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eisenbahnverroalmng.
Körperverletzung 21 (29), Verunglückung oder andere gewaltsame Einwirkung 333 (368), andere benannte Todesursachen 595 (576) und Todesursache nicht angegeben 667 (757). In 16 771 von insgesamt 17 930 Fällen war die Todesursache ärztlich bestätigt. — Besonders bemerkenswert ist der Rückgang der Lungentuberkulose und der an Magen- und Darmkatarrh Gestorbenen. Auf die letztere Ursache ist die geminderte" Säuglingssterblichkeit zurückzuführcn.
Aur Stadt und Land.
Giessen. 24. März 1911.
•• AuS dem Militär. Wochenblatt. Zum Kompagnie.Chef ernannt unter Beförderung zum Hauptmann, vorläufig ohne Patent, der Oberlt. Hofmann im
*♦ Lehrerpersonalien. Uebertrag en wurde dem Lehrer Gg. Friedrich zu Gammelsbach, Kreis Er-> bad), die zweite Lehrerstetle an der Pemeindeschule zu Würzberg.
** In Amerika verstorbene Hessen. Herm, Zeunges, 45 Jahre, aus Schotten, in Brooklyn; Gg. W. Reuter, 79 Jahre ent, aus Flonheim, in Jersey- Adam I. Otterbein, 65 Jahre alt, aus SalAchlirs, in Baltimore: H. Gund lach, 71 Jahre alt, aus Mölsheim, in Cincinnati; Ernst Friedrich Fitzer, 72 Jahre alt, aus Darmstadt, in Cincinnati.
Hessen-Nassau.
b. Biedenkopf, 23. März. Um den Obst- und Gartenbau nutzbringender zu gestalten, wird zum 1. April eine Kreis-Ob st gärtner st elle eingerichtet und dieselbe dem Obstbauasüstenten Rutsch-Wiesbaden übertragen. Der Gesamttätigkeit deS Kreis-ObilgärtnerS, der in der Hauptsache praktische Arbeiten in den Obstgärten ausführen soll, sind auch sämtliche Gemeindeobstanlagen deS Kreises unterstellt.
8 24 wird angenommen. __
Bon den Mitgliedern der Reichspartei werden Antraae gestellt, die Bestimmungen über den tranzo)i|chen^>chul- Unterricht und über die Freiheit des religiösen Bekenntnisses in die Verfassung aufnehmen wollen.
Sozialdemokraten, Fortschrittler und Zentrum sind gegen diese Anträge, indem sie hervorhebcn, welcher Nachteil für einsprachig erzogene junge Leute in zweisprachiger
Erscheint ISgllch mit Ausnahme deS Sonntags.
Die „Gießener FamMendlStler" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisbltttt für den Ktds Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seil- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
fallen würde. .. , _ . Ä „
Das Zweite Buch Krankenversicherung wurde erleb i g l. Die Beratung des Dritten Buches Uns all v er - sichern n g gedieh bis zu! 8 747a, den BeMmmungen über den Reservefonds der gewerblidu-n Bcrussgenoi,en,chatten. Im U.n- schluß hieran wurden die Angriffe, die der berufsgenosienfchaft- liche Verwaltungsdirektors Marcus in der ^ichusttne-Zertuiig gegen den v er sicher uugs technischen Dczeriienten des Reichsamts des Innern, Geheimrat Beckmann, crhobeir hat, von diesem, unterstützt durch das Mitglied der Volkspartei, Profesior ^oormann, entschieden zurückgewiesen. *
Die Verfassung für Elsaß Lothringen.
Drucksachen aller Art Ausstattung stilrein u.preiswert - ------ die Brühl’sche Univ.-DruckereL
zreilag, 24- März syy
Rotationsdruck und Verlag der Bruhttschen UniversilätS - Buch- und Steindruckerei.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Ervedition und Verlag: esöbl.
Redaktion: 112. Tel.-Adr.: Anzeiger Gießen.
Lcib-Garde-Jnf.-Regt. (1. Großh. Hess.) Nr. 115. — Zum überzähl. Hauptmann befördert Oberlt. Pnhrr tm 5. Großh. Öen. Jnf.-Regt. Nr. 166. — Riedesel Frhr. zu Eisenbach "(Hermann), Oberlt. im Lcib-Drag.-Negt. (2. Großh. Hess.) Nr. 24, vom 1. April bis 30. September 1911 zur Gestütverwaltung kommandiert. — Steeg, Lt. im Rhein. Train-Bat. Nr. 8, in das Großh. Hess. Tram-Bat. Nr. 18 versetzt. — Befördert zum Leutnant nut Patent vom 24. Ium 1909 die Fähnriche: v. Grolman im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, Frhr. v. Bcrchcm int Lcib-Garde-Infant.-Negt. (1. Großh. Hess.) Nr. 115; zu Fähnrichen: die Unteroffiziere Walther, Rohr, v. ^teiger im Jnf.-Regt. Prinz Karl (4. Großh. Hess.f» Nr. 118. - Im aktiven SanitätSkorpS nut de,ff 1. April 1911 angettellt. Dr. Vetter (Friedberg), Oberarzt der Res., als Oberarzt mit einen. Patent vom 20. April 1909 Kk. 1 beim 1. Staff. Pion -Bat 9k. 21. — Im Beurlaubtenstande: Zum Stabsarzt befördert der Oberarzt der Res. Dr. Schäfer (Friedberg); zu Assistenzärzten die Unterärzte der Res.: Tr. 91 e g n e r, Tr. Groß (Gießen). — Befördert zu Leutnants der Res.-, der Vizeseldwebcl StromSky (II Berlin), deS Inf.-RegtS. Prinz Karl (4. Großh. Hesi.) Nr. 118; zum Oberleutnant ber 2t. der Res. Falkenstein (Düsseldorf) deS Inf.-Le,b- RegtS. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117 ; zum Leutnant der Res. Petersen (Kiel), Vizewachtm., des Großh. Art.- KorpS, 1. Großh. Hess. Feld-Art.°RegtS. 9k. 25; zu Leutnants ber Res.: die Vizeseldwebcl bezw. Vizewachtmeister: r)-aber (Franlsurt a. 9)L), Scholl (Mainz), deS 1. Nasiau. Inf.« Reats. Nr. 87, Reinach (Mainz), deS 4. Bad. Jnf.-NegtS. Prinz Wilhelm Nr. 112, Müllenbach (Oberlahnstein), deS Inf.-Leib-RegtS. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, Grohrock (I Darmstadt), deS Jnsant.-Regts. Prmz Karl (4. Großh. Hesi.) 9k. 118, Bleck (Oberlahnstein) deS 7. West- preußiichen Inf.-RegtS. Nr. 155, Merton (Frankfurt a. M.), Boerckel, Ga stell (Mainz), deS Maadeb. Drag.-RegtS. 9k. 6, Kosfmann (Frankfurt a. M.), des Feld-Art.-RegtS. Grobherzog (1. Bad.) Nr. 14), Römhcld (Mainz), Roth (Gießen), des 2. Nasiau. Feld-Art.-9iegts. Nr. 63 Frankfurt. — Versetzt: Echarsf (Wiesbaden), 2t. der Landw.-Jnf. 1 Aufgebots, -u den Rejerveofsizieren deS Jnf.-Rcgts. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hesi.) 9k. 116, Landmann (Frank- 1 fUrt a. M.), 2t. der Res. deS Luftschisicr-Bataillonü, 511 den
Zu Beginn der findigen Sitzung des Rnchsversicherungs- ausschusses gab es eine Auseinandersetzung zwischen Den Hauptwortsührcrn der V 0l kspa r t ei u n d des Zentrums, D r. 9?i 11 g b a n und Becker-Arnsberg, tm Anschluß an die vorgestrige Auseinandersetzung in der Vollversammlung über die Reichsvcrsickrerungsordnung Tr 9Ji 11 gbnn wandte "ch dagegen. daß das Zentrum für sich in Anspruch nehme, int Ausschuß positive Arbeit geleistet zu haben, im Gegensatz zu der unproduktiven Voltsvartei. Die Arbeit des Zentrums sei etne Penc l o pe-Ar beit. Vas in der ersten Lesung an Derbes» fn-ungen in die Vorlage hineingekommen sei, bade man m der zweiten Lesung und jetzt in der Ausgkeichsleiung wieder bncitigt^ I Hieraus erwidert Becker - Arnsberg, wenn das Zentrum da» Gesetz zustande bringen wolle, sei es eben zu Kvmpwmifsen 'genötigt und müsse aus manches verzichten, wes es gern in di, Vorlage hineingebracht hätte. ,
Auch im weiteren Verlause der Ansglerckisletting wurde durchweg die neue Einigung bestätigt. Von weietttlicherer Bedeutung sind dabei folgende Beschlüsse: In § 452 wird bestimmt, daß die Satzung nncr Landkran kcn lasse allgemein oder für nemtne Gruppen Ven'icherungspflrchtiger mit (kilhmmung des Oberversicherungsanites das Krankengeld für die Zeit vom 1. Lt- tober bis zum 31. März oder für erneu Teil dieser. Zett bis au) ein Viertel deS Ortslohns herabsetzen kann; sie muß entiprechend l entweder für dieselbe Zeit die Beiträge ermäßigen oder für bie übrige Zeit das Krankengeld erhöhen. Das Gleiche gilt für das Hausgeld. Zn der zweiten Lesung war etne entsprechende Bestimmung, die die Verhältnisse der L a nd w tr 1l d) a 11 tm Winter berücksichtigt, abgelehnt worden. Die Bestimmung des k 406, wonach bei errocitcrter Krankenpflege cm Dausgeld zu gewahren ist, wird fakultativ genracht: nach dem Befchlust zweiter Lesung war sie obligatorisch. Jnbezug auf die Krankenver^ s i ch e r u ii g für D i e n st b 0 t e » hatte der Ausfchnf; in zweiter Lesung den § 468 abgelefint, wonach die Landesregierung bs-- stimmen kamt, daß Dienstboten versicherungsfrei „nd, wenn für sie bei Inkrafttreten der Reichsverstckerungsordnung schon l a n d e s r e ch t l i ch F ü r s 0 r g c im KrankhettsfMle getroffen ist. Diese Bestimmung wird jetzt wiedcrhergcstellt. Die landcsrecht- (tdic AÜrl'orgc muß nach Umfang und galtet mindestens den Regelleisluugen der Krankenkassen gleichwertig jern oder binnen 6 Monaten nach Inkrafttreten der Rctchsverttcherungsoronur^ gleichwertig genracht sein und für einen Dienstboten dunen dabei iiicht höhere Beiträge erfioben werden, als der ©ntragSteü, i^r im Falle einer Versicherungspflicht nach die,em Gcfetz auf ihn
Die Beratung des Verfassungsausschusses fürElsaß--Lothringen I acht weiter bei § 23, wonach der Kaiser, meint der Landtag nicht versammelt ist, Verordnungen mit Ges^eskaft erlassen kann, wenn die Aufrechterhaltung der ottentlichcn «icherhett oder die Beseitigung eines ungewöhnlickum Notstandes es dringend erfordert^ Diese Verordnungeii sind dem Landtag zur Gcnehnligung vorzulegen und treten außer Kraft, wenn er sic 0erlagt. ~ie|er Paragraph roirb angenommen.
Nach 24 dürfen in El saß-Lothringen Eil cnbahnen, die deut öffentlichen Verkehre dienen, nur vom Reiche oder mtt dessen Zustimmung gebaut werden Die folgenden Abi atze des Paragraphen geben bei M einungsver schiedenheiteninbezug aus Bau und Betrieb zwischen der Reichs- und Landesverwaltung dem Bundesrat die Entscheidung. ... . .
Die Sozialdemokraten wollen die Sefugntne be?। Reiches auf den Fernverkehr beschränken. Die Kleinbahnen sollen dem Lande selbst überladen werden
Staatssekretär Delbrück betont, daß dre Interessen des Landes bei Aimahme von 8 24 Nicht ,chlechter gewahrt sind als bisher' da im Buiidesrat eine Entscheidungsltelle bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Reichseisenbahn und Landesiitteretteii ou^Ein ^Zentrums rebn er wünscht die Möglichkeit ber .Herstellung elsässischer Landeseisenbahnen. Staatssekretär D e l b r u ck und Staatssekretär Zorn von Bulach bezeichnen bas als Doktorfrage Jede an sich rentable Lime übernehme bie Reichs-
Ter Ausschnh für das Gesetz gegen die Kurpsiischer verhandelte heute über den Paragr. 4, der den "^t°pprobierten gewerbsmäßigen Heilbeflissenen unterlagt, Arzneien abzugeben oder ihre Kunden an einzelne Bezugsstellen zu verwett cm - Tie Beratung wurde nicht ztt Ende geführt; sie roirb Mittwoch, den 29. März, fortgesetzt.
Tic einzelnen Wahlkomitees, in Steifen, wo kritische Entscheidungen ui treffen sind, sollen sich mit ber Provinzial- Icitung in Verbindung halten, damit eine möglichst einheitliche Haltung der Partei ermöglicht wird. Aus demselben Grunde sollen sich die Provinzialleitungen dauernd mit ber Zentralleitung in enger Fühlung halten."
Man erfährt aus diesen „Richtlinien" nicht tnel mehr, "cklals man schon gewußt hat. Es ist ja darin auch von völliger Aktionssreiheit die Rebe, und was z. B. die Richtschnur gegenüber linkskiberalen Kandidaten anlangt, so wird |a recht vorsichtig von „Ausnahmefällen" gesprochen.
Der Polonialfionlfialt im Budgetau8sd>uß.
Ter Budgetausschuß setzte heute die Bevattma deS Voranschlags f ü r S ü d w e st a f r i k a fort. Vorn Zentrum wird die Einrichtung eines Laboratoriums für Untersuchung von Mme^ ratien angeregt. Die Regierung will die Angelegenheit iw Auge behalten Tie Ernährung der aus den Farmen be'chaftigten Lin-1 geborenen ist naä> den Erklärungen des Staatsiekretars und eines Mitgliedes der Votkspartci, die die Verba!ttnsie aus eigener Ansckxiuung kennen, gut und reichlich. Lehr günsttg lautet der Berickn eines Regierungsvertretcrs über die Namelzuchtin Südwest Zn wenigen Jahren roirb ber ganze Remontebedarf gedeckt sein. - . ~ ,
Der Wunsch nach bedeutender Reduzierung ber Lrchutz- trupve wird von verschiedenen Seiten lebhaft vertreten; von konservativer Seite werden dagegen Bedenken erhobei,, man dürfe nicltt zu weitgehen. Ter Wort'übrer der Volkspartei sucht die Möglichleit einer Herabsetzung nachznweisei,. xer ganje 9iorben | •ei durch die Kompagnie m Lkamfando gedeckt. Eme Xvoamb? Frage existiere nickt. Der Staatsietretär 'teilt das gewun'cktte Wehrgcse'tz für das Schutzgebiet in Aussicht: es rotrb audgcarbcttct Die Titel der Militärverwaltung werden genel/wigt, die Aus gaben für Lüderitzbuclck gestrichen. . . _ .
Heber die T i a m a n t e n f r a g e entspmnt fuf) nneberum eine GeschäitsoidnungSaussprache. Sie wird in der Vollverfarnrntung, fiic heute die Beratung des Kolonialhaushalts beginnt, aus der Erörterung zunächst aus scheid en.
Beim Rcichskolonialamt werden zwei Kanzlelsekretare ge- strickeu Freitag: Rest des Koloniallfaushalts, Auswärtiges A m t und Reichseisenbahnen. *
Die ReichßverficherungSordnnng.
Zweites Blatt lbh Fahrgang
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
------- , - -l* I Umaebuna entstünde Staatssekretär Zorn von Bulach gibt Aus den Rdd)stagsaus|d)üflcn. I Üb CT ~ hr/t ii<•( p hrt 11 '11 I
Berlin, 23. Mär; In 16'0 der Schulen roirb die iranzomckieL mache gelehrt, weit sonst dort Deutsch überhaupt nicktt unterrichtet werden kau» W bi Lösisch-n Lemchtsstunden ist .^^Misniaßig ge. ring. Jetzt gibt es keinen Lehrer mehr^ der Nicht deutsche Bild, ng geiwssen Hatz Es wäre eine Ungerechtigkeit, wenn man bcuDdx Kinder hindern nnirbe, Französisch zu lernen, das würde ein forbert bie SkiW am iu6 nicht von malkontenten Leuten instruieren zu laffen. In badttchcn Bolksicknilen werde Französisch cmgcmfirt roie könne man es den Elsässern verbieten? Auch der polnoche Redner w'der>Micht dem Gedankengang des Anttagstellers. Em E l s a ] \ c r _crzahtt an schaulick, wie Napoleon III. noch 1869 '^deu,ck>er ^prackie imd mit deutschen Liedern empfangen wurde Der Redner w ll damit i zurückweisen, das; das iranzösifche Regime nationaliftiicher ge wesen sei, als die jetzige deutsche Regierung. Ter lothrin gische Vertreter d e r^R a 11 0 n a tA 1 b c r a l c n stellte ttch auf den Standpunkt des Staatssekretärs.
Staatssekretär Delbrück verwahrt sich gegen den Borwurs mangelnder Berücksichtigung der nationalenZnteretten. ane Elsatz-Lotfiringische Regierung habe ihre Pflicht getan1 unb e« sei kaum anzunehmen, daß eine vom Kai,er eingesetzte Scherung fick, nationale Versäumnisse werde zuickuilden Omnien lassen. ES sei nicht zweckmäßig, auf einem Gebiete wo beständig Veränderungen im einzelnen notig werden können, rfcit Regungen in der Verfassung anzubrinyen.
Der Vertreter der K 0 n , e r v a 11 ö c n erklärt ,ich für den Antrag der Reichspartei, wünscht aber bis zur dv"en -.efnng eine Fassung, die den Bediirfmtten der Grenzbezirke mehr ent gegenfommt. Ter Antragsteller der Rerchspartei lmederholt. d»rü.er nickst den aeaenroertinen Zustand anareifen. lonbcrn u künftige Verschlechterungen hierzu, verhindern wolle. D e Au, nähme der Sprachenbestiininiing lei für seine Partei c 0 n d' t i 0 sine qua non. Dec Antrag trug 'N der vorerwähnten Fassung nur den Namen des nichtelsä,sischen Mitgliedes der Reichspartei, in einer anderen Fassung auch die de^s. el,as,ischen Mitgliedes, unb in dieser Fassung roirb fic.für bie M)'Ummung aufgencnnniem Der Antrag roirb gegen 8 stimmen ckbgelehnt. — Jtanme Sitzung Mittwoch, den 2 9. März.
Ter Ausschitk für da8 SchisiahrtSabgabkugesetz erlcbigte beute den Wschnitt El bv er band Das Ergebnis ........... ... . .....
war die Annahme ber Regierungsvorlage mit 14 gegen. 1 - ähi roco|^:iercn deS Leib-Drag.-Regts. (2. Großh. Hess.)
men. Der bei Paragr 1 schon angenommene Antrag dei Bott.^ Q. Abfcküed bewilligt' v. Boeltzig (Cüstrin),
ÄXkt.' bei'9l£[. d°S Jnf^Regt-. «..(«’ SBiHeln. Wt. H-ff.) lichen, roirb nun mehr abgelehnt. 9k. 116, v. Ruperti (Thorn), 2t. der ^andiv.-Kavallerte
----------- --—-——-7— “ 2. Aufq., LotichtuS (Frankfurt a. M.), Oberlt. der Landw.-
Da$ Zentrum und dre Rerchrtagswastien. Kavallerie 2. Ausg., Buxbaum (WormS), Lt. der Landw.-
Auf Olninb von Verhandlungen, die kürzlich in Berlin I Infanterie 2. Aufgebots.
stattgefunden haben, veröffentlicht die Zent t u m s presse ** I- odesursach en - Statistik für das Jähr 1910. folgende allgemeinen Richtlinien für die bevor- o fi c" r 5 D V t u m Hessen starben n. d. Darmst.
stehenden Reichstagswahlen: 3tn. 1910 zusammen 17930 Personen (im Jahre 1909 da»
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brwgt^unfC1bcn^orteU*t(iger*1911 tionöYreifjeit, von der wir unter 30 Jahren 1272 (1292., von 30 bis unter 60 Jahren umfassenden Gebrauch machen werden. In solcher Lage i,t :(834 (410o), von 60 blS unter ,0 Jahren ,2691 i.288l^ und von die Zentrumspartei immer am stärksten. Die Aussicht, nach ,0 und mehr Jahren 4012 (3911) Perfonen. Als Todesirgendeiner Seite für uns fruchtbare Wahlbündnisse zu schlieyeu, Ursache der Gestorbenen wurde festgestellt: Angeborene ist höchst gering. Wir brauchen daher im allgemeinen auf Lebensschwäche und Bildungsschler 81>s (im Vorjahre 842), sie keine Rücksichten zu nehmen. Altersschwäche 1911 (1933), Kindbettfieber 52 (49 , andere
Die Lage ergibt, daß die Zentrumspartti in allen Wahl- . bcT Geburt (Fehlgeburt) oder des Kindbetts 52 (54),
»ÄbÄXSjhUM wird. Diese Veränderung verlangt auch eine Aendemng der andere Wundinfektionskrankheiten 90 (81), ^.ubertulofe der bisherigen Taktik ber Zentrumspartei. Lungen 1804 (1911), Tuberkulose anderer Organe oO ) (604),
Die Zentrumspartei roirb in erster Linie ben Kamps ju afUfC allgemeine Miliartuberkulose 65 (73, Lungenentzun- richten haben gegen bie So »i al d e m o k ra t ie unbgegen bring 1552 (1607), Jusluenza 158 (185), andere übertragalle, welche diese direkt oder indirekt begünstigen ober bewrdsw. Krankyeiten (Venerische Krankheiten usw.) 38 (45), Aus bieicm Grunbe ist unter den obwaltenden Verhältnissen ^g^kheiten der Atmungsorgane 1119 (1109), Krankheiten sorgsam daraus Bedacht zu nehmen, baß Kreislausorgane (Herz usw.) 1724 (1721), Gehirnschlag
w ° hl e n Vreden ^b m tinTstiäroabMommt 800 (909), andere Krankheiten des Nervensvstems 1035 (1194),
in' welcher er nach Lage der Verhältnisse in dem betreffenden Mckgen- undDarmkatarrh, Brechdurchfall 118o (l^o) ander6 Wahlkreise nicht durchdringen kann, unb bei welcher ber ^-ieg Krankheiten der Verbauungvorgane 46a (468, Attibdarm^ ber Linken badurch herbeigeführt roirb, baß eben ein Zen- cntzündung 97 (98h Krankheiten der Harn- und GeschlechtS- truinskandibat in bie Stichwahl gelangt ist. organe 419 (439>, Krebs 1198 (1159), andere Neubildungen
Unter solchen Verhältnissen roirb der Zentrumssache roetent^ 161 r13q\ Selbstmord 318 (297), Mord, Totschlag, tödliche lich dadurch gedient, wenn unter Verzicht auf eine eigene Kan- - - — " ----- --
bibatur rechtsstehend? Parteien in bie Stichwahl gebracht werben Gegenüber natwiiaUiberalen Kanbidaten kann nur von I Fall zu Fall enlschieben werben. Es ist nicht mehr angebracht.! ohne llnterscheibung der innerhalb der nationalliberalen Partei herrschenden Verschiedenhetten alle Kandidaten dieser Partei als unterstützungswürdige bürgerliche Kandidaten zu betrachten.
Linksliberale .Kandidaten sind unter allen Umständen ebenso zu bekämpfen, wie sozialdemokratische. Bei Stichwahlen zwischen Linksliberalen und sozialdemokratischen Kan- bibaten hat die Zcntrumsvartei Wahlenthaltung zu üben. Nur in Ausnahmefällen kann bie Theorie vom kleineren Uebel *basu führen, ben linksliberalen Kandidaten gegen ben sozial- bemokrarischen zu unterstützen. Von ben burch die Zentrumspartei zu unterftüBenbcn Parteien ist unter allen Umftänden Gegenleistung zu verlangen unb diese nach Möglichkeit zur Geltung


