ehina ersuchen, beehre ich mich, fettzustellen, daß die Regierung seit Beginn der gegen- ß flcgenmärtigen Unruhen von Zeit zu Zeit bei sich bietender (Gelegenheit mit den übrigen interessierten Mächten, insbesondere mit Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Rußland, ebenso I Wie mit der kaiserlich deutschen Regierung einen MeinnngS- auslausch darüber gepflogen Hal, welche Haltung dem schütze der! gemeinsamen Interessen entspricht. Aus dem Gedankenuustansch ergibt sich deutlich, daß alle in Betracht tont men teil Machte darüber einig waren, daß unter den gegenwärtigen Umfifinten zweckentsprechend an der Politik des gemeinsamen H a n -1 del ns s estznhallen ist. Diese Einsliminigkeit fand ihren f.mfrctcn Ausdruck in der Note, die von Vertretern Deutschlands, I trranfrcicto, Großbritanniens, Japans, Rußlands und ten^rer-I einigten Staaten am *20. Dezember 1911 gleichzeitig den Fne-1 d nskommissaren in Schanghai überreicht worden ist, wie auch! in den Maßnahmen gemeinschaftlichen Zusammemvirkens, die die
.ickne zum Schutz der gemeinsamen Interessen tu Ehina | gniiru haben Die dieser Regierung zugegangenen Nachrichten I lafscn üterdteS erkennen, daß die übrigen beteiligten Negierungen i I aleichsalls einen ähnlichen Meinungsaustausch gepflogen haben, I mb daß in den öffentlickren Organen der verschiedenen Länder ß otfentliätt Verlautbarungen über die die gleichen Ziele anttrebcnde V 'ist'litik erschienen sind Dieser Regierung erscheint es dal)er
oijciili'ndm, daß alle Mächte bisher ni gemeinsamer lieberem-1 stimmung sich nicht nur von Sonderaktionen durch Eingreifen ■ in h i c inneren Angelegenheiten Chinas f e r n g e ; halten, sondern auch iu vollem Iriurtang Jjauöclten mit ihren Rwechselseitigen Zusickterungen, daß sie die 3 n t c gr i t ä t und !. Souveränität Chinas achten würden. Glücklicherweue I lag bisher für ein Eingreifen ter fremden Mächte fein Anlaß
vor, intern sowohl die Kaiserlichen als auch die Re i vubl i f a u c r si ch fü r 2eb cn und Eigentum der ans j I ä n b i i d) e n Bevölkerung verbürgt habe tt. Auch die | i liingften Nachrichten sind baut angetan, die Auffassung zu bestärken,
daß es unwahrscheinlich ist, daß die künftige Entwicklung cm ■ Wlchcs Eingreifen notwendig mache. Falls wider alli^s Erwarten l| irgendwelche weiteren Schritte fick) twtwendig erweisen mitten, | ist diese Regierung der festen lieber,cuguug, da,; die Politik des I ßemeinsamen Vorgehens nack> eingehender Beratung der Mochte aufrecht erhalten werten sollte, um von Antang an die Möglich- I leit jcglicher Mißverständnisfe ausznsd'ließen. Abgesehen hiervon I lnrachtet diese Regierung als Folge der strikten Neutralität, die | Usher infolge allgemeiner Hebercinftimmung beulglid) etwaiger
Anleihen an China befolgt wurde, Anleihenihreristaats- ungehörigen nicht zn begünstigen, loiern Nicht die Süßheit besteht, daß solche Anleihen im Pertoltn.s zu den itrtitenben Parteien rein neutrale Zwecke verwlgen. Ebemo er> Jthtet diese Regierung zu dem gegenwärtigeu Zeiwunkt die Be- 1 .rackst ung des Prinzips für bei anders angey.'igt, daß ihre Staats- I angehörigen davon abzntolten sind, Anleihen zu gewähren, die af) den allgemeinen vvlitifchen Gesichtsvuiitten von der eigenen | ^.gieruiig uad) dem Benehmen mit den übrigen intcrciiiertcn
Mächten nicht gebilligt werden. _____________________________
■ I , •. fielen billigst die ßrühPsche
Kuverts mit Firma xxä;
üichen, sagte doch ter deutsche Botsrtoftsrat Freiherr von der Sandern zu einem hohen Beamten bc4 üuai b£>rian: „1x0111 hatte uns mehr geboten!" Die das Ministerium Caillauj. über die Gciühle des französischen BolkeS sich getäuscht^hat, so bat man s i ch auch iu Deutschland über die «t i m nt u n g I in England getäufdit Lloyd George habe darüber solche Klarhcn gebracht, daß zwei Tage spater ter deutsche Botschatter Grat Wol's Metternich dem englischen Minister des Aeußem <s\r Edward Grev tue Versicherung überbrachte, daß Teutschland nie die Absicht gehabt habe, ein Stück marokkanischen Gebiets zu besetzen. Ta muß ich mich fragen: warum wir un5 dem Vorgehen Englands nicht angesck)lassen haben, fßebtofter Beifall.) .. c _
Sodann kritisierte Pidion in heiliger Weite das Abkommen vom 4. November 1911. Tiefes Abkommen verleihe Teutschlaiid, abgesehen von dem großen kolonialen Zuwachs geradezu wirtschaftliche Privilegien in Marollo. Es berge zahlreiche gefährliche Schwierigkeiten uiü> Fallstricke. Wir haben die Einheit unseres afrikanischen Besitzes zerrissen. Dir toben epanud) Guinea von Teutschland einkreisen lassen und die Belgier wegen dee Zukunft ihres .stongostaates mißtrouisd) gcmadit. Die Organi sation des uiarokkanisdieii Protektorats werte Frankreich die ichwr- sten finanziellen und militärisdien Opfer auserlegen und vielleicht seine .strafte in Europa schädigen, iu einem Augenblick, wo cS seine straft vielleicht am notwendigsten brauche. Er türcktte deshalb, daß Frankreich burd) die Aenderung seiner marokkanischen Politil seiner äutoren Politik ernsten Sdraden zugcfügt habe. Er könne einem Abkommen, an welchem Ministerpräsident Poincarä als Berichterstatter die lebttoftefte Kritik geübt habe, nickt zu- stimmen. Niemand wolle dieses Mkomnien, wenn man es auch | atmebim. Er bringe aber der Regierung sein n 01 \ » ! ste s Vertrauen entgegen, weil er überzeufit sei, daß sie aii ter äußeren Politik Frankreichs n i ck) t s ändern werte. Das Bündnis mit Rußland und die Entente Eordialc mit England bildeten 11 ad> wie vor die festesten Stützpunkte der Politik. Er hoffe aud), daß trotz der jüngsten Zwisdieniälle die Beziehungen zu Italien keine Lockerung erfahren haben und daß auch die Verhandlungen^ mit Spanien so geführt inerten, daß Frankreich die Freundschaft einer edlen Nation erhalten werde.
Mit einem Hinweis auf die militärische Kraft Frank- reidi5, in welcher er volles Vertrauen habe, schloß Pichon feine fast dreistündige Rede, die mit stürmischem, allseitigem Beifall ausgenommen wurde.
handel.
London, 8. Febr. Die Bank von England ermäßigte den Diskont auf 3'/, Prozent. Im vorigen 3 nhr hat die Bank schon am 2'i Jan »ar eine Herabsetzung eben falls um ' , Broz. eintreten lasten, damals ging der Tickontfatz
wurden oesfloffenen Sommer in der Gemarkung Burkhards, an der Straße Schollen—Gedern anqekcunt und liefern mehr als die erforderliche Menge. Der LeikungSürang gebt durch das sogen. »Niddern^ und wird etwa 4 Kilometer lang. Wir haben jetzt cm neues zweillassigeL SchulbanS, bekommen Wafferleitunq, elektrische Beleuchtung, so daß mir in der Entwickelung nicht zurücksiehen.
Starkenburg und Rheinhessen.
m. Offenbach a. M., 8. Febr. Zn der heutigen Sitzung der Stadtverordneten gelangte abermals die Streitfrage um die Stellvertretung des Bür» germeisters zur Vcrhandluiig. Es handelte sich um bie Stellungnahme gegen die kreisamtliche Entscheidung vom 6. Dezember des v. Js., wonach die Stellvertretung dem dienstältesten Beigeordneten Port h und nicht dem amte jüngeren juristischen Beigeordneten Rech zu übertragen sei. Nack der Verlesung der Urteilsbegründung durch den Beigeordneten Weil wurde gegen sieben bürgerliche <srim men beschlossen, gegen die Entscl)eidung des Kreisarntes beim ProvinzialauSschuß Rekurs zu erheben unker | oer Motivierung, daß das hiesige streisamt, was auch aus der Urteilsbegründung hervorgehe, wegen Befangenheit nb zulchnen sei. - Für die Auiwendunge,t des Arbeitsan- schusses zur Belämpfuug der Sckiffahrtsab gäbe n wurden 100 Mt. bewilligt, außerdem beschloß d>c Versammlung den Beitritt der Stadt zur Zentralstelle zur Bekämpfung der Schundliteratur, zum deutsch. Reiciisseucr wchrverband und zur dcutsck). Zentrale für Jugendfürsorge. — Für den Erweiterungsbau des fräbtifdjejx Leih Hauses wurden 22500 Mk. genehmigt und für die .Her stellung der Friedensstraße 11 000 Mk. Die Stadtvcroro- nctcit genehmigten ferner die Nachbewilligung von 1500Mk für den infolge der Hitze des vergangenen Sommers ge steigerten Dafscrvcrbraud) zum Bejprengcu der städtisch« .1 Anlage^ Die Stadtvcrordneteu erklärten fick) schließlich für den Beitritt dcr Stadt zum B 0 g c l s ch u tz v e r c i n> Ifür .Hessen und bewilligten 600 Mk für den Vogel schütz in den Anlagen Außerhalb der Tagesordnung wurde die Frage dcr Herabsetzung oder eveiituelicn völligen Aufhebung der B c r b r a n ch s st e u e r auf Stollen er örtert Die Sache wurde unter Geltendmachung einiger Bedenken an die Verwaltung zur Prüfuug überwiesen.
Di eßen, 9. Februar 1912. Beim Gastspiel Ernst von PosfartS
I -----FRAN KFU RT- MAI H-----r.
Feinste Mayonnaise ] IA n ch 0 ste & Sa rd eile n-Bu Fter
1 lerloagtn Si« T &. P's nerk. Kochrezepte.
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