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Nr. 74
Andererseits
rial die Gemeinden mit Elektrizität zu versorgen.
Die vorliegenden Bittschriften werden al8 Material
lehnt.
Mark um
ledigt.
gewählt.
stehenden Mittel seien nicht
Für die verhüten, gebessert. Einfuhr.
Zollbehörden sei Die Verhältnisse Ter Niedergang
5. Antragdes Provinzial-Ausschusses,die ~' :hesi en mit clek-
Tcr Vorsitzende gibt zunächst eine kurze Vorgeschichte des Antrags. Er stellt dabei fest, daß weder der Staat der Provinz gegenüber insofern als Bittender ausgetreten sei, als er von der Provinz Hilse wegen des nicht mehr ganz gut rentierenden Unternehmens in Wölfersheim geheiichr habe, noch daß die Provinz es nötig gehabt habe, dem Staat sich bedingungslos in die Arme zu werfen.1 Es sei aber sowohl für die Provinz wie für den Staat i willkommen gewesen, daß sie sich im geeigneten Moment gefunden hätten. Ter Prooinzial-Ausschuß sei auch bei dem Abschluß des Vertrags von der bestimmten Voraussetzung ausgegangen, daß der Staat das Elektrizitätswerk selbst baue und betreibe, mit anderen Worten, daß die Provinz es nur mit dem Staat als Lieferant zu tun habe, und daß weder der Bau, noch der Betrieb Privaten in die Hände gegeben werde. Ties schließe natürlich nicht aus, daß der Staat sia) wegen des Betriebs der Britellfadrik und des Verschleißes der Briketts mit anderen Interessenten in Verbindung setze. Tie Provinz habe zwar keine ge- | schrieb en e aber eine moralische Verpflichtung übernommen,
kasse für Kommunal-Forstwarte. B..rgermeistcr A l l e s - Nieder-Florstadt wird als Mitglied wieder- und Bürgermeister Fendt-Hungen als Stellvertreter neu-
Erscheinl H-Nch mit Ausnahme bei Sonntags.
Die „Slehtner $amilienbfötter“ werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beig-legt, dal „Kreisblati für de« Kreil Oietzeu" iroetmal wöchentlich. Die .^aadwirllchasllichei, Leit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
Ein Zentra in sredner ist der Ansichr, daß der Antrag! überflüssig sei, da die Tabakindusirie wieder in normale Bahnen einlenke. t .
Von fortschrittlicher Seile wird daraus hmgenneien, daß die Tabakindustrie von Norddeutschland avwanderc wegen der teueren Lebenshaltung und der darum erforderlichen hohen Lohne. Ein anderer fortschrittlicher Redner juenßet sich gleich- satts gegen die optimistische Aunassung des Ltaatssetretars. Es herrsche tatsächlich noch ein Notstand.
Ter sozialdemokratische Antrag wird abge-
Versorgung derProvinz Tber irischer Energie betr.
bewilligt waren. Tie zur Verfügung immer einwandssrei verteilt worden, es sehr schwierig, Mißstände ganz zu im Tabakgewerbe hätten sich wieder sei fast überwunden, das beweise die
Dienstag, 28. März Ml
Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen Unroerfitätl • Buch- und Steindruckerei.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: bckul- straße 7. Expedition und Verlag: <^6L Redakiwn:^S1I2. Tel.-AdraAn,eigerG,eßen.
verschwinden. •
Staatssekretär v. K iderl e n - W ä cht er erwidert, er habe bereits für seine Person nach Möglichkeit demgemäß verfahren. Eine Teilung des Bureaus und Trennung der beiden Abteilungen sei bereits erwogen. Ter Worttührer der S? z i a l d e m o - [taten lehnt den Geheimfonds unter allen Umstanden ah, da er Besiechung und Spionage fördere. Eine Trennung »wischen innerer und äußerer Politik sei unmöglich. Der Antrag des Zentrums wird hieraus genehmigt.
Zur wirtschaftlichen Ausbildung von A n w är- Wärtern für den höheren K oul n l a t s dre n st wird der Fonds von lOOOO Mk. um weitere 10 000 Mk. erhöht. Für die Union i u 1 e r p a r 1 a m e it t a l r e werden neu cm- gestellt 5000 Mk. Für ben Neubau des Bot sch aftsge- 6 d u b c c' in Petersburg wird die dritte Rate von 4o0 000 Mark um annähernd 50 000 Mk. verkürzt und als ^chlußrate eingestellt Ter Voranschlag des Auswärtigen Amts wird er-
Ter Voranschlag für das Reichsschahamt.
Nack der Mittagspa use wurde zuerst der Voranschlag! für das Reichs schätzamt verhandelt. A n G e w i n n a u s d e r Prägung von Reichsmünzen, sowie sonstige EinnahmenI aus dem Münzwesen sind 1630 000 Mart eingestellt. Ern kov-I fervativer Redner empfahl, mehr Fubttaumsmunzen aus- zuvräaen Diese Serben bod) meist vom Publikum erworben und sofort aus bem Verkehr ausgeschieden. Sie bedeuten allo einen Gewinn für die Reichskassc. Ein s o r t, ch r l 11 l i ch e r Abgeordneter bemängelt die rlusführung der ^iibllaunismuilze aus! Anlaß der Berliner Univerfitätsieier. Ein Z e n t r u m s r e d n e r regt die Ausprägung von Fünfzig-Markstücken tu Gold an. Von i nationalliberaler und konservativer Lette wird dem widersprochen. Man solle das Gold m der Reichsbank znruckhalteii . und Papiergeld dafür ausgeben. Von f o r t s ch r 11111 d)jt&e ite / wird nochmals daraus hingewiesen, daß mir bezüglich der Lchvnhett \ unserer Münzen und Plaketteii hinter anderen Natwnen zuruck- I stehen Von i o n s e r v a ti Der Leite wird die allmähliche Aus- t meiAung der Fünsmarkstücke zu Gunsten der Dreimarkstücke an- » geregt. In Ostafrika solle man die Rugten-Wahrung zu Gunsten 1 der Marlwährung beseitigen. .
Für die üriegsteilnch m e r sind 28,6 Millionen Mk. | eingestellt. Ein Zentrumsredncr weist darauf hin, das; im letzten Jahre von diesem Fonds 1,2 Millionen Mart nicht verausgabt I worden seien. In manchen Gegenden habe man den Veteranen I den Nachweis der Bedürftigkeit zu schwer,gemacht. Auch von an-! j derer Seite wird verlangt, daß die eingestellte Lunune auch wtrl- [ lick) zur Auszahlung gelangt. ... .
Ter Staatsieiretdr erklärt, daN er ud: mr verpstichtet I halte, beit Veteranen die ganze Summe zugute kommen zu lassen. 1 Die Besttmmungeii sollen möglichst kulant gehandhabt werden. I Der Fonds dürfe nur verringert werden, entsprechend der natur- I lieben Verringerung der Zahl der Veteranen. Es soll cm Re - I servefonds in Höhe von 300 000 Mark gebildet werden Tur I nachträglichen Mehrbedarf in den einzelnen Bundesstaaten. Aus I Antrag des Zentrums wird dieser Reservesouds auf 600000
Mus den Heid)stagsaus|d)üfien. ,
:: Berlin, 29. Mürz.
Ta8 Auswärtige Amt im Budgetausschuß.
Auf der Tagesordnung des Budgetausschusses steht heute der Boranschlag des Auswärtigen Amtes Da btf»oH- Versammlung heute keine Sitzung bat, tagt der Ausschuß auch nachmittags. Ein Vertreter der so z i a l d e m o kr a l e n bringt die Ausweisung eines russischen u P} c r jVragc. Ein Vertreter des Auswärtigen Amtes gibt anheim, daß bet Rechtsanwalt bes Betroffenen sich mit einer Eingabe an das Auswärtige Amt wenden möge, da dieses bislang nicht unter» "Hl Au!" Anregung eines national liberalen Mitgliedes äußerst sich sodann Staatssekretär v. K i d er l en - W a ch t er übet die Marokko-Frage. Seine Ausführungen sind 91 r$on “ on^'e r vativer Seite wird die Frage der F re m benlegion angeschnitten. Staatssekretär v st iderlen - Wächter hat Mitteilung darüber bekommen, baß junge Leute unter 18 Jahren nicht in die Fremdenlegion ausgenommen werden. Litte allgemeine Bestimmung, die den Kriegsdienst in fremden Armeen verhindert, sei aussichtslos. . . . m
Ein Vertreter des Auswärtigen Amts teilt nut, bau Por - tugal die Zahlung der Zölle in Golb nicht zur Ans- führung gebracht hat. .
Ter Fonds für geheime Ausgaben ist nach dem Voranschlag der Regierung von einer Million aus eine Million breihunberttausenb Mark erhöht. Dom Zentrum wirb beantragt, bie Mehrsorberung von 300 000 Mk. zwar zu bewilligen, aber in einem besonberen Titel zur F ö r b e r n n g^b e s b c u t» | scheu Nachrichtenwesens im Ausland ^lescr Fonds soll übertragbar sein und ausschließlich zur Verfügung des Staats- sekretärs des Auswärtigen Amtes stehen. Die Jahresrechnungen über diesen Fonds sollen der alleinigen Prüfung des Reickssichnlden- ansschusscs unterliegen, der auch btc Entlastung erteilt
Von fortschrittlicher Seite wird betont, daß ein ge- wisses Mißtrauen nicht unterdrückt werden könne, solange das Nackwichtenvureau de-.' Ausnarligen Amts auch den Ttenft m oer inneren Politik versehe. Innere und äußere Politik dursten nicht miteinander verquickt werden. In der Preneabtellung des Auswärtigen Amts müße ausschließlich äußere Politik getruben werben, bann erst werbe bas Mißtrauen gegen ben Geheimfonds
ritS beantragen dieSozialbe mot r ate n 400 000 Mark Beihilfen an Arbeiter zu gewähren, die infolge bei «und war en steuergesetzes arbeitslos geworben smd. Ern sovtschritt l ich er Rebne? tritt ebenfalls für bic Arbeiter der SunbtoUbrandK eüt. Der Staatssekretär glaubt, baß etwaige Arbeitslose in ber Zünbwareninbuftrie anderweitig untergckommen feien. ^ie einzelnen Regierungen haben bic Frage nach unteritutzungsbe dürftigen Arbeitern verneint. Es handele sich, wenn nickt inzwischen eine neue Arbeitseinstellung stattgesu.iben habe um gan»c I 25 Arbeiter. Tie Agitation rühre bahcr, daß die Zunbholzarbe,ter ständig auf bie unterstützten Tabaksarbetter blicken. Etn Zen- trumsredner stimmt bem ^d/Ofciefretar zu und erklärt sich bereit ber schwer betroffenen Zündholzinbustrie burch geeignete
SHebner wenbet fid, gegen bie optimistische Auffassung ber Regierung und des Zentrums. Bei den Arbeitern her richt noch heute Not Der sozialbcnio kratische Antrag wird abgelchnt.
Angenommen wirb eine Entschließung des Zentrums, im nächsten Etat im Interesse der Lpar.amkett einheitliche
Zweiter Blatt 161. Zahrgang *
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheften
Lauterbach anlange, so werde man zweckmäßig erst ab warten, wie die ganze Sache sich gestalte.
Kommerzienrat Hoos-Lauterbach: Auch in feinem Kreis bestünden Bedenken, weil sie nicht berücksichtigt seien Sie hätten sich aber dahin geeinigt, der Sache möglichst wenig Schwierigkeiten zu bereiten und er wolle auch der Vorlage zustimmen, wenn die Provinziatverwaltung ver spreche, die genannten Kreise später zu unterstützen, sobald sich die Hoffnungen auf Wölfersheim verwirklichten.
Bürgermeister Stöpler, Lauterbach, erläutert ordnung eingetreten. I zunächst, daß Buderus deshalb einen so billigen Preis
1. Prüfung der Ergänzungswahlen zum zahle, weil die Abnahme in die Tagesstunden falle und Provinzialtag. Tie in den einzelnen Kreisen vor-«weil außerdem die Abgabe an diese Firma die Grundlage genommenen Ergänzungswahlen wurden genehmigt. für einen späteren Ausbau von Lißberg bilden solle. Ter 2. Rechnung der P r o v i n z ia l k a s s e und B er-1 Preis des StrombS für Licht sei deshalb erhöht worden, waltungsbericht für 1909. Ebenso wird bie Rech- weil durch die Fortschritte im Lampenbau nur ungefähr nung der Provinzialkassc für 1909, die Kreditüberschrei- der dritte Teil Strom gegen früher verbraucht werde, tungen zu Lasten der nachgewiesenen Teckungsmittel sowie Was die Wünsche der Vertreter der nördlichen Kreise an- die Ausstände genehmigt und dem Rechner die nachgesuchte lange, so wolle er sich diesen anschließen. Er bitte aber, Entlastung erteilt. die Provinzialverwaltung nicht zu drängen und keinen
3. Voranschlag d erPr ovinzialkassefür 1911. bestimmten Termin zu setzen Er meine, wenn ein An- Auch der Voranschlag findet ohne weitere Tebatte mit einer trag dahin formuliert werde, daß die Provinz sich bereit ! Einnahme und Ausgabe von zusammen 675069,73 Mk. die erkläre, jetzt schon Erhebungen über die »zweckmäßigste Art Zustimmung der Versammlung. und Weise der Versorgung der genannten Teile der Pro-
4. Wahlen: 3» Von zwei Ersatzmitglied ernivinz mit Elektrizität vorzunehmen und wenn diese Er- des Provinzial-Aus schuss es. Auf Vorschlag des Hebungen auf finanzielle Gru-.^lage gestellt werden könn- Provinzial-Ausjchusses werden einstimmig durch Zuruf I ten, so wäre den Wünschen zunächst genügt. Tie nörd- Rentner Heinrich Emmeliu s und Rentner Erich Was ser- lichen Kreise seien auch für die Versorgungsmöglichkeii schieben von Gießen gewählt. nicht so geeignet, weil dort schon 4 Werke beständen und
b) Eines Mitgliedes und eines Ste llv er-I zur Versorgung nur das flache Land bleibe.
Kreters in den B o r st a n d der Ge n o s sen sch a f ts -1 Kreisrat Boeckmann-Büdingen fragt an, warum “ die Stadt Friedberg bei dem Strompreis eine besonders privilegierte Stellung einnehme. Ttes sei geeignet, die Verhandlungen mit anderen Gemeinden zu erschweren.
Ter V o r s i tz e n de erwidert, daß die anderen Gemeinden den Strom bis ans Haus geliefert bekämen, während Friedberg sich seine Leitung in ber Stabt selbst bauen müsse. Es müsse auch eine eigene Verwaltung haben und die Leitungskosten verzinsen und amortisieren. Im großen und ganzen werde sich Friedberg nicht besser und nicht schlechter stehen als bie Provinz selbst.
Bürgermeister Stöpler bemerkt weiter, baß ber Lei tungSverlust in Friedberg auch größer sei wie in Hirzen Hain. Außerdem habe Friedoerg bei dem Vertrag mit dem Staat eine Rolle gespielt.
Professor Tr. Biermer-Gießen : Man dürfe nicht verkennen, daß die Provinz einen wichtigen kaufmännischen Grundsatz nicht beachtet habe. Sie verfüge über Heber- schüsfe, bic sie noch nicht habe. Wenn sie einen anbereit Weg gewählt habe, so habe sie ihre guten Grünbe dafür. Bei diesem Projekt komme ein Teil der Provinz nicht zu seinem Recht. Man dürfe aber dem Prooinzial-Ansschun nicht ein so mangelhaftes Billigkeitsgefühl zutrauen, daß er das nicht bei ben Verhandlungen erwogen habe. Man solle ber Provinz doch etwas Zeit lassen, und dieses Projekt nicht mit Entschließungen unb Bedingungen belasten. An diese Bedingungen sei ber folgende Provinzialtag ja hoch nicht gebunden. Wenn einige Jahre darüber him.--.g-
müsse' man aber and) besonders von den größeren Gemeinden verlangen, daß sie ihrerseits bie Provinz burm Abnahme von Elektrizität unterstützten, zumal die Pro vinz keinen Gewinn erztelen, sondern nur tulturcin Werke fördern wolle. Weiter bat der Borsttzende, ltd) wegen ber Verwenbung des weiteren Ueberschusses von Inheiden Heute nicht noch'mehr festzulegen, da dieser noch gar nicht test stehe. Es gebe Entwickelungen, bie nd) nicht au,halten ließen und die Gestaltungen, bic bic Unternehmungen per Provinz annehmen würden, wurden sowohl dem Provinzial Ausschuß wie dem Provinzialtag für btc Zukunft wohl den richtigen Weg zeigen. Aus all diesen Erwägungen und in der Annahme, daß die Vorlage der Regierung die Ge iiehmiqung der Stände finde, beantrage der Provinztai Ausschuß den von ihm gestellten Anträgen zuznstimmeir
Kreisrat Tr. Heinrichs-Alsfeld: Er glaube mcht daß der Teil der Provinz, der ist dem vorltegenden Projekt noch nicht berücksichtigt sei, über diese Tatsache stMchwetgend Hinweggehen werde. Er habe gehofst, daß in der Vorlage R estimm u na cn üd"eVdie Dienstwohnungen dcrI hieran gedacht worden wäre. Er glaube, "tan könne |id) Reichsbeamten und Offiziere uno deren Ausstattung, j^ck) heute darüber schlüssig machen, daß auch dieanderen sowie die Gewährung von F-cuerungSmaterialien vorzulege,,. ^le der Provinz einberogen würden und an'welche Weist Ferner wird eine weitere Entschließung des Zentrums könne mau bic vorhandenen Elektrizttatswertc
angenommen, in eine Prüfung nnzutrelem ans welchen Gründen Alsfeld und Lauterbach ausbauen. .
bie Sauten ber ffl ti chs bet riebe M.l . Landtagsabgeordneter Brauer. D bet» Df leib e n
Post, Reichseisenbahn) regel m a ß i S e h e b 1: ck t e u « den Worten des Herrn Kreisrat Heinrichs nur
«TM.
^diaBicIrctär eine Uebersicht bei Einnahmen vom 1. April 1910 tcn> daran erinnern, baß er )d)üii von -lnfang an. diestN bis zum Schlüsse des Februar 1911. Es ergibt sich e i n U c b er- Gedanken hervorgekehrt habe Es sei eriorderltch, daß den schuß von etwa 5 0 Millio ne n. Von fortschritt- ^bwohnern kreise Alsfeld unb LaniCrbach heute schon [ i eher Seite wird darauf hmgewleien, daß die Lage trotzdem ! bindende Erklärung gegeben werde, daß ihnen von keineswegs rosig sei. _ . Q „ r A m m P t r „ „ n bem Zeitpunkt an, in bem dieses erste Werk ausange <zn
Ter S ch a tz s c k r c t a r stellt eine Z u s a mm en st e l l u n g S V mnlbc)-teib5 ;,o 000 Mark für Ver orgnng mit über bie Belastung d c S V o ks pro K o v f m i ^d i r e^k- zuslössen. Er wolle nicht, wie Herr Professor
anderweitigen^Bemessuna des Kontingents in der ZünbholzindustrieIBiermer in der festen Provinzialtags-Sitzung aemeint habt, will d"s ^Neichssckwtzamt^Vorsorge treffen, daß die Produktion der die Ueberschüsse von Fnhctben verpulvern, .sondern er <volst kleinen Betriebe nicht herabgesetzt wird. den an sich schon schlechter gestellten Gemeinden tm Norden
1 Dem Biichmachcrunwcsen will das Reichsichatzamt nach I Proujuz andi etwas von dem zulommen lassen, wa».' Möglichkeit zu Leibe gehen. 3 . , x, die gut situierten Kreise eben schon bekämen. Im anderen
Ein f o r t s ch r i 11 l i ch e r Redner fuhrt ans, daß alle Maß- ^a(le ,nüsse er gegen die Vorlage stimmen.
nahmen gegen die Buchmacher „lür bie Zlatz nnd ' ,o lange der Vorsitzende bittet, einen entsprechenden lchrift-
Totalisator besteht, und so lange der Staat Einnahmen aus , - '.u stellen.
Lotterien bezieht. Mehrere Zent rum sr ebner tord Kreisrat S ch l i e p h a k e - F r i e b b e r g spricht, nach-
fttCT« SoTa^l^g bor Reichsichulb nnb ber Sau»t- bem er seiner ritcube über bie Borlabc Ausdruck gegeben, haushalt werden nach kurzer Aussprack)e erledigt. Damit den Wunsch aus, daß einzelne Gemernden feines Mei,ev, ist die Haushaltsberatung erledigt, bis aut bic bie für den zweiten Ausbau vorgelehen icien, schon jetzt Diamanten- und Baumwollensragen, die noch behandelt werden berücksichtigt würden. Er erwähnt, daß bei den öententben I sollen. I ein gewisses Mißtranen eingekehrt sei, weil die Provinz
-------------- . ,, — -—.— A Iben Strompreis für Licht auf 45 Pfg. pro Kw. St. erhöht Siftung der provINZlaltager der Provinz Gveryegen. habe (s-ine Bürgermeisterversammlung habe ihn deshalb Gießen, 27. März 1911. beauftragt, Garantien hier zu verlangen, daß der Prei.
Zu Beginn der heutigen Sitzung gedachte der Vor- für die ersten Fahre bestehen bleibe^ Weiter fragt er an, sitzende Provinzialdireltor Tr. ll|inger zunächst der warum der Ltrom an bie o^ma Buberus in Hu:zenhain Berbienste bes verstorbenen Wirkt. Geheimerats Freiherrn zu so außerorbenttich billigem Preis geliefert werbe Was von Gaaern um bie Provinz Oberhesseu unb gab der Er- die Siejerung von Elektrizität an die Kreise Alsfelb und Wartung Ausdruck, daß das Andenken an ihn, wie es beute 1 t« vnorho mr»n zmcrfmntiTn erst nb
noch in einem großen Teil der Bevölkerung lebe, auch in Zukunft lebendig bleibe. Zu Ehren des Verstorbenen erhoben sick) bie Anwesenden von ben Sitzen, ebenso zu Ehren der verstorbenen Mitglieder des Provinzialtages Kommerzienrats Heyligenstaedt - Gießen und Beigeordneten Braun-Nidda. "Nachdem die Abgeordneten Kommerzienrat Eloos-Nidda und Bürgermeister Eiflän- der-Rainrod zu Urkundspersonen ernannt und der Proto- I kollsührer verpflichtet worden war, wurde in die Tages-
Mark erhöht.
Die Ucbenucifung aus bem Ertrage b e r B r an n t w e i n- ft euer an bie Buubcsstaaten ist aus 163,4 Millionen Mark veranschlagt gegen 180 Millionen im Vorjahre, also 16 Millionen weniger. ,
Die Sozialdemokraten beantragen, eine Million Marr Beihilfen aii Hausgewerbetreibende unb Arbeiter zu gewähren, die durch bie Tabaksteuer arbeitslos geworden sind.
Ter Schatzsekretär stellt fest, daß man sich genau nach ben gefaßten Beschlüssen gerichtet habe. Bei Notständen sei er ermächtigt, über bic bewilligte Summe hinauszugehen. Bis jetzt sind 6 565 000 Mark verausgabt, 2 Millionen Mark mehr als


