wl- Jahrgang
Swett« Blatt
Nr. 48
Erschein« M-Nch mtt fln8n6frwe bei Bewntag«.
anfter dem Bereiche der Reichstatigkeit aus medizinischem Gebiets
Halts.
Der Reich^versichernnqsausschuh
Vie deutschen Fürsten und der prinzregent von
hatte eine einwöchige Pause gemacht, um inzwischen dem Unter auSschuk Zeit zu lassen für eine Durchsicht der Bestimmungen
den großen Staatsmann und seine Bemühungen um die deutsche Lache vor 100 Jahren schildern. Tic Mitwirkung des Evangelischen Kirchengesangvereins unter TrautmannS
Die „Gießerin .femfUewbratter'' werden bem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, bat „Kreisblatt fLr bte Kreis «letzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaft! Ichee Seit- fraget erscheinen »onatlich zweimal.
Ter Vortrag, den Oberlehrer Schmoll übernommen hat, wird ein Lebensbild des „Freiherrn vom Stein' bieten und
Lin ^anfabunöstag.
Berlin, 24 Febr.
bewährter Leitung verbürgt einen musikalischen Genuß, den sich die Mitglieder und Freunde des Evangelischen Bundes nicht entgehen lassen sollten.
•• Die Zahl der Reichstags Wähler in der Stadt Gießen beträat nach der nun geschehenen genauen Feststellung 6376 gegen 5936 bei der letzten Wahl.
*• Besitzwechsel. Bankier Jos. Herz, der bad
Grundstück an^der Ecke der Rodheimer und Krofdorfer Straße
Aus den Heidistagsausidiüficn.
:: Berlin, 24. Febr^
Das Temptlhofer Feld im Bndgetansschuß.
„Im Trauen unbedächtig. In Treue selsenhart. In Freundschaft stark und mächtig Soll bleiben meine Art."
Ferner sandten Beiträge die Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin, Oldenburg, der .Herzog von Mecklenburg, Regent von Braunschweig. . .
Auch ein Schreiben des Fürsten Bulow ist tn dem
Die Agitation im Wahlkreis Siehen-Grünberg-Nidda.
Das Wahlbureau der Fortschrittlichen Bolkspartei sendet uns folgende Zuschrift:
Gegenüber der gestrigen Erklärung des Herrn Prof. Gisevius halten wir folgendes aufrecht:
]. Eine führende Persönlichkeit des Bundes der Landrmrte unterhandelte am Sonntag den 5. jyebniar kurz vor der Entscheidung der Bertranensmännerverlammlung d. B. ö. V) nut Sjerrn Prof. Gisevius und legte ihm hierbei btc IdjttftIidji Torrnu Iterlert „Forde r unten" des Bundes vor. Herr Prof. Gisevius erkannte diese „Forderungen" ausdrücklich an.
? Daraufhin wurde in der nun folgendeii Vertrauensmänner Versammlung iw5 Bundes der Landwirte auch ausdrücklich hervor gehoben, daß beide .Kandidaten — Herr Pro,. Guevius und Herr Dr Werner — die Forderungen des B undes anerkannt hätten und sonach die St im ine n f rci« gegeben werden könnten. Trotzdem cnttckned ine Versammlung nahezu einstimmig zu Gunsten der jfandidatiir Werner.
3. Borsteheiide Feststellungen können gegebenemalls durch Zeugen bekulidet löcrben. .
4 Daß Herr Prof. Gisevius „bindend e" E r k l a r u n g e n abgegeben hätte, ist von unserer Seite nieniols belxmptet worden Ob aber die Kandidatur Gisevius Überhaupt für den Bund der Landwirte hätte ,e in Frage kommen können, falls nicht nach irgend einer Richtung hin Zusicherungen gegeben worden waren, dürste füglich bezweifelt werden. — Was tvird wohl der Bund
Das^Wahlbureau der sortschrittl. VolkspSttei: Alb. Kuhlmann.
Fortschrittliche Versammlungen.
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Cberheffen
Buch enthalten: .
^Die Beziehungen ju Bauet n nut beionhcrer «orgiall zu pflegen, war ein Fundamentalgesetzt BiSmarckscker Politik. Fürst Bismarck betrachtete ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Berlin und München als die Borbedingung und den Angelpnnlt einer ersprießlichen deutschen Politik. Ein solches Verhältnis aufrecht zu .rhalten hat die Weisl^it Seiner Hoheit des Prinzregenten dem großen Kanzler und seinen 'Jiadifolgern nicht schwer gemacht. Es war Prinz Luitvold von Bayern, durch dessen >>ände ernst, der für die Maiferfrage entscheidende Brief in Berfailles tu die Hände Kaiser Wilhelms I. gelangte Der Prinzregent, der an der Wiege des Reiches stand, ist bis zum heutigen Tage nnc seiner besten Stützen geblieben. Seine Hoheit der Prinzregent begeht die seltene Feier des 90. Ykburtstages, umgeben von der aufrichtigen herzlichen und verdienten Berehrmkg und Liebe weiter streife in Bayern und im ganzen Deutschen Reiche, die nm. in dem Wunsch vereinigen, daß dem Nestor der deutschen pursten noch manches Lebensjahr in immergleicher Rüstigkeit und Frische beschieden sein möge."
Samstag, 25. Sebruor M
Rotationsdruck und Verlag der vrubl'schen Unioersiläls - Buch- und Stcinbruderet.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Ervedition und Tutderet: Scbut« stratze 7. Exvedition und Perlaq: e^oL Redaktion.e-EII2. Tel..'.'ldr.:AnzeigerGießen.
Eli ausfee. Ter K r i eg s m i n t Ite r erklärte, Dau yieruver now keinerlei Abmachungen getrosten ober auch nur Verhandlungen!
eingeleitet seien. Gegen eine Veräußerung auch nur eines Teiles des östlichen Feldes habe aber der Kommandierende General mtlitärdienstliche Bedenken erhoben, denen er sich unbedingt and schließen müsse. Der zum llebungsplatz für die Infanterie verfügbare Teil sei schon jetzt außerordentlich klein und kaum ^us--! reichend. Auch aus sozialen Gründen sei es bedenklich, die Frer- släche des östlichen Feldes zu verringern.
Die Aussprache endete mit der Zurückziehung ein:r hierauf bezüglichen Entschließung des Zentrums. Eine Entschließung der Bolkspartei, bte mit Rücksicht auf die öffentlichen Interessen die Einleitung neuer Verhandlungen mit den Beteiligten über den Verkauf des Temvellwfer Feldes überhaupt verlangte, wurde gegen Volkspartei, Sozialbcinolrattn und einen Teil der Nationalliberalen a b g e l e h n t. Am Dienstag beginnt der Budgetausschuß die Beratung des P ost Haus-
Wir erhalten heute auch einen parteiamtlichen Bericht von der Fortschrittlichen Bolkspartei:
Die Fortschrittliche Bolkspartei hielt in den letzten Tagen mit dem Kandidaten, Herrn Pfarrer Kor eil, eine Reihe von erfolgreichen Versammlungen ab, die sämtlich außerordentlich zahlreich beiucht mären. Am Dienstag sand eine Versammlung in Ortenberg statt, in der auch die Herren Parteisekretär Ku hl mann und Landwirt Eberle für die Fortschrittliche Volks Partei das Wort ergriffen. Am Mittwoch wurden zwei Verlamm lungen abgehalten und zwar nachmittags in Ober-S eemen! und abends in Gedern. In der ersteren war als Gegner »err Th. Reuther anwesend, der aber das Wort nicht ergriff. In bei letzteren beteiligten fick die Herren Iustizrat Metz und Kuhlmann an her Diskussion. Am Donnerstag sprach der Kandidat in Ber nabt, wo als Gegner die „Volksanttsemiten" (roie die Partei des Herrn Tr Werner von ihren Anhängern jetzt bezeichnet tvirb' Landwirt Dorsch-Wölfersheim und Th Reuthen Gießen auf traten .Von Sette der Freisinnigen griff Herr Lehrer Leuchtgens Friedberg tn die Debatte ein. Abend fand dann eine von etwa 4DO Personen besuchte Versammlung in Hungen statt, zu der die Landwirte von weit und breit erschienen waren. Herr Generalsekretär Henningsen ergriff in der Aussprache fnr Herrn Dr. irarrnn -.meimal das Wort (das zweitemal um 1.3a Uhr nachts'. 'Va eiter ioradi ein Herr Bommers heim und von lorlichrtttttcher ~~tc s.ierr Part »nsekr klär .'tu 1,1 man». - Am Freitag abend fand hmin uod) inNtbba eine stark besuchte Versammlung statt, in ber
Pfarrer Korell unter starkem Beifall sprach. Eine Tis Won fand nicht statt. Dafür erörterte Herr Pfarrer Morell im Schlußwort noch eingehend feine Stellung zur Landwirtschaft, und schloß mit Einern gegeistert Lufgerwmmme^Hoch aufdas i — ^Mcrungsöchnung' über die Ausländer und über die
Nidda die interessant imb' anregend durch die Beschlüsse erster Lesung herbeigesührten N na tu teilen Jtiooa Oie tnrereiiani nno anregeno .. ~ nr.,rAi, »,-f h
Es liegt auch Tein Grund vor, für das Gebiet der etrenpuege bic Grenzen zwischen Reich und Einzelsmaten zu verschieben. Unter diesen Umstanden wird es nidn nötig sein, "ur die Einzelheiten des Vorschlages näher einzugehcn. Es empfehle sich abei> die Petition dein Reichskanzler als Material zu überweise». Da bic Frage der Irrenfürsorge b.c Rc.ncriui.i iicvaiugi.
Genera! Brun.
Der verstorbene französische Kriegomi nistet General Brun war 1849 geboren und aus der Polytechnischen schule hervorgeganqen.' Er trat 1869 bei der Artillerie ein und in achte 1870 den Krieg bei der Armee Bazaines mit. nahm an den Kämpfen bei Metz teil und geriet in Kiiegsgtsan.gim schäft. Nach dem Kriege studierte er weiter an der Artillerie- schule von Fontainebleau und 18r2, in die ,front zuruck- gefchrt, wurde er 1874 Batteriechef. Nachdem er dann ver- lchiedene Stellungen betreibet hatte, studierte t-r nochmals an der Ober Kriegsschule, wurde dem Generalstab eines Armeekorps zugeteilt, >var daiin als Masor Lehrer für Artillerictaktik an der Polytechnischen Schule, Sekretär deS Krtegsmiiiistcrs Ferron 18871, Eis enbahnlinienlo in m i f s ar in Lille (1889), um nach zweijähriger Beschäftig«ng im Ministerium wieder seine Lehrtatigleit in der Polntechnischen Schule auszunehnien und als Oberst ein Artillerie Regt- ment zu tommandieren, worauf er 1900 zum Kommandanten her Senatswache ernannt wurde, eine Stellung, die persönliche Beziehungen zu den Polititern bringt. I:n ,ülgeii ■ den Jahre erhielt er als General eine Insanterlebiigade, 1902 wurde er Unterchef des Generalstabs, 1903 Kommandant der oberen Kriegsschule und 1903 Chef General-
Tie Verhandlung des Budgetausschuffes über das Tempel stabs. Aus dieser Stellung wurde er im Juli 1909 bet brr hoser Feld wurde heute beendet. Sie drehte sich znm großen Bildung des Kabinetts Briand an die Spitze bes Kriegs- Teil noch nm die Frage, ob nur der westlich der Tempclhofer I uiinisteriums berufen. Seine Tätigkeit als Minister laRt Chaussee bdegene Teil des Feldes verkauft nnh bebaut roerben I - , tjahin zusammenfassen, daß er die. demokratische solle, oder ,auch, ein Längsstrcisen an der oitlufien toctie Reform des Heerwesens im Anschluß an seine nächsten Vor- ist er erkläre, 13„> e ganger weiter betrieben hat.
den Spruch:
„Alle für Einen, Einer für ANe."
Vvm König Wilhelm II. von Württemberg stammt die Widmung:
„Furchtlos und treu."
Vom Großherzog Friedrich von Baden kommt das Work:
„Fidelitas."
Der Großherzog von Hessen schrieb:
„Treu bis zum Tod."
Der Herzog von Sachsen Koburg-Gotha hat - folflcnben Vers eingetragen:
Tie heutige Tagung des Gesamtausschusses des H ansa - bnndes im Langenbeckham'e war von gegen ,echsh>mbert Teilnehmern aus allen Teilen Deutschlands besucht Las Praiwlum war vertreten durch Geheimrat ir. Rietzer , Landrat R octt - qer, Großkaufmann C r a ß m a » n - Hamburg unb Ingenieur Hirt - Cannstatt, bic Geschäftsführung durch Oberbürgermeister Knobloch unb Assessor Tr. Klcesclb. Landrat Rocttaer begrüßte bic Anwefcnbcn. 15 r wies aus btc Agitattonswi m des Lanbwirtcbunbcs hin, gegenüber mddicr ber Hansabnnd im Bewußtsein seiner Stärke ruhig unb fachlich fein könne, unb sprach weiter über bic Intercsseniolibarität der Arbeitgeber und un gestellten Alsdann teilte der Sitzungsleitcr Dr. Ri e ß er mit, daß das Direktorium des Hans'abundes in der gestrigen cißung einmütig die Abhaltung eines Allgemeinen heu M di c tr HanfatagcS beschlosfen habe. -Lebhafter Betfalla Daraus I berichtet Generaldirektor Tr Walb 1 chMidt, von sttirmischci» Beifall unterbrochen, über industrielle Forderungen »nd wies besonders Darauf bin, wie bic Landwirtschaft d"- industriellen """ ■’ xV.«" Alter Parteien aewidmet fei Darauf I Ler geniererungAoronung uoci uit u i u u u ■ . unv uuvt uk i Tätigkeit viele unb große Fortschritte verbaust Im Aiischlutz
Vaterllmb, dem der Kamp ^idda die tntereffant und anregend durch Die Beschlüsse erster Lesung herbeigesührten ,, na nz i e 11 c n b ■ brQ(f)tc Stabtrat Schulz Memel bic Wünsche besKlnn -
nhlrns HerrJnst^ratMctz - JtiOöa ow mrerenanr nno anregeno Ljji e b T b e l a u n g c n. Ter Unterau.' chutz h tt bic Bestimmungen Sprache, Schmiebemcister Scholz trug bic Wünsche
verlausenc Versammiung über bic Ausländer bei den einzelnen Versichermigszweigen mit- Handwerks und des Mittclstanbcs vor, wobei beibe bie Inter -
gine Erklärung deS Herrn Krumm. einander in UebcrcuoHmmung gebracht unb zwar insbesondere im essenAemeinschast des Mittel- unb Kleingewerbes mit her In-
ime QiHfnnhme fnlnpnhpr Sinne ber Möglichkeit eine Abfinbung ber Rentenanspruche. ^n> b f}r^ unb hcm Handel betonten. Beide wiesen gleichzeitig nur
Herr Krumm ersucht unS um Aufnahme folgende beÄuq auf bic fj-uanzielle Mehrbelastung hatte die Regierung tior bie ersetzende agitatorische Tätigkeit des Lanbwirtebunbes hm.
Richtigstellung: allem gcocit zwei Beschlüsse ber ersten Lesung Einspruch erhoben, >£anrt sprach ber Vorsitzenbc des Leipziger Hanblungsgehilfen«
Richt mit 2'., wie Lier r Dr. Werner schreibt, fonbernbj,. Bermlichtung zur Gewährung ber H c b a rn m c n d i e n st e bx^ins M ar auarbt, lebhaft begrüßt, über die gerne,nfamen mit i " beantragten bte Sozialbemokraten 1906 bte Nachlasse oon nn per sichcrungsv sichtige Ehefrauen unb bie ,o- ressen ber Arbeitnehmer mit ben Arbeitgebern und tote icit 2000 Mk zn besteuern. (Von istis selbst wurde in ber Komnttsston genannte I n v.a l i b e n f i» b c r r e n t e, wonach, tocun ber ^4»- ^rünbung bcs Deutschen Reiches ein starker Aufschwung bes die Summe aut 5000 Ml. erhöht und immer mit ber Be - säug er ber Invalibenrcnte Kinber unter 15 Jahren hat, sich bte roirtf(haftHchen Lebens zu verzeichnen sei. Rieß er wies baraur bin an na: Aufhebung ber Salz- unb Petroleum- Invalidenrente für fedes Kinb nm ein Zehntel bis zu bem höchstens ber Hanfabutib ber P r i v a t b e a m t e n v c r f i ch c -
Heuer) ‘ Als sich in ber fiommUfion keine Mehrheit für eme ändert! albfachen Betrage erhöhen soll. Im Unterausschuß kam eine r u 'n q durchaus freunblich gegemiberstehe, wie cs auch Aufgabe Nachlaß ft euer (ober X o b f a 11 ft e u e r) ergab, kam von Einigung mit ber Regi-crung bahn zustanbe, daß bic Hanfabunbcs sei, an bem Gcsetzcntwurs mitüuarheiten, allcr- uiis ein Eventualantrag, ber allerdings bei 2 0 0 0 M k. mit obligatorische Besttnimmig über bie Hevammcndienstc beseitigt, bj„g. ^,uer besonbercr Berücksichtigung aller ini Hamabund ver- Besteuering anstng, aber nicht mehr ben Nachlaß, sondern dagegen bie Jnvalidenkinderrente beibehalten wirb, ^enen Stände. An erster Stelle des durch Krankheit in der
mir die Erbanteile besteuert. Die hierhurdt herbei geführte Mehrbelastung von 9 Millionen '.Wr. ;r-ami(ic verhinderten Ehrenobermeisters Richt sprach ber Lanb-
Es bleibt also ba bei, baß die arme Witwe gegen eine (ol[ durch eine Erhöhung des W o ch e n b e 11 r a g c s in ber tag-sabgcorbnctc Rahardt über ben bentscken Gewcrbcdlock.
einmalige Gebühr von Mk. 20.— alle 30 Jahre m dritten unb vierten Klasse gebeckt werben: brr Wochenbeitraa. führte aus, baß bie Haubwerker unb Inbusttiekonierenz
dieser Seit an erspartem Zoll auf Petroleum unbin den fünf Lohnklassen danach auf 16, 24, 32, 40 und 18 in der Frage ber Abgrenzung von Fabrik und Handwerk über S a Ia'jDI f. 324 — auf bie Sparkasse tragen konnte, Pfennig festgesetzt. Der Haupt aus schuß bestätigte die $ ioo q der Gcwerbeorbmmg und über bic Beteiligung ber ,s» -
fonnte wenn der Reichstag so vernün'tig gewesen wäre, uns Sozial- Vorschläge des Unterausschusses durchweg. 2 er 'buftrtc nn ber Lehrlingserziehung zu burckaus einmütigen B>'-
■bemofrate» zu tolgcn. Vertreter der Volkspartei gab hierbei bic Erklärung ab, batz 161116 Flügen gekommen seien. Turch bas Entgegenkommen ber
Mia* Herrn Tr. Werner ist die Rachlaßsteiier „grämam-; Freunde bei den Beschlüssen der ersten Lesung des Ausschusses dnstrie sei cs ermöglicht worben, baß bic Vertreter bcs^Hanw
will'er nun zugeben, daß er sich bei der Belastung ber armen tzlieben unb aufs tiefste bebauerten, baß bie Rcichsvcr- bunbes zur Tagung ber im Reichsamt bes Innern am /. Avril Witwe um hundei t Prozent geirrt hat? sichcrmigsorbnung bnrchaus Ungenügenbes für einen Mutter- unb ftattrinbenben Hanbiverkerkonferenz mit bereits feststehenben Be-
An anberev Stelle reben wir noch weiter über die erhobenen Säuglingsschutz beitrage. • I schlüssen versehen seien. c .. , ,, m , -r
$orrvül1e G. Reu mm. * Zum Schluß bankte ber Borsitzcnbe für btc lebhafte Bcteili-
• . gnng, unb der Geschäftsführung bes Hansabnnbes für ihre Tätig-
T . . « Der Eewerbeau-schuß I feit, worauf Geheimrat Ravenc- ein voch aut die Verwaltung
Montag den 27. Februar, abends J uFf' füKrte heute bic erste Lesung der Gcircrbeiwvelle su T5nbc. An- des Hanfabunbcs ausbrachte, welches von den Beteiligten lebhast kwiiallibcrale Reichstag sab corö n n c J i- öt r c I c' *Lnimül wurde ein von allen bürgerlichen Parteien geeilter au'genommcn wurde. Heute abend findet ein Festbankett farnt mann in Steins Garten sprechen, -bfl bie .^^^^mlung, . ßon cincnl UnterauSi'-hust bcra'lcn-- Antrag,'d.-rn,7 134 lichcr Teilnehmer an der Gesamtausfchußsitzung im .»oologi'chcn
so schreibt man uns von natwnalliberasiu ^Ue dazu, ledensall uu Gewerbeordnung folgenden Absatz hinzuzu".igen: Garten statt. Morgen beginnen btc Tagungen der Ortsgruppen-
sehr stark be|ud>t werben wird, bürste es ratttch sein, sruyzeuig r£pn Arbeitern ist bei ber regclmäRigeii Lohnzahlung cur Vorstände des Hamabunbes
zn loinmen. schriftlicher Beleg L o h n z e t t e l, Lohnbuch u s w über --------... --------------------- w -----------
----------- ' den Betrag des. verbienten Lohnes und der einzelnen Arten AUS Stadt tttlO Land.
ber vorgenommenen Abzüge auesufjänbigen." (Üteilen, 25. Februar 1911.
' ’ Bayern. „ “ s‘a?‘‘,f’CQtet W «“f
Zum 90. Geburtstage des Prinzregenten am 12. Marz Ausschuß lehnte es ab, über ben Rahmen ber Vorlage hinaus morgigen Vorstellungen hmgewiesen: nachmittags bei -3oll5- Wird ein Prachtwerk erscheinen, zu dem eine Reihe Fürst- ^,ch wettere Abänderungsvorschläge zu beraten, bevor nicht bie greisen »Prinz Blonbel" ober .Den König druckt lichkeiten. Staats- und kirchliche Würdenträger, Gelehrte Regierungsvorlage auch in _5iocitcrSci’ung erlebigt ilt. Tie nadntc b e r Schuhs, abenbS bei kleinen Preisen als Benefiz für unb Künstler Beiträge geliefert haben. Sitzung findet in etwa 14 -tagen statt. INeaissenr Norden die übermütige Burleske .Die goldene
Der Spruch Kaiser Wilhelms an den Prinz- * sRitterzeit*.
xegejiten lautet: r Der Biltschrifteuausfchus •• Vom Evangelischen Bund wird uns geschrieben:
„Allzeit stets bereit für des Elches Herrlichk R Eingabe des Prof. Dr. Sommer in Gießen be- Die Mitglieder werden nochmals an den am Sonntag in
xaiipr Fran- löset von ^efterreich schrieb'' treffend Er r i ch t u n g ei n c r p 'ycktatr i ich en 9(b.teilm 3tein§ Garten ftattfinbenben Fam ilicnaben d erinnert. Malier tyr and o l e y nonkaif erlichen Geiundheitsomt dem Reichskanzler .
„Das Bewußtsein treu erfüllter Pflicht steht un^ linlb.o w? überroiefen. Prof. Sommer begründete
Glück erhebend und in trüben Stunden tröstend zur ^cUc. ^inen Vorschlag wie folgt:
König Friedrich August von Sachsen widmete!' b^fc'Einrichtung würbe die ui Dlniischland völlig oezen
trainierte Irrenpflege eine zentralistifche Ergänzung ohne Em- ariff in btc felbftanbigc Organisation ber emzelnen Bunoes- Uaaten erhalten. Es tönitten Daburch eine Reihe von Schwierigkeiten die fick schon feit längerer Zett ergeben haben, vermieden o>er »'indesteits stark eingeschränkt werden unb es würbe baburch einer weiteren ruhigen Entwicklung ber Irrenfürsorge unter bem ,sa,nttc Unb bei Aufsickl bes Reichs ber Weg geebnet werben.
Regierungsseitig wurde hierzu folgende Erkläirnng ub- acaeben ‘ Die Einrichtung einer Zentrale für pfnchiatrtfcke ?oy- idntna und Jrrcnpilegc durch das Reich tarnt nicht tn Aussicht aenommen worden. Nach Ansicht des Petcnteii wäre cs unerlatzlich, mit einer solchen Zentralstelle eine ^rrcntlmif zu verbinden: 'bie Schaffung unb Unterhaltung klinischer Institute lregt aber


