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Flach mit, daß die Vorbereitungen für einen iölum cniaq - im Gange wären und am 25. dlpril abends S Uhr eine Versammlung dee> Komitees im Rathaus ftatlfinbc, zu der sämtliche Mitglieder des Sttldtvorstandes mit ihren Frauen eingeladen seien. Bei der Wahl der Mitglieder der V c r - a n'l a g u n g s k o m m is s i o n für die Einkommensteuer der 2. Abteilung wurden gewählt Gg. Flach, Ludw. Zbießelbach, Phil. Groß, Gg. Müller II. und äarl Heil II. und als Ersatzmänner Jak. Heil, Christoph Wiehler und Zoh. Jak Schmidt. Die Leich en fuhr en wurden dem Fuhrunternehmer F. W. Müller hier übertragen. Die Entscheidung des Äreis- ausschusses auf das Gesuch des Wilh. -Schneider I. betr. Erteilung der Wirts chastskonzession, nach deren Inhalt die Konzession versagt worden ist, wurde bekannt^ gegeben. DaS Gesuch des Christian Schunk um Erteilung der Wirtschaftskonzcssion im Hause der Gräflich Görtzschcn Hofreite auf dem Marktplatz wurde unter Bejahung der Be- dürfnisfrage zur Genehmigung befürwortet. Tas Gesuch des Konrad Boller von Gambach wegen Geländctausch an der Griedlcr Straße wurde der Baukommission überwiesen, ebenfalls die Beschwerde der Frau Kreuder gegen den Gemeinderatsbeschluß betreffend Baugesuch des rtourab Boller. Nach diesem Beschlüsse sollen 3 Meter als Vorgarten liegen bleiben, während bei den bereits erbauten Gebäuden keine Vorgärten vorgesehen sind. Der städtische Bauplatz Flur 8 Nr. 56 1 82 ’100 soll an Robert Nickel auf unbestimmte Zett verpachtet werden unter der Bedingung, daß die Stadt zu jeder Zeit berechtigt sei, das Pachtverhältnis zu lösen, ohne daß der Pächter eine Entschädigung erhält; desgleichen an Johannes Rumpf VII. der städtische Grabgarten an der Daunusftraße. Die von der Firma Rinker in Sinn und von der Firma Schilling in Apolda eingegangenen Offerten über Umgießen der großen Glocke wurden eingehend geprüft. Es wurde beschlossen, noch weitere Offerten über Gußstahl- und Bronzeglocken einzuholen. Die Beschwerde verschiedener Gtartenbeiüer wegen Herstellung einer Durch- sahrt rn der Wallgasse wurde dem Bauausschuß überwiesen. Ter Flachsche freie Platz vor dem Rothhardtschen Hause in der Roßbrunnenstraße — 79 Quadratmeter — soll für die erabi cmgekauft werden. Die. Anschaffung eines Trahl- qitters für den Martlbrunnen wurde genehmigt. Wegen Erhalrung der Obersekunda der Realschule sollen noch Erhebungen angeftefit werden.
Starkenburg und Rheinhcsten.
x Crumstadt, 25. April. Hier hat der evang. Kirchenvorstand einstimmig beschlossen, daß das Le ich en- . singen durch die Schulkinder fortan in Wegfall zu ; kommen hat. ____________
Heinrich, mein lieber alter Junge —
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Gießen, 26. April 1911.
— Landes-Lehrerinnen verein. Dem Berichte über die erste Tagung bed $d c f f i f ch c n S a n b e $-• 2 e h r c - rinnen - Vereinssei folgendes hinzugefügt: Der Verein . .ahlt bereits .500 Mitglieder Auch in O s s e n b a ch , das sich anfangs nicht beteiligte, hat sich jetzt eine kleine Ortsgruppe gebildet, so daß die fünf größten Städte des Hundes durch Ortsvereine im Hauptoereine vertreten sind. — Im geschatt- sichen Teil der Versammlung wurde beschlossen, in Gemeinschaft mit dem Hessischen Lehrerinnenheim Verein und im Anschluß an die Allgemeine deutsche Pensionsanstalt für Lehrerinnen eine Un t e r st ü tz u n g s k a s s e zu gründen, die besonders den Schulvcrwaltcriunen zugute kommen full. — \n der Nachmittagssitzung sprach Frl. v. Szczepanski über die staatsbürgerliche Erziehung der Mad chen Sie betonte, daß die Familie als Grundlage des Staates erhalten und gekräftigt werden müsse, daß aber das weibliche Geschlecht seine erziehlichen und mütterlichen Magen auch für große Gemeinschaften auszunützen habe Der Gemeinschaft kann der am besten bienen, der in feinem Beruf am tüchtigsten ist. Auch die Frau soll für einen Be- ruf sei es der häusliche, fei es ein Erwerbsberuf, gründlich vorgebildet werden, nur dann kann fie eine rechte Staatsbürgerin sein. An der Aussprache über diesen, Vor trag die auch die Entwickelungsmoglichleiten der Frauenschule streifte, beteiligte sich and) Herr Geheim erat Süffert — Die nächste Versammlung findet Pfingsten 1912 in Mainz statt.
Kreis Schotten.
L. Boben Haus en II, 24. Aprll. Gegenwärtig herrschen hier ivieder Klagen über unsere vor zwei Jahren erbaute Wasserleitung. Das Wasser ist so knapp, daß abwechselnd btt obere und untere Teil des Dorfes nur ganz geringe Quantität Wasser erhält. Falls jetzt trockene Witterung em» tretm sollte, wird unS das Wasser ganz verlassen. Es wäre wünschenswert, wenn die Gemeinde neue Quellen, die c§ in unserer Nähe doch reichlich gibt, herbeiführen würde, damit endlich einmal diesem Uebel abgeholfen würde.
$ Eschenrod, 25. April. Unser sehr baufälliges fttrchlcin soll durch ein neues Gottes Haus ersetzt wer-" beu: -,u diesem Zwecke ist schon eine Reihe von Jahren durch Pfarrer G. Schäner der Grundstock zu einem Baukapital, teils durch freiwillige Gaben, teils durch Verkauf von Bildern geschaffen worden. — In dem benachbarten W.t n - gershausen wird ein neues P s a rrhaus erbaut.
Kreis Friedberg.
-l- Butzöach, 25. April. Gemeinderatssitzung dom 24. April. Bürgermeister Flach verlas die kreis- amtliche Verfügung über die Bestätigung der Wahl des
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