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Srodtes Blatt
Nr. 295
161. Zahrgang
Erfchetnt tlglld) mtt tlu8na6me bei Lonntagß.
General-Anzeiger für Oberheffen
Tie „•Icfirntr $amllitnbläfttr~ roerben dem ,llnArtflere otennal «vöchenilicb beipriegt, bat „Hrrisblati ffir bce Kreit Cltfcrn** «iveiniat roörtjenthd). Die „ranbwtrttchattllchkv Seil» (ragen" erfdjemen monatlich jrocunaL
Lrcitag, 15. Dezember 19Y
Äofanontbrud unb Sntag der Pr ü bllitee UntMtfuitl - B.icd- und Gtembruderet H Senge, •lefctn.
flebaffton EspedMon und Tnirffttit ödmfc ftravk 7 Erved'Non und Sedflfl. 51« fkbafnorce^eilL IeL-t!Lbr-fliMeiQet®ieeen.
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halten wollte, Kumal für die meisten Verbindungen tixi, für viele sogar vier Löagenklafsen in tfrragc konünen und besondere Fahrkarten für Perionen- und Schnellzuge vor- banden sein müssen, von Karten für Luxuszi ge, Miiitarfahr- lartcn u. dgl. gar nicht zu reden. "
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billigste $r:
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Lisenbah.satzrkarten.
Der sich beim Antritt einer Re.se seine FayrLrrte kauft, hat wohl noch laum überlegt, welche Mühe die Dcreil- haltung der Fahrkarten den Lisenbahnvcrwaltungen bereitet. Ter Anhalter Bahnhof in B e r l i n hat z. B. 47 OUO Bcr- kehrsbeziehungen, unb er müßte ganz ungeheure DorratS- räumc haben, wenn er für sie alle Fahrtartcn aus Lager
Ta hil,i. |id) denn die ölaniolarten, die
Schnüren ie&Ux uud c°uein8atz
■ Fernruf Nr. 56t n., 3—5 Uhr nicht de, 10—12 Uhr vom
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Eiscnbahnverwa.tung mit den sog. Alant
erst im Bedarfsfall von dem au-gcoendcn Beamten au3- gesertigt werden. Die Mehrzahl der Fahrkarten wird aber nach dem sog. Edmonsonschen Muster bercitgchalten, daS sind die betannten flcinert Papptärtch n von b< x SO,5 Mm. Größe, die je nach der Älafje eine gelbe, grüne, braune oder graue Grund.arbe zeigen. Ihren Namen führen sic nach dem Vorstand des l.cinen engüichen BaunyofcS Milton an der Strecke Newcastle-'Tarlisle, der sich durch sie einen
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unsterblichen Vlamcn wenigstens in der Fachwelt gesichert hat.
Eine sebr interessante Sammlung von Fahrkarten besrtzt, so entnel)men wir der „2-ugl. Rundschau", das Verkehrs- und Daumuseum in Berlin, uiu) auf der Versammlung deS Internationalen Eisenbahn-Kvngrcd-Ver- bandcS in Bern im Juli 1910 wurde eine Sammlung von Fahrkarten fast aller 2<iuber voraetegt, die neben den Fahr- lartcn, die wir vom täglichen Gebrauch her kennen, auch eine ganze Anzahl Kuriositäten enchieit. ^n ihr waren die meisten großen Eisenvahmverwaltungen Europas vertreten, außerocm diejenigen von Sri.isch-Indien, Aegypten, Australien, den bereinigten Staaten von Nordamerika, Kanada, Mexiko und Argentinien. Don den aujjaLenbeit Fahriarten feien hier einige genannt:
So gibt eS in Frankreich, Südafrika und Australier, achteckige Fahrkarten, die zum Teil einfach, zum Teil doppelt sind, während in Frankreich und Australien auch länglichrunde Fahrkarten geführt werden. MS Stoss kommt meist Pappe und steifes Papier in Frage, doch wird zu Dauerkarten auch Leinwand vcilvenbct, und in L esicrreicy- llngarn, England, Frankreich und Australien gibt eS auch Zeitkarten aus Leder. In Australien werden Zeitkarten in runder oder (Eiform zum Anhängen auSGoldund Silber angefertigt; auf ihnen find die Strecken, f’.r die sie gelten, durch eingestanzie Zalsten oder Buchstaben bezeichnet, und auch englische Verwaltungen geben Ausweise >ur freien Fahrt aus, die als Anhänger an der Uhrfette getragen werden können.
Die mecklenburgische VerfafjüugLreform.
Sternberg, 14. De-. Dem Landtag g.ng ein R e f k r i p i. der G r o ß h e r z o g l i ch e n R e g v t t u n 6 oe.r die VersasfungSrcform zu. ES fuhrt tu feu.u tnnlci tung auS:
Trotz langwieriger Verhandlungen ift eß 1 flJ*
lungen, die von unS in Angriff genommene Reform ^u einem annehmbaren Abschluß »u bringen und da» >hr ßefehte Ziel zu erreichen. Air haben e4 daher als un ere Aufgabe" angesehen, im Sniereffe einer unsere eigenen Dunscye hinsiä>iiich d^r *CL
neuen Landesversas ung zurückzustvl.en und dm L e r s u ch zu machen, von einer anderen Grundlage aus mit unseren beiden getreuen Ständen vver ö.e -jer* fafiung--resorm zu einer Einigung zu g- angen.
Sodann wird auSgcfüIjrt, daß auch wr dem biej^r.fl€-a Landtag vorgelegte le;,le «B;; "
schäft ab gelernt worden ist. Das Reskript. fG;litpt.
Die erwähnte Sa nun hing Halle übrigens einen Umfang von acht Bänden, deren letzter allein durch Bahnsteig- i (arten aus-gefüllt wurde. Die Daynsteigsperre ift in Deutschland, Belgien, Bulgarien, Italien, Lcpcrreich-llngarn und I Aegypten ft reng burd>gefii:)rt; ein milderes System, bei dem meist nur auf größeren Bahnhöfen da« Losen einer Lahnsteiglarte verlangt wird, bestehl in den meisten übr.gen I europäischen Ländern, in Indien und Australien; ganz 1 ausnahmsweise kommt es in den Vereinigten Staaten vor, oaß Bal,nsteigiarten ausgigeoen werden. Auf den großstädtischen Scbncitbahnen Nordamerikas kann man allerdings den Bahnsteig nur betreten, wenn man im Besitz einer Fahrkarte ist. Diese wird aber beim Detve.en des Bahnsteiges vor den Augen deS DahnsteigschaffnerS in einen Kasten eingeworsen, und der Reisende bleibt dann aus der Fahrt ohne Fahrtausweis. Ein solches Verfahren ist nalur- - lich nur bei einem Einheitstarif möglich.
Tie Fahrkarten werden den Ausgabestellen in Paketen von je 100 Stück geliefert. Sie sind mit lausenden Nummern versehen, so daß die oberste — oder auch die unterste — [ Falyrkarte durch ihre Nummer stets erkennen lagt, wie viele I starten bereits verkauft sind. Um zu verändern, daß .jarten au« der Mitte herauSgeuommen werden, sind die Paie.e, ne Zuweilen burd) sinnreich an^eordnete Klammern zu-
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ammengchalten werden, häufig an der Seile durch einen diräaer. Strich oder durch Scyr.,f'icrilng gezeichnel, so i-a^ ich eine aus der Mitte fehlende Fahrkarte ourw cme Urücr- brechuna der Striche kenntlich macht. Neuerding>-. werden auch Unarten in Form von Rolle n angeferngt, von denen man stets nur die dem Ende zunach.t liegende Karte abtrenr.cn kann. In Deutschland, ^ramrcirfi, ^2ißi:n und den Niederlanden werden f it iurzem, zunaani öcn.iajo- tocife, Masminen benutzt, bei denen der sahrlarienveitauler die Karten im Augenblick der AuSgave erst h e r st e l 1 t.
Zur Sicherung gegen Fälschungen ^mmen verschiedene Maßnahmen vor, in Kuolano 3. v- ein zeichen, in Italien und Rußland ein fe.ner, netzartiger Aufdruck, der nachträgliche Aenoerungan stch.bar machen wurde.
Der Volistänoigleit halber erwähnen wir zum
die F a h r k a r t e n a u t 0 m a I e n , di - alten unseren Les ern geläufig sind: sie find für die Eisenbahn^erwaltungen insofern von großer Wichtigkeit, als sie die i^hr^onschaler entlasten, tonnen aber natürlich nur für gan9 beschrank.c Verkehrsbeziehungcn in Frage kommen.
Wir wollen unter diesen verlsältni sen auf eine Fortsetzung der Beratungen über eine Abänderung der oestchenden LandeLversas 1 ng durch den gegen- toärtigen Landtag verzinnen. So bedauerlich der AuSgang ist, s 0 s i n d wir d a 0 u r ch d 0 ch i n dem Entschlüsse nicht wankend geworden, die von nnS in Angriff genommene und aiß iw.wenoig erkannte Beri'ajiungsre,orm ourchzufuhren. Dir ho,sen, daß unsre getreuen Stande dura; den bisherigen Beilauf der Ber- yandlungen davon überzeugt wurden, oaj ein ivei.ercS Eiiigege.ikonlmeii beider Siunde und»dingt notwendig ist, wenn die Reform auf versa fungSmastigem Dcgc zum Abschluß gebracht werden soll.
Sitzung Oer StaOtverorOnetcil.
Gießen, 14. Dchember.
Anwesend: Lberbürssermcistcr Ikccum; die lOcigeardnelci'. K-rllcr, EnnucliuS und Dc. Sd)äfcr; die Stadtoerorbmlcn: Dr. cbd, Ciuicnaucr, öried^erger, Ükuriri, Eru.nnoald, vabenian, ^r. yab.r.jrn, deiast.hrim, .velfrich, L»clm, vuhn, Iann, 3uj Hardt, Lew, Vöcer, Loos, Plank, Lcha.ssraedl, 3.nun, Tr. Sommer, Troß, llrstadl, Betlers, DaltensetS, Dr. Dimmcnauer, äBinn.
Einsührung bei Beigeoronkten 1 r. S.1.5 er.
Zunächst erfolgte die Einführung und Defläligung bc5 Veig Dr. Schwirr. Der Voriitzcude oanüe ihm für die Annahme der Dahl und sprach die Zu^criicht auS, daß Tr. Schäfer das De» gcordnetcnami in bcmicibcn Sinne versehen werde, wie seither oaS Stadiocrordnetenaml.
Beig. Tr. Schäfer dankte nach seiner Dcreibig'lng dem Lberbüraermcister für die ihm (dem Redner) gegenüber betätigte freundliche Gcsl. nunt,, sowie den Mitgliedern der Versammlung für daS ihm durch die Dahl gcschenlle Berlrauen. Er roiiie diese- Derirauen um so mehr ;u schätzen, alS er wisse, daß er kein zureichender Nachfolger deS Deig. Georgi sei. Dafür fehle ihm 11a ment lieh dessen sicherer Blia in Finanzlagen. Nach zwei EesichlSpunkten wolle er in seinem neuen Ami verfahren, er wolle nur das chsentliche Wohl im Äuge behalten und stets nur das tun, was im Interesse der Stadt liege (Bravorufe).
Pl-tie hingen.
Ter Verein für Bewegungsspiele hat in«roci Eingaben darum ersucht, den fläbtifaten Graben an seinem Spiel- platz zu vertiefen und den verstopsten Abfluß zu reinigen, damit der Platz nicht mehr überschiveinmt werden könne. Nach einer v.itteiluna be5 TiesbauamtS ist dec Graben in völliger Ordnung. Ties wurde dem Verein mitgctcilt.
Lehrer Lotz in Ossenbam bat der Stadt einen Führer durch die Invalidenversicherung um Ankauf zur Ecrieilung angeboten. Tic Versammlung lehnt daS Angebot ab.
Ein Gesuch einer Frau wegen Entlassung au5 einer Dürg^ schäft oder Gewährung eines Darlehens von 500 Mark geht an den Finanzausschuß. . v
Der Vorsitzende teilt mit, daß einige Mitglieder brr Versammlung den Wunsch geäußert hätten, baß Anfragen und nicht auf der Tagesordnung steüende Ungelegen freiten erst nach Erledigung der Tagesordnung erledigt werden sollten, damit die zur Verhandlung vorgesehenen Gegenstände ordnungsmäßig in Ruhe erledigt werben könnten.
Stadtv. DetterS wünscht, baß die Sitzungen regelmänig alle 14 Tage abgcfrallen wurden, damit nicht zu viel in einer Sitzung erledigt werden müsse.
Ter Vorsitzende hält e5 für nötig, daß ihm die Sachen, die außerhalb der Tagesordnung vorgebracht werden sollten, vorher mitgctcilt würden, damit er sich vorbereiten könne. Er rönne nicht alles im Kopf haben
Stadtv. Troß wünscht, daß die nicht aus der Tagesordnung stehenden Sacken am Schluß der öiienttidjen Sitzung vor- gebraust werden sollen, damit sic auch in die Oefsen.lia-keit gelangen könnten. , _ _
Nach Mitteilung bc5 Vorsitzenden ging der geäußerte Wunsch dahin, daß die Sachen nach der gesamten Tagesordnung erledigt loürben, roäfrrenb Stadtv. Loder die Erledigung am Schiutz der ofientließen Sitzung für richtig hält.
^augesuche.
Der Verein AdelphenhauS will an der Kaiscr-Dllce ein Verbindungshaus errichten, dosen cb:rer Stock in Holzsachwcick ausgesührt werden soll. Die Veriammlung bejürwortet den er- soroerlichen DiSpenS. v
Ein Vaugesuch des GairimrtS IaSkowSkh und Genoiscn für den Lindcnpiatz (Hotel Einhorn bedarf verschiedener Dis» pense. Außerdem soll ein Teil deS im Besitz der Stadt befindlichen Stadtbackgel^ndeS überbaut und die Front nach der Wetz- stclngafje evvaS zurückgerückt werden. Tic Baukommisiion schlägt vor, daß wegen dieser beiden Dunkle ein Tauschvertrag abgeschlossen werden soll. Erst nach dessen Abschluß soll über die BefromngSgesuchc entschieden werden. c. _ .
In der 'ich anschließenden Le mear.nj touniyen d.e stadtv. Huhn, Loder un) Troß möglich.e Beia-üunigung der Lache, während Stadtv Sinn für soiornge ^esiulupsasung ü.cc bei Lauge uch ist. Auf Anfrage d.S Sladw. Grünewald wi.o mügeteiit, daß der Abicklug des Kaufvertrags mit Der TiZpcnS- betodhgung in feinem Iu^mmenhanz i.cfrt. Auf ein: tyragc Dc5 Siad.'v. Scuaff,1 adt ir r) milgeteut, dag Die erw-onie Zuzieh ng bc5 itun .be-.rat5 nicht beschließenb, sondern nur ui beratendem Sinne erfolgen soll.
Der Antrag des BauauS aiasteS nnder Annahme
Eg Aren der hat da» ich.n mc.rach Den der L>eriamm!ung senchmigte Ge.uch, das Hintergebäude tn ftinem Haue Neu» liaot 17 noch e.ne Setuang erhalten ju bürf.n, erneut oorgetegt. ~ü die Süylanlage im S^lachthof, deren Fehlen ieit.;er tur d»e G.nehmigung des Gesuar.S masg b.itD war, nunrn.b'. fertig- gcndlt tu, wird Dao neue C-xiucfr adgelchnt und dem Gouchnellor ,ur die ordnungsgemäße Ge .arfung fernes Hosraumes ^rm biS ium 1. August U112 gegeben.
Am Hotel Gro ßfrerzog soll in Höhe von 8 Meter em transparent angebracht werden. Man in damit rlnverstanden, beschränkt aber die mit 1,90 Meter Dorge-rfrtne AaLladung aus 120 Meter. Stadtv. Habenrcht hie.l dies sür zn wen.g.
SDcnglermei'.er Fleck will am Hause Bahnho srraße 34 eine Saicme mst 60 Zentimeter Ausladung anoringen, waS genehmigt wird.
Bebauaazttzlane.
Die Herren Schmidt und Süchel, die am Sübabhang r** C,ahr*ng5öersc5 einen grcßen Gelände ko mpleL ocsisen, i-.nD c'Äeut daruui eingefommc.i, uog <n tu: icncs
auögcar-.cuct wird. Sie i'L.agen die Ändang emer Ge- nniirr/Lial der L-ttniigten Grundoc ^er vor, bal Gelände loll S'ISiäfldS und nach Ausscheidung de- StraßenlandeS un UttNi. bä Aer.eZ des ur,prunglichen Gckande» wieder ver- r rncrDcn Der Aorsitzende halt em solches B-rsahren mr ehr’ beunt t« Stoüibiti.gteit be: (sridjLe&ung i.tneS
r '4 ptahrung-vcrger uno erinnen Daran, Daß Die Boi-er
^"vorderen TeuS de- '.cahrungsoerges bisher uoechaupt leinen -^a-unaSvlan durckgestchrt und nur chr- Garien erhallen «ZL sÄiäuS bamirsg: ibfcimmg. bu «,
beschlossen wird, nachdem der Vorsitzende auf Anfrage cc5 Liadiv Grünewald niügetnlt batie, daß über uvl nom fein Bebauung-plan für den südlichen aeil DeS Nahrung'bergeS ausgestellt ivoi^cn wäre.
Aui £3uniui der Gebe Kahl wird r.:if kleine ?lvanderung Dc8 Bebauungspläne? für bai (tiri.net zwischen Frankfurter Straße und Aulweg beschlossen.
Tie Umgestaltung Der ^'est-Anlage, die früher mit einem Kostenaufwand von 50000 Mark beschlossen worden war, ist wegen eincS erfolgten und mehrerer zu erroaucnDcn üinspräche zurückgcnellt worden Ein neuer T'lan, der die Um Pflasterung der fetzigen Fahrbahn, Anlage tineJ Zenicniplaltcu- ouijiicigc4 an den Häuienr und Au-oeiiemng der Ba.i.in^ib.L und des ictzlgeu Fußgungerweges vorii.lu. crürDctt 22IXX) Mail.
Stod.v Vallciifcls ist ber itiislcht, de., mit b;r Durchführung dieses Planes tue Sache für alle Zeit cntfcüicbcii ht. Tic Sacl>e batte aber den Mangel, daß die Anlieger keine Zufuhr zu ihren Häuf er n hätten. Man solle den fevtgen Zustand bi- auf weiteres lassen
Ter Vorsitzende bemerkt, c5 sei auch envogen worden, an den Häusern her e.ncn zioct Meter breiten Bürger.erg und Daneben eine iiaijrbabn von 4Vi—5 Meter Breite anzulegeu
Stadtv Schassstädt weist darauf bin, da» auch in den anderen Anlagen Die Straßen direkt an den Häusern h.r'uhren
Stadtv Grünewald ist von dem neuen Projekt nicht be friedigt. Man gebe dafür viel Geld auS, um einen für längere Zeit nicht ertvünschtm Zustand au fdiaiicn. Das an sick tiuiLgc frühere rßrojeft l-ave man auf Dir Einsprüche Inn fallen lauen. Auw daS jetzige Projekt solle man obiebnen und nur die Burger steige ui einen ordentlichen Zmtand versetzen.
Stadtv. Habemcht schließt sich dem an xif Anwohner wünschten vor allem die Anlage von Bürgersteigen, damit ihnen kein Schmutz inS HauS getragen werde. Man solle an Den Huuscrn einen Bürgersteig herführen und den letzigcn Fußweg mit Kleinpslaster versehen. Tie Bäume solle man lassen und die Fahrbahn Herstellen. .
Stadtv. Schassstädt ist der Ansicht, das; man die Fahrbahn belassen und für den lokalen Verkehr eine schmale Fahilwbn mit Bürgersteig anlcgcn solle. Er beantragt, bie Sache nochmals an die Kommission -uruckziwerweisen.
Staotü. 231 n n ist ebenfalls für eine schmale Straße, die zugleich als Bürgersteig diene, vor den Häusern.
Der Vorsitzende hält das für undurchführbar.
Ltadtv. Troß macht daraus aufnifrliam, ball man von einer schmalen Straße her nicht ut die Hosreiten eiusahrcu fonnr. Tie Ansvofrner Dürften durch t»ic Neugestaltung nicht geschaoigt werden. . _
Stadtv. Grünewald warnt davor, zwn ^trotzen neben einander zu schassen. DaS frühere Proiekt sei lebeniollS daS praktischste, dessen Turdiftifrrung nochmal- erwogen rocrocn solle. Man solle dcn Einspruch entroener durch Vereinbarung ober burdi den Rechtsweg entscheiden. Jeden a.ls verliere Herr Geiliu, nw-.s durch daS alle Projekt, wenn man ihm eine genügende Einiahrt schasse. _ ,
Lladtv. Pl 0 nkist eben'allS gegen die Sckaijung cimt uv i;..t Fahrbalm, da hierdurch brr Zustand nur verschlimmert wer. Turch eine Verhanb.ung nut Gcilfus werbe man wohl eine passende Lösung finden.
Stadtv. Gabriel halt eine Leucrung tur unocoingt ituug. Vorerst genüge es aber, wenn man einen Bürgersteig anlege.
Stadtv. Wallenfels iDrid)t sich äfrnlidi aus.
Stadw. Tr. Sommer halt es ebenfalls für richtig, die Straße an den Häu.ern hei zu führen. Jetzt solle man möglichst wenig ncachen, nur den Bürgeriteig läng^ dcn Häusern her und einen befestigten Weg für die Spaziergänger.
Auch Stadw. Friedberger ,pi o t sich Tür bi? Verleguig her Fahrstraße nach den Häusern zu auv T>uch eine Anlage nach dem SöafrnDainin zu, mad^t r. nn Den Anblick der Stadl auch Tür die Vorüberfahrendcn anziehenD.
Stadtv. Tr. Wtmme nauer würde cbenfalL für die .lnlag^ zweier Fußsteige an Den Häusern frei und neben b'T fetzigen Fahrbahn sein, tvtnn ihm nicht her dativischen Detvialnnoe ?Naum zu gering für die spätere Anlage einer Falirstraße sei.
Auf Antrag des Stadw. Schaffstaedt wird die Sache an die Baudcputaiwil verwiesen.
Stratzenbeaeunuagen.
Auf Antrag deS Stadw. Blaut war die Benennung bet „Großen Mühlgasse^ an ben 2^>rsck:<iAsauSschuy jiirüdgeroi’icn worden. Deren neuer Antrag, die Straße „Muhlnratz^ su lunncn, wird angenommen.
Tie von bei Marourgec Straße zwischen den Xxnmni von Dell und Braun abzwngende Straße wirb zum And^nlrn deS burch seine wohltätigen Stifrungcn um die Stadt frochverbienten früfrvTcn Mitbürgers „Bückingstraße" genannt.
BrrschlkdeaeZ.
Auf Anfraae ber Felobcreuii .ung^lommosion wirb die Unterhaltung der bet der Fcldoereinigung geschaffenen Tramagen Huf» der Lahn abgelehnr.
Studw. 23 i n n fragt an, in welchem Verlrältrns die Ltabt zur Fclvbcr:..! jung hrn «Älich der Uebemafrmc ber Feloweg« steht.
Ta eS in ber israelttisdren Le ichenhalle fegt falt nt, so,.en zur Verbeserung d.e'e,' L::;, lun?. - Fußmatten angefch. roero'-n, wofür 27o Mark bewilligt werden.
Stabw. Grünewaid Tragt cn, wie eS mit der Friebho,s- frage ber iZvaeliw'chen Religion-, gcsellsckia ft stehe. Tic Sa die fei insofern dringlich, alS am 5. Januar 1012 die Gesellschaft ihr 2.0 fahriges ^rstchrn feiert. Nach einer i.,mi von Rado liier Hiriw- feib geworbenen Mutciiung beruhe Die Angabe, die Gesellia *rt wolle den VcgräöniSplatz ausschließlich für ihre ..r.( efröngm bcitußcn, aus einen Irrtum. Die Gesellschaft wolle petzt ihre 2000 L-uabratmrtcr auperh-riö deS Kriedp .» g gen 1000 Luabrat» mcter innerhalb de» Friedhofs vertauschen.
T<r Vorsitzende be»tätigt den I-rrtum, der durch ein Vrotoio.l am Rteiiamt cni.^ri?:.-, sei. Er habe Herrn Hmckseld Den Vorschlag gemacht, daß tnc Gesellschaft au» dem Oraclitiscu m Teil bt3 Frieohr is fcrbocgräL.-hfc aniausen solle. Es ri jcf.t an Herrn Hirschfe.o, die Vebingungen wegen der ri.l'.e^'cn ^or- ichriieen uiro., fri'rzui'etzrn ur.ß oer Stade vorzulcgrn.
Fabrikant A. sciingspor frat um r.e <rna;;:.tc der Unter* Haltung der Kling per 1 dien t5r ab Härte auf den neuer Zricdhos g-.gca eine einma.-ge .jafrlung ron 6630 Mark gebeten. Ter Darüber aigefdXoiiene vertrag ist gleich b-'.n er gen bt- .Muhlciaen Grabmals argeschtoEen. Tie Bef e Timiung iu damit cinotr enben.
Dutfch-slSloaje'.fi-akgesllche.
Tas Gesuch d i &»:». fr. rch en v c . ? - n 0 e i j.ti _;x '
>um SchanKoirtschaftiOttnere für Frankfurter Straße 19 .ul, re lathou eo- Kirche wird -urückgcste.u, um Erhcvungi.i Toegcm t Born.genS beS Seoürsni'i-s anzultecken uno ;ur rechcki2-7n < -. fur.fl d.r Frage, ob Der katfr. Kirchekwvrsvanb eine Konze-fion er* halten kann.
Las Lton4e<sionsgefuch der Iah. Gaub Dllwe für 7.-i bett dafr:.Duffn 80 wird befürwortet.
Tag.gen. werden Li: >. rensgesuche von Hch L eftreich für koejuarer kvcg 77 unD tx5 Friedrich Deller für Solarer u>:g 6a mangels Dedur'nllses Nicht befürroorrtt.


