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18/11/1911 Zweites Blatt
 
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Uz-Musil orge«, sonntaa ftffiJWHt gen Sonntag IMIJIW«* - iOstend11.

Zweites Blatt

161. Jahrgang

Nr. 272

Erschein! tögüch mit «uSnahme bei Sonntag«.

tlelefeffler ZamiNendlStter" werden dem Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, bat Hüllblatt für de, Krell Lietzen" jnxtmal wöchentlich. Tierandwirtschoftlichrn Lett- fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Lietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhesjen

Samstag, 18. November 1911

fRotatienibrutf und Verlag der Br üblichen Unioersuat» * Buch- und 6uinbni(fecel

91 Lange, Lietzen.

Redaktion. (tn>ebition und Druckerei: Schul- stratz« 7. Expedition und Verlag: e«» 6L Redaktion: e-iSUL Tel.-AdraAnzeigerLtetzen.

Naturschutzparkbew.gung.

Bon Forstassessor W. Hämmerle.

Wir können uns in unserer Zeit der Tendenzen über Mangel anBewegungen" gewiß nicht beklagen. Man ver- spürt sie aus allen Gebieten des Lebens, und man kann ruhig behaupten, sie sind in ihrem Uebermaß nicht alle restlos angenehm. Zum OHücf kommt aber nur ein ge­ringer Prozentsatz zur greifbaren Entwickelung, und der große Rest, der wohl durchweg mit einem größeren oder kleineren Maste von Weltfremdheit begabt ist, verschwindet in der Erscheinungen Flucht.

In neuerer Zeit gewinnen, wie man beobachten kann, die Naturschutzbc»trebungen entschieden an Boden. Gewiß bewegt man sich auch hier nicht immer in den Grenzen der Realität; aber es sind doch eben nur rabilale Außenseiter, die mit schroffem Rufe nach Rückkehr zur Statur Unmögliches verlangen. Freilich müssen diese Leute aus Erfolge verzichten: denn die sind heutigentags, wo die Welt so eng ist, mehr ober minder nur itompromißprobufte. Da­nach richtet auch derVerein Naturschutzpar k", das jüngste Organ der Naturschutzbeslrebutigen, seine Taktik: man ist tolerant und läßt der energisch fortschreitenden Mui» tut, die ja doch erst den Werten ihren Wert gibt, ihr Recht. Aber aus wissenschaftlichen, traditionellen, ethischen, ästhe» tischen und sozialen Interessen will man Natutschudpar schaffen, in der die Natur, sich selber überwiesen und vom Zwange der Multur befreit, allein Herrscherin »ein soll. Tast diese Idee Zugkraft Hal, betvies dcr schöne (Erjolg d.s Aus russ der Zentrale für Staturparls. Nach iücIü)cii Richt­linien man die Reservate auswählen und einrichten ivirb, ergibt sich ja aus den Zielen, die man verfolgt Man wird möglichst Dielerei sehen und beobachten wollen: abwechse­lungsreiche Bvdengestaltung, reich artige, interessante Flora und Fauna Mit der Große der Fläch.» darf man natürlich fauch nicht knausern; denn jede Unzulänglichkeit birgt fajoii ganz von selbst den Verzicht in sich. Praltische Grunde »vollen es, daß die verschiedenen Parks möglichst gleich» mäßig über däv ganze Interessengebiet (Teutschland, Oester­reich) plaziert werden. Eine solche Verteilung haben ja auch die maßgebenden Männer vorgejehen; je ein großer Natur schutzpark soll auf das nördliche, mittlere und südliche Deutschland entfallen. Erfreulicherweise ist man zuni Teil schon recht weit gediehen.

Besonders in kicorodeutschland ist die Konstellation der Sach« günstig. Man brauchte sich hier nicht weiter mit Suche nach geeignetem Terrain zu quälen. Tie Lüneburger Heide mit ihren weiten, dem Verkehr entrüekien Gegenden, ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt und ihrem eigen» artigen Reizen, von dem man so vieles hört, bot sich ohne weiteres als praktisches Atquisitionsobjckt an. Man kann auch hier Wohl noch mit Recht von einemUrzustände" der Natur sprechen; denn die zähe lanzeng noss nsch ft der Leide hat dis seht Kultivierunasversuchen größeren Stils erfolgreichen Trost geboten. Allerdings setzt ihr in neuerer Zeit unsere innere Kolonisation nnaujhaltsani zu, uno die .scharfe Schar des Tampfpfluges kennt keinen Pardon. Es war daher im Interesse der Sache woblgctan, daß der Natur» schustparkverein rasch zugriss und sich den besten Bissen sicherte. et brachte die schönste, charakteristischste Gegend, den Äilfclder Berg mit oem Totengruno (ca. <UU preust. Morgen) im Kreise Winsen, in seinen Bejist und legte durch Vorverträge die Hand auf weite umliegende Gebiete (zusammen etwa öOO Morgen). Turch Anglie­derung von Forsten usw. wird das Besitztum arrondiert und vergrößert werden. Auch sollen drei Ortschaften, die im Gebiete liegen, mit ihren Strohdächern, Bienenständen und Heidschnucken als charakteristische Denkmäler ainiiebcr- sachsischer stultur erhalten bleiben. So ist denn der Status- quo eines interessanten Landes als für bie Nachwelt ge­rettet hinzunehmen, und der Wanderer wird sich freuen, auch weiterhin mit Ruhe die Erika in natürlicher Massen- kollektion bewundern zu können.

Auch im Süden machte man gute Fortschritte: dort hat in den Alpen ein Grandseigneur ein weites Gebiet süc die Zwecke des Vereins vorläufig in Erbpacht gegeben; man hofft jedoch, noch in diesem Jahre zu einer festen Verein- oarung zu kommen.

In Mittel- und Süddeutschland geht allerdings nicht alles nach Wunsch. Aber man tröstet sich, mit Projekten im böhmisch-bayerischen Wald zu reüssieren.

/ Zieht man jedenfalls die Gejamtbilanz, bann wird man ganz entschieden zu Gunsten der Sache buchen. Man war ja auch außergewöhnlich tätig und geiiel sich nicht in der vassiven Pose des Weltverbesserers. Wer an der Tagung des VereinsNaturschutzpark" «.Sitz in Stuttgart, Puzer- ftraße 5, Mitgliedsbeitrag 2 Mk.) am 29. v M. in Frank- mrt teilnahm, dem wurde das besonders klar. Tie Gc- ichäftsleitnng ist unermüdlich bestrebt gewesen, einflußreiche Stellen für dre Sachr ou gcioinneit Ter Erfolg blieb nicht aus. Ter Kaiser, hohe staatliche, städtische Behörden, Finanzleute und weite Schichten des Volkes bewiesen ihr Interesse. Und die Mitgliederzahl des Vereins beläuft sich jetzt, nach einjährigem Bestehen, auf über 10000 Auch die materielle Seite zeigte ein befriedigendes Gesicht. Gewiß wird man auch weiterhin liquide Mittel nötig haben: denn auch hier hängt am Golde alles. Taran wird es aber wohl auch in Zukunit nicht fehlen. Und so wird man denn der guten Sache ein gutes Horoskop stellen können.

«kine vertrauliche Ausschutzverhanülung über Maroklo-

:: Berlin, 17. Nov.

Für Cie heurige Sitzung des udgetaus»chusses haue der Staatssekretär des Ausivärrigen v. i b e r l e n - W ä ch t e r einen eingehenden Vortrag über die Entwick 1 ung der Ma - rokloangelegenheit und den Gang der Verhand­lungen angelnndigt. Naturgemäß beansvruäjen dreie a. aricg» ungen eine völlig vertrauliche Behandlung. Ter Rieieniaal, in dem der Budgetausschust seil einiger Zeu »eine Sitzungen aobali, war dicht gepUtt von Rerasiagsabgeordneren, die dem .'lus'chust Nicht angeboren und von Vertretern und Kommissaren der Ver­bündeten Regierungen. Vor Eintritt in die 'Verhandlung richtet Abg. B a s s ermann an oen Staats it re rar zwei Fragen. Erstens: 2s ist uns mitgeteilt, daß ioir bei den franzo»i»ch-»pa- n i s ch e n Verhandlungen uiaa inte , en tert » Wenn nun Spanien Irast Vereinbarung mir Frantreich das Protektorat über

Teile von Nordmarokko ausübt, haben wir bann traft der Algeciras aktc mitzureden? Zweitens: der französische Ministerpräsident bat eine Rede geholten, in der er btt Frage derschwarzen Gefahr" angeschnitten Hai. Must man M diese Frage auch im Ausschuß Dcrbanbelt werden. Tas itnegdmuüflerium wird ersucht werden müssen, sich darüber zu äußern.

Nach tekpbonneber iRücf iura die erklärt Staatssekretär von ftiberlen, baß em Vertreter des Kriegsmini st erS die gewünschten i'lusknnfte erteilen werde.

Abg. Ledebonr 15m.) tragt, ob der Reichskanzler erwartet werde. Andernfalls ^olle man ihn auf b e nt schnell- t e n Wege h erbitten.' Seine Aruvetenheit sei dringend not­wendig bei bet Wichtigkeit der vertraulichen Mitteilungen, bie der Ausschuß zu erwarten bähe. Sie fei uni so notwendiger, als ja der Reichslanzler die Ansicht vertreten habe, das; dieNach­geordneten Behörden" seine Imentionen zu vertreten hätten. ES entspreche dem Sinne der Verhandlung, daß der Rciatslanzler an­wesend fei.

Ter Vorsitzende des Ausschusses, Freiherr v. Gamp, er­klärt, dem Reichslanzler sei eine Einladung zugegangen. Er habe den Staatssekretär des Aeuszeru nut seiner Vertretung beauftragt. Als Vorsitzender des dlusschusscs hatte er sich nicht für befugt, auf Anregung eines einzelnen Mitgliedes den Reichskanzler zu laben, das würde er nur auf Gruiw eines Beschlusses des Ausschusses tun können.

Abg. Lebebour imit hierauf den Antrag. Es stimmen nur die Sozialdemokraten dafür, wird also abgelehnt.

Staatöietretar v. 5t i b e r l e n halt hieraus einen mehrstündigen Vortrag Ein Auszug aus diesen Ausführungen soll demnächst veröffentlicht werden.

Zn der an den Bericht des Slaaisstlretärs anschliestetidcn ^lusstzrache, die im allgemeinen gleichfalls einen vertraulichen Eharakter trägt, meinen die Sozialdemokraten, die deutsche Re­gierung hätte cvranlz.id) und England gegenüber tu>d) friedliebender »ein sollen. Tas Zentrum erklärte sich im allgemeinen mit der yaltung ter deutschen Tiplomatie ein.erstanden, bemängelte aber mit den liberalen und konservativen Rednern besonders, daß die amtliche Presse versagt habe utid das deutsche Volk über die tatsächlichen Vorgänge zu sehr im miliaren gelassen worden »ei; deshalb habe die Vo.lsvertretung das Recht und die Pflicht gehabt, dem patriotischen Unmut der bcun'djen Bevölkerung Aus­druck zu verleihen.

Tie Ausivtame wird am Montag fortgesetzt. Der Ausschuß wird den ganzen Tag tagen.

Lissabon, 18. Nov. Tie Lefsentlichkeit ist durch bie Nachrichten über den möglichenBerlust eines T ei les derportugiefischcr. Befitzungenin Afrika aufs höchste beunruhigt. Alle Zeitungen bringen bie telegra­phische Nachricht, daß infolge des deut»ch-sranzosi- ch e n A b t o tu in e n s betre»send Marotiv und den Mongo auch portugiesisch Angola an Teutschland fallen werde. Tie bedeutende ZeitungCapital" erklärt, bie Regierung beabsichtige eine Vei.stai.tung der Beiatzungen an der Müße von Mostamedes, eines Habens, der von Teutschland sehr

haben um schleunigste Zufuhr von Lebensmitteln und Muni­tion ersucht, die morgen abgesandt werden soll Ter Gou­verneur von HuiiiNi bat die Regierung um Entsendung von 500000 TaelS, um die Truppen zu bezahlen. Er er­klärt, wenn er das Geld nicht erhalte, werde er nicht im­stande sein, die Truppen daran zu hindern, mit den Aus« ständischen gemeinsame Sache zu machen und die Uiiabr hängigkeit der Provinz Hunan zu erklären.

Der Zusammenbruch der Niederdeutschen vank vor Gericht.

4- 2 o r t in u n b, 17. Nov.

Zu Beginn der heutigen Verhandlung erhebt sich derVcrteibiger des Angeklagten £hm, Rechtsanwalt Frank, uni den Antrag zu stellen, nochmals in bie Beweisaufnahme einzutreten. Ei whrt aus: Ich habe heute morgen einen Einschreibebrief von Iustizrat vudizcmeu r ei halten, dem Vorsitzenden des Au»nd,ts- rat es der Ntedctbeuzflben Bank. In diesem Briefe betont Hud>ze- metcr zunächst seine au5geiprod)ene Feindseligkeit gcgciuioei Lhm und hebt hervor, daß er es gerade deslwlb stir seine Pflicht halte daraus hinzutveisen, daß Ohm uitb die beiden Angeklagten bezug lid» der Tepvtverstigungen durdians in gutem Glautun gebanbclt hatten. Murj vor dem Zusammenbruch der Niederbeutsd^n Bank am 20. Juli habe eine Besprechung in der Retchsbank ftaltgc- unben und er habe mit Ohm über bie Verhältnisse gesprodren. Er sei nod» heute der Ansicht, daß Lhm durchaus in gutem Glauben gehandelt habe. Nad» kurzer Beratung bcKtiließt bet OkridMebaf, nochmals in bi e Beweisaufnahme einzutreten Wad) kurzer Vernehmung des Iustizrats .'duchzemeter ivirb bie iL^eweis- aumabmc wiederum geschloffen. Ter Staatsanwalt hat feinen Anträgen nichts hinzuzusetzen, Rechtsanwalt Frank bittet erneut um Freisprechung ber Angeklagten.

Die nach- AppMp -md um Sonntai», den 19. Xov., stehenden tivl Zilv vun 1z (Jur luniagt b b la Lur nachts nur tur dringende Frille sicher anzntretlen: D le/u

l>r. Floch, Asterweg 84. Dr. D umIc, Aliccatr. 11.

Ktan-escuntsnachrichten.

(Nachträglich einghgangen.)

Lang-Göns.

Sterbesälle: November 10. Albert Frey, 5 Monate ölt. Laubach.

Aufgebote: November 9. Friedrich Christian Äircher, Rentner, mit Luise Beck Ww., beide zu Laubad).

Geborene: November 5. Tem Arbeiter Wilhelm Rahn ein Sohn, Karl.

Schotten.

Eheschließungen: November 13. Hermann Ham­burger, Handelsmann in Hüttengesäß, Meis Hanau, mit Johanna Bauer in Schotten.

begehrt wurde.

wünsche der privateiiboten^glten.

Ter Blttschriften-Ausschust des Reiäistags hat eine Bitt schrist des Verbandes der Eiibotenatistalten, bie dahin geht, bas Postgesetz so zu ändern, bau die Beförderung von geschtossenen Briefen burch Boten, die im Tienit einer Privatbeiörderungs- anitalt stehen, im llrsprimgsorte erlaubt sei, wenn es sich um Uebcrbringung einzelner Briefe handelt, dem Reichskanzler als Material überwiesen. Vom Vertreter des Reichspvliamts würbe ausgefuhrt, daß die 9ltiui=ooiiueriuaitung die,em Wunsd,e nicht entgcgaituiimieu werde. Würde das Postgesetz in der angcitrebten Weise geändert werden, so würde std) cm eigenartiger Wider­spruch ergeben. Nach Artikel 3 der Postgesevnovclie vom 20. Te- jeniber 1899 würbe es den Eilbotetiannalten nach wie vor ver­boten sein, unverschlossene abreniertc Briefe und Truck- äd;eu zu befördern, während es ihnen künsttghin erlaubt wäre, ö e r f d) l o f f c iie Briefe zu befördern. Als seinerzeit die Prioat- poftanftalten abgelöit ivorben seien, seien auch die Einnahmen dieser Ansialtm aus der damals zulässigen Beförderung ver­schlossener Lnsbnefe abgegolten worden. Einen Teil der Ab­lösungssumme, die 7Vs Millionen Mark betragen hat, wäre also umsonst audgegeben, wenn den Privatbesörderuiigsanstalten die Beförderung verschlossener Lrtsbrie»e wieder gestattet werden sollte. Eine wirksame Hontrolle, ob sich die Eilbotenanstalten auf die Beförderung einzelner Briese besdwänken würden, fei nicht durch­führbar. Es bestehe also bie Gefahr, daß die Beförderung ber CrtL'briefc in großen Städten zu einem nicht unerheblichen Teile auf die Eilbotenanstalten übergehen würde.

Der italieniich-türliiche Krieg.

Rom, 17. Nov Agenzia Stefani erklär: die Nachricht derTribuna" aus Phüippopel, daß die italienifche Flotte in den Dardanellen erschienen ist, als un­richtig.

Tripolis, 17. Nov. (Agenzia slefani. > ' Tas schlechte Wetter dauert aus dem Lande und dem Meere an, so daß die rttiegs- und Handelsschiffe die Reede ver­lassen und die hohe See aufsuchen. Auf der Ostfront kam es zu einem k 1 e i n e n Z u s a m m e n st o ß. Es wurden einige Schüsse gewechselt. Tre italienische Artillerie brachte eine K a in e 1 k a r a iv a n e, die die Wüste von Osten nach Westen durchzog durch ihr Feuer in Unordnung. Patrouil­len, die andauernd die Lase durchstreifen, entdeckten an verschiedenen Stellen etwa 10000 Patronen. Zahlreiche andere Patronen explodierten bei der Verbrennung eines großen Haufens Unrat. Tie Arbeiten dauern fort, beson­ders die Unterbringung der Truppen Wie Kundschafter melden, fummelten »ich bei Zanzur ungefähr 2000 Araber und 100 Türken mit zwei Haiwnen. Ter Gesundheitszu­stand der feindlichen Streitkräfte soll schlecht sein. Die Araber sollen immer mcyr des Krieges müde narben. Teshalb erließ das türkische Lbertommando eine Kund­gebung, in der alle, die die Türken verlassen, um die Arbeit aufzunehmen, mit Strafe bedroht werden. Aus Homs liegen keine Neuigkeiten vor.

Berlin, 18. 9cx>d. TerBerliner Lokaianzeiger" meldet aus Honstantinopel: Tie Mächte haben der Pforte die Versicherung gegeben, daß die italienische Flotte nur im Archipel und in Tripolis in Aktion treten und leine Festlandshäfen bombardieren würde.

Die Heoolution in China.

Peking, 17. Nov. Eiienbahnangestellte berichten von einem heftigen Gefecht, das sich gestern und heute früh in Hantau abgespielt haben soll. Tie Kaiserlichen

Auf ber Internationalen Hygiene-Ausstellung, Dresden, er­hielt bie Firma Henkel & Eo, Tüfselborf, Fabrikanten bes selbsttätigen Waschmittels Persil die Goldene Medaille. Tiefe Auszeichnung ist um so bemerkenswerler, als damit Persil nicht nur als selbsttätiges Waschmittel ausgezeichnet wurde, fon-, dem auch seine außerordentliche desinfizierende Wirkung beson­dere Anerkennung gefunden hat, was in volkswirtschaftlicher Hi li­scht von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist. b88/h'

Den besten Kaflee-Ersatz

Kein Pulver, Aber dessen Zusammen­setzung die Hausfrau im Unklaren ist. Perlka hat keine Hülsen, ist billig und dabei sehr ausgiebig.

5)Perlkn<6 ist überall zu haben.

Vv.

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