Ausgabe 
17.11.1911 Drittes Blatt
 
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161. Jahrgang

Drittes Blatt

M. 271

KrlcheMi 1-glich mtt AuSnabme be4 SonnlaqS.

gemeinde.

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Vcutc, nre infl, den 17. November, nachmittags 57, Uhr: Ver- iammhmg der konfirmierten weiblichen Jugend der Johannes-

Zu haben in Drogeuhandkrogen und Apotheken.

Zrettag, 17. November 19(1

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AbendS 5 Uhr: Plärrer B ech 10 l S h e i mer.

Abends 7*/, Uhr: Persammlung der konfirmierten weib­lichen Jugend der LukaS gemeinde.

Abends 8 Ulir: Bibelbesprechung im JobanneSsaal.

Mittwoch, den 22. November, abends 8 Uhr: Bibe 1 stunde im JohanneSlaal, P'arrer A u SI c l d.

Freitag, den 24. November, nachmittags 4 Uhr: Verfammlung

S der LnkaSgemeinde.

Schneeweitze Zähne erbalten Sie sich dauernd, wenn Sic Sarn sSauer»wm?>ahm7reme Perodonf* verwettben. Nur CeatrabDroEerle

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Nach verschiedenen Meldungen ist die am 2. d. Mts. in Gießen verschwundene Marie Weitz von Liederbach am vorigen Sonntag in der Nähe der Schubeckerschen Holzschneiderei gesehen worden. 09494

EZ ist daher anzunehmen, daß die Vermißte sich in der Umgegend von Gießen aufhält. Das Publikum von Gießen und die Bewohner der umliegenden Ort­schaften werden deshalb dringend gebeten, zur Fest­nahme der Vermißten beizutragen, beziehungsweise diesbezügliche Wahrnehmungen an Johs. Weiss II. in Liederbach (Alsfeld) mitteilen zu wollen.

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Siegerin

-Margarine, wie allerfeinste Molkereibutter in jeder Verwendungsart.

kirchliche Nachrichten.

Lva iqeiiidK vociuetnöt.

6 o nn 1 a g, Den IS. November, 23. nach Trinitatis. 6otte$bien|L

3n ber Stabtkirche.

Vormittags 97, Uhr: Plärrer Schwabe.

PormutagS 11 Uhr: KmDcrkirche für die MarkuSgemcinbe.

Plärrer Schwabe.

AbenbS 5 Ubr: Plarrasfistent Sdiorlemmer.

Montag, ben 20. November, abends 8". Uhr in SteinS Karten: Vortrag Des MtlstonSbtreklorS Sole der aus Barmen über Alisttonsauigaben m Sumatra unb NiaS.

Tic Bereinigung der konfirmierten ivciblidjcn Jugend der MattbanSgememde mu6 deshalb auf TienStag verlegt werden.

Donnerstag, den 23.November. abendS8Uhr, im Aiarknsfaal: B i b e l st u n d e. (AuSgeivähllc Psalmen). Plärrer Schwa d e.

Samstag, den 25. November, vormittags 9'. Uhr: ber­einigter Zivil- und Militärgottesdienst zur Jeter des Geburtstags Sr. Königlichen Hoheit des GrofilierzoaS.

3n ber Iohannerkirche.

Vormittag- 97. Uhr: Prof. U. Ed.

Vormittags 11 Uhr: Kmderktrche für die JohanneSgememde.

Pfarrer A u S f e l b.

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhefsen

CingcsanSt.

gut gt' m und ; 6 (t alles i t I 0

übernimmt die 9i daliion Dem Publikum gegenüber keinerlc Bcrantwortung.)

(Niesten, 16. Nov.

Ist es beim in einer kleinen Stadt wie Giesten nicht mög­lich, Veranstaltungen, die ba-3 Interesse Der gebildcien Bevölkerung gleichmästlg berühren, aus v er sch i ebene Tage zu legen?

Schon lange sind die religionsivissenschasllichen Borträge unb die Tage, an Venen sie ftaitfinbeii, verörsentlicht, sie haben schon lange begonnen unb ber austerorbentlich zahlreiche Besuch zeigr, welch grostes Interesse ihnen allseitig entgegengebracht wirb. Unb nun werden Die Abonnenten ber Lnernvorstellungen, bie zum grasten Teil der Hörerschaft ber vorgenannten Borträge an- gciwren, vor Die Wahl gefielI , am Mittwoch, den 29. November, entroebvr bie teuren LpernbiUetts unbenutzt zu lassen ober ben interessanten Vortrag nicht zu besudien.

Laßt sich beim hier bei einigem guten Willen unb gegen­seitiger Rücksichtnahme kein Llusweg finden? Konnte nicht vor- ber Der Vorstand des Theaterverrins mit den Vortragenden Herren sich ins Benehmen setzen? 5)ostenUich geschieht dies noch.

i 3.

Möhra

-Margarine, ein Landbutter -Ersatz ohne gleichen.

Wandern und Keilen.

* Ter Bogelsberacr Höhen-Klub, Zweig­verein grunfiurt a M. hat sich in seinem Wander- vlan s ü r b a s Jahr 1912 aus folgende Bereinswonde- r u n g c n geeinigt: I 7 Januar: Schotten, Lwherodskops. Schotten, 47 Stunden. II 18. Februar: Hoshcim. EvPttein, Mönigftein, Cronderg. 5*/s 5t. III. 17. März: Zwingenberg, Melibokus, gclsenm er, Fürfienlager. Bensheim, 57; ^timDeii IV 21 ^vril Wächtersbach, Schlierbach. fcibnrmcn, Burg- bracht. Birstein, 5> - St. V. 19 Mai: Stvdbcim, Bobenhau'en 1.

Nachmittags gabrt nach Marburg. 2. Tag: Zimmersrobe, ntuti- bach, Aiienberg. Wildlingen, <i St. 3 Tag: «(bloß unb etiiDL Waldeck. Eberralspcrrgebicl, Fnular, Wabern, 6 Lt \I1. 7. Jun: .vebcrpc'lc-mfcn Rainrod, All^burgskops, >?obeiobsivps, Varl mcauivham, l'.-St. VII.. 1*. Aug.: Sulpach, >)odeWarte, M-spel brunn, löcimbuchental, Eschau. Mlinginberg. 67s St. IX. 1» Sep­tember: (Grävenwiesbach, PHUwPltcin. Brauniels, Burgsolms, 51;. 3t X 6. Oktober: (Stiftungswanderuna.) Bir stein, Freiensteinau, Moosee Teiche. Grcbcnham. 57- stunden. XI 3 November: Bad-Nauheim, Münzenbcrg. Ülostcr Arnsburg, Lich 5 St XII. 1. Dezember: Langen, Meiseler Park. Jagoichlotz firanidjftcm, Darmstadt, 4>. St Fern r Besuch von: 2. Juni 1912: 31. Hauptversammlung des Gciantt V. X). M. ut -aiiter buch 31. August, 1. und 2. September 1912: Berbandstagc Der Deutschen (^scbirgs- und Wandervereine in Büdingen (B. v'ü - tzerbst. AuSslug).

Palmato

feinste PfUnzenbutter- Margarine, einzig haltbare Nussbutter.

Premierministers durch Verordnung, ohne baß ein bcfjn-| der es Gesetz gegeben wird. Man folgt babei entiprcd)enben; älteren Vorgängen, deren letzter in das Jahr 1821 siel.

Indische Taselgebräuche beim Durbar.

DaS Festprogramm, das für dasDurbar" des eng­lischen Aönigspaares aufgestellt worden ist, verheizt der Königin auch ein Festmahl, bas bie eingeborenen i n b 1 schen Frauen ihr geben. König Georg wird dieser Ber anftoltung fernblei den müssen, da das Religionsgesep d 1 Hindus wie das der M 0 h a m m c d a n e r die Anwesenheit von Männern verbietet.

DaS Mahl beginnt um die Mittagszeit und dauert zwei Htunden. Die Mitwirkung dienender Geister ist dabei aus «schlossen. Die Gäste finden sich ein paar Stunden vor der festgesetzten Zeit ein und begeben fid) nach den Gärten, um hier an Obst Und Gemüse e i n z u s a in m e l n, was sich ihnen auf dem Wege bietet. Tas Menu wird erst ausgestellt, nachdem dieses Sammelgesdsäft beendet ist, und das weibliche Lesen, dessen Sammlung den höchsten (hrtrafl aufwics, wird als Küchenchef erwählt. Fleisch gilt alsTabu", von tierischen Produkten werden nur Mild) und Buttu ver- wendet. Gewisse nur aus Maiskolben und M i l ch be­reitete Luxusgerichte werden von den an der Gesellschaft teil nehmenden Witwen hergestellt. Andere, zu denen nur Getreide verwendet wird, sind der Kochkunst der unver heirateten Teilnehmerinnen anvcrtraut, denen auch das Vorrecht Vorbehalten ist, die Mandeln aufzuknacken. Tie Ehrenschüssel, Reis und Mais, wird als erste den Gästen gereicht, die in zwei, einander zugckchrten Reihen auf dem Boden sitzen und mit den Fingern essen. Ob man von Metalltellern oder ausNaturtellern", als welche B a nanenblätter dienen, speisen wird, darüber soll das Los entscheiden. Das Amt. die erste Schüssel herumzu- reichen, bleibt der vornehmsten Witwe Vorbehalten, die sich bezüglich der beiden Tugenden des Mitleids' und der Barmherzigkeit des höchsten Rufes erfreut Wein gibt es nicht; man trinkt Kakaonußmilch und verschiedene Arten Sorbets.

Nach dem Essen reinigen sid) die Frauen den Mund mit «twas in Pau-Blättern cingehüllten Betel.Pau" ist ein Meisterwerk der Hinduküche. Es ist ein grünes, lorbeer ähnliches Blatt, das mit 32 verschiedenartigen Gewürzen präpariert wird unb aus SO verschiedene Arten gefaltet ist, von dem jede eine Gefühlsregung der weiblichen Seele shmbolisiert. Tas Los entidscidet, ob eine oder mehrere der .Vindudamen das Pau bereiten soll, unb die Gelegenheit wird gern dazu benutzt, um durch die Art der Faltung einen Ge­danken auszudrücken, den man aus Gründen der Etikette mündlich nicht zu formulieren wagt.

Für die Dauer der Abwesenheit König Georgs während seiner Reise nadj Indien wird, wie man ans London schreibt, ein Ausschuß mit gewissen exekutiven Funktionen der Krone betraut werden. Er wird bestehen: aus dem Prinzen Artur von Eonnaught, dem Erzbischof von Canterbury, dem Lordkanzler und dem Lordpräsidenten des Geheimen Rats. Tie Ernennung dieses Ausschusses erfolgt auf Vorschlag des

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