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161. Jahrgang
Dritter Blatt
Nr. 68
Erscheint ISgNch mit Ausnahme des konnla-L.
der Frankfurter Gegend gearbeitet ha sie nidn lange auszuhalten pflegen.
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fc. Frankfurt a.M. Di e bboi-Markt b eri chlvom20. Mar-z. 9lufltteb: 1192 Rinder, 425 Odilen, 47 Bullen, 720 Kühe und Färsen,
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wenig gut entwickelte Färsen . . . . ältere ausgenläslete Kühe . . . . . 'Uiäiitfl genährte Kühe und Färsen . . Gering genährte Kühe und Färsen . . ft ä l b ec.
Feinste Mastkälber Mittlere Mast- und beste Saugkälber . Geringere Plast- und gute Saugkälber S di a I e.
Stallmastschafe:
Mastlämmer und jüngere Masthammel Schweine.
Vollsteisdiige Schiveine von 80-100 kg Lebendgewicht
Dollileischige Schineinc unter 80 kg Lebendgewicht Dollsteischlge Ldiweine von 100—120 kg Lebendgewicht Doltilekschige Schweine von 120—150 kg
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Tie „Olehener $ömfnenblätter" werden dem „Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, da- „Krclsblatt für de» Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Die .Landwirtschaftlichen Seit' fragen" erscheinen monatlich zweunal.
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311 ftätber, 272 Scha'e, 2381 Schiveine.
Tendenz: Rinder lebbn<t, geräumt, Kälber gedrückt, Schaf« ruhig, ausvertaust, Schweine lebhaft, nahezu geräumt
PrgiS iür 100 Psd.
Lebend- Schlacht-
Redaktion. Expedition und Druckerei: Schul- strotze 7. Expedition und Verlag: 5L
Weöaftion:fc^ll2. Dell-Adr^AnzeigerGtetzen.
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Dienstag, 21. März 19fl
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unuxrfuät# - Blich- und Etemdruckerei.
R. Lange, Dießen.
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Frankfurt a. M., 20. März. tOrig.-Telegr. deü ,Gietz.
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Kräftigungsmittel; erhältlich in Apotheken, Paket tztrka '/, Kilo) 2)1 art 3
Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 20. Diärz. (Orig.-Telegr. des „Gien. Anz."s Amtliche Notierungen der beutiqcn FrudN marktvreis e. Wetzen A'k. 20.30—20 40, fturhess. Mk.20.30—20.50. nordd. 00 Alk., La Plata ftansas Bit. 00.00—00.00, Roggen (hiesiger) 'Mk. 16.00 bis Mk.l6.15,Gerste(Wctterauer) Mk.l8.00—19.M, Gerste Franken Mälzer Ried Alk. 18.50—19.50, Kleie Alk. 00.00-00.00, Haier Mk. 15.00 bis Aik. 17.00, Mais Alk. 13.60-14.10, Weizenmehl 0 Alk. 29.50 bis 00.00, 2. Qualität Mk. 23.75-00.00, 3. Qualität Mk. 22.25 bis Alk. 00/D, 4. Qualität Mk. 00.00 - 00.00, Roqgemnehl 0 Mk. 22.50—23.00, 1. Qualität Alk. 00.00—00.00, 2. Qual. Alk. 00 00
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bis 00.00, Weizenkleie Mk. 8.75 bi-- Mk. 9.00, Weizens-Haie Mk. 9.25—9.50, Roggenklcie Alk. 9.00 bis Mk. 9.50, Malzkeime Biertreber 12.00-12.50.
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Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhefjen
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Vielfach haben btc Arbeitgeber Abnetgung, Leute, btc dxm tn der Frankfurter Gegend gearbeitet Haden, einzustellen, da sie nicht lange auszuhalten pflegen. Dagegcnt ist. tm Bericsstsmonal auf der Frankfurter Arbeitsv'rmittlungsstellc nrit jüngeren Leuten eine bessere Erfahrung gemacht worden: mehrere junge landwirtschaftliche Arbeiter Haden sich entgegen Der Sitte dec ftranffurter weiteren Umgegend aus Iahreölohn vermietet, um nicht so schnell arbeitslos zu werden. Äeltere Arbeiter lassen sich auf Jahr es lohn gar nicht ein. In den Weingegenden sind durch die Bekämpfung des tzeu- und Sauerwurmes alle landw. Arbeiter beschäftigt. In den weiblichen Abteilungen der dem Verbände angesch-lossenen Arbeitsnad>weise steigt btt Freguenz der den Arbeitsnachweis in Anspruch nehmenden Herrschaften und Diensimädchen und der Bermitllungszahlen von Monat zu Monat- eüt Mangel an Dienstboten herrscht satt überall noch.
Von den Organen des Mitteldeutschen Ardeitsnachweiswer- bände» wurden 7446 Stellen vermittelt (gegen 7787 im Vormonat , darunter: Dkieder-Ingelheim 1, Wildungen 1, ^Wolf- Hagen 1, Seligenstadt i. ö. 2, Westerburg 2, Gorbadj 3, Witzen- hausen 3, Eltville 4, Bensheim a. B. 5, Wildungen verberge zur Heimat) 5, Biebrich a. Rh. P, Sulba 7 Weilburg a. ^. <. Oderlahnftein 9, Marienberg 9, K'reuznach (Ö. z. H i 10, Darmstadt (H. z. H.) 13, Herborn 13, Marburg a. L. 13, Kreuznach 14, Worms i.H. z. H. 14, Fechenheim a. M. 17, Wiesbaden (H. z. H.) 18, Wetzlar 26, Tiez 28, Hanau a. M. 30, Gietzen (H z. H.) 34, Bingen a. Rh. 37, Frankfurt a. M. (H. z. 66, Limburg a. L. 77, Giehen 83, Friedberg i. H. 109, Darmstadt 188, Worms 201, Offenbach a. M. 244, Mainz 431, Kassel 749, Wiesbaden 1288 und Frankfurt a. M. 36,8.
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Metz, 18. März. Rach der Metzer Zeitung hat Leutnant Erb, der wegen Diebstahls zu längerer Freiheitsstrafe verurteilt worden war, gegen das Urteil des Kriegsgerichts Berufung eingelegt. Er hat den Tatbestand bestritten und gleichMig gegen seinen ehemaligen Burschen Anzeige wegen Meineides erstattet, wie das Blatt schreibt, um der Berufung den nötigen Nachdruck zu neben. Dieser Bursche war seinerzeit selbst des Diebstahls verdächtig 6 Tage in Untersuchungshaft, wurde dann aber auf freien Fuß gesetzt und die Anklage nicht gegen ihn, sondern gegen den Leutmant erhoben.
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Frankfurt a. M., im März 1911.
Im allgemeinen hat sich die günstige Lage des Arbeitsmarktes fm Berichtsmonat weiter entwickelt. In der Metallindustrie ist durch die weitere Entlassung von Arbeitern in den ehemaligen Lahmeoerwerken, deren Zahl weit über tausend betragen dürste, eine starke Beunruhigung eingetreten. Zu einer Kalamität haben sich diese Entlassungen iedoch auch in diesem Monat nicht entwickelt. Hiesige Arbeiter sanden in nennenswertem Umfange Unterkunft. Für einen weiteren Fortschritt spricht auch der Um stand, daß ältere Leute gesucht werden. EinsteUungen fanden hauptsädstich bei Elektrizitätssirmen und Maschinenfabriken statt. Auch nach Bauschlossern herrscht aute Nachfrage Für Spengler und Installateure war der Monat schlecht, dock die hiesige Arberts- vermUtlungssteUe ist der Ansiclst, daß es sich um eine periodisch wieocrkehrende Adflanung handele. Durch Derltzgung einer Geld zahlerapparalefabrik nad» Berlin wurden einige Arbeiter arbeitslos, doch ist diese Entlassung von feiner weiteren Bedeutung. Auch von Offenbach a. M. wird der Gesd)äftsgang der Metallindustrie als gut gemeldet, ebenso gestaltete sich hi Kassel die Nachfrage lebhaft. Tie Lederwaren -und Reiseartikel- Industrie berichtet von einer Verschlechterung des Beschäf tigungsgrades: in verschiedenen betrieben musste Verkürzung der Arbeitszeit erfolgen. Diese mangelhafte Beschädigung kehrt^saison- mähig wieder Aus Mainz wird gemeldet, daß dort nach Sattlern und Tapezier em rege Nachfrage herrsche. Frankfurt a. M. be- richtet, dast für diese Berufe reichlich Arbeitsgelegenheit vorhanden geivn'en sei: aus Mangel an Arbeitskräften konnten nicht alle offenen Stellen in der Tapeziererbrand»e besetzt werden. In der Holzindustrie herrschte eine gute Besänftigung. Die Arbeitsvermittlungsstellen Franlsurt a. M., Mainz und Darmstadt melden guten EesäEsgang. In Frankfurt a.M. wurden die meisten Sdneiner für Bauarbeit verlangt. Bei den Wagnern und Glasern (Rahmenmacher), konnten alle angemeldeten Bewerber ziemlich) untergebraebt werden. In Darmstadt war die Beschäftigung in der Möbelindustrie besser als tm Vormonat. Spezial- arbeiter auf Stühle und Kontormöbel waren feljr gesucht, nicht nur in Darmstadt, sondern auch im Bereich der nächsten Arbeitsnach »eise, wie Weinheim, Mannheim und Karlsruhe. Die Schuh- i n b u ft r i c in Offenbach a. M. war besser beid)äftigt; es herrschte Mangel an tüchtigen Arbeitskrästen, besonders an weiblichen. Die Lage des Arbeitsnmrktes im Baugewerbe ist günstiger geworden. In Fr<mkfurt a. M. konnten alle arbeitsucheTtden Vlaurer untergebracht iverden, nur für Zimmerleute war geringe Nachfrage, Da die meisten Neubauten nock nicht so weit gediehen sind. Auch der Frost hat den weiteren Aufschwung in der Bau- tätigfeit etwas verzögert, wie aus mehreren Teilen des Verbands- aebietes gemeldet wird. In der Chemischen Industrie tft der Beschäftdzmmsgrad weiter günstig. Im Buchdruckergewerbe hat die Besserung anaehalten. Während der Arbeits- loseitsland, wie ans Frankfurt a. M. beridjlct wird, bei den Setzern von 28 auf 12 fiel, stieg er bei den Druckern allerdings noch um 4, von 18 auf 22, doch verblieben im ganzen am Monatsschküst 40 Arbeitslose gegen 52 im Vormonat. Im Gaft - und S ck a n k- wirtschaftsgewerbe liefen, wie von Frankfurt a. M. und Wiesbaden gemeldet wird, die Aufträge auf feste Stellen und Saison stellen rächt zahlreich ein; auch weibliches Personal wurde Tn crli.'blidi größerer Zahl als im Vorjahre cermiltell. Bei den ungelernten Arbeitern war die Lage des Arbeitsmarktes gleichmäßig: während Frankfurt a. M. und Mainz eine :iing melden, wird aus Wiesbaden und Kassel über geringe
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Vevfichernngeines<»O-Iährigen! Ich kann Ihnen die Sßerfitüerunn geben, daß Lioson bei mir eine vorzügliche Wirkung gehabt not. Bin 61 Jahre alt. arbeite viel am (teuer <Glashütte> und habe eine Woche um die andere Nachtdienst; da ist es ja nicht ausgeschlossen, das; man körverlich und geistig abtümmt. Ich trinke des Morgens 1—2 Tasten Biofoi: mit Milch ^übereilet u. etwas Jucker, was redjt lieblich zu trinken ist, und was mir vor allen Dingen gut bekommt. Seitdem ich ein vaar Pakete verbraucht habe, hat ftch meine Schwäche vollständig gebessert; aud) bin ich viel munterer geworden, das Mürrische ist ganz verschwunden. Mein normales Gewicht war immer 134 Pfd. — jetzt 140 Pfd. Ich bin abo mit Btolon sehr zufrieden. Bielefeld, 11. Aug. 10. Wild, .ftalb «ich, Werkmeister, Siegsriesstrahe 31. Unterschritt bcglaubmt: • uttav Heidsick, Notar. Bioson ist das beüe und billigste Nähr und
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sächlich ältere, hat der Monat feine Bessenmg gebracht. Frank ko. Ft
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