Ausgabe 
30.9.1911 Viertes Blatt
 
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viertes Blatt

Nr. 230

161. Jahrgang

Gießener Anzeiger

Erscheint ttglich mit Aufnahme de4 Sonntags.

General-Anzeiger für Oberhejjen

Er

der

und 26. Tejctnbcr,

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Architekten Alfred Meffel, soll auf Anregung des Stadtv. Dr. Cjonn eine Erinnerungstafel angebracht werden.

Hcsscn-Naffau.

[] Marburg, 28. 6ept. Bon Dienstag bis beute sanden birr Nonserenzen der Prediger der M e t h o d ' sl e n» <*emfinben der Frankfurter Vereinigung statt. Etwa 60 methodistische Geistliche nabnien daran teil.

ss Franken berg, 28. Sept. Jin diesigen Kreise, wenigsten- in den Tälern, sällt die Kartoffelernte reich­lich auS. Bei Wiesenseld, Ernsthausen und anderen Orten an den Hängen deS Burgwaldes hatS auch tüchtig Grummet gegeben.

kann- und Feiertags tauch am

Die ^Gtegeaer Fa»lNendläNer- roerben öem ,tlrt|etfler* viermal wöchentlich beigeleqt, da- Krtlsblatt für ben Kreis Sieben zweimal wöchentlich. Die£onömirt|d|aftlid}cn Seit- fragen" erscheinen monoiltd) zweimal.

Sebaftion. (hrpebitwn und Tnxfertt: Schul- strave 7. Grpebmon und Berta-: bL

Redaknon:^GS tir. Let.-Ade>'lnzei-eriAietzen.

vüchertisch.

Ter im vorigen Jahre zum ersten Male erfehernme ..Dauern flafcnt t" tritt diesmal in vollständig neuer Ausst.unmg vor da- Biidliknm Anstatt der Fedcrzerchiuingen des ersten Jahrgangs und in dem Mdknbrr für 1912 ansichlieblich Repro- dultwnen nach uhologroplnichen Ausnahmen verwende« Die Der- lagoanslall üail Gerl,er. G. m. d. H., München, bei welcher der Bauern Kalender erscheint, bat der Herstellung des Werte- be­sondere Sorgfalt aiigcbeibcn lassen, so daß die Illustration^? in der Tat ein brillantes Änschauungsmittel bilbeiu

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Salz recht verhängnisvoll geworden. Er hatte an dem Zechgelage nach der Wahl teilgenommen. Ruf der Heimfahrt stürzte er zwischen hier und Lbcr-MooS von seinen, beladenen Wagen ,ind zog sich anscheinend erhebliche Verletzungen zu.

über daü neue nroye Friedhof-Projekt beraten, das uu Westen für 70oouO TZf. geplant ist; eS soll auf ca. 10 Hektar ein grober Waldsnedbof mit Schmuckanlagen, ttrematori.tin re. errichtet werden. Oberbürgermeister Dr. Glaising gab hierzu eine längere Erklärung ad, worin er betonte, daß die Kredit- bewilligung und die ganze Anlage auf eine Reihe von Fahren verteilt werden solle. Vorläufig solle nur daS Rrcmotonum und ein Verwaltungsgebäude errichtet iverden Da der jetzige Friedhof bald belegt fein werde, n,üsie zbeizeiten Vorsorge getroffen werden. Stadtv. Lehr wandte nch gegen das ko'i« ipielige Proiekt, während andere Redner, GallnS, Gäbel Kalbfuß, dafür eintraten^ und Stadtv. Dr. Oiann das Rcrl zur Kritik deS ProiettcS betonte. Dann erörterte Dr. Osann Die jünqflen S 1 ra ßen u n rn he n gelegentlich des Trans« portardeiteri'treikeS und betonte, bah durch solche Vor« kommnisse daS Ansehen der Residenz geschädigt werde. Ei kritisierte dann daS Verhalten der Polizei, und bezeichnete es als sroglich, ob sie ihre Aufgabe richtig ersaht habe. Die Stadt se, nach den gesetzlichen Bestimmungen für den an« gerichteten Schaden verantwoitlich, ohne daß sie einen Ein- sing auf die naatliche Polizei besitze. Der sozialdemokratische Stadtv. Friedrich rtHärte. /> auch er die Exzesse nicht billige. Die Betreffenden ständen aus einer niedrigen BildungSstuse und ihre Organisation se> sehr nianaelbaft. Die Schiild liege aber besonders an den Arbeitgebern, die sich den berechtigten Anforderungen gegenüber icharf ablehnend verhalten hätten. Regierungsrat Dr. K r a nz b ü h 1 e r, der Vorstand der Polizei, rechtfertigte daS Vorgehen der Schntzmannichast. Gegen emige 20 festgenommenc Leute sei später ein gerichtlicher Haftbefehl erlassen worden, der voraussichtlich eine Anklage wegen LandfriedenSbruch zur Folge haben iverde. Er glaube, daß gerade durch die Ruhe und Kaltblütigkeit der Schutzmannschoft schlimmere Folgen verhütet worden leien. Weiter gab der Redner eine Uebcrsicht über die Tätigkeit der Polizei. Im weiteren Verlaus der 2'tziing wurde noch, dem Antrag der Bürgermeisterei entsprechend, ein BorlogSkccdit von 30 OOO 'lUf. für Maßnahmen gegen die Teuerung bewilligt. Am Hause LudivigSplatz 8, dem Geburtshaus dcS

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wurde bewußtlos nach BermuthSham zurückverbracht. Ltarkrnburg und Rheinhessen.

R.-B. Darmstadt, 28. Sept. In der heutigen Sitzung Stadtverordneten«Versammlung wurde zunächst

1. Januar, 5. und 8. April). Der Personenzuq 8<i6 Gießen Frankfurt (Abfahrt 4^2 vorm.) verkehrt zwischen Gießen und Friedberg nur Sonn» und Feiertags (ebenfalls auch an den oben erwähnten besonderen Tagen, wie Personenzuq 798 DietzenFriedberg) Die Bäderzüge 27 und 28 (Wiesbaden- Homburg v. d. H.Bad-RauheimBerlin Potsdamer Bahn­hof) und umgekehrt beginnen wieder am 1. März 1912.

Turnerisches. Der Turngau Hessen hat für 19111912 folgenden Turnplan ausgestellt: Eine Gauvor­turnerslunde findet am 1. Oktober in Gießen und die Vor- turncrslunden in den einzelnen Bezirken am 15. Oktober, 3. Dezember 1911 und am 21. Januar 1912 statt. Um die Spielbewegung im Gau zu fordern, sindet am 29. Oktober 1911 in Gießen aus dem Trieb eine Spielftunde statt. Eine UebungSstunde für Leiter und Leiterinnen von Fraucnabtcil- ungen wird am 12. November 1911 in Gießen abgehallen. Em Turnen der geübteren Turner deS GaueS ist für den 26. November in Gießen geplant In dem Turnplan ist neben den Geräte- und volkstümlichen Ucbimgen auch dem Turnspiel besondere Würdigung geschenkt.

O. u e n t i n - M a h t a u 'S grauer T a s cb c n i a h r v l a n für Winter 1911/12 ift iiu Vertage von Malilau & Wald- schmidi, FranNurt a. 'DL, Große Gallusstr. 3, in der bekannten Ausstattung erschienen.

In Amerika verstorbene Hessen. Nikolaus Delsch, 74 Jahre alt, auS Schaafheim, in Suntaton; Emma Happel, Tochter von Adam Happel, otiS Vtommen« beim, 24 Jahre alt, in Belmar; Bernhard Glöckner, )9 Jahre alt, aus Darmstadt, in Albong; Phil. Schäfer, 88 Jahre alt, auS Fraurombach, in LiSbon.

Kreis Lauterbach.

~ Bermuthshain, 28. Sept. Die hiesige Bürger­meisterwahl ist gestern einem Fuhrwerksbesitzer aus

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Samstag, 50. September (9U

Äoianonibrud und Vertag der Vrüdt^h« UntversuälS - Buch- und EtembrudereL 9L Lange, Gießen.

Au» Stadt un- Land.

Gießen, 30. September 1911.

Vom Winter-Fahrplan. Am 1. Oktober treten im Winter-Fahrplan die folgenden Blenderungen em: Ter Eilzug 72 AltonaFrankfurt trifft statt 7_2 schon 72^ abends ein. Der Personenzng 778 HannoverFrankfurt erkält hier dlufenthalt von 810822 abends (bisher 8U, bis 810). Der Personenzug 841 FriedbergMarburg trifft be­reits 635 vormittags hier cm und fährt 643 weiter (bisher 640 643) Der Perfonenzug 798 GießenFriedberg fahrt nunmehr erst 11 £2 abends (bisher 1125), er verkehrt nur

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