Ausgabe 
22.11.1911 Drittes Blatt
 
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Nr. 2Z5

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General-Anzeiger für Oberhefjen

Preis

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Mittwoch, 22. November Ml

Roianontbrucf und Verlag der Vrüblichen Unwersuäl- - Buch- und 6uinbtudettL 9L Lange. Diesen.

unae, f .widrige, nicht auflgemäiietc und ältere au-geinäuets Bullen.

"ollstetschige, auSgewachiene, höchsten SchlachtiverteS i'Ollileifdjtflc, jüngere . . ( . . .

Bärten. Rübe.

ollste,ichige auSgemästete jätfeit höchst.

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Tu ^Oietzener Fa»MendlLtter- werden dem ,tin4e,fler* viermal wöchentlich bet gelegt, dal Kreiibletl fBr Hi Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die .^anbwlrtfchastitche» Lett, krage«" erlchemen nwnatlid) zweunal-

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Redaktton. Expedition und Tnirferet: ©Aul- (traue 7. Eroed.Non und Verlag: 5L

Redaktion: I 12. Tel.-Adr.: AnzeigerDieden.

Genau wie diele Palme gewachten ilt,

ist der Konfum in

Palmin (Pflanzenfett) und Palmona (Pflanzen- Butter-Margarine) in den letzten sieden Jahren ge­stiegen. Oieke Tatfadte ist der beste Beweis dafür, daß untere Produkte einem wirklichen Bedürfnis entsprechen. Es wird bald keinen deutschen Haushalt mehr geben, in dem Palmin und Palmona nicht zu finden find. Niemand teilte daher verßumen, einen Versuch damit zu

Uebersland: Rinder geringer Ueberstand, Halber, Schale und Schweme misverkanst.

Schlachtwene» . 4651 oUjieiicl)igc auSgemästete Kühe höchst.

SchlachiiverteS bis zu I Zähren . . 4045 .'liiere ausqemaiiete Ruhe und ivenig gut cntiuidelte lungere Rühe und dürfen 3589

701.80U r Pfund W Bfunb 180 :r Pfund 80 65 ii. 85

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I Delikate^

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Ülärfte.

F. C Wiesbaden. V lebb oi - TI arktberichl vom 20. Non. .UiUricb Rinder UO tLchfen 37, Lühe 53, Bullen 0), Kälber 46 Schale 17, Schweine 373.

Dendenz: Rinder, Kälber, Schake und Schweine mittelmäßig.

abgehalten würden.

Regierunasrat Tr. Merck teilt mit, daß der Briefberfehr mit der Fürioraekassc nicht als portopflichtige Dienstsache zu bezeichnen fei. Die Briefe feien _$u franfierm.

Auf Anfrage von Büi^ermniter Sann teilt Regierungsrat Beider mit, daß die Bestimmung der Vorlage der Steucrzenel bei Gesuchen von Kriegsteilnehmern um Beteranen-Brihilse auf ministerieller Verfügung beruhe. Vei den Gesuchen feiert im Interesse der Leute alle llmitänbe anzurühren, die für das Gesuch sprächen. Bürgermeister Leun ist der Ansicht, daß das Kreisamt Gießen genau nach den gesetzlichen Vorschriften verfahre. Die Leute müßten erwerbsunfähig und untentü sbedürftig sein.

3m Kreise Wetzlar werden allerdings oft beide und c3 bekämen Leute die Betercurendechllse, die

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Leciicrriu iCbo-Veciibin (fiten) ist sehr angenehm von Oie- schmack, leicht bekömmlich und befördert zugleich den Avvetit und die Veidauung. Preis Mk. 3. die Flasche- beim Einkauf achte man genau auf daö Wort:tfccifcrriu. Zn Avotbeken erbättttck.

inkerstüpuugsbedürftig seien. TaS gleiche führt Bürgermeister Sann von dem Srnic Alsfeld aus Ncgierungsrat Tr Merck nacht noch einige Mitteilungen über die Vorschrift wegen deS irisäntlichen AttesteS und stellt fest, bafi die Kreismedizinal-, imker dabei sehr cntgcgaifommnib venadren.

Während des an die Verhandlungen sich anschließenden gern rin- amen Essens brachte Regterungsrat Weicker in eindrucksvoller iiede den Trinkspruck aus den Großherzog aus, ivährend Bürger­meister Leun der Großherzogin gedachte

Kassensturz vorzunehmen.

Regierungsrat Tr. Merck führte weiter aus, daß öfters die ^emeinderatssitzungen ungesetzlich emgeladen worden feien Tic Ladung habe drei Tage vorher schriftlich unter Angabe ter Tagesordnung zu erfolgen Wenn dies geschehe, foia die Vöglickfrit gegeben, unentschuldigt fehlende Gemernderatsmitglie- ber in Lrdmmgsstrafen zu nehmen Der Vorsttzendemacht darauf aufmerksam, daß Gemeinderatsmitglieder die Untersckrnt von Beschlüssen. mit denen sie nickt einveritanden tetm, nickt Aerweigeni dürften, dagegen seien sic berechtigt, im Protokoll entsprechend«. Vorbehalte zu machen. r .

Tie Bürgermeister sind bei Ausstellung der, Arbeiter- fahrkarten berechtigt, eine Gebühr fen 40 Pfg. zu erbeben. Diese Okbühren fließen nach der neuen Landgemeindeordnut^ in die Gemeindekasse Regierungsrat Tr. Merck stellt fest, drß die Geminderätr beschließen könnten, von der Erhebung solcher Gebühren abzusehen. Bürgermeister Fendt würde es für besser ballen, wenn die Okmeinden gleichmäßig verpflichtet werden sollten, bte Gebühr zu erbeben. Es sei mißlich, daß z. B. Gtegen die Gebühr nickt erhebe, während sie auf dem Larrde erhoben würde. Bürgermeister Törmer-Lick schlägt vor, daß zur Erhebung dieser Gebühren Gemeinde-Stempel marken eingeführt werden soll­ten. Bürgermeister Leun unterstützt dieses. Regierungsrat Weicker hält es nicht für ratsam, daß Gemrindestempelmarken ausgegebcn würden, da man kaum eine Gewähr gegen bic un­berechtigt- Ausgabe solcher Stempelbogen durch Unbefugte schon en könne Vielleicht empfehle sich die Erhebung solcher Gickühren auf Grund von Listen.

Regierungsrat Tr. Merck wies auf die Notwendigkeit bin, bre älteren Gemeinde schulden nach und nach zurück- mahlen. Namentlich sollten die teilweise noch vorhandenen älteren sUriegsschulden durck regelmäßige Tilgung nach und nach be­teiligt werden. Kleinere Ausgaben für Verstellungen sollten grund- 'rtzlick nicht aus Anlehen, sondern aus laufenden Mitteln bezahlt teerten. Tie vorgesehenen Rückzahlungen von Schulden müssen unbedingt durchgeführt unb die Termine der Tilgung genau rin- halten .verben, do hierauf z. T. ine Krebftnmrdigkrit der Ge­meinden beruhe.

Bürgermeister Sckomber hält eine Amortisation von 10°b aeif 5000 Mk. für Straßenbouten, die man der Gemeinde Dicseck trorgesckrieben habe, sirr zu hoch. Regierungsrat Tr. Merck rült diesen Satz bei Wieseck nicht für zu hock. Bei größeren Anleihen sei ein Tilgungssatz von 2fl.o der richtige, dieser Satz inerde auch im allgemeinen vorgeschrieben.

Tie Feldwegabfahrten auf die Kreisstraßen sollen, tote Regierungsrat Tr. Merck ausführt, nach dem Gesetz ge­lottert oder gepflastert jein. Tie Durchführung dieser Bestim­

mung ist im^Interesse der Erhaltung der Kreisstraßen, d-.r Fuhr werksbesitzer, und ihres Zugviehes, unbedingt noiweiidig. e; müsse unbedingt in allernächster Zeil erfolgen. Zurzeit feie. Erhebungen darüber im Gang, mroiciveii biete Bestimmung rod nicht durchgeführt sei, unb es werde den in Frage kommntd.i Gern rinden dann dos nötige milgeteilt werden.

Degen der an sich wünschenswerten Abgabe der Kreis blätter an die Gemeinde-Einnehmer sollen die G mrinben das nötige tun, da das Krrisamt von sich auS dazu nick in der Lage ist.

Kanzleirat Schiffnie weist darauf hin, daß die Bürger meister des Kreises mit Ausnahme von Grünberg, Lich und fcntng nickt in der Lage sind, an umherziehende Musiker und Schau steller Erlaubnis zum Spielen zu erteilen. Tie Ausdehnung de Dandergewerbescheine Ar den Kreis Gießen genüge nicht, das die CJcmeinben den Schaustellern die ortspolizeiliche Ofenehmiguns erteilen konnten.

Bürgermeister Leun-Großen-Linden hält dieses Verfahren für sehr umständlich. Entweder sollte das Auftreten solcher Sckwu steller überhaupt verboten werden, oder man solle die Bürger meister zur Erlaubnisertellung ermächtigen.

Kanzlrirat Schiffnie teilt mit, die Schausteller wüßten genau, daß sie sich zuerst an das Krcisamt zu wenden hätten. Regierungsrat Dclckcr weist darauf hin, daß zu einem all gemeinen Verbot derartiger Schaustellungen keine gesetzliche franb habe vorhanden sei. Bürgermeister T ö r m c r hält die Befugnis der ErlaatbniSertcilung für die Bürgermeisterei für sehr unan genehm und schildert einen Fall aus Lich, der dies bestätigt RegicrungSrat Weicker bittet, stets das jbreisamt zu benack nchtigen, wenn solche Belästigungen erfolgen. Es werde bann die Gendarmerie in Bewegung gesetzt werden. Sürgemiciftn Leun nnlnscht, daß dre Gendarmericstationen wieder an da-- Telephon anaeschlossen werden. Bürgermeister Meckel von Röth ges hält Selbsthilfe für bad Beste, Da die Gendarmerie oft nicht zu erreickfen fei. Regierungsrat Weicker hält die tzeranziehung ?er Gendarmerie für das Beste. Bei Eintritt von Selbsthüß könne leicht zu weit gegangen werden und Exzesse seien nickt zu vermeiden. Kanzlrirat Schiffnie teilt mit, daß das Telephon bei den Gendarmeriestationen laum beansprucht worden sei. Eiingc Stationen, wie Gjrüiiberg, Lich unb Lungen, feien noch angeschlossen, bei Gießen empfehle fich die Anrufung des Polizriamtes zur Vermittelung.

Zur Frage der Maul- unb Klauenseuche wünscht Bürgermeister Fendt-Lungen eine Vereinfachung der gesetz lichen Sperrmaßregln. Ihre jetzige Ausgestaltung bringe den Landwirten mehr Nachteile als sie zur Bekämpfung der Seuche Nutzen brächten. Namentlich die Beobachtungsgebiete seien ein- zuschränkcn, den Tierärzten und Fleischbeschauern könnten recht gut writcrgehende Befugnisse gegeben werden. Tie Bestimmung gen über das Verbringen von Tieren seien zum Teil sich wider sprechend unb zu streng. Auch bic Bestimmung, daß das Bich in den Sperrgebieten abzuschlachtcn sei, sei für die Landwirte nachteilig. Turch das Verbot, Tiere in den Deobackstunasgebieten zu den Faseln zu bringen, werde die Ticraufzucht direkt ge­schädigt, man solle dieses Verbot auf die Sperrgebiete beschränken. Bürgermeister Leun bemängelt ebenfalls einige Bestimmungen der Vorschriften zur Bekämpfung der Seuche. Ausfallend sei es, daß in den Nackcharkreisen lauere Bestimmungen zur Seuchen belämpfung beständen. Ter Schaden durch die Einsperrung sei oft größer als der durch die Sperr maßregeln hervorgcrusene. Es sei daraus zu achten, daß beim Aufenthalt der Tiere in frischer Luft die Seuche nicht so bösartig wirke, als wenn die Tiere ein gepfercht würden. Jedenfalls seien Erleichterungen der Sperr­maßregeln anzustreben, soweft das Interesse der Allgemrinheft dies zulasse. Mlrgermrister Schomber bemängelt bte Bestimm mung über das Abkochen der Milch in den Beobacht tungsgebieten. Tie Bürgermeister Meckel von Röthges und Schneider Vvn Utphe bemängeln, daß in einzelnen Gemeinden die Fleischbeschauer 60 Pfg. Gebühren für Has Verbringen von Tieren zu den Faseln erheben. Bürgermeister Fendt betont, daß das Fahrvieh am widerstandfähigsten gegen die Seuche sei, das solle auch bei den Sperr maßregeln beachtet werden. Bürger­meister Kuhl von Torfgüll fragt, ob die Ausfuhr von gesunden Ferkeln mich Gehöften, in denen bte Maul- unb Klauenseuche beendigt sei, gestattet werde.

Regierungsrat Langermann führt aus, daß die getroffenen Sperrmaßregeln auf Grund gesetzlicher Vorschriften erlassen seien. Die in letzter Zeit getroffenen Erleichterungen seien auf Ver­anlassung des Kreisamts erreicht worden. Die Bestimmungen über das Fahren usw. von unverseuchten Tieren in Sperrgebieten seien in letzter Zeit durch Ministerialversügung gemildert worden. Auch die Zulassung von Muttertieren zu den Faseln aus durch­seucht gewesenen Gehöften sei gestattet, auch aus unverseuchten Gehöften sei die Zlllassung unter besonderen Bedingungen möglich. Tic gesetzlichen Bestimmungen über den Ferkelttansport müßten ringehalten werden, Erleichterunden würden gewährt, soweft es möglich sei. Die Bürgermeister sollten die Bestimmungen genau beachten unb nicht die Leute unnötigerweise ans Kreisamt schicken, wenn sic sellrst auf Grund der Bestimmungen Auskunft geben und Genehmigungen erteilen könnten. Die Beobachtungsbezirke würden nach Möglichkeit Derfleinert, es sei kein Beobachtungsgebiet über fünf Kilometer von dem Sperrbezirk ausgedehnt. Die Be­stimmungen über das Abkochen von Milch seien auf Grund einer gesetzlichen Vorschrift er lassem Die Gebühren an den Fleisch- b cf (bauer seien ermäßigt unb ihre Uebemahme auf die Gemeinde werde sicher vom Krrisamt genehmigt. Das Verbot des Fahrens von Rindviehgespatmen nach außerhalb habe außerordenllich zur Bekämpfung der Seuche bei getragen.

Bürgermeister Fendt bezweifelt nicht, daß die Sperrmaß- regeln gut gemeint seien, aber es sei nicht viel damft erreich: worden. Er meine, daß durch weitere Verkleinerung der Beobach- rungsgebiete noch mehr Erleichterungen geschaffen werden könnten. Vielleicht Knute das Beobachtungsgebiet auf das Sperrgebiet beschränkt werden. Mft den jetzigen Matzrahmen werde die Seuche nicht bekämpft, sondern nur ar die Länge gezogen.

Ter Vorsitzende teilt mft, daß Anmeldungen zur Ab­haltung von Laushaltungsschulkursen genügend Dor­liegen. Er stellt ausdrücklich fest, daß die Gemeinden und be­teiligten Mädchen zu keinen rociteren Leistungen heran gezogen werden können, als von vornherein beitümnt wurde. Bürgerrneftler Sagner von Reiskirchen teilt mit, daß der Kursus in Reis­kirchen zu allgemeiner Zufriedercheit verlaufen sei. Er körrne ihre Hebernafimc nur empfehlen. Ter Vorsitzen ^e bittet. Die Gemeinden möchten sich für die Laushaltungsschulen melden, M bic Kurse im allgemeinen nach der Reihenfolge der Anmeldung

Dritter Blatt 161. Jahrgang

Gießener Anzeiger

vürgermeifterversammlung der Kreifes Giehen.

Lich, 20. Nov.

Leute vormittag fand hier im Lolländ. Las eine Bürger- meist erversammlung des Kreises Gießen statt, die Vvn allen Gemeinden durch ihre Bürgermeister bezw. Bergeordneten beteidt war. Den Bor sitz führte Regierungsrat Welcker. Pro- tnnyalbireftor Tr. Ufinger war am Erscheinen verhindert: der von ihm in Aussicht gestellte Dortrag über die Landgemrinde- orbnung wird im Januar stattfinden. Mitgeteilt wurde, daß Bütgrrmctfrrr Walter-Daubringen in diesem Jahr sein Lüjähriges Drenstjubiläum feiern konnte.

Ikbcr die Perei n fa chun g deS Geschäftsverkehrs Bericht etc der Vorsitzende. Seine Llusführungen beschäftigtrn sich hauptsächlich mit der wünschenswerten Verringerung der Mo- nilorien, ba hierdurch die Arbeit vermindert und die Porwkosten verringert werden. Die Berichte sollen kurz und allgemein v?r- standlich abgefaßt sein. Namentlich die Baugesuche sollten pünkt- lick und sorgfältig behandelt werben. Zur Vereinfachung der chesckiftsführung hat 'man die Amtstage in Grünberg und Lungen abgeschafft, woraus sich bis jetzt Anstände nickt ergeben haben.

Bürgermeister Leun- Großen-Linden wünschte zur Berrin- fadmnn der Geschäfte beim Baubureau, daß die Termine ver­längert werden und kleinere Reparaturen nickt mehr genehmi­gungspflichtig sein sollten, wie das auch das Ministerium wolle.

Regrerungsrat Langermann stellte fest, daß beiden Wün­schen schon vom Krrisamt entsprochen sei

Bürgermeister Fendt-Lungen meinte, es würden in eini­gen Angelegenheiten Arbeiten verlangt, die nach seiner Ansicht nicht notwendig seien.

Bürgermeister Sann wünschte eine andere Gestaltung deS KrelSblattes. Durch die Deröficntlichung im anderen Teil der Zeitung werde manche Verfügung übersehen.

Regierungsrat Welcker führte aus, nach bent auf Wunsch deS Ministeriums abgescklosseneri Vertrag mit dem Kreisblatt erscheine dies nur zweimal wöchentlich. Eilige Bekanntmachungen müßten deshalb anders erscheinen.

Dürgermcister Fendt-Lungen wünsckte Beibehaltung der udmärtigen AmtStage, toäbrcnb Bürgermeister Schomber- Siescck die Beseitigung her Vorschriften über die Genehmigung tr Einfriedigungen und Lostore wünschte. Nack Aufklärung des Vorsitzenden handelt eS sich dabei um eine Vorschrift der all­gemeinen Danordnnng.

lieber die Reichstag-Wahlen, bic Vorbereitung bntu, berichtete KreisamtSgehilft Lenz. Wir werden angesichts der Wich­tigkeit des Gegenstands auf die allgemein verständlichen Aus­führungen des Redners noch näher zurückkommen. Einige An­fragen der Bürgermeister Leun, S a n n - WriterShain und A u m a n n - Londorf ftnden befriedigende Beantwortung.

RegicrungSrat Dr. Merck machte einige Bemerkungen über die Aufstellung der Gcmcindevoranschläge. Er bat nament- lick um pünkilickw Einhaltung des Termins für die Einsendung der Voranschläge, der nach der neuen Landgemeindeordnung bis spätes) r n s Ende Dezcwbrr festgesetzt ist. Zn empfehlen ist ober die frühere Einreichung bet Voranschläge. Durck die nickt rechtzeitige Aufstellung der Gcmrindc-Rechnungen durck die Ge- meindereckner dürfe die rechtzeitige Fertigst'llung der Voran­schläge nicht verhindert werden. Der Dermögensstand müsse all- itährlick neu eingereicht werden. Namentlich macke die Feld- icrctnigung eine neue Vermögensfeststellung notwendig, wobei f aber zu beachten fei, daß die Bonitätsfeststellung für den Grund- fiückspreiS nicht allein Inaßgebenb sei. Auck die Gemrindefchulben seien alljährlich genau anzugeben. Dom 1. Avril 1912 ab ist tri Veräußerungen im Werte bis »u 500 Mark keine krriS- emtlicke Genehmigung mehr erforberlick, auck brauchen feine Ur- fundspersonen mehr anwesend in sein. Auf ritte Anfrage des Bürgermeisters Sckeld von Lindenstruth bemerkt der Vorsitzende, daß die Gemrindegrundstücke nach bent gemeinen Wert zu be- toerten seien . ,,

lieber die Besetzung von Gemeinberechnerstellen sprach cbensalls Regierungsrat Dr. Merck Er machte beson- Irr-? daraus aufmerksam, daß nach der neuen Landgememde- orbnung der ?lussckrcibung der Rechnerstellen immer bte Fest­setzung des Gehalts nack einem festen Satz, nicht nach Prozenten, vorau Angehen bnl>e. Die Gehaltsfestfetzung dürfe nicht mtt Rück­sicht auf eine hestinrnfte Person erfolgen. Die von der Gcmetnde in AuSsickt genommene Person sei von ihr zu befitmmen. ba tws Lreisamt nur ba& Bestätiguttgsrccht habe. Die Gemrinderäte - haben bett Rechner bureb Abstimmung zu beitimmcn, Losentichetb ist nickt zulässig. Mljährlick ist durch den Bürgermeister ein

Die Erfolge find glänzend. Du/*

Von Stenten sowie nun dem Publikum laufen täglich Auer- fcnnunqofdjrcibcn ein über die glänzenden Erfolge welche, durch Vcciferrin erzielt werden. ES ist dieö ein Prävarat, welchem 'ick in kurzer Zeit durch feine überaus günstige LLirknng bei Sdttuäctc zuständen, nervösen Ltörungen, Blutarmut, Bleichsucht, in der

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ist man empfindlich. Rasch ist eine Erkältung da und die Stimme Ist öfter beleurt und heiser als frei. Da* Ifistige Gefühl der belegten Stimme vergeht, sobald man ein paar Wybert - Tabletten zu sich nimmt, die immer zur Hand sein müssen und in allen Apotheken

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