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25.11.1911 Viertes Blatt
 
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Viertes Blatt

161. Jahrgang

Er. 278

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Samstag, 25. November M

lUtanonihrud uni Be\1ae I« ü bild)«® UntpcrfuälS * Buch» uni £irinbeudetrt.

Untere Pflanzen*Butter Margarine PHLMONH erfreut Geh dank ihrer Vorzüge lo aflgemeiner Beliebtheit, daü bereits zahlreiche Nachahmungen mit der EndClbeONfV*aufgetaucht find. Darin liegt ungewollt die bette Anerkennung für die vorbild« liehe Qualität und Beliebtheit unteres Produktes. Wie Geh unter Künstler über die Nachahmer luftig macht, zeigt diefes Bild aus (einem Skizzenbuch. H.SCHL1NCK & CIE. H.-G.

schastsbildeS verloren geht.

tieroife wird (ich mancher (Rpifcnber, her die Strecke von Giessen nach Frankfurt o. M zurückgelegt bat, des kurz vor der Station auf der dfllichcn Seite bclcgcnot Waldes mit innen ahmctf'iclnbcn Einschnitten erinnern können Statt dessen wird bei Ausführung des vorgeschlagenen Projektes zivisck^n tVdb unb Wald nur noch eine gerade Abgrenzungslime sichtbar bleiben. Man vor gegenwärtige sich in Gedanken einmal das neu er» stehende Dild unb bedenke dabei, dass man fdion feit einige^ Jahren geftatet bot, inmitten der ?lcker- und Wiescnlandschaftcn die jeden Schönheit^iinn verderbenden Reklameschilder eine» Zigarett^nfirma aufzustellen.

Angesichts bc5 hier Vorgebrachten ist eS also jetzt höchst« Seit, das- die maßgebenden Behörden liier eingrrifen, damit die erwähnten Waldecken und foeden erhalten bleiben und neu angelegte Graben mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt werben. Geben sich büd) mele Vereine in letzter Zeit große Mühe, um roirfiQmtn Vogelschutz zu treiben und bestehende Natur» ichönheitcn zu erhalten.

Erfreulicherweise wurde in jüngster Zeit in Tarrn stabt unter Mitwirkung des Groscherzogs eine Vogelschutzstation ins Leben gerufen, umsomehr tniific es Pflicht aller beteiligten Behörden fein, für wirklich wirksamen Vogelschutz mitzuwirkeu.

Ger ad.- in diesen zur Beseitigung vorgesehenen Valdsäumm sogenannte Sträucher die meistens aus Gestrüpp und Busch­werk bestehen und somit den harmonischen llebcrnang zwischen tvc.b und Wald bilden, nisten immer eine große Anzahl Bogel, . ie L-.rcken, Meisen, Goldammern, Blutsinkcn u. a. lieft Böaek, ?ie eine Unmenge von für die Landwirtschaft schädlichen Insekten -erlügen, sollen nun durch das Vorgehen der Behörde ihrer Nist- und Brutstätte beraubt werden. Auch der Landn'irt wird gar be/.o den für Acker- oder Diesenland ein.ietmischlen Waldbesitz vermissen, denn er hat für seinen Betrieb ein Stück Wald nölig, besonders die kleinen Leute, die darin jederzeit ihren Bedarf an Laub, (»ras ober Bolz decken konnten. Nebenbei sei noch ermähnt, dast bei dem Bersdiwinden der Waldecken und Dald» tlachen ein grosser Teil bc5 einmal gewolnUen schönen Land»

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beseitigt man am raschelten durch tabobo-Xrag/e» sehr schleim Ibicnb, beseitigen den Reiz und Hären die Stimme. Laboba Drag^eS bestellen aus ? anncnroalbbuh unb Menthol und sind unschätzbar bei allen ^als-Luitröhrcii unbNeblkopskatarrbeu. BreisMk. 1.50, in SlDotlicfcn erhältlich: wo nicht vorrätig wende man sich an die Cngcl-2lpoti,cke Rranffurt a/M. DT/Ie

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irZeit hemuiit1 dienung, 1

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Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für (Dberbejfen

Die Pflege der Stimme erweist sich immer mehr als ebenso notwendig wie diejenige r-rwa der Hände und der Zähne. Unter allen Mitteln. die eine klare freie Stimme schaffen, wohltuend auf Rachen und Hals wirken, üblen Geruch aus dem Munde nehmen, hat sich keines nur annähernd so verbreitet und behauptet, als die in ihrer Wirkung unvergleichlichen Wvbert- T ab 1 e11en. Sie gehören mm eisernen Bestände jedes Haushaltes, wie Seife und Zahn­pulver. Die lange ausreichende Schachtel kostet in allen Apo­theken 1 Mark. Depot in Glessen: Pelikan-Apotheke. Kreuz 2

DosONA" tut es nicht allein, Stets muss die Jblmam Anfang sein!

Tic künstlichen Konservssrungsme Hoden sind keineswegs ein» Bfibfrci. Erhitzen zerstört wichtig'' Bc landteile der Milch. Äusser- Stu bewirken wir mit d m geiuöbnitdien Abkoclwn eine gcf. hr- ! Ue Auslese. Di.' Milchs.iurebasierien, die für und doch gc^msser- inwficn Kon roNorgane in der Milch sind, g Iren zugrunde, Sporen Ihn gefährlicheren Arten bleiben am Leoen und wachsen sich, ha i bcm die Temperatur auf die gewöhnliche höhe gelangt ist, -der azis, was ihnen durch die von den Milchsäurebakterten klildcte Milchsäure, wären diese am Leben geblieben, unmöglich Ci Chemische Swf e zur Milchkons.-rvierung sind un'ulässtg. . _. sie die Leibcsubstanzen der Bakterien zerstören, greifen sie in h die Bestandteil her Milch an und können durch ihre An- Ur"rnbeit d m Berbrauckier Schoden briugerr.

Doch warum sich auf künstliche KonservierungSm ihoden be- IffMen? Tie Mittel der natürlichen Mitchkonservierung sind viel jtiier. Sie lassen sich in do? cinfadje Wort zusammensasscn: tt inlickkeil. Reiulichk it bei der Mi chgennnnung. Reinlich» : beim Milchtransport. So einfach diese Forderungen.klingen, weil* entfernt sind mir wenigstens in einem Teil unserer üdtc von ihrer Erfüllung. Sfierjmt der .Hebel einer modernen üdmerforgung an zufetzen D.eSünden " im Kuh ^ali sind nicht tbcr gui zu machen. Und es wird gesündigt. Schwer. Die mdelSmilch unserer Stadt. , die wir unlcrludycn, sei t es bcut.üh. scgelmä&ige Insp t.tonen von Sachversläitdigen aus dem Lande Dltzid dos Notwendigste, was wir brauchen. Was im üul)stall Eil die Milch gelangte, kann auch mit den besten Filtern und 3cr.lrifugalma)d)incn nur zum kleinen Teil wieder ent ernt werden, tenn ein grosser Teil des Schmutzes löst sich in der Milch, und , ifre unlöslich am Schnrutz haftenben Mikrorganismen merben in die Milch obgeschwemmt, sie passieren auch die Milckm ter. Wlcmlichkeii ist auch bei d r kleinbäuerlichen Bevölkerung möglich, ji bereu vonden so häufig die Milchvroduk.ron hegt. Reinlich tzun icber Mensch f in. Dazu gehört nur der gute Wille und ein »Gesetzgeber, der den Milchmoduzenten entsprechend kontrollieren g lässt. ES kommt übrigens nickst so sehr daraus an, ob die Milch ar en Fettgehalt von 3,0 ober 3,2 »/o hat, es kommt mehr daraus I v sie schmutzfrei oder mit Reminiszenzen an den Kuhstall durch» Ml. . ... - f

Soll eine Milchverwrgung einwandfrei vor sich gehen, so _ lüiien auch die Zwischenhindlcr über ihre Aufgaben unierrichtet I »erben. Dir müssen verlangen, dass der Milchhändler oder I Händlerin die Voraussetzungen erfüllt, die man beim Vertrieb 1 tas heikelsten Nahrunosmi te!S zu stellen bereckstiot UL ^.ie Milch i| k.Tud)t auch beim Milchhändler nur reinliche Behaitdlung und, II renn notwendig, Kühlung. Dies sind Tinge, welche auch der !ernste Milckhiudler erfüllen könn'e. In der Vraxis stellt ,lch dre ss-sche aber ein bisschen anders Erstens sind die meisten Milch» troduzentcn noch nickst so weit, dass wir uns aut sic verlassen Birnen, b. h. eine Nachbehandlung durch den Händler ist z. Z. rill sehr nötig. Diese Nachbehandlung begeht im Filtrieren der :JM Ferner ist eS für jeden Betrieb unumgänglich nötig, die »»kommende Milch mindestens auf Säuregrab, Fettgehalt unb oDmupgchalt zu untersuchen.

Auch Schmutzgehaltsuntersiichungen lassen siw leicht und tim eil Ian jedem Milchhindler ausführen. Dazu braucht man kernen shcmiker uiid keinen vyg'.eniker. Fettgehaltsun^riuchungen iraudicn sich nicht auf jede Kanne auszudelmen. Regelmosnge Stichproben genügen. Fettgehaltsuntersuchungen, wie manche Jdjh.inblev meinen, genügen nicht zur Llualitätsbestlmmung finer Milck Eine solche Be.riebskontrolle kann aus keinen »voll lurd) die polizeiliche Kontrolle ersetzt roerben. Eine Betrrebs» [entrolle gehört zu einem geordneten Milchbandel.

Ein grösserer Betrieb wird also eher in der Lage fein, eine rgenc Betriebskontrolle aus zu üben. Er wird auch aut den Pro» tu ienten auS dem Grunde mehr einwirken können, weil der Vrodu» iert im reellen Grossmrlchhändler eine sichere und umsasfende R ilchabnahmeguelle sieht, die er sich zwakmässigerwerfe nicht ab- sh reiben will. .Das den grösseren Betrieb auch für bic Zukumt cu Gleichsten wird, ist die mit der Zeit sicherlich immer wehr durck- kingenhe Forderung, dass die Milch ausschliesslich in Glas» l ischen in die L»önde der Kvnsumeriten gelangt Dies wrrd irnr wahrscheinlich eine kleine Verteuerung mit sich bringen,

Llngcsan-t.

(tfür Form und Inhalt aller unter Oietei Rubrik stehenden Artlfe. übernimmt die Redaktion dem Vublikum gegenüber letnerlc

Verantwortung.)

Langgöns, 24. Nov.

3m Am'chluss an Ihren zuletzt erschienenen Artikel den Vogelschutz betreffend, sei Ihnen hiermit ein Mahnruf an bie Umgebung von Giessen gesandt.

Die in anderen Gegenden, so wird auch hier übet die immer mehr zunehmende Verminderung unserer heimischen Sögel ge­klagt Das Aussterben derselben wird durch wildernde Katzen und Raubvögel, sowie durch Beseitigen von Decken und Sträucher benrorgerufen Wenn diesem Uebclstand nickt bald mit gui wirken- Den Mitteln abgeholfen wird, so nützen alle Anregungen nicht vieh

Dre wildernden Katzen und Raubvögel können leicht durch Wegschiessen betätigt werden: ein viel tiner einschneidender Nach­teil ist jedock die Beseitigung von decken und Sträu­chern bei Ausführung der F e l d b e r e i n i g u n g e n.

Lbgleich den Feldbereinigungsbehörden durch Verfügung des Ministeriums bei Durchführung der fRegulietungSatbciten auf möglichsten Vogelschutz Bedacku zu nehmen oorgefdrneben ist, so finden es diese Behörden anscheinend selbstverständlich, Bäume, Sträucher und .«decken zu beseitigen. Man sehe sich in dieser Huifrckt anmal in den Gemarkungen um, die bereinigi sind. Ter Einsender kann sich erinnern, dass zu Beginn der Feldbereinigung in bet Gemarkung Langgöns das Fällen von Bäumen und Sträuchern eine der allerersten Arbeiten war, die die Feldbereini­gung auSzufühten baut.

Es mussten infolgedessen die Säume unb Sträucher an den beiderseitigen Ufern anes Icmaen Baches, die für die Bogel well eine willkommene Niststätte bildeten, fallet

Toch nickt genug hiermit: nach dem jetzt für die genormte Gemeinde aufliegenden Melwrationsvlan beffen Cffenlcgungd- friü am 27. d. Mts abläuft ist geplant, sämtliche an die Tvclpgcmarfung anstossenden Waldecken (stellenweise grössere Daldfläcken-, sowie auch die um den £rt ziehenden, die Gärten umzäunenden jedtn zu beseitigen und als Ersatz der letz, tertn Latten s poliere anzubringen. Tem Vernehmen nock sollen alle zurzeit in Prioatbesitz beirndlichen Waldungen im Einverständnis mit der Forstbehörde fallen und hierfür Aecker und Wiesen angelegt werden, die voraussichtlich bei der Por­

te aber im Hinblick auf die übrigen hygienischen Vorteile geduldet Laitbencn Bödendesckaffenheit nie ihren Zweck erfüllen können^ werden kanw srnd diese sZlackxn te,lwei,c ertt vor kurzer Zei'.. weil sie al»

Für viele Städte ist schon der Gedanke erwogen worden, ob Aecker und Diesen nicht geeignet waren, tu Salbibufai an- die Zentra ifierungsbestrebungen nicht dadurch eine ökonomische gelegt worden. --

Form annchmen können, dass in Milchb?zirken, in unmittelbarer Nähe von Bahnsta.ionen die Filtervorrick^ungen und die Abiul> »orrichtungen uniergebradit w rden, sodass innerhalb der Stadt­bezirke nur der Verschleiss der Milch liegt Die Eiscnbahnver- j al hingen waren zwar noch zu«ftirnnruiigcn r.u bem gai. ix'. der Flafchentransvort nicht zu teuer kommt. Denn man lolcbe Leine 3eniralm tn den mtfdrittencn Gegend»n grupp-.ert. u tu bamil ein AuSwea geschaffen, nickst zu grosse 9Uumhcbfei:<n auf dem teuren Bod n einer Stadt unter .ubringen. ES ist aber der ebenso grosse hngiemsdre Vorteil damit verknüpft, die Milck möglichst bald nach der Gewinnung in den Zustand zu versetzen, in dem sie zu den Kunden gelangen soll: kühl und rein. Von diesen kleinen Aussenzentralen kann auch ein erheb.icher und unmittelbarer Einfluss au die Produzenten ouSgeübt werden- xu grossen Vorteile einer Versorgung mit Aussenzentralen liegen m. E in der grossen U e be r si cht 1 i chkei t, in dem Vereinigen von K'einbeiriebsvvrt.ilen mit GrossbetriebSvor uzen. Der Gang der Milch ist dabei folgender: Don den Milckouellen an den Hauptbahnlinien kommen die Sannen zu den Zentralen, von denen je eine an den Sjauptiinien liegt Dort wird jede Kanne sofort auf Säuregrad und Slmiutzgelwlt von dem Verwalter untersucht. Die Milch wird filtriert Ungeeignete Milch wird sofort dem ProduzerUen wieder zugestellt, beim, in den .lußen- zenlralen aii Butter od r Käse verarbeitet. Nass dem Kühlen ge­langt die Milch entweder in Kannen oder in Flaschen und kommt sodann mit der Palm tur Stadt. Der Stadweriri.-b fril nur den Verkauf zu bewerkstelligen, der namentlich, wenn es lick um Fla'cken bandelt, ein sehr übersichtlicher und einfacher ist. Au! dieselbe D if* ar bet en die anderen Aussen zentralen. Gerade an diesem Beispiel zeigt es sich deutlich, dass auf keinem anderen Öki iet so sehr hygienisches Arbeiten gleichbedeutend ist mit ökono-

Die IHiltpe forgung der Stäöte.

I von Dr Ad. Rcitz-München.

Air entnehmen diesen Aussatz dem soeben erschienenen 362 taibd:en der Ufannt n Lamm ungAus Natur und G.iiiesn-elt" Die M 11 u, und ihre Produkt e." Von Tr. Ad o l p i | jfltl in Müncheii. Mit 16 Abbildungen. Verlag von B. 0 Inibn«rt in Leipzig und Berlin).

I täte ist eine einwandfreie Milchversorgung zu organmeren ' S tune Frage ist nicht ganz einfach zu lösen, da eine Reibe von D iv'tduspunrten in Betracht zu zi hen sind. Tic Milchversoraun-'. ! laiÄen Menlcktz-nkomplexeS n;:rb nur dann eine rationelle sein.

sie auf die Natur d t Milch möglichst Rücksicht nimmt. Die ^jifiidKn Eigenschaften der Milch find es ja, die eine einwand jptf Mtlckwcrforgung so schwt.rig gestalten. Die Nährstoffe sind n Der rohen Milch in überaus günstiger Form enthalten, welche Alf leicht' Äufnalrne und gute Ausnützung des Körpers gestatte!

. Ve- h l n si tr i cn jedoch nm aui roh? Milf> zu Erwärmen I yr die Milch, so haben mir nicht mehr die ursprüngliche wert j x-.k Flüssigkeit vor unS. Aus der Milch ist ein Wcmcnge von M Buffen geworden, die sich im Körper anders Per halten. Erhitzt, k 5u'ck ist in organökonomischer Beziehung nriiib.-rrorrtigcr als Fi Milch. Das Ideal ziel einer Milchoersorgung muss dcmgem..ss || xrm liegen, solckjc Milch zuzuführen, die rohem Zustande gt' | nr'ien werden kann. L ider entiurid t unsere gew. hnliche tzankels- i*tb diesen VorauSsetzunaen bis jetzt nicht. Darum? Tic Eige-.f ; tdnft der Milch als flüssiges Nährmedium ermöglicht das baldige || hnireten von Zersetzungen. Tic Art der Geioinnung, die Not- i gnibigleit längeren Transports, daS nicht selten ungeeignete Auf- | bttMibcm der Milch bis zum Augenblick des Verbrauchs sind ftchnstige Momente für die Dakteriencntwicklung. Tatsache ist es 1 Xi» auch, dass die getvöhnlidK Handelsmilch in der Regel einen Jchillnismässig hohen Säuregrad b.sitzt, überhaupt in ihrem schmackswcrt erh.blich ringebüsst hat, und die holten Kctmzahlen yxn und darüber Ausschluss, dass wir k ineswegs mehr irische I Uilch vor uns haben, wenn sie der Milchh-ind er an unS abliefcrt. j tz.ck dies wollen wir Dir wollen Milch, bic ihren ursprünglichen ftnen Geschmack und ihr seines Aroma hat.

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misckjem Arbeiten

Vcrmb'cbtc».

Tie 3nnabnte de« Strastenverkehr- in der Grossstadt. Eine imeiesiante Statistik über bie Bunabme be» Da ae nv er kein 4 in Vaiis wird im .(ftaulois" veiöneinlickt. Im Au'trage des ianfer Magistrats ist die 'Istenge der niffdbite oller '2lrt gez-iblt woidc, die an einem beftiimiUen Punkte zivisd en 3 und 7 Uhr uackin-tiags eine Woche Inna vorbe,kommen. Tie Verc.leichszatsten nut trüberen Jahren peiamcbauli i en deutlich das .Mnivad'fen der Waaenmenae '.'in der (5 de der Rue de'Rivoli und Rue ceVafto. ol kamen ItiöH 33 993 ("eläf rte vorbei, 1910 37; 2«; an der ^tiasseukreuzung am £>atcl Tronot 1903: 57 4o9, 1910 x- 346; an einem bestimmten Punkt der Ehamvs (sichres wurden 19 IK 45 710, 1 '10 71 239 Gelahrte gezählt. Jin 'Ganzen ergibt sich, ous; der Wagenverkebr innerhalb der zwei ?alite von lM08 bi? 1*HO genau um 18 Proz juaenommen hat, also nm 9 Proz. jähr­lich. Für das ^ahr >911 aber glaubt man schon jetzt in Anbetracht des überaus grossen?lutomobilvertehrs sagen zu können, dass dieser Prozentsatz übeismrttten werden wird.

* DaS Bartgeld von Tahiti. Der fvanzönschen Na» tionolsammlung von Münzen und Medaillen ist von rinem Pri­vaten vor kurzem eine ganz eigenartige Sammlung ^ickentt mertan. Sie umfaiV 100 Geldstücke, die unter Ludwig XIV. für tue franzöfisckten ÄüLonicn in Ostüidien unb Nordamerik«i und für die Insel Martinique geprägt wurden. Die wertvollsten Stucke der Sammlung sind einige der seltenenBartrnmizen" von Tahiti. Als die Franzosen aus die Insel kamen, fiel ihnen die Monberc Verehrung des Volkes gegenüber alten Leuten auf. Es mürbe dort den Greisen nach dem Tod der Bart abgenommen und als ÜKchquic sorgfältig aufbewahrt. Die Franzosen stellten nun, als sie Tür Tahiti Münzen prägten, auf ihnen Haarbüschel bar, um dem neu eingeführten Geld etwas Feierliches zu sichern.