Ausgabe 
1.4.1911 Sechstes Blatt
 
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Sechster Blatt

Nr. 78

16L Jahrgang

Erscheint üigNch mit Uu-nahme deS Sonntag-.

Durch.

Ochs en.

8791

49

89

. . 5052

Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten

48

85

42

79

100-105

Scha <e.

42-00

47-49

6163

48

62

. 47-49

6163

Lebendgewicht

48

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58-60

45

59

gewicht . .

. . 4748

6062

47

61

nur Mir dringende Fälle sicher anzutreffen:

D1/.

Dr. Meyerhof!, Süd-Anlage 7. Dr. Schäffer, Blockstrasse 9.

Meteorologische Beobachtungen der Station Siehe».

Weller

Schtachtwertes .

Vollflerschige, jüngere

45

51

37

32

82

92

80

71

84

94

72

67

108

102

84-00

90-98

Regen

Nebel

65

61

44

40

8085

9095

7882 6776

17,2 ' C 9,2 *0.

Pollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner

Lebendgewicht

Vollfleischige Schweine über 2 Zentner

42

56

10

8

10

VISITKARTEN in jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte, . . =n sowie mit Zirkeln aller studentischen Ver­

einigungen liefert zu mäßigen Preisen die BmhPsehe Univ.-Druckend*

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UW. f.Maschlnenbiu, Elektrot *ArdiHelrt. u. Baulngenleurwei * Progr. d. d. Sekret. Beginn der Semester : April u. Oktober.

ner Bergwerks-Gesellsckwit mitgeteilt wurde, hat die Entscheidung rn der Frage des Stabcisenverbaiides flotte Käufe und cittivrechen- den Abruf hervorgerusen, so daß man von einer Verbesserung der Marktlage sprechen könne. Ties bot um so gröbere Anregung, als Generaldirektor Kirdorf die Verhältnisse auf deut Eisenmartt als durchaus befriedigend bezeichnete. Im Einklang damit standen die Mitteilungen, die in den Generalversanunlungen der Deutschen Bank, der Dresdner Bank und der Diskontogefcllschaft über die Entwicklung des Bankgeschäfts gemacht worden sind. Da sich im Bankgeschäft die wirtschaftlichen Verhältnisse am deutlichsten widerspiegeln, gaben diese Mitteilungen der Börse ein freundlicheres Bild von der heimischen Wirtsdxrstslagc. Ttc Ultimoregulierung nahm bei einem Geldsatz von 4fi« bis 5 Prozent einen glatten Verlauf, wenn gleich die Ansprüche merklich größer gewesen sind als man erwartet hatte. Auch die Reichsboni ist nicht unerheblich in Anspruch genommen worden. Von Einzelheiten des Verkehrs ist namentlich die Festigkeit von einzelnen Fnduftricpapicren hervvrzuheben. Es gewannen u. a. Lothringer Zement, Emaillierwerke Ullrich und Eelluloid Wacker je 6 Prozent, Bayerische Brauerei Walshenn und Mainzer Brauerei je 2 Prozent, Chemische Griesheim 8 Prozent, Pokorny und Wittekind und Schlickert je 10 Prozent, Süddeutsche Leder- werke 11 Prozent, Holzverkohlung 14 Prozent und Gummipctcr 23 Prozent. Fahrzeug Eisenach haben 15 Prozent, Kunst­seide u. Westeregeln AlArlie 4 Prozent verlöret!. Privat-Dis- tonto 3' > Prozent.

Di«Eietzener LamUtendlätter" werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das Kreisblatt für den Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. Die .Landwirtschaftlichen Aett- fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Kreis Schotten.

-r. Helpershain, 31. März. Die ctlva 40 Jahre alte Ehefrau des hiesigen Landwirts P. wurde gestern in dem am Orte vorbeifließenden Kathreinbach als Leiche aufgefunden. Die Frau soll vor einigen Tagen von ihrem Manne stark miß­handelt worden sein. Man nimmt an, daß durch Schläge an den Kopf eine geistige Störung bei der Frau eingetreten war und sie in diesen! Zustand Selbsttnord begangen hat. Der Ehemann wurde verhaftet. Die Obduktion der Leiche der Frau findet heute statt.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul­straße 7. Expedition und Verlag: 51.

Red aktiv m e^K l 12. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen.

Fär, en, Kühe.

Dollfleischige ausgemästete Färsen höchst.

Schlachtwertes 4650 3487

Pollfleischige ausgemästete Kühe höchst.

Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 4045 7782 Heitere ausgemästete Kühe und wenig

gut entwickelte flingereKühe u. Färsen 3539 7075 Mäßig genährte Kühe und Färsen . . 3034 6668 Kälber.

e 2 a - e 6®^ co xi

schnittspreis pro 100 Pfund Lebend. G>djta t)t> aewichr

Börsen Wochenbericht.

= Frankfurt a. M., 31. Mürz.

Nachdem die Börse bisher einen überwiegend lustlosen, un­regelmäßigen Verkehr hatte, ist zum Monatsschluß eine Klärung eingetreten, so daß der Markt eine zuversichtliche Hal­tung erlangte. Die Börse hat das Vertrauen wieder gewonnen, daß rn der Politik ernsthafte Störungen nicht zu be­fürchten sind. Auch in der Lage der Neu Yorker Börse sckeint sich jetzt eine Klärung anzubahnen. Während die Ab­lehnung der Tariferhöhungen und die Unsich'erheil über den Aus­gang der Trustprozesse seither jede Unternehmungslust unterbunden harte, zeigte die Neuporker Börse in den letzten Tagen eine ge­besserte Disposition. Der Umstand, daß die Kurse trotz der Unlust große Widerstandksraft bewahrt haben, hat gezeigt, daß die Ab­lehnung der Tariferhöhungen die Meinung über ein befriedigendes Erträgnis der Eisenbahnen nickst umgestoßen hat und damit ist das Vertrauen auf eine allgemeine Besserung größer geworden. Tie Nachrichten vom Eisenmarkt lauten zwar mcht mehr gleichmäßig, stimmen aber darüber überein, daß die Beschäftigung zunimmt. Dazu kommt, daß die Ernteaussichten infolge der guten Ueb er Winterung der Aussaat sich günstig anlassen und es verlautet, daß die für Anfang April angekündigte Entscheidung in den Trustprozessen auf mehrere Nionate vertagt nnrd. Wenn das sich bestätigt, so hätte die Neuyvrker Börse die Möglichkeit zu einer freieren Entfalttmg ihrer Kräfte gewonnen und die deutschen Märkte haben dies als Anzeichen einer Besserung der Börsenlage betrachtet, der sie willig Folge geleistet haben. Dies founten sie um so eher tun, als auch hinsichtlich der 8tikfroirfiutg des Zustandekommens der Slabeisen-Vereinigung exne Klärung etngetreteu ist. Wie in der Gcuewinez^amWluAg der GrtseuLvche-

Vollfleischige, auSgemästete, höchsten

Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 4851

Junge, fleischige, nicht ansgemäste und ältere ausgemästete 4446

Feinste Mastkälber 64-66 106-110

Mittlere Plast- und beste Saugkälber . 6063

Weidemasischafe 42OG

Geringere Mast- und gute Saugkälber 5459 S ch w e i n e.

Pollfleischige Schweine über 2*/2 Zentner Lebendgeivicht 4546

Fleischige Schweine unter 80 kg Lebend-

pro 100 Pfd. redend- Schlacht­gewicht von-biSvon-biS

Schare 4, Schweine 148.

Tendenz: Rinder, Kälber, Schafe und Schweine lebhaft.

Preis r

Markte.

Gießen, 1. April. Marktbericht. Auf heutigem Wochen­markte kostete: Butter pr. Pfd. 1,101.25 Alk., Hühnereier 1 St. 67 Pfg., Enteneier 1 Stück 0 Pfg., Käse pr. St. 68 Pf* Kasematte pr. St. 56 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,801,00 Alk., Hübner pr. St. 1,001,60 Mk* Bahnen pr. Stück 0,801,80 Alk., Enten pr. St. 1,802,20 Mk Gänse das Pfd. 7580 Pfg., Ochsen- sleisch pr. Pfd. 8492 Pfg., Rindfleisch pr. Piund 8488 Pfg., Kubfleisch 70 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 7090 Pfg., Kalb­fleisch pr. Psd. 8488 Pfg., Hannnelfleisch pr. Pfd. 6088 Pfg., Kartosseln pr. 100 Kg. 8.00 bis 9.00 Alk., Weißkraut das Stück 20 bis 30 Pfg., Znnebeln per Ztr. 10,0012,00 Pik., Milch das Liter 20 Pfg., Birnen per Pfd. 0000 Mk., Aepsel per Ztr. 10 bis 20 Mk., Nüsse 100 Stück 50-60 Pfg., per Ztr. 000 Mk., hnenBo per Pfd. 0000 Pfg. Aiarktzeit von 82 Uhr.

F.C. Wiesbaden. Diehh oi-M ar k tb e rt cht vom 31. März. Anftrkeb: Rinder 70 (Ochsen 21, Kühe 49, Bullen 00), Kälber 100,

Eichener Anzeige-

General-Anzeiger für Gberheffen

Der deutsche Gstmarkenverein und die Lnteignungrsrage.

Die Erklärung des preußischen Landwirtschaftsministers über die Entcignungssrage hat den Hauptvorstand des Deutschen Ostmarkenvereins nicht befriedigt. Ter ge­schäftsführende Ausschuß des Hauptvorstandes hat folgen den Beschluß gefaßt: .

Tie Erklärung des Herrn Landwirt,chaftsmünsters vom 28. März in der Finanzkoimnission dos Herrenhauses bewegt sich in denselben allgemeinen, den Nietn der Sache vermeidenden Wendungen, wie Die Mitteilungen derselben Stelle vom 17. Januar iin Abgeorduetenhause. Die einzige tatsächlickie Angabe besteht letzt darin, daß für das laufende Jahr 2220 Ansiedlerstellen (also etwa über "20 000 Hektar verfug bar seien. Daß aber damit tue planmäßige Fortführung des Ansiedluirgswerkes n i ch t g e s i ch e r t wird, darüber geht der Herr Minister schweigend Innroeg. Zu diesem Zwecke müßte nach dem durchschnittlichen ^ahresbedarf des letzt n Jalwzehnts mehr als das Doppelte der heute zur Verfügung stehenden Bodenfläck>e, nämlich statt einiger ,20 000 Hektar 45 bis 50 000 Hektar, vorhanden sein. Die Mit- jteilung, daß gegenwärtig Verhandlungen über den freihändigen 'Ankauf einiger Güter schweben, hat geringen Wert. Solche Ver­handlungen finden seit Bestehen der Ansiedlungskommission un­unterbrochen statt. Sowett sie aber die Erwerbung polnischen Bodens bezwecken, und lyieraui muß doch nach dem Zwecke des Ansiedlungsgesetzes zur Ausgleichung des fortdauernden Verlustes deutschen Bodens das Hauptgewicht gelegt werden, sind sie bei l*em polnischerseits geübten Terrorismus aussichtslos. Esbleibt tzlso nichts übrig a l s der Weg der Enteignung, Iben die Gesetzgeber von 1907/08 bereits damals als unumgänglich motwendig unö in höchstem Maße dringlich erkannt hatten. Der Herr Minister bezeichnet die Staatsregierung als allein verant­wortlich für die in der Enteignungssrage zu fassende Entscheidung und lehnt daher den Versuch der Beeinflussung durch die in der Presse und von Vereinen und Versammlungen geäußerten Wünsche ab. Denig egenillier erklärte für seinen Teil der Deutsche Ost- ntarfenbcrciu: In den. weitesten nationalen Kreisen besteht die stetig wachsende Besorgnis, daß es sich um eine neue Wendung sie würde die elfte in der Geschichte der letzten! hundert Jahre sein in der preußischen Po len Politik handele und daß die Untertanuitg der Regierung, die ihr gewährten Machtmittel zu gebrauchen, einen Anfang dieser Um­kehr bedeute. Eine solche Wendung wäre für Preußen und Deutschland verhängnisvoll. De? Ostmarkenverein, ge­schaffen auf den Rat unseres größten Staatsmannes, um für die Durchführung einer stetigen Ostmarkenpolitik einzutreten, sieht es als seine vornehmste Pflicht an, seine Stimme zu erheben, wenn das mühsam geschaffene Werk von neuem bedroht erscheint. Wenn auch die Staatsregierung allein Die Verantwortung für die Maßnahmen in der Durchführung dieser Politik trägt, so hat doch die Folgen das ganze deutsch Volk zu büßen, und es ist daher die Ausgabe jedes Bürgers, der fein Vaterland liebt, rechtzeitig auf die schweren Bedenken der von der Regierung beobachteten Haltung hinzuw^sen und sich dabei derjenigen Mittel SU bedienen, die ihm nach Verfassmtg und Gesetz zustehen.

Starkenburg und Rheinhessen.

w. Worms, 31. März. Die Stadtverordnetenver- fammlnng beschloß nach dreitägiger nichtöffentlicher Sitzung den Abschluß eines Vertrages zwischen der Stadt Worms und der Rheinischen S ch u ck e r t A e s e l l s ch a f t für elektrische Industrie in Mannheim zuzusttmnren. Nach diesem Vertrage gründen die Stadt und die Rheinische Schuckertgesellschaf't mit je 50 Proz. Beteiligung (1900 000 Mark) eine Aktiengesellschaft, die die Versorgung der im rheinischen Elektrizitätsverband e vereinigten Landgemeinden der Provinz Rheinhessen, der Stadt Worms und einiger rechtsrheinischer Gegenden mit Elektrizität zum Gegenstände hat. (ßcridnsfaal.

Metz, 31. Niärz. Vor der hiesigen Strafkammer begann heute vormittag 9y< Uhr die Verhandlung des Prozesses aus Anlaß der Ausschreitungen des VereinsLorrain sportive" am 18. Januar 1911. In Erwartung eines großen Zudrauges war für die Verhandlung der Schwurgerichtssaal in Aussicht genommen, doch ist der Zudrang lücht so bedeutend als angenommen wurde. Angeklag t sind neun in c i ft junge Leute, darunter der Vorsitzende exinrain. Dieser, sowie die Angeklagten Sehl und Marrn sind beschuldigt, gemeinsam wider­rechtlich in den Versanrmlungssaal des HotelTermüius" ein­gedrungen zu sein. Samain außerdem wegen Aufforderung einer Menschenmenge zur Ungehörigkeit gegen die Gesetze und den An­ordnungen der Obrigkeit, sowie ferner wegen Veranstaltung eines Konzerts ohne polizeiliche Erlaubnis. Sieben Angeklagten wird die Beteiligung an einem lärmenden Umzug und Verübung groben Unfugs zur Last gelegt: dem Jnstallateur Nieolais außerdem Wider­stand und versuchte Nötigung der Polizei, dem Schlosser Schneider, der vielfach mit Zuchthaus vorbestraft ist. Widerstand und Be­drohung des einschreitenden Militärs und der versuchten Be­stechung eines ihn bewachenden Soldaten. Etwa 20 auswärtige Journalisten sind anwesend. Den Vorsitz führt Landgerichtsdirektor Zappermann, die Verteidigung die Rechtsanwälte Justiz- rat Blumentha l-Colbeig bei Samain und Justizrat Nennig- Straßburg, ferner die Rechtsanwälte 53 c n e a und Brau n aus Metz. Tie Anklage vertritt der Erste Staatsanwalt Go mb art und Staatsanwaltsrat Richert. Tie Verhandlung beginnt mit dem Ausritt der Zeugen. Samain, der französisch antwortet, wurde ersucht, deutsch zu sprechen, da ihm dies doch geläufig sei, doch wurde ihm schließlich zugestanden, sich in besonderen Fällen der französischen Sprache zu bedienen. Geladen sind 41 Zeugen. Ein Teil wurde nach Aufruf einstweilen entlassen. Für die Berlwndlnng sind drei Tage in Aussicht genommen.

Meyer-Elbing, Wiesbaden, gemaltes Porträt des Großherzogs von Hessen. In Mainz, Frankfurt und Wiesbaden, ivo daS Gemälde seither ausgestellt !var, wurde es in den Kritiken auf das lobendste erwähnt. Von Montag an bleibt die Ausstellung vier Tage geschloffen, ivorauf Kollektionen von C. Birnstengcl - München , HanS v. Volkmann - Karlsruhe, C. Oenicke-Berlin und W. Thielmann-WillmgShausen neu zur Ausstellung gelangen.

Landkreis Gießen.

Watzenborn, 31. März. Der Gesangverein Germania" veranstaltete gestern abend in dem Ver­einslokalGastwirtschaft zum Löwen" zu Ehren seines schei­denden Dirigenten Musiklehrer Herm Fischer aus Gießen eine Abschredsseier, die Zeugnis von der außerordent- lichen Beliebtheit Herrn Fischers ablegte. Außer den Mit­gliedern des Vereins hatten sich eine Anzahl Gießener SangeSsreundc eingefunden. Der Verein trug ,yur Er­öffnung der Feier einen schönen Chor sehr eindrucksvoll vor. Tann hielt Mitglied Jak. Sommer eine Abschiedsrede, in der er die tüchtige Wirksamkeit des Scheidenden besonders hervorhob und ihm alles Gute für die Zukunft wünschte. Nach herzlichen Dankesworten des Dirigenten Fischer für die große Ehrung, trug der Verein noch einige recht schöne Lieder vor. Auch die anwesenden Damen stimmten dem Scheidenden ein wohlgemeintes Abschiedslied an, wofür Herr Fischer in humorvollen Worten dankte. Weiter wurde der Abend von den Gießener Sang es freund en durch Ge­sangs-, Violin- und Flötenvorträ^e ausgefüllt. Lebhafter Beifall wurde einem Gießener Sangesfreund gezollt, der im Namen der Gießener Gäste das Wort ergriff. Ein Tänzchen hielt Alt und Jung bis zum frühen Morgen zusammen.

Aus Stafct und Land.

Gießen, 1. April 1911.

** Lehramt SV er sonalien. Der Großherzog hat den Oberlehrer an der Augustiner schule (Gymnasium u. Realschule) zu Friedberg Otfried Prätorius zum Oberlehrer an dem Ludwig- Georgs-Gbmnasium in Darmstadt, den Oberlehrer und Rektor an der höh. Bürgerschule zu Rimbach Wilh. Koch sunt Ober­lehrer an der Augustinerschule (Gymnasium und Realschule) zu ! Friedberg, den Oberlehrer an dem Realgymnasium und der Obcr- realschule zu Gießen Pros. Dr. Max Zimmermann zum «Oberlehrer an dem Gymnasium Fridericianum zu Laubach, den Oberlehrer an der Realschule und dem Progymnasium zu Alzey Prof. Jos. Geyer zum Oberlehrer an dem Realgymnasium und der Oberrealschulc zu Gießen, den Oberlehrer an dem Lehrer­seminar zu Bensheim Christoph Glückert zum Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Mainz, den Oberlehrer an der Realschule zu Wimpfen Prof. Gg. Grünewald zum Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Darmstadt, den Oberlehrer an der Realschule zu Heppenheim Dr. Herrn. Lotz zum Oberlehrer an der Ober» realschule zu Darmstadt, den Oberlehrer an der Oberrealschule zu Alsfeld Prof. Ludw. Schmit! »um Oberlehrer an der Oberrealschule zu Heppenheim, den Oberlehrer an der Realschule zu Oppenheim Hch. Hirsch zum Oberlehrer an der Oberreal- fchule zu Worms, den Oberlehrer an der höheren Bürgerschule zu Wöllstein Ludw. Schimpf zum Oberlehrer an der Ober- realfchule zu Alsfeld, den Oberlehrer an der höheren Bürger­schule zu Lauterbach Dr. Otto Weide zum Oberlehrer an der höh. Mädchenschule zu Offenbach, den Aspiranten für das höhere Lehramt Hch. Räder zu Worms sunt Oberlehrer an der Elconorcnschulc zu Worms, den Lehramtsassessor Wilh. Schmidt zu Gernsheim zum Oberlehrer an der Realschule daselbst, den Lehramtsassessor Wilh. Jacob in Worms zum Oberlehrer an der Oberrealschulc daselbst, den Lehramtsassessor Wilh. Fink in Alzey zum Oberlehrer an der Realschule und dem Progymnasium daselbst, den Lehramtsassessor Karl K o hl- bach c r in Schotten zum Oberlehrer an der hob. Bürgerschule daselbst, den Oberlehrer an der Oberrealschule zu Offenbach Pros. Herrn. Ke l l n e r zum Oberlehrer an dem Neuen Gymnasium zu Darmstadt und den Oberlehrer an der Realschule zu Butzbach Karl B u x m a n n zum Oberlehrer an dem Gymnasium Frideri­cianum zu Laubach, den Direktor der Realschule zu Butzbach Gust K arg zum Direktor einer Oberrealschule zu Offenbach und den Oberlehrer am Ludwig-Georgs-Gymnasium zu Darm­stadt Prof. Dr. Hch. Schnell zum Direktor der Realschule zu Butzbach ernannt.

** Lehrerperstonalien. Ernannt wurde der Real­lehrer an der Augustinerschule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg Ludwig Rud. Reitz zum Reallehrer an der Oberreal­schule zu Mainz unter Belassung in der Kategorie der Voiksschul- lehrer. lieber tragen wurde dem Lehrer an der höb. Bürger­schule zu Butzbach Otto Weide eine Lehrerstelle an der Ernst Ludwigs-Schule zu Bad-Nauheim und dem Schulamtsaspirantcit Gg. Matthäus aus Langen-Bergheim die zweite Lehrerstelle an der Gemcindeschule Zu Kefenrod.

** Hessische r Bl um en ta g. Der allgemeine hessische Blumeutag wird in Mainz, Darmstadt, Offenbach, Worms und Gießen am Samstag, 6. Mai, stattfinden. Hinsichtlich der kleineren Städte und Landgemeinden haben die Kreis- komitees zu beschließen, ob sie den Blumentag am Samstag, 6., oder Sonntag, 7. Mai, abhalten wollen. Auf >bctn Lande wird er wohl meist auf den Sonntag gelegt werden.

Kun st verein. Sämtliche seit dem 22. März aus­gestellten Gemälde, darunter die der Diainzer Malermnen, sind nur noch morgen, Sonntag, ausgestellt. Der Aus­stellung wurde auf kurze Zeit neu eingerecht ein von Oskar

Samstag, 1. April M

Rotationsdruck und Vertag der Brühl'schen UnioersiiätS Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Sießen.

Die SprungfedermatratzeUnerreicht bequemsowie die 3- und 1-teiliae PLatratze ,,Stabil" unter T. R. G. M. 420 684 und 420 685 vom Kaiser!. Patentamt ges. gesch., haben sich über Erwartung vorzüglich eingeführt! Nie­mand will die eisernen Matratzen ihres knarrenden, un­bequemen und kalten Lagers wegen: ebenso sind die Ma­tratzenStabil" ihres fast um die »äffte billigeren Preises gegen Roßhaarmatratzen ungemein gern gekauft. Vor Ankauf von Betten usw. wende man sich um Auskunft an die Möbel- und Bettenfabrik Th. Brück, Großh. bess. Hof­lieferant, Gießen, Ecke Brandvlatz, Schloßgasse u. Kanzleiberg.

Ungejochte

Bullen.

Die nach- *nd am Sonntag dem 2. April

stehenden Avi ulv von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr naeüts

Höchste Temperatur am 30. bis 31. März 4- Äiedrigste , , 30. , 31. , = +

Niederschlag: 8,0 mm.

Mär, April 1V11

Barometer auf 0° reduziert

c

E

E

-

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der Luft

Absolute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

Wind­richtung

Windstärke j

31. 2,ei

745,4

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8

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1. 7

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8

2