Ausgabe 
16.12.1911 Sechstes Blatt
 
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Nr. 296

Sechstes vlatt

6t1d)tmi tflfllld mit AuTnobme bei Sonntag*.

General-Anzeiger für Gberhesjen

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cov d-s billigen Präses sogar farbige Wiedergaben. Der 77 \ -----

--chmuck wird neue ^ner za dem ad en ausgebehiuen Per- Linjnk^rinhPn A PP Art reue bununibren Wir haben nirfn niet i n itni<»r*r ttllÜI Hl l

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ebrcrfreiie hmzusuhren. Wir haben nicht viel Werte in unserer

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liefen in jeder gewünschten Ausstattung stilrein u.preiswert die BrOhl'sche Univ.-DruckereL

wenn die Oiegierung amUich und energisch dafür einträte. Tas leljnt ober die Udgierung ab, roie Lloyd George am 24. November eitler^ Abordnung von neun FrauenuimmreaUsverelnen erklärte.

eelbit eine Gegnerin des o-raucniuablredjts, die Times, ge­steht oficn, baß die iHcgimingsanrünöigung über das allgemeine Wahlrecht die Frauenstunmieullsirage,wi,ch.'ii zwii Stühle" setze, indem sie sie der Jnuialwc der liberalen Partei uberlane, ohne ihr zugleich den schütz der liberalen Regierung zu gewahren, so ist es nicht zu verwundern, daß die engluchen Frauenrechtlerinnen auf bie scheinbar günstigen Versprechungen von Lloyd George keine Hosmung setzen, sondern daß die Ent- täuschung und Erbitterung eine allgemeine ist.

beiierung der Zukunft erhalten und der statte ein würdiges Plätzchen in der Tenkmalbllege gegeben werden.

Samstag, \b. vezemdcr (9U

Hatnnonibmcf und Berlaq der Br üblich« Unwcrfuäi- - Buch» und Eteiudruckerei.

9t. Lange, ©leben.

Frauennachrichtcn aus aller Welt.

Tiefer Tage hat in London an der Royal Academy die all- lährliche Vreisoerteilung stattgefunden. Ter wertvollste Preis, eine goldene Medaille und ein ReifestipenDium von 20U Psuno fiel an eine Tarne, Fräulein Williams, ebenso fiel der rotrt oalle Turner-Preis an eine Tome, und insgesamt fielen von ben 14 Preisen, die überhaupt zur Verteilung gelangten, zehn an Frauen, die sich an der Royal Academy Der Malerei uno Zeichnern gewidmet haben. Stach dem Borbilde der Vereins

«eilt worden. Tiefe uralte Stätte, der Form nach eine alt- heidnnche Zuflucht-, oder jhiltfiäae, ist neben dem Friedhof ui -Elches eines der stimmungsvoll,.en Tenkmäler bei1 Bog.IS- bcrgeJ. SS stand^dort einit Die älteste Kirche von Jlbesbausen und Umgegend. Tie ben Friedhof umgebende alte Rin uuauer Ut Inder .um größten Tell verfallen, ebenso bie alten ebr- roiirbigcn (Drabbemmalcr, bie in früheren Zei.en zum Teil einer gewaltsamen Vernichtung antejniiekn. Tie al.en Torp eäcr hat man in Unknuinis Der Bedeutung an dem neuen Friedhof verwendet und so wäre in einigen Jahrzehnten von dieser gr weihten Stätte wohl nc.ng üorig geblieben wenn nicht D.c Denk- malvtlcgc, wenn auch leiöcr ju spät, der Zerstörung Einhalt gebeten hätte. Eine uralte Linde hat man wohl wegen ihres geringen Holzwcnes verschont, während in letzter Zett einige alte Eichen der A^t zum Cpier ncien. Tie jetzt noch vorl-aii.

Greis an der Lumda.

Geborene. Te,ember 1.: Dem Landwirt Wilhelm Will U.

Redaktion, Groebirion und Druckerei: Schuld strave 7. Eriedtion unb Vertag: e^w al. fHeOaftionieaiw 112. Tell-AdruAnzeigerGietzen,

Sohn, Wilhelm.

S t e r b e f ä 11 e. Tezember 11.: EliaS Ziegelstein II, Han- delSmann, 7b Jahre alt.

IDütjcnbonvStcinbcrg.

Eheschließungen: Tezember 9. .v ein ruf» Schäfer, Berg- mann in Gießen, mit Maria Schneider in Watzenborn swucherg

Wiefel

Aufgebote: Dezember 7 Heinrich Abel, Bahnarbeitei mit Juliane Stein.

Eheichließungen: ^Dezember 7, Aar! Lang, Landwirt, mit Elise Kacoline Stein in Rödgen.

Geborene: Dezember 5. Dem Taglöhner Adolf Döringer ein Sohn, Otto.

Sterbesälle: Dezember 10. PH. Eberhardt Seiler, Land­wirt, 71 Jahre alt. 13. Georg Körber, Zigarrctimacher, 6o Jahre alt.

Geborene: Dezember 5. Dem Weichensteller Heinrich Abel einC|Tod)ert, Elisabeth.

Sterbef alle: Dezember 10. Heinrich Bellos, 65 Jahr.

12. Will-elrn Schultheis, 1 Jahr alt.

D>eeteßenct Äamlltenblätter* werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, da» Krehblatt für de, Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die ..randwirtfchaftllchev Sell» trage," erfchemen monatlich iromnaL

Kugelgen, Wilhelm von, Jugenderinncrungen eines alten Mannes. Herausg. von Prof. Tr. Adolf Stern. Richter, Ludwig, Lcoenserinncrungen eines deunchen Malers. Volksausgabe des Türer^undes. Herausg. von H. Richter. Mit einer Einleitung von F. Avenarius. Lnt^ig, Heise' u. Becker Verlag. Mügelgen, 3ugvnbennnerungen eines alten1 Mannes, und Luorvig vuchier, Leoet.sermnerungcn eines deuuchen s Malers, eriCQCuien m neuen rnd? illustrierten Ausgaben: unter den zahlreichen lettenen und interessanten Abbildungen befinden lich trotz des billigen Preises sogar farbige Wiedergaben *

Fraueil-Zerrilleton.

Tic neueste Wendung im Aampf dersufiragettcs" Bon Paula Messer-Platz (Gießen).

Bielen, die sich für die englische Frauenvetvegung interessieren, dürfte ihr gegenwärtiger StatiD doch unttar fein. Eineneus lieft man, daß Der Minister Lloyd George bei einer Cenammlung in Bath kräftig für Dao Frauenstimmrecht eüigeircten tit, andericits wird von Der Enttäuschung und den Demon,lralionen der suf ra- geltes berichtet.

Tie Sache verhält sich folgendermaßen: Im Jahre 1910 bildete sich ein Ausschuß von ParlamenismitglieDern aller Par­teien, Die Die Concitiauons- (D. h. Berwaltungs-i Bill eittwaricn. Aach ihr sollten nur Die Frauen Das Stimmrecht erhalten. Die für sich wohnet«, ihren Unterhalt eriverben uno Steuern zahlen. Dadurch wäre etwa eine MiUion Frauen wahlberechtigt genwr- den. Ter Vorwurf, Daß Die Bill nurwohlhabende' Frauen berücksichtige und also nicht demolratisch genug sei, wurde Durch eine sorgfältige Statistik widerlegt, nach der 80 o. H. Der neuen weibud-en Wähler Arbeiterinnen wären. Taju stimmt auch Die Tatsache, Daß die Arbeiterpartei Die Bill eifrig unterstützt.

Es gab nur zwei Wege, eine Mehrheit für Das Frauen nrnm- recht und Diese Bill zu gewinnen: entweder sie unabhängig von den einzelnen Parteien einzubeingen, oder sie zu einer Angelegen­heit Der herrschenden liberalen Par.ei zu machen. Ta Die Re- gicrung von Anfang an sich schroff ablehnend verhielt, betraten diesufiragertes" Den zweuen Weg: ueruanDen es, ihre saa e aus dem Gegensätze vonttonferoatto und Liberal" heraus zu rücken und fo stimmen aus ledec Partei zu gewinnen. Nur lo ist die Stimmenmehrheit von 110 zu erklären, die bei der äroeüen Lesung im Parlament 1910 erreicht wurde, und nur Io war ein endgültiger Sieg zu erhoffen.

Auch Dieser Weg ist nun von Der Regierung gesperrt worden, vin ihrer Ankündigung des allgemeinen Wahlrechtes für Männer teflärt sie, daß Durch Die Einführung eines Zusatzes da u das allgemeine Stimmrecht auch auf Die Frauen erstreckt werden könne, jptoejo weite Ausdehnung wird nauuiiu) ni_jr Die uniernünung üonfervaiiven erlangen; auch nicht Der tonieroaiuen Par- j5^^"s^uitglieder, Die für Die Bermt.tlungs-BiU eingelreten sind. Anderseits gibt es auch unter Den Liberalen noch Gegner Des iirauenstunmrechtes, die höch,tens Dann Dafür stimmen würden, I

an wahrhaft schönen Schriften reichen Literatur, die so zum Herzen sprcchen und so zum deutschen Jugend- und Bolksbuche geeignet und, wie Dine beiden Setoflbercmuiiiffe deutschei '.'Valei Es linD Haus- und Familicnbüdnr allerersten Ranges, Dar-, nutet haltender und erjictreriidxr Wert gleich gros ist.

E i n Bonapartefeind Äbeiueuer und Amonren, rvahrten und Fähriidftetten des Oberstleutnants von Wahlen Bon Johannes Tose. 2 Bande. Verlag E. Ungleich, Leipzig et war eine schier erstaunliche, ibenkucr.idx Zeit, als sich der 9h- tillcricleuinant Buonaparte zum Kaiser Der Franzosen, zum Herrn von halb Europa machte. Ti- Lausoaht« des Marien, die Welt gvfdndtte von lbO31&15 ist kühner, unglaubhafter, ppantöfnifber alü Der romanhafteste Roman, Den eines Pl>ittta>icn aus'chwcifcnde Phantasie zu ern-inen n>agt. In diesem seltenen, cuijigauiger . ,, , - . - - . - - .-y- ------ , '"-icbe in a.ieS, lelbn das Aoen»euerlichiu: mit eigenen Augen gc-

Denen Ueberrene Des tzrieDhois sollen nun durch tcilmeiie Auv- |ck»aut, aber wie ein paaender, eno jiternDer Roman Ter ;'ena« her ......... .. "-K k" -- partcfcmD ieifclt reden Leier.

2lu» 5<aM itnö Land.

Gießen, 16. Tezember 1911.

" Genehmigung der Veranstaltung des Auto- mobil*hluds im Stadttheater? Uns wird mit» geteilt: Die Geschäftsführer des TheaterbaitocretnS Haden nunmehr dem Gesuche des Automobtl-ÜludS, im SlaDlthealet am 18. Januar einen bunten Albend veranstalten zu dürfen, dessen Erträgnis für unser Säuglingsheim bestimmt ist, ihre Genehmigung erteilt. Sie sind des Dankes Deö octon. stallenden SUubS, tvie 9lUer, Die sich für den guten Zweck in» leresneren, sicher. Es Darf hierzu bemerkt werden, daß die Veröffentlichung des Aittomobil.lllubs, die sich auf die Ver- handlimgen Der Kommission und auf Die Stellungnahme des Herrn OberbürgermeiitcrS bezog, im wesentlichen auf einem Mißverständnis beruhte. Ter Automobil-Rlub hat dieses durch eine an den Herrn Oberburgermetsler gerichtete Zu­schrift aufgeklärt.

Ter OrtSgetverbeverein hielt am letzten Dienstag abend feine zweite MonatSverfamniliing im Gewerbe- haus ab, die sehr gut besucht war. Zunächst erstattete der Vorsitzende einen Bericht über Die neue Städteordnung (l. Teil). Sodann wurde eine Anfrage der Bürgermeisterei wegen der Baiftatzung für die Alieeiiratze zur Besprechung gestellt. Die überaus rege Aussprache ergab volle lieberem- stimmung in der Ansicht, daß der für das Statut vorgesehene § ö (9lichtzulassung Der im § 16 der Geiverbeordnimg zu- fammengcilellten Betriebe) dort nicht nolivendig sei und daß eS der dringende Wunsch weiter Kreise Der Bevölkerung sei, von der Festlegung von Batisatziiugen für einzelne Strasten überhaupt abzusehen und alle auftauchenden Fragen in einer neuen OrtSbauiatzung für Dießen baldigst zu regeln. ES wurde einmütig beschlossen, diese Auffassung Der Großh. Bürgermeisterei zu unterbreiten und dabei gleichzeitig den Wunsch auszusprechen, vor Beratung der Vorlage eines OriS- baustatulS in der Stadtverordnetenversammlung sie zu ver­öffentlichen und damit der Beratung interessierter Kreise zu­gänglich zu machen, damit Wünsche vorher geäußert werden können.

** Eine Ehrung hessischer Tapferkeit. Zur Erinnerung an die Tuten der hessischen Truppen unter Gen er al nm. or Freiherrn Sittich von Gvrp in dem Pjälz.schen Erdschajtskriege, besonders an die heldenmütige Verteidi­gung der Feste Rheinfels, die bis zum Jahre 1803 hessischer Besitz war, gegen die Franzosen unter Tuillard, im Dezember 1612 wurde auf Rheins els eine Erinnerungstafel, von der wir vor mehreren Wochen berichteten, aiigebrack-t. Die Tafel ist von Dr. Phil. Lauer-Düsseldorf gestiftet, nach einem Entwurf deS Architekten Spohr-Marburg von Her­mann Bömper in Herborn aus französischen Geichnhen ge­gossen. Die EinweihungSrede hielt Laiidrat v. Kruse- St. Goar.

Landkreis (Sieben.

= Klein-Linden, 15. Dez. Der Gesangverein .HarmonieE beabsichtigt, vom 29. Juni bis 1. Juli n. Js. sein 25jährigeL Bestehen durch eine größere Festlichleit zu feiern. Ter festgebende Verein sieht davon ab, mit dieser Jubelfeier, wie jetzt vielfach üblich, einen sogenannten natio- nalen GejangS-Wettstreit zu verbinden. Er glaubt, daß ev ihm auch so gelingen wird, im Verein mit den geladenen ©afloercincn durch Vortrag schöner Volkslieder und volks­tümlicher Gesänge die Jubelfeier erhebend zu gestalten. Die ollen Teilnehmenden in angenehmem Gedenken bleiben wird. AIS Erinnerungszeichen wird jedem Gaitoerein eine hübsche Fahnenschleife überreicht. Zum Festplatz »st die sogenannte Pftngltweide in Aussicht genommen. Tie Einladungen an die Vereine sind bereits abgegangen.

Kreis Lauterbach.

= Ilbeshausen, 17. Tez Der auf einer einsamen »eisigen Anhöhe (Aleberg) gelegene hiesige alte Friedhof »st nach einer neueren Mitteilung unter Denkmalschutz ge-

<Nachiräglich eingegangen.-

Alrseld.

Aufgebote: Tezember Marl Habermehl, Landwirt in Liederbuch, mit Auguste Grein in Rewertenrod. 12. Wil beim Heinrich Müller, Taglödner m Liederbach, mit Anna Litte in AIS je. d. 13. Ludwig Hnnrich Wilhelm Walteruuinn, mit Marre £pcl, beide in Alsfeld.

Eheschließungen: Tezember 9. Johann Ernst Gott- sricd Wiegand, Buchdruckergchilse, mit Karol,nc Schönhals, beide in AlSseld.

Geborene: Dezember 3. Tem Braumeister Johann Baptist Schmid eine Tochter, Josesina llauinata. 6. Dem Sind' idmibitncr Wilhelm Freienfthner ein Sohn, Jakob Heinrich Wil Helm. 7. Tem 3igarrennuid>cr Ludwig von ^eip au Solm Wilhelm Christian.

Sterbeialle: Tezember 7. Margarethe Grollimnnd, geb. Keck, 67 Jahre alt.

Lollar.

~ Eheschliebungcn: ^>;.mber 9. Heinrid» Bruno Zuck, schmied in Ilschhausen (Streift Marburg), mit Margaretha Ringel in Lollar.

sungen für Mutter- und Kinderschutz, nhc sie iiamenthd) in

Mond, Lttlerreich und L^llanD beuchen, wird sich in London demuachu wahricheinlich eineBabieS' Welsare Ässociauon" bil den, die die Einrichtungen in den obengenannten Landern gründ lub ftuDicrcn wlll, eh« sie in England öftentttch hervoriritt. ±\t beteuigtcn Frauen wollen nicht nur nachdrücklich bie .'tmoir Iterblichlett bekämpfen, sondern auch alle Menntnid über Minder mlege, die in England zu nnden ist, m einer 3ammclarbai suiommenancn. T»e Stadtverwaltung von Äopenhugen, oie es bisher stets abgelehm hatte, verharatete weibliche Aer ic in ihren Krankenhäusern anzustellen, hat sich jetzt dazu tnndVloiien, diese Einfchräntung aufjubeben und berüd.iiüiigt kau,ig Lei Aeu' aniiellungen totste Gefchlechi noch Famittcn-iand, sonoeru nur d'c ärUnoKu Fähigkeiten Auf ihrer letzten f^eneral. .mm- lung hat dieCongregaiwnal Union" für England unb . Jalc* beschloss«. Fraum al- Geinttche Dann an^uiellen, wenn ne den glichen Bedingungen cnlfprcaicn, die bisher den männli en >lan DiDaten gcueili waren. Eine ähnliche Bcuimmuni i m den Bereinigten Staaten getreten. Hier ban.-a um die scyweoiscy-iulheri'che Kirche, bie kün.ughui auch Fraue: als Prediger zuzulassen gedentt. Im ganzen gibt es in bc t Bereinigten Staaten übrigens bereits me^r als 4 >) ;;Ilucn in geimuben Aemiern. In Island ist ebenfalls eine : - mur.g gareren worden, bie den Frauen Die Pred- öffnet. Frauen tonnen nach einer Bermgung de- von

Zsland alle Kirchenamier beutijcn, wenn fie Die .n -L- dingungen erfüllen wie Die ir. mn ' n Bewerber -- u Dem

jum erpen Mare ryres gewallel. Es nt dies Fr allein Hantherne, die in euian ZwitrecytSsalle das Urteil zu illttn hatte. st A.

Kitts SitzvttkN.

ß Burkhards, 15. Tez. In unserem Tale sind die Preise für Vollmilch seit 1. Oktober d. I gant außer­ordentlich geiticgcn. Seit einigen Jahren wurde die Milch hier und in der Umgegend größtenteils von einer Molttrei aut» gekauft und durchichnittlich mit 11 P g. daS Liter bezahli. Run läßt eine Frankfurter Firma täglich em größeres Quantum Milu, auflauien und bezahlt ictzk 15 P,g. daS Li.ec. Auch Die Bittter- prnse finD seit Dieier Zeit um ca. 20 Prozent gestiegen.

= Ulrichstein, 14. Tez. Heute hatten sich Die Mst- glieDcr des ZweigvcreinS Ulrichucin zur nachträglichen Feier des 30-jährigen Bestehens DeS Bogelsberger Höhen -jtlubs imTarmsluDter Hoft' hier veriammelt. Ter BonitzenDe, Tr. mcD. Bruchhäuser, schiloerte an HanD von '.'lufzeichnungen aus Dem Zwe,gveielnsarchiv Du Culsleyung unD Entwickelung des Vogelsberger Höhen-Stlubs und des hiesigen Zioeigvcrcins. Biele schöne Erinnerungen wurden Dadurch wachgerusen und Der Dcntorbencn unD lebenden Gründer des Vereins wurde gedacht. Rafch eittschwandcii für die Veriammeltcn die Stunden, beson­ders da auch einige Herren durcy humorvolle Vorträge die Stim­mung hoben. F-ür den Dritten Weihnachlsseiertag wurde ein Gang nach Dem vohcroDSkops beschlos,en. Ein ungeraden» lidj gelinDes Wetter herrscht hier. Wenn man heute un­sere Berge so schileesrei und vom Hellen Sonnenlicht beurahli sieht, da glaubt man, es sei Frühling. Ter Gemeinde- rat von Ulrichstein hat beschlosien, cme Steuer von drei Mark tür t eben Hund zu erheben. Groharlig schön sind Korn und sonstige Fel dl rächte aufgegangen. Tas ist aber nicht allein Der günstigen Witterung sondern auch dem llmitanbe «u- zuschreiben, daß beinah gar lerne Manie mehr in den Feldern sind.

Slrctö öticuucrQ.

X Bad-Nauheim, 14. Dez Auf eine Eingabe der hiesigen Bürgermeisterei hat die Grsenbahndlrektion Frank­furt milgcteilt, daß jofort bis zur Fertigstellung der Einstcig- halle eine provi|vrftche Halle hergefteut weroen soll.

Hessen-Nassau.

Frankfurt a. M., 14. Dez. Dec Verein Hirsch, gerechter Taunusjäger versendet Proipekte und Anmeldescheine sur seine vom 27. biß 31. März 1912 stattfindende Jagd- trophäen-Ausstellung. Sie umsastt diesmal die in den drei legten Jahren erbeuteten Trophäen von VeremSmitgliedern oder anderen Jägern von Heffen-^rasjau und Heffen.

X. Hanau, 14. Dez. Auf Anregung des Hanauer Tierfchutzvereins fand heute dahier eine aus den tfrei|cn Hanau, Gelnhausen unD Schlüa-tern sehr gut beiuchte Ver- lammlung siatt, die den Zweck oersolg.e, oie Bestrebungen jum Schutze unserer heimischen Vogclwelt zu svrvern. Es wurde beschlossen, einenVerein zur Hebung Des Vogelschutzes ,ür Die Kreise Hanau, Geinz-ausen uno Schlüchtern" zu bilden.

vüchcrtifch.

Ter Abeudmuff ersetzt die Abcndhaudschuhe!

Viel Ank.ang nndet eine Der neuesten Sch^piungen der Lon­doner Mode: der Abendmusf. Man sieht ihn immer häufiger, und bald wird es ein üjc-ot des guten Tone- für Die Leitoarne lein, nicht ohne ihn in Aoendwilettc zu ettcheinen. Seil es Mo De »st, Ringe mit großen Edelsteinen, Brillanten, Sadhiren und Rubinen zu tragen, muß man iwtgcöruagen auf den Aocnohand- ichuh verzichten. Ein Ersatz für ihn ist im Llbendmuff gerungen, und einen reizvolleren uno gefemcaoclicrcn hotte man woh. kaum idjaffcn tuimcn. Lell)|weri:andllch l>ai er mit dem Zages- muff faudi meyr als die Form uno den vttuncn. Warmen wll er nicht, sondern nur die Etcganz uno Den Sterz semer Ziagerut er­höhen. «ein Material ist Dec-yaw ein ganz anderes, unD Die lüiibarcn Pclzsor.en wie Ehimyuia, Zo^ei unb Hermttin fmDen Deshalb glttwzettig mu Lüoer- ober Gold^vi^.' nur a.s yeieß unwenduiig. Mttstens Dienen zu seiner Herhellmig Sircu.^n^ oD:r Atatovufedern ober Scowanend. u.-ien iieie sind teionters beliebt, und man verwende: ne gefaroi in aiien möglichen Ao- irurungen, vorn zartenen weiß Durcy ro a hinöurcy bis altro:. Aber nicht Der Muis allein genügt, Die LldDe ütr.angx eine ool.- ständige Garnitur, uno auch Die jum 'Au।t 4x1 je-ide Boa ist un- crläßiiQ. Sehr oft trägt Der Mutt nocy ^c.z.crungen, ur.j man bevorzugt folcye c^n tunüiu^tm Btum«. So fiel z. 13. eurz.i^ eine Tome auf, deren lturr nur einem Sio,enzn:eige geiainuai war. Dazu trug sie einen Kranz von Rosenrnoipen im Haare.

Tem Inhaber der Firma BalDur-Pianosone-Fabrik, Herrn Ferdinand Ldwaf sen. m Frankfurt a. M., Leipziger Sttaste 53 Filiale in Koblenz, Schloßstraste 9, dem erst vor kurzer Zeil der ooftteferanlenlttel Sr. Turchlanchl des Fürsttn von Sdyvarzburg zuleil wurde, ist heule von Sr. Konigl. Hoher! Dem Gvoßherzog von Sachsen-Wiirnar Der Titel: Grostherzogl. Sächfisch. H 0 1 p 1 a n 0- fortef abrifant verliehen worben. IDIÖ/Jf

Tas Fest der Liebe, das Fest der jUnder

anidane alle Wett in Gesundheit begeoen, und Doch ist gerade

Die döse Iayresiett der Gesnndhett uefonberft gefabrllch. Man muß Darum jede Erläliunw aus der die meinen Mroiitbcuen stch eniwictcln. von Anfang an betämpfen und man muy und) I Moglicykeil vorbeuaeir Beides eireichk man durch Gebrauch

von prQöö achten Sodener Mlneral-BastiUen, oie man für ® UJftv in aüen Apolheten, Drogerken und einfcblaaiaen Handlungen tauft. ,