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Armeekorps Konjistorialrat
Der Koffer in Altona und Hamburg.
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Parade des
Per erste Präsident und die Verfassung der neuen Hepublif Portugal.
Nachdem die Revolution am 5. Eftober 19W tiönig -.Utanut. uns dos Haus Braganza oom portug.ciifchcn Königsthron vti
Großflottbek, 26. Aug.
Feldgotlesdienst.
Hamburg, 27. Aug Heute vormittag U12 Uhr sand F e l d g 0 t t e s d ie n st auf dem Heiligen Geistfeld statt In der Mitte des Feldes war ein A ltar errichtet, der mit militärischen Emblemen geichmücfk und uni den die Feldzeichen aufgestellt waren. Zur Seite stand die Ehren koinpagnie des Füsilierregiments Nr. 90. Im Halbkreise hatten sich ausgestellt das Füiilierregiment Königin K)ir. b’6, je ein Bataillon des hanfeau chen Insanterieregnnents Bre men, Hamburg und Lübeck und Abordnungen aller anderen Truppenteile des Korps. Weitere Truppen bildeten Spalier vom Liegeplatz der „Hohenzollern" bis 311111 Felde Außer der Generalität des 9. Armeelorns und den Einzieren des Standorts erschienen die anwesenden Generalseldmarschälle, die sremden militärischen Gäste und das lästerliche Haupt quartier. Es trafen ferner ein dar Kais e rvaar, der Kronprinz und sämtliche anwesenden Fürstlichkeiten, die drei Bürgermeister der Freien Stabte und die Samen und Herren der Umgebungen Tic Regime.tlsmuftk des Regi ments Nr. 31 und ein Sängerchor erossneten die Feier mit dem Niederländischen Santgebct Tie Ansprache hielt der
Lin Wiöerjprud) Oer Schweiz gegen eine deutsche Matzregel.
Berlin, 28. August. In der Angelegenheit bet Grenzverletzung bei Al lschwil, bei ber ein Schweizer Bürger aus schweizerischem Gebiet burch den deutschen Greitzhüter Bohrer getötet worben ist, hat die deutsche Negierung erklärt, Bohrer habe einen Fehler begangen und es sei ihm deshalb ein Verweis erteilt worden. Tic Grenze sei aber an der betreffenden Stelle unbestimmt, weshalb Bohrer in dem guten Glauben gewesen sei, er befinde sich auf deutschem Gebiet.
Mit dieser Antwort erklärt sich nun der Schwctze- rische Bundesrat nicht befriedigt. Der Schweizerische BundeSrat hat sich nach der „Gazette de Lausanne" in der gestrigen Sitzung mit der Antwortnote der deutschen Negierung aus die schweizerische Beschwerde über die Berletzntig der schweizerischen Grenze bei Allschwil befaßt. Er vertritt im Gegensatz zur beutschen Regierung die Auffassung, die Grenze sei an der bcircffcnbcn Stelle ganz unzweifelhaft festgelegt, weshalb der elsässische Grenz beamte unmöglich habe im guten Glauben sein können. Bohrer habe die Grenze vollkommen gekannt und die Grenzverletzung wissentlich begangen. Ter BundeSrat könne sich daher mit dem bloßen Tadel an Bohrer nicht zufrieden geben und müsse die Strafverfolgung fordern. Ter Bundesrat bringt ferner die Entschädigung zur Sprache, auf die die Witwe und vier Kinder des rechtswidrig getöteten Schweizers Schaub Anspruch hat.
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Die beliebten dur.h Reich se etz e-"' "»8« ! Pappenheimer-Lose etc, werden am L Sept. er.
seine Bediensteten und Arbeiter und besonders bereit Familien für die Staatskasse bedeutet. Oder glaubt man ernstlich daran, bei Staat würde im Falle einer durch eigene Krankheit ober Krank beit der Familien uiiv. verursachten ivirtschailtichen Schädigung seiner Arbeiter, Gehilfen und Unicrbcanuen zuiehen und nicht mit Gelbunterstützungen eingrcit'en? Man würde dabei doch den Zweck des Staates völlig verkennen und ihn moralisch nioörig emschäven lind wer die Höhe der Bczablmtg der betrci'cnben Personen kennt, wirb zugeben müssen, baß bie Aufwendungen nicht geringe sein könnten für Ausgaben, die heute von der Großh Betriebstrnnkenkasse u. der Mebizinaltaiie getragen werden müssen, ganz zu schweigen darüber, daß die Unterstützungen bann „Almosen" und nickt rechtlich erzwuigbare Leistungen sind. Man gebe ilch auch darüber keiner Täuschung hui: Bei einer etwa bcabiidiiigtcn Zusammenschließuug kleinerer Kassen zu größeren, wird es nicht möglich sem, die F a m i l i e n d c r i 1 di e 1 u n g , wie bei der Grosch. Betriebskrankenkafse und Medizinaltasse unb bie anderen erhöhten Leistungen, die — wie bet ermähnte Absatz der Samin. Ztg. zugibt — noch auszubauen sind, bei glcid) hohen Beiträgen rinziiführeii. Mau sehe nur die großen und größeren henischen Krankenkassen, die höhere Beiträge erheben und bei weitem nicht das leisten, wie bie Staalsbetricöskasie Und bie Viertelmillion Mark, die ber Staat und seine Arbeiter aus ihren Beiträgen ange)'ammelt haben? Sie sind für die Staatsarbeiter verloren! Wo bleibt da eine Ersparnis? Wenn roir also nicht entfernt an die Möglichkeit glauben können, baß m a ß g e b e 11 b c Regierungs kreise irgendwie an eine Auflösung der Kasse denken, io mürbe es dock ohne Zweifel sehr zur Beruhigung der bnrd) die seit Monaten an die Wand gemalten Maßregel in Aufregung gehaltenen ctaai? arbeiter, Schreibgehilfen und unteren Beamten beitragen, wenn bte Grundlosigkeit dieser Gerüchte öffentlich bargetan werden könnte!
ES muß nun umsomehr Befremden erregen, wenn seit Mo imtni umgehende Gerüchte auf Wahrheit beruhen sollten, hohe staatliche Behörden in Hessen erstrebten allen Ernstes die Beseitigung der für die staatlichen Arbeiter geidiaucnen und, wie ein dieser Tage erschien «hier, anidicincnb amtlicher Ben du in der „Sarinstädler Zeitung" bezüglid, des Jahres 1910 bartut, so segensreich 1 türkenden Großherzoglichen Betnebskrankentasse Wenn die Gerückte, was billig bezweitell werben muß, aut Wahi heil beruhten, daß also bie Grotzh. Betriebskranlenkaise unb wohl auck die ihr angeschlossenen wohltätigen Einridnungen,, wie die Medizinalkasse Nir staatliche Unterbeamte und die Bersorgungs-- anstalt für staatliche Atckeitcr, von ber Regierung aufgehoben werden sollen, io wurden damit soziale Errungen ten preisgegeben, die der hessifchen Regierung seither zur hohen Ehre gereichten, ivctl sie ein weitgeheiwes soziales Verständnis für bie Notwendigkeiten des modernen Lebens verrieten.
Forscht man den Gründen nach, die vielleicht staatlichcrieits eine so uei und io überaus unglüdltdi in die Lebensverhältniife besonders der verheirateten Staatsarbeiter und der finanziell 10 schleckt gestellten staatlichen Schreibgehilfeu und Unterbeamten ein greifende Maßregel angezeigt erscheinen ließen, so kann man nur auf das Einkommen, daß der Staat die für die Verwaltung ber obigen Verwaltungen nötigen Verwaltungskosten irren wir nicht, etwa 25 000 Mark) sparen möchte?
Begreift man bann nicht bie so klar zutage liegende Kurz- sichtigkeil eines solchen Standpunktes'? Ser hessische Staat sollte eimao sparen bei der Auslosung seiner Betriebskcaillenlasie ? o’erabc dieser Grund könnte uns eigcntlid) ein Fingerzeig sein, bau nut den gerüchtweise erwähnten hoben Behorbeu keine in dieser Frage maßgebeiiden Behörden gemeint sein können. Senn die maßgebenden Behörden werden ebenso, ivte bie beteiligten Kreise der Versicherten, wissen, was eine ausgedehnte .Hranteniuriorgc für
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Auflösung der staatlichen Betricbsfrantentaffe?
R B. Darmstadt, 27. Aug.
Fm Laufe der Beratung der Reichsveriickerungsorbnung sind Bestrebungen zutage getreten, die auf die Aushebung der Betriebs- krankenkaifen hinausllefen. Besonders die Sozialdemokratie trat für die Beseitigung dieser staksen ein Tie Reichsregierung bat dem gegenüber erklärt, daß die Beseitigung der Betiicbskrankcn- kassen für die verbündeten Regierungen den Entwurf der Reick)-, versickerungsordnung unannehmbar macke Und damit hat sie recht getan. Allen denen, welche den Zweck ber Krank, nkaksen einzig unb allein darin sehen, den Versicherten die Wohltaten ber Krankenversicherung in dem nach bem Gesetz weitest möglichen Maße zuzuwenden, war diese Erllörung aus der Seele geiprochci,: denn was die licifhmgen anbelangt, ko marschieren die Betriebs ktankenkasien bei nicht höheren Beiträgen wohl fast durchweg weit allen anderen Krankenkafsenarten voran. Und men 11 man auch einmal bei dergleichen Angelegenheiten von Politik reden will, obwohl sie unserer Ansicht nach hier keine Rolle spielen kann, so muß gesagt werden, daß in den Betriebskrankenkassen die Politik völlig ausscheidet, und daß es gerade Lrtskrankeiikassen mären, die den Rohmen dafür abgaben, die Stellung ber Sozmlbemokratie bei den Arbeitern zu stärken.
Wiehe. Es folgte ber Ambrosianicke Lodgeiang. Nack dem Gebet und Segen schloß die Andacht mit dem Ehoral „Ich bete an die Mackt der Liebe". Ser Kaisen-nahm den Vorbeimarsch der beteiligten Truppenteile in Zügen ab und kehrte mit der Kaiserin an Bord der „Hohenzollern" zurück
Tas „Äaiferparabtjagbrenntn".
Hamburg, 27. Aug. Heule nachmittag besuchte das Kaiserpaar die Rennbahn in Großborstel, wo der Hamburger Sportklub u. a. das Kai,er Paradejagd- rennen angesetzt hatte, für das der Kaiser einen Ehrenpreis, bestehend aus einer Garnitur von Manövcrgebraucks gegenständen für einen Offizier, gestiftet hat. Bei sehr schönem Wetter war tue Rennbahn übervoll besucht. Bei dem Rennen, das von elf Pferden bestritten wurde, siegte Leutnant Graf H 0 l ck auf Leutnant F. v. Zobeltitz „Lord Foriar". Ser Sieger wurde vom Kaiser und der Kaiserin empfangen und nahm den Ehrenpreis entgegen. Gegen 4 Uhr kehrte das Kaiserpaar wieder aus die „Hohenzollern" zurück.
Festmahl im Hamburger Aathause.
.Heute Sonntag abend begaben jid) der Kan er und die Kaiserin im Automobil von der ...Hohenzollern" nach Hamburg, um einer Einladung des Hamburger Senats zu einem Festmahl im Rathau e zu folgen Ser Präsident des Senats, Bürgermeister Sc Predöhl, brachte einen Trinkjpruch auf die Majestäten ans Er dantte den Majestäten für den Besuch und gab seiner Freude darüber Ausdruck, die Majestäten mit den Söhnen unb der Prinzessin Tochter im Kranze reichen Familienglucks in Hamburg vereint zu sehen Anknüpfend an die Heer- s ch a u , an der auch Hamburgs Söhne teilgenommen, führte ber Bürgermeister weiter aus, der Kaiser habe in 25jänrigcr gesegneter Regierung die Armee die Pflicht erfüllen lassen, durch die Höhe ihrer Ausbilduiig den Frieden zu sichern unb er möge sich mit der Gewißheit, daß die Armee ihrer Aufgabe wie immer ge wachsen fei, davon überzeugen, daß Hamburgs Bürgertum bereit und imstande )ei, in sorgsamer tatkräftiger Arbeit zum Wohl des gesamten Pater lau des dieGüter des Handels und der Schiffsahr t zu pflegen. Ser Bürgermeister begrüßte schlief; lich die übrigen anwesenden deutschen Fürsten und schloß mit einem Hoch auf den Kaiser und die Kaiserin.
Roch eine Kaiserrebe.
Ter Kaiser erwiderte:
Eure Magnifizenz' So oft Ihre Waidiäi unb ick nach Hamburg zu kommen bie frohe Gelegenheit haben, sind wir zu Sank rerpsticklet für bie freudige Aufnahme unb bie zu Hei 11 gehende warme Begrüßung, bie uns stets von allen Kreisen d.r Hamburger Bürgerschaft zuteil wirb Wir haben bi • and» am unseren Dank auszuspredwn für den Empfang seitens der Stadt. Er iviegeli die niggeworbenen Beziehungen zwilchen brr Hamburger Bürgerschaft unb unserem Hause wieder Zu gleicher Zeit mochte im als oberster Kriegsherr meines.Heeres der freudigen Empfindung darüber Ausdruck geben, daß bie Hanfastätte in lebhaftem Interesse für die ihren Wanten tragenden Regimenter von neuem einen Beweis ihrer Liebe und Zuneigung zu geben im Begriff stehen, ein Beweis sür mich, jvie bei Zusammenhang zwischen den Garnisonen und ihren Stabten ein inniger ge worben ist unb wie die Stabte stolz darauf hnb, and» äußerlich ihren Söhnen die Anerkennung geben zu können, die ite ver bienen durch ihre Leistungen 111 ber Vergangenheit unb ihrem Eifer in ber friedlichen Arbeit. Hat die Stadt Hamburg am vergangenen Tage mit Begeisterung einen Teil des Heeres bc grüßt, der nun schon so lange den Stieben bat erhalten helfen, so bat sie recht barem getan. Senn sie weiß, daß unter des Friedens Schirm sie ihrer Arbeit n a ch g e h c n kann sie ist eine Weltstadt unb liegt an einem der größten Strome unseres Vaterlandes unb bis zu ihr heraus bringt ber Wellenschlag der Flut unb ber Atem der See. Für eine Ration 1 st c s n 0 t n r 11 d 1 g . ii’ i e füi d t n m enschli ch c n 'i ö rper, » u atmen, um z u leben. Ser Atem des Staatskörvirs bringt ihm Leben unb Kran llnb dieser A t o m ist ber Handel. Schon der weitblickende Große Kursürst prägte das Wort: ,.von bei unb Seefahrt sind die beiden Hauptseulen meines Staates." Es ist für Midi eine Freude gewesen, in den 23 Jahren, seitdem ich den Thron bestiegen habe, den Fortschritt zu verfolgen, den die Hansastadte, und zumal Hamburg, geroonnen haben in rastlosem Vorwartsichreiten Es ist mir eine Pflicht, die ich gern erfülle^ wenn ich alles tu-, was ich kann, um Meinersens den Hanfaftädten zu helfen
Wir bürten uns aber nicht darüber wundern, daß daS Auf- hteben des Handels in unserem jung geeinten Vaterlande manchem in der Welt U n b e q u e m 11 di f c 11 e 11 gemacht hat. Ich meine nooeb, bie Konkurrenz ui auch am kommerziellen bieten gesund Sie ist für die Staaten und Volker notwendig, um anzuspornen unb m neuen Leistungen anzuregen So ii es jo beim Svort, wie wir es heute auf bem schönen Rennplatz gesehen haben, wo vor den Augen von Tausenden von Hamburgern und 10 vielen schonen Hamburgerinnen die Offiziere meiner Armee geritten haben. Sa sehen wir einen Reiter, ber in Gedanken id’on den ersten Preis errungen hat, und von rechts und links kommen die zwei nächsten unb arbeiten sich an ihn heran, unb es kommt zu ernstem Kampf zwischen ben Srcien. Sa greift ber, der bisher an der Tete war, zur Peitsche, aber nicht, um auf feinen konkurrierenden Reiter zu hauen, sondern auf fein Pferd und gibt diesem die Sporen Darum kann die Kon k I! r r c n 1 d e r Nation en u 1 ande 1 in i a 11 sgekämpft we 11 n ist durch das deutsche Volk in den letzten Jahrzehnten geschaffen worden in der mächtig s i ch entwickelnden und aller IV arte durch ihre M anneszncht und S I s ; I v l i II ' I ch a u ze! ch n c II den deutschen Kriegsflotte Sie ist . . welche den Willen des deutschen Volkes zur Secgeltung dar stellt.
junge Flotti erfreut
des Interesses der Hamburger, wenn anders ich den Ausdruck der Begeisterung der Hamburger richtig verftanben habe, so glaube id) annehmen zu können, bau es ihre Ansicht ift, untere Flotte fürderhin z u verstärken, ' 0 daß wir i 1 di c r sein können, daß uns niemand den »ns zustehen- d e n Platz an der Sonne streitig machen werbe So erhebe id> mein Glas auf bas Wohl der Hansestädte unb bereit größte Hamburg Sie Herren wissen ja, wie ich von Hamburg denke und mich Hamburg verbunden fühle Auf die Gefahr hin, Midi zu wiederholen, spreche ich es nochmals aus St, Hamburger unb i di, roir verstehen u ns. Sie Stadt Hamburg hurra, hurra, hurra!"
von Hingabe, Siszivlin und Manneszucht. Tat beiden Groß Herzögen, meinen Vettern, spreche ich meinen herzlichsten Glück wünsch aus zu dem schönen Anblick, den die Söhne ihrer Lande gewährt haben. Eurer Königlichen Hoheit lege ich meinen bc anderen Sank zu Füßen dafür, daß Eure Königliche Hohen mich zum Ebei dieses vorzüglichen Regiments gcmadit haben, das eine ruhmreiche Geschichte bat und bas sich im Kriege hervorragend geschlagen bat Ick bin dadurch in engere Beziehung zu dem Kort» und dem schonen Hetmallande Eurer Königlichen Hoheit getreten Den regierenden Bürgermeistern der freien Hansa ftabte sage ick meinen besten Glückwunsch zu ben schönen, strammen Regimentern, bte bte Sohne ber Ham'astäbte gestellt haben Zu gleicher Zeit wollen iie meinen besonderen Sank entgegennchm.it für die Absicht, Fahnen bänder in den hanseatischen Farben den Regimentern zu stiften. Steier Schmuck wird die Regimenter nodi fester an ihre schönen Städte fetten. Saß das Korps, seinen Traditionen entsprediend, im Frieden und int Kriege sich so betätigen wird, wie id) eS von ihm erwarte, daraufhin will id> mein Glas leeren. Tas 9. Armeekorps Hurra
Ser fonimanbicrcnbc General Frhr. v Plettenberg toastete auf den Kaiser. Er dankte dem Kaiser für die An erlennung der Leistungen des Armeekorps und sagte u. 0.
„Eurer Masestät Soldaten haben niemals ein anderes Streben gehabt, als nach WoNen der Anerkennung aus Eurer Masestät Munde: dafür setzen iie Gut, Blut und Leben mit Freuden ein Saß es uns heute vergönnt war. Eurer Maiestat Aner- feitnung zu erwerben, läßt uns die Mühen der letzten Zeit in der Erinnerung leicht cridieincn und wirb uns ein Sporn lein, im Krieg unb Frieden weiter zustreben Id) bitte Eure Majestät,
■ zu fein, daß Eure Majestät beute im Deutschen Reiche keine giüditd)crcu, dankbareren unb treueren Untertanen haben als das 9. Korps."
Rach der Tasel hielt das Kaiserpaar Cercle unb begab >ick dann nach dem Altonaer Rakhaits. Ser Kaiscrplatz und die anliegenden Häuser waren reich illuminiert Sie Svielleute der Hoboisten des 9. Armeekorps, denen die Ka pelle des 1. Seebataillons angeschlosscn war, marschierten dann mit Magnesinrnsackelu zum großen Zapfenstreich an, der von dem 1. Armee Musitinfpizienlcn Professor Grawerl geleitet wurde. Sas Kaiserpaar hörte den Zapfenstreich vom Balkon des Rat Hauses und kehrte dann ans die „Hohenzollern" zurück.
WotlH
zu Metz.
Ziehung 13. u. 14. Septeite
Hauptgewinn Mari 75000 LWU'-S L Dinkelmann, Wo». Hier «hilUieh M *
Lotterie-B"»W Plakate keontl \erU>nB_
wieder gezogen.
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Porto und Liste 30 Pte ’rsenden die GeneraldeM^ oiiis Hederich, Frankfidl ard. Sciiäter, Düsseldorf 11 -ueb zu haben in allen \a erie-Geschäften sowie be len Königl. Prenssiich-Ä» tischen Lotterie-Einnehmn
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nr. 201 Erstes Blatt W. Jahrgang Montag, 28. August V>U
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General-Anzeiger für Gberhefsen SL-ZL
annalme injdgen Botationsönid und Verlag der Brübl'fdjen UniojBud;. und Steindruckere, R. ränge. Redaltion, rrpedMsn und Drutferd: Sibulftraße ?. ^-.g 7en K «Udingen: Zernlprecher Nr. 50 »t,chä,!rH-IIe vahnhsiftra»« 16.. Aiijkigenteil. H. Beck.
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9. Armeekorps auf dem Luruper Exerzierplatz begann gegen 9 Uhr. Der Kaiser und die kaiferliche Familie wohnten ihr bei. Sie Truppen des Armeekorps standen m zwei Treffen. Ser Kaiser ritt die Fronten der beiden Tressen ab, nahm aus den Händen des Generallcuttianls Hoppenstadl den Frontrapporl des K rieg erv e r ei n s aus dem Bereich des 9. Armeekorps entgegen und ritt die Front der Abordnungen, welche auf dem Paradefeld selbst Ausstellung genommen hatte, ab. Es waren dies etwa 6O0O alte Krieger, während weitere 12OOO auf der Zufahrtsstraße für die Fürstlichkeiten Spalier gebildet hatten. Ser Kaiser sprack hierbei viele alte Krieger an. Es erfolgten dann die Vorbeiniärickc der Truppen. Um 12t» Uhr traf er an der Spitze der Feld zeichen am Rathausc in Altona ein und begab sick nack dem Vorbeimarsch der Fahnenkompagnie an Bord der „Hohenzollern".
Altona, 26. Aug. Heute abend 7 Uhr begann im Kaiserhof von Altona bei den Majestäten die Plaradetafel sür das 9. Armeekorps. Ser Kaiser brachte folgenden Trinkspruch auS:
„Ich spreche Eurer Exzellenz nochmals meinen herzlichsten Glückwunsch aus zum heutigen Tage: Sic haben mir bas 9. Korps in vorzüglicher Verfassung oorgeführt. Ser Tag war das Resultat harter, anstrengender Arbeit und zeuate


