Ausgabe 
30.12.1911 Drittes Blatt
 
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Ar. 506

Dritter Platt 16V Jahrgang

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Samstag, 30. vez^nber 19(1

ÄeKfienlbrud und fceriea der Br ühlfchen Unt»ei*!fd« - Buch- und Gietnbnidml 9L 2enge, Giehew.

Redakrt««, Esvedirwn und Tnidetti: Schul« fheM 7. Er»ed.n»n und -erlag: fcH bL RedakN»n:«-WW11L. I eL-tlbu tlnie igeniiefreiw

Tiefer starke Aua zur Uni«

nur scheinbar so stark ».Tmcbrtc.

haben sie erst recht nicht Lust, sich noch zu placken. So

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versität ist übrigens feine nur Deutschland eigene Erscheiimn r, f marschieren sie zwischen den Jahren und zugleich zwischen er if: im benachbarten Ausland ebenfalls in ähnlichem Matze ^L.m ersehnten besseren Arbeitsgebiet flern nach einer der vorhanden. w <n r _____... Stätten hergebrachter Dienstboteuterrltchkeit und sammeln

syms ass ssäkskä

Viertel en" Dein und verschiedenen bausgemachten Brat

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Freiburg 2466 wünscht, und ein < 5138 71 r, rückendenGern ei

der Reujahrsnacht ein gutgebautes Feld für fröhliche Crinte.

Zahn-Creme

Mundwasser

tut so, als wenn er es töte, denn es gibt nichts auf der Welt,

In allen heiftschen Stä flcinftvn des Odenwalds und

Erdbodens manchmal fast dem weitzen Teppich de? meit herunterhängenden, die Stürme abwehrenden Daches eint, will man zwischen den Jahren, von Weihnachten bU ?leu- fahr, seine Ruhe haben mehr als an irgendwelchen ant deren Tagen.

Man schafft nicht mehr art nötig ist. Auch der Dienst­bote pocht auf sein altes Vorrecht: dieVölker" schicken denMeister', den Herrn des Hauses, vor; sie wollen nach Möglichkeit feiern, wenn sie am alten Plap bl ei bat, und suchen sie für das neue Jahr ein anderes Glück, so

Der Besuch der d ulschcn Uniocrsilätcn im Winter 19U 12.

kommen, denn auf solche Art befiel man bald, waS man Schietzgewehr braucht nicht nur einen an- Gemeinen" zu bedeuten. Der Iraunt Irat in

gegvn 52 410 und 2412 im Vonahrc. Die neueste Zunahme unterer Universitätsstudenten ist temnad), da daS Frauenstud.um nur wenige Jabre all ist, zu einem kleineren Teil auch auf daS Eindringen ber Frau in die gelehrten Berufe zurückzuiühren.

An den zehn preutzischcn Umversitätrn sind diesen Winter 30 239 Studierende eingeschrieben .gegenüber 28675 im Winter 1910/11), an den drei bäuerischen flennten sich 9457 .9.34L), an den zwei baihfeben 4697 4254 und an den übrigen frethd rinzel- staatlickien, einschlietzlich der rri cktSl ä n di scheu in Stratzburg, 13022 (12 552). Tie Jahr.Szunahme ist demnach den preutzischen Uni­versitäten stärker zugute gvki»mmen, als den fübteutfrdicn.

Wie sich die deulschc Studentenschaft zurzeit auf die ein­zelnen Universitäten verteilt und welche Blenderungen neuestens hierin eingetreten sind, ist Von verschiedenen.Gesichts­punkten aus von besonderem Interesse. Datz alle Universitäten,

worauf sie stolzer wären: fit mi'chm ,ich Mr ihr Leben gern in Sachen, von denen sie nichts verstehen, und verderb», alles, in­dem sie alles grvtzartig zu arrangieren glauben. Da ve nicht grundlos annebenen, datz die Männer mit ihnen nur scherz treiben, beten fte den, welcher sie ein buchen ernster nimmt und sie um Rat zu fragen und sich auf bieten Rat zu vertanen idieint, beinahe an. Ich sage aöiicktlich: Idymt; bic ichioachen Männer tun es wirvich, ine oernümigen aber scheinen es

Knzlic^r Dank sei auch an dieser Stelle den edlen Wolfo t&teni und allen, die sich noch nachträglich beteiligten, gesagt. Weitere Freunde und Gönner deS ArimS smd jederzeit herzlich nnlftoimncn geheitzcn. __

Scbrcr Tem, Offenbach, der unermüdlich wacker und freudig als Vorsitzender des Arims mit dem Vorstand und den rührigen Vertrauens mann em und Mitgliedern, Tarnen und £fnn, in Stadt und Land sich fortgesetzt in den Ticnfl des Lehrer-Erholungs- teimä stellt, wird es ein Ansporn fein, nicht iu ermüden tn Ieiner Betätigung für dasselbe und wird eine Belohnung dann er­blicken, ivenn die von Lehrerfrauen ms Leben gerufene Stif­tung ,JÜcbrerfraucnbanf an Vater Backes im Interesse des Le,ms noch weiter willige Kerzen findet und ausgebaut wird.

Auch im laufenden Winrerhalbjahr $eigt hie deutsche Studenten- fdwft wieder das bekannte Bild des ganzen letzten Jahrzehnts: cvn immer weiteres Anwachsen ihrer Zahl, etne Steigerung der Frauenwie der Manner, der Inländer , wie der Ausländer und tn der Gesamtheit binnen Jahresftist ein Aneigen von 54 auf 5 7 4 1 5, was genau eine Verdoppelung innn^lb^l^m 15 Fahre bedeutet! Die Jahreszunahme, die 'ich au, -jJ3 belauft.

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das ganze Hausgerät und alle Dinge, die sonst zum Eskimoleben gehören, sind aus Frauenhand hervorgogangen. Tod Syiu-,-, rin ziemlich roher Strinbau, dessen Ritzen mit Torf verstopft fmb, wird von den Frauen hergestellt, und Gleiches gilt von femro gan-en Einrichtung AllerdinsiS ist der Lausrat nicht gerade üppig. Jedes Daus hat nur wenige Gemächer, und das Hauottiück i» jed.-m ist das Bett, rin sehr grotzes gemcmsames Lager für die ganze Familie, das aus Stroh und Fellen besteht. Federn ver­wenden die Eskimos für ihre Betten auch, icüoch der Gebrauch von Seinen ist ihnen unbekannt. Tagsüber dient der Schlafraimk als Speise- und Empfangszimmer. Als solche- macht es jedoch auch wenig Arbeit, denn die Steinigung der Wohnung nimmt höchstens 10 Minuten in Anspruch, und die SLemgunq der Stz- gritfcirrr ist eine Einrichtung, die bis zu den Eskimos noch nicbt vorgedrungen ist. Wer nun glaubt, datz die Eskimofrau Zeit zum Mütziggang hätte, irrt sich sehr. Ihre Arbeit ist richtige Örimarbrit. Wabernd des gaiuen WinterS werden die Seehund- und Rrnntierselle, die die Männer von der Jagd heimgebrachk haben, iuberritet und u Slerdungsstücken verarbeitet: manch- davon werten auch zu Kajaks oder zum AuSbessem dieser Fahr­zeuge verwendet.

Sobald die wärmere Jahreszeit kommt, verlaisen die ordn» ländi'chen Eskimos ibrr Dimerwodnungen und ziehen ans Meer, wo sie in Zeiten wohnen Tie Fische, die die Männer erbeuten, werten den Frauen und Sintern-ur weiteren Verarbeitung über* geten Auf der Sximroanterung nach der Winterwohnung müssen fie Torf und ähnliche Stoffe i'ammrin, und während die Männer aus der Nenntienagd sind, 'ischen die Frauen in den Flünen nach Lochien. Jrn September ist auch dieser Teil des Sommer­lebens beendet, und nun wird die Reise nach dem Winterdona fortgesetzt. Biele fcäu'er find von den Stürmen und dem Regmr arg mitgenommen, und es ist «Sache der Frauen, sie wieder rr. lich rinzurichten Sick zu puren haben die Eskimoncruen - o wirklich wenig Zeit. EineMode" gibt es bei ihnen auck - r, denn bk Siebung hir bette Geschlechter, die die Frau^-. er­stellen, ist beinahe gleich Als einzigen Schmuck trägt tec -r .'-no* frau auaenäbte bunte Bänder, an Festtagen rin oleichtatts beuoev* arichmücktes Barrett, und ,'chlietzlich trägt fte um den:<= vne Kette von Glasperlen Sobalo eine Eskimofrau ihr erstes ^nd bekomm-, l at sie diesen Perlenschmmk ab und nun oetommi ihn das Lind zum Tragen.

loürften. Auch mo Dampf und Maschine die Götzen bett Slluvarzwaldö besiegt haben, mitt ber Mensch zwischen ben Jahren nur mit der Sonne gehen: arbeiten, so lange sie leuchtet, und Stille hallen, ehe fie ihre leuchtendsten Strahlenbündel verschickt und sobald sie wieder über die Berge gehl zu anteren Leuten. Ob Geschäftigkeit oder Wanderlust der Zukunft vertraut: bestätigt mMitcn sie doch haben, was sie erwarten: nicht schwarz auf weist, sondern crzgegossen soll die Prophezerimg vor ihnen liegen Das in der Silvesternacht vielfach geübte Bleigietzen führt zu diesem Ziel. Am erfolgreichsten ist dabei, wer das flüssige Metall durch den bering, auch einen fremben. schüttet oder durch einen Schlüssel; da kommter" obersie" ziemlich grünst zum Vorschein mit den bemerkenswertesten Seichen ihres Berufs und ihrer Laune. Und sollte die Form einmal ein bistcheu undeutlich bleiben, so ist das dem weiblichen Auslegungstalent auch gar nicht uniuifte

Landwirte vermehrten ihre Zahl nicht umvefentlüft, von 2546 aut 2981 Die Philosophen, Philologen und Histo­riker stiegen von 15 525 auf 15 898, die M a thernatiker und Naturwissenschaftler von 7914 aw 8487, die katho­lischen Theologen von 1760 auf 1770, die Forstkan bi- baten (nur in Tübingen, Münären und Gietzen) von 1/1 auf 177, und die Tierärzte (nur in Gietzen) von 141 aut 161. Zurückgcganffm find wie auch schon in ten letzten Se­mestern, wen» auch diesmal gering die Juristen, näm­lich bon 10 890 auf 10 8J6, ferner die Zahnärzte von 1146 auf 875 und schlietzlich, ganz wenig, die Pharmazeuten, von 954 aus 948 Auster tetr immatrikulierten studierenden haben diesen Winter noch 3807 Männer und 1737 Frwien als Ö ö r c r die Berechtigung ;um Besuch von Unioerf lätsvorlesungen erbalhm, so datz derzeit 62959 P-rsoneu am beutflien UniversitätS- unterri d)t teil nehmen, gegen 60122 im Voriahr.

Das tehrerhelm und der Cefjrcrfranenöant

Aus Lehrerckreisen wird uns geschrieben:Vater BackeS"' war bekanntlich ber sich um Schule und Lehrer sehr verdient gemachte langjährige und von seinen Jhüleaen und denen, die ihn kannten, hochgeschätzte Obmann de- £)eft Landes- Lehrern er - rinS. Bis in die letzten Tage seines LcbenS er starb am 12. November 1909 beschäftigte ibn die Sorge um die Lehrer witwen und Waisen und die Sorge um das schön gelegene und viele Jahre unter der vorzüglichen Leitung von Fräulein Maul als Wirtsthasterin stehende Lehrerheim. £?en Backes suchte es alljährlich mit Frau und Tochter auf, um dort von den An­strengungen seiner vielseitigen Tätigkeit Erholung zu finden. Neu gestärkt ging er bann wieder zu der von ihm geliebten Arbeit, (irr liebte dasÄrim" und noch bei seinem letzten 2lusenthalt im Sommer 1909 schrieb er in das Fremdenbuch des foaufeS:

Willst am Heim nörgeln du, Komm erst her und bleib in Ruh' 814 Tag' hier oben;

Tann magst du schelten oder loben!"

3" dem von ihm zu Gunsten des tzeims geschriebenen Aus­ruf unterm 14. September 1909 wenige Wochen vor seinem Tode sprach er zum letzten Male zu seinen Kollegen und sagte znm Schlutz wörtlich:

Siebe Kollegen! Es wirb dies das letzte Wort fein, das ich in Angelegenheit deS LehrerheimS an euch richte! Möge es nicht leer verhallen!"

Bald, am 12. November desselben JahreS schlotz er die Sagen für immer.

Herr Stadtschulinspektvr Slbrneel, DorrnS, ber Verfasser des Lebensbildes von Karl Backes fragt, siehe Beilage jum hessischen

Frauen-Feuilleton.

vom Umgang mit Frauen.

Nvuvellc Revue Franyoite" veröffentlicht^Briese bie ter englische Staatsmann Groi Philipp Normer «tandope

>v*r 1694 aeboren und 1773 gestorben itt, ai-

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nünftigen Verhaltens, die )ie |td) tetiletdu in bc"' er en Augen bliden zurechtgcleyt haben, glatt über den Hamen 6«voNen. - wahrhaft kluger Mann begnügt sich daher, mit tbnnt mi » fhielen und zu scherzen: er rt ga.ani und tchmeiche i | '

wie man rinem geweckten, aber launenbaTtcn und J

schmeichelt. Er fragt sic niemals tei ernnen A "3 eg en hett«.n u

tuib vertraut ihnen davon nicht einmal zu viel an, aber er

In ben Tälern, in denen der Weinstock gedeiht, hat der 23'» Rcbbauer nebenbei schon am Schlutz des JahreS für die Fortdauer des himmlisckicn SegenS möglichst vorge­sorgt: er hat eine Kanne roten Weines an einem der letzten Tezomberläge kirchlich tveihen lassen, von dem er selber trinken will und von dem auch jeder, dem angeboten wirb, gern eben mutz. Und jedes Tröpfchen dieses Tranrt über« trägt feine Wirkungen auf das grötzte im fidlcr ruhend« Fatz, wie das geweihte Salz samt der darin steckenden >rrcibc Wuuderkrast befipt und die Kreide ihre geheimen Kräfte weiter überträgt auf die mit ihr geschriebenen Worte Da­neben veranstaltet ber gern und mit staunenswertem Talent I geübte fastnachtliche Mummensckmnz schon in der Neuiahrs- i nacht eine kleine Probe. Heimlich ziehen frembe Gestalten

Neujahr im Zchwarzwald.

Im Lande der kühlen und der heißen Quellen, der Sommerfrischen und der Erholungsstätten über den SBinter- nebeln ist zwischen Deilpiachten und Neujahr heiligere Zeit, alS an Sammelpunkten der Industrie und des Verkehrs. Im Hochland besonders; hier, wo sich die Schneedecke des

nur zu tim." e

Frauenleben in «rSnland.

Hebet das Leben ter Eskimofrauen in Grönland mafii Frau Anna Bistrup, tee ßomn des gegenwärtigen Qfeupemeurs von Grönland, in einer englischen Mo:u::sichri'i lenelnbe ifhtteuungen.

Tas neugeborene Eskimornädcheii wird m nmgi g« behandel:, als gehöre es tem anderen

begrüben zwar die Geburt eines EsNmomadchenS gewöhnlich eben» fro freuteg, rote die eines esktmoknaben, aber wenn nnc^Eskimo- mutter nacheinander fünf Töchter zur Welt

tee Lache dem Eskimovater gewöhnlich zu bunt, und da- nach e Qinb wird zu einem Knaben ernannt, und wenn es jutallig ein Mädckun in, Wird es vorläufig als ^be behandrit, bis wirklich ein tüngerer Brüter da ist., ^sten Leben-tahre br-.ngi das iunae E°kimoiräul-nn in riner An sack iu, ten die ^cut^er beou'.m tragen kann: erit mit J*ier fahren wird es 'N lne landesübliche Kinderkleidung Steckt Bereits mit mm Jahren muü das Eskimomädcoen die ---chulbank drucken, aber teeie M

r f.p{nnh«*T<3 bart denn ter ganze Unterricht beschrankt sich ^fan ^tg Äi'iÄw und tee (teunteegrüer wn Rechnen, Schreiben und Seien, xantben "'rd dadiunge Madchn bunb seine Mutter ein wenig in ter formt Haus ballens untermfci. unb g^b"

m-r chr-m »a.a!

ouf &^t*nb^BT&b=tiia6« j» Wfe»; mährten eine G^finwrrau, denn nun wird sie nerbetratet^ Man Jrtv nach ihren Neigungen, sondern ihre yam .;e tragt dabei mcht nach iteen ^ s an beginnt

roal}l?ma?nrr7r artot ^e^ Arbeft ist bei den Eskimos ein

ist zwar etwas höter alS die vorjährige von 2415, aber attinaer als die vor 2 Jahren mit 3670, so datz eine Abflauung des Zu­drangs an ten Univers11äisstuteoi also doch im Bereich der Möglichkeit liegt. Tast dieser Zu stutz zu ten höheren Studien zu ter gl idje t.gen ^<ev >lkerurgs.»ermehrung auch nicht annäternd im BerhaltniS steht, bedarf keiner näteren Tarlegung ?lnterrr* seit- ist aber ju trodnen, daß Staat und Gesellschast letzt weit mehr akademisch Gebildete bedürfen und hervorbnngen können, al? vor einigen Iahrzedmen, und datz die im Lause ter Jahre säst bei allen Studien fachem ein getretene Verlängerung ter vvrgeschrie- benen, wie ter kitfärfjlidjen Studiendauer, tee Stuten wm.it nee

Lehrerkalender 1911:

Und von seinem Geiste getrieben, dem helfende^ und schafr' freuten, schreiten sogar unsere Frauen alsbald zur Tat! Noch hat sich kaum das Grab aus dem Friedhot in Tarrnftabt ge schlossen, da treten ihrer einige in Langen und Umgegend zusammen und fragen in von warmem Aerzen kommenden uni- zu Aerzen gehenden Worten ihren Schwestern, wer der Mann war, der da hinein in die Lehrerhäuser noch von seinem Sterbe­bette auSgcmfen hatte: Latzt meine Bitte nicht leer verhallen! und fordern sie auf, eine Beisteuer zu leisten zum

Lehrersraucndank an Baler Backes".

Derr Schmeel nennt diese Kundgebung eine selten schöne Crr scheinung im öffentlichen Leben, die benen zur Ehre gereicht, von denen sie ausging, und dem zum Nubme, dem fie galt.

In allen hefiischen Städten, 2töteten und Tärfmt, tn ten ~ " Vogelsbergs wurde der Aufruf freund­

lich aut genommen und mit wenig Ausnahmen, die es überall gibt, wo das Geld eine Rolle spielt, durch die Tat mit oft bet- gefügten herzlichen Worten erwidert. Nicht nur Lehrerfrauen beteiligten sich an der Sammlung zur Stiftung.

Und heute noch regen sich gute Aerzen unter ten Lehrer­srauen. Lehrern, Freunden und Gönnern des LehrerheimS. um die Stiftung auf die Aöhe zu bringen, datz sie bald ihrem Zweck, zum Besten dieser Lehrer-Woblfahrl^einrichtung dienen kann haben sich dieser Tage unter andern als ganz besondere Freunde der Lehrer und ihres AeimS Ükteimer Kommerzienrat S)eitel beim und Verlagsbuchhandler Otto Roth dahier durch Zuwetiung eines namhaften Beitrags zur erwähnten SlstningLehrerfrauen- dank an Later Backes zum Besten deS LehrerheimS Bogels-

au<<genommen Marburg, Tübingen und München, grotzere oder kleinere Zunahmen verzeichnen, sei tromicgqcnommen. An ter Spitze stebl mich r tee Aochschule der Rrick^-I auptstadl mit einer Besucherzahl von 9829 mehr gegenüber tem Voriahr 143), Mün­chen hat die zweite Stelle inne mit 6797 (mciügcr 108), Leipzig zählt 5170 <4- 270', Bonn 2998 (- 152), Aafte 2879 218 ,

Breslau 2702 (- 248), Göttingen 2505 (+272), F " i+ 220), Aritelberg 2231 (+ 223 , Straßburg L

Münster 2126 79), Marburg 1968 ( 13), Tübingen 1852

( 31 , Jena 1738 (t 10t), fori 1586 (+ 147), fonng+erg 1522 (+ 142 , Würzburg 1458 (+ 33), Gietzen 1272 (-p 23), Erlangen 1202 ( 191), Greifswald 1124 (+ 176) und Rostock 852 (+ 36 . Tie verhällnismätzig stärkste Zunahme haben dar- nach Greise''N>ald, Göttingen, Erlangen und Aritelberg, die ge­ringste Berlin, Gietzen, Bonn und Skratzburg. In die Stelle ter Univeriitälen nach ter Besucherzahl stieg denn auch Ae-.delberg von ter 11. auf tee 9., intern es Münster und Straschurg über­holte, Göttingen verbrängti r>.e'.'e ..q auf der 7. und ^lönigsberg überflügelte Würzburg auf ter 16. Stelle.

Die Verteilung der Stutentenfteft auf die einzelnen Fächer des akademischen Studiums, die inSbrs.-ntere zeigt, welchen Studien die jüngsten Semester sich zugewendet haben, ist wieder von besonderem Interesse. ?lm bemerken^wer-; testen ist, datz nach langem Tiefstand die Zahl ter evange- Mk 'im ä L! »oSää ä

NUN Ä -Ät

o_<.f ber Nacht, ime ftc gekommen fttid Brelletcht wollen fie

noch um Mitternacht in einem ter Dörfer jein, in denen die Musikanten unter kahlen tieften auffpielen zur all­gemeinen öffentlichen Be^IuckwünsckMNg bet Bollergeknall und Glockengeläut.

Freiburg i B Max Vittrich.