Ausgabe 
4.7.1911 Erstes Blatt
 
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Die heutige Nummer umsaht 10 Seiten.

:Hngcfcgcnl)cit nur noch öcrroirfcln würde

Aus die Frage, was wird die

M'atiu" schreibt:

rwidern:

daß die äußere Politik

t-rcnil

nur iucnig

ie Abendblätter widmen der

ailp (Shroiiiclc" besorgt eine

werde wie visier.

bat Ministerpräsident

Inzwischen

eingetreten.

Aufmerksamkeit

Wisseu- (tfehcünerai El', beacht Ep^llew;

nal)mc die Ter

Teile ircid) bleiben und fort gewaschen werden kennen. Um nun die Stimme wiederherzuslellen, wird der 3üni vor einem Spalt rorübergeiührt, ans dem ein Lustitrom luätritt. Ao diese, nur oen Film trifft, wird er durch die verschiedenen Formen aus dessen Cbcrflärfyc in btt entsprechenden Schallschwingungen vcr wandelt. Professor Dastre, in dessen phy'italischem 3nftitut diese Arbeiten ausgeführt ir-ocbtyt sind, verspricht der Ernndung eine Zukunft, da nach feiner Meinung nach Ueberwiubung der tech nifchen Schwierigkeiten die Ergehnwe noch besser sein werden als bei den mechanischen Phonographen nach Edinsomchem Muster.

E i tt literarisches Preisausschreiben für Freunde des Weines findet sich in der Zuni Nummer der MonatsschriitTer Weinlenner" Ter Vertag dieser Zeitschrift setzt drei Preise ^300, 200 und 100 Mark) für Erzählungen ernsten oder Weiteren 3nl>alts aus, in denen der Weingenuß eine Haupt rolle spielt. Tie Erzählungen sollen nicht mehr als 1000 und Nicht weniger als 500 Zeilen umfassen. Tas Preisrichteramt haben die Herren Professor Fohannes Trojan, Tr. Mar Möller und Paul Koepke, Generalsekretär des Verbände« der 25 ein - Händler Norddeutschlands, übernommen. Tic Manuskripte müssen bis zum 31 Juli d. 3 bei der Redalrion desWeinkenner", Eharlottenburg, Steifensandstraße 3, eingehen.

Tie Höch st en Gipfel des Himalaya. Fm Jahre 1909 haben der Herzog der Abruzzen und Tr. T. G. Longstass zwei neue Rresengiv'el des tiafatorum entbedL _ Ter Herzog fand in dem oberen Becken des Baltoro auf der Citicite des Pie Godwin Austen eine Erhebung von 8140 m, die er 'Tro ab Peak nannte, l'ongftarf stieß zwisck)cn dem Paß des Mara Forum und dem Tal von Saltoro im Otten des Teram Tengfi auf einen Gipfel pon 8223 m Turch biefe Entdeckungen ist die Zahl der Gipfel des Himalaya, die über 8100 m hoch sind, auf zehn angewachsen, und zwar find cs folgende. der Mount Everest '8840 mj, der K 2 8609 m, die beiden Gipfel des Manscheniunga (8577 und 8543 m , der Makalu 8337 m, der Tawalagirr >.8176 m, der 3affa 8130 m und der Nanga Parbat 8115 m).

Agadir schicke, um dort die Au he zu sichern, die und) einer Behauptung Tcutschlands gestört fein soll Man glaubt zu wissen, daß die französische Negierung nicht gc neigt ist, diesem Wunsche zu cnifprcdicn, da eine fo(d)c Maß

Kurze N achrichte ti aus Stunft und schas t. Tn bekannte Sraatsrechtslehrer, Wirklicher Professor Tr. Paul 11 ab a n b in Straßburg i. am 5. d. 9N',s. das Sktjährige Tozcnteniublläum. Laband ist am 24. Mai 1838 zu Breslau geboren.

französische Negierung tun, können wir folgende.

Angesichts des Umstandes, l * ' '.

nationalen Zdeale sieht. Was sie dem Manne gewesen ist, wie lönnt ich dem an dieser Srelle genügenden Ausdruck geben ? Fn ihrem Werden und Wachsen zu ungeahnter Größe bot sich mir das erhebende Schauspiel, dem als teilnehmender Beobachter zu folgen mir vergönnt war; sie hat, mit den Worten des Tichrers zu reden, der gleich nur als Fremder hier her kam,um was ich bat, und mehr nod) mir gegeben" sie hat mich Respekt vor der Arbeit gelehrt und verklärt nunmehr durch das, was Sic, Herr Oberbürgermeister, als ihr Vertreter, mir lagen, den Abend meines Lebens. Meine Tanlvarteir, meine Triebe zu Berlin wird mit mir selber erst enden: und indem ich Sie bitte, diese Zeilen freundlichst aufzunehmen, bin ich 'Sucr Hoch­wohlgeborener in Verehrung ergebener Tr. Julins Roden- derg."

T ie P l) o 10 g rav h ie der m c u s ch l ich e n >- 11 m m k. Ter Phonograpy bat zwar schon verschiedene Wandlungen erfahren, aber man sollte meinen, daß er in den von Edison geschaffenen Grundlagen cinigcrniafien sestgelegt worden fei. Tas ist nun doch woh> nicht der Fall, denn eine neue Erfindung zeigt, baß die rbonograobiicreit Aufzeichnungen doch iu?d) auf meientltd) andere Wci'e bewirkt iverben können, als fic bisher aus'chlieylich benutzt worden ist. Ter Urheber dieser Neuheit ist ein junger Russe namens Lifsckitz. der feine Versuche schon in seiner Heimat begonnen patte sie aber später tu einem physikalischen Laboratorium an der Sorbonne in Pari s sortsetzte. Fetzt endlich itt er w weit gelangt, ban er ein kleines Viodell, das er gern ein i am mit ±r. Henry hergestellt hat, einer tleinen Versammlung von Gelehrten nnb Freunden der Wissenschaft vor-'ühren konnte. Tic Wochen, ch^'t ^ngtifh Mechanic veeöf'entlicht darüber einen kurzen Bericht. Es handelt sich danach insofern um etwas ganz Neues, als zur Aufzeichnung der Sprache ober, wie man bemmmter lagen konnte, ber Schallschwingungen der menschlichen t i m m e, die Photographie benutzt wird. Ter. Gang des Verfahrens ist folgender: Tic Kiangichwingungen der Stimme treffen aui eine öunue v'aiu eine sog. Membran und werden von diewr in der Form leuchtender Bilder durch einen kleinen Spiegel am einen photographischen Film geworfen, der -mit großer Geichwind.gteit als ein Band bewegt wird. Taburd) enfftebt eine fortlaufende photographische Aufnahme. Ter Film ist so hergerichtet, datz feine Oberfläche dort, wo sie von der Lichtwirkung getroffen wirb, in harten und unlöslichen Zustand übergeht,, während die übrigen

gilt jetzt hier als fieber, daß der deutsche

störende Winnng auf die internationale Lage, hofft aber, das; Frankreich Ruhe bewahren werde. onüiigpoft" greift die deutsche Politik an nnb wirft ihr Zerreistnng der Aigeeirasalte vor.Taily News" schreibt: Weder Teutschland noch Spanien haben die Algeeirasaste zei rtffeu, sondern Front re ich durch die Besetzung von .tt- Niemand kann Deutschland varsverföns daß es diesmal über­stürzt gehandelt habe, da die spanische Aktion vor Wochen, die französische vor Monaten vorausgegangen war.

Taily Graphic" macht Frankreich den Vorwurf, daß es fid) nicht mit Teutschland verständig! habe, bevor es den Zug nad> Fez unternahmStandard" sagt, es sei zu bofien, daß nie deutsche Unternehmung feine ernste rirtic Hervorrufen werde. Gs sei vorauszusehen gewesen, das; die Algccirasakte keine lange Tauet haben wurde. Wenn die Marolkofraae einer Neuregelung bedürfe, tollten die bc> teifigten Mächte alsbald mit freundlichem, versöhnlichem Geiste ans Werk gehen.

keine übertriebene Wichtigkeit beigelegl wird.

Eine sichtlich von offiziöser jranzosiseher Seite stam­mende Mitteilung erklärt, in gewissen <trei|Cn drückte män Öen übrigens sehr begreiflichen Wunsch aus, das; auch die französische Rcgi cru n g ein Kriegs s ch i s s n a ch

London zurücklehrt. ~

Eaillaur mit einigen Bottchastern Rücksprache genommen: der 3nhalt dieser Unterredungen ist noch nicht bekannt. Ta jedoch halbamtlich mitgeteilt wird, daß der Botschafter Earn bon erst im Zause der nächsten Woche nach Berlin rurückreisen wird, läßt sich annehmen, daß die französische Negierung mit ihrem Vertreter die Antwort reiflich übet legen will, was immerhin fchon ein gutes Zeichen ist. Tic Antwort dürfte voraussichtlich kaum vor der .nürftchr des Präsidenten F alleres ans Holland erfolgen. Taß dieser von beni Minister des dtttsinärligen begleitet wird, kann ebenfalls als Beweis dafür gelten, daß der ^.idic

reist s auf seinem Bündni: mit R u ß l a n d und auf seiner Entente ipit England beruht, ist es notwendig, daß Franlrcid; die Regierungen von Petersburg und London zn Rate zi^ht und fid) mit ihnen ins Einvernehmen feltt, nm Teutschland antworten zu können. Fotzt schon lönncn wir die Ueberzcugung anssprechen, daß die Vor schlage der französischen Regierung in Petersburg und Lau don eine fnmunthifdic Aufnahme finden werden.

Fn der Londoner Preise itt eine sichtliche Beruhigung

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Schutz für Leben und Eigentum. Auf ihre Bitte beschloß die Regierung, ein Äricgdidnif nach dem Haien von Agadir iu entsenden, um nötigenfalls den deutschen Untertanen and Schutzgenosseii, wie auch den beträchtlichen deutschen Fnteressen in jenen Gegenden Hilfe und Schuß zu ga ivriljrcn. Sobald £ v b n u n g und R u h e in Marotko wie berge kehrt find, soll das mit der Aufgabe des Schutzes betraute Schiff den Hafen von Agadir verlassen.

Zn Paris bat inzwischen eine wesentlich ruhigere Auffassung der Lage Platz gegriffen Alle Welt, Presse, Diplomatie und Volksmeinung lind darüber einig, daß der Zn>if d] c n f a 11 ohne E r r e g uh g erledigt wer­den müsse. Am Tiens tag findet ein Miniuerr.at statt, in dem wahrscheinlich die Antwort des englischen Kabinetts oc- laiiiit ]ein wird. Bis jetzt ist sie noch unbekannt, da Sir Edward Gren verreist ist und erst am Montag abend nach

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Schrill n i rfi t z u c r n ft c n M o it f I iticn 'ühren werde, und daß lingland einen mäßigenden Einfluß in P-aris geltend machen werde Selbst die konservative Presse bespricht ben marokkanischen Zniichenfall mit Besonnenheit. - Tic unionittischcPa^Mol Gazette" irfireibt: Niemand brauchl sich über den beutfeijen Sehritt nitmäßig aufzuregen. Gr hat in diplomatischen Kreisen feine Uebcrraschung erregt. FrairkreichS Antwort bleibt abzuwarten. Man crwirte, daß e-ö kaltes Blut bewahren werde. Nur der chanvinifti'che konservativeGlobe" fordert die britische Negievung aui, die Mittelnieerstotte r.aet^Maroklo zu fänden nnb Tanger zu besetzen, einen REt, nir den Sir Gdward Grey wcrlich dankbar fein wird. Ter deutsch.' Botschafter war wahrend der letzten Tage der rergangeuen Woche von London abivefenb: man erwartet 'eine Nürfkehr nach London heute abcird _ _

London, 3 Fuli Tie ..Times" sagt: Ter Schritt Tctttschlands brauche seine ernsthafte Lage zu fchasfen^wenn die Pariser Erklärungen des bcntfdjcn Botschafters v. Sdfven und die Erklärungen derNordd. Allgem. Ztg." als voll­ständig und lorrekt gelten dürften. Tas Blatt glaubt nidit, daß diese Unternehmung ein Vorspiel zu einer allgemeinen neuen Ausrottung der Marokkosrage bedeute. Fedenfatts wisse 3t°nfrcid), daß England dieselbe Haltung bewahren

Denttzches Neich.

Wegen schlechten Wetters hat dieHohenzollern" am Mon tag die Ausreise nach Norwegen nicht angetreten; die Abfahrt erfolgt wahricheinliäi am Ticnitag. Ter ftaifcr wird aus feiner 'Nordlandreise begleitet von Generaloberst r>. Üeg'el, General der Kavallerie v. all, General der Fnfantcrie v. Moltke, Ehes des Militärkabinetts Frhr. v. Lynäer. Ehe' bed Marine fabinett» v. Müller, Fregattenkapitän v. Bülow, Major v. Muthus, dem Hausmarschall Frhr. v. Lhncker, Leibarzt Tr. Niedner, dem

Agadir.

Die burdi die Entsendung des deutschen ttanoncubootes Vanther" nach Agadir geschaffene Lage beherrschst noch fortgesetzt die politische Lage in den europäischen Haupt­städten, dodi kann mit Genügt ning sestgcstcllt werden, daß im allgemeinen die Aitgclcgenheit sehr ruhig beurteilt wird.

An den d c u t f d) c n Börsen hat die Entsendung des ..Panther" eine lebhafte Erregung hcrvorgerufen, die Tendenz war stark abgesd)wöcht, der Berlanfsandrang br deutend und die Widerstandslrast der Börse gering. Man beurteilt die politische Situation zwar ohne besondere A e n g st l i ch ke i 1 . aber das Prioatpubliknm wie die Svekulatioii, die jn on bisher durch die unfidicrc politische Suuatlon sowohl in der marokkanischen, als wie in der inrlisch-monteiicgriniichen Angelegenheit ungünstig bceiu slußt wurden, scheinen des Treibens müde zu fein und fid), wenigstens vorläufig, soviel als möglich zurürfhalten zu ivollen. Taß eine »tricgsgefahr keinesfalls bcvorsteht, geht ja schon daraus hervor, daß der deutsche Kaiser gestern feine Nordlands reise antreten wollte. Aber trotzdem waren

Kurse, wie gesagt, rcd)t matt, da auch London fd)wächere Auric sandte. Tie Montanakti.n waren am meisten bc- trojfcn.

T ie Bl itkeilung der deutschen Negier u n g an d ie Mächte über die Entsendung desPanther" lautete: Teutsdie Firmen, die int Süden Marokkos, befon sonders in Agadir und Umgegend lang sind, sind über eine gewisse Gärung unter den dor.igcn Stämmen ßc unruhig!, die burdi die letzten Ereignisse tu anbcren^Tciicn des Landes hervorgernfen zu sein scheint Tiefe Firmen mandten sich an die kaiserliche Regierung nut der Bitte um

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Nr. (54 Erstes Blatt 161. Zahrgana Dienstag, 4- Juli 19H

sGietzenerAnzeigerN «VE General-Anzeiger für Gberheffen W-M Annahme von rinzeigrv Rotofionsörud und Verlag der vrüdl'fchen Univ.-Buch- und Zleindrurferei N. Lange. Redaktion, Erpedition und Druckerei: Zchulftrahe T. LandE-E.Hcd^für m vormittags'd'itt)^ vudingen: Zernfprecher Nr. 50 Sefchäftsftelle vahnhofstratze 16a. Anzeigenteil: 'd. Beck.

Huuft, Wiffciticbart und Leben.

St nd e n t e n a ns f d) u sf e an den u n iv ersi täten Leipzig und Berlin. An der Leipziger Uni­versität ist durch die Bemühungen des Rektors, Professors Tr. L a m p r c d) t, ein allgemeiner Studentenausschuß g c - gründet worden. Bon Tonnerstag bis Lamstag jinoen bereits die Wahlen der Vertreter zum Ausschuß statt Gleidzzcitig wird auch berichtet, daß man in Berk in wegen der Neneinsetzung eines Studentenausschusses, der seit 1882 nicht mehr besteht, verhandelt. Tiefe fciMangcnt geführten Verhandlungen dürften nad) dem B. T. bald zu einem Abschluß führen. Tas Tireltorinm der akad^cmi ) d) c n Lesehalle hat nämlich einen A nirag der Freien wissensdiaftlichen Vereinigung, einen Studentenausschuß ein- zu setzen, angenommen Ter Ausschuß soll nach dem Z iv c i t a in m c r s y ft c m cingcriditct werden, es sollen also z w e i durdiaus gleichberechtigte A u s s d; ü s s c von kor parierten und nichtkorporierte'n Stubenten gc< schaffen werden, die gemein s d) aft (id>c Sitzungen abhalten. 311 der nächsten Zeit bereits wird eine Versamm­lung, zu der sowohl die korporicrten wie die nichtkorporier ten Studenten Venreter entsenden, zu dem Antrag Stellung nehmen.

3 ulit S R o d c n b c r.g a n den Berliner M a - gift rat. Auf einen außerordentlich herzlichen Brief des Berliner Magistrats, in dem Julins Rodenberg zu seinem 8". Geburtstag beglückwünscht wurde, hat der Gefeierte folgendes Tantschreiben an den Oberbürgermeister von Ber­lin gerichtet.Verehrter Herr Oberbürgermeister! Von allen Gaben, die mein achtzigster Geburtstag mir gebracht, hat leine mich tiefer und freudiger bewegt, keine mich mehr mit der Empfindung innigsten Tantes erfüllt als das Schreiben, das Euer Hochwohlgeboren im Namen des Ber­liner Magistrats an mich zu richten die Güte hatten. Gibt es mir doch das Recht, mit Stolz mich als Bürger dieser Stadt zu fühlen, die der Füngling einst voll Ehrfurcht vor ihrer geistigen Hoheit betrat, und in bereit wunder­barer Entwicklung der Greis nun die Erfüllung all unserer

io'. Henlel'ir. 4II.

ioi. üicbißitr. 95L

1. 1(1. Vicbißitr. 76 L

1.10. Vubwiflsclaß 81.

jof. Mostleitt. 22111.

1.10. Roonm. 28 L

ioi. Lchottsir. lO

soi. Stemstt. 10II.

1.10. Seieutr. tt'.

ioi. LilhclMr.8I.II. .

1. 9. od. 1.10. Wilyeün'li' tiL tzZimmci Wohnung.

ioi. ('icbiöitW 1«L

Der Ausstand der Seeleute.

9vo 11 c r bain , 3. 3nli. Tie d af cnar.br it er traten in ben A u s tt and und weigerten udi hie Ladung deS nach Amster dani bestimmten Tamvfets31ion" zn löschen.

Hüll, 3. 3uli- Tic ausit-andigen Seeleute haben beschlossen, die Arbcu sofort wieder aufzunctmen, vorausgesetzt, daß auch den Weritarbcitern eine Lohnerhöhung bewilligt wird. Tie Aus ständigen teilten ihren Entschluß dem Handelsamt mit, damit die Berhandlungcn untei dessen Auspizien morgen wieder bc gönnen werden Man glaubt, daß die Beilegung des Konfliktes unmittelbar bevorsteht. .

Öull, 3 Juli. Ter A u stt and i'l beendet. xmi Ltvei t ool itt Der Streit beigelegl. Tic Whae Slar-Line klärte das Mißperständnis. wodurch il re Leute abgehalten wurden, die Arbeit wieder aufzunehmen, auf.

Grimsby, 3. Juli. Ter Aus tt and der Haien arbeitet ist beendet: b.i die Forderungen der Leute be-

Prinzen Albcrk von Schleswig Hvifteiii, st ontttodmiral a T Grnmme, Generalinteiidanken r. Hülfen-Häieler. Gesandten von Trcutlcr, Generalmaior Tickhntb, Gedeimrat Proi. Gunstldt und Marinemaler Prof. Hans Behrdt.

In der B e r l i n e r H a s e it h c i d e fanden heule mehrere Persammlungen evangelischer^ E dritten statt, die zur En. schließung bc-.* Spruchkolleginms in S a di c n des P;ari eie- 3 a t h o Stellung nahmen. Sämtliche Sale waren lange vor Begnin derartig überfüllt, da st Hunderte keinen Einlaß fanden. Tk größte Beriammlimg wurde von dem Neicnstagsabgeordneten Sd rabci mit einer längeren Ansprache^ eröffnet. Als Pfarrer Jakho unter stürmischem Beisalt bi. Tribüne bciticg, entstand ein ungeheurer, offenbar von seinen Gegnern ausgehender Lärm. Nach seiner mit großem Beifall aufgenommenen Rede begab rrh Pfarrer 3atho unter unaufhörlichen Hochrufen zn den anderen Persammlungen. Nach weiteren Neben, bar unter der beiden Bei leidiger Iathos vor dem Svruchkollegiuin, Professor Tr. Baum garten stiel und Pfarrer Lie. Traub Tortniunb, wurde, mir nur? in den anderen Versammlungen, eine Nesolution angenommen, ui bet die Amtsentsepung Zaldv'- als schwerer Eingriff in die evangelisclie Glaubensfreiheit, die der Lebensnerv des Protestantin mus und der evangelischen stirche sei, bezeichnet luirb.

Tie Berliner Stadtverordneten nahmen den Ber trag mit der Großen Berliner Straßenbahn mit großer Mehrheit an________

Ausland.

Tic Gerüchte über den Rücktritt des österreichisch en KriegsministesS Freiherrn v. Schönaich werden von maß gebender Seite als jeder Grundlage entbehrend bezeichne,

Tic holländische Regierung erhielt noch keine ofsi zielte Bestätigung über einen feindlichen Zusammenstoß zwischen portugiesischen und h o 1 l a n d i s ch e n T r u p pen aus Timor. Sie ist nur miijiell von den Schwierigkeiten verständigt worden, die die Turchsührnng des Vertrages über d.c Grenzregulierung hervorgernfen haben.

Präsident Fa 1 liöres und der Minister des Aeußern, de S c l v e s sind nach Holland a b g c r e i st.

Auf der P a r t2 y o nM i 11 c£m e c r b a I) n wurden in vergangener Naatt bei Toulon sämtliche Telephon und T c l e g r a V h c n drähtc du r di g c i d) it i 11c n. Am Tatort wurden Postkarten mit lolgender Aufschrift gesunden: Wir sind Eisen bahne। Wir wollen angcftcllt werden, sonst werden wir znm Tnnamit greifen.

Tie französische Regierung hat den Präfekten die Wei snng citeilt, teinerlei gewalttätige Muubgcbungcu gegen das heute ,-,iii Anwendung gelangte VI r b c i t c r p c n i i o n s g c ] e n zn dul den. 3n Troyes lanöeu trotz der getroffenen Maßnahmen lärmend, Siro ü endemo n ft r a 11 o n c n gegen da:> Arbeiterpenstone gcsetz statt, io daß die Gendarmerie einjchreiten mußte.

Tie türkische Regierung hat den Betrag von 800 türkischen Pfunden, zirka 16OOO Ml., zur AuSfüh ru n g der angeordneten Verfolgung Richters angewiesen Man. hofft, durch Geld Leute zu gewinnen, die das Versteck der Räuber verraten.

HeäAnis. ^8ranfle,Danbfeife ^abc i*

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^toen » Adlern, '-v-:

tat iialijif st!fff