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vermischte»
5138
Lumda, den 20. Suguft 191L
Gießen, 22. August 1911.
06798
Gestern verschied nach kurzem Leiden unsere liebe Schwester und Tante
Tie Beerdigung findet Mittwoch, 23. August, nachmittags 6 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt.
jeden früheren Schüler cht vergönnt war, den Mwvhnen, dürfte et eine ausführliche Fch hienen ist.
: Gemeinde Schwarz itung beschlossen, die en soll. In Reuter» , der Wassermangel ist ie Mittel zur Schürfung Wasserleitung bewilligt/ erleitung Wassermangkl, as der Schwalm geholt Quellen trjä)lojjtn und
Amtlicher wetlerderlcht.
Oesfentliche Wetterdienststelle Gießen.
Wetterausuchren tn Hessen am Mittwoch, Den 28. Aug. 1911: Wechselnd bewölke, meist trocken, warm, Gewitterneigung.
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zur Sc! imr*una ber lästigen x>tK : rtma eine Lampe atjiuinwn »nn allgemein cichnwbe Bcntilall>ren.
tüU an*u»(Ntevni iind mtb ebnrin
etn ‘ ba-5 diese 91 eben in .-•man onrurreNen sind Benti« fest eingebaut, in großen Ber- Schulen uim., IW fic vor «Hat
Letzte Nachrichten.
Ein Ausstaad der Etraßenbahnarbeiter in Saarbrücken.
Saarbrücken, 22. Aug. Tie hiesigen Straßen« bah narbeiter beschlossen gestern, in den A u s st a n d zu treten, da die Verwaltung ihren Wünschen wegen der Lohn- und Arbeitsoerhältnisse nicht entsprechen wollte. Tat- sächlich ruht heule morgen jeder Straßenbahnverkehr.
unsere- Wissens scbicbttoeise — zu den
Ein besserer Weg wäre vielleicht der. aus rtnielTrm Mitgl-
Todes-Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser lieber Gatte, Vater, Großvater, Schwiegervater, Schwager und Cnfel
Herr Heinrich Hees
gestern abend 8 Uhr nach langem Leiden im Alter von 69 Jahren sanft entschlafen ist. 5137
Tie trauernden Hinterbliebenen.
Gießen (Glaubrechtstr. 14), den 22. August 1911.
Tie Beerdigung findet am TonncrStag nachmittag 4 uhr von der Kapelle LcS neuen Friedhofes aus statt.
Tauksaguug
Für die vielen Beweise unendlich großer Teilnahme während der Ärankdeu und bei der Beerdigung unteres heißgeliebten, unvergeßlichen Sohnes. Bruders und Enkels
Heinrich Bötz
sprechen wir allen, insbesondere den Beamten der Station •Jiaubcmt, Wetzlar und Gießen, sowie dem Eisenbahnvercin Londori. Herrn Planer Schmidt mr die trostreiche Grab' rede und mr die zahlreichen Btumenspenden unseren herzlichsten Tank aus.
Im Namen der liestrauernden Hinterbliebenen: Heinrich Bütz, Bahnhofsaufseher.
Frl. Elisabeth Weide im Alter von 73 Jahren.
Um stille Teilnahme bitten: Frau Lehrer Sommerlad Wwe. Familie Knaus.
ID'Ä.rriti»'1' i. Das Zolling.' I- terf*'8 1,1 Uri9»juiH1 ä? llnbnic 1 her ö105'
"°ds !uh-i!
in itixm £.'.11150011 ebenso iri; itHlicn. Man bctroruigi icm d,e roie eine Tiichtamp. übe
ZI. Die henbach, 21.Aug. Bei der Beige or dn ei en. l Hufen n,ahl erhielt der bürgerliche Kandidat, der bisherige Bei. «rucken geordnete Georg Lehr VII. 152 Stimmen, der lozwldemo.
ehilsen ufro. im Feuerwebrdienst ausgebildet un
mr j.ue den Vorzug der Icidnai Tr.inooorH'itzigkett beiibrn Je nach der Große des Zimmers imo der Bemüaior zu iPiiblen lein, der mr eine allgemeine MuiUung des Jimmer* sorge» soll. Nicht dringend genug lann die AnichoNung eines ‘JWinunur- reniilarvrs empfohlen werden, der r B aus dm 3etrnbufd) gestellt, gerade io viel Kühlung erzeugt, daß her Ardcirmd'. ohne vom Juge bei dingt zu weiden *riich bleibt Narnmtlnli *e Bureaus. Ätbni»rdumcn ui», i»Ilten Ventllotorcn in rmt'st^e Maße Umgang TinOai. schon die durch die angenehme Äübtiing erhutite Arr^ttsfahigkeU der Angestellten mach: die Anschauung ehr bald bezahlt
• C o U »4ä bI un g c n in 6 ü ba 1 r if a. Die grobe Volkszählung in Britisch-Sübaftika ist ,ctzt adgeschloslen und die tirgeb- nilic sind soeben in llapsladt amtlich bekannt gemocht worben. Während i ie „Südnsrikmiische Union* noch im Jahre 1904 5 1kö #24 Slöpfe zählte, sind letzt 6 Millionen nahezu enetdit, die Volkszählung ergab genau 5 4V9 Einwohner. 1278 025 booan
md truropaer und 4uül ütk Eingeborene ; tut da» Jahr 1904 lauteten die entsprechenden Zahlen 1116 806 Uutupaci und 3 4V5 1U4 Eingeborene. Tic übrigen laibigen Scwohnci brantm ich auf 610 382. Tie Volkszählung zeigt euien aufldlhgcn :Kitd- lang dec Einwohnerzahl tu den Haien- und RufteniidOlen; die einzige Ausnahme hierin bildet Durban. Tagegen zeigen ZohamuS- burg, Pretoria und das Reclgediet eine gewalngc Ztutahme. Bemerkensivert iß da« rasche und ftetige Anwachsen der Zahl der Ihiigcborcnen und übrigen farbigen Bewohner Südafrikas.
• Eine indische Regenprozession. In Bomb.i« bat Ende Juli eine Zeremonie stattgeftmden, die seit einem Laiben V*abrljunhta nicht mehr vorgekommen war: Eine Prozession der Vindus nach der Meeresküste, um den Golt des Siegens ins Meer zu versenken. Ter trockene Sommer Halle die Sehnsucht nach Siegen auf* höchste gesteigert und man hoffte, durch diesen billigen Borgang den Himmel günstig zu stimmen. Früh am Morgen bereits stand cm großer Ochsenwagen auf dem MarktÄatz, reich geschmückt und besetzt mit einer Musikbande m gelben Gewändern, tic einen ohrenbetäubenden Lärm machte. Ans dem Hempel brachrc bann der oberste Priester das Bild des Regengottes und trua ei in eine Sänfte, die durch einen roten Schirm geickiützl war. Nun fetzte sich der mcrlroürbigc 3ug ui Bewegung. Boran dx Musik, deren wilde Klänge sich mit dem Gesang der Priester uub dem Geschrei der Vollsmengc mischten, dann die geweihte Sänslv des Regengottes, von einem dichten Schivarm von Brabmüten umgeben; ihr folgten zweihundert Priester, die Gebete um Wegen anftimnrten, eine große «schar von Stau flauen, die ihre Geschäfte der Prozession wegen gefditoffcn ballen, und bann ein zahlloser Bolkshaufen. '.'In der Küste angelangt, trugen die Bi ab- minen das Idol in ein Boot, und unter dem Gesang der Priester, dem Geschrei der Stenge und dem Lärm der Musik ward es in» tiefe Meer versenkt, mit dem Kopf zuerst.
* Sieben Löwen in zehn Minuten bei Abgabe von nur z e h n S chü s s e n getötet zu haben, diese Heldentat hat soeben ein junger Holländer, Mr. Post ina, in Britisch- Cftafrifa vollbracht. Er war mit einem Wagen und mehreren Ochsen in den Guasno Ntnrc»Distrikt gefahren, begleitet von zwei Eingeborenen Als er an einen kleinen Fluß kam, ivurbtn die Ochsen ansgespannt und in demselben Augenblick auch schon von neun Löwen angegriffen. Sogleich sprang der hinge Postma auf seinen Wagen, ergriff seine Bück)se und gab Feuer au, die An- er, die bereit- einen Ochsen niedergerissen und gumu hat! ». In weniger als zehn Minuten lagen drei Löwen und vier Löwinnen niebergeftredt am Boden, die beiden übrigblcibcnben halten sich schwer verwundet aus dem Staube gemacht. Für seine Tat ist h.-m Helden eine eigenartige Belohnung zugodacht Er erhält den vom „East Äftican Standard" ausgesetzten Studien, den diese von Seit zu Zeit an Personen verteilt, die irgend eine besonders riib- incnsroerte Tat vollbracht haben.
♦ A h so! Gast: „Wer ist denn dec Herr dort drüben, der so schrecklich über die Bedienung schimpft?" — Wirt: „Das ist ein Diener aus der Nachbarschaft!"
* „Neulich hab' ich den Anzug von meinem Peperl gewaschen, und er ist so eingegangen, daß er dem Buben zu eng ist . . . was soll ich nun tun?" — „Wissen S.' was, waschen S' mal den Buben!"
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heute abenb kurz nad) nach dem Anwesen bei ^ohbrückehier alarmiert. iie darin achchänglen , Die Feuern>ehr konnte :nfen, so daß größerer n ist. Etiva 50 Zentner ierbranni oder ungcnicß- rch Versicherung gedeckt.
mLbst.bauschule >oni5.bi5 7 5ept* »ertungskurse M lesen Kurien wird das in Gläsern und AuW lde, Gelee u!^P« lbhaltung solcher Su Achtungen besißt, so' Ls
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Grummet iU ücr, bleh fallen erheblich {u9- Bettie fanb hier :.ner Regiment?. Jt toat. Die Besucher befriedigt. Gin sein 'e musterhaft durch
bei den paar Leuten von der PflickUleuenoehr, die den noch wesentlich kundigeren Männern der freiwilligen Wehren mehlend nur bindert ick ist. Ans all diesen liebel itdnben ergibt sich die zwingende Notwendigkeit einer durchgreifenden llmgeital* t u n g unseres Löfchwefens , die den Einwohnern von Gießen die größtmöglichen Garantien für ihr Eigentum und Leben gibt. Es braucht nicht gleich eine ständige Berufsfeuer-» xrcbr zu sein, es gibt noch viele Mittelwege, die gangbar find und sich teilweise in der Praxis bewährt haben. In Bromberg z. B., einer Stadt von etwa 50000 Einwohnern, sind die städ-
■ ■ . »i r»* liefert billigst die Brühl sche
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IXUVul IO Hill I II Illa druckerei,Gießen.Schulstr.7
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u,w.v..... ——o - - --- ’ I her freiwilligen trniermebr eine besondere Gruppe zu bilden,
kratische Kandidat Klein bekam 168 und der dritte Nandidoi die bei jedem Brande eine gcroiiic Prämie erbieltrn. Ticie Leute yiamer Heinrich Nieser (parteilos) 102 Stimmen. Ec müßten natürlich ied i - n venugbar sem. und^ini 7raU .t-ier ftndet Stichwahl zwischen Lehr und ft..in .alt. I schicdenheit aber müßte darauf hingewirkt werden, daß eine jeder-
Ärriä Wktzlar. Leit verfügbare Feuerwack, e eingerichtet würde, die im Not
W 91 9fim Untere heuriae Serien- ’allc c» d n e jeben Verzug und genügend ausgerüstet an der
X Altenkirchen, 21.»ug. unierc .leurtge Serien. ^Eelle zu erscheinen hatte Außerdem wäre abermals -.u koko n i e ist zusammengesetzt aus 11b ninoern ocr tjrauen* I crniQgCn ob nicht ein eigener städtischer Huhrpark anzuichaf'en Hilfe 36 Kindern der Stadtverwaltung, 21 Hindern ber I lüQrr; denn wenn der Itutidier Jakob Müller nicht rein zu- “iinaenfürforac und 7 Kindern deS E.fenbahnvereinS Köln, fällig an der Brandstelle vorbeigekommen wäre, dann wäre Tie Nosten für den vier.vöchentlichen Aufenthalt betragen an U M.e Gefvann erst nm V,12 Ilbr an der Branduelle er- BerpslegungSgeld etwa oOOO 2JlfI^.rjn f01” 1’lt bl 1 ''I» derselben Angelegenheit erhielten wir noch folgende» Ein auf der Eisenbahn mit 568 Mk. Nicht mit eingerechnet linD I gcfa^t:
die Ausgaben für die gemeinsame ^edanseier, mit welcher I ^uni (Aroßscuer in der Marburger Straße wird ims gc regelmäßig die Sommerfrische beschloßen wird. I schrieben- ..Man kann der Presse nur dankbar fern, wenn sie ueb
-t- (Steifen ft ein, 20. Aug Tic Ausrümnungs. und m Angelegenheit des Feucrlöschwesms dierielbst zum Mundstück r-A 1 Aili imf^rcr kitfl die tn diesem ^abre der ottentlicheii Meinung macht. Ale obicktwer Beobachter bei
Licherungsarbeiten auf unserer Burg, die m diesem^Zayre estrigen Brand, kann ich versichern, daß die Zustünde
wieder weiter gefordert werden, habenbt-her deti Lemkellcr Beichretbung spotten. «San» abgesehen von dem Ilmstanb, und den daranschlteßenden grogen Burgkeller untervemi^^ ^creit0 gerügt ivorden ist, daß die Löschmannschaften viel Palas, sowie das noch vorhandene Erdgeschoß dieses Baues Ul f-pdI an rrl Stelle etngerroffen sind, Hal die Jm'-cnierung freigelegt, wobei auch ein Teil des ehemaligen Burghofes ocr Losckürrbctt den Eindruck hervorgerufen, als ob es iidi um ton Schutt befreit wurde. Tie Zugänge und Treppen zu den einen bloßen Scherz handle. Es hat an jeber zielbewussten Leitung nlld mädniacn Tonnenaewülbett bestehenden Kellern und und Organisation gefehlt. Iwi sollte doch an nehmen, daß d,e cbenfo AU bet alten »uigmühle, die burd) Wind, aber auch Seuerwrbtmuruicr sum mutbcHcn ro.nen, roo ud> b.e Sitbranie»
betrieben mutbe unb am ÄÄ Ä
eingebaut, nngs von kasemattenarttg angelegten I brt Brand immer weiter um sich griff. Ohne Uebrrncibiuig
ständen umgeben ift, sind recht bequem. Aus der Burg ist man sagen, daß Leben und Eigentum ber Einwohner von ein Führer anaestellt, der gegen eine kleine Gebühr me beim ^lu»brechen von Bränden den unglaublichsten Ju-
Führung übernimmt und auch die höchst sehenswerte Bura- ßanden urn^gegeben sind. Tie Stadwenvaltung Hal die Pflicht, tirche mit ihrer prachtvollen Barockdecke össnet. DaS fürst-1 sofort einzuichreiten, um ber Bevölkerung die Beruhigung zu liche Haus Solms-BraunselS, dem die Ruine Greisenftein s verschaffen, auf die fie vollen Anspruch hat. v. H.
gehört, hat es sich seit einigen Jahren angelegen sein lassen,-------------”
die vorhandenen Reste des einst ivehrhaften Hauses von den Spork.
Schutthalden, die auf ihr lagerten, zu befreien und durch *» Preisgekrönte Radfahrer. Einen großen Erfolg nmfaffenbe Sicherungsarbeiten der Nachwelt zu erhalten, errang der Rad-ftlub Germ an ta Gießen bei der am <Bcnt Führer erhält man jetzt auch eine kurze baugeschichtliche 20. August abgehaltenen Dan-VereinSmannschaflSsahrt deS Gaues Beschreibuna mit einem den Iicutigen Stand der Frei- IX» des T. R.-V. über 96,2 km. Tie 1. Mannschaft besiehc leaungSarbetten darstellenden Grundriß, der dem Besucher aus den Fahrern stab, Maurer Sehrt, Linker und Hart'nauu,
,7, <Rjfh hnn hrr nomnlüaen ^efte aibt durchfuhr diese Strecke in der Bundesrekordzeit von z clunben
n;i ^i!t> .in tu guialtt.un ,1 - 1 F>n mh.nHon unb errang für diese Leistung die höchste Auszeichnung
----- |bc5 Deutschen Rabfahrer-BlmdeS, nämlid) den echt golbenen Biin-
Mängel bei der (Siebener Feuerwehr. des-Ehrenpokal. Wie l)crooxvagcnb bic Leistung der Mannschaft n « ..k. in W» geht daraus hervor, daß ber zweite Verein 17 Minuten länger
Ludern »r anbe <«J>er UhJ acbraucf)ic. Tie zweite Mannschaft, beftenb au3 den Fahrern
'N noch nachzutragen, daß die ^ebLulichkeiten bereits^8 Ester, Muhl, Reibeting Schmibt unb Weinrich gebrauchte für bie hd'.terlol) am brennen waren, datz^cs ober nierkwurblgcnveise erst I ;trccfc 3 elnut.cn 26 '1’1 m. und erhielt dafür ein Lhrendtplom. 1(0(1,11 Uhrju stürn'en begMiii. Ter Zbuyä-er I a ko b M ul ler I 2cv golbcuc yoffl( .g mil dem beim Bundesfeste deS Deutschen von der Lohnkuttcherci L. Haas, der vor 111 Uhr fernem ! gjadfahrbimbes in Frankfurt a. M. errungenen silbernen Pokal im Gefährt von Wteseck kam, sah eme nwchtige FeuersLule ausschteßen, Schaufenster des Herrn Fakob FrieSleben-Bahnhosstraße b0, auS als er in die Marburger «trabe einbog. Er ließ fnne Fahrgäste I ' v %) o
L?°b?b°b°!ich°s°!°N SÄ® einen ^itmtoaoeniu lieber tiruppe bet ®elbpreisfal)ret tzartmann,Schimbaeh holen iin Augenblick seiner Rückkunft wurde dieser aber gerade brauchte für dte etwa oOO fttlometer lange strecke wenig von dem Fuhrunternehmer Herz berg er bespannt. mehr als 26-,4 Stunden, hinter tm passterte, nur etnc1 halbe
Ein zweiter Augenzeuge teilt uns mit, daß er um i/,U Uhr Vordcrradlängc getrennt, Hübner-DreSden daS Ztel. In vom Philosophen,vald aus den Wiesenwcg nach der Ost-Anlage der Gruppe der Amateure zeigte sich I. Wedda^Bergedorf ging als er plötzlich einen mächtigen Feuerschein emporschlagen als der Beste.
sah Gr eilte sofort an die Brandstelle, wo saft unmittelbar nach --- ----------- ' - -1 ■ rstssss
ihm ein Offizier mit einer Anzahl Soldaten erschienen sei, die dkricbtsfoaL
sich sofort an dem von Nachbant und «paztergangern bereits
lebhaft betriebenen Rettungswerk beteiligten und Pferde unb X Hanau, 21. Aug. In dem Torfe Hettersroth bei Bir- .Hübe retteten. Ein Untcroffijicr machte währenddem daraus auf- ftein im Vogelsberg hatten sich bei den Wahlen zur Gemeinde- merksam, daß kein Feueralarm ertöne und erkundigte sich, ob I Vertretung zwei Parteien gebildet, von benen die eine in dem in Gießen denn nicht gestürmt würbe. Endlich, kurz nach 11 Uhr, Ortsschullchrer Holzapfel einen nicht zu unterfchätzenden Gegner als sich bereits eine riesige Menschenmasse eingefunden halte, sah und nun bedenkliche und verwerfliche Mfttel in Anwendung
bie z. T. tapfer eingriff, ertönte auch daS Feuersignal. Eine I brachte, um den Gegner zu schädigen und zu entfernen. In
'’liuahl Feuerwehrleute kehrte wieder zurück, um die not- anonymen Schriften, die an die 9tcgierung gingen, wurde ber ' wendigsten Geräte zu besorgen. Gegen 1.42 Uhr wurde bann Lehrer sittlicher Verfehlungen beschuldigt, später kam der Stein
endlich die große Leiter hcrbeigcbrad)t, ein Zaun damit über- ins Rotten unb als verdächtig, die anonymen Schriften angefertigt
rannt und nun versagte bie Wasserzusuhr. Ob- zu haben, wurde gegen den Arbeiter Micke! und den Landwirt «ckioii ein Offizier die Leute auf das vergebliche ihres Begin- Sckiauburger aus Hettersroth vorgegangen. Tas cdjöffengcridn nenö hinroie' rourbc ein zioeiter Zaun mcdergcrissen, der dann Birstein bedachte Mickel mit acht, ^djauburger mit sechs Monaten aber Icbialid) den Zusätauern das Näherkommen ermöglichte. Als Gefängnis. Tie Strafkammer Hanau als Beruftingsinstanz fetzte bann der Schlauch endlich Wasser gab, hatte er gegen bic ge- die Strafe gegen Mickel auf fünf Monate Gefängnis herab: die roaltig angewachsenen Flammen auch nicht mehr viel auSrichten | ?cnii;niG b .■ uul\- cridncnencn ^djauburger rourte verirorfe:ii rönnen, selbst wenn piaiimatziger gespritzt worden wäre. So war eS vorerst ganz vergeblich. Tic Hilflosigkeit einzelner Feuerwehr
leute war geradezu rührend. I * Wie schützt man sich vor Hitze? Borbeugungs-
Ein ähnliche Wahrnehmung machte ein anderer Herr, der maßregeln unb Linderungsmittel gegen die augenblicklich Herr- das Rettungswerk von den Wiesen aus beobachtete. Gin Jycucr» f^mbc Hitze sind zurzeit ein hochaktuelles Thema. Fast jeber wehrmann spritze sinn- und planlos in den Flammen umher, in- I weiß ein anderes Mütel: der eine besprengt das Zimmer, der dem er das Mundstück des Schlauches beständig hin unb her be- anbcre hält diese Maßnahme für ganz verkehrt ufro. Aber alle roegte, so wie man allenfalls einen Garten besprengen, aber biefc Hitzmittelchen sind ziemlich wertlos. Erst wenn man dem keinen Brand bekämpfeit kann. Tie belehrenden Zurufe ber Zu- „warum" des durch bic Hitze hervorgerufenen unbehaglichen Ge- fdtaucr fruchteten nichts. Als ein anderer Wehrmann an den chhies nachgeht, wird man zu wirkungsvollen Gegenmitteln kom- Schlauch trat und langsam Schritt um Schritt die Flammen mm. Ter Mensch produziert bekanntlich eine gewisse Wärme, löschte, so daß er schließlich den Stall unter Wasser nehmen welche durch die, infolge körperlicher Arbeit erzeugte und durch konnte, ertönte ein lautes Bravo. die infolge der Sonnenstrahlung hin zukommende Wärme erheblich
Alle diese Aeußerungen bestätigen, was wir gestern schon erhöht wird. Unter normalen Verhältnissen wirdnun diese Warme» ausgeführt unb beanftanbet haben; die unnötige Versäumnis der Produktion mtt ber durch dte Ausstrahlung der Körperwarme nach btftcn Seit durch verspätetes Eingreifen, den Wassermangel, b,e außeii, Lufternciierung und ^chweitzabsonderung erfolgten Wärme Hilflosigkeit einzelner Leute, das wenig planmäßige Vorgehen, abgabe zu emem gewisscm Ausgleich kommen. Dieser Warmc- die einem großut Feuer nicht gewachsene Ausbildung der Leute, ausgleich wird jedoch erheblich gestört, sobald die Autzentemperatur die zweifellos ihre besten Kräfte einsetzten, wenn sie genügend eine anormale Hohe erreicht, und die Störmrg wirb wnem ich Erfahrung hätten. Genau so, wenn nicht viel schlimmer, war es verstärkt durch die Sättigung per Lutt mu Feuchtigkeit, tnc ihre - - J v .....—l AuNiahinefahigkeit für die menschlichen Feuchtigkeitsausdunitungen
hcrabsetzt und daS drückende schwüle Hitzegefühl hervorrust. Es ist daher in erster Linie das größte Gewicht auf einen möglichst geringen Feuchtigkeitsgehalt der Luft zu legen, weshalb auch das beliebte Besprengen des Zimmers vollständig verfehlt ist. Zur Erreichung dieses Zieles wäre das beste Mittel natürlid) das Trocknen; die Kosqpieligkeit unb Umftänblid?tcit des Prozesses jedoch machen dieses Mittel für bie All gern ein b it unanwendbar. Es gibt sedoch noch ein anderes Mittel, die Aufnahmefähigkeit der Luft bedeutend Zu erhöhen, das ist ihre lebhafte Bewegung. Zn
a erntt.cn haben tnc ren»rüMd*r Lmii nach Weniger verbreitet find leider die firiern
tor<n ja w q« mmlungöiolalm. ingni den Zweck üat xu ichanen
Kleine Lagerchronik.
In ber Militärluftfchiffanstalt in Meud 0 n wurden zwei Arbeiter durch Explosion eines Wafserstoffbehältcrs getötet.
Tie Bevölkerung von M cyrargues bei Marseille lynchte den Italiener Baiardi, ber den 76 Jahre allen Franzosen Landsmann-Julien beraubt unb ermordet hatte. Als bic Gendarmerie etntraf war er eine unkenntliche Masse
In L a u r a h Ü 11 e ist der Räuber, der in der vorigen Woche den Ucbcrfall aus ein Ladenfräulein verübte unb 2000 Mark erbeutete, in der Person beö Arbeiters Anetsch aus Ehorocw verhaftet worden.___________________________________
Cholera.
Konstantinopel, 21. Aug. An ber Cholera sind bisher insgesamt 893 Personen ertrankt, 502 sind davon gestorben.


