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Nr. 207 Erstes Blatt f6f. Jahrgang Montag, 4. September fOU
■ Gietzener Anzeiger
etiilpr edj - AnfchlüD«.
WW General-Anzeiger für Gberheffen
Annahme »on »nzeige« Rotafionsörud unb Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch. und Zleindruderel R. Lange. Redaktion, Erpedillsn und vniderei: Zlbulstraße 7.
bl« oormuiaq«" s Uhr. vüdingen: Zernsprecher Nr. 50 ^efchäfttftelle vahnhofstrotze 16a.
Numerus clausas.
Die durch die Rechtsanwaltsorbnung am 1 Juli 1A78 cinacführte freie Advokatur, welche die auf diesem Gebiete bi-kjer in den bcutfdicn Bundesstaaten bestehenden Tiffe renzen einheitlich regelte, indem die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft im allgemeiner: lediglich von dem Besteherr weiten Elaatopriisung abhängig gemacht wurde, bat sich glänzend bewährt Sic bedeutete für daS Volk eine Vertretung feiner Interessen vor Gericht, wie e- sie nicht besser wünschen konnte, und brachte auch den Rechtsanwälten selbst zunächst infolge der steigenden Bevölkerung und bc? intensiv gesteigerten Wirtschaftslebens reichlichen Lohn für ihre Bemühungen Erst vor etwa drei Jahren wurde man auf Grund der statistischen Angaben gewahr, baß die wirt schastliche Lage der Turchschnittsadvokaten schon seil längerer Zeit eine recht bedenllic1)e war, und zwar deshalb, weil sich zu diesem angeblich so lukrativen Beruf immer mehr Juristen drängten tfrft damals erfuhr man, das; das jährliche Durchschnittseinkommen der Rechtsanwälte sich auf 5—6000 Mk. beläuft, eine Summe, die an sich nicht genügend erscheint, den nicht pensionsberechtigten Arnvall und seine Familie vor Sorgen für die Zukunst — also im Falle von Krankheit oder Tob des Ernährers — zu be wahren, trofc bescheidener Lebensführung und langjähri- Qer, gewissenhafter Berufsarbeit.
Es erhoben sich denn auch Stimmen genug, die einer wirtschaftlichen Hebung des Rechtsanwaltstaudes das Wort redeten. So ist seht vor allem, weil eben der eigentliche Grund für das relativ geringe Einkommen der Rechts- ünmällc in der Uebersullung des Rechte anwaltstaudes hegt, viel die Rede gewesen von der Einführung einer mehr [übrigen Borbereitungszeit zwischen dem Bestellen deS ijfcsforexameno und der Zulasiung zur Rechtsanwaltschaft, von einer Erweiterung aes Arbeitsgebietes der Rechts- auwälte und von der Festlegung des Numerus clausus für bte bei den einzelnen Gerichten zuzulassendcn Rechtsanwälte, Fragen, über die der deutsche Rcchtöanwaltstag in Würzburg (11. bis 13*. Leptemben Beschlich fassen soll. Ta nun bic Regierung die Rot läge eines Teils der deutschen Anwalt- schast alö solche auerlennt, bürite es reinem Zweifel unterliegen, daß die Würzburger Beschlüsse sür ne die Richtschnur und Grundlage von Gesetzen werden, ebensq wie die Frage der Vorbildung unserer Juristen und der Begrün- düng einer TreuhandgeseUschast der Rechtsanwälte, Punkte, die ebenfalls aus dem Programm der Tagung in Würzbur; stehen.
Bon den die wirtschaftliche Hebung des Rechtsanwalt- slandeS bezweckenden Vorschlägen wird man nun die Verlängerung der juristischen Vorbercitungszen von vornherein zu ruckweisen müssen. Tenn wenn sie auch einige Jahre hindurch eine iveitere Zunahme der Rechtsanwälte verhüten würde, so käme sie doch nur den jetzigen Rechts
anwälten zugute und bedeutete feine endgültige Beseih- gung des llebersüllungsmißstandes. Eine Erweiterung des Gcjcpäftsbereicheo der Rechte anwalte durch Uebernahme von Vermögensverwaltungen, Vermittelungen van Grundstucks- verläuien, von Hypotheken und allerlei Personallredit wurde zwar den Rotstand lindern, aber anderen Berufskrelsen das Brot nehmeit und wohl faum der weiteren Hebung des Anwaltstandes günstig sein, der bisher seine Tätig [eit als eine gemeinnützige und geistige betrachtete und nicht gewillt sein dürste, auf daS rein geschäftliche Niveau des Agenten herabzusinkcn, zumal bie,es Gewerbe zahl- reiche dunkle Existenzen in sich sck)ließt und dadurch einiger- maßen anrüchig getvorden ist. ____________________________
Die meiste Aussicht auf Verwirklichung scheint dalfer die Einführung des numerus clausuS »n haben, also das Bestreben, die Zahl der Anwälte dem Bedürfnis anzupassen. Am Reichsgericht besteht dieser numerufi clausus für bic Anwälte schon icht; weshalb sollte es also nicht möglich ein, biese (hnrimtimg auch aus bic übrigen Gerichte zu übertragen? Hierüber aber sind bic Meinungen sehr geteilt. Die einen lehnen sie auS dem Grunde ab, weil sie davon eine Erschwerung der Freizügigkeit der Anwälte befürchten, und bic Einführung einer Maximalzahl von An wällen für jebcs Gericht den Zuzug junger strafte zum Anwaltsslandc hemmen müßte „Einen Beruf aber, beffen Wesen zum größten Teil im Kampf besteht, ber Jugend zu verschließen, heißt ihm bic Lebenskraft nehmen; er müßte Derborrcn unb verknöchern " Unb sie beziehen sich weiter barauf, daß ein in dieser Richtung vor einigen Jahren nicht bewährt hatte, weil das Publikum sich nicht daran kehrte, sondern nach wie vor sich bic bewährtesten Anwälte hcraussuchte, und stellung einer UntetöoU- i nd berg! über die vorgenom- mcnc Verteilung ber Rechtsanwälte bei ben brei Berliner Laubgerichten hinwegsetzten.
Die anderen aber ivollen ganz allgemein den numerus clausuS bei allen Gerichten einsübren, wie er beim Reichs geeicht besteht, unb ber Justizverwaltung bic Znitjchcidung
Vorschlag muß aber zuriiageiviesen werden, weil Tie anwaltschast von bet politischen
icssion und anderen persönlichen Eigenschaften abhängig machen (onntc.
Hier sucht nun ein dritter Vorschlag zu vermitteln. ES soll danach wohl auch eine nunicrudie Beschränkung der Zulassungen stattsindm, die Höchstzahl der Rcchlsan- tvälte an ben ei 1 en aber von bem Vorstand
der zuständigen Anwaltskamnier festgesetzt werden und bei einer erledigten Stelle nicht eine Auswahl linier den vorhandenen Kandidaten vorgenommen werden dürfen, fon- üt werden, der auf der anzusertigcnden Kandidatenliste obenan steht.
In welcher Richtung sich der Würzburger Anwaltstag entscheiden tvird, kann iiifosern nicht zweifelhaft sein, als der zum Berichterstatter bestellte :!^chtsanwalt Tr. Ka stier-Halle auf dem Standpunkt stehl, daß allein die Ein- führung des numerus claufi
Heilmittels verdient, und sich infolge einer von Rechtsanwalt Soldan - Mainz vorgenommenen Umfrage unter der deutschen Rechtsanwaltschaft von 3618 Antworten 2111 für den numerus clausus eiitschieden haben. Unsicher ist dabei nur, ob es sich um die Annahme des radikalen oder des vermittelnden Vorschlags handelt.
Die vesetzung 3fnis durch die Spanier.
Tic Spanier gehen mutig vor und wahren ihre Interessen, unbesorgt darum, ob es den Franzosen recht ist ober nicht:
Paris, 3. Sept. Tie von Spanien geplante Besetzung Jsnis hat hier, wie in einer anscheinend offiziösen Mitteilung versickert wird, eine so große Verstimmung hervorgerusen, daß in gewissen greifen die Jwrderung laut wird, bic französische Regierung möge den spanisch- sranzösischen Marokko-Vertrag von 19 0 4 kündigen und ihre AktionSsreihcit Spanien gegenüber wieder ausnehmen. — T<r „Temps" schreibt: Tiefe in ihrer Form unkorrekte Besetzung eines 'Punktes, der von
ben Spaniern selbst als wertlos angesehen wirb, laut sich nur babureb erklären, daß die Spanier von eifersüchtiger Fcinbseligkeit gegen Frankreich erfüllt sind unb in ben Besitz eines Pfandes gelangen wollen Man wirb halb sehen, ob Spanien gut daran getan hat, ein solches Spiel zu spielen.
Eine offiziöse spanische dtvle betreffenb die Besetzung von Jsni besagt, daß eine Konvention, nach der bic marokkanische Regierung bi cf ei Webtet an Spanien übergeben müsse, bereits seit fmu zig Jahren bestehe, aber nicht zur Ausführung gekommen sei und daß sich bic spanische Regierung seit 1908 bemühte, die Aussührung durchzusetzen Spanien habe den Maghzen wissen lassen, daß cs die (rvrtb(iuer biescs ungeklärt en Zu- stanbes nicht zulassen könne; es habe allerbiugs feine Prinzipicnsrage bei ben spanisch marokkanischen Verhandlungen barauS gemacht Bei den letzten Bcrlwndlungcn habe sich der Maghzen feierlich verpflichtet, die Monvcntton vor dem 1 Mai 1911 zur Ausführung zu bringen. Nachdem aber trotz wicderlwltcr Vorstellungen der Maghzen vier Monate habe verstreichen lassen und morgen ber ber marokkanischen Regierung bewilligte Ausschub zur Erncn nung ber Delegierten ablaufc, könne man bem Mabriber abinett nicht vorwersen, bau cs vorschnell gehandelt ober keine Mäßigung gezeigt habe. Spanien habe im übrigen I ranlreich in freundschaftlicher Weise hiervon ücrftun« L> ig t. Tic bcircifciibc Bestimmung ber Konvention von 1860 sei von bem spanisch-französischen Abkommen von 1904 ausbrücklich a u S g e n o m m e n
Zdilufi in Abrede, baß bic spanischen Projekte wenig freund lichen Gharalter gegen Frankreich erkennen ließen ober irgcnbnrie mit bem französisch-deutschen streit in Zusammenhang ständen.
Tie weitere Franzüsifieruag Marokko».
Paris, 2. Sept. Tic Agcncc Havas meldet unter dem 31. August aus Fez: Moinier langte Vier mit einer Eslonc Don 2500 Mann an. Er bricht nach Sejrou aus, wo et eine schcrifische Garnison ausstcllt.
Tie Inspektionsreise bcB englischen General» French.
Paris, 3. Sept. Sl'ricgS min ift c r Mess i my empfing heute vormittag den vom Manövergcländc zurück- gelci-rten Geueralinfpektor der englischen Armee, General F r en ch.
Tie Berliner Sozialdemokraten.
Berlin, 3. Sepl Ter Verband des sozialdemokratischen Wahlvcreins Groß-Berlins veranstalicte heute mittag im Treptower Park eine öffentliche Volksversammlung unter freiem Himmel, für bereu Besuch tagelang vorher im „Vorwärts" durch Flugblätter große Propa- ganoa gemacht worden war. An der Versammlung nahmen nebst vielen Frauen unb slinbern etwa hun- berttaujenb Personen teil. Von zehn Trioünen sprachen lozialbemolratischc Redner über das Thema: „Gegen die Kriegshetzerri und für den Völkcrfricdcn' zu der dichtgedrängten Äollsmaffe, nachdem auf ein Trom- pcieniignai lautlose Stille eiitgetrclcn war. Ter Anmarfch ber Massen erfolgte in Abteilungen von 200 bis 1000 Personen unter Führung von Ordnern, die durch eine rote Armbinde kenntlich waren. Um 2 Uhr wurde einstimmig eine gleichlautende Erklärung angenommen. Dann erfolgte ber Abzug. Um 4 Uhr hatte ber Park jein gewöhnliches Aus- scheu. Rur bie Arbeitersanitätstolonnen waren tätig, um oen infolge ber großen Hitze in zahlreichen Fällen unpäßlich Geworbenen bic crforbcrlichc Hilfe zu leisten.
— Beethovens Briefe an bie „Unsterbliche Geliebte .kürzlich ging die Rachriä): burch d;e Presse, man habe auf Gruuö eines neu au gefundenen Briefes von Beethoven feine „Unsterbliche Geliebte" in ötulieUa Öhriccv-
fie beigefetzl. m
3nt linken Schiffe bemerkt man eme Marmorplatte, in bie btci große blaue Lilien eingelassen sinb, und au| dieser Platte steht zu lesen: „Unter diesem Steine ruhen die bei Den Ausgrabungen der allen rconigskapclle von Amboisc gesammelten Gebeine, die man als bie sterblichen Uebcrrefte des irionarbo da Vinci ansieht." So Hai die Zeit selbst das Grab dieses großen Magiers der fcunft- geschichie unkenntlich Qtmaty. K. F.
Liouardos zu tun Hube. Rach Utä^igcr Arbeit aber stieß man auf ein ganz merkwürdiges skelett. Es war groß und der Schädel smtzte sich auf die Hand. Die Haltung war also für einen Toten ungewöhnlich, es war Die Haltung eines Denkers, der cwia in tiefes Nachdenken versunken zu sein scheint. Wunderbar war die Stirn dieses Schädels und sie schien sehr wohl zu ber Zeichnung zu passen, die Lwnardo von sich selbst im Greüenalter angefertigt hat Bon ärztlicher Serie wurde das Skelett als das eines 70zährigcn bezeichnet. Mütrzen, die man in dem Sarge fand, trugen das Bildnis Franz I. — zwar so, wie er zu Lwnarbos Zeiten ausgesehen hat: ohne Bart. Hierauf würben nun die Nachforschungen mit erneutem Eis er ausgenommen und es gelang schließlich, drei Bruchstücke zu sinben, auf bereu einem sich bie Buchstaben INC fanbeu; nicht weit davon wurde em Fragment mit den Buchstaben LEO gesunden unb auf einem dritten endlich waren noch die Buchstaben zu lesen EO DUS VINC. Hiernach bestand ein großer Grad von Wastrscheinlichkeit dafür, daß man wirklich aufdasGrabLionardosgeftoßenwar. Die Reste wurden sorgsam gesammelt und in die rrapclle des heiligen Huben gebracht. Tort, in diesem, mit durchsichtigen Marmorspitzen geschmückten architektonischen Juwele, wurden
Cionaröo da Dincis 6rab.
Wie über dem Schassen des Meisters der Mona Lisa, so hat auch über seinem Grade ein merkwürdiges Verhängnis gewaltet. Lionardo ist am 2. Mai, 1519 in dem stillen alten Äönigsschlosse von. Amboise gestorben — nicht, wie die Ucbcrlicfcritng rührsam zu berichten weiß, m den Armen Franz I., da dieser zur Zeit des Ablebens ^des .üünftlcrs sich uachivcislich mit seinem ganzen Hofe in Saint-Germain befunden hat. v <. •
In der Kapelle beS heiliaeu Florenliii ist Lwnardo bet- gefetzt worden, und man bar, es wohl als sicher bezeichnen, baß über seinen Gebeinen ein Grabmal errichtet worben ist Das Grabmal scheint in bat großen franz. Religionskriegen beschädigt oder zerstört zu sein; gerade in Amboise haben m dieser unglückseligen Periode ber französischen Geschichte so mas enhaste Abschlachmngai von Hugenotten sraitge,uii- den, daß der Hof Schloß und £rt verlassen mußte, weil von den zahlreichen unbcerbigten Leichen Ansteckungsgefahr zu befürchten war, und damals haben sich unhciligc Hände wohl auch an den Gräbern der Kapelle vergriffen Zur Zeit des ersten Kaiserreick)es hat bann Roger Ducos einen Teil des Schlosses von Amboise und damit auch bic Kapelle des heiligen Florentin endgültig zerstören lassen. Tie Mar morplütten der Griiber wurden damals verkauft, das Bla vieler Sarge eingejchmolzen, die Gebeine der Toten lagen offen herum unb"tue Kinber von Amboise spielten in jenen lagen mit den Schädeln und Gebeinen derer, die in alten Tagen hier beigesetzt worben waren. Welch' ein Gebaute, baß auch der Schiwcl eines der tiefsten Ten ter und gcroal- tigsten Schöpfer, die das menschliche Geschlecht heroorge- bracht hat, vor hundert Jahren den Kindern von Amboise zum Spielzeug gedient Laben mag! Endlich rouröen Die zerstreuten Gebeine wieder beerdigt, aber niemand trug Damals Sorge zu untersuchen, ob sich die Uebcrre,te Lw- uardos genau bestimmen ließen. Erst unter bem zweiten Kaiserreiche versuchte man diese Unterlassungssünde wieder gut zu machen, unb zwar war es A r f ö ne H o u s s a y e, der sich der Aufgabe widmete, nach LionarDos, Grabe und seinen Ucberreften zu forschen. An Ort unb »stelle wußr. man ihm gar nichts mehr baiüber zu berichten, unb er
Karlsbad (im ersten Briefe Beethovens mit „K " bezcichnet- geschrieben, und mit diesem Ergebnis fällt zugleich bic Ansicht von Giulietta als ber „Unsterblichen", ba biefc Liebesaffäre Beethovens in viel frühere Jahre zu verlegen ist.
— Hagin machts. Ter Direktor des Magbe- burger Stadttheaters, Eoßmann, befindet sich in Zahlungsschwierigkeiten, bie initzcsähr 200000 Mk. betragen sollen, und wird nach Sanierung der Verhältnisse uan der Tirekiwn seiner Bühne zurücktrcten. An seiner stcl.e ivirb Direktor Hagin, ber bisherige Leiter des Grazer Stadt- theaters, bes Karlsruher Stadtgartentheaters uno der Oper bei Kroll in Berlin, das Maadeburgcr Stadtthealer übernehmen. Zwischen Direktor Hagin unb Direktor Gustav Amberg vom Irving Maee Theater in Neuyork ist ferner, rote uns berichtet wird, ein Gast spiel vertrag zustande gekommen, wonach Tirektor Hagin mit einem erstklassigen Operettenensemble von 4u Mitgliedern für 101 Gastvorstellungen am Irving Place Theater verpflichtet wurde. Das Repertoire wird bte neuesten Lpcrett.'nwerte umfassen. Ttreteor Hagin unb fein Ensemble begeben sich bereits Ende September nach Neuyork.
— Äur|t Nachrichten aus Kunst und Aissen- schasr. Darmstaoter vofil alxTvb feint ieü Mai geid)loiit-nen L-forte» mit Lorvings „Undine" eröffnet. — Vom 8. bis lO. Sepieinöcr o. .. nnoti in 5ranfhrrt a. M. eine Zusamrnerikurin ötr Jmpseczntr iiaii cs handelt sich um ben 5. Dcmichcn uno ben 3. int r.ar Jmptgegencr.-Kongreß, um oen 1. Tag Der imo^wono.j. . Frauen Teulichland. uno' um eine 3ufammcnhinji impj» zwang- unb per viviscktwnsgcgneri'Hcn AerztL,
nmg daher zu Ausgrabungen über. In einer liefe iarbi zu suchen. In Nr. 35 36 der „Neuen Zeitschrift für von mehreren Metern fanden fich mehrere Bahren, zedoch I Musik" tritt nun der Leipziger Musiklchriststellcr Max deutete nichts daraus, daß man es hier mit den Ikbcrreficn | Unger, ber sich bereits als Beethovcnschriftftcllcr bekannt ~ ~ ' '*■ '* gemacht hat, biefer Ansicht entgegen, tnbem er das (schon
früher einmal ausgestellte) Jahr 1812 mit Heranziehung neuer Beweisgründe für beide Briese als das richtige in Anspruch nimmt. Tic Briese sind demgemäß zweifellos am 6., 7. unb 8. Juli 1812 von Teplitz aus nach


