Ausgabe 
31.3.1911 Viertes Blatt
 
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viertes Blatt

Jahrgang

Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.

TieGiehentr Zamilfenblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtichastlichen Lett- fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Gießener Anzeiger

Senerat-Anzeiger für Gberheffen

Freitag, 51. März M

Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen UniverütätS - Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51.

Redaktion:«-sSII2. Tel.-Adr.: AnzetgerGießen.

hesstsche Zweite Nammer.

R. B. D a r m st a d t - 30. März.

Am RegierungAische: StaatSrnmistcr Ewald, Minister b. Hom bergt, Geheimrate Süssert, Dr. Weber, Mini- steriolrat Hölzinger, Geh. Oberfinanzrat Rohde.

Vizepräsident Korell eröffnet die Sitzung um 9'/r Uhr. Das Haus tritt sofort in die Tagesordnung ein

Zur Beratung kommt zuerst die Anfrage oes Abg Dr. W o t f Gonsenheim in beiress der Ausübung ärztlicher Privat Praxis des Direktors oer .Hebanuncn Lehranpalt in Mainz. Die Anfrage geht dalfin, ob der Regierung bekannt ist, das; der Direktor entgegen den vertraglichen Lestinunungen PrivatpraxrS betreibt, ob diese Bestimmungen ausgehoben ivoroen feien und eventuell welch»' Gründe diese Aushebung herbeigesührt haben.

Minister v. Hombergk verliest auch hierzu eine Regieruitgs- worin ousgesührt wird, daß dem 1908 angestellten Direktor Bc tchränlungen bezüglich seiner Privotpraxis auferlcgt wurden; dreie Bestimmung wurde aber 1909 abgeändert und formell ge­nehmigt, daß der Direktor auch PrivalprariS ausüben dürfe unb zwar idioii deshalb, damit das Fortschreiten seiner Wissenschaft nicht Rot leide. Es liege auch kein Grund vor, diese Genehmigung oufzuhcben.

Abg. Dr. Wolf ist der Meinung, daß im Interesse der privaten Spezialärzte diese Genehmigung eine Gesal/r bedeute. Redner macht der Regierung den Vorwurf, daß sie diese Genehmigung s. Z. nicht öffentlich bekannt gegeben habe.

Eine Anfrage der Abg. Molt Han und Dr. Schmitt geht dahin. Ist hie Großh Regierung gewillt, staatlicherseits Maß regeln zu ergreifen, um eine einheitliche und gemeinsame Be- kämpfnng dieser Plage durchzuführen?'

Minister v. H o mb er g k verlie stauch hierzu eine Regierungs­erklärung woraus hervorgeht, daß die Regierung alles tue, um der Schnakenplage namentlich in Rheinhessen und den in der Nähe des Rheins befindlichen Teilen entgegenzutreten. Es tnirb dabei u. a. auf eine Erfindung des Dr. Dörslinger hingewiesen.

Abg. Dr. Schmitt fuhrt aus, das; die Bekämpfung der Schnakenplage in den einzelnen Gemeinden allein nichts nütze; diese müsse obligatorisch und allgemein nicht nur in Hessen ge­staltet werden Es nützt nichts, daß die hesfisdu'n Schnaken ver nichtet werden, denn dann kommen die preußisd;en Schnaken und stechen uns! (Heiterkeit.)

Abg .st öhl er Worms ist derselbem Meinung wie der Bor r ebn er und ersucht die Regierung, energisch auf wirksame Mittel Bedacht zu sein Die Schnakenplage fei, auch vom hygienischen Standpunkt beachtenswert und habe große Nachteile, denn man sonne in bef warmen Sommerszeit kaum noch spazieren gehen. Auch ein wirtschaftlicher Schaden werde die Folge sein, denn die Fremden werden Orte, wie Bingen, Oppenheim oder die Bergstraße meiden, wenn sie von den Schnaken geplagt werden. Wenn man mehrere Jahre energisch dagegen vorgehe, dann müsse auch ein Erfolg erzielt werden. Redner empfiehl der Regierung, fiel) zur Bekämpfung bet Plage mit den anderen Bundesstaaten in Verbindung zu setzen.

Geh. Rat Dr. Weber: Die Schnakenplage wird von der Regierung nicht mehr ühersehen werden und sie sei bemüht, wirksame Mittel zur Bekämpfung der Schnakenplage zu finden. Das beste Mittel werde sein, natürlidtc Feinde der Schnaken zu züchten, doch sei das eine nicht leichte Sache. Die Regierung sei durchaus nicht im Zweifel, daß eine Lösung dieser Frage erfolgen muß. Der Hauptschaden könne darin gesehen werden, daß durch die Schnaken auch epidemische Krankheiten weiter ge­tragen werden. Redner erwähnt dann die bisher augewendeten Bekampsnngsmittel unb bemerkt, daß die Winterbekämpfung als die w-.rtsamfte betrachtet werden könne. Die Regierung werde in her Sache alles tun, was möglich sei unb namentlich ein Zusammengehen mit anberen Bundesstaaten und dem Reich er­streben.

Abg. Dr. W i nkl er. erklärt, baß die Gemeinde Oppenheim ganz besonders unter dieser Plage zu leiden habe; man könne dort Schwaben von 2 Zentimeter Länge antreffcn. Sie kämen fetzt schon zum Vorschein und blieben bis zum November oder Dezember, ja es i'djemc, als wollten sich die Schnaken ganz aHlimatiiiercii. Redner ersucht ebenfalls dringend, auf geeignete Mittet zur Bekämpfung dieses Ungeziefers Bedacht zu sein.

Abg. Köhler beinerlt, es sei wohl richtig, daß man noch nicht die am besten wirkenden Mittel gegen die Plage gefunden habe: man müsse hier eben die Wissenschaft zu Rate ziehen und dürfe sich nicht nur auf die Anwendung einiger Mittel be­schränken, die sich aus der Praxis ergeben haben.

;3ur Beratung kommt jum die dringliche Mts rage des Abg. Hebel, betr. den schwedischen Handelsvertrag.

Abg. Molt hau begründet den Antrag und bezeichnet es als nicht richtig, daß schwedische Pflaüersteine zollfrei erngeführt werden. Dies fei für die hessische Steinindustrie ein ganz gewaltiger Schaden Redner ersucht die Regierung, dahin zu wirken, daß ein Zollsatz von 20 Pfennig für den Doppelzentner ein geführt werde unb bittet, dem Antrag Hebet zuzustimmen.

Abg. Raab erklärt im Namen seiner Parteifreunde, daß sie dem Antrag nicht zuftimmen würden; die schwedischen Steine seien besser, als die Odenwälder. Redner erläutert dies des Näheren.

Abg. 11 cbcl spricht seine Verwunderung über den Standpunkt der Sozialdemokraten aus, da doch sein Antrag lediglich arbeitet= freundlichen Beweggründen entsprungen sei. Die beut) dien Pflastersteine ständen in keiner Weise hinter den schwedischen zurück. Redner erklärt, er hätte eine einheitliche Kundgebung der stammer lieber gesehen, sie werde aber auch im Gegensatz zur Sozialdemokratie diesen arbeiterfreundlichen Antrag annehmen

Abg. Hauck spricht sich für den Anttag aus.

Abg. Raab verwahrt sich gegen den Abg. Uebel, daß seine Partei nicht »rrbeiterfreundlich sei. Die Arbeiterfreundlichkeit des Zentrums kenne man ja, er brauche also darauf nicht zu antworten. Daß die ^teinfobriken int Odenwald durch die Einfuhr schwedischer Steine stillgelegt worden sind, glaube er nicht; hieran sei viel­mehr die allgemeine schlechte Konjunktur schuld.

Mg. M o l t l> a n wendet sich gegen die Ausführungen des Mg. Raab unb ist der Meinung, das die hessische Industrie gesMtzt werben müsse vor dem Eindringen der fremden Waren.

Der Antrag wird darauf mit allen gegen 4 sozialdemokratischen Stimmen angenommen.

Zur Beratung lonrmt nun die Anfrage Dr. Osann und Senßselder, betr. die Wasserschäden in den G e m ar - Tünnen A sthekm, Gainsheim usw.

Minister v. Hombergt verliest hierzu eine Antwort der Regierung Dieselbe habe verfügt, daß die Vorarbeiten zur Auf­stellung von Entwässermtgsvlänen ausgeführt mürben unb dafür einen Betrag von 4000 Mark bewilligt. Die Kosten für die Pumvanlagett seien auf 100000 Mark berechnet und die Kosten seien bis auf 6 Prozent von den Genreinden bcreitgeftvllt: die Gemeinden Astheim und. Trebur hätten erklärt, das; sie die Mittel dafür nicht aiifbringen könnten. Es sei aber nicht üblich imb nicht angängig, einzelnen Gemeinden besondere llntcrftütntngni zu gewähren.

Abg. Dr. O s a n n bezeichnet als die beste Art der Entwässernng eine Pumpanlage m Wäschebach. Versuche im Heilten in Astheim hätten bewiesen, was solche Pumpanlageit leisten. Der Redner

bittet die Regierung, die Sache energisch in die Hand zn nehmen. Dte beteiligten Gemeinden hätten sich doch saft sämtlich bereit erklärt, zu den Kosten beizutragen. Die kleinen Gemeutdcn könnten ober nicht die ganzen Kosten aufbringen. Dazu seien sie zu arm. Der Staat müsse Mittel und Wege finden, diese Gemeinden zu unterstützen.

Minister v. Hombergk erklärt, daß die Gemeinden auf Grund des Bachgesetzes verpslicvlct seien, für die Mittel zu sorgen. Unterstützungen hierfür an einzelne ärmere Gemeinden zu be­willigen, hätte nuuidH-rlci Bedenken.

Abg Berthold (Sozd.) freut sich darüber, das; die von ihm schon not 9 Fahren gegebene Anregung fetzt endlich feste (Gestalt annehiue. Er wünscku nur, daß auch der Staat die Losten dafür zahle; jedenfalls follten aud> die Städte mit zur Zahlung I,'craiiac;ogcn werden.

Abg. Raab (Sozd. > bcanstandet, daß in der Regierungs­antwort mdrt auf die Verhältnisse der Gemeinde Biebesheim ringegangen worden sei. Dort seien Unterlassungssünden vargc- fommen, man hätte vorhandene Entwässerungsanlagen einfach ver- nachlässigt. Die Lullurinfpcktion sollte hier eine Prüfung tior nehmen, um die Ausflüsje zu regulieren. Der Redner bittet gleich falls, die ärmeren Gemeinden zu unterstützen, wobei namentlich Asthrim und Geinsheim in Betracht kommen müßten.

Abg. Dr Cian n begründet hierauf einen Antrag, den durch die Ueberfchweinmungen vom vorigen Fahre betroffenen Gemeinden eine finanzielle Staatsunterstützung zwecks Errichtung einer Pumpstation an der Schwarzbach zu gewähren.

Abg. Horn «Zentr.> erklärt sich mit diesem Antrag ein verstanden unb legt der Regierung nahe, ob sie nicht bei dem fislalischm Pacht! and Nachlässe eintreten lassen wolle.

Minister v. Hombergt sragt, ob sich die Unterstützungen nur aus die angeschlosseneü Gemeinden an daS Pumpwerk Wasche­bach beziehen sollten. Dies wolle die Regierung in Erwägung ziehen, mehr könne er aber nicht verspred>en.

Der Antrag Dr. Osann wird darauf einstimmi g an­genommen.

Zu der Anfrage des Abg. Wolf Stadecken, betr. die Nebenbeschäftigung b er Volks schullehrer als Rech­ner ländlicher Geiioi'enschaften, verliest Minister v. Hombergk eine Regierungserklärung, aus der hervorgevt, daß int ganzen 123 Lehrer nebenbei als Rechner angestellt intb. Die Schul Verwaltung habe sich dahin geäußert, daß diese Nebenarbeiten nicht schädigend auf die^Lehrtätigkeit einwirken. Es sei nicht begründet, daß zu viele Schullehrer Kassenverwaltuugen führten.

Abg W o l i Stadecken bemerkt, baß er nach dieser Regic- rilngserklärung keine Veranlassung habe, auf die Sache näher einzugehen

Es folgt iw di1 die Besprechung über die Anfrage Reh und v. Brentano, betr. bie Berwenbung von Gerichts­assessoren

"Abg. R c h erklärt, er habe jetzt keine Veranlassung mehr, auf bie Sache zurückziitdimnen.

Staatsnn nister Ewald legt dar, daß die Anfrage auf einem Mißverständnis beruht habe. Er wolle nur noch die darüber in der Presse verbreiteten irrtümlichen Nachrichten richtig stellen. Namentlich gehe der gestrige Artikel eines hiesigen Blattes völlig fehl, ntbem es behaupte, daß die Stellen der Staatsanwaltfrfwht zu häufig mit jungen Assessoren besetzt würden.

Abg. Dr. O s a n n dankt dem Minister für seine Antwort und bemerkt, man sollte für solch verantwortliche Stellen nicht zu viele jüngere Leute verwenden; namentlidt für Posten als Strafrichter rmd für Sta-atsanwalte seien ältere Herren erwünscht.

StaatsiNi.il ister Ewald erklärt, daß Assessoren in zn jugend­lichem Alter nicht znr Verwendung kämen; sämtliche bei der Stciccksanwaltschaft verwendeten Assessoren kirn über 30 Jahre all Wenn and; im Streitsalle Soxbelh-Wagmn ein jüngerer Assessor verwendet wurde, so handle es sich doch hier nur um die Voruntersuchung. Später würde die Sache sicher in die Hände eines bewährten Staatsanwalts gelegt werden.

Abg. Dr. Winkler bemerkt, daß er vor guten Eraminas keinen besonderen Respekt habe. Es komme nicht nur darauf an, daß man alle Paragraphen im Kopf habe, sondern auch die mensch­liche Ansicht unb Auffassung. Die gereiste Erfahrung müße den Ausschlag geben: das Alter von 30 Jahren könne nicht maß- gebenb für die Anstellung sein.

Damit ist die Besprechung erledigt.

Zu der dringlichen Ansrage des Abg. Raab über die Bahn- hofsverhällnisse in Vilbel erklärt der Antragsteller, baß er von ber früheren Verhandlung darüber befriebigt sei.

Darauf vertagt sich das Haus gegen 12 Uhr.

Nächste Sitzung: Dienstag den 4. April, vormittags 10 Uhr.

Darmstadt, 30. März. Im Anschluß an die heutige K a m m e r s i tz u n g hielten die größeren Fraktioneli noch ver­trauliche Besprechungen über ihre Stellungnahme zu den Abänderungsbcschlüssen der Ersten Kammer in betreu der Dahlrechtsvorlage unb bas Gemeinb-eumlagen-- gesetz ob. Tie n a t i o n a H i b t r a fe Fraktion bcichäftigte nch besonders mit den Beschlüssen zur Wahlrechtsfrage unb es würbe in ben roei'entlidyen Punkten eine Verständigung erzielt. Eine endgültige Beschlnsftasjung soll jeboch erst am nächsten Dienstag erfolgen. - Besonders eifrig sind innerhalb der Fraktionen bie Erörterungen über die Stellungnahme zu den Beschlüssen ber Ersten »ammer über das Gemeindeumlagengesetz. Trotz der weit­gehenden Differenzen zwischen ben Anschauungen der Ersten und der Zweiten Kammer besteht in den maßgebenden Kammerkreisen bodi bas ernste Bestreben, diese toid)tigc, die Gesetzgebung Hessens schon seit über zehn Fahren beschäftigende Gesetzesmaterie mesmal enbgüttig zum Abschluß zu bringen. Die beiden bedeutungsvollen Gesetzesvorlagen nvrbcn bie Zwecke Stammet voraussichtlich noch die ganze nädnte Woche eingehenb beschäftigen.

Spieiplan der Gießener Staöttfyeaters.

Direktion: Hermann Steingoelter.

Sonntag ben 2. April, nachmittags 31/, Uhr, bei Volkspreisen: Volks-Vorstellung: »Glaube und Heimat." Ende 5'/, Uhr. Abends 71/, Uhr, bei gewöhnlichen Preisen: Gastspiel von Fräulein Toni S t) I u a vorn Residenzthealer Berlin:Fräulein Fosette meine Frau". Lilstspiel in 4 Sitten von Gavault u. Eharvan. Ende 97, Uhr. Dienstag ben 4. April, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preifen (Slbonncnten zahlen gegen Ablieferung des sechsten Er- mäßigungskupons kleine Preise): .Benefiz für Herrn Obetregiffeur Herrn. B a k o s: »Es lebe baS Leben." Schauspiel in 5 Akten von Hermann Sudermann. Ende nach 10V4 Uhr. Mittwoch, 5. April, abends 8 Uhr, bei kleinen Preisen (Gutscheine haben Gültigkeit): Flachsmann als Erzieher." Ende nadj^ 107, Uhr. Freitag den 7. April, abends 8 Uhr (21. und letzte jZreitags-Abonnement-Vor- ftetlung,: »Der Weg zur Hölle." Ende gegen 10% Uhr. Sonntag den 9. Slpril, nachmittags 37, Uhr, bei kleinen Preifen:Faust". 1. Teil, erste Abteilung Ende 6*t Uhr. Abends 77, Uhr, bei kleinen Preisen: »Faust". 1. Teil, zweite Abteilung. Ende 10 Uhr. Ende ber Spielzeit 1910/11.

Märkte.

fc. Frankfurt a.M. Vt e I) h of- M a r !t b c r t cf) t vom 30. Vcörz. Auftrieb: 95 Ri über, 16 Ochsen, 1 Bulle, 78 Kühe unb Färsen, 989 Kälber, 164 Schafe, 1564 Schweine.

Tendenz: Kälber lebhaft, ausverkauft. Schafe ruhig, au6- verkauft. Schweine gedrückt, nicht geräumt.. Preis für 100 Pfd.

Lebend- Schlacht­gewicht Kälber. Mk Mk.

Zeinste Mastkälber 5761 95102

Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... 5256 8895

Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 4850 8285

Schafe.

Stallmastfchafe:

Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . 4100 8586

'.Heitere Masthammel, gut genährte junge Schafe

und geringere Mastlämmer 3435 82- 84

Schweine.

Boll fleischige Schweine von 80100 kg

Lebendgewicht . 47,5050.00 62.0064.00

Vollfleischige Schweine unter 80 kg

Lebendgewicht. . 46.0048.50 59,0062.00

Vollsleischige Schweine von 100120 kg

Lebendgewicht 47.00 49.00 59.0061.00 Voll fleischige Schweine von 120150 kg

Lebendgewicht .... ... 48.0050.00 60.0062.00

fc. Wiesbaden, 30. März. Heil- und Str oh markt. Angefahren luoren 15 Wagen Heil und Stroh. Maii notierte; p e u «.007.20 Mk., Stroh (Richtstroh) 4.205.20 Mk. Fruchtmark!. Hafer 16.2016.50 Mk. Alles für 100 Kilo.

kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Samstag den 1. April:

In der Zohanntskirche.

Nachmittags 2 Uhr: Beichte.

Pfarrer Bechtolsheimer.

Sonntag den 2. April, Iudica: Kotterdienst.

3n der Stadlkirche.

Vormittags 97, Uhr: Professor I). Schian.

Vormittags 11 Uhr: Kindcakirche für die Matthäusgemeinde.

Psarrassisteiit S ch o r l e m m e r.

Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Al a t t h ä u s gemeinde.

Dienstag den 4. April, nachmittags 4 Uhr, im MatthäuSsaal: Franeiiniissionsoerein.

Mittwock) den 5. April, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierteii weiblichen Jugend der Markus gemeinde.

3n der Zohannerkirche.

Vormittags 97, Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.

Konfirinatioii der Kinder aus der Lukasgemeinde; in Anschluß Feier des heil. Llbendntahls.

Abends 6 Uhr: Pfarrer AuSfeld.

Abends 77, Uhr: Versammlung der konfirmierten mann- licheu Jugend der Johannes gemeinde.

Mittwoch den 5. April, abends 6 Uhr: 6. Passionsandacht.

Pfarrer AuSfeld.

Freitag den 7. April, nachmittags 4 Uhr: Versammlung des Frauen-MifsionsvereiuS der Lukas gemeinde.

Abends 5'/, Uhr: Versammlung der konfirmierten weib­lichen Jugend der Johannes gemeinde.

Nächstkünftigen Sonntag, den 9. April, als am Landes-Buß- unb Bettag, findet im Abendgottesdienst Beichte und heil. Abend­mahl für die Lukas- und JohanneSgerneinde statt. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Auch wird an diesem Sonntag die alljährliche Kollekte znm besten hessischer evangel. Gemeinden unter überwiegend kathol. Bevölkerung erhoben. Ebenso wird am Karfreitag die übliche Kollekte für die evang. Anstalten in Jerusalem erhoben werden.

katholische Gemeinde.

Sotterdienst.

Samstag den 1. April 1911:

Nachmittags um 5 Ühr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.

Sonntag den 2. April, PafsionS-Solantag: Feier des großen GcbcteS.

Vor'nittagS von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.

» um 7 Uhr: Die erste heil. Messe.

Ausstreuung des Allerheiligsten. Beginn der Betstunden.

, um 8 Uhr : Austeilung der hl. Kommunion.

, um 9 Heil. Messe.

um 11 Uhr: Hell. Messe.

Nachmittags um 5 Uhr: Die letzte Betstunde mit Segen, darauf feierlicher Schluß mit Te Denin.

Dienstag und Freitag abend um 61/, Uhr ist Jastenandacht.

Freitag um 7 Uhr ist Segensmesse.

kirchliche Nachrichten

der evangelischen Gemeinde Büdingen.

Sonntag Iudica, ben 2. April:

Vormittags 10 Uhr: Pfarrer Göbel.

Vormittags 11'/« Uhr: KindergotteSbienst.

Nachmittags 2 Uhr : Pfarrer Elem m.

Die Amtswoche hat Pfarrer Göbel.

Katholische Gottesdienftordnung.

Sonntag den 2. April 1911: Büdingen: 10 Uhr.

Nldda: 8^ Uhr.

Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzen.

Wetter

&

März

1911

11

-ZG

K C CD

Ems er Was s e h Kränchen.

bei Snfluenza Musrenlhen

überall ärztlich öcrorbucL Erhältlich

Lrogeu- unb Mnu'ralwa'il'r haudkunaLu .

Haupt-Devot: LWenri» Gieße»,

a.

F

Höchste Temperatur am 29. bis 30. März -s- 22,5 SHebrigfte , , 29. , 30. , 4- 9,86

Niederschlag: 0,8 mm.

30. 2

739,5

19,5 7,3

44

SSW

2

9

30. 9*

740,9

123 8,5

80

8

2

5

31. 7»

744,1

11,7 8,9

87

SW

2

10

Regen