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Zweites Blatt 16L Jahrgang
Erscheirü LgNch mit Ausnahme des Lonntoo«. y D
Eichener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhesfen
Mittwoch, 20. Dezember I9st
RotaNon»druck and Bevtag der BtflbHrtW Uneetfuätt • Buch- und Sremdruckerri.
It Bengi, Lieden.
Itrtahten. LxpediNon und Truckerei: Crti* ftrade 7. ttrpebmon und vertag: fce»# 5L ßledakiwic^MO IIt Tet-Adr^ An^ergerGietz«»»
Briefe vom jungen Bismarck.
Eine Tochter Gustav Scharlachs, des 1881 als (3eb- Regierungsrat in Hannoo »Münden verstorbenen LvrpSbruderS Bismarcks, übergibt soeben einen wohlgeheg- len Schatz der Oefsentlichkeit: den Briefwechsel £ito o. Wibxnavdä mit ihrem Baler. Dos Buch wird in den Ochsten Tagen im Verlag Alexairder Tuncker in Weimar erscheinen und den Titel „Born jungen Bismarck" fahren. In der Vorrede berichtet Frau 2L Zersing, geb. Sdjar- lach, ihr Vater habe ihnen oft von seinem Zniimus aus der Göttinger Studentenzeit, vom „toilcn Z unter" erzählt, wie sie da ihre Zukunftspläne geschmiedet und einmal das Wort Bismarcks gefallen sei: „Wrißt du, Schar- lach, ich werde entweder der größte 2ump oder der erste Mann Preußen s."
Nachstehend teilen wir aus dem Buche den ersten Brief mit, einen außerordentlich charakteristischen Beleg für Bismarcks Sturm- und Trangzeit.
, Lieber Giesecke!" (2t.idcist.nnamcn Schnluhs.) Willst Tu diesen Bries in beneiden dininumg lesen, in ivelcher er geschrieben ist, sa trinke erst 1 {yl. Mudrira. Ich würde muh wegen meines langen Stillschweigens entsu/urd gen, wenn Dir nicht meine angeborene Tintensch.-u bekannt wäre, and wenn Lu nicht wütest, daß ich in GölNngcn lieber 2 Hl. Uihunwcrn trank, rlS einen Brief schrieb, und daß ich beim Anblick einer Feder Eonpiniioncn bekam. Wie schlecht eS mir in d.r lebten Zeit gegangen ist, hm Tu wohl gehört; ich habe aus der Reise noch in Braunschweig, Magdeburg, Schönhau,en uno tiranbenvutg 3—4 Wochen am Fieber gelegen. Spater sanden schr unallgenehnre Sccnen zwischen mir und meinem Alten statt, der iid) weigert, meine Schulden z u bezahlen; dieses oerieyt mich in eine etwas mcnichcu- feind.iche Stimumng, ungeiähr wie Charles Moor, als er Räuber wird; doch tröste rch mich, wie jener Straßeniunge: „et iS mütem Vater schonst reept, bei ir iriert, worum tost er nut teenc Manschen." Ter Mangel ist io arg noch nicht, weil ich ungeh.uren I2.rebu habe, welches mir Gelegenheit gibt, hcocrud) zu iCjcii ; die Folge daron ul, daß ich blaß und krank au siebe, weiches mein Ultet, wenn ich Weihnachten naa) ^aus komme, nanir.iaj meinem angel an Subiiü eng mit lein zu schreiben raub; dann w.rte ich fräitig austreten, ihm sagen, daß ich lieber Mohammedaner werden, alS länger hunger Iciucn wol.e, uiid io wiro nch die La^.c schon machen. Ln avtenuant lebe ich hier wie cm genilcman, gewöhne nur ein geziertes Wei en an, ipcecoc Viel französisch, bringe den groLlen Teil meiner Zeit mit '.'Anziehen, den iiurijen mü Visitenmaü-cn und bei meiner alten Freundin der Flasche zu; des Abends betrage ich mich im er ft en Range der Oper s o flegelhaft a l S möglich. Tu w-ürdest erstaunen, wenn Tu icfcl einmal Gelegenheit hattest, meine Gard.robe zu leben — ein bauien von Manscheiten, Halsaindcn, UiUerhosen und andern ^uru^riitcln. Labei langweile ich m i ch mit leidlichem *21 n ft a n b e. Loch ein liebel quält mich; der Knabe Peter jungt an mir fürchterlich zu wcroen; stehe ich aus, so ist er da, komme ich tvn Tisch, so ist er wieder da, er folgt mir wie ein Schatten an Orte, tvo er mcksts zu tun hat, zu Leuten, die er gar nicht feniu, mü seinem vcriieincrten Früh-" lingwachem, mit feiner gigantiiüfcn Mant.l.ippe, an dec einst d.c Blicke van 10j0 Wi-begierig.n h^ng.n locibai, id..,u Die Weisheit in 7 vericholleian Sprachen baoon jiicatt wie jert o.t Speichel in 7 Kanälen. Schiller hat Unrecht, wenn er die Schuld bad größte Hebel nennt, Peter ist vid fürcht etlicher; lieoer von allen Furien verfolgt als von diesem ewigen Geiicht; von diesem Peter, zu dem der Apostel Paulus^ sprach: S^. dumm wie die Ochsen und ohne Falsch wie die Tauben. Motlet; leot wieder iu offener Feindschaft nut Stmg; mit jebent Paketboot kreuzen sich Foroe- rungen auf Toppeibüchsen. Aus Göttingen ist noch hier: Bier- bäum, Löhning u. Genossen, da-, Faultier Sch., und dcr fdj.anL Freiheitsbaum drr Aristo kralle, d.m zum Menschen Alles, zum .stammerherrn nichts fehlt, als ein Schloß vor s Manl. Gr lebt hier in seeliger G^meinsckxrst mit 30 Be.tetn, denen er allen nichts votzuwetien hat, und von deren Benammenscin eure polizeiwidrige Anhäufung von Lmnmheit die einzige Folge ist; „üc elfen nicht, sie tunken nicht", was thun ite denn? Sie zählen ihre Ahnen. Bei dem Artikel von Luuimheit lallt mir ein, daß meine Alte ganz ernstlich darauf bringt, ich solle noch einmal zum Prediger gehen, weil ich sagte, manches in der Bibel sei bildlich gemeint.
Meine Adresse ist bis zum 13. Dcebr. Kronenstraße 44, von da bis zum 10. Jan. Kntephofs bei 9taugarb in Pommern, später beim Pedell zu erfragen. Ich hoffe Lu kannst 2ic von Leinem Staatsdienste nächst nS Zeit zu eine nimm lein Beispiel an meuter Faulheit. Uebrigens lebe fidel, grüße alles, ivas Lu siehst und schreibe bald an Trinen treuen Freund unb Bruder. C. v. Bismarck.
Berlin, den 14. Novbr. 1833."
Ein weiterer kurzer Brief sei noch erwähnt:
„Lieber Sck)arlach! Wäre es d.m bri der Schöpfung so reich begabten Menschen vergönnt schriftlich zu lachen, so würbe rin großer Teck dieses Papiers mit dem Ausdruck dieser Bwcrg» fellerschütterung angefülll fein. Tenn obgleich ich jetzt im Grunde in einer sehr boshaften Stimmung bin, so konnte ich doch ntchi umhin, in rin fürchterliches Gc.achter aiü?Zubrechen, als ich letzte Nacht beim Nachhausekommen Leinen Bries las. ^a,iae mir bau eine getreue Zeichnung von dem Ge.icht, mit we.chem^Lu mit der gestrengen Amtmännin Boston spielst, ünuiabrt ^-lt nicht mitunter ein unwillkührliches „hängt" oder „Vivat" . — bin sehr wegen meines Zeugnisses in Noth. «chon vor 6 ^.oa?ei: habe ich an Perz das Geld zur Einlösung bendacii gcianat, um. noch habe ich weder das Z-^ugniß, noch irgend Nachricht, wie es wider Sache steht. Sri doch so gut, und schreib ihm gleid), menr Lu ihn nicht pcrwnlich sprechen kannst. Die eacbe ut sehr dringend, darum schieche ich Lir nur kurz u.id ichnell; wenn ich es in allerspätestens 10 Tagen nicht habe, io werde ich gar nicht ausgenommen. Erwarte das nächste Mal einen beiiern uni längeren Brief unb sieh jetzt zu, baß ich '.iicfiridu. uumnic, sobald es nur möglich ist. Grüße alle Landsleute unb ch-reiLe mir doch, wie es mit den Herren steht. 2-- v-
Aus Hessen.
Zur liberalen (iimguug in Hessen.
Der Vorsitzende der Nationallioeraleit harter a.r. Osann hat an den Vorsitzenden der Fortschrittlichen Dolts- partet folgendes Schreiben gerichtet: „
In der „Franks. Ztg." vom vergangenen ^mstag war eine Anregung baqin enthalten, daß in den Wahlkreisen Gießen und Alsfeld-Lauterbach eine Verständigung zwischen der Fortschrittlichen Bolkspartet und der nationalliberalen Partei zustande kommen möge.
Diese Anregung bewegt sicy in derselben Richtung, in welcher auch ick) in der Sitzung, welche am 4. Dezember d. Js. auf Anregung des ^art,aounoes zwischen Vertretern der Fortichrittltchen Vottspartti utu der National- liberalen Partei stattgefunden hatte, tätig geroqeit bm, indem ich Darauf hinwies, daß bez^g.tch einzelner Wahl-
hreifc eine Verständigung sehr leicht erreicht werden könnte.
Aach dieser Anregung der „Franks. Ztg." hatte ich mich für verpslichtet, sie nochmals anzugehen und darauf hinzuweisen, wie ich dies ja auch schon in meinem Schreiben vom 13. d. M getan habe, daß ich zu jeder weiteren Veri-andlung bereu sei.
Ich möd le aber I^re Aufmerksamkeit noch ganz besonders aus den Wahlkreis Erbach. Bensheim lenken, in welchem fick) ein National!ibcraler und ein ftanbuot der Fort.chii.tlichen Vol^spartci gegenübersteht. Auch hier wäre eine Einigung dringend ange- 3 cig t, und zwar im Austausch mit Gießen, und es würbe dies um so leichter fein, weil der Kandidat der Fort,chrittiia)en Soitepaita in Wahlmännerveriammlun- gen enlärt hat, daß er, wenn eine Einigung zustande turne, jederzeit bereit fei, von seiner Kandidatur zurückzutreten
Tie Ersatzwahl für Abg. P.nn.ikh.
(ch) Bingen, 19. Dez. Heute ianb hier die Ersatzwahl ür den verstorbenen Lan^tag^abgeordncten Pennr.ch statt. Dabei wurde der vom Zentrum au'gestellte Weini-andler Heinrich Wendelin Sck)err mit 653 Stimmen gewählt. Ter von der fortschrittlichen Vollspartei aufgestellte Justizrat Gallus-Darmstadt erhielt 154 Stirn- men, der von ucn Sozialdemoiraten au^eftelitc Buchdrucker Ibing 115 Stimmen.
Arbettct bcwcgung.
Ein Au ruht Ausstandiichec in auubec.
Dundee, 19. ^,iz. Im Zusauiminhang mit dem Ausstande der Haienarbeiter und Fuhrleute kam es heute zu ausruhrerisch.n Vorgängen Als die Äusftänoisu)en die Uifenb^ngutcrtoagcn in das Ha;enbas'in sturzieu, lam es zu einem Handgemenge, bei dem die Polizeimannichaiten von ihren HiiuLJn ^^o^auch machien uno z.oei 3tahe,türer verletzten. Die Ruhestörungen wurden schii.ulich so veoroh- lick), oaß die Mait^rvehoroen eriuajt wurden, ot>j Mann zur Unterstützung der Polizttmannschaften zu senden, die morgen eintreffen.
Aus S.adt und Lau-
acjembcr 1911.
b e r auf Rkilch- bie BolkSgesundheit Älcmbcfig ist eine B.ilchetiragcS aus
besten bekannt ünb, hat nun eine Anzahl Werte von Mk. 2UUU bas Stück zur Genieinbe n geuiftet. Bei diesen die Piilchleisiung m den Vordergrund
287 Em und mit
ubc n, 20.
— glicht auf Fleischleiitung o ciftung? Tieie Frage ilt Heine für aiißeroiocntllch wichtig. Bc,onderS dein fräitige Anregung zur Verbesserung deS
gestellt, indem dieselben von iDlültcrn mit einem Jahres- niüchertrag von mehr als 6OUU Alitern ober von mehr als 2UU Mg. Biitlerertrag abiiannncn muffen. Tas nennt man iat(iä|tige8 Vorgehen an der rechten Stelle unb em Beispiel, iviinschenswert ber Rachaiunung. Zweifellos wirb bieic Stiftung auch den Alja-Verkauf güniiig beeinflussen, beim je mehr wulch vorhanden, um |o notwendiger i|t em vorzüglicher Alfa-Leparator zur vorteilhaftesten Verarbeitung bteie« edlen Ätahrtingsutittels.
äreis Weilar.
g. Groß-Rechtenbach, 19. Tez. Tie aiißerordent. liche Viehzühllmg der Bürgermeisterei Rechtenbach Hai folgendes Gesamtergebnis: Geiföfte mit Vieh 1263 und zwar
dem lluhliall bisher versagt geblieben, und hier schlummern noch gewaltige llreifte, die zu wecken eine dankbare Ausgabe bildet. Gar viel ist noch zu tun, um sowohl die C-ualität, d. u Fettgehalt unb Reinheitsgrad, wie auch die Quantität, d. i. Illterzahl ber Bit Ich, aus ben kleineren Hul;be|länben zu verbessern. Tie Steigerung des Milchertrages ist bei dem fortwährend anwachfenden Bedarf eine Notwendigkeit, die Deute von allen Einsichtigen erkannt wub. Tte Alfa - rlaoal-Leparator-Gefellschaft, Berlin, deren Alla-
Separatoren als die Zuchtbullen im •Verteilung an wertvollen Tieren ist
Pferde, 6462 Rinder, 594 Schafe unb 49UU Schweine, bedeutender Rückgang gegen das Vorfahr ist bei Rindern Schweinen zu verzeichnen. Lazu haben viele Gemeinden der Schafzucht aufgeräumt.
Hksfru-Nassau.
= AuS dem Biebertal, 19. Tez. Tie HauS-
fchlachtungen dürften diesmal im Lionat Tezember größtenteils beendet werden. Infolge der geringen Kartoffelernte und der teuren Futterartikel, die die Schwcmemai; erfordert, sucht man frühzeitig d.e Stallungen zu räumen. Feste Schweine finden zu 64 — 65 Mk. der Zentner Schlacht- gcwidjt flotten Abgang, em PrclS, der für stäuier und Ber- laufet angemessen erscheint. Sehr ge.ncht find fette Rinder, die Metzger zahlen bü 'Mk. im Zentner. BLohrltch keine er- freulichen 'Aussichten für ba3 näcque Fahr.
Naunhetm, 19. Tez. Wie das LandratSamt zu Biedenkopf bekannt gibt, ist jetzt die Maul- und 11 lauen- seuche in den Crtcn t>ermaimilein, Hof pama und Raunheim erloschen. Hier waren 63 Gehöfte verseucht.
fc. Frantfun a. L*i., 13. Tez. Erne augeror- bentl. Hauptversammlung der „Vereinigten Landwirte von Frankfurt a. M. uuo llmgegcnd i-aite heute 300 ...nglieber nach Frantfurt a. J.c. gemu.^. Vflnbwirt H e n s e l - Tortclweil gab zunach,^ einen Heber- bild über die Finanzen un Zähre 1911. Tas Fahr hat infolge des Mllchttieges den „Bereinigten" 3lOD Mk. sür Flugblätter, Emichao.gungen u,w. geu>|tet, eine tteine Lumme gegen Die Äricgsu),ten Der Milco^idler, die auf 30000 Mk. beziffert werden. 7000 Me. Berurogen haben hie Landwirte trotzdem noch auf dem „Mathiloenstifr' in Friedberg. Tas Lornhaus Hanau hat :,eu:e uju Mk aus F-eien Lücken zur Ber ^gung gestellt. Wegen des wahres- beitraqd für 1912 fa t-g der Reoner der B.r^amm.ung vor, hen Paragraphen Satzung dahin zu andern, oa-; jeje» Mitqli d einen Za...^beitrag von öO Pfennig rar eine iebe in fcvitem neiiiwlich- ^ilchbch on die Äahe
zu leisten habe. Ter Antrag sand Annahme. Direktor Hir - 1 chel - Friedberg gab sodann einen Ruck- unb llebcrblitf über die Milchprcisbewcgung un Zahrc 1911. Lr führte aus: TaS Fahr 1911 brachte enblim ber Landwirtschafr einen augcmcfienen Preis fiir bie Milch Landwirt Henfel- Tortclweil nahm darauf bas Dort Er bemerhe. Tie „Vereinigten seien ein wlrtschaftticher Verein, doch tue ul der Zctztzei tes no:, daß sic sich auch mit Politik beschäftigten. ür schlug eine btC|O(u.io:i baijingcqeno vor. daß die Mitglieder der einzelnen Lrtsgrirppen der „Vereinigten Sanowirte" bei den kommenden ReichStagStvab- l c n den Kandidaten der Sozialdemokratie, der Fortschrittlichen VottSpartei unb der Liberalen aller Schattierungen (eine Stimme zusühren, dagegen die von dem Bund ber Landwirte, ben Konservativen unb dem Zentrum ausgestellten ober unterstützten Kandidaten fich zu ivahlen verpflichten. Tie Entschließung sand einstimmiae Annahme (LebhasteS Bravo' Bürgermeister ülaiis-RavolShausen betonte, daß bio Mttglieder in de.i Crk'öi*u>poi baoui auf» geiiärt werden mußten. Groß- und Kleinbauern gehörten zufaniinen Cclonomicrcit Lucke stellte dcu Antrag, dem Lircttor Hirschel-Friedberg für seine umfassenden Taten für die ßutibwirtjujaft eine Dotation zu gewahren. Der Antrag wurde dem Borftand zur Erledigung über wies en. Zum Schlufste machte bei Vorsitzende bie Mitteilung, daß der Vorstand mit den Brauereien wegen deS Treber- Preises sick) nach cingeltenbcn Berhaiidlunaen geeinigt habe, daß der Preis für ben Zentner ab 1. Januar 1912 während ber Wintermonate um 20 Pfennig, während bei SoinmerniOiiale um 15 Pfennig erhöht werde Der Zentner Treber koste demnach 1.80 Mk. bezw. 1.75 Mk.
Handel.
— lieber blettrbobruug eines Kohlenlagers bei Wüsienfa chfen im Kreise e e r i I e l b becid.tet da» ..Milbacr rvieieulali* : Tie von dein Relch»laa«al»geoidnelen Rich, pi ultcr- nulva |eu eiuein Vierteljahr unternommenen Aulschluß- arbeucn un itotienfliabcn (vo^e JU;i>iu bauen icyi em mächtige« u o t) l c n i a q e v oflenqeleqt. Tie Noble ist in einem Schacht voi 20 lieier lic<e ei reicht worden. Tas Leckgel'iige beuebt au« Basalt lind Basalitlisf. Tie Nohte ist von mehreren Nali-FndiistricUen flcpvuu unb günstig beurteilt worden.
hiärhe.
fc. Frankfurt a. M., Jü. Le;. Heu- unb Strobmarkt. Angrlabren waren 11 Wagen Heu und 4 Wagen Stroh. Ullait noticriü reu 4.4U-4.60 -tif., ctrob (RontlanQliroi)) 2.6U—d.00'Dlf., r.wrilroh 0,00—0,0 Alk. AlüS 'iir bu Uilo. 'Äeschäli lebhan. Tie rinüujten waren aus Lbeihesien unb den Kreisen Dieburg unb panau.
Wir empfehlen uns für alle in das Bankfach ciascklagenden Geschäfte wie;
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iu unserem diebes- und feuersicheren, unterirdischen Gewölbe zur AibbcwahrunK uud Selbstverwaltung vou Wertpapieren etc. Mietpreis eines jeden Faches je nach Grösse von Mk. 10— an (iiiB Jahr.
Bank für Handel und Industrie
Niederlassung Giessen
Die Direktion:
Müller. Dietz.
Zur Aufklärung
über die Herstellung von Palmin!
Es befteht vielfach noch die Hnöchf, Pal» inin fei ein aus verfchiedenen Fetten zu- lammengeleytes Kunltprodukt.das irgend welche unbekannten Zulage oder Bei- mildiungen enthalte.
Obwohl fdion der überaus reine Geld) mack des Palmin erkennen läßt, daß diefe Anschauung auf einem Irrtum beruht, erklären wir, um Mißverftändnitte zu befestigen:
Palmin ift abfolut reines Pflan» zenfett und befrebt einzig und allein aus dem febr fettreichen Fleifd) der Kokosnuß; es wird daraus durch Prellung und Reinigung gewonnen und weilt keinerlei Zulage irgend eines anderen Stoffes auf (aud) kein Waller), enthält vielmehr 100% reines Fett
Palmin ift neuerdings aud) weid) (tcbmatzäbnlid)) zu haben,
H. Sdilinck L Cie. H.=G.


