jedoch auch diesmal, trotz Gegenwind, infolge seines flacheren Spieles mit 75 zu 69 Punkten siegreich, so daß der Sportverein das Spiel mit dem Gesamtergebnis von 166 zu 104 Punkten gewinnen konnte.
6 Gießen, 18. Juli. Tcr3. leichtathletischeVer- cinskampi fand am Sonntag morgen unter guter Beteiligung statt. Im allgemeinen wurden recht gute Leistungen erzielt. Ten Wanderpreis erhielt mit 44 Punkten zum dritten Male E. Balser, in dessen Besitz er jetzt übergeht. 2. Sieger wurden mit 40 Punkten Rech, 3. Albold und Tickhardt, 3. C. Kraushaar, 4. Bungenroth und 5. Sauer.
Sommerfell öes Männer-Turnvereinr.
Vergangenen Sonntag veranstaltete der Männer- Turn-Verein Gießen sein diesjähriges Sommer- fest, mit dem ein Schüler-Wetturnen und insbesondere auch die Auskämpfung des vom Männer-Turnverein im Jahre 1910 gestifteten Wanderpreises „Jahnschild" verbunden war. Um 2 Uhr zogen die Schüler nebst dem Verein im Festzuge von Lswaldsgarten aus durch die Stadt in den Philosophenwald, wo 10 Turnplätze für die einzelnen Uebungsarten, 100-Meter-Lauf, Klettern bezw. Klimmen, Steinstoßen und Weitfprung eingerichtet waren. Außerdem mußte ieder Schüler eine Pslichtfreiübung aussühren und sich an oen allgemeinen Freiübungen beteiligen. Insgesamt traten 133 Schüler aus allen Schulen zum Wett- tampfe an, von denen nur fünf die vorgeschriebene Mindestpunktzahl 451/» nicht erreichten, 128 also Sieger wurden; ein Zeichen, daß vorher fleißig geübt worden war. Tas zeigte sich auch bei den allgemeinen Freiübungen, die vorzüglich klappten und ungeteilten Beifall bei Den, zahlreich erschienenen Zuschauern fanden. Am Wettkampf um den Jahnschild nahmen sieben Riegen teil, von denen die eine nicht vollständig durchturnte. Siegerin wurde die Mittelstufe der Realschule, bestehend aus folgenden Schülern: A. Bierau, R. Werner, H. Fayet, H. Mack, S. Eck, A. Struch, E. Schubecker, W. Jung, O. Jäger, I. Selzer, K. Schäfer und W. Deibel, mit zusammen 901 Punkten. Es erreichten weiter 2. Realschule-Unterstufe (6. Riege) 899Vr, 3. Stadtschule-Unterstufe (7. Riegel 894V2, 4. desgl. 8. Riege 875V», 5. Realschule-Unterstufe (o. Riege) 849 und Stadtschule- Unterstufe (4. Riege) 667V? Punkte. Alle sieben Riegen beteiligten sich am Eilbotenlauf, bei dem eine Strecke von 1200 Meter von den 12 Schülern einer jeden Riege in Teilstrecken von je 100 Meter durchlaufen werden mußte. Es brauchten hierzu 1. in der Mittelstufe die 2. Riege 3 Minuten 9-*/5 Sekunden, 2. in der Unterstufe die 5. Riege (Realschule) 3 Min. 26Vs Sek., die 8. Riege (Stadtschule) 3 Min. 36Vö Sek., die 7. Riege (St.) 3 Min. 363/5 Sek., die 6. Riege (R.) 3 Min. 39 3Sek, die 9. Riege (St.) 3 Min. 43V5 Sek., und die 4. Riege (R.) 3 Min. 5b2/5 2er. Auch die aktiven Turner und Zöglinge zeigten ihr Können am Reck und Barren, wofür ihnen reicher Beifall zuteil wurde. Bei Eintritt der Dunkelheit stellte die aktive Mannschaft mit 40 Turnern Leiterpyramidcn mit bengalischer Beleuchtung, die eine sehr gute Wirkung erzielten. Ter erste Sprecher, R.-A. Kaufmann, nahm gegen 8 Uhr die Preisverteilung vor, die er durch eine temverament- volle Ansprache einleitete und in der er die guten Leistungen anerkennend hervorhob, die von den Schülern erzielt worden waren. Den ersten drei Riegen wurde'je ein schönes Album mit Photographien vom letzten deutschen Turnfest überreicht und allen Schülern, die mitgeturnt hatten, eine Turnervorstecknadel als Erinnerung. .Folgende Schüler errangen Preise:
I. In der Oberstufe: 1. Alfred H ahn, Realschule, mit 87 Punkten; 2. K. Möhringer R. mit 86; 3. F. Schott, Real- Gymnasium, mit 841/2; 4. W. Menges R.-G. mit 761/2; 5. A. Törmcr Gymnasium, mit 76; 6. H. Euler und P. Weil, R., mit 73: 7. W. Fabel, R.-G., mit 72>/2 und 8. R. Peppler, 9t., mit 62.
II. In der Mittelstufe: 1. A. Bierau und R. W e r n e r, mit 87 Punkten; 2. W. Kauß, R.-G., mit 85; 3. H. Fayet und H. Mack, R., mit 82; 4. E. Grein, G., 811/2; 5. S. Eck und A. Struck, R., mit 81; 6. E. Schuhbecker, R., mit 8OV2; 7. R. Schulte, R.-G., mit 791/2; 8. 5t Euler, R., mit 79; 9. W. Jung, R., 72V2: 10. O. Jäger, R., mit 691/2; 11. I. Selzer, R., mit 651/2: W. Schäfer, R., mit 591/2; 13. W. Deibel, R., mit 531/2.
Neuen
je 75
III. In der Unterftufe: 1. I. Jung, R., mit 90; 2. K. Steinbad), R, 89'.: 3. K. Zöller, R.-G., 89; 4. H. Nikolaus, G., 881.»; 5. W. Arnold, R, 87; 6. G. Kutzner, G., 86; 7. K. Blick, R.,851.2; 8. B. Fix, R.-G., S). Gerhardt und C. Sann ,Stadt-Schule, je 85; 9 '21. Rinn, St., 84i 2: 10. A.
Betz, St., 84; 11. H. Krug, St., W. Michel, R.-G. und K. Nagel, R. ,je 83; 12. <?(. Schädlich, St., 82> 2; 13. R. Dietrich, R.-G., 82; 14. A. Moehl, G., 81V; 15. K. Philipp, St., 81; 16. W. Margolf, R., 80V; 17. ö. Stamm, R.-G., 80; 18. H. Hauser, St., H. Boehm, St. und H. Wagener I., R., je 7912; 19. O. Koehler, R., 79; 20. K. Becker, O. Hof und H. Müller, R., je 78’2; 21. K. Mäurer, St., 78; 22. L. Römer, St., 77i/2; 23. K. Port, R., 77; 24. F. Spantet, R., 76 V; 25. H. " Hagen, G. 76; 26. G. Amend, St., und W. Scholz, R.-G. je 751/2; 27. A. Teulscher, St., und H. Ludwig, R.
28. F. Berg, St., 74-2: 29. H. Möhl, St., G. Pfaff, R., K. Reuk, R., und L. Steimnüller, 9t, je 74; 30. K. Schmidt, R.-G., 721/2.; 31. £. Bender, St., H. Wagener II., R., und P. Weber, R., je 72; 32. O. Biedenkopf und A. Greb, St., je 71; 33. W. Hainer, 9t, und L. Thöl, St., je 70V; 34. H. Klöß und R. Zlühler, St., je 70; 35. 91. Jlgner, K. Schäfer und K. Volkner, St., je 69y2; 36. G. Baldauf, St., und K. Lindenftruth, 9t, je 69; 37. L. Klein, 9t, 68; 38. F. Tewald, St., Th. Dietrich, R.-G., je 671/2; 39. G. Hofmann, St., O. Mannche, R., je 661/2; 40. L. Sier, St., 66; 41. R. Eise und H. Rosenbecker, je 65i_; 42. H. i'lppel, R., 64i2; 43. A. Tosch, R., 631/»;
44. A. Teibel, St. und M. Ohr, R., je 63; 45. H. Hammel, St., #. Heck, 9t., H. Huhn, St., und G. Siegel, St., je 62; 46. E. Bernhardt, G. Bötz, 9i„ je 61V; 47. L. Alf, E. Heller, St, je 61; 48. 9t Arnold, M. Günthe, St., je 60; 49. A. Schmidt, nt., 59; 50. H. Sonntag, St. 58 V; 51. 9t Leithäuser, R, 57; 52. W. Pauli, St., 56V; 53. I. Bötz,
9t. und ä. Säpnidt, St., je 56; 54. A. Teibel, F. Kreitlow und A. Rahneseld, R., je 54; 55. W. Heep, 9t, 53 V; 56. F. Konrad, R., 53; 57. G. Fehl, 9t, 49V; 58. A. Lepper, St., 48 und 59. K. Schwerer, 9t, mit 45V Punkten.
Die Riegen waren namentlich in der Unterstufe von den einzelnen Schulen nicht glücklich zusammengestellt, jedenfalls waren nicht die sichersten Schüler in je einer Riege, vereinigt. Das ergibt sich, wenn man die von den l'_ besten Schülern der einzelnen Anstalten erreichte Puntt- zahl zusammenstellt. Darnach würde im Riegenwettkampf die Unterstufe der 9tealschule mit 9861/» Punkten an erster und Die der Stadtschule mit 975 Punkten an zweiter Stelle stehen. Vielleicht wird dies beim nächsten Auskämpfen be^ Hahnschildes beachtet. An die Siegerverkündigung schloffen jid) noch Jugendspiele an, bei denen auch die Kleinen und Kleinsten in Gestalt von Bretzeln, Forstmeistern und Würstchen zu ihrem Recht kamen. Von 8 Uhr an fand cm Lanzchen im Saale statt, so daß auch den Wünschen der alteren Jugend Rechnung getragen war. Tie von der ^rnedberger Militär-Musikschule gestellte Musik spielte fleißig und gut. (Verspätet eingegangen)
GericbtssaaL.
~ Nürnberg, 15. Juli. (Aus Liebe zur Verbrecherin geworden.) Von der Strafkammer des mengen Landgerichts wurde die bisher unbestrafte ledige DienMnagd Unna Lunzer wegen schweren Diebstahls zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Tas Mädchen, dem von seinen Dienstherrschaften durchweg das beste Zeugnis ausgestellt wurde, nand hier bei einem Lolzwarenfabrikanten im Dienst und lernte bort einen jungen Kaufmann kennen, mit dem sie ein Verhältnis anfnuprtc. Um vor ihrem Bräutigam nicht als das arme Dienstmädchen dazu stehen, benützte sie eine Reise ihrer Dienstherrschaft, um fich aus einer verschlossenen Kassette mehrere hundert Ma^k Bargeld und über 12 000 Mark in Wertpapieren zu stehlen. Von biejer Summe gab sie der Mutter ihres Bräutigams ca. 10000 Mark vorübergehend zur Aufbewahrung. Zu Weihnachten schenkte, sie ihrem Bräutigam ein Schokolade-Herz, dessen Inhalt eine größere Anzahl von Goldstücken bildeten. Um den für ein Tiemtmadchen doch auch nach ihrer Ansicht etwas auffallenden Aufwand zu erklären, erzählte sie, sie habe aus zwei Stiftungen größere ©elxäge bekommen. Ter Diebstahl fiel erst längere Zeit nach der Rückkehr ihres Tienftherrn auf. Von dem ganzen Gelde sah der Mann nur ein paar hundert Mark wieder. Der Staatsanwalt beantragte eine Gefängnisstrafe von 2 Jahren, das Gericht erachtete aber die oben angegebene Strafe für ausreichend, zumal das Mädchen bisher unbescholten gewesen war.
2$. Metz, 15. Juli. (Das eigene Kind lebendig begraben.) Gegen eine beispiellos rohe Tat richtete sich die Anklage, unter der sich der 28 Jahre alte Arbeiter Karl Andres aus Driesen vor dem hiesigen Schwurgericht zu verantworten hatte. Er ist beschuldigt, gemeinsam mit der 25 Jahre alten Tienstmagd Margarete Jacobi das 6 Wochen alte Kind in einem Walde bei Luxemburg lebendig vergraben zu haben. Glücklicherweise wurde das Wimmern des armen Kindes von einem zufälligerweise vorübergehenden Manne gehört, ber sofort Nachschau bielt und das Kind noch rechtzeitig aus deut Grabe befreite. Ter Angeklagte wurde in der Militärkuabenanstalt Annaberg erzogen, beim Militär aber wegen gefährlicher Körperverletzung bestraft, er desertierte später, stellte sich aber wieder freiwillig und wurde zu 8 Monaten Gefängnis und Tegradation verurteilt. Seine Geliebte, die Jacobi, ist wegen Kindesmords bereits vorbestraft. Sie gibt an, der Plan, das Kind lebendig zu vergraben, sei von Andres. Ter Staatsanwalt beantragte eine Zuchthausstrafe von 8 Jahren: das Gericht erkannte auf eine von 6 Jahren Zuchthaus und auf Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Tauer von 10 Jahren.
vermischter.
• Ein seltsames Teftament. Aus Prag wird uns berichtet. In Libotz bei Prag starb am Sonnabend der ehemalige Profeffor der Berliner Malerakademie I. Froehlich, ein Sammler von Altertümern. Er verfügte testamentarisch die Abtrennung seines Kopfes und seiner Hände und ihre Uebergabe an das Museum J"ng-Bunslau, das auch seine Sammlung erhalten soll; der Rumpf der Leiche soll in Chemnitz eingeäschert werden.
"Ter Sarg als Geburtstagsgeschenk. Von einem seltsamen Familienvrauch in China erzählt eine englische Wochenschrift. Wenn der Vater oder die Mutter ihr 55. Lebensjahr erreichen, will es die Sitte, daß die liebenden Kinder sich zusaminen- tun und den Eltern zu dem Freudentage mit ihrem Glückwunsch einen regelrechten Sarg zum Angebinde überreichen, der dann später beim ersten Todesfall benutzt wird. So erklärt es sich auch daß der Reisende im inner» China so oft im Chinesischen Hause emen leeren Sarg stehen sieht, der Geduldig auf die Erfüllung seiner Bestimmung wartet.
Kledie Lageschromk.
Wie der „Pforzheimer Anzeiger" aus Tietlingen (Amt Pforzheim) meldet, brach dort am Tienstag vormittag 8 Uhr im Hause des Schreinermeifters Schwarz Feuer aus, das rasch um sich griff. Es sind dem Feuer 4 Häuser uno 4 Scheunen zum Opfer gefallen.
In Triest wurde bei einem achtjährigen Kind: durch bakteriologische Untersuchung die asiatische Cholera feftgeftellt.
Aus Petersburg meldet man: Tas im Zentrum belesene Wäschemagazin der Wohltätigkeitsgesell schäft der deutschen Kolonie wurde am Hellen Tage erbrochen. Die Einbrecher haben für mehrere Tausend Rubel Wäsche gestohlen.
Im Gefängnis von Aleppo kam es zu einer schweren Meuterei, deren Gründe nock nicht aufgeklärt sind. Ein großes Truppenaufgebot mußte das Gefängnis stürmen. Zahl- reiche Gefangene wurden getötet und über 40 verwundet.
Getreide-Wochenbericht
der Preisberi. 1 ■- ’ rat3
vom 11. bis 17. Juli 1911.
Ter internationale Getreidemarkt stand in der letzten Woche unter dein Eindruck des ungünstigen Saatenstandsberichtes der Per- einigten Staaten vom 1. Juli, der für Winterweizen 7<;,8 Proz. gegen 8u,4 Proz. am 1. Juni d. Js., für Soiniiierweizen sogar nur 73,8 gegen 94,6, für Roggen 85,0 gegen 88,6, für Hafer 68,8 gegen 85,7, für Gerste 72,1 gegen 90,2 und für Mais 80,1 gegen 85,4 im Vorjahre ergab. Ta die furchtbare Hitzwelle erst nach dem l.Juli emtrat, lauten die obigen Ziffern noch zu günstig. Allerdings wird der geringere Ertrag durch eine größere Anbaufläche zum Teil wieder ausgeglichen; so ist die gesamte Weizenfläche in diesem Jahre um fast 4 Millionen Acres größer als im Vorjahre, die Maisfläche um säst 2 Millionen. Dazu kommt noch, daß die Ge- treidevorräte in diesem Jahre außergeivöhnlich groß sind und daß Canada eine gute Ernte erwartet. Tie Nachrichten ans Rußland waren auch in dieser Woche infolge der Dürre im Zentralgebiete recht ungiinstig. In Deutschland verkehrten die Getreidemärkte angesichts dieser Auslandslage und der bereits begonnenen Roggenernte zurückhaltend. Das Angebot von neuem Roggen hat die noch vorhandenen Reste alter Waren hervorgelockt, die zum Teil nur bet weichenden Preisen abgejetzt werden konnten. Die Qualität des neue» Roggens wird noch verschieden beurteilt, doch soll das Korn vielfach von schöner Farbe und schwerein Gewicht sein. Bemerkenswert war, daß wiederholt Lieferting für norddetitsche Rech- nung gekauft wurde. Auch die noch nicht gehobenen Schrffahrts- schwierigkeiten wirkten auf den Umsatz in Roggen und Weizen hemmend. Die Preise von Weizen waren leichten Schwankungen unterworfen; überwiegend gestaltete sich die Stimmung für spätere Lieferung schwächer, während sich für nahe Sichten etwas Teckungs- begehr bemerkbar machte. Sehr feit war die Stimmung am Haier- marftc angesichts der hohen Forderungen der Provinz und Ruß- lands. Für Gerste waren die Forderungen billiger, dagegen verkehrte Mais in fester Haltung,
Es stellten sich die Preise für inländisches Getreide am letzten Markttage m Mark pro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr (+) bezw. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche in Klammern () beigefügt ist, wie folgt:
Weizen
Roggen
Hafer
Königsberg
200 (— )
165 (- 3)
170 (- )
Danzig
206 (4- 2)
167 (- 3)
170 (- )
Stettin
207 (- )
— (- )
173 (- )
Posen
203 (— )
164 (- 7)
171 (— )
Breslau
212 (- 1)
161 (- 6-
173 (— )
Berlin
210 (4- 1)
170 (- 2)
188 (— )
Piagdeburg
205 (- 1)
174 (— 5)
188 (— )
Halle
208 (— )
172 (— 8)
192 (- )
Leipzig
217 (— 3)
174 (— 9)
193 (-*- 1)
Dresden
214 (- )
175 (— 5)
194 (— )
Kiel
2-J3 (— 2)
17U (— )
185 (— 2)
Hamburg
207 (- )
183 (- )
192 (+ 2;
Hannover
210 (+ 3)
186 ((neu))
178 (neu)
Düsseldorf
208 (— 2)
165 ( (neu) )
174 (+ 1)
Frankfurt a.M.
210 (- )
170 (- 5)
190 (— )
Piannheim
212V (- 4)
1721/, (- 21/,)
185 (— )
Straßburg
205 (- ) -
175 (- 5)
185 (— )
Piünchen
218 (- 3)
195 (- 3)
198 (-}- 2)
Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Juli 213.00 H- 1.00) (K.-r 1 a« 95 ( 0.251* Budapest Cft. 187.70 ( 8.0o), Liverpool
Ok? 151 35 (-18." ' Paris Juli 199.35 (-1.90); Chicago Juli 139 80 (— 5 45). Roggen : Berlin Just 167.25 (— 2.00), September ifiR9s 0 25) Hafer: Berlin Juli 166.50 (+ 1.75), Sept. 166.25 (+*2 75) Ma s: New York Levi. 118.50 (+ 1.80). Futtergerste: cif Umburg Sm- 123.50 (- 0.00) Juli 121.00, Juli alt 116.25 - 0.00), Herbst 112.00 (- 1.50) Mk.
( Märkte.
" (kicken 18. Juli. Sen- und Strohmarkt. Die Nachfrage nach Heu am dem Markt auf Oswalds Garten ist sehr stark Gegenüber dem Bedarf sind die Zufuhren mäßig, so daß der Preis in den letzten Wochen in die Hohe gegangen ist. Bezahlt wurde für den Zentner Heu S.oO—3.80 Mk. droh wurde nicht
gehandelt.
fc Kranfrurt a. M., 18. Juli. Heu- und S t r 0 h m a r k t. Mngetatjrat waren 11 Wagen Heu und I Wagen Eir-h Mm notierte- veu altes, 0,o0—0,00 Alk., neues 2.90-3,4 1 Alk. Stroh Sor, im.qürö'.,) neu 1,50 M, «tarfto* 0,00-0.00 M 21 to für 50 Kilo. Geschäft flott. Tie Zufuhren waren aus den Kreisen Hanau, Dieburg und aus Dberhessen.
F C. Wiesbaden. B ie b h o «-M a r k tb eri ch k vorn 17. Juli. Auftrieb. Rinder 69 (Echsen 45, Kühe 24, Bullen 00), Kälber 17, Schafe 0, Schweine <59. v , . . ,
Tendern • Rrnder, Kälber, Schafe und ednoeme mittelmäßig. Preis Durch.
pro 100 Pso. Id)nitt5pret?
t'ebenb« pro 100 Pfund
aeiui$. ^eoenb» Lchla
Ochsen. _ cin-btSoon-otS
Vollfleischige, ausgemästete, höchsten
Schlachtivertes, höchstens 6 Jahre alt 49—ol 88 93 o) ■ 90 Junge, fleischige, nicht aiisgeinäste und , ältere ausgemästete ... . . - 45—48 84—87 46 85
Ungejochte ... 50—53 90—96 51 93
Bull eru
Dollfleischige, ausgewachsene, höchsten
Schlachtwertes........ 44—47 80—84 45 82
Bollfleischige, jüngere .... . 40—44 75—80 42 77
b ä r । e n. K ü h e.
Vollfleischige ausgemästete Färsen höchst.
Schlachtivertes ..... 48—52 36—92 50 89
Vollfieischlge ausgemästete Kühe höchst.
Schlachtwertes bis zu « Jahren. . 40—44 77—80 42 78
Vettere ausgemäjiete Kühe und wenig
gut entwickelte jüngere Kühe n. Färsen 35—39 70—75 37 72
'Mäßig genährte Kühe nnd Färsen . . 29—32 65—66 30 65
K ät Dec.
Feinste Mastkälber 60—62 100-104 61 102
Mittlere Ai ast- und beste Saugkälber . 53—56 89-93 54 91
Geringere Mast- und gute Saugkälber 48—52 80—87 50 83
S ch a 'e.
Weidemastschafe . 43—00 86-00 43 86
Schweine.
Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zeiitner vevendgewicht 48—49 61—63 48 61
Vollfleischige Schweine über 2 Zentner
Lebendgewicht .... . . . 48 — 49 61—63 48 61
Vollfleischige Schweine über 2V, Zentner Lebendgewicht 45—47 58—60 45 58
Fleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht .... 47—48 60—61 47 60
Ueberstand: Rinder Ueberstand, Kälber, Schafe und Schweine langsam geräumt.
— Aartosfelmarkt-Bericht (Frühkartoffeln) vom 17. Juli 1911.
Siegniß: Rosen (frühe) Mk. 3.5u, frühe weiße, Kaiserkrone Mk.
oval blaue Mk. 5.75, runde blaue Alk. 4.80, neue lange Alk. 5.25, Frührosa Pik. 3.50. Magdeburg: Frühe weiße, Kaiserkrone Pik. 3.50—>.75, oval blaue Mk. 4.10—4.25, Nieren, Paulsens Juli Mk. 2:80-3.10, Lrallen Pik. 3.90-4.10. C a l b e a. d. S.: Frühe weiße, Kaiserkrone Pik. 4.25, oval blaue Mk. 5.50. Hamburg: Rosen, frühe Pik. 3.00, Nieren, Paulsens Juli Mk. 4.00, neue lange 'Mk. 3.50.—4.00, srührofa Mk. 3.üO. Dortmund: Holländer Mäufe Pik. 3.80-0.00, belgische SPiäuie Ptt. 3.60-0.00, belgische runde Pik. 3.50. Hagen t. W.: Frühe weiße, Kaiserkrone Pik.
5,45, oval blaue 6.45, Nieren, Paulsens Juli 6.30, Holländer Piäuse 4.50, belgische Mause 4.50, rheinische Vieren 4.80. Krefeld: Nieren, Paulsens Juli Ptt. 4.20, trüljgelbe Mk. 4.50.
empen a. Rh.: Frühe weiße, Kaiserkrone Pik. 5.00, neue lange
Pik. 5.00, frühgelbe 5.00, Holländer Mäuse 5.00, runde Eierkartoffeln 5.00. Köln a. Rh.: Rosen, frühe Pik. 3.40, frühe weiße, Kaiserkrone 3.10, Nieren, Paulsens Juli 3.60. Saarlouis: Frühe iveiße, Kaiserkrone Mk. 4.80—5.50, frührosa 4.20—4.80. Frankerr- t h a l: Rosen, frühe Mk. 4.00, frühe weiße, Kaiserkrone 4.25 (Alles für 50 Kg.)
Verantwortlich für „Aus Stadt und Land" i. 93.: K. Neurath.
Müller'sche Badeanstalt.
9ßaH erro arme der Lahn am 19. Juli: 1 7 0 R.
Meteorologische Beobachtungen der Station Sieben.
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Wetter
744,5 ।
747,9
Höchste Temperatur am 17. bis 18. Juli
Niedrigste
, 17.
18.
43
78
79
8
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Stürm. Wind Aew. Himniel Sollnenschein
18.
18.
19.
25,5 10,1
18,4 12,2
16,2 10,8
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6
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2
Cigaretten,
Etwas fürjie!
Salem Aleikum
Ggareite des Feinschmeckers!
N? 5, 6, 8,10
Preis: 34.^. 5,6, 8 10 Pfg.d.St
0 rient.Tab. u.Ci^arettenFabrikyenidze'
Jnh.HugoZietz, Dresden.
= + 25,8 °
= + 12,8 ei
WoirenSie etwas feines rauchen
dann empfehlen wir Jhnen:
2”;l 741,9 0“! 7 * * =
fürWx nderünd Kranke
(NESTLE


