162. Jahrgang
Zweites Blatt
Nr. 81
Gietzener Anzeiger
E^cheint lLßltch mit thiSne^me »rt GenntagA
General-Anzeiger für Oberhejjen
Di« „•lelretr ^emUitnblStter* »erben dem .Anzeiger* viermal roödjcnllitb beigelegt, bai „Xrdibletl fit dev Krell Eleven" jroetmal wöchentlich. Die .^imdwirtichastlichei. Seit- frage»*' erscheinen menathd) jroeimaL
Donnerstag, 4. April 19(2
iUtettonfbrud and vertag der vrüdNchen Unteerfttätl - Buch- und 6teinbrude$tl 9L Lange. Dietzen.
Redaktion. Expedition und Druckerei: Schul- ftratze ?. Expedition und,Verlag. 6L Rebaftiorcfceglia. Tel.-Adr» AnzergerDretzen,
Kreis Schotten.
? Ulrichstein, 3. April. Wie überall die Automobil- Verbindungen eine Tagesfrage bilden, so hört man auch hier von einer geplanten Automobilverbindung zwischen Schotten und hier und Mücke. TaS wäre in der Tat eine zeitgemäße Umwandelung der seitherigen Postverbindung in ein anderes Verkehrsmittel, das den Ansprüchen unserer Zeit gewiß besser begegnen könnte.
? Kö ddingen, 3. April. Hier brach in dem Wohnbause einer Witwe Feuer auS. Das Feuer, daS seinen Ausgang im oberen Stockwerk genommen, verbreitete sich sehr rasch, so daß alsbald auch Scheuer und Stallung in Flammen standen. Die Hofraite sank in Asche. Obgleich
Aus Hessen.
Aus der nationalliberalea Partei.
bs. Darmstadt, 3. April. Der Vorsitzende des jungliberalen Vereins in Darmstadt, Ingenieur R i tz e r t, der am letzten Sonntag in der Landesausschußsitzung der na- tionalliberalen Partei in den geschäftsführenden Ausschuß gewühlt wurde, hat durch ein Schreiben an den Vorsitzenden der Landespartei seinen Austritt aus dem Ausschuß erklärt. Die Veranlassung zu diesem Schritt wird für Herrn Ritzert wohl darin liegen, daß auch er der Meinung ist, daß der linke Flügel der Partei von dem rechten majorisiert worden sei, wie in den letzten Tagen in einzelnen Blättern zu lesen war._____________
Aus Stadt und Land.
Gießen, 4. April 1912.
Schulentlassung.
So lautet mit der Beendigung des Schuljahres die Parole in den Volksschulen. Mit ihr rtrirb eine große Zahl junger Menschen dem für sie beginnenden sorgenvollen Erwerbsleben zugeftihrt und die Frage der Berufswahl zur Sicherung des späteren Unterhaltes lebhaft erörtert. Die zurzeit herrschende Ueberfüllung im Lehrerberuf und der Beamtenlaufbahn sind in letzter Zeit zur Genüge bekannt geworden. Auch im Kaufmannsstand wird immer gegen den großen Andrang von Lehrjungen gewarnt. Nur in einem Stand, dem des Handwerkers, kann man stets klagen hören, daß fast keine Lehrlinge zu haben seien. Welche Gegensätze zwischen einstmals, wo der Hand- iverkersrand als das Ideal des Erreichbaren dastand, und setzt. Für den, der in früherer Zeit zum Handwerksberuf zugelassen wurde, bedeutete das gewissermaßen ernc^Ga- rantie für eine sorgenlose Zukunft, denn: Handwerk hatte se goldenen Boden". Heute weiß man den goldenen Boden des Handwerks nicht mehr in dem Maße zu schätzen und zu würdigen, weil in vielen Fällen die Eltern darnach streben, ihren Söhnen die scheinbar mühelosere Laufbahn der Beamten zu erwählen. Wie oft hat man leider zu spät ein
£loi)ö @eorgt über Finanzen und $lottenrüftung.
Im englischen Unterhaus führte bei der Einbringung des Budgets Schatzkanzler Lloyd George aus, der er- zielte Ueberschuß von 6 545 000 Pfund Sterling sei der größte jemals verzeichnete. Der Voranschlag der Ausgaben für 1912/13 betrage 186 885 000 Pfund Sterling. Der Minister sprach dann über die Verwendung der lieber- schüsse. Mancherlei Umstände müßten da berücksichtigt werden. So stellten z. B. 1 500 000 Pfund der erzielten lieber- schüsse Geld dar, das im letzten Jahre nicht für die Flotte verwendet worden sei, obschon es zu diesem Zwecke vorgesehen war, das aber dieses oder das nächste Jahr dafür verwendet werden würde. Er müßte auch mit der Möglichkeit rechnen, daß jene erhöhten Ausgaben nötig werden würden, auf die von C h u r ch i l l in feiner machtvollen Rede hingewiesen worden sei. Der Minister fuhr wörtlich fort:
„Niemand beklagt die ungeheuren Ausgaben für die Rü st ungen mehr als ich. Sie sind eine Bürde für die nationale Tatkraft. Sie beschränken den Staat in seiner Tätigkeit für dringende soziale Bedürfnisse. Ganz bedeutende Werte, die für weit bessere Zwecke frei werden würden, werden diesen burd) die epileptischen Anfälle von Militarismus entzogen, die die zivilisierte Welt von Zeit zu Zeit bofallen. Solange sie anbmimt, können wir nicht ruhen. Es hängt so viel von der Sicherung der absoluten Unverletzlichkeit unserer Kulten ab, daß wir, wenn wir irren, nach der Seite unserer Sicherheit hin irren müssen. So lange, wie ich überzeugt bin, daß Churclnll nur einen Etat verlangt hat, der, so hoch wie er ist, doch nur dem Minimum an Sicherheit entspricht, das für unsere Sicherheit notwendig ist, und so lange, wie ich die Ehre habe, das Amt des SchatzLinzlers zu bekleiden, nnrd es meine Pflicht sein, alles zu tun, was ich vermag, die nötigen Deckungen zu finden, um jene Zwecke durchzust'ihren. — Als ich den Finanz- plan für das Jahr aufstellte, mußte ich jene sehr ernste Möglichkeit in Rechnung ziehen, auf die Churchill hingewiesen hat. Was sie bedeutet, darüber Vermutungen anzustcllen, wäre verfrüht. Alles, was wir tun können, ist, die nötige Reserve zu sckwfsen. Deshalb schlage ich vor, den gesamten Ueberschuß auf die Stärk u n g derStaatsbilanz zu verwenden. Wenn es sich am Jahresschlüsse nicht als notwendig Herausstellen sollte, ganz oder teilweise, auf diese Reserve zurückzugreifen, so wird das Parlament die Lage, wie sie alsdann erscheinen wird, beurteilen, diese Reserve verfügen und eventuell sie entweder ganz oder teilweise zur Schuldentilgung zu bestimmen. Als ich mich mit den Ausgaben für 1912/13 besänftigte, sagte ich, mit Bezug auf den Flottenetat, daß ich eine bedeutende Ermäßigung für dieses Jahr in Aussicht genommen hätte, und ich gab dieser Holsnung Ausdruck, als ich das Budget des letzten Jahres einbrachte. Es war nicht bloß der Ausdruck meines persönlichen Wunsches, sondern ich hatte zuvor mit dem Ersten Lord der Admiralität Rücksprache genommen: dieser hatte damals bie Hoffnung, daß sich für dieses Jahr eine bedeutende Ermäßigung und int nächsten Jahre eine noch bedeutendere würde durchführen lassen, aber unglücklicherweise traten Bedingungen ein, über d ie w i r feine Kontrolle hatten, und der Etat für dieses Jahr wurde bedeutend höher, als ich ht Aussicht genommen hatte. Ich fürchte, daß die Aussichten, eine Einschränkung der Ausgaben in unserem Flottenetat vorzu- nehmen, nicht sehr glänzend sind, und wir werden allen Grund zur Freude haben, loenn wir dieses Jahr ohne wesentliche Erhöhung der Ausgaben und im nächsten Jahre ohne eine noch größere Erhöhung werden auskommen können."
Lloyd George erklärte weiter, es sei ihm gesagt worden, daß der Handel in der ganzen Welt außerorventilich gesund erscheine. Dem besten Abnehmer Englands auf dem Kontinent, Deutschland (Beifall), gehe es gut, und dasselbe könne man von Frankreich und Rußland sagen. Lloyd George schloß, der Handel im Jn- lande weise alle Anzeichen eines Aufschwungs auf. Die veranschlagten Ausgaben für das Rechnungsjahr 1912/13 beliefen sich auf 186 885 000, die Einnahmen unter Zugrundelegung der bestehenden Steuern aus 187 189 000 Pfd. Sterling, so daß ein Ueberschuß von 304 000 Pfund Sterling verbleibe. Es würden daher keine neuen Steuern notwendig sein.
Das Unterhaus wurde am Mittwoch bis 10. April vertagt, um in die Osterferien zu gehen. Die Homerulebill wird am 11. April eingebracht.
gesehen, daß eine Verkennung der tatsächlichen Verhältnisse oblag. Für den goldenen Boden des Handwerks war in früheren Zeiten die Voraussetzung, daß der Handwerker gründlich praktisch und theoretisch gebildet war und der Betrieb mit unermüdlichem Fleiß und großer Umsicht betrieben wurde. Auch heute sind dieselben Forderungen vorausgesetzt, um greifbare Erfolge zu erzielen. Der Handwerksmeister unserer Zeit muß es verstehen, neben solider Arbeit auch den geschmacklichen Anforderungen der Jetztzeit voll und ganz entspreä>en zu können, um seine Erzeugnisse begehrenswert zu machen. Oft wird darüber geklagt, daß durch die vordringende Fabrikware die handwerklichen Leistungen zurückgedrängt würden. Wenn dies auch in gewissem Grad Tatsache ist, so gibt es doch noch einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung, der gediegene Handwerksware zu sä>ätzen weiß und der Fabrikware gegenüber trotz der Preisunterschiede den Vorzug gibt. So kann nicht geleugnet werden, daß tüchtige Meister, die auf ihrem Gebiete Hervorragendes leisten und dafür bekannt sind, mit Aufträgen geradezu überhäuft sind. Auch in Zukunft wird der Handwerker feine Stellung gegenüber den Fabrikbetrieben behaupten können, wenn er über den allgemeinen Rahmen des Betriebes hinausgehend, darnach strebt, das Publikum bzw. die Kundschaft auch in geschmacklicher Hinsicht zu befriedigen und zur billigeren Arbeitsleistung sich den in Aussicht stehenden elektrischen Strom dienstbar macht. Es wäre sehr zu wünschen, wenn durch den in letzter Zeit erfolgten Rückschlag bei dem seitherigen starken Andrang zu der Beamtenlaufbahn künftig wieder mehr brauchbare Elemente dem Handwerkerstand zugeführt werden.
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** Die Wahlen zur Landwirtschaftskam- nter betreffend. Auf Grund der Wahlordnung wurde bestimmt, daß die Wahlen der Vertrauensmänner am Samstag, 13. April, unh die Wahlen der Mitglieder der Landwirtschaftskammer und der Ausschüsse für die Provinzen am Samstag, 2 7. April, vorzunehmen sind.
" Die Abgangsprüfung vor dem staatlichen Prüfungsausschuß der Gewerbeschule in Gießen haben am Schlüsse des Wintersemesters 1911/12 abgelegt neun Schüler, und zwar: Heinrich Steinmüller aus Rodheim, Franz Sauer aus Gießen, Albert Rupert aus Gießen, Otto Sommerlad aus Beuern, Karl Schmitt aus Steinbach, Wilhelm Kuhn aus Hungen, Jakob Uhrhahn auS Lich, Karl Dern auS Lang-Göns, Karl Bechthold aus Wetzlar. ES erhielten dabei ein Schüler die Rote »Sehr gut bestanden", sechs Schüler die Note „Gut bestanden" und zwei Schüler die Note „Bestanden". Die Leistung in den graphischen wie wissenschaftlichen Lehrfächern wurden allgemein gelobt. — Auch die reiche Ausstellung der Arbeiten säintlicher anderen Schüler auS den Hochbau-Abteilungen und aus den kunstgewerblichen Abteilungen, letztere in Verbindung mit praktischen, handwerksmäßig durchgeführten 9lrbeiten, fanden bei den maßgebenden Personen, wie auch bei den Besuchern ungeteilte ehrende Anerkennung. Insbesondere wurden die konstruktiven Detailzeichnungen der Maurer-, Zimmer-, Schreiner-, Glaser-, Spengler-, Schlosser- ufro. Konstruktionen, wie auch die Darstellungsweise der umfangreichen Aufnahmen alter Gebäude und Teile von solchen auS der Umgegend von Gießen, Wetzlar und Marburg als mustergültig bezeichnet.
•• Oeffen11iche Lesehalle. Im März wurden 2626 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 1180, Zeitschriften 436, Jugendfchrlften 403, Literaturgeschichte 26, Versdichtungen und Dramen 24, Länder- und Völkerkunde 99, Kulturgeschichte 35, Geschichte und Biographien 108, Kunstgeschichte 26, Naturwissenschaft und Technologie 154, Heer- und Seewesen 34, Haus- und Landwirtschaft 18, Gesundheitslehre 12, Religion und Philosophie 48, Staatswissenschaft 9, Sprachwissenschaft 7, Fremdsprachliches 7 Bände. Nach auswärts kamen 122 Bände.
In Amerika verstorbene Hessen. Frau Maria Schmied, 69 Jahre alt, auS Eisenbach, in Springfield, Jll.; Frz. Giegerich, 88 Jahre alt, auS Fürth, in Quimcy, Jll.; Konr. DöngeS, 77Jahre alt, aus Rodheim, in New-Bremen.
Kreis Alsfeld.
— Alsfeld, 2. April. Ter Jahresbericht der hiesigen Oberrealschule enthalt an erster Stelle einen Bericht über die Feier des 50jährigen Bestehens der Anstalt. An der Anstalt unterrichteten im abgelaufenen Schuljahr einschließlich des Tireftors Dr. P l tz, 17 Lehrkräfte Die Zahl der Schüler betrug 289. Davon waren 254 evangelisch, 11 katholisch und 25 israelitisch, aus Alsfeld mären 164, aus andern hessischen Orten 102, aus nicht- hessischen Orten 24. Tie Reifeprüfung haben 18 Schuler und 7 Nichtschüler bestanden, die wissenschaftliche Befähigung zum ein- jährig-frenvilligen Dienst haben 31 Schüler erworben. — Tie h ö h e r e A ü r g e r - ( Mä d ch e n - ) S ch u l e war von 89 Schülerinnen besucht; 82 waren evangelisch, 3 katholisch und 4 israelitisch; aus Alsfeld waren 77, aus anderen hessischen Orten 11 und aus nichthessischen Orten eine Schülerin. An der Anstalt unterrichteten einschließlich des Tirektors Tr Pitz 12 Lehrkräfte.
X Ruppertenrod, 3. April. Die älteste Frau unserer Gemeinde, die Anna Elise Geiß Witwe, wurde hier zu Grabe getragen. Sie befand sich im 84. Lebensjahre und war bis zu ihrer Erkrankung sehr rüstig geblieben. Ihr vor 5 Jahren verstorbener Ehemann war gleichfalls Dorfältester.
iber die Entstehungsursache des Brandes nichts Sicheres verlautet, vermutet man die Ursache in einem Kammbraiid.
Kreis Friedberg.
r. Reichelsheim, 1. April. Der Vorschuß- und Kredit-Verein Reichelsheim hält Dienstag, 9. April, im Gasthaus zur Lilie eine Hauptversammlung ab. U. a. steht zur Beschlußfassung: Verwendung des Reingewinns aus dem Rechnungsjahr 1911. Nach der Vermögensbilanz vom 31. Dezember 1911 betrug derselbe 4G58 Mark. — Laut Hauptversamlungsbeschluß wurde die hiesige Molkereigenossenschaft, eingetragene Genossenschaft m. u. H., in eine solche mit beschränkter Haftung umgewandelt. — Da in Ockstadt bei Friedberg neuerdings die Maul- und Klauenseuche wieder ausae- brochen ist, wurde der hiesige Schweinemarkt von der Behörde untersagt.
Starkenburg und Rheinhessen.
n. Offenbach, 1. April. Unter dem Vorsitze des Lehrers Dem sand heute abend die Hauptversammlung des Vogelsberger Hühcnclubs statt. Nach dem Jahresbericht ist die Mitgliederzahl im letzten Vcreinsjahrc wieder um 35 gewachsen: in den letzten Monaten hat sich eine Gesangsabteilung gebildet. Nach dem Wanderbericht wurden 121 Wanderungen ausgeführt, die durchweg gut besucht waren. Die Ncchnuiigsablage weist eine Einnahme von 1452,07 Mk. und eine Ausgabe von 1237,81 Mk. auf, so daß ein Ueberschuß von 214,26 Mk. erzielt wurde, von dem 100 Alk. dem Reservefonds zugeführt, der Rest zu gemeinnützigen Zwecken verwendet werden soll. Auch im letzten Jahre wurden zu Weihnachten und zur Konfirmation Kinder hilfsbedürftiger Landsleute mit Gaben bedacht. Bei der Vorstandswahl wurde der bisherige Vorstand wicdergewählt, neu hinzu kamen Kaufmann Friedrich Seipp und Gerichtsvollzieher Hohmann. Im nächsten Jahre soll auch den Jugcndwandc- cungcn Aufmerksamkeit gewidmet werden.
Kreis Wetzlar.
△ 91 tzbach, 3. April. Jnsolge der hohen Schülerzahl muß mit Beginn des neuen Schuljahrs hier die vierte Klasse eingerichtet werden. Ein geeigneter Schulraum ist in dem Erweiterungsbau bereits eingerichtet.
Hessen-Nassau.
W Gelnhausen, 3. April. Der Kreistag des Kreises Gelnhausen hat die Ausarbeitung eines genauen Projektes für das Grubenmafferwerk des südwestlichen Teiles vom Kreis Gelnhausen beschlosien.
Die nach- A p r> 17 | p sind von 12 ühr mittags bis 12 Uhr stehenden uvl ul v nachts nnr für dringende Fälle sicher anzutreffen : Am Charfreitag (5. April) : D */.
Dr. Geyer, Seltersweg 64. — Dr. Klein, Ost-Anlage 37.
Kirchliche Nachrichten.
katholische Gemeinde.
Freitag, den 5. April: Charfreitag.
Vormittags von 571—12 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.
„ um 7 Uhr: Mifsiouspredigt; darauf stille Anbetung.
, um 6"/4 und 8 Uhr: Austeilung der hl Kommunion.
, um 9 Uhr: Verstörte Blesse; daraus Mistionspredigt.
Nachmittags von 2—77, Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.
„ um 5 Uhr: Passions-Andacht.
Abends um 87, Uhr: Missionspredigt.
Samstag, den 6. April: Charsamstag.
Vormittags um 57,-12 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.
, um 6 Uhr: Msisionspredigl.
„ um 574 und 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
, um 87, Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags 2—10 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.
Israelitische tidigionsgemein&e.
Gottesdienst in der Synagoge (^üd-Anlage).
SamStag, den 6. April 1912:
Vorabend: 6.45 Uhr.
Morgens: 8.30 Uhr.
Nachmittags: 4.00 Uhr.
SabbatauSgang: 7.50 Uhr.
Israelitische Neligionsgesellschaft.
Gottesdienst.
Sabbathseier am 6. April 1912:
Vorabend: 6.35 Uhr.
Samstag vormittags 8.00 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr.
Sabbathausgang: 7.50 Uhr.
Montag, den 8. und Dienstag, den 9. April 1912: Passahfest-Ende.
7. Tag. Vorabend: 6.45 Uhr.
Morgens: 8.00 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr.
8. Tag. Vorabend: 7.50 Uhr.
Morgens: 8.00 Uhr. Nachmittags: 4.00 Uhr.
Festesausgang: 7.55 Uhr.
Wochengottesdienst: Morgens 6.30 Uhr, abends 7.50 Uhr.
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
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höchste Temperatur am 2. bis 3. April = -t- 8,1 * C.
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GL Henneberg, Zürich
Direkte Bezugsquelle von Seidenstoffen jeder Art Schon verzollt! — Verlangen Sie Muster' (D11/,
Eine ausgezeichnete Verdauung bewirkt das aus der Kokospalme erzeugte Pflanzenfett „Kunerol^, welches von hervorragenden ärztlichen Autoritäten für Magenleidende ganz besonders empfohlen wird, „ftuncrol" ist ebenso ausgiebig wie Butter und Schmalz und wirkt als absolut reines Pflanzenfett, überaus wohltätig auf die Verdauungsorgane. Vor minderwertigen, täufchend ähnlichen Nachahmungen wird dringend gewarnt-


