Ausgabe 
25.2.1911 Viertes Blatt
 
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L F Friedberg, 23. Febr. 2 )tc Aufführung b c-5 Herritzs chen ' piclo hier sind nun soweit gediehen, daß der ^cgtnn der Aufführungen auf den 6. März festgesetzt werden konnte. Die recht untsangreichen Arbeiten werben mit Freude und Begeisterung gefordert und cs ist alle Aufsicht vorhanden, daß die Aufführungen, wie in Gienen und.Wiesbaden, so auch hier den erwarteten Erfolg haben. Es.sind fort« lausend bis zum 12. Marz tägliche Ausführungen geplant und zwar Nachmittags- mid Abendvorstellungen. Tic Spiel, zetten sind so gelegt, daß sie sich der Ankunft und Abfahrt

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eme nebtiblicht (htttoitflmta zu sichern, empfichll sich, ihnen reotlmflfeia Scotts Emulsion zu geben, und zwar am besten schon vor Eintritt der Aähn-ett. Die Eltern wer­den dann bald gewahr werden,Une leicht ihr Jüngstes über diese sonst so gesürch- tete Zeit hrnwegkommt und bald eine Kette schöner, Weiher Zähnchen besitzt-

zvnfitt Blatt 161. Jahrgang

Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhejfen

den Gersten markt. Ö'ebt den zwei ??tonatc alten ferkeln wettere zwei atonale feines Gersten- Und Vei.zensduot mit je 50 Gramm Fischmehl oder etwas Milch füttert dann die vier Monate alten Lamcr in erster Linie mit reichlich Runkeln oder anderen Futter­rüben oder gcbamiütcnt Kleehäcksel, dazu Gerste und je 100 Gramm Fischmehl! Glicht gegen Ende der Mast das Fischmehl durch Fleischmehl! Durch diese bittre Fütterung erzielt ihr auch bet weniger Zuwachs eine bescheidene Rente und formt im Frühjahr geniigenb Schlachtschweine obgeben." Anweifung für die Fütte­rung nur nut Gerstenschrot und Angabe über die tatsächlichen Erfolge werden von der Zentrale für Viehverwertung in Berlin gern zur Verfügung gestellt.

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Ares Stadt und Land.

Gießen, 2b. Februar 1911.

- Ordens an gelegenheiten. Der König von Preußen hat den nachbenannten Personen die Erlaubnis zur Anlegung der ihnen verliehenen nichtpreußischen Orden er­teilt, und zwar deS Ritterkreuzes erster SUaffe des Hessischen BerdienslordenS Philipps des Großmütigen dem Ma,or o. Mciß tm Großen Generalstabe, kommandiert zur Dienst- letstung beim KriegSministerium: deS Russischen 6L StaniSlauS- ordens zweiter Klasse dem Milttärintendanturrat Brödan, Vorstand der Intendantur der Hessischen (25.) Division; der dritten filafie desselben OrdenS dem Ober-Militärintendantur- sekcetac Bugisch bei derselben Intendantur.

Gala -Sportfest. Zu dem am* 12. März d. IS. in der Turnhalle hier stattfindende Gala-Sportfest deS Rad- klub« .Germania" Gießen hat der Fürst Karl zu SolmS- HohensolmS-Lich daß Protektorat übernommen.

Für Epileptiker wird, einer Anregung deS ver­storbenen Geh. McdizinalrateS Dr. Ludwig-Heppenheim folgend, mit Beginn dcS IahreS 1911 in Nieder-Ram- stadt bei Darmstadt eine Beratungsstelle eingerichtet, indem der ärztliche Leiter der dortigen Anstalt für Epileptiker an jedem ersten Montag im Monat in dec Anstalt nach- mittags zwischen 2 und 6 Uhr für Epileptiker und deren An­gehörige zu sprechen sein wird. Eine ärztliche Behandlung -ec Kranken findet dabei nicht statt, sondern nur eine AuS- kunftSerteilung über die Art deS Leidens und Hinweis auf die zu ergreifende Maßnahme. Die Auskunftserteilung ist für Unbemittelte unentgeltlich und kann in besonderen Fällen nach vorheriger Verabredung auch zu einer anderen Zeit

♦♦ Schweinezucht. Von der Zentrale für Dteh- oerroer tung in Berlin wird uns geschrieben: Die tn vielen Landstrichen gering ausgefallene vorjährige SartoTtclerntc, der niedrige Stand der Schweinepreise und die Furcht vor der Seuche veranlassen die Landwirte immer häufiger, die Ferrel zu vertchlcu- dern und die Schweinezucht einzuschr an f e n. Es steht daher zu befürchten, daß es im Frühjahr an Ferteln und späterhin an Schlacht ichweinen fehlen wird und das; die Hofs- nuitg, durch Vermehrung der Schweinemast den Mangel an Schlachtrindcrn auszugleichen, sich nicht in erwünschtem ..iahe criullen wird. Wir betrachten es aber in diesen ernsten Zeiten als unabweisbare Pflicht eines jeden Landwirts, mit allen seinen Straften eine Vermehrung der Fleischproduktion im Jnterelse der Volksernährung herbeizuführen, und richten an alle Züchter die dringende Aufforderung, die Zucht und Mast von Schweinen nicht eiümschränken, sondern immer mehr auszudehnen. ~te un­genügende Kartoffelernte, die Nachgiebigkeit des Marktes und die drohende Seuche können wir noch keineswegs als,ausreichende Gründe aitsehen, um daraufhin gleich Maßnahmen in der Viey- wirtschast zu treffen, deren Folgen sich an unserer ausbluhendm Landwirtschaft eines Tages vielleicht bitter rachen könnten. Es ist ia bekannt, wie an dem für funferc Viehprvduktwn notwendigen Grenzschutz von seiteii unserer Gegner fortwährend gerüttelt wird. Solange aber che Beschickung der Märkte und das Angebot von Schlachttieren so groß waren wie bisher. Tonnten ienc ihre Forde­rungen durch keine stichhaltigen Beweise begründen. .Wen wir uns alw, ihnen dazu die Massen in die Hand zu geben. Zn dem reichlichen Angebot von Mastschweinen als^ ansgleichenden Faktor darf sich auch in Zukunft nicht nur mckts andern, sondern sowohl Klein- und Mittelbetriebe, wie auch besonders alle du> icnigen Großbetriebe, bereit Viehhaltung recht wohl noch betracht^ llch ausbehnungsfahig ist, müssen unter allen Umstanden dafür sorgen, daß ihre Schweinebestaiide Wetter zunehmen. Man er­innere sich in den Kreisen unserer Landwirte stets der Verpflich­tung, die ihnen ihre Berufsstellung auferlegt, nämlich ernt mit der ständig steigenden Bevölkerungsziffer des Deutschen Reiches tunlichst im gleichen Verhältnis bleibende Fletschversorgung zu bieten' Was die F ü 11 e r u n g § f r a j c anbelangt, so sei daraus hingewiesen, daß z. D. die blühende Schweinezucht in Hannover und Westfalen vollständig unabhängig von der Kartoffelernte ist. Und was hier möglich gemacht würbe, das muß auch anderwärts erreicht werden. Schon durch eine recht ausgiebige Verwendung von Gerstenschrot wirb man dem Ziele näherkommen. Recht zutreffend bezeichnet der Verband der unter- fränkischen Schweinezüchter in Bayern als den einzuschlagenden Weg zur Förderung der Viehproduktion den vermehrten ge­nossenschaftlichen Bezug von Futtermitteln. Wer auch den anderen Ratschlägen, die er seinen Mitgliedern erteilt, können wir nur beipflichten.Laßt eure Muttersauen am Leben", mahnt er ernst,und füttert sie billig mit Runkeln und Gerste, im Sommer mit Klee, Komsrcy u. bgl. Verschleudert jetzt die Ferkel nicht, füttert sie vielmehr in einfachen Holzstallen und Vcrschlägen auf billige Weise zu Schlachtschwemen heraus.

---- Klein-Linden, 24. Febr. Der Kaninchen- und Geflügel zücht verein hält sein Wintervergnügen morgen in derDeutschen Eiche" ab. Außer Konzert, Theater, Tanz und Tombola findet eine Prämiierung der drei schönsten Damen statt. Die Musik stellt eine Abteilung der Militär- Musikschule Friedberg. (S. Inserat.)

= Watzenborn, 24. Febr. Der Turnverein Gut Heil" feiert Sonntag den 26. Februar bei Gastwirt Gg. Sommer sein Wintervergnügen mit humoristi­schen Vorträgen und Tanz.

Kreis Alsfeld.

Rainrod, 24. Febr. Der Männergesang- verein Rainrod feiert Sonntag, 26. Februar, unter Mitwirkung der Kapelle Faust im Saale des Gastwirts Hein­rich Alt seine Ab en d un t e rhaltung.

ftreiS Schotten.

§§ Schotte«, 24. Febr. Am 13. und 14. Mai ver­anstaltet derGeflügelzuchtverein für Schotten und Umgegend" eine Ausstellung von Erzeugnissen der Ge­flügelzucht, an der sich nur Mitglieder beteiligen können. Die Landwirtschaftslamm er, sowie der landwirtschaftliche köerrrksverein haben tric Stiftung von Ehrenpreisen zu- aesagt Neue Schiilhäuser roetinm in diesem Jahre fertig- Xeft&t in Volkartshain, Glashütten und

bitter Markt btm FUchtr demKcnuttiHtn bei Scolklchen

| Laßt eure Ferkel langer, zwei Monate, an der Mutter! Laßst fiir burd) die Tarlchnskasscn, Bauernvereine usw. genossemckafttich ^.ie Borberettungen für ^tlergerste, Fisch- und Fleiichmebl kommen! Putzt alles 0e- Maicn LutUerseU " 1 treibe tadellos, verfüttert die zweiten Sorten und end oft et fo

Die Kleinen die während der ersten Ledentzmonatt Ofreulid) gedeihen, toerben in der

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