Nr. 42
Dermiicbtcs
Gemeinde
Märkte.
Lin heftiger Sturm
riditete gestern viel Schaden in Berlin und seiner Umgebung an.Ibis 30 Big., Non den Bedachungen riy er Ziegel und Mctall,tucke herab Liter 20 Pig., und suhrle Diele Verletzungen herbei. In dem Baumbestand 10 bis lo Mk. beö Tiergartens wütete er heftig. Durch eine umstürzende tiicijc, Bohnen ver v hie fast durchschnilllich - > Meter im Durchschnitt mast, wurde fc. Fraul
gemeldet, über das
Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
Die „Siebener FamiliendlStter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, daS '.«reisblatt für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monaUich zweunat.
" Aus den ReichLtagsaurschüssen.
:: Berlin, 17. Febr.
eine größere Perkchrsslörung des elektrischen Strayenbahnverlehrs herbeigesuhrt. Am Elifabethenufer drohte cm großer eiserner Schornstein umzufallen. Die Feuerwehr ruckte an und bestingre d^ Gefahr. Aus einem Neubau in der Schreiner,traßc verlor ein Sleinträger, den der Sturm faßte, das Gleichgewicht. Er stürzte aus dem dritten Stock in Den Hof hinab.
3n Nauen bei Spandau halten sich in der vierten Nachmittagsstunde die Ltadlväier zu einer stadtverordneienslsung versammelt, als der Ratsdiener erschien, um von der bedenklichen Schwankung des Turmaussastes des Rathauses Mitteilung zu
Redaktion, (yrpebition und Dinckcrcu^vch" ftrafee 7. Exveditton und Verlag: esS^öl.
Redaktion: 112. Tel.-AdraAnzeigerGieße n.
anderen Stande tun. , . ... , .
3. Wenn schließlich fogar verfucht wild, nur. Die bekannte Kotelettengeschickte aus dem Friedberger Wahlkampf anzilhangen, so beweist das nur, auf welch niedres Niveau die Gegner bereits herabgestiegen sind. Niemals hat ein Mitglied umerer eine derartige Ungezogenheit ausgesprochen, und ^ick vcrionlich mißbillige jede Herabsetzung eines Berufes oder Landes, ott) beneide aber die Gegner nicht um ihre „männlichen Waffen.
Tr. Ferdinand Werner.
Büchertisch.
— Unter dem Titel „W a, ck e ist soeben das neueste Heft der bekannten „Deutschen Modew-Zeitung" erschienen. Der Mode teil bringt zahlreiche Abbildungen von Xleib» und Bettwäsche, um - fassend die einfachste bis zur elegantesten Art, zum Teil mit Naturgrößen Schnitten. Neben der Wäsche enthalt das Heft noch mannigfaltige Vorlagen für Morgen-, Haus-, Straßen- und Gesellschaftskleider, und der Kleidung für Kinder ist in umfassender Weise gedacht.
kirchliche Nachrichten
der evangelischen Gemeinde Büdingen.
Sonntag Sexageslmö, den 19. Februar:
Vormittags lu Uhr: Piarrcr Schäfer.
Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer G o b e l.
Die Amtsivocye hat Pfarrer Göbel.
Katholische GottcSdienstordnung.
Sonntag den 19. Februar 1911:
Büdingen: 10 Uhr.
Nidda: 8X Uhr.
Graz, 17. Febr. In den Mendstunden wütete hier und in der Umgebung ein orkanartiger Sturm. In der Nähe der nördlich von Graz gelegenen Ortfchasl Stübin ist gegen ckbeno ein großer Waldbrand ausgebrochen, der infolge des Sturme-, einen derartigen Umfang angenommen hat, daß die ^rlfchast arg bedroht ist. Militär ist dorthin befördert worden.
Wien, 17. Febr. Heute nachmittag und heute abend wüte?
~ Schlechten iv egen, 17. Febr. DaS ratSnütijlieö Johannes Luft von hier, der, wie am 4. d. Bits, nach eingetretener Dunkelheit
Zum ReichrtagrwalMmps.
Ter ReiÄstagSkandidat Der Wirtschaftlichen Bereinigung für | den Wahlkreis Gießen-Ginnberg-Nidda, Herr 2.r. Werner, bittet uns um Aufnahme der folgenden Erklärung.
1 Meine liberalen Gegner verbreiten, wie es auch bei der letzten Wahl geschah, das Gerücht, ich hatte meine ganze soziale Eristenz nur der geldlichen Beihilfe des verstorbenen Kommerzienrates Heiligenstaedi z:i verdanlen, und fugen außer Beschimpfungen aller Art hinzu, daß man vor mir PAönWeit nicht die mindeste Achtung haben könne, weil ich das Gefühl der Dankbarkeit in unschöner Weise verletzt' lfatte.
Ich gehe ans die Jämmerlichkeit wlcher ünechlsgeunnunqgar nicht ein,' sondern erkläre, daß ich alles was ich.bin, meiner Litern Fleiße und meiner Arbeit verdanke, und daß niemals uni nirgends auch nur ein Pfennig von Herrn Hey- ligenftaedt für mich und meine Ausbildung zu- g e st e u e r t w o r d c n i st. . . . D
2. Unter der kleinen und mittlerer. Beamten,ckmtt wird au^- gcsprcngt, ich lstittc mich gegen die berechtigten Interest en der Beamten ansgesprockfen. Tas ist natürlich völlig unwahr. Wer mich und die Arbeit meiner Partei kennt, weiß, daß wir für icdes redliche Schassen in Stadt und Land eintreten, und Daß mir ans diesem Grunde auch die Beamten in ihren Bestrebungen aut Sefferung ihrer Lage gern unterstützen, wie mir da» bei jcDcm
* Aus dem Sündenregister der Post. 2>ic Pünktlichkeit der Postbestcllung in Italien ist nicht gerade uorbtlDlid), und seit einiger Zeit hat die Presse das Amt übernommen, diese Mißstände öffentlich zu bekämpfen. Einen vergnüglichen und, wie versichert wird, autbenli'chen Beitrag zu den Mistetaten der bösen Post veröffentlicht nun der Messagero. Ein in Rom lebender Professor erhält kürzlich ein stattliches Postpaket von einem Mittel, Der Fasanenzüchler ist. Im Pakete findet man einen prächtigen, toten Fasan. Der Empfänger, der über diese Ausmcrkiamkeit des Onkels sehr erfreut ist, übergibt den schönen Leckerbisten leiner Gattin zur Bereitung und ladet sich für den loniinenden Tag einige Freniche zu Gaste. Man saß bereite bei der -täfel, prackstig dekoriert wurde der Fasan ans großer Platte aufgetragen, und alle Blicke ricksteten sich in der Vorfreude lommcnbcr, knlinarstcher Genüsse auf den Festbraten, als es plötzlich heftig klingel!. Es ist der Postbote, der einen Brief des guten Enkels abgibt. Ter Empfänger, der darin einen Wunsch für guten Appetit er- wartet hatte, beginnt sofort der Gesellschaft das Schreiben vor zulesen. Der Brief aber lautete: „Ich schicke Dir mit der Post einen schönen Fasan, den ich besonders gern hatte: la,; ibn doch I bitte ausstopfen und balsamieren und schicke ihn mir bald zurucl. Er starb an Vergiftung, eine Tarantel hat ihn gestochen." Der Hausherr sank blaß in seinen Stuhl zurück. Einer der Gäste., der die Geduldsprobe nicht bestanden und ichon einen Bstltn in den Mund geführt hatte, stürzte hastig in cm Nebenzimmer Das schöne Bankett war zu Ende, ehe es begonnen hatte. Der Brief war zusammen mit dem Postpaket ausgegeben worden: der gute Onkel wird seinen geliebten Fasan nie Wiedersehen, es sei denn als nichtgenosscnen Festbraten.
* Schäumende Milch. Mancher Erwachsene mochte ab und zu ein Glas Milch trinken, weil es ein gesundes und nahrhaftes Getränk ist, aber es schmeckt ihm nicht ober bekommt ihm nicht. Milch schmeckt den meisten Er wachsenen zu weichlich, zu nicl)tssagenb, und vielen bekommt sie auch nicht, sie liegt ihnen schwer im Magen, weil der rasch ausgeschiedene Käsestoff ihnen Beschwerden macht. Beide Ucbclftänbc werden beseitigt, wenn man Milch mit Selterswasser mischt. Wir beobach.en sogleich ein leb I Haftes, lustiges Aufschäumen, und auf der Milch bildet sich, durch die freiwerdenbe Kohlensäure eine appetitliche Sahne. Die alkalischen Mineralsalze bes SclterSwa.scr- heben die Säure ber Milch auf und machen bas Kasein, ben Käsestoss, leicht verbaulich. Heiße Milch mit Selters wasser gemischt, früh nüchtern unb mehrfach am Tage gctruiüen, ist bekanntlich ein sehr wirksames Mittel gegen I Erkältungskrankheiten.
* Tie Neuvermählten. „Aber, Gbgar, kies doch hier im Restaurant nicht die Zeitung! Die Leute inüsscn ja glauben, ich lasse Vir zu Hause 'Ine Zeit dazu!"
machen. Der Diener hatte seinen Austtag noch mckt erl’btgt, als ein ohrenbetäubendes, domicrähnlicbcs straften und Poltern vernommen wurde. Durch den orkanartigen Wind war der Holzausbau über dem Turme, in dem die Uhr cingcrügt war, und der Rundgcmg um den Turm auf die Straße gestürzt. Au dem Königplatze, an dem das Rathaus liegt und der wnst -lemlick belebt ist, war infolge des schleckten Wetters der Verkehr glücklicher' weise nur gering und die wenigen Paiiantcn konnten nock reckt- zeitig auf die drohende Gesahr aufmerksam gemacht werden.
Brückengeländer der durch unseren Ort fließenden 9lltefclb auf bas Eis stürzte, ist an den erlittenen Verletzungen gestorben. Er hinterläßt Frau und 5 Kinder, Starkenburg unö Rheinhessen.
Samstag, 18. ßebruar M
Rotationsdruck und Verlag ber Drühl'schen Universuäts-Vnck- und Steindruckei-ei.
R. Lange, Gießen.
Zweiter Blatt W. Jahrgang
Lietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhefjen
r„ ’Jiüije 100 Stück 50—60 Big., ver Ztr. 0—00 'Ulf., Bohnen rer Piv. 00-00 Pig ^larltzcil von 8—2 Uhr.
le. Fraulfurt a. 9)1., 17. Febr. ve ii- und st hmarkt. Angeiahren waren 9 Wagen Hen und 0 Wagen Stroh. Mau notierte: Heu 3,u0—3,40 Rck., Stroh (Rornlangftrob) 0,00 bis 0,0; Alk., irrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles üir 5u Kilo. Geschäft flott. — Tie Zufuhren waren aus Lberhessen und dem Kreise Dieburg.
' Rheinisches
T«-U.11 r-ri C? i =-> nnMaschinenbau,ElektrotechnikJh.
I eChniKUm Qiny^n Automobilbau, Brückenbau »3-'
b Mainz, 17. Febr. In dcr heutigen Versammlung der Stadtverorbncten wurde unter dem Vorsitze desStadtv. Schäfer die Veiwaltungsrecheufchaft der Bürgermeisterei für 1909 beraten. Stadtv. Dr. Müller erstattete den Bericht des Finanzaussckfusscs. Tic Rechnungen wurden, dem Anträge des Finanzausfckustcs entsprechend, gutgeheißen. Eine Anzahl Em- naben für und gegen die Einführung der völligen Sonntagsruhe wur en an die Sizia p li.iscte Deputation ucrro.cfen. Ter Mcxger- gejeile Eavrano, der wegen angeblicher UnrcgclmäBigteiien ___ ____
auf dem städtifa.en Schlachlviehhof eine Anzeige an bic <rtaat§> I U)e nach. sind am Sonntag dem 19. Febr.
anwaltfchaft gerid tet hat, will nun in einer (rmgabc tue ead}e stehenjen Avl von V. Uhi nuitaz- b s 12 Lbr nachts Den Stadtverordneten müteilcn. Die Eingabe legte der VorutzcnDc riir dringende b'älle s-cher anzntreflen : D l8/?
zur Einsicht ber Stadtverordneten Nieder, demnächst hat sich I KSpner. Wübelmstr. 2. — Dr. Meyerhoff, Süd-Anlage7. k a n r a n o wegen Beleidigung der Bürgermeisterei und des Kreis- > * -------—-
ve.eriNärarzre. vo. icr L.raf dmmer zu ve.aniw.rtm. Em Au.rag
bes Stadtv.Richt s ck e id i aui ^u/ailung clncs Wahllokals aui i P!arktdericht. 9(uf heutiqeni Wocke>i-
Amöncburg wurde an den luristqchen Ausfchutz verwiefem $ n o,9O—1.00 i’lf, Hühnereier 1 St.
An der Verkehrsausstellung in Berlin wird ,ich au* Die. «tibi Cme eiet 1 Stuck 0 Pkg., Käse pr. St. 6-8 Pi.,
Main; mit mehrereii Anfickten betettigcu. Es wurde hierfür der o / L nr <v,r 080—1 00 ‘"if
SutasBon6Uuaiarprauligt. -^ 0MätaByon 3riiJMi ««I«™«' Oalmen ur. etüct d.HO-1,80 Bit.,'
für bedürftige ^ckultinder wurden roeitere_.-JO JZarf unb jur teu =L i/o-2,2O 1VL, Gänse das PW. 75-80 Pfq., Ochsen. Notstandsarbeiten im Glaewgebiete beim <rtadtpark 6o00 Mark ^„92 1:^ 'Jüubfleifcb vr. Pfund 84—«8 Pfg,.
bewilligt. | ziupfleifch 70 Pfg., Schlveinefleifck) pr. Pfund 80—96 Pfg^ Kalb
st eifch vr. Pfd. 84—88 P'q., vaunnelfleisch vr. Pfv. 60—84 Pfg., Kartoffeln vr. luO Kg. 7.50 bis 8.00 Alk., Weißkraut das Lttick 20
Fiuiebeln ver Ztr. 8,00—10,00 Mk., l'iilcl) das ^Birnen per PW. 15-20 Mk., Aepfel per Ztr.
Die angebliche Reife des Kaifers Wilhelm nach Rom.
„(Sorriere b Zta.ia" schreibr, er könne versichern, baß zwischen bem Vatikan unb Tcutschlanb niemals ir-l genb welche Verhanblungeu über eine angebliche Reise Kaiser Wilhelms nach Rom stattfanben. Weber sei irgend ein Vorschlag bem päpstlichen S.aatsiecrctariat von I Berlin unterbreitet worben, noch glaube bicses in Berlin irgenb eine präjubizielle Erklärung machen zu müssen. Tas Blatt fügt hinzu, bas völlige Schweigen ber päpstlichen Diplomatie fei keineswegs ansschließtich Deutichlanb gegenüber gewesen, weil bas Staatssecretariat bieselbe Stellung auch allen anbcrcn Mächten gegenüber beobachte, mit betten ber Vatikan biplomatische Beziehungen unterhält.
„Eorriera b'Jtalta" erklärt von neuem bic Nachricht, ber Vatikan verbreitete ein diplomatisches Rundschreiben, um ben Besuch von Souveränen in Rom int Jahre 1911 zu oerhinbern, für vollstänbig aus ber Lust gegriffen. Ein-1 rig aus Erklärungen, bic in ber Preffe en£l)aiteu gewe.en feien, habe man ben Beschluß bes Papstes erkennen können, Souveräne, die im Jahr 1911 nach Rom kämen, nicht emp- sangen zu wollen.
Der Profesforenftreit an der berliner Universität.
Seit einigen -tagen verchfcitt.i^eu Prof. Sering unb Prof. Bernhard wieder „Erklärungen", ngchbem Sering im preußischen Lanbesökonomickollegium eine Art von Rechtfertigung vorgebracht hatte. Prof. Bcrnharb hat sich beim Kultusminister über bas Vorgehen Serings und der, anderen beteiligten Professoren beschwert, heute erhalten wir folgende Meldung:
- Berlin, 17. Febr. In bem Prosessorenstreit ber Berliner Universität veröffentlicht Pro,es,vr Sering eine Erklärung, in ber er bic von einer Berliner Zeiischrif. aufgesteckte Behauptung zurituweist, er habe versucht, Professor Wagner bic Vorlesung abzukaufen, inbem er bei bemMinisterium eine Get0ent|a)abigung für ben Fall angeregt stabe, daß Professor Wagner oie Vorlesung an Professor Bernhard abträte. Tie.e Besa)uioigungen, deren Urheber Professor Bernhard gewesen, wurde von der aEaü1_*:li|G;cn xoütmi|(ion als hiufätlig befunden, die in ihrem gutachtlichen Urteil die Ucbcrzcugung ausgesprochen hat, dag er oerariigcs nichc beai>|ia)iigt Hove.
die Aufführung ber .Förster-Chriskel- am Sonntag die te^te bes beliebten Werkes ist. - H°" R°«isseur Ruboli ......... ...... .... ..
Goll, ber bem Verbände inneres etabttheaterS nun i^vcn ästiger Sturm, ber vielfach Schaden annrfjtctc unb zahl
Sabre angehört, hat zu seinem Bencsiz-dlbend am fomntenben |rc^e Unfälle vcrursachtc.
Dienstag die Groteske von Stifter und TurSzinSky »Man - -
soll keine Briefe schreiben' gewählt. DaS überaus lustige Werk hat jüngst auch im Frankfurter Komödienhanse m zahlreich wiederholten Aufführungen aiißerorbcntlichen Beifall gesunden unb gibt dem hier ja allgemein beliebten Benefizianten Gelegenheit, m der brillanten Nolle bcS /Polizeirats' zu exzellieren. DaS Stück wirb im Abonnement !nicht wiederholt.
** Gießener K 0 n z e r t v c r e i u. Man schreckt uns: I Georg Friedrich Händels Drama Judas M a c c a b a u S dc» I mährte dieser Tage feine unsterbliche Kraft unb ^öße auch wieder bei der in Wiesbaden erfolgten Aufführung in der Bearbeitung Ehrysanders. Wir entnehmen einem Bericht aus Wiesbaden: Tas gewaltige Werk, das Händel nach einem Texte Thomas Morells in der kurzen Zeit von 35 Tagen int Jahre 1 / 4t, komponierte, erhält schon durch die seine Entstehung beglettenden
I Umstände eine ganz besondere Bedeutung. P,er idjottudje ckuf-1 stand, der letzte Kampf der älteren Stuarthiue gegen Die rcgiercnDe I Ter Reichsverstcherungscmsschiiß I Dvnastie Hannover, war glücklich nicbergcivorfcit unb in einer I
erledigte heute das Fünfte Buch ^.^NÄn?chteten Dentin^dcr ^d'fad?Cbc?cirnen Sieg? Von all den Verficherungstraaer zueinander unb zu anbcrcn ^"'flickteten. qcwidmctcn Werken ist Haickcls
Auck hier würbe cme^Reihe von Ein 9nu Lw «Ileiti er&Z gcblie&cn und muß als das einzige
angenommen, bie ben Inhalt der Beichlustc erster ^.ciung nur > künstlerische ^cithnal biefer Epoche angesehen werben. Die unrocientlid) ändern. Ti- nun nni) jdirocbcnben für b,c $er. SSerfcä ift eine kri-g-risckni unb stolze,
abschicdung der Reichsverficherun^sorbnnng bedeut,amen öragen ahCT unQCmein markanten Zügen das Bttd
des Verhältnisses der Krankenkasten zu den ckerztcn usw., fawre i mclckes sich begeistert zu einem letzten und ent-
der Gestaltung dcr Vorstände der Krankenkaisen wurden emem Dcr Löwcnanteil derHand-
Unterausschuß überwiesen, der am Mitmoch zusammen- ^ckeiidcn ^ew^rampf^ gerflbe biefe§
treten wird. Am Donnerstag wird dann der Dauptausfchuß lung^ ^^-^^^011 und wirkungsvollsten Ehorgesänge,
seine Beratung fortietzen. üom crgreifeiiden ftlagcd'or des Eingangs bis zum Jnbellied am
Ter Milit'ärhaushalt im Budgetausschutz. Schlüsse des letzten Tests, das in begeistertem ^chwnngc dahin-
Die Beratung des Militärhaushalts im Bndgetausschuß strömt. Hier in Gießen liegt der bevorstehendeii Auswhrung bic fcbrcüet langiam vorwärts. Man hatte für heute die Verband- dramatisch noch strasfcrc lurzcrc und imrlungsvollcre Einridstung | Lina über dic°Angelegcnheit des Tcmpelhofer Feldes in Ausiicht von Tr. Hermann L-tepham zu Grunde Zecker ist von der,elben > aenommen aber die Zeichnungen mit den Bebauungsplänen noch kein Klavicranszug "" Handel: der übliche Klavierauszug mußE wieder fortgeschafft werden. Die heutige Verhandlung ist daher nicht geeignet, dec I)ie,tgcn Ausführung 5u Da-
mar ium arüßtcn Teil vertraulich, besonders auch über gegen ist das Textbuch genau und zuvcrlasug herausgegeben worden die Entwicklung des Fliegerwesens unb seine Verwenbung und man wirb gut tun, fich mit einem solchen ZU versehen, für Heereszwecle In den näcksten Tagen wirb über diese Frage Die Schülerkarten haben lediglich, zur Hauptprobe Gulug- em 'umfassender V 0 r t r a g für die nicht dem Ausschuß an- leit. TextbüclM und Programme empfiehlt fich, wegen des ckn- achörcnbcn Mitglieder des Reichstags gehalten werden. Für das drangcs an dem Kirchencingange, vorher zu verfchafsen. Diese Flieaermcicn siick 93 000 Mark in ben Haushalt eingestellt. Tie Bücher vorher zu besitzen, ist aud) darum wichtig, west der text- R 0 n t g e 11 st r a h l e n t c ch n i t soll für die Kricgschirurgic mehr liche Teil vollkommen neu bearbeitet ist. Dv. «tcphani, dienstbar gemacht werden. Für die Beschaffung von Feldrontgcn- Kirchenmusiwirettor rn Eisleben, uec '^ube^b^ er des muiikali- uitnuuui yciiiuuji pinnrftpfft I irfipn Teils sowie Tr. Ehryandcr, cm isohii des berühmten
Beim Artillerie- und Waffcnwefcn werden Wünsche über! Händclforschers, von Wiesbaden aus,^wo die gleiche Aufführung die Verteilung der Lieferungen zwischen st a a t - stattfinden wird, werden am Mittwoch das Konzert in Gießen licken und privaten Betrieben geäußert. Als Nieder- besuchen.
schlag dieser Aussprache wird solgende E N t l^ch l i e ß u n g e l n - Arets Lauterbach,
stimmig angenommen: „Den Reichskanzler zu ersuchen, Hutzdorf, 17. Febr. Tw hlcfigc Gemeinde-
im Interesse dex Sparsamkeit bei W a s f en - und M mitt w ns liefe - L Q t § ,v 0 h [, die im September v. Js. stattgefunden hat, ist iuSn,tCteU?bie Relchsbetriebc/soweit sic billiger produzieren auf erfolgten Einspruch von dem KrelsauSschuß für un- fönnen, mehr zu befchäftigen. gültig erklärt worden, da Der Wahltag nut 4, an|iatt
Nächste Sitzung Dienstag. Es liegt em Antrag der 8 vorher öffentlich bekannt gemacht morden war. Es Nationallckcralen vor auf Streichung des Berliner findet Daher nochmals Gemelndcratswahl statt,
postens. Die Verhandlung über das Tempelhofer Feld findet I stnocr oagei noaj.nuiä :..v.
frühestens am Mittwoch statt.
Tic Vernand ungen Di.icr Angeiegcnlfcir wnrden nur deshalb nicht für ganz einwandsfrei gehalten, weil auch der Schein einer derartigen Abficht hätte vermieden werden müssen. Die in der Zeitschrift wiederholten Behauptungen gehörten zu den Angriffen, über die im Dezember 1910 im Kultusministerium verhandelt wurde. Prof. Bernhard erklärte damals, daß er den Zeiiungsangriffen gegen seine Fachgenosicn sern''-" ' und r rii^i^K.
JUts Stafct ituO €aitd.
Gieren, 18. Februar 1911.
" Stadttheater. ES sei darauf hingewiesen, daß


