Ausgabe 
22.9.1911 Zweites Blatt
 
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Badeeinriditungen

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Darmstadt, den 21. September 1911.

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Julius Schulze

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Die Direktion der chirurgischen Beterinarklinik.

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Für bas Gießen soll für die Zeit

klinik, Frankfurter Straße 94, einzusehen. Gießen, den 21. September 1911.

Vergebung.

Großherzogliche Provinzial-Arresthans zu

vom 1. November 1911 bis 31. Ott. 1912

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Im Namen der Geschwister:

Dr. Gustav Landmann.

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1. Fritter lieferung

für die chirurgische Veterinärklinik in Gießen.

Für die Zeit vom 1. November 1911 bis zum 31. Ok­tober 1912 soll die Lieferung von Heu, Stroh (Maschinen- und Handdrusch), Hafer, Welzenschalen, Futtermehl u. Hunde­kuchen für die chirurgische Veterinärklinik vergeben werden.

2. Verkauf von Dünger.

Der in der Zeit vom 1. November 1911 bis zum 31. Oktober 1912 gewonnene Dünger soll nach dem Ge­wichte, so ivie er sich in der Grube findet, an den Meist­bietenden verkauft werden.

Reflektanten werden ersucht, ihre Angebote an die Di­rektion bis zum 1. Oktober d. Js. einzureichen.

Die Bedingungen sind in der chirurgischen Vetcrinär-

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Freunden und Bekannten mache ich hiermit die traurige Mit­teilung, dass unser lieber Bruder

Albert Landmann

in Paris

am 17. September nach kurzem, schwerem Leiden gestorben ist.

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Die Anstalt ist staatlich konzessioniert. Sic nimmt Schüler üom 9. Jabre ab aus. Der Unterricht in kleinen M lohen wird nach modernen Rciormgrundiälrcn erteilt unb nimmt mög­lichst Rücksicht ans die Jndividualuat. In allen Prüsungen (Einjährigen-, Primaner und Abiturientcn-Examcn) tum­ben die besten Erfolge erzielt. Näheres erfährt man durch die Prospekte. (ss8/0J Ji. F.iias.

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die Lieferung her erforderlichen

Verzehruugs u. Verbrauchsgegenstände: etwa 8000 Kilo abgetrockneter guter Speisekartoffeln, Brot, Lüecke, Ochsensleisch, Schweinefleisch, Kalbfleisch, Hammel­fleisch, Frankfurter Würstchen, gemischte Wurst, Schweine­schmalz, Nierenfett, Kykosnußbutter, Kaffee, Milch, Bohnen, Erbsen, Linsen, Gerste, Mehl, Reis, Gries, Hafergrütze, 9ku- bcln, Handkäse, Heringe, Eier, Salz, Lorbeerblätter, Pfeffer, Nellen, KMmnel, Muskatnuß, Essig, Seife, Schmierseife, Soda, Stroh, Wichse, ferner die Entleerung der Keh- richtgrube im Verdingungswege vergeben werden.

Versiegelte Angebote unb soweit tunlich Proben sind kostenfrei bis zum Eröffnungstermine

MtM, öen 11. Mobec 1911, MinittG 10 Uhr, auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft hier Justiz- gebäude, Zimmer Nr. 43 niederzulegen.

Dke Vergebung erfolgt unter den in Anlage A zu dem Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893, das Verdingungswesen betr., enthaltenen allgemeinen und den von dem Unterzeich­neten aufgestellten besonderen Bedingungen, welche auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft eingesehen und gegen Erstattung der Schreibgebühren bezogen-werden können.

Für die Kokosnußbutter kann der Zuschlag erst nach stattgefundener Prüfung der vorzulegenden Proben durch den Anstaltsarzt erfolgen, im übrigen bleibt der Zuschlag 3 Tage Vorbehalten.

Gießen, den 20. September 1911. Der Oberstaatsanwalt am Großherzoglichen Landgericht der Provinz Oberhesscn.

Bekanntmachung.

Die Stabt Gießen hat infolge Einführung einer Einbetts' fuppelung abzugebcn:

42 Gicrsbergkuppelungen mit Jnncneinband für Schläuche von 52 mm l. W-

11 Giersbcrgkuppelungen mit Außeneinband für Schläuche von 52 mm l. W-

7 Uebcrgangsstückc von Giersbcrg auf Metz Normal

80 Schlauchverschraubungen Metz Normal für Schlauche von 52 mm l. W.

13 Schlauchverschraubungen für Zubringerfchläuche von 75 mm l W.

1 Verteilungsstück, 2 Vcrschlußdeckcl 52 mm.

2 Strahlrohre.

Nähere Auskunft erteilt bas Stabt. Tiesbauamt, AstcrwegO, auch können baselbst bie Gegenstände eingesehen werben. |B'»

Gießen, bett 21. September 1911.

Der stäbt. Branddirektor.

Braubach.

Amtliche Bekginitnichmieell der Stellt Kietze«.

Älnträge auf Gaseiirrichtrrnaen.

,i(Vu!n Onartalwechsel häusenben Aufträge für Ulmtellen von Gasmessern usw., ersuchen wir r Gasaönchmcr, bie Bestellungen schon jetzt mit Kv bcr 3clL warn, die Arbeiten auszuführen sind, on

n hpr®äfnrl^ukcnbcn- ^Icbmung der Aufträge erfolgt Lj i ber ernlaufenben Bestellungen. Ausnahmen

können nicht gemacht werben. [B~/9

WILH. HERBERT

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Städtischer Arbeitsnachweis liessen

Asterweg 9.

Es können eingestellt werden:

a. bei hiesigen Arbeitgebern:

1 Eisenhobler, 1 Schuhmacher, 1 Glaser, 1 Spengler, 1 Schmied, 2 Bau- unb Mobelscbreiner, 1 Handlanger, 1 Hausburfche, zwei Dienstmädchen, 5 Erdarbeiter.

Lehrlinge: 1 Bäcker, 1 Kaufmann.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern:

1 Spengler, 2 Schmiede, 1 Glaser, 1 jung. Schlosser, 1 Wagner, 1 Schuhmacher, 1 Schneider, 1 Polsterer u. Tapezierer, 1 Weiß- . binder, 8 Bau- unb Möbelschreincr, 3 Zieaeleiarbeitcr, 1 Hilfs« Monteur, laubwirtsch. Arbeiter, 3 Dienstmädchen.

Gast« und Schankwirlschaftspersonal: 1 Llüchenmädchen. Es suchen Arbeit:

1 Friseur, 1 Wagner, 1 Dachdecker, 1 Anstreicher, 1 Weißbinder, 1 Maschinenschlosser, 2 Heizer, 1 Buchbinder, 1 Maurer, 1 Metzger, 1 Krankenpfleger, 1 Kistenmacher und Packer, G Taglöhner, drei Haitsburschen, Putz-, Wasch- und Lauffrauen, Laufmädchen, eine Näherin, 4 Handlungsgehilfen.

Gast unb Schankwirtschaftspersonal: Kellner, SWS« Hilfskellner, Zapfer. (B*/e

Jmmobilienverfteigernng.

Zm Auftrag Großh. Amtsgericht Grünberg sollen " Samstag, den 30. d. Mts., nachmittags 5 Uhr, die den Nikolaus Peters ®1)deute dahier gehörenden Immobilien:

I 9er. 444 = 94 qm Hofreite auf dem Krool im hiesigen Nathaussaale freiwillig versteigert werden. Die Versteige rungsbedingungen sowie Auszug aus dem Grundbuche können auf dem Geschäftszimmer des Gr. Ortsgerichts »näh­rend der Geschästsstunden eingesehen werden. D--/g Gründ erg, am 19. September 1911.

Großh. Orts gerächt Grünberg. Zimmer.

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Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach die Garten- unb Geldbesitzer an den ihren Grundbesitz an öffentlichen ^abr- oder Fußwegen einfriedigcuden Hecken int Lause des Monats September die neuen Sprößlinge wiederholt zu beschneiden oder zurückzubinden haben, wird mit dem Anfügen iviederholt zur önenttichen Kenntnis gebracht, daß Zurviderhandiungen aus Grund des Art. 43 des Zeldstrafgesetzcs mit Geldstrafe von 110 Mark bestraft werden.B/»

Stadt. Wohnungsnachweis Gießen, Asterweg 9.

Es sind zu vermieten:

1 Wohnung von 10 11 Zimmern, 1 Wohnung von 7 Zimmern und 2 Mansardenzimmcrn, 2 Wohnungen von 6 Zimmern, 1 Wohnung von 5 Zimmern mit Bureau und Lagerraum, 9 Wob- nungen von 5 Zimmern, 2 Wohnungen von 45 Zimmern, 4 Woh­nungen von 4 Zimmern, 1 Wohnung von 34 Zimmern, 1 Woh­nung von 3 Zimmern tt. Kammer, 6 Wohnungen von 3 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern und 4 Kammern, 1 Wohnung von 2 Zimmern und 2 Kabinetten, 1 Wohnung von 2 Zimmern, eine Wohnung von 2 Zimmern ohne Küche, 1 Zimmer und Kammer, 7 möblierte Zimmer, 1 dreistöck. Lagerhaus mit Pferbestall und Henbodcw 2 Werkstätten, 1 Ladcnloral.

Zu mieten gesucht: 29 Wohnungen von 25 Zimmern. [B/e