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26.1.1911 Erstes Blatt
 
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Krofdorf^6

Die heutige Nummer umfatzt 16 Seiten.

bie interessanten Untersuchungen der Plateau und M. de SZucn bewiesen solche Vergleiche iu finden und sie Bcrccknungen anschaulich ,u machen.

daher kommen, daß es uns sehlt. Indessen ist cs, wie französischen Forscher Felix haben, nicht gerade schwer.

des neuen österreichisch-ungarischen Flotten- Programms über 300 Millionen MTonen beträgt, die

sich auf die Haushalte bis zum Jahre 1911 verteilen.

.Hummeln und die großen schwerfällig fliegenden Xläfcr sowie andererseits an die leicht schweb.nden Mücken zu erinnern, um diesen Latz bestätigt zu sehen. Tie Untersuchungen, die von den obengenannten Forschern angestellt wurden, haben nun ergeben.

tage kommt er auch zu uci ut-nc.nv.tw» «umvu^u., dem er alle möglichen militärischen Fragen getan, fragt er auch: Le Tourneau einige wichtige wilde Lungen

auf Grund der angestcllten

Für die fliegenden Infekten gilt der Lau, daß sie im all­gemeinen keine Last forttragen können, die wesentlich schwerer ist, als das Gewicht ihres eigenen Körpers: die Größe und Festig leit der Flügel spielt dabei merkwürdigerweise keine Rotte. Zugleich mag die interessante Tatsache hier vermerkt werden, daß die relative Größe der Flügel in dem Maße abnimmt, wie das Körpergewicht wächst: man braucht sich nur an die

Von verschiedenen Seiten wurde darauf hingewiesen, daß die Not der Beamten und zwar nicht allein der niederen, sondern auch der mitt le ren Beamten, eine sehr große sei. Es dürfe aber dabei doch nicht vergessen werden, daß sich die Beamten in einer sicheren Lebens­stellung befänden, und daß für sie in Krankheitsfällen, wie auch für ihre .Hinterbliebenen int Todesfälle wenigstens eine gewisse Sicherung vorhanden sei; auch sei eine Differen­zierung zwischen den verschiedenen Beamtenllassen bei Ge­währung einer Teuerung.zul ae eher geeignet, Unzufrieden­heit zu erregen, so daß man damit doch leine Ablnlse er­reichen würde Weiler wurde von Mitgliedern des <ttnanz aus schuss es daraus hingewiesen, daß nach einer int vorigen Jahr erfolgten Erhöhung der Einkommensteuer um 15 Proz. und cine^noch größeren Erhöhung der Vermögenssteuer dem Volke nicht in diesem Jahre schon wieder neue Steuern auf erlegt werden könnten. Es müßten zunächst die Mittel sichergestellt werden, die notwendig seien, um eine sichere Unterlage unseres Finanzwesens, insbesondere bezüglich der Schuldentilgung zu gewinnen.

Von der Regierung machte man darauf aufmerksam.

Der HMche Manz-nirschutz und die Hot der Beamten.

R. B. Darmstadt, 25. Jan.

kennt die überraschende Kraft kleiner Tiere (insbesondere der Insekten, und ihre oft beispiellos dastehende Schnelligkeit und Gewandtheit, die sie bei der Verfolgung der Beul? oder im Falle der Selbstverteidigung zeigen. Aber so bekannt diese Tatsachen an und für sich sind, so wenig genau find untere Vorstellungen Über die in Wirklichkeit entwickelten Kraftleistungen: dies mag oft an genügenden Vergleichspunkten

Byzantinische Mpfgiken in In einem Bericht an die Pariser

daß noch den Steuerlisten etwa 40 Prozent aller Steuer zahler, nämlich 147000 Steuerzahler, nur ein Einkommen von unter 900 Mk. haben, die insgesamt 367 000 Mk. an Steuern aufbrfngeu. Aus diesen Zahlen gehe hervor, daß doch auch noch viele Steuerpflichtige in Hessen vorhanden seien, die nicht so sicher gestellt seien, wie die Beamten. Die Notlage der Beamtenschaft werde auch von der Regie­rung nicht verkannt: es wurde aber auch von dieser Seite betont, daß als Grundlage der Finanzperwalkung zunächst eine geordnete Schuldentilgung geschaffen werden müsse. Sei diese vorhanden, so werde eine E r h ö h u n g der B e amten geh älter eintreten, die allerdings n icht ohne St euerer!) öljuitg durchzuführen möglich sei. Die überaus knappe Gestaltung des diesjährigen Haushalts- schließt aber aus, daß namhafte Abstriche und Ersparnisse sich hierbei erreichen lassen, jedenfalls bei weitem nicht so viel, daß hierdurch die erforderliche Summe für eine Teuerungszulage aufgebracht werden könnte.

Nach der sehr eingehenden Aussprache int Ausschuß mußte man sich schließlich davon überzeugen, daß ohne eine wesentliche Steuererhöhung die Gewährung einer Teuerungszulage nicht durchgeführt werden könnte; an derseits aber war es klar, daß die Frage einer neuen Steuererhöhung zurzeit nicht in Erwägung gezogen werden kann.

Mit der heutigen Sitzung sind die gemeinsamen Be­ratungen zwischen Ausschuß und Regierung über den Lltatsvoranschlag für 1911 beendet. Ter Ausschuß wird in seiner morgigen Sitzung noch die Restkapitel des Haus­halts erledigen und hat dann nur noch das Schuldentil gungsgesetz zu beraten, was erst nach der Rückkehr des Finanz Ministers Braun geschehen soll.

Oesterreich-Ungarn; neues Zlottenprogramm.

Gemäß feiner geringen Küstenausdehrmng unterhielt Oesterreich-Ungarn bisher nur eine sehr bescheidene Flotte, bie sich, abgesehen von der Donauflottille, aus 12 Schlacht- schissen, 11 Kreuzern und einigen 60 Torpedobooten Zw- scmtmensetzte, von denen aber der größte Tc . veraltet war unb für moderne Seeschlachten nicht in Betracht kam. -ttcic asötte hätte unter den gegebenen Verhältnissen für Oester­reich-Ungarn augenscheinlich auch heute noch genügt, wenn nicht die Bestrebungen Italiens in dieser Beziehung und bie energische Balkanpolit-ik des Grafen Aehrenthal e» Oesterreich-Ungarn angezeigt erscheinen ließen, feine Flotten- rüftunq zu verbessern. Tenn die Toppelmonarchie^ die früher' Venedig in sich einschloß und jetzt lediglich an Triest ihr Ausfallstör findet, um als Großmacht an den Mittel­meerhändeln teilzunehmen, kann fich hier nicht auf Deutsch­land verlassen. Der Engländer beherrscht durch ^uez und Gibraltar Ausgang und Eingang zum Mtttelmeer, die maritimen Stützpunkte Englands int östlichen Becken des Mittelmeers sichern ihm ebenso lüic feine Zentralstellung auf Malta die absolute Herrschaft zu, und diese wird noch dadurch verstärkt, daß sowohl Italien, wie Frankreich, dem Umid der Mittelmeermächte angehören.

'Zwei bisher unbekannte Reste m i 11 e l h o ch - deutscher Dichtungen wurden jüngst von einer volzein- banddecke ans dem Besin des Bürgermeisters Schrader M chat - ftäbt abaelöft- Die Res.e enthalten Ab cimttc aus dSmWi II e - h a l m Wolframs von E f ch c n b - und aus Rudou Bar- laam Das Woliramsck 5t;id flamm: nach dem/ Bericht von Ps-ilipp Straach in der Zcitschrifi <;v deutsche Altertumskunde aus der cvf.cn Halste des 1- Ja untf enthalt.aus­

gemalte Initialen, ebenso nne das gleichfalls yem 14. Jahr­hundert angehörige Bartram-Stück.

Haeseler-Aneküoten.

Bei Gelegenheit des 75. Geburtstages des Feldmarschalls Grafen Haeseler werden noch manck>erlci auf ihn bezügliche Anek­doten wachgerufen. So erzählt die bekannte allwöchentlich er­scheinende SoldatenzcitschriftMeine Dienstzeit" in ihrer diesem Tage gewidmeten Nummer ein paar solcher scherzhaften Anekdoten. Bekanntlich mußte unter ihm jeder Offizier und Mann seines Korps jeden Weg und Steg in Lothringen kennen. Bei einer Besichtigung wurde ein Soldat gefragt:Wo liegt der Berg, den Sie da hinten sehen?" Airtwort:Der muß schon in Frankreich liegen."Warum, wieso'?"S o n st wären wir sicher schon einmal oben gewes en." Einmal wollte der Feldmarschall in den letzten Jahren das nach ihm benannte Fort Hacseliw" bei Metz, seinen langjährigen Wirkungsort, be­suchen unb erschien dort. Als er nun Einlaß begehrte, verweigerte ihm dies der Posten, obwohl er in Uniform war. Er hatte näm­lich die Instruktion, keinen ihm nicht persönlich bekannten, auch keinen ihm unbekannten Offizier einzulafsen. Obgleich Graf Öac- feier ihm sagte, wer er sei, blieb er doch bei seiner Weigerung bestehen und der Feldmarschall, die Pflichterfüllung vollauf würdigend, kehrte ruhig um. Tann aber ließ er dem gewissen hasten Posten zur Belohnung ein Andenken daran zukommen. Bei der Ausbildung der Kavallerie legte Graf Haeseler den größten Wert daraus, daß jeder den ihm gewordenen Auftrag auch unter allen Umständen zur Ausführung zu bringen suchte. Einmal erhielt ein Dragoner den Auftrag, gut gedeckt nach einer .Höhe zu reiten und zu sehen, was für ein Baum es sei, der, weit sichtbar, dort oben stünde. Ter Mann führte den Ritt auch gut aus, aber bei seiner Rückkehr nach dem Baum be­fragt, antwortete er:Exzellenz, das weiß ich nicht, ich habe solchen Baum noch nie gesellen." Als ihm Graf Haeseler darauf erwiderte, daß er also seinen Austrag nicht ausgeführt habe, zog der brave Reitersmann aus der Tasche einen Zweig des Baumes ,Unb sagte:Exzellenz, ich habe eine Probe davon mit­gebracht." ')hnf wurde er belobt, daß er sich so zu helfen gc-

loniki cnt - Akademie der Jn-

Es gab eine Zeit, wo Oesterreich gegen Italien bie Schlacht von Lissa gewinnen konnte (1866', aber diese Zett ist vorbei, nachdem Italien sich national geeinigt, finan­ziell gestärkt und eben durch seine Anlehnung an England feine weitausgedel.nten Küsten behütet wußte. Oester­reich-Ungarn verzichtet darauf, irgendwelche Ansprüche im Mtttelmeer geltend zu machen, es beschränkt diese lediglich auf das Gebiet der ?lbria, tritt aber damit umsomehr mit Italien trotz aller gegeirfeitigenDreibundfreundlich­jett" in Gegensatz, weil einmal der Vorstoß Oester reich-Ungarns, der zur Einverleibung Bosniens und der Herzegowina fiu/ttc, Italien besorgt sein ließ um bav Schickjal jener Gegenden, in denen einstmals der Einflug venezianischer und genuesischer Kaufleute maßgebend war, und wo noch jetzt bic italienischen Levantehändler den Ber- kehr zwischen dem Okzident und den Battanlandern ver­mitteln. Die Verwandtschaft des italienischen nut dem montenegrinischen Fürstenhause, das itaXienifch-' -1sfischc Ver> brüderungsabkommen, die Unsicherheit der Balkanvcrhalt msse überhaupt zeigte im Zusammenhang mit der Staats Umwälzung in der Türkei, daß hier Oesterreich Ungarn unb Italien wetteifern mußten.

Man kann es ihnen infolgedessen nicht verdenken, wenn beide trotz ihrer Angehörigkeit zum Dreibund sich gegen­einander stark zu machen suchen. Zwei Marinevorlagen werden in den nächsten Wochen gleichzeitig den beider­seitigen Parlamenten zur Beschlußfassung unterliegen. Was zunächst das italienische Flo 11 en b aup r o g r a m m angetrifft, so sieht dieses neben einer Verstärkung der Küstenverteidigung eine Beschleunigung der jetzt im Bau begriffenen vier Dreadnoughts vor und rechnet des wei­teren mit dem Ersatz der bis zum Jahre 1890 gebauten erstklassigen Schlachtschiffe. Man weiß, daß Oesterreich be­reits imlangst 1 Dreadnoughts auf Stapel hat legen lassen, ohne vom Wiener und Osenpester Parlament dazu ermächtigt zu fein. Man erfährt aber jetzt, daß die Gesamtforderung

Was ist das für ein Denkmal dort oben9"Das Denkmal beA 1 Armeekorps für die Schlacht bei Eolombev-Nouilly am 14 August 1870."Wie sieht das Tenkmal aus ?"Es ist ein Löwe!"Warum ein Löwe?"Ter Lowe stellt bie Tapferkeit dar." Ter Hauptmann ist innerlich stolz über diese Antworten, aber es sollte doch anders kommen.Kennen Sie noch ein anderes Tier, das man auch so gelegentlich aui wlchem Denkmal sehen kann ?" Natürlich meinte Graf Haeseler den Adler, der bei Metz die meisten Denkmäler ziert, aber der brave Musketier war ariderer Meinung und brachte nach längerer Ueberlegnng bi: Worte hervor:Ter Bär!"Warum ber Bär? Tas kann ich nicht einsehen," sagte der Graf.Der Bär, ws ist dte Ftcirke "Nicht schlecht, aber den meine ich Nicht: der Aachste. Tie Schlange, sie bedeutet die Klugheit." Der ^tab des Grasen bricht in schalleiides Gelächter aus, auch über sein sonst so ernstes Gesicht fliegt ein verräterisches Zucken. Endlich, nach mehrfachen weiteren Fragen kommt ein Musketier auf den lange gesuchten Adler.Richtig," sagt Haeseler, zunächst al]o ber Lowe, bann aber nicht der Bär und nicht die Schlange, lonbern ber s1,bler Es gibt aber auch noch andere Tiere aus der Erde, Die man manchmal ^u Vergleichen heranzu-tthen pflegt, die will ich euch aber nicht nennen." Er meinte ,ebenfalls gewiß: Vier­füßler, die gerade nicht wegen ihrer Klugheit bekannt lind. Als er bann aber die Besichtigung nut den Wortenw*

Kompagnie hat gut Bescheid gewußt, es ut viel erreicht ", bei roar keiner swlzer als der Hauptmann und icmc Leute. Als Diem aber am nächsten Tage durch Metz ging, riet ihm ein Kamerad zu: Bei Ihrer gestrigen Besichtigung soll ja eine komp tc Me­nagerie vorgeführt sein" Und diese BezeichnungMenagerie behielt die Kompagnie lange.

Die ganze heutige Sitzung des Finanzausschusses, ber als Vertreter der Regierung Staatsmtnister Ewald, Minister des Innern v. SDombergt und mehrere Mini­sterialräte beiwohnten, wurde ausgefüllt durch die Beratung über die direkten Steuern, mit welcher in Verbin­dung auch die Frage der Erhöhung der Bca m t c n b c f o l - düngen und einer Teuerungszulage erörtert ^urbc. Es wurde zunächst die Frage behandelt, ob nicht vielleicht die direkten Steuern in dem neuen Staatsbudget zu niedrig veranschlagt seien. Man wies hierbei auf den Unterschied zwischen den Voranschlägen und den tatsächlichen Ergeb­nissen ber früheren Fahre bin; wenn man diese einander gegenüberstelle, so ergebe sich, daß die Ertragnisse «m durchschnittlich zwischen 34 Hunderttausend Mark über die Voranschlaassumme hinausgegangen seien, ^ec dies aber ber Fall, )ü müsse man erwägen, ob nicht der erhöhte lieber)diufj für das Fahr 1911 zur Deckung einer Teuerungs­zulage für bic niederen Beamten verwendet werden könnte. Von' der Regierung wurde hiergegen auf die Abschlüsse des letzten Jahres hingewiesen und bargetan, daß für bas Haushaltsjahr 1910 gegen den Voranschlag ein Fehlbetrag von etwa 37 000 Mart zu erwarten sei. Dies komme daher, weil im vorigen Fahr entgegen den ursprünglichen Vor­schlägen ber Regierung von beiden Kammern 200000 Mark Mehrerträgnis aus den Steuern eingesetzt worden seien. Keinesfalls sei zu ermatten, baß ber jetzig- Voranschlag wesentlich überschritten werde. Wenn nur die Beamten mit einem Höchstgehalt von 2000 Mark und bic sonstigen, im Staatsdienst bis zu einem solchen Höchstgehalt beschäf­tigten Personen berücksichtigt werden würden und eine Teuerungszulage von nur zehn Prozent erhielten, so würde dafür ein Betrag von etwa 415 000 Mark erforderlich sein. Berücksichtigt man weiter bic Lehrer, Schulverwalter, so sei ein fernerer Betrag von wohl 150000 Mark notiücnbig; derartige Summen ftänben aber dem Staate absolut nicht

Dafür I zur Verfügung__

wußt habe.

Eine sehr scherzhafte Erinnerung aus seiner Hauptmanns zeit in Metz erzählt auch brr Oberst Suren. Grai Haeseler liebte es, nach anstrengenden Hebungen die Truppenteile zu be­sichtigen und die Leute dann nach diesem und jenem zu fragen, um zu sehen, ob sie auch noch frisch geblieben seien. Nach einer solchen zwölf stündig en Korpsübung an einem heißen Sommer- deckt. 1

der betreffenden Kompagnie, und nach- ichnsten und ichonen Künste teilte bei: irando|iif)c Architekt Marcel - - - ' " : *die er während

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sollen gebaut werden: 1. die oben genannten 4 Dread­noughts im Tonnengehalt von je 23 000, 2. 4 Schuelp kreuzet, 3. 20 Torpedobootszerstörer, 4. 20 Hochieeboote und 6 Unterseeboote. Dies bedingt natürlich eine Vermehrung de-5 Friedensstandes der Kriegsmarine um etwa MOO M<mm Wäre dieses das ganze, so könnte es sich das österreichisch­ungarische Volk schon ruhig gefallen lassen, aber, ganz abgesehen davon, daß die gleichzeitige Umgestaltung bc^^ Landheeres wohl nicht ohne wesentliche Meinungsverichic- denheiten in den Delegationen abgehen wird, soll bereite vom Iahte 1914 ab ein neues Flottenbauprogtamm m Kraft treten, das den Ersatz der veralteten 3 schiffe der

Monarch" Klasse fordert und dadurch Oesterreich Ungarn weitere Ausgaben aufcrlcgt. Ter Chef der osterteichiich- nngarischen Marine heißt Graf Montccuculi. Ein Vorfahr von ihm hat das Wort geprägt, daß zum St ne g fuhr en Geld, Geld und abernials' Geld gehört. Oesterreich Ungarn läßt es sich was kosten, um im Mittelmeer gerüstet zu j_eui. Es wird damit zu einem Hüter des Weltfriedens in eut)» curopa, wie ihn Deutschland in Norbeuropa darstellt.

P etersburg, 25. Fan. Im Ministerium erfolgte der Aus tausch der Rattsikalic'nsulkundcn vom 27. November. Das zwischen Italien unb Rußland a b g e ich 1 o i s e n e A b t o in in c n über bic obligatorische schiedsgerichtliche Beilegung von Streitfragen tritt am 25. Februar in Strait.

Eine Rede der württenibergischen zinanzminifterr.

Stuttgart, 25. Jan. Tie Zweite Stimmer begann heute nachmittag die Beratung des Hauptfi na nzha n s - Halts und der neuen Gehaltsvorlage. Finanzmini ste v u. Geßler erwähnte im Lause des Finanzexposös, es müsse gesagt werden, daß ohne das Zustandekommen der Reichs ' finnnsreform das günstige Ergebnis des Haushalts nickst möglich gewesen n>ärc, weil dann die Leistungen an das sRcid) sick unerträglich gestaltet hätten. Ministerpräsident Tr. v. Weiz­säcker erklärte, daß durch die von der Regierung beabsichtigte Ver­einfachung d er Staatsverwaltung eine jährliche seines Studiums der byzantinischen Tcntmäler von Saloniki machte. Nachdem ihm bereits früher die Auffindung von schönen Mosaiken gelungen war, die die Kirck.e der hl. Sofia schmücken, Latte er in den Jahren 1909 und 1910 bic kostbaren Mosaiken! der Kirche von St. Demetrius untersucht und auch den Bildwerken der schönen Basilika von Esii-Djnma, deren Restauration von den Türken in Angriss genommen ist, seine Aufmerksamkeit zu­gewandt. Dabei ist es ihm geglückt, eine Folge von 36 dekora liven Mosaiken, die an den Bogengängen des Hauptschiffs der Basilika angebracht sind, ans Licht zu sördern, wodurch ein hervorragendes Meisterwerk der byzantinischen Kunst des 5. und 6. Jahrhunderts der Forschung zugänglich gemachr wird.

Der rechte Zeppelin. Als Graf Zeppelin kürzlich in Warthausen bei Biberach der Beerdigung des verstorbenen Frhrn. v. König beiwohnte, erörterte die Wart Hauser Schul­jugend dieses Ereignis ausgiebig. Einer der Buben rief froh­lockend aus:I hau älles gfca, hofcht bn an alles gsea? Hoscht da Zeppale au gfca?" Ein Zweiter tagte zwei wind: Ha noi, der ifcht jo gar nit bo gwca, der wär' ;o nit in Gotts- acker nei'ganga!" Ta klärte ihn aber der andere auf:Ha looifcht l weißt) nit der reacht ider rechte Zeppelin das Luft­schiff- ischt do groca, halt bloß der M a (Mann)!"

< T i e Muskelkraft der Insekten. Alle Welt

M 22 etftes Blati 161. Mrgatg Bonnerstog, 26.3anuar 1911

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