161. Jahrgang
vierter Blatt
Nr. 212
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Für den Physikpreis ist Professor Wilhelm Wien, der Würzburger Gelehrte, genommen. Wien ist am 13. Januar 1864 in Gasikcn bei Fischhausen in Ostpreußen geboren, <?.it in Göttingen, Heidelberg und Berlin studiert und war em Schüler namhaftester Gelehrter, wie Helmhold und Kirchhoff. Als 22jahriger bestand er in Wien die Doktorprüfung; vier Jahre 'pater trat er als Assistent bei der physikalisch-techmschen Reichs- anstalt in Charlottenburg ein, wo er bis 1896 wirkte. 1892 habilitierte er sich als Privatdozent an der, Berliner Universitati 1896 wurde er als austerordentlicher Professor an die Technische Hochschule in Aachen berufen: von da folgte er 1899 einem Ruse als ordenlltcher Professor für Physik in Gießen, um im Jahre darauf in Würzburg Röntgens Nachfolger zu werden. Tie Universitäten Leipzig und Berlin haben sich, dann später vergeblich um ihn beworben. Wiens Hauptfach ist die Hydrodynamik, und seine größte schriftstellerische Arbeit aus diesem Gebiete ist sein Lehrbuch der Hydrodynamik, das jetzt 11 Jahre alt ist. Tie meisten Ergebnisse seiner sonstigen Forschertätigkeit nnden sich in physikalischen Zeitschrislen, wo Wien Aussätze über Strahlungs- und Lichtbeugungstheorie und Probleme der Wärmetheorie und der theoretischen Optik behandelt hat. Einzelne seiner Zeitschriftenarbeilen behandeln auch die Meereswellen und den Einflüst des Windes aus sie, sowie die Wellenvorgänge in Flüssig- fciten überhaupt.
Erscheint IS-sich mit vulnahm« M VormtagS.
tU Seeincnbiatttr** werden dem
.Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt. bat „Mrclitlatt für bti Kreis «letzen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwlrtschastlichen leit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
Samstag, 18. November 19(1
Rolaftonfbrud and Verlag der vrüblichen UntixerfuSlt • Buch- und Steindruckerrt 8t Lang«, Gießen.
Redaktion. Expedition und Truckerei: Schul- (trabe 7. Expedition und Verlag: 5L
Redaktion:«^ 1 IT Tel.-AdruAnze,gerGteßen.
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Sie ist verschwunden, ist dahin
Tiit ihrem Zauber drum und drin 1 Säic so was könnt geschehen — Es läßt sich schwer verfiel en 11
C Gießen, traute« Muscnues^ Wie bist du zu bedauern l Wo sich was Alte- sehen läßt, Tic «tadt-vandalen lauern! Aesihelik nur und Jugendstil. Bur das Antike kein Gestlhl l — — je! Mich packt da- Zittern i ,He, Raflpcr! Einen Butern l*
triuni auseinandcrgcsetzl hat.
Ter medizinische Nobelpreisträger, der Schtvede Allvard Gullstrand, war bisher in Teutschland ziemlich unbekannt, obtvohl er für die Glassabrikation in Jena tätig gewesen ist, und nur die großen augenärztlichen Werke kennen leinen Namen und seine Leistungen. Gullstrand, der gegenwärtig eine Professur in Upiala bekleidet, ist noch verhältnismäßig jung, denn er ist am 5. Juni 1862 in Landscrona geboren. Seine Toklorprüfung bestand er erst mit 28 Jahren, jedoch war er damals bereits mit der MHaltung eines augenärztlichen SairfcS am Earolinischcn Institut in Stockholm betraut. Gullstrand ist gleiä zeitig auch Physiologe und Mathematiktt und beb. diese Herden Wissenschaften so vollständig, wie es für den .'lugen- arzt nötig ist. Einige seiner medizinischen Arbeiten könnten ebensogut unter die mathematisch-physikalischen gerechnet werden. Tahiti gehören z. B. seine Theorien des Astigmatismus, seine Untersuchungen über die Refraktion der Hornhaut und andere Arbeiten, die fick mit den optischen Bcrechnungsverhältnissen in verschiedenen Teilen des Auges besckjäftigen. Außerdem hat er verschiedene, mehr prak.isch-augenärztliche Untersuchungen ausgeführt und erst im vergangenen Jahre ein Lehrbuch der Ophthalmoskopie veröffentlicht. Teil 1894, also seit seinem 32. Ledens- jahr ist Gullstrand Professor in Upsala. Die jetzige Auszeichnung mit dem Nobelpreise ist tiicht die erste, die seine Verdienste anerkennt, beim schon 1907 ist er von der Universität $ena miy einer Auszeichnung bedacht worden.
K#L Noch trennt nnS fast ein ganzer Monat von dem , 10. Tezember, an dem alljährlich die Namen der Glücklichen i verkündet werden, denen die Auszeichnungen der Nobelpreise zu- | teil werden. Indes ist die Liste der Nobelpreisträger, den Emp- , •anger des Friedenspreises ausgenommen, bereits jc&l endgültig ieitgeflcllt. Schon im Jahre 1908 wurde Maurice Marter- linckumer den aussichtsvollsten Bewerbern um den Literatur- preis genannt. Damals trug der Jenenser Philosoph Eucken den Preis davon, in diesem Jahre aber fallt er nun dem belgischen Tichter zu. Er ist ein Sohn deS altderühinten, einst von Karl V. so gefeierten Gent, in dessen Stadtbild« Aeltejtcs ind Neuestes sich so wundersam berühren und burcnbringi.. In feinen Jugenderinnerungen spielt das Meer hinein, die Nordsee, an deren Gestade er oft feine Träume gesponnen hat. TaS Reer, die Blumen, die Früchte, die Bienen: das waren Maeterlincks erste Liebehabereien — er ist ihnen bis heute treu geblieben. Bald trat die Welt seiner Jugendträume in hartem G eg em atz iU ben Forderungen der Schule Er wurde zu den Jesuiten in Gent geschickt, bei denen er Lateinisch und Griechisch lernte, aber er bat die Bäter in keiner guten Erinnerung behalten, ja er hat gesagt, wenn er noch einmal inS Leben treten sollte, unter der Bedingung, wieder das Stoll eg besuchen zu müssen, so würde er lieber auf daS Leben verzichten. Doch trat er in dem Jcfullen- kolleg mit einigen Geistes- und Gesinnungsverwandten, wie vor allem Emil Verharren, zusammen, die im Vereitle nut ihm später das „junge Belgien" bilden sollten. Der Vater hatte Maeterlinck zum Juristen bestimmt. Einen Beruf fühlte er daiür m feiner Weise. Er hat sich später über die Jurisprudenz allo aus- gesprockten: „DaS Recht zu studieren, ist als wenn man unter Ruinen wandle oder auf einem Kirchhof." Doch legte er seine Prüfungen ab und versuchte sich als Advokat, aber die ihm an- vertrauten Missetäter wurden glänzend verurteilt, und ichon 1889, als Maeterlinck erst 27 Jahre alt war, war daS Ende feiner Advokatenlausbahn entschieden. Er fand, daß die von ihm zu verteidigenden Mörder, Brandstifter und Diebe feine monotone und primitive Psychologie hätten, und ein Mann der Beredsamkeit war er nun gar nicht, vielmehr zählt er zu der Klane der be- herrlichen Schweiger. Tas erfuhren nicht ohne (^staunen die literarischen Genossen, die seine Bekanntschaft machten, als er nun nach Paris übersiedelte, um hier literarische Studien zu machen. Tie Literatur war ihm nicht fremd: er war kaum 13 Jahre alt gewesen, als er unter dem Pseudonym „Mater ein kleines Gedicht veröffentlichte. Nun tauchte er in dem Kreise vom BillierS de L'Jsle Adam, Stephan Mallarmö, Jean ’ljal- bert ufiv. aut. Tie Ueberrafchimg war gegenseitig. Am Maeterlinck machte besonders VillierS d. L'JSle Adem einen gewaltigen Eindruck und er hat den Einfluß, den VillierS auf seine uchtung ibt hat, offen bekannt. Äbn auch er nur den Franzosen eine überraschende Erscheinung. Ein starker, vollblütiger Bel- jier, hu Schweiger und Träumer, dabei ein großer Sportsfreund und Raucher, der plötzlich auf weiten Rad- oder Boots- mb!ten ins Land hinaus verschwand: so stellte lid) Maeterlinck ihnen dar. 1889 veröffentlichte er seine erste Gerichtstamm- luiig „Serres chaudes". Sein erstes Trama, die „Prinzeß Maleine", druckst er selbst mit seinen Freunden zusammen aut einer Landmaschine in 25 Exemplaren. Maeterlinck drehte das Rad und die Ezemvlare wurden an Freunde verteilt, „wie man Photographien verschenkt!" Nach einem Jahre kehrte er nach Gent zurück. 1890 erschien der historische Aussatz, in dem Lctaoc Mirbeau den Belgier als einen neuen Stern am Himmel der Dichtung feierte. In Gent schalt man auf Maeterlinck, daß tr so viel Geld für Reklame ausgebe, denn dafür hielt man MirbeauS Aufsatz. Es war aber, wie bekannt, keine Reklame, sondern der Anfang einjr steil auswärts führenden Ruhmes- lauibabn, deren Hauptleistungen und Haupterfolge ja_ allgemein bekannt sind. Bald sah sich Maeterlinck von allen morgen befreit. Es gelang ihm, die alte schöne Abtei von «amt Mandrille in der Normandie gerade nod) vor den Händen eines Jndustne- fonsortiums, das sie ankaufen wollte, zu retten, und dort hat er sich mit seiner Gattin, der Sdiampielcnn .Georgette Leblanc, sein Nest gebaut in einer Umgebung, die die realen Vorbilder zu den Phantasielandschaften und schlossern geliefert hat, ui denen sich die Abenteuer der Faleine, der Mellfaudc und der •»Kabine ab spielen. Seine Arbeitsweise ist eigentlich nur Kontemplation. Aber zugleich ist er ein lerdenfchaftllcher Gartner, Bienenzüchter, Automobilist, Rad- und Motorradfahrer, Schwimmer, Fischer und Jäger. Es ist bezeichnend Tur ibn, taB er . sein klösterliches Duen rctiro mit Jenem tiehmmgen Spruche geschmückt bat, den man über einer Zelle der Men Grosteii «arthause in ben Bergen der Tauphinö findet: „L beata foliiuho, o sola beatitudo. . . o selige Einsamkeit, du einzige Seligkeit.
Ter chemische Nobelpreis ist Frau Curie zuerkannt worden, die seit dem Tode ihres Gatten als erste ,jrau cm? Professur an der Pariser Sorbonne bekleidet. Frau Curie, die weist die bekannteste Forscherin der Gegenwart UL hat sich aus recht rümmcrlidKU Lebensuinständen^ zu Dieter Stellung empor- flcarbcitet. Ihr Vater, Professor Llodowski, war Phmiklehrer in Warschau und von ihm scheint sie ihre Begabung für riicmiidr und physikalische Studien geerbt zu haben, wie iic auco unter seiner Anleitung sich bereits als Kind mit dem diemiidjen unc rhvsikalischen Handwerk <ge der Gelehrten befreundete. Eine Zeit lang war sie in Rußland gezwungen, als Privatlehrerin ihren Lebensunterhalt zu hüben; bann vergeben die Wirren de. Revolution sie aus ihrer Heimat, und in lehr burmgen Um- ständen kam sie nach Paris, wo sie durch den Physiker Lippmann einige Förderung erfuhr, so daß sie sich ernsthaft dem Ltudium widmen konnte. Durch Lippmann wurde |ie übrigens auch mit Curie, ihrem späteren Gatten, bekannt, der zu -ivvmaniiS -meb- lingsschülern gehörte. Heutigen Tages wird im Zusammenhänge Mit dem Rätselstosie Radium immer der Name der beiden Curies genannt; eigentlich aber müßte man sagen, da» es Nch dabei um Frau Curie handelt, denn sie nxir es, die zuerit die :ri^>ium wunder entdeckte und bann ihren Gatten oeranlaute, ftw mit ihr gemeinsam auf dieses neue Untersuchungsgebiet zu werttn. Im Jahre 1903 wurde dem Ehepaare Curie gemcmiam ber Nobelpreis zuerkannt, und seit dieser Gelegenheit sind ihre nnnen- schastlichen Leistungen ziemlich allgemein bekannt geworden. Bon den Curie stammen die wichtigsten Arbeiten über das Radium und als Pierre Curie durch einen Unfall fern Leben verlor.
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Büdingen, 17 Siov. S ch ö f f en g « r i chts i tz u n g ) Ter Viehhändler A. St. in Bübingen wird wegen Vieh'.ndien Vergehen zu einer Geldstrafe von 2 0 Mk. oder 5 Tage Haft verurteilt. Ter Landivirl A. R. von Rinderbugen ist wegen Körperverletzung, Bedrohung und groben Unfugs angeklagt. Nach er- olglcr Beweisaufnahme wird er hinsichtlich ber Körperverletzung als nicht schuldig unb der Bedrohung als nicht bmrcidnmb über- uhrt, freigeiprochen, dagegen der lleberlretungm im <innc ber z 360,11, 367,10 Str.-^.-B. für schuldig befunden und deshalb zu einer Haststrase von je ö Tagen verurteilt. Ter Viehhändler
G. von TudelsheiM wird wegen Viehfeuchcn-Vergchems zu einer Gefängnisstrafe von einer Woche und wegen der Zuwibei Handlung gegen das Gewerbesteuergeietz ui einer Ordnungsstrafe von 10 Mk. Dcrurtcilt. Ter Kauimann I. A. von Allwiebermus jattc gegen einen Strafbescheid ber Finanzbehörde wegen teuer- nnterziehung gerichtlickje Entsck-eidung beantragt und wurde heute 'reigefprochen. Ter Heizer SB. F. aus Lieblos und der Taglohnrr H. T. IV. aus Mittel-Gründau wegen Diebstahls angellagi, werden freigesprochen. Ter Handelsmann S. G. II. von Rohrbach wurde wegen Zuwiderhandlung im Sinne ber 83 06 d und 148,7 a der Gewerbe-Ordnung in 3 o allen je zu einer Geld- uraie von Id Mk. ober je 3 Tagen Hast verurteilt. Ter Tag- lehnet I. P. II. unb seine Tochter, die I. F. Ehefrau von Von- hausen werden wegen Tiebstahlö zu je einer Gefängnisstrafe Von 3 Tagen verurteilt. Tie Prrvatklage des PH. H. gegen bie Hch St. Ehefrau, beide in Büdingen, wegen Beleidigung ciuschlietzlich der Widerklage der Angeklagten, nnirbe durch Vergleich erledigt. In der Privatklage des E. L. in Orleshausen gegen d>e H. L. Cheleute ebenda, ivcaen Beleidigung erging nach Beweisauwahme Urteil: 1. der H. L. wurde als nicht schuldig von »träte unb Holten freigesprochen, die durch das Verfahren gegen ibn ait ■ ftanbenen Kosten belasten ben Privatkläger. 2^ Tie H. L. Cl-efrau wurde wegen öfseittlicher Beleidigung im Sinne ber 88 ^85, 200 Str.-G.-B. zu einer Geldstrafe von 5 Mk. ober 1 Tag Gefängnis verurteilt. Ter Beleidigten wird die Befugnis zu- gesprochen, ben entscheidenben Teil des Urteils durck) Antchlag an der Ortstafel zu Orleshausen bekannt zu machen
Eichener Anzeiger
Seneral-Anzeiger für Oderheffen
Erinnerungen.
Denk ich ziirück, wie schon und fein Tu warst, mein altes Gießen, Schleicht Wehmut sich ins Herz hinein Und läßt es ubersiießen. — Nur Stolz und Eitelkeit umher! Kein ländliches Aroma mehr, Kein Dünnbier und kein Knaller, Wie einst, zu 14 Heller!
Die alten Krachenburgen sind Zum größten Tell verschwunden; Es blockt feni Hammel mehr, kein Rind, Wie sonst, in Abendstunden. — Wo einst der Gieß'ner Lekonom Ten Plist gebaut, hoch wie em Tom, Wo bleichten Hemd unb Hosen — Ta blüh'» jetzt Aprlkofen!!
Wie herzenfettend einstens half Tie Straßen man gepsiastert;
Wie ivar beim Wege durch die Stadt Ter Bürger abrabasiertl
Ein Gang vom Walltor bis zum Kreuz Glich einem Ausflug in die Lchweiz, Atit cchrunncn, Klammen, Gletschern Und Scelern brm zum plätschern.
Wie inicrefiant ivar doch ein Blick Schräg au'wärts in die Winkel! Wie gackerten in stillem Gluck Im Straßenfloß die .Hinkel'!
Fort sind sie; selbst der Ratten Zunft Hat mit barbarischer Unoemunst Geschafft man aus dem Cedenl — Toa) loll's noch welche geben!
Unb Nord und Süd und Ost unb West Zog all' an einer Strippe!
O Harmonie im alten Nest!
C wack're, brave Sippe!
Teucvts euch nicht heut noch eine Lust, Taß jede Hausfrau camals wußt, WaS man bei Möhk'S und 'S Pogte Am anderen Mittag kochte?
Tie Stadtbach, die man heut zu Tag Verschüttet, weck mcht nötig. Sie gab der Stadt doch ohne Frag' Ten Typus von Venedig!
konnte seine Witwe sein Amt an ber Sorbonne übernehmen Seitdem hat sie in Rabiumuntersuchungcn bedeutsame Fortschritte gemacht. So ist es ihr u. a. gelungen, das Radium sowie das Polonium in elementarer Form darzustellen. Uebrigens be- stchr zwischen ihr unb dem großen englischen Chemiker Ramsay eine genniie wissensd-astliche Spannung, die auf MeinungSver- schicdenl>nten über die Natur der Umwanblung ber Elemente zurückzuführen ist. Neuerdings scheint es, als ob sich die Wissen- schäft der Auffassung ber Frau Curie anschließen tvolle, wie sie erst jüngst in ihrem großen zweibändigen Werke über das Ra-
vüchertisch.
Musikalisches: R. T > e t r i ch, ein Musiker vom Fackj, der als Lderpvstassistent hier tätig ist, hat als op. ü em Walzer^ lieb „M eine wilde kleine" int Kommiisionsverlag bei Ernst Challier ^Rudolphs Nachfolger-, hier herau. g, geben, das besondere Beachtung verdient. Anmutiger Text, cmid-mei- chelnbe Melodien zeichnen diesen Gefcmgswalzcr aus, ber aber. auch gleichzeitig als flotter Tanzwalzer zu verwenden ist.
— Wer es versteht, einfache jku n st stücke aus dem Gebreteder Taschen spiclerei ohne besoiiberk Apparate zu improvisieren, kann sich viel Dankes erwerben unb vielen Freube machen, wenn er in Gesellschaft einige feiner Piecen losläßt. Die langwelligste .Gesellschaft wirb bannt neu belebt Ueberraschenbe aber einfache, leicht ausführbare ttumntüdc solcher Art enthält bas 7. Heft voruStto Roberts Spielbück-er „Zauber k u n st ft ü ck e u n b T a s ch e n s p i c l e r e i e n" von A. Czepa, (Verlag von Otto Maier in Ravensburg-, das wir allen cmp- chlen möchten, denen es Freude macht, mit solch überrafd>enben Coups eine Gesellschaft in 2ltem zu halten.
Airchliche rrachrichts«.
Uathottsche Gemeinde.
•ottesbienft
SamStag, den 18. November,
Nachmittags um 5 Uhr unb abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur beit Beicht _ , _ ,,
Sonntag, den 19. Nov., 24. Sonntag nach Pfingsten, Vormittags von 6V, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht
um 7 Uhr: Tie erste heil. Alesfe.
, um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
um 9 Uhr Hochamt mit Predigt
um 11 Uhr. Heil. 'Messe mit Predigt MilitärgoUeSdienft.
Nachmittags um 6 Uhr: Christenlehre: darauf fakramentalische BruderfchaftS-Andacht
. Arn Geburtstage 6. Ronigl. Hoheit deS GroßherzogS CamStag vormittag um 9% Uhr ist MckitargotteSdienst.
Hämorrhoiden
auch goldene Ader genannt, werden verursacht durch Störung der Vcbcr und beS Tarmes, speziell durch hartnäckige Berstovsung und durch Genuß von Diel scharigewurLten speisen und vielen Spirituoteu verschuldet
In Tr. Wegener'S Tee besitzen wir ein wirklich probates Mittel diesen lästigen Zustand zu befeingen. Man trinkt jeden Abend vor dem Lchlaiengehen eine Taffe von diesem Tee und die Wirkung ist überraschend. Preis Mk. 1.50, in Avotheken erhältlich- wo nicht vorrätig wende man sich an die Fcrromauganingefellichaft, Üroavriuzenstr. 55, Frankfurt a M. D’/w
Es ist entsetzlich, so Nacht um Nacht hustend und ichlasios im Bett zu sitzen. Bon all dem Tee und den Lümgkcncn ist nur ganz elend im Plagen, und doch wird s nicht bester. — Haufen Lie ^obener chllmeraCPamllen iFays ächten Wenn LicdienachPor'chri>t A nameniUch morgens und abends gebrauchen, dann nreiocn Sic sofort Linderung verspüren und alle Befchwerden halb ganz los ictn. Tabei wirken die Sodener äußerst gunnig auch auf den Magen ein. Tie Schachtel kostet nur 85 Pig
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