161. Jahrgang
viertes Blatt
vr. 12|
Erschein! klgllch mit Ausnahme der Sonntags.
l>r. Steinreich. Neuen Bäue 22.
Lohnsorderungen auSgebrochen, der durch Einigung der Parteien
■E
Mai
VM-S^
1911
Kinder, die rasch wachsen
Leusel.
schwunden.
Kreis tfriHrberg.
(g<A.) Frau Helene Pöpel.
(ss*/9
veobachtungen der Station Tietzei.
Die äußere Verpackung von ScottS Emulsion wird vielfach täuschend ähnlich nachgeahmt. Ihre Wirkung kann aber nicht nachgeahmt wer« den, und darum vergesse man nicht, nur die
Sonnenschein
Regen
Dunst
WaS dir zu HauS nicht artig scheint, Ist auch deut Walde schlimm gemeint.
Gottes ist der Wald und du bist
e»t sii dirter echte Scotts Emulsion zu gebrauchen, deren Er- kennungSzetchen unsere weltbekannte nebenstehende
Donnerstag den Ä5. Mai (Himmeltahrttag) :
l>r. Richter. Frankfurter Strasse 4.
Dte „Oletzener ZamillendlSNer" werden dem „Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da- „Xrdsblott für ben Kreis Ließen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Zeit- fräsen" erscheinen monatlich zweimal.
+ 17,9 • X + 7,2 *0.
Mittwoch, 2§. Mai M
Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schen UniversitälS - Buch- und etembntderei.
R. Lange, »ießen.
Die nach« 1 aP7« a sind von 12 l hr nlttlfl bis 12 l hr stehenden Avi ulv nachts nur für dringende Fälle sicher . DM/t
Nniversitäts-Nacdricdtcn. __
h. Marburg, 23. Mai. Mit einer Äntrittsv-vr- lesung über „To-5 Lickt alS raumbiid.mdcr /vaftor in der italienischen Kunst" labilmert sich am nächsten Montag an der hiesigen Uuioerftlät Tr. vl‘-nl vorn
Redaktion, Expedition und Dnickerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion.S^ll2.2eL-9lbr.:iUnjeigcr®itBcn,
21115 SraOt mit tand.
Gießen, 24. Mai 1911.
Schul; dem Walde.
Abgesehen von eigentlichem Frevel im Walde, über den1 sich besonders die Forstleute beklagen, von Verbrechen und Roheiten, die aber ihrer Zahl nach doch nur als gering zu bezeichnen sind und dem strafenden Arme der Justiz überlasten werden müssen, gibt c§ leider im Walde noch eine Menge anderer Dmge zu rügen und zu bestern, die das hebe Waldpublikum verübt: Gedankenlosigkeiten, Nachlässigkeiten und Unarten, die anständiger Leute durchaus unwürd? sind und von den Betreffenden selbst außerhalb des Waldes als ungehörig mit der nötigen Entrüstung gekennzeichnet werden! Da sei nur erinnert an die l-.eblichen Gepflogenheiten der ,5ßitfnicfier*: Butterbrot- und Wurstpapiere, Gier» und Apfelsinenschalen, leere oder gar zerbrochene Flaschen umherliegen zu lasten; oder an Ausflüglergewohnheiten, wie: truppweise vom Wege abzmveichen, durch ^wüsten Lärm und üblen Sang' dem Waldfrieden schlechte Dienste zu leisten, das Wild zu scheuchen, Zweige -von den Bäumen, Beerensträucher mit Früchten aus dem Hoden zu reißen, schöne und seltene Waldblumen mitzunchmen und an manchen anderen
c°s
die ganze Zeit an der Stelle gelegen haben Schmeiß- fliegen saßen fiunbcrimeiie im Gesicht und an anderen» storperstetlen der Unglücklichen, die cntsenliche Qnalen aue- gestanden Haben muß Tic Fran wurde nach <sd)ierftetn: in-? AranlenHaus gebracht. ES nandell sich um die 33 Fahre alle stranlenschwester Cornelia "< aus Lctdenhausen, M*rci& Mühlheim, die feit einiger Zeit vermißt wurde und vor mehreren Selbstmordversuchen in Wiesbaden in Stellung' war.
n. Limburg- 23. Mai. Seit Donnerstag voriger Woche wurde ein hier zu Besuch anwesende-', 4<> Fabre altes Fräulein aus Lollar vermißt. Donnerstag fand mait| den Hut, Regenschirm und das Handtäschchen der Der», mißten an der Labn. Ta die Dame an Schwermut litt*J befürchtete man, das; sie in die Lahn gegangen sei. Heuta- vormittag wurde ihre Leiche an der Lahnbrücke in xtej, von einem Arbeiter gelandet.
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
seine Erledigung gehinbcn bat.
AuS dem Buchdruckergewerbe liegen nur Angaben au5 Frankfurt a. M. vor. 9lad) dem Bericht der Tarifgemeinschaft war der Geschäftsgang gut, wesentlich dazu bei trug die Herstellung der Kursbücher und Fahrpläne. Ter Bezirk Frankfurt verausgabte im 'Üloiint 'April an s?lrbcit4losenunterstützimg an 30 Mitglieder für 346 Tage Mk. 755.5 ', im Vormoiiat für 5 Wochen an 54 Mitglieder für 584 Tage Mk. 127 >.25 (für 29 Mitglieder an 220 Tagen > iw. 'Hu W«’iloiiiil#rHiihiinnpn trnirbrn nnr>
rflepen erfahrene Herren nicht ohne 1 eine Schachtel Wybert-Tabletten „ zu gehen. Wer zu Erkältung neigt, r hat kein besseres Mittel, um Rusten und Heiserkeit, die durch die Anstrengung der Stimme meist noch befördert wird, rasch und gründlich rr-1 ruit nahezu 40*) Tabletten kostet
Höchste Temperatur am 22. bis 23. Mai
Niedrigste , , 22. , 23. ,
Niederschlag: 1,5 mm.
sehen oft blaß und müde aus, und cS scheint ihnen die rechte. Lebenslust zu fehlen. Ebenso wie zarte Pflanzen bedürfen, auch oft die Kinder während des schnellen Wachsens eineq Stütze in Form eines Kräftigungsmittels. Nichts ist hiermehr am Platze, als die langbewährte Scotts Emulsion, worüber die nachstehenden Zeilen Aufschluß geben:
Magdeburg-Sudenburg, Roltersdoiferstr. 1, 21. Juli 1909.
„Mein 9|äl)r,ges Töchterchen Helene ist auffallend ichnell in, die Höhe gegangen, und während dieser Zeit wurde sein durch daS^ rasche Wachstum sehr in Anspruch genommener Körper durch den '.eqelmäßigen Gebrauch von Scotts Emulsion vortrefflich gekräftigt. Es zeigte sich dies am besten in der Gewichtszunahme, welche nach noch nickt 2 Flaschen bereits 4 Pfund betrug. Auch das
~ Aussehen des Mädchens ist immer em gutes und a jflfr kräftiges. Verschiedene Beschwerden, die während figflÄE des schnellen Wachstums eingetreten waren, sind, / i durch den Gebrauch von Scotts Emulsion ver-
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Kuverts mit Firma sssSfafe
L. Holzhaus en v. d Höhe, 23. Mai. In unserem reich gesclimückten Orte zogen am Sonntag mittag die evang Kirchengesangvereine von Friedberg, Vilbel, Nieder-Dollstadt und Okarben ein, um in Gemeinschaft mit unserem Kirchengesangverein ihr Jahr es fest zu feiern. Auch der Po^aunenchor von Burggrafenrod war erschienen In der bis auf den letzten Platz besetzten Dorf- kirche wurde die Hauptfeier abgehalten, die in einem mit Schutzmarke ist.
Gesängen reich au--gestatteten liturgischen Gottesdienu bc -1 fctfltte ttnnUfton wirb t>on un» au»f:fchetili6 im flrofee-t eerfooft and «war itnnh Nack der Hauvrfeier fand auf einem schon gelegenen n,e I,s« vc4> «ewick-. oder nur m vcrsieqeUeu Qr,,,>>atsl-Ichea in
MaKOTT bem Serie eine Nachfeier fielt, hierbei entwickelte '■“■,^“”'1*"'“'” ”
iidl * ein rickliucs Volksfest. Gemeinschaftliche Gesänge, ' ^rtanbtetle: Rauftet 1'lebninabL-ebertran 150», prima ttlotenn IAA. E&rgefänge der ©efangverente wechselten mit L-l°v°r. St
trägen, Jnstrumentalvorträgen des Posaunenchors und An- apxtmdit emu! <on nut st^.oei. u.-., ja-Htätnaci i- z zreefen. sprachen ab.
. Heffen-Naffau.
> M a r b u r g, 23. Mai. In der U n t e r s u ch n n g s - sacke gegen den Maurer Schröder wegen des bekannten Raubmvrdvcrsuchs fanb gestern bei den Beinbrüchen hei Niederweimar in Gegenwart des Angetiaglen und des Berichten ein gerichtlicher A^genscheinstermin statt. ■ .0. Wiesbaden, 23. Mai. Bei Dotzheim gingen
wird berichtet, daß die Tapezierer in eine Lohnbewegung traten. I Ter Streik wurde nach simstägiger Tauer durch ^Abschluß eines lodet: Larstcs beigelegt. In Frankfurt a. M. war die Vermittlung der! _______________________________
Schreiner sehr lebhaft, es wurden mehr Leute verlangt, al§ da zu feinem Hüter befteflt! I " 1i1nci
waren; hanptfächltd) wurden Banschremer verlangt, aber auch ®Qn; nemni: nur müssen uns selber daran machen, dem >
nach Möbelschreinern war ziemlich Nachfrage. Ebenso war für I <n .. (Pln,„ cmnfx .nieder näher ans tieri ru rücken, daS ist I Eardiff, 23. Mat. -^ie St a hl ro e rt e u n b R o r 8 - Wagner und Nufer Arbeitsgelegenheit vorhanden. In Darmstadt H q., . ö b... brandöfen von Ebbw Dale stellen Ende deS MonalS wegen
ist die Ban- und Möbelschreinerei gut beschäftigt, besondere ii,r die wahre Erziehung zum Wald, und dann wird auch ocr Achten Gefcttäusgangeü den Betrieb ein. 3500 Arbeiter werden beffere Möbel. Tic Glasergejcllci» sind am 15. April in den AuS- s Wald wieder unser Erzieher werden, nämlich als ,bcr Jung-|m Mitleidenschaft gesogen.
stand getreten. Mainz berichtet, daß bei den Holzarbeitern eine bnmnen, darin wir unfern bessern Menschen baden*. ——
Lohnbewegung eingetreten sei, die verringernd auf die Vermin- * 11
lungstätigkeit eingewirkt habe. Ans der F n d u st r i e d e r N a h- - Jmeueuuru —
r n n g 5 • und Genußmittel berichtet Seligenstadt, daß dort! * OberrechnnngSkammer. -Cer * | anzntreffen :
eine Zigarrenfabrik ihren Betrieb vollständig eingestellt hatte, dxn RevisionSgehilfcn Phil. Kochcndörfer auS Tormftablr während in anderen Fabriken im April und anch jetzt noch die „ Oberrechnunasreoisor bei der I. Justisikatur-Abteilung „ Äl'l,. Ä ->« Cberred,nunfl<n„nncrJT b.e
für Schilhinacher war reichlich 2lrbettsgelegenheit vorhatiden. AusIauS Schneppenhausen und dbolf ~rtl) auS ,cidda zu «Jo Wiesbaden wird starkes Angebot von Frifeuren gemeldet, dagegen rcchnungSrevisoren bei der II. Itislisikatur-Abteilung der Ober- war an Damenfriseuren Mangel. Tie B o sam c»»ter, e - rechnunaSkammer, die Finanzaspiranten Joh. Ass auS Queck-
Indnstrie keinen rechten Fortschritt mache. In Franksurt a AI. auS Zell t. O. zu LberrechnungSprobatoren, unter Lerlech g wird die Bautätigkeit als rege bezeichnet Auch m Mainz ^luttStitels „Obcrrechnungsreoisor^ bei derselben Znsll- nimmt das Baugewerbe eine günstige Entwicklung. Namentlich sisa^u-^lbteilung ernannt, trägt dazu die Inangriffnahme größerer öffentlicher Neubauten * .. ., ,
(Stadtbibliothek, ttarmelitcrschulhouS, Krankenhaus, Synagoge), bei. Hessrscke <5 t a a t - | d) u I b u n b t a a t-
3n Kassel bringen die Vorarbeiten zur 25. landivirtschaitlichen l m ö g e n. Tic Ltaatsschulbcn Hessens ftnb un .nemnnngy» ^ubilanmsausstellimg gute Beschästigung. Tagegen ivird aus I juhr 1910 auf 438833 308 Mk. anzewacksen, bas ist gegen Wiesbaden, Gießen imd Önngen geringe Bautätigkeit gemeldet: das Vorjahr eine Vermehrung von 19 Millionen .mb ebenso ist die Bautätigkeit gering in Fechenheim, Seligenstadt, Elt- --- — - . • **-' ,,K
ville, Rudesheirn, Dberlabnftcin und Bad Witdungen. Aus Wetzlar ivird von einer regen Bautätigkeit berichtet. In Hanau ist im Laufe des Ber,chtsmonates tm Tachdeckergewerde em Streik wegen
96 000 Mk.' Um denselben Betrag war bie StaaisschuW von 1908 auf bas folgende Jahr gewachsen. Von her genannten Skyulbcnsummc würben für 1910 im ganzen gedeckt 29 072124 Mk., eine gegen bie Vorjahre ansehnliche Quote, fast 8 Millionen mehr als im Vorjahr. Nach Ab^ zug der Tilgungssnmme zerfällt die ganze Staatsschuld in 331751859 Mk Eisenbahnschulden und 78009 325 Mr. allgemeine Staatsschulden. Tie Zinsen betragen für 207 Millionen 3 Prozent, für den Rest 3*/2 und 4 Prozent Tas Anlagekapital der Eisenbahnen ist von rund 33b12 auf runb 3451/s Millionen Mk. gewachsen, das gefaulte1 Mk. 402.— im Vorjahre). An Reiseunterstichungen wurden ocr-1 werbenbc kstaat5Dcrmögcn von rund 620' » auf rund b30 ausgabt an 37 Mitglieder für 137 Tage Alk. 170.50 im Vorjahre Millionen -"H werbende etaotvDcnnogcn über|heg bie an 39 Alitglieder für 134 Tage Mk. 173.—). Die Zahlen ber Tarif- »taak-)d)Ulb tm Jahr 1909 inn gut 222V» Millwnen, 1910 gememscha't bleiben nch im allgemeinen ziemlich gleich, anscheinend ging dieser Ueberschuß um reichlich 2 Millionen zuruck, ein Beweis dafür, daß in den v^eioertten, in denen der Artteits- (-zünftig ist ber Vergleich zwischen Reinertrag bes werben- nachiveiS gut geregelt ist, die fllrbcitsiosigkeit relativ gering ist. — öcn Ztaalsvermögens und dem Aufwand für die Staats- Im Gast- und c di a 111 io i r 11 di n 11« 9 e io c v b e mr in .-^[bcn ünieii. Ter Reinertrag war 1908 im ganzen Frankfurt a. 9)1. bie Vermittclungstätigten sehr rege. ^01^5R4,4487f2 Mk, wovon auf die Eisenbahnen 10182 941 Mk Hart war m Franksiirt a. M. die »jvage iiach Ootelhausburfchen; 1IMh' für Qinirn waren aui^iiwenden 1’619671 Mk
das Angebot war tedoch gering. Emen guten »nadmesjer für die kamen, und fui 3»nie«^maren autiuroenDen 1-bidba ci allgemeine Konjunktur bildet außer der Bautätigkeit die Beschäf- 1909 stehen nnern ge, amt en Reinertrag von 1-^1 -1 .. . tignngsniöglichkeit der Ungelernten. In Frankfurt a. 9)1. ivird der I wovon auf bie Eisenbahnen 1316-081 Mk. fallen, 13 13113.3 WeschäftSgang als rege bezeichnet. In Raffel wurden größere Erd- Mark gegenüber. Alles in allem verblieb tm .jaqr l.nJy arbeiten in Angriff genommen. Bei dem Bau der Edertal sperre ein Netlo^Vermögeii^wert von 284 080 984 Mk., der sich bei Wildlingen wurden weitere Erdarbeiter unb 9)laurer eingestellt, f^r 1910 auf 284 575367 Mk. steigerte.
Auch in WoimS wurden lvelegkntteitsarbeiter sehr gesucht. Aus ~ h . h. = qir nni nT , ofn 5-
dem landw. Arbeitsmarkt zeu-.t sich bekanntlich im Frühjahr eine ßltne. 97 s qn
lebhaite Beivegnng. Aiis Friedberg wird berichtet, daß die Zahl Ischusses jiiidet am Sani-'tag, 2i. d M., vormittag-.' 3 Ugr der Veiniiiteluii .cn zuruckgehe, da die Landwirte in Friedberg-und mit folgender Tagesordnung statt: 1. Antrag der (ve- Umgeqciid in dieiem Gattie noch mehr Saisonarbeiter emstellen als nteinde Reiskirchen auf Genehmigung der doppelten irn Vorjahre. Auch Wetzlar berichtet, daß die nmlicgenden Höie c>uchtricklung beim Fasel viel). 2. Reklamation gegen die meist otterschlesische und polnische Arbeiter mit Frauen bekbä-ugen. 'nürqerntciitermabl zu Clirnb ach. 3 Den Geisteskranken An guten Knechten und Mägden ist Mangel, ^er weibliche Vcllmete von Gießen. 4. Klage ber schlesischen
A rbeitsmarkt wird leb bau beemfluBt durch bie Kur- und g^g^^rkolonie Dunscha gegen den Ortsarrnenver- Badeiaison. In Frankiurt a. M. und Mainz i,t immer un ,sruh. .t-veireriv.r nie ^1, mnn.
ianr Mangel. Mainz berichtet neben dem Mangel au Dienstboten I b a nd H itzki rchen wegen Unterslickung des A. Laut für Haiishalt auch über Tlangel an Wirtschaftsoersoiial. Kaffcl schinski). 5. Wirtschajtsgesuch des Paul Zulauf in und Darmstadt klagen über Mangel an gut ausgebildetem häus- > " - - r - « licheu Verfonal. Zn den SUemnäbtcn ist der Ticnftbotenmangel auch sehr stark (Friedberg, Fechenheim, Wetzlar, Bad Wildungen).
In der Industrie werben m verttältmsmäßig geringem Umfange Arbeiterinnen beschäftigt. Kaffel berichtet über Mangel an jugenb- lichen Fabrikarbeiterinnen und besonders an Spejialarbeitermneu für das graphische Gewerbe.
rUrchUchc Nachrichten.
Lvangelifche Gemeinde.
H i m m e l s a h r t s t a q, den 25. Mai' Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 97» Uhr: Pfarrer Sch w a b e.
In der Zohonneskirche.
Vormittags 97, Uhr: Professor I». Schian.
In der alten Zriedhofrtapelle.
Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer l>. S ctt l 0 j s c r.
Verantwortlich i.ir „Feuilleton" und „BermischteS": I. V.: August Goetz.
Dio enrtp Aac )lrbfit<.nnrtfc<; im Avril 1911
TIC läge oe$ arDtnsmameS im «pni IVU, unicrcr bcfierfn Erziehung erinnern unb sie auch im Walde «u, u. U°7L Ä ;ur «--.UN, bringen. W -W bagegen in
in Frankfurt a. M. eine wejeniliche Veränderung nicht emgetretcn. Bewegung fetzen zu wollen, geht schon deswegen nicht, wen Alle Bclnette waren voll beschäftigt, es wurden immer wieder l die ,zu Hause^ schon ihre Beschäftigung haben; eine bc- neue Arbeitskräfte eingeficQi. Wetzlar berichtet, daß du- cptifdi-1 jonbere Waldpolizei würde un§ sehr große und dabei ganz -mnütz- «°l--n°-rur,°chen. benn ^^°-d°rdnung«bi°nst. g-qliedert, io daß icieber reichlich Beschäftigmig geboten roerbe Lannen die Waldbekucher doch wahrhajtig 1c.ber besorgen, ttbenio lauten aus der Bergbaumdustric Wetzlars die Verichte I ivenn sie nur wollten: gutes Beispiel und immer wteder- gunftig. Hüttenwerk, Walziverk, Marmorschlciierei und 3cmcnt-1 tc[)rcnbc Hmiveise auf bie gute Sitte können doch schließlich baugeroerbe auf der Höhe. In bei P or t e f e u i l l e i nd ust 1 i e auch die an geeignete Waldstellen aufgestelllen, m öorm unö Lisenbachs herrscht schlechter (Geschäftsgang. Es handelt sich leboch l Farbe geschmackvoll auSgesuhrten Tafeln dienen, die unseren hier, i.'ie schon früher hervoigehoben wurde, um eine jähr ich ^„ten Willen zum Waldschutz in angemessener Weise zum iviederkchrende Erscheinung. Fn Frankfurt a. M. herrschte rege qI1,6bn|rf br ...... lt,:c . m .
Nach'iage nad) Sattlern auf Geschirr und Wagenarbe.t: or ngen w e z
2avej,erer waren nicht genügend vorhanden. Auch Mainz meldet, in du den »al , 2 , ' c^üuen.
daß bei Sattlern und Tavezierern die X!agc günstig sei. Durch die ^chle ihn hoch und juche ihn an Deinem -teile zu tajuijen. Eröffnung ber Saison am Rhein hatten anch an kleineren Platzen! oder: Laoenercr und Tdorateure gute Beschäftigung. AnS Wiesbaden I
qeftern Schullinder mit ihrem Lehrer spazieren und ent- öedten im Salbe in ber Nähe ber Billa Freudenberg tm t^büsch eine völlig entkräftete Frau, die über und ™^^heken nur 1 4 Über mit Fnfetten besetzt auf bem Boden lag. Depot in Giehucn: Pelikan-Apotheke, Kreuz 2.
sich in bie Öandgelenke geschnitten; oer Berjuck,' sich die Pulsadern zu öffnen, war ihr aber nicht gelungen, geromtenes Blut hatte bie SSunben geschlossen. Tie Lat soll schon vor acht Lagen geschehen sein unb die Verwundete
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