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27.5.1911 Zweites Blatt
 
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Automobil-Vertreter: W 11h. Hamel, tiieweeu. i;lcich*trai»se Für Fahrräder: Adam Kircher. tiie*»en. il!cich*traN*c.

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Zweiter Blatt

161. Zahrgang

Nr. 125

Erscheint täglich mit Ausnahme des konntagU.

Sckcucr befl Landwirts ?T. 29 IT.

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Tie(ebener Samllienblätter** werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, da» Kreisblati für den Kreis «Heben" jiucimal wöchentlich. TieLandwirtschaftlichen Leit' fragen" erscheinen monatlich zweimal.

zugunsten der Hartsteininduftrie auSgebaut und eine lieber- einstimmung unter den Bundesstaaten herbeigeführt wird. " c *----*x:Tabei

Mark Geldstrafe.

Eine Messerstecherei.

Gießener Straftemmer.

X Gießen, 26. Mai.

Drei Monate Gefängnis, die gesetzliche Mindeftstrafe.

Dem Landwirt Ph. R. in Södel war im öcrbn 1910 eine Egge aus seinem Hofe entwendet worden. Zm tirrubiayr

fefretär Delbrück trat dem Vorwurf entgegen, daß die Fachinteresfenlen nicht genügend gebärt worden seien. Irr teilte mit, dass die Ausnahmefrachttarife, die bisher nur dem unregelmäßigen Pflaster zugute kamen, auch auf die sogenannten gutbearbeiteten Rcihenpflastersteine Anwen- düng finden sollen. Tie Eisenbahnverwaltung werde nach wie vor gern bereu sein, den Interessen der deutschen Hartsteinindustrie, soweit cs irgend angehe, entgegenzu- konnnen.

Aus dem Ausschuß nmrbcn mehrere Anträge gestellt, über die am Abend Beschluß gefaßt werden wird Lll'g. Dr. Rocsicke ikons.) beantragt, die verbündeten Regie­rungen zu ersuchen, dahin zu wirken, daß die Eisenbahn- Ausnahmetarife in den einzelnen Bundesstaaten weiter

Arbeiterbewegung.

B e r l i n , 26. Mai. 3n einer von mehreren tausend Bäcker­gesellen besuchten Versammlung wurde einstimmig beschlossen, in allen Bäckereien, die die Forderungen bisher nickt beroilligtin, die Arbeit sofort e i n ; u st e l l c n. Es wurde mitgeteilt,, daß 1122 Lleinmeisrer und mehrere Großbäckereien, insgesamt 700 Gesellen beschäftigend, die Forderungen bennlltgten.

Vergehen gegen bas P c r s on e n st a n d s g e s c tz.

Ter Standesbeamte St. R. von G ist beschuldigt, unter Außeracktlassuu.r der gesetzlichen Vorsckrtsten eine ObfidiluHuna vollzogen zu haben, indem er eine Witwe traute und hierbei versäumte, lief) da-) nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch ersorberlicke Zeugnis verlegen zu lassen, wonach eine AuSeinandersevung ^mischen der Braut und ihrem erst etlichen minder i'Iwigen >lnide stattgerundcn habe. Er gibt an, Witwe und stind seien ver­mögenslos genasen: auch sei ihm die betreffende Vormam ment bekannt gewesen. Mit Rücksicht lnerauf erkennt daS Gericht auf

- träuben gab W die Egge

zurück. Tie -sacke wurde jedoch zur Anzeige gebracht und

- Ter Beitol-lene

Märkte.

Gieße«, 27. Mai. Marktbericht. Auf heutigem Wocken- markte leitete: Butter yr. ilo. 1,301.35 Alk., Hühnereier 1 st. 70 Big., Enteneier 1 Stück 9-u Pig., Gänseeier 1 Stuck 15 bifl 00 Big., Läse pr. Lt. 6d vjg., 5iäseruatle pr. 2t 56 Big. Tauben yr Br. 0,801,00 SL'il, Hühner yr. 6t. 1,001,60 wck^ Hahnen yr. Stück 0,801,80 ll'Ik., (inten yr. St. 1,80-2,20 Alk., Gänse das Pld 75-80 Big, Lchfeinleifch yr. d'0. 8694 Rindfleisch yr. Pfund 86-90 r-fg., Uichsleüch 70 Pfttz, Schweine- fleisch yr. Pstmd 7090., halbste,sch yr. Pld. 8892 P'g.,

pammelsleisch yr. Pkb. 6088 Big., ttartosseln yr. 100 Kg. 10.00 bis 12.00 Ü)ik., Weißkraut das stück 30 bis 40 Pfg^ Ziviebeln per Ztr. 10,0012,00 Lik., ±.tkl) das fiter 20 Psg^ Aeyiel yec Zlr. 20 bis 30 Mk. Russe 100 Stuck 3060 Psg., yer Ztr. 0OC TiL, Bohnen yer Psd. 0000 Psg. L'larktzeit von 71 llhr.

Vie österreichisch-ungarischen Wehrvorlagen.

Die österreichisch ungarischen Wehrvorlagen, sowie die Reform des Militärgerichtsverfahrens, die man bisher noch nicht ihrem ganzen Inhalt nach kannte, sind am Mittwoch dem ungarischen ?lbgeordnetenhause zugegangen, in Lester- reich dagegen, wo das Abgeordnetenhaus vertagt ist, ledig­lich der Presse Man könnte vom Standpunkte eines Jour­nalisten aus Herrn v. Bienerth ein Kompliment machen,

Der Steinbrucharbeiter Hch H. von sckweinSberg batte mit zwei Bekannten in einer Wirtsckrast zu Wie bei Cf leiben gezeckt ES kam zwischen S?. einerseits und den beiden ^Be­gleitern anderseits bald zu Reibereien, die schließlich in Tät­lichkeiten nu-xirteten. In deren Verlause wurde >?. zu Boden g.wor'en und mit den Fäusten bearbeitet. Ties wiederholte sich daraus nochmals vor der Wirtschast, nur daß hierbei niub X?. mit einem Stein Schläge ans den Mop! erhielt. S.v entfernte sich baraur, während ihm einer seiner Angreifer mit einem stocke olgte. £>. wandte sich nun um, zog sein 'Weiter blank und ging nun seinerseits zum Angriff über. Als der andere das Meiler blinken iah, entfiel ihm der Mut und er bat den £v, die sacke nunmehr beruhen zu lassen H. warf den anderen zu Boden, etzte sich aus ihn und bearbeitete ibn nut dem Melier, wobei er dem Untenliegenden verschiedene, sehr erhebliche Verletzungen bei- brachte, y. ist wegen dieser Messerstecherei vom schöne,igenckt zu Gomberg zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt worden, wahrend die beiden anderen mit geringeren Freiheitsstrafen davonkameii. V. hat Berufung gegen das Urteil eingelegt und gibt an, er habe m Rotwel-r gehandelt. Diese Behanvlung wird ober durch die BerreiSausnahme in einwandSireier Weise widerlegt, i.ai ErkennMis des Gerichts ging dahin, daß die Tat des £v eine durchaus robe sei und eine emsprechenoe sühne erfordere: in­dessen müsse ihm zugute gehalten werden, daß er sich noch der vorausgegangenen üblen Behandlung in begreiflicher Trrcguug befunden habe. Die Strafe wurde auf 4 Monate Geiangni» ermäßigt.

Lotterievergehen.

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhesten

Ter Lotterieloilckteur A. R..M. von Lctpzi 0 bat einem Bewohner von Lbbornho' c ii ein Los einer Nürnberger Äirchcnlottcrie, ein Los der sächsischen Lanbeslotl.iie nebst Zn- hungsliste mit Plan zugefand'. und ist de-.wegen vom sckonen- gericht zu Hungen wegen Fcilbietens von Losen einer in Venen nicht »ugeiaiicntn Lotterie zu drei Geldstrafen von je 100 Mark verurteilt worden, da nach dem hessischen Gesetz vom 14. F-ebruor' 1906 jede einzelne .Wandlung als besondere lat bcllrait wird. In der heutigen Bcrnfttngsoerhandlung wurde festgeitellt, d^n die 9türnbcrgcr Lose nachtruglich in Hessen »ugelaücn waren; aud) war das Gericku der Ansicht, daß ui einer einmaligen Zu­sendung verschiedener Derboi.net Schrift luckc nur eine Wandlung zu erblicken ici, so daß der Angellagte lediglich wcgeit Loitcrie- vergehens in einem Fall zu WO Mark Geldstrafe verurteil? wurde.

Ein Betrug zum Nachteil der Gemeinde.'

Ter Landwirt 5t G. aus Inheiden hatte uir die botuge Gemcinde fünf Wagen Schlackensteine zum Au itlitn eines Weges gefahren: er gab jedoch dem Bürgermeister an, er habe neun Wagen schlackenstc.ne gefahren uno ließ sich neun anstatt nun Fuhren bezahlen. Er ist deswegen vom schchrcugcricht wegen Betrugs zu 20 Mark Geldstrafe verurteilt worden, .bet An- gcllagte suchte heute oen Beweis zu fuhren, daß et neun Fuhren tejorgt habe, aber ohne Erfolg. Seine schuld wurde aud) heute nachgewiesen, so daß dae Urteil ci inr >?>!i nm; oeiiuiigt wurtn'.

Samstag, 27. Mai M

Rotationtzdnick und Berlag der Brühl'schen Unioersitätr - Buch- und EteinbnidcreL R. Lange, Gießen.

Redaktion, Exyedition und Trnckerei: Sckul- straße 7. Eryedition und Verlag: 51-

Slebatlion: && 112. Tcl.-Adra AirzeigerSießen.

Honen der österreichischen und ungarischen Landwehr (>?on i veb) und den beiderseitigen Landsturm. Bei den Fußtruppen wird die Dienstpflicht auf 2 Fahre herabgesetzt, für die Artillerie und .staoallerie die dreijährige Dieiistptlicht bei- behalten, ebenso wie bei der Marine die vierjährige Dien,: pflicht. Durch Einführung der zweijährigen Dienstpflicht^ der den Fußtruppen, sowie durch Berstärkung deS Otefnitcn- kontingents uni öO000 Mann, die sich auf 3 ^zahre ver­keilen sollen, und durch Erhöhung des Nekrutenkoittlngents für die österreichische und ungarische Landwehr um 8000 bczw um 12000 Mann innerhalb 6 Fahren wird daS öfter retchisch-ungarische Heer im Fahre 1914 um 50000 Mann vermehrt sein und int Fahre 1917 um 80500 Mann. Es würde damit, da ein Teil der Ersatzreserve, die im übrigen dem Heere eingereiht wird, bestehen bleibt (30 000 Mann i, eine Friede ns Präsenz von 344000 Mann statt der bisherigen 294 000 M an n verzeichnen. Da nun die Dienstpflicht in Ceftcrrcidi-Ungarn 10 Fahre umfaßt, würden wir mit 10 FahrgängenAusgebildeter" zu rechnen haben, also mit einer Kriegsmacht, die unter Abrechnung des Abgangs mehr als 20U0000 Soibaten aufweift gegenüber den jetzigen 1200000.

Oesterreich will auo feine Kriegsmacht um k00000 Mann, - -- ....,r - . -

verstärten Ta-' erfordert natürlich gewaltige Geldmittel, vereinen, namentlich aud) mit den GenUichen. Wir dunen die verstarten. xas wococr iiuiuu uh» ver- Konfession nickt vor den .stobt 'logen. Deshalb mutz man auch

Die Einführung der owciiahiigen »e NM ^f bic Gottesdienste Rüch'ickt nehmen, wo es sich macken laßt. urfacht zwar nur eine einmalig', -^gabe üon /-M JitUtonen L^^. Borsitzende Goetz: Was ich vorhin tagte, öaß wir es ebemo Krotten, von denen auf Cc|terrcia) 48,3, aut Ungarn ^!o,d Sozialdemokratie machen, und persönlich auf die Fugend

Millionen Kronen entfallen. Davon sind in den Zähren ^wirken müßten, bleibt bestehen Das einzige, was wir außer- 191' bis 1915 nur 35,5 Millionen in die Budgets einzustellen. 1U)Cf) unternehmen könnten, ist, daß mir eine üomcren; von Aber wie wird es mit den dauernden Ausgaben für die all den Vereinen cinberuicn, bic in ber Jugendptlege tahg tiniY ^eeresvermcl rung um 50000 Mann stehen, wie mit den Politisch dürscn tmr uns nicht betätigen, doch munen wir die iürhiP^ 11 Arüffuna und Berv'leaung für die um 'ozialdemokraiiichen Turnvereine, die letzt,überall errichtet werden,

Wehrvorlage muß sowohl im österreichischen, als auch im Professor Boothke (Thorn): Tie Teutsche Tnmerschast muß ungarischen Parlament zweifelhast erscheinen, und zwar au-^ ^krästig die neuen Fugendyflegebestrebungen fördern. Tie Lrts- dem Grunde, weil sich hier die Magyaren bestreben roerben, au=fd)üffe dürfen nicht dabei bleiben, nur Theorien zu erörtern, bei dieser Gelegenheit ihre übrigen nationalen Forderungen 33^ müssen der Frage gegenüber gewappnet und gerüstet tem berüaiick der Dienstsprache, der Embleme und Fahnen durch- und dürfen uns auch nicht scheuen, sic aut dem nächsten iurnertage iiXnpn iuii nicht mit der magyarischen Gerichtssprache ui Dresden anzutchneiden. Bor einem Auttreten gegen die s-o- zusetzen, sich nicht mit llnb bort rür ualbcmofratie oder auch nur vor einer ausdrücklichen zustimmen-

und der ^oniicbartillcru begnügen we . sott für erwabnung brr uaatserbalteiiden Parteien mochte uh warnen.

Zwetbritteimeyrtteit notig | müqcn unbedingt den unvolituchen Eharakter der ^eutichen Tumcrsckaft wahren. Fch schlage vor, eine Tenkschntt zur Am- Härung über die Fugendpstegearbeit hetauszugeben. Es wurde schließlich beschlossen, dem nächsten deMschen Tumertage m Dresden eine Entschließung vorzulegen, in der ein Zusammengehen mit den ftaatdcrbalicnbcn streifen gefordert wird.

Für die nächste Ausschußnvung liegt eine Einladung aus Qicl vor, die angenommen wird. Für das nächste iLeuttche Turnfest haben die akademischen Turnvereine gebeten, im Amcklutz baran 0 I 9 m d i i d) e Spiele statt,indcn zu lagen. Es wird beicklossen, diesem Plane nach Möglichkeit entgegenzukommen, aber

hatte sich wegen Diebstahls ui verantworten .

selbst bittet, den Angeklagten milde zu bcüra*en, da er in bihfugtn Verhältnissen lebe. Da der AngeNagle indessen rnckmltt.i in, ist daS Gericht gezwungen, aus die nach Lage des Falles zienstiw erhebliche Strafe von drei Monaten Gefängnis, die geietzliche Mindeststrafe für rückfällige Diebe, zu erkennen.

die Annahme der Vorlage eine v . .

ist, weil dabei eine Verfassungsänderung in §rage kommt. Denn die Verfassung räumt dem Reichsrat das Recht ein, alljährlich die Zahl des Rekrutenkontingents festzusetzen, der Wehrgesetzentwurf verlangt aber eine Bindung für die Dauer von 12 Fahren, eine Bestimmung, zu der der Reiche- rat, da Ungarn die magyarische Gerichtssprache und die 5>onvedartillerie durchgesetzt bat und ihm dfelle^cht noch mehr Vergünstigungen eingeräumt werden, schwerlich und Amen sagen wird. ,, . ___.

' " ---~~ außerhalb des Rahmens des Deutschen Turnfestes.

Der hanve.sverttagsausschutz »es Reichstags

trat am Freitag vor dem Beginn der Vollsitzung zur Be­ratung des d k u t f ch - s ch w e d i s ch e ti Handelsver­trages und der Vorlage über die Handelsbeziehungen zu Japan zusammen und führte am Abend die Be­ratung weiter. Tie Verhandlung drehte sich fast aus­schließlich um die Wünsche der Hartsteinindustrie. staats-

ben Geist mobemer Justiz atmen, die Durchlöcherung der Ahlborn(Böttingen) erstattet den .staycnbericht. Die für die Armee bisher einyeitlia) geltenden deutschen Sprache, Hauptkassc hatte 1910 59ol4,99 Mk. Einnahlne und 410-9,9'-

Wartung, daß das am 13. Funt neugewahlte chierrcichis he ^^inand-Goctz-Stistung für die Errichtung deutscher Turnstätten ?lbzeordiietenhaus ihr seine Genelimtgung versagt. mürben Beihilfen im Gesamtbeträge von 11 000 Mk. gezahlt. Weniger strittig dürsten die Heeresvorlageu selbst lern. $icDeutsche Turnzeiiung" erbrachte einen Uederschuß von Danach soll sich die Wehrmacht Lefterreich-Ungarns gliedern L^oO Mk. Rack der Erstattung des Kassenberichts wird dem in ba-1- gemeinsame Heer unb bic gemeinsame Marine, die I Schatzmeister Atzrott Steglitz-Berlin) Entlastung erteilt. Es E-l-VMen-o, (oimcjn bte Rationalen Jorma-1 art ber schulen.l.Isenen

Jugend erstattete S ck i l l - Lsthosen. Darnach hat die Aus­breitung des Turnens unter der schulentlassenen Jugend zuge- noininen, auch cm Teil der Fortbildungsschulen ist da'ür gewonnen worden, dock muß aus diesem Gehiete noch bedeutend mehr ge- leistet werden. Ter Vorsitzende Götz führte aus: Tie Fugcnd- frage ist eine jener Fragen, die jetzt am meisten behandelt werden. Auch die Turncrschaft ist sich der Pflicht bewußt, daß sie an der Erziehung der Jugend arbeiten muß. Sehen wir uns die ver­schiedenen Wege zur Gewinnung der Jugend an, so müssen wir uns sagen, daß der eine so unpraktisch ist wie der andere. Tie ein­zigen, die Erfolge gehabt haben, sind die Sozialdemokraten. Sic veranstalten belehrende Licktbilderabendc, pflegen Geselligkeit usw. W«nn wir ähnliche Erfolge erzielen wolleii, dann müssen wir in die Fußtapsen der Sozialdemokratie treten, gesellige Abende ! unb ähnliche Einrichtungen schassen, denn für so etwas ist die Jugend immer zu haben. Reinhardt-Berlin: Wir treiben nach unseren Satzungen leine Politik und daran müssen wir auch festhalten. Ich habe aber die Empfindung, daß die Turnersckait sich zu sehr int öintergrunbe hält. Wenn wir für unsere Sacke werben wollen, müssen wir dies nicht als politischer Verein tun, sondern mir müssen mit anderen Jugendpflegevereinen zusammen- arbeiten. Wir können aber auch mit den rechtsstehenden Parteien zusarnmenarbeiten unb überhaupt mit den staatserhaltenden Par­teien Hand in Hand gehen. S chi l l-Lsthofen: Auch ich | halte Diel von dem Zusammenarbeiten mit anberen Jugendvstege.

da er bic Presse damit amtlich dem 2lbgcorbnctenhause gleichstent llnb tatsächlich liegen auch in anderen Län­dern die Verhältnisse so, daß die Parlamentarier ihre Weisheit erst aus ihrer Parteipresse beziehen, die sic nach­her als eigenstes Elaborat verzapsen, nur daß diese Tat­sache fetzt in Eefterrcüf) zum ersten Male anerkannt wurde.

Was nun bic Heeresvorlageu selbst anbctrisft, so wird .

man sich vorerst daran zu erinnern haben, baß Lester Von der Volkspartet wird der Zusatz beantragt.

reich-Ungarn erst im Fahre 1868 bic allgemeine dreijährige ist insbesondere auf die Tarne nach den Umschlagslstifen Dienstpflicht einführte, unb das; seitdem ,m glücklichen Lande an den Wasserstraßen Ruck'icht zu nehmen ^.ie Volks- der Phäaken, abgesehen von einigen kleineren Acuderungen Partei hat weiter eine Entichlteßung beantragt, bic aut im Jahre 1889, alles beim alten geblieben ist. so auch Beseitigung ober wesentliche Ermäßigung der Gebühren bei dem Militärgerichtsverfahren, das sogar noch aus dem für Beerenle,escheinc in ben fiSkali>chen Forsten ausgeht 18. Fahrhuiibert stammt und mit seinem geheimen schrift-! Zur Vorlage^über die vanoelsbeziehungen zu Japan Uchen Verfahren nur zu sehr an die Zeiten der Inquisition 1 beantragt Abg. speck .3tr. :

erinnerte. Reformen auf diesen (Gebieten ivaren also in ,,Jn diesem Vertrag sollen feine ®rmaBiffunflen von Lesterreich-Unaaru ebenso notwendig und durch die ictzigc Zollsätzen des geltenden dciltschen Gciieraltarif-.' verabredet Stellung der Donaumonarchie geboten, wie der Ausbau werden, welche noch unter die bereits in den abgeichlonenei. der Marine, mit dem sich die Telegationstagung schon im Hanbelsvertragen zugebilligten Zollherabsetzungen herunter- ^riiinahr befdmftiate gehen Ausnahmen hiervon sollen nur zulässig »ein, so-

L Die Reform des Militärstrafprozesses war seit 30 Fahren weit es sich um solche .iranischen Erzeugmsse handelt, die immer an der Sprachenfrage gesciscitert. Für sie glaubt den deutschen Erzeugnissen keine unmittelbare konkuirenz man nun eine Lösung dahin gefunden zu haben, daß bic 1 mim en "

deutsche Gerichtssprache, die in dem früheren schriftlichen itHcSAnKte «Vr

Verfahren ganz allgemein angewendet wurde, auf Oester I l/QliptDCijOHiniiunQ OuS ZtUSjCDUnvS tCF reich beschrankt wird, in Ungarn dagegen bau Magyarische Deutschen TUFNerschüst.

Gerichtssprache fein soll. Ausnahmen sollen nur eintreten, > Leipzig, 26. Mai.

wenn es sich in Ungarn um eine Person hanbelt, bic wohl Heute trat hier der AuSschu ßderDeutschenTurner- bes Deutschen, aber nicht des Magyarischen mächtig ist, oder zusammen. ...

ivenn in Oesterreich Tschechen, Polen, Rutheuen, Fta- Ter Vorsitzende Geh. Sanitätscat Dr. Goetz ermmetc bic liencr usw vor Gericht stehen, bic bks Deutschen nicht Verfammlung mit einigen Mitteilungen. Aus dieien ist hervor- mäch'ia und DaS bebentet, mag bie Vorlage auch im zuheben, baß ber urnocrem in.Braunsberg Ampruck darauf #S. Ä SSS8

durch bie Stellung nnes Jeiteidigeiv für ben ^ugotlagtcn ber cr)-(c flalt Ter Verein bat Belege cm»

und durch die Trennung ber Acmtcr des llnter|ua)ungd- 0CIQnbt< bic Beweise hierfür enthalten. Tanack ist tatsächlich in richters, Staatsanwalts unb Urteilschöfers, die bisher tn Bcaunsbcrg der erste Turnplatz errichtet worden, der aber später der Person des Militärauditors vereinigt waren, noch so sehr I lieber einging.

ben Geist mobemer Justiz atmen, bic Durchlöcherung der | T" "