Ausgabe 
25.1.1911 Zweites Blatt
 
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9- .Sombetg« (jiboitiK J°hi, «ta letzteres ein

' Einstimmig wied.".

Eisler Becker.

9.

^ute mittag um 3 Uh- Kaußer bestattet. 2e Mgründer und Eh^ »nungen von Bereina erteten die Leiche M

9-

iec der heutigen Lei. i Karl HadermannII eten der Stadt BuM j innen. Von 621 Slim». Wahlrecht Gebrauch gt- )en Seiten der 4Jacici: 1 hatte die Wahl te Malische Partei diejem,!

12. Januar. Auch v > )ie Pierzigfähr/.-/, : u n 13 detz bei//w." oitesdienst m te ) die Gemeinde, > \ Familien-Abrist >r eröffnet hatte, Hub 1 Herzen gehende An- legte: ,Ans Bateci^ Sproedt hielt emr in Südivestasrila, ?< Leitung seines Dingentr ändlsche Chöre vor uitf r mit wohlgelungM Zur Ehrung dec ar. ien 1866 und 1870< en der Festverjammlur des Krieges 187M11 der Veteranen süc « aus aus das Blüd^

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...

Roggen

1)

vüchertisch.

Frankiurt a.M. 266'., (

Mannheim 215 (

unb Hexen anzuwenden wissen, ge- qegen die Ratten folgendermaßen.

<+

Mai 206.00 (- 1.75),

Märtte.

Getteidepreise m Mannheim

Meteorologische Beobachtungen der Station Stehen.

Gießen, 23. Januar 1911.

Schneefall

Höchste Temperatur am

- 0,2 mia.

24.

Siiedrigne Riedericblaa

(- (- (4- (- (- (-

161 (

153 ( +

Bei 50 groß. Flaschen frachtfrei in ganz Hessen.

197

194

200

201

201

199

175

153

165

165

168

(- ( + ( (+ (- (4-

1) ) 1) 1) 2)

IV,) )

4)

Wo keine Niederlage, unmittel­barer Ver­sand frischer

Füllung.

Königsberg Danzig Stettin Polen Breslau Berlin Magdeburg Halle l'eipjiq Dresden Rostock Hamburg Tüsseldori

1) ) ) )

Jan. 1911

1)

1)

2)

)

2)

1)

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1)

1)

3)

1)

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1)

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mit der ich dem Boykott- Händcn)

gar noch

207 (

205 (-

195 (

Haler 155 (- 155 ( 150 ( 152 ( 150 ( 173 (

2)

3i

2) ) )

2)

143', 147

145

143

144

149

149

154

152

152 142

155

154 161'/, 162'/,

170

202 (

192 (

200 (

202 (

Getreide-Wochenbericht

der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 17. bis 23. Januar 1911.

Argentinien kam in der letzten Woche mit stärkerem Angebot heraus und tat seine Forderungen um mehrere Mark ermäßigt. Auch Rußland war verkausslustiger, ohne aber sonderliches Ent­gegenkommen zu zeigen. Zeitweise gaben zu der schwächeren Ten­denz, die sicl) in der Berichtswoche auf dem Weltmärkte bemerkbar machte, mäßige .Kursrückgänge in Amerika Veranlassung. Die Nachrichten über die Wintersaaten in den Vereinigten Staaten lauten nicht einheitlich: während verschiedentlich Befürchtungen geäußert werden, glaubt das Fachblatt Cincinnati Price Curreitt die Situation weniger ernst beurteilen zu können. In Rußland sind die Saaten, nachdem in der letzten Woche starte Schueenrengen

Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Broipreise am 23. Januar 1911.____________

nennt der Einsender das, wenn em Arbeiter bei der Nachfrage um Arbeit erst nach seiner Gesinnung gefragt rotrb. -wie er es, rociut den Arbeitern, die die Möglichkctt habm, wo Ardett zu finden, ihnen dies durch das Eingreifen der F. T. u^vogliai gemacht wird. Ick, kann es verstehen, daß das ruhige, ftchlichc Verhalten der streikenden Arbeiter einem so ,,unpartetrs<m'n Bur- ger, wie der Einsender sich zu nennen beliebt, nicht rn den Strout paßt, diese Art Leute ft freu es lieber, nxnn beu Urbcitern der Gwuldsfaden reißt, wenn sie auf die an sic gerichteten Provo-

Eingesandt.

/Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Nedattion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

(+ (-

Zvm Ausstand in der Brcuterei Deuninghoff.

Anmerkung der Redaktion: Auf das Eingesandt in der letzten Samstags-Nummer erhalten wir von einem der ausständischen Arbeiter eine Entgegnung , die wir im vollen Wortlaut abdrucken wollen, obgleich sie in vielen Gingen ab­schweifend und unsachlich ist und Ausdrücke rote "^vvertroren- heil" bei derartigen Presseauseinandersetzungen unstatthaft smd Selbst im sozialdemokratischen Lager scheint man einen Boykott der erwähnteii Art Vielsack) nicht zu billigen, denn tu derOber- ----------

hessischen Volkszeitung" war zu lesen: ,Lm übrigen,haben wir Wetzen 100 Kg. 21.25 2Lo0 _M. bereits vor Wochen die Ansicht ausgesprochen, datz roir ben | fRoaaen 100 «0 16.00-1 .2.o Mk. Lokalboykott für unzweckmäßig tmd für einen Fehler halten.

gebeugt.

* Ein altes Spiel. An der Westküste des nordamert^ konischen Kontinents zieht sich südlich von Alaska schmal und lang das von den Tlingtten bewohnte Gebiet hin. Ste., rauh und felsig ist das .Küsten- und Jnselland, aber seine Bewohner wissen trotz der Ungunst der Natur ganz charmant zu leben und die Freuden chres Daseins sogar durch em Spielchen zu mehren. Doch man spielt nicht.Karten, Nicht.Domino nM Billard, sondern sehr genüg)am d^Stabchen^ptel - B^r oder fünf Dutzend zylindrischer Uolzstabchcn, bessere auch von .Knochen, ^hn Zentimeter lang, sauber abgedreht und poliert, stnb hm- reich end, um die Leidenschaften der beiden Spitlgepner^zu ent­fesseln. Die Stäbchen werden m zwei Hausen se^lb und unter 4edernbast verborgen. Spannungsvoll setzear sich bie Spieler einander gegenüber, denn nun geht's los, aber nicht nut großem .Kopfzerbrechen und geistreichen Kombmattonen,, sondern höchst einfach mit Erraten, in welchem von beiden Kaufen Nch em bestimmt bezeichnetes Stäbchim vorfmdct, oder welcher von ihnen die gerade oder ungerade Zahl von Stabchm enthalt. Wer ruhttg geraten bat, erhält eine besdunmte Anzahl von Stäbchen als Gewinn 3n dieser Weise setzt sich das <9^10 lange Tort, bis einer der beiden Partner seine sämtlichen,<sMbchen verloren W-. oülcm Anscheine nach reicht das Stäbchenspiel weit M «e Jahr­hunderte zurück, so daß es manche unserer enropalschen Spiele an ehrwürdigem Wter übertrifft.

* Dor Gericht. Richter:Zeugin, also zwanzig Jahre sind Sic erst alt? Ja, mit wieviel Jahren sind Sie denn auf die Welt gekommen?" r . 3 .x, .

* Schmerzensgeld. Ich mutz das Geld mübnngen, sonst gibts klotzige Kloppe. Sier hast du fünsztg Pfennrge Schmerzensgeld. Danke! Dafür kann man fick) schon einmal verkloppen lassen.

* Kasernenhofblüte. Feldwebel:Bltemchcn, feixen Se nid) so! 5c steh'n hier in Reih' und Glied und nich' im Küchenschrank!"

(Rencral Dechaurand, als Wfagtet einen Fdrg htjemmr ^Srfer unternahm, stürzte das Flugzeug aus etwa 100 MetaSöhe infolge eines Windstoßes plötzlich h^ab^er Genial zog sich leichte Gesichtsverleyungen zu, Eebianchi brach das lmke

Dem. ____

- Tie Illustrierte Zeitung, Lett>zig, Verlag von! I. I. Weber, rechtfertigt auch in ihrer neuesten Nummer vom 19. Januar wieder den guten Ruf, dessen sie sich seit langOi Jahren berechtigtermaßen zu erfreuen bat. Von buntfarbigen Illustra­tionen finden wir ein reizvolles Bild ,/Nottäppchen nach emem Gemälde von Sonnenschmidt undFellenmsel bet Gotland von Gustav Adolf Romin. Ferner finden wir eine doppelseitige Or^ ginalzeichnungMensur auf Schläger" von Otto v d^Webl und Schlittensport auf dem Lunzer ^>ee" in Niederösterreich, rm ganzseitiges Bild. Tie textlichei- Beiträge nnd von Hervorragende-M Interesse. Die Uraufführung des von Max Grube) Rudolf Lothar bearbeiteten DramasDer Kardinal" an neuen S.ostheatrr zu Meiningen behandelt Otto Sonne, dem ein ganzietttges und zwei kleinere Szenenbilder nach Originalzeichnungen von ProfeNar Hans W. Schmidt-Weimar beigegeben sind. Die wertvolle Samm- lunq Schmit gen in Köln würdigt Konservator Dr. Fritz Witte in einem reich illustrierten Artikel. 'Die Modetorheiten aller Jahr- nifirt 9nirife Sck>ul»e-Brück in einer mit vielen Ab-

23. bis 24. Januar = -p 1,8 * 0.

23. , 24. , --- 2,2 eC.

Nationen reagieren.

Ich glaube, daß derunparteiische" Bürger darüber unter* richtet ist, daß schon gewisse Elemente beauftragt wurden, die streikenden Arbeiter zu provozieren. Er wird auch wissen, das eine ganze Anzahl von Wirten in dieser Hinsicht ihr möglichstes getan haben. Und gerade diejenigen Wirte haben sich bisher am niederträchtigsten gegen die um ihr Recht tämpfcnden Arbeiter Ausbruch des Kampfes sie ihrer vollen Sym-

169 (4- 1)

170 (4- 4)

167 (- )

Kleine Tageschronik.

In Nürnberg liegen etwa 700 Personen an Influenza

Aus Speyer wird gemeldet: Ter Pionier Klotz aus Pforz­heim, der aus Furcht vor Strafe fahnenflüchtig ipar, hat bei der Verfolgung durch 20 Pioniere einen Offizier und einen Unteroffizier lebensgefährlich v e rletz t.^ Als der Verfolgte gestellt wurde, tötete er sich durch einen Exhutz aus seinem Tienstgewehr. ...

Infolge eines Sch nee sturmes ist der Verkehr zwischen Saturn und Poti und den Teilstrecken derTranskaukasischen Bahnen eingestellt worden . QAnAnn

Tie Volkszählung inPetersburg ergab ungefähr 1 900 000 Einwolmer. Tie letzte Volkszählung vor 10 Jahren hatte IV2 Millionen Einwohner ergeben.

In St. Clair-de-Halouze (Departement £hmc) wur­den vier Bergleute verschüttet: zwei pmrden als Leichen zu Tage gefördert: die Rettungsarbeiten roerbeit eifrig fortgesetzt, da man glaubt, daß die beiden anderen am Leben sind.

Am Montag vormittag stieß in der Nähe von Pentypridd auf dem durch das Flußtal des Taff führenden Binnroeg ein Personenzug mit einem Kohlenzug zusammen. Die ersten Wagen des P cr f o nen zu g es schoben sich ineinander, die anderen Wagen bilden einen Trümmerhaufen. Es sind 11 Tote aus den Trümmern hervorgeholt worden.

vermischte».

60000 neue Sterne. Unter den neu angefünbeten Stiftungen, die Andrew Carnegie wissenschastlichen Jnstilnien hat tuteil werden lassen, befindet sich auch das ^^^AEnk ^nes neuen Teleskops für das Bergobservalorium auf dein Mount Wilson m Kalifornien. Bei dieser Gelegenheit wird m den bQran er mnert, daß die Astronomen dieses ObieroatonumS bereits 60 000 neue Sterne entdeckt haben; es ist zu erwarten, drost Zahl

mit Hilfe des neuen ausgezeichneten Teleskops noch beträchtlich vei° gröber! werden wird.

* Wie man in Rußland die Pestbekamst fr . Seltsame Vorschläge zur Bekämpfung der Pestgefahr gehen einer in Baku erscheinenden Zeitung zufolge vom Kaukasi- schen Militär-Sanitätsinspettor Herrn Schuchow aus, der in einem Tagesbefehl zur Vertilgung der Pesttrager unter anderem wörtlich na^tehendes nt ^Empfehlung bringt. Quacksalber, befonders die aus dem Volke, darf man nicht außer acht lassen. Unter dem Einfluß hypno­tischer Einwirkung der Musik auf die Ratten, einem Mittel, das allerlei Zauberer und Hexen anznwenden wissen, ge­staltet sich der Kampf gegen die Ratten solKendermaßen. Am Ort, wo das zu geschehen hat, muß vollständige Ruhe herrschen. Der Rattenfänger setzt sich mitten im yofe nieder uiid spielt auf einer kleinen Pfeife in hohen Tonen eine eintönige Melodie auf. Der Hexenmeister reguliert seine Atmung und vermag dadurch stundenlang sein Ptusikinftru- ment ertönen zu lassen. Hierauf steht er auf; bre Ratten folgen ihm in unabsehbaren Massen direkt zum Scheiter­haufen oder zu einer tiefen Grube, wo der verzaubertes Tiere der vorher bereitete Tod harrt. Es ist sehr mög­lich das; fick) unter den Soldaten des Kaukasischen Militär­bezirks solche Hexenmeister befinden. . ." Schade, bemerkt das russische Blatt dazu ironisch, daß die Ideen des Herrn Schuchow nicht rechtzeitig über Baku hinausg^drungen sind. Vielleicht hätten sie der Pest in Odessa und Chardin vor-

Universitäts-Nachricbten.

Kiel. Wie wir hören, bat der a. 0. Professor der Mathematik Tr Georg Landsberg in Kiel den Ruf an tne Universität G ie ß c n an Stelle des in den Ruhesttmd tretenden ord droseisors Geh. Hofrats abgelehm und wird als^OrdinarmS und Nach­folger von Prof. Lothar Heister m Kiel bleiben.

Drucksachen aller Art

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Landwirtschaft.

Auszeichnung. Ten Erzeugnilfen der izabnk land- Mchchinen von PH. M a y i a r t h u. E o m p. m

Mnenbc «reife auerfannt; 3 große Ehrenpreise 'höchste Aus- 1 aroßes Ehrendiplom, 5 erste Pretst, zusammen neun

Preise, die für die außerordentliche Leistungsfähigkeit der Firma ein glänzendes Zeugnis sind.__

München 226 ... ..

Weltmarktpreise: Weizen: Berlin _ -

Budapest April 192.65 (4- 2.5-0; Pans San. 222 35 (- 2 40) Liverpol März 159 ^0 (- 00.00), G-DicaaoJUlat 152.7o (- 3.6o) loggen: BerUn Mat 156.50 (- 1.50). Haler: Berlin Mai lo4.7o (- 1.25) Wit. x

mebagegangoi find, letzt gegen Frnstqeßrhr geschützt. An ItmbRnb bk Felder zum größten Teck roteber 'chncenei, w bei stärkerem Frost Gefahr für die oaaten beW- ^^Ige der 'dmwi,eren Haltung de5 Auslandes machte ,«h auch mir den deut- schcn Märkten eine Beruhigung bemattar, bxe indes weniger m den Preisen, als in verminderter UMernehmungslust zutage trat. Stellenweise hatten die gestiegenen. Preistroa5 m<br Weizen an gebot herausgelockt, bxf) stellten sich die ^ordermigm. für neue Abschlüsse zu hoch. Jmmerhm bleiben seine Qualtwtm zur Deckung früherer Verkäufe von Exporteuren gesucht. In aus­ländischer Ware wurde auf Grund ermäßigter Forderungen nncher manches unternommen unb daraufhin verschiedentlich .^^rung abgegeben, im übrigen verhalten stch Abgeber im

geschäft bei der bestehenden Tckparckat ziemlich reserviert, lo oav die Preise nur 1V< Äkark verloren. Für Roggen war die Lendenz durchschnittlich fester, da vom In lande wenia angeboten wird, während sowohl seitens des Konsums als mich kettens des Exports Nachfrage vorlag. Besonderes Interesse zeigte sich für.trodcnc Qualitäten, und da solche spärlich am Markte sind, gntt man wieder mehrfach auf Russenroggen zurück. Im Lieferungsgefdrott standen mit derartigen Erwerbungen zuiammenhettigende Abgabm- Deckungen gegen Exportverkäufe gegenüber; die Preise stellen sich gegenüber letzter Woche um lVs-l8/< Mari niedriger. Hafer ist vom Jnlandc nur zu hohen Preisen erhältlich, aber die Händler klagen, daß sic im Konsum nicht entsprechend verkaufen können. Rußland offerierte zeitweise billiger, hielt aber jum Schluß wieder mehr zurück. Tas gleiche gilt von russtscher Gerste. Mais war trotz ungünstiger argentinischer Emteaussichten oernad)Ia))tgt.

Es stellten sich die Preise <ür mlänödcbee öeneiöe am letzten Markttage in Tlarf pro 1000 kg je nach Oualttat, wobei das Mehr ( + ) bezw. Weniger (-) gegenüber der Vorwoche m Klammern () bejgelügt ist. roteolgt:

Wetzen

, Xcr große Widerwille der bleichsüchtigcn Kranken gegen

rbeiter bje heilsame Ernährung mit Milch wird am leichtesten durch den Zusatz vonKnie ke" überwunden.Kniete' tst sehr wohl­schmeckend und verändert nicht nur in recht angenehmer Wecke den Aschack der Kuhmilch, sondern macht dieselbe durch Verhinderung der klumpigen Gerimtung auch leichter verdaulich.Ihv7n

benommen, die vor Ausbruch des Karnptcs |ie ihrer vollen Sym­pathie versicherten. Tic Kiiider, die beim Postenstehen mitbeteiligt sind, werter Herr Mitbürger, das sind dieselben lungcn Leute, die bei der F. D. für 9 Mark Wochenlohn täglich 14, 16 und 18 Stunden ausgcbeutet wurden. Gewiß unerhört, wo bleiben da die Arbeilerschutzgcsetze? . f

Und warum die etreifieihmg dieroten Radler Herumtragpng der Boykottplakate beauftragt hat, will Einsender auch verraten, dies kam daher, weil untere Plakate von den Plakattafeln (gewiß von unparteiilchen

Gießen. 24 Jan. Marktbericht. Aus hetitigem Wochett- markte kostete. Bittter pr. Psd. 0,901.00 Mk., Hühnereier 1 et. 10-11 Big., Enteneier 1 Stück 0 Psg., »ase pr. Zt. b-8 10., Kasematte pr. St. 5-6 Psg., Tauben pr. Pr.vM-1^) D k., Hühner pr. St. 1,001,60 Mk., Valuten vr. Sttick 0,801,80 TI?., Unten p^ St. 1,80-2,20 Dl?., Gänse das Psd. 75-80 W, '^n- fleisch pr. Psd. 84-92 Psg., Rlndlletsth pr. Psund «8 big., ckuysleisch 70 Pfg., Schweinefleisch pr. Pstrnd »096 Psg., uatv- CUKUl ,,CWUJ ---- .. , - s^,

fleisch S. Pfd. 8084 Psg., Hantntelfleisch vr. Psd. 60-^4 Pst., h-underte führt Lourse Schulze-Bruck m einer mit vielen Ab- kartoffeln uv. 100 Kg. 7ch0 bis 8.00 Pik., Weißkraut ba§ ©tud 20 bübungen geschmückten Plaudert vor Ligen, lieber neue Ei> bi§ 30 Psg., Ziviebeln per Ztr. 8,0010,00 Mk., fDlilct) das zählungsliteratur verbreitet fi^ (Jarl Contt Scaptnell^ Das Vtter 20 Pstü, Birnen per Psd. 15-20 Mk., Aeplel per Ztr. aftue[Ie ThemaSchmutz und Sck-und ut ber 2iterq ur fmbti m 10 bis 15 Mk., 91 ässe 100 Stück 5060 Psg., per Ztr. 000 Alk., Nitschmann einen verltandniSvollen Beurteiler. Roderich Bohnen per Psd. 00-00 Psg Marktzeit von 82 Uhr. Benedix widmet zur Wiederkehr semes 100. Gebmckstages rot

- «arloKelmarkt-Bericht vom 23. Januar 1910. Dort- LI. Januar I. Feuder emen Gedenkartikel. Auch ine tageS- mund- Maanum bonnm 3.40-0.00, weiße runde 2.60-0.00. geschichtlichen Ereigniste werden textlich und illusttatw beruch. Gelbfteischiqe weiße 0.00-0 00, rote Mk. 4 00-0 00. K o l n: [ sichtigt.

Role Lorten Alk. 2.650.00, Magnum bonum Mk. 3.30-3 40, weiße ~

runbe Alk. 2.703.25, Gelbfleiichige blaue 'Mk. 3.203.40, rote 3.50 I Kivct)llC^C Uad)r

bis 3.65, weiße 3.80. Krefeld: Rote Daber Mk. 0.000.0>^ I Loauaeitlaie tyeillCinOt.

andere rote Sorten 0.000 00, Magnum bonum Mk. 0.00 bst I , _. ,,, . .

0.00, Gelbfleisch,ge rote Mk. 0.00-0.00, weiße Mk. 0.00-0.00. Donnerstag den 26. Januar, abends 8 Uhr ,m Matthaussaal: Plaidt' Rote Daber 0.000.00, andere rote öorten 0.00 b,s idelstunde. (Bilder aus der Avostelgeschlchte.) 000? fflagnum bonum 3.00-0.00, meibe runbe 3.10 ®elbflei|d,iqe »axx« v. --ch l ° N ° r.

vote 3.30-0.00, meine Mk. O.OO-O.uO. Regensburg: Rote 3n der Stadtkirche.

'orten 2.102 20, 'Diagnunt bonum Alk. 0.00O.uO, weiße runde I Freitag den 27. Januar, vonnittags 10 Ubr. Vereinigter Tlf 0 000 00, Gelbfletjchtge blaue 0.000.00, weiße Mk. 0.o00.00. HsvU- und Milttärgottesdienit zur Feier des l ebursttages ^emer Olles' für 50 Kg.) Majestät des Kaisers. Piarrer^l u s f e l d.

In dem Eingesandt in Nr. 18 vom 21. Januar 1911 Meter Leitung wird der Boykott wider die Firma Tenntnghoft und die angeroanbten Mittel zur Durchführung deswlben, von einem an­geblichunparteiischen" Bürger, ln emer Art behandelt, die ich nicht unwidersprochen lasten kamt. Ich sehe davon ab, des Ein­senders soziales nnd ökonomisches Verständnis, das et mUbieiem Eingesandt der Welt offenbarte, zu charakterisieren, sondern will - mich nur auf die Gegenüberstellung der ^xttiachen, zu dem an-1, geblichen Terrorismus der Arbriter, bestlwanken 24.

Zunächst ist sich der EiMender über bie Ursache des KaEes selbst nicht klar, dies i,t ihm aber ganz nebensächlich, er fühlt sich trotz^m berufen, seinunparteickches Urteil über dm Verlauf dieses Kampfes abzugeben. 'Xie fettens der Firma ^Ertnrnghoff vEentlichten Löhne, bilden für ihn den AngclpunA heraus folgert dieserunparteiische" Bürger alles wertere. Er hat also, trnß seinesscharfQi Beobachtungvermogens" die von uns erfolgte Charakterisinung derWahrheitsliebe" der F..D nicht gelesen,^ er weiß nicht, daß dieser Kampf ein Abwehriampf ist. -Lte Arbeiter kämpf Qi um die Erhaltung ihres Koaltt ionsrech ts, roegen geringer Lohnslnderungen sind zwei Arbeiter gemaßregelt worden, wonach nach der schrosfesten Abweisung aller Vermittelungs^r.uche fettQiS der F. T., sich die übrigen Arbeiter mit ihren gemaßregelten Kol­legen solidarisch erklärten. , , I

y Tie F D bat aus der Braumalzsteuererhohung und der damit verbundenen Bierch:eiserhöhung ein ^^^c^ftgemachi ,17 000 Mark), hätte )ie nicht die Kleinigkeit von 1300 MarA Mehrbelastung jährlich auf sich nehmen können, die die Arbeiter- fotberung »erursachtc. ftatt Kafcregetagen

Terrorismus nennt derunparteiische Bürger lros Verum- traaen der Boykottplakate durch dieroten Radler und das! Postenftehen vor den Wirtschaften. Wirklich erne wunderitzire ^efi- nition' Wenn das Herumtragen von Plakaten und das Posten­stehen 'vor ben Wirtschaften.schon Terrorismus ist was ist denn dann die Diktatur des Hefeiyndi.kats? Wie ergeht: e3.ben öei^ bänblern und Bäckermeistern, bw sich dielen Machtgeluften des Hefe- syndikats, wozu auch die Firma D. gehört, beugen raunen ?

Was ist es denn, wenn die T. ihren abhängigen Birten untetfagt, choe Räume M Verjromrbursen hQ^ugeben? Wie

abgerissen wurden. r _

Wenn sich nun der Schreiber des Emgesaicht zuletzt darüber aufregt, daß die Arbeiter noch die Hilfe der Bürgerschaft Gießens anruft, so bin ich überzeugt, baß daS noch emc gnostw Berechtigung bat, da ich annehme, daß ein guter Jcil ber Gictzener Einwobnerscknift noch nicht auf der ^tufe des Reiclfsluyenverband^' zur Bekämpfung der Sozialdemokratie angelangt ift,' und ttch dennoch zur Bürgerschaft zählt. Wenn ich cs auch verstehen kann, daß es Leute gibt, die zu allem zu gebrauchen |inb, ft,übersteig« es doch nach meiner Auffassung den Gipfel der Unverfrorenheit, wenn ein Mensch, der in solcher Weise rote der (Smienber des Ein­gesandt in Nr. 18, die Polizei und L-taatsanwaltschaft gegen kämpfende Arbeiter hetzt, sich noch als unparteiisch ausgibt.

Es ist noch erwähnenswert, daß roir während des namptes wiederholt versucht haben, mit der F. D. Einigungsverhandlunge^ anzubahnen, die F. D. bat aber alle Veriuchc abgewiesen, selbst der Herr Oberbürgermeister hat einen Korb erhalten.

Und das olles ist einemunparteiischen Beobachter ent­gangen? Ein stteikender Arbeiter.

Höchste Schlachtoiehpreiie in F r a n k l u r t a. 9)1

Fleischpreise tn Gießen

I Ochsen

I Kälber

1 Schweine

50 Kg. Schlachtgewicht 8891 Mk.

Kg. Schlachtgew. 93-100 M. y 6o67

'/, Kg. 84-92 Psg.

_ 8084 , 7, v 80-96 ,

Temperatur der Liift

S c il

Relative Feuchtigkeit

Wind­richtung

Windstärke

- ®rab der BewStkiung In gedniet der sichid. Himmelsfl.

Wetter

2*

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-0.5

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0

10

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2

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8

2

10